taxonID	type	description	language	source
02D90A66B5F4B1E575F1872D44DB048C.taxon	diagnosis	Diagnose: Notogasterborsten von normaler Form, nicht s-foermig gekruemmt. Hinterlobe des Bothridialbechers mit dem Becher verbunden. Rostrum median mit langem zungenartigem Vorsprung. Apicallobus ein sehr schmaler, langer und spitzer farbloser Zahn in einer tiefen Einbuchtung des Rostralrandes vor dem Rostralzahn. Rostralhaare an der Basis des medianen Vorsprunges inserierend. Ihre Incisuren nur um ihren Durchmesser voneinander entfernt ..	de	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
02D90A66B5F4B1E575F1872D44DB048C.taxon	description	Habitus: Von dieser Art konnten 23 Exemplare untersucht werden. Laenge: 198 ym (Holotypus), im Mittel 198 ym (190 - 205 ym); Breite: 103 ym (Holotypus), im Mittel 107 ym (100 - 112 ym); Notogasterlaenge: 130 um (Holotypus), im Mittel 132 ym (117 - 147 ym). Die Exemplare besitzen eine hell- bis mittelbraune Faerbung. Prodorsum: Charakteristisch fuer diese Art ist die auffaellige Gestaltung des Rostrum. Der mediane Vorderrand des Rostrum ist zu einem zungenartigen Vorsprung mit schwach konvergierenden Seiten und breit gerundeter Spitze umgebildet. Diese " Zunge " oder " Nase " ist deutlich laenger als breit. An ihrer Basis sind die auffallend eng beieinanderstehenden Rostralhaare inseriert. Sie sind nicht weiter als um den Durchmesser ihrer Insertionsalveolen voneinander entfernt und stehen haeufig nicht auf gleicher Hoehe. - Zu beiden Seiten der " Nase " ist der Rostralrand durch den ebensolangen, rostrad gerichteten, sehr massigen Rostralzahn sehr tief eingebuchtet. Dadurch erhaelt das Rostrum eine fuer diese Art typische dreispitzige Form. Die beiden lateralen Spitzen werden im wesentlichen durch den stark hervortretenden Rostralzahn gebildet. Der Apicallobus ist so lang oder kaum laenger als der Rostralzahn. Er befindet sich als sehr schmaler, spitzer Zahn in der oben beschriebenen Ausbuchtung unmittelbar dicht vor dem Rostralzahn. Auf Grund seiner voelligen Farblosigkeit ist der Apicallobus nur aeusserst schwer zu erkennen. Die Rostralincisur ist ein schwer erkennbarer schmaler Spalt ohne sichtbare Erweiterung seines Grundes. - Eine Rostralrinne, wie sie im allgemeinen bei den Arten dieser Gattung vorhanden ist (vgl. Moritz 1970), fehlt der Art. Die Tectopedialfelder sind sehr kurz. Ihr Medialrand stellt eine mit wenigen lobenartigen Verdickungen versehene unregelmaessig verlaufende Linie dar, die rostrad zwischen den Knoten unterbrochen ist. In der vorderen Haelfte des Mittelfeldes zwischen den Tectopedialfeldern befinden sich zwei bis drei mediane groessere Einzelknoten. - Die Lateralfelder sind nur schwach entwickelt. Ihre rostrale und laterale Begrenzung ist undeutlich. Die kompakte Lamellarknospe ist hinter den Lamellarhaaren breit gerundet, waehrend sie vor den Haaren rostrad stark verjuengt erscheint. Die interbothridialen Kaemme sind kurz. Ihr mittlerer und caudaler Abschnitt ist nur wenig gebogen und ausgebuchtet. Die Hinterlobe des Bothridialbechers ist mit dem Becherrand verbunden, aber deutlich von diesem abgesetzt. Sensillus mit auffallend kurzer und breiter lanzettlicher Keule, die distal staerker gerundet sein kann. Sie ist mit sehr feinen Doernchen spaerlich besetzt. Das Prodorsum ist nur in seinem caudalen Bereich einschliesslich der Tectopedialfelder fein punktiert. Groessere Einzelknoten fehlen diesem Bereich. Das rostrale Prodorsum ist dagegen voellig