identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
02D90A66B5F4B1E575F1872D44DB048C.text	02D90A66B5F4B1E575F1872D44DB048C.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Suctobelba scalpellata	<div><p>Suctobelba scalpellata nov. spec.</p><p>Diagnose: Notogasterborsten von normaler Form, nicht s-förmig gekrümmt . Hinterlobe des Bothridialbechers mit dem Becher verbunden. Rostrum median mit langem zungenartigem Vorsprung. Apicallobus ein sehr schmaler, langer und spitzer farbloser Zahn in einer tiefen Einbuchtung des Rostralrandes vor dem Rostralzahn. Rostralhaare an der Basis des medianen Vorsprunges inserierend. Ihre Incisuren nur um ihren Durchmesser voneinander entfernt..</p><p>Habitus: Von dieser Art konnten 23 Exemplare untersucht werden. Länge: 198 µm (Holotypus), im Mittel 198 µm (190-205 µm); Breite: 103 µm (Holotypus), im Mittel 107 µm (100-112 µm); Notogasterlänge: 130 um (Holotypus), im Mittel 132 µm (117-147 µm). Die Exemplare besitzen eine hell- bis mittelbraune Färbung .</p><p>Prodorsum: Charakteristisch für diese Art ist die auffällige Gestaltung des Rostrum. Der mediane Vorderrand des Rostrum ist zu einem zungenartigen Vorsprung mit schwach konvergierenden Seiten und breit gerundeter Spitze umgebildet. Diese "Zunge" oder "Nase" ist deutlich länger als breit. An ihrer Basis sind die auffallend eng beieinanderstehenden Rostralhaare inseriert. Sie sind nicht weiter als um den Durchmesser ihrer Insertionsalveolen voneinander entfernt und stehen häufig nicht auf gleicher Höhe . - Zu beiden Seiten der "Nase" ist der Rostralrand durch den ebensolangen, rostrad gerichteten, sehr massigen Rostralzahn sehr tief eingebuchtet. Dadurch erhält das Rostrum eine für diese Art typische dreispitzige Form. Die beiden lateralen Spitzen werden im wesentlichen durch den stark hervortretenden Rostralzahn gebildet. Der Apicallobus ist so lang oder kaum länger als der Rostralzahn. Er befindet sich als sehr schmaler, spitzer Zahn in der oben beschriebenen Ausbuchtung unmittelbar dicht vor dem Rostralzahn. Auf Grund seiner völligen Farblosigkeit ist der Apicallobus nur äußerst schwer zu erkennen.</p><p>Die Rostralincisur ist ein schwer erkennbarer schmaler Spalt ohne sichtbare Erweiterung seines Grundes. - Eine Rostralrinne, wie sie im allgemeinen bei den Arten dieser Gattung vorhanden ist (vgl. Moritz 1970), fehlt der Art.</p><p>Die Tectopedialfelder sind sehr kurz. Ihr Medialrand stellt eine mit wenigen lobenartigen Verdickungen versehene unregelmäßig verlaufende Linie dar, die rostrad zwischen den Knoten unterbrochen ist. In der vorderen Hälfte des Mittelfeldes zwischen den Tectopedialfeldern befinden sich zwei bis drei mediane größere Einzelknoten. - Die Lateralfelder sind nur schwach entwickelt. Ihre rostrale und laterale Begrenzung ist undeutlich.</p><p>Die kompakte Lamellarknospe ist hinter den Lamellarhaaren breit gerundet, während sie vor den Haaren rostrad stark verjüngt erscheint. Die interbothridialen Kämme sind kurz. Ihr mittlerer und caudaler Abschnitt ist nur wenig gebogen und ausgebuchtet.</p><p>Die Hinterlobe des Bothridialbechers ist mit dem Becherrand verbunden, aber deutlich von diesem abgesetzt. Sensillus mit auffallend kurzer und breiter lanzettlicher Keule, die distal stärker gerundet sein kann. Sie ist mit sehr feinen Dörnchen spärlich besetzt.</p><p>Das Prodorsum ist nur in seinem caudalen Bereich einschließlich der Tectopedialfelder fein punktiert. Größere Einzelknoten fehlen diesem Bereich. Das rostrale Prodorsum ist dagegen völlig glatt. Nur unmittelbar hinter den Insertionsalveolen der Rostralhaare verläuft eine feine Transversallinie. Sie ist hinter den Rostralhaaren caudad ausgebuchtet und verläuft lateral in Höhe des Incisurengrundes parallel zur Unterkante des Prodorsum. In diesem Bereich ist diese Linie gleichzeitig die obere Begrenzung eines schmalen und stark in die Länge gezogenen Netzwerkes ineinander übergehender feiner Cuticularlinien.</p><p>Notogaster: Der Notogaster besitzt einen elliptischen Umriß . Sein Vorderrand gegenüber den interbothridialen Kämmen kaum wulstartig verdickt, median dagegen in einem schmalen Streifen nur schwach sklerotisiert.</p><p>Die 10 Borstenpaare sind von normaler Länge und nicht s-förmig gekrümmt . Die Borste ta ist medio-craniad gebogen. Alle übrigen Borsten sind mehr oder weniger caudad gerichtet.</p><p>