glatt. Nur unmittelbar hinter den Insertionsalveolen der Rostralhaare verlaeuft eine feine Transversallinie. Sie ist hinter den Rostralhaaren caudad ausgebuchtet und verlaeuft lateral in Hoehe des Incisurengrundes parallel zur Unterkante des Prodorsum. In diesem Bereich ist diese Linie gleichzeitig die obere Begrenzung eines schmalen und stark in die Laenge gezogenen Netzwerkes ineinander uebergehender feiner Cuticularlinien. Notogaster: Der Notogaster besitzt einen elliptischen Umriss. Sein Vorderrand gegenueber den interbothridialen Kaemmen kaum wulstartig verdickt, median dagegen in einem schmalen Streifen nur schwach sklerotisiert. Die 10 Borstenpaare sind von normaler Laenge und nicht s-foermig gekruemmt. Die Borste ta ist medio-craniad gebogen. Alle uebrigen Borsten sind mehr oder weniger caudad gerichtet.	de	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
02D90A66B5F4B1E575F1872D44DB048C.taxon	materials_examined	Holotypus: Der Holotypus (Kat. - Nr. 330 / 827 E 1) sowie 16 Paratypen (Kat. - Nr. 330 E / 2 - 9 und 16 - 23) befinden sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universitaet zu Berlin. 6 weitere Paratypen (Kat. - Nr. 330 / 949 E 10 - 15) sind im Staatlichen Museum fuer Naturkunde Goerlitz deponiert.	de	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
02D90A66B5F4B1E575F1872D44DB048C.taxon	biology_ecology	Fundort: Locus typicus: Neissetal zwischen Hirschfelde und Ostritz, 20 km suedlich Goerlitz. Das Neissetal ist hier bis zu 65 m tief in den Rumburger Granodiorit in Nord-Suedrichtung eingeschnitten. Die Probenstellen verteilen sich in einem engen Bereich auf ostexponierte Hanglagen. Die Mehrzahl der Tiere stammt aus Proben, die den feuchteren und humusreichen Standorten des Humusschluchtwaldes (Arunco-Aceretum) und eines Laubmischwaldes vom Eichen-Hainbuchenwaldtyp in oberer Hanglage entnommen wurden.	de	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
78CFE6D26AC86602C455558D95AB0B38.taxon	diagnosis	Diagnose: Notogasterborsten ti und ms nur leicht s-foermig geschwungen. Hinterlobe des Bothridialbechers mit dem Becher verbunden. Rostrum mit Rostralrinne. Apicallobus schmal und spitz, saebelartig nach vorn gekruemmt. Rostralzahn dreieckig spitz, mit geraden Kanten. Rostralincisur dorsad gegen die Insertionsalveole des Rostralhaares gerichtet. Ihre caudale Begrenzung keine durchgehende Linie (Latero-frontalansicht!).	de	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
78CFE6D26AC86602C455558D95AB0B38.taxon	description	Habitus: Die Typusserie besteht aus 11 Exemplaren. Laenge: 237 ym (Holotypus), im Mittel 239 ym (220 - 258 ym); Breite: 125 ym (Holotypus), im Mittel 130 ym (118 - 138 ym); Notogasterlaenge: 155 ym (Holotypus), im Mittel 153 ym (143 - 163 ym). Die Exemplare sind von mittelbrauner Faerbung. Prodorsum: Rostrales Prodorsum auffallend breit. Der Vorderrand des Rostrum besitzt median eine deutliche Vorwoelbung in der Breite der Rostralrinne, die bis kurz hinter die Insertionsalveolen der Rostralhaare reicht. Der Apicallobus ist schmal und spitz und saebelartig nach vorne gekruemmt. Der um ein geringes laengere Rostralzahn hat dagegen die Form eines spitzen dreieckigen Zahnes mit geraden Seiten. Er ist an seiner Basis doppelt so breit wie der Apicallobus und deutlich vom Lateralrand des Prodorsum abgesetzt. Die Rostralincisur ist entsprechend der gebogenen Form des Apicallobus dorsad gegen die Insertionsalveole des Rostralhaares gerichtet. Durch eine an der Innenseite des lateralen Tectum verlaufende Falte wird die proximale Haelfte der Incisur stark eingeengt. Durch eine staerkere Aufwoelbung an der Basis des Rostralzahnes erscheint die caudale Begrenzung der Rostralincisur in ihrem mittleren Bereich unterbrochen. Diese Verhaeltnisse sind nur in latero-frontaler Ansicht erkennbar! Die medialen Tectopedialraender bilden zwei feine, unregelmaessig verlaufende Linien, die jederseits den Grund der Rostralincisur erreichen. Im vorderen Bereich der Tectopedialfelder werden diese Cuticularlinien durch wenige grosse lobenartige Knoten unterbrochen. Auf gleicher Hoehe sind median ein bis drei ebenso gestaltete Einzelknoten angeordnet. Die durchgehenden medialen Tectopedialraender begrenzen einen fuer die Art charakteristischen Mittelstreifen des rostralen Prodorsum, der durch seine Granulierung gegenueber den voellig glatten Lateralpartien noch besonders hervorgehoben wird. Zwischen den grossen Knoten des Mittelstreifens und den Rostralhaaren befinden sich im allgemeinen zwei mehr oder weniger unterbrochene transversale Cuticularlinien, die auch die Seiten des Prodorsum bedecken. Die Lateralfelder sind gut begrenzt. Ihr Vorderende ist durch eine deutliche Erweiterung gekennzeichnet. Die Lamellarknospe ist in die Laenge gezogen und besteht aus einem caudalen kompakteren Teil und einem weit schwaecher entwickelten schmaleren Vorderabschnitt. Die interbothridialen Kaemme sind schmal und lateral gegenueber den Bothridialbechern, die sie zu einem Teil ueberdecken, ohne besondere Ausbuchtung. Die sehr breite Hinterlobe des Bothridialbechers ist mit dem Becher verbunden. Der Sensillus besteht aus einem langen Stiel und einer auffaellig kurzen und sehr schmalen lanzettlichen Keule, die distal einige wenige kleine Doernchen besitzt. Der caudale Abschnitt des Prodorsum ist einschliesslich der Tectopedialfelder und Lateralfelder gleichmaessig granuliert. Einzelne groessere Cuticularknoten fehlen in dieser Granulierung. Notogaster: Wulstartige Verdickungen des Notogastervorderrandes sind kaum vorhanden. In der Hoehe der interbothridialen Kaemme ist der Vorderrand soweit gegen die Kaemme vorgeschoben, dass er an der Beruehrungsstelle leichte Eindellungen aufweist. Ein auffallend breiter Medianstreifen des Notogastervorderrandes ist schwaecher sklerotisiert und zieht sich ein Stueck weit auf den Notogaster herauf. Die 10 Borstenpaare sind von normaler Laenge. Die Borsten ta sind medio-craniad gebogen. Bei den Borsten ti und ms ist eine s-foermige Kruemmung, wie sie z. B. fuer Suctobelba trigona (Michael) charakteristisch ist (vgl. Moritz, 1970), nur leicht angedeutet. Alle uebrigen Borsten sind einfach caudad gekruemmt.	de	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
78CFE6D26AC86602C455558D95AB0B38.taxon	materials_examined	Holotypus: Der Holotypus (Kat. - Nr. 331 606 E / 1) sowie 8 Paratypen (Kat. - Nr. 331 / E / 2 - 4 und 7 - 11) befinden sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universitaet zu Berlin. 2 weitere Paratypen (Kat. - Nr. 331 / 606 F / 5 und 6) sind im Staatlichen Museum fuer Naturkunde Goerlitz deponiert.	de	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
78CFE6D26AC86602C455558D95AB0B38.taxon	biology_ecology	Fundort: Die Bestimmung des Locus typicus und die Beschreibung der Probenstellen ist durch die entsprechenden Angaben bei Suctobelba scalpellata n. sp. gegeben.	de	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
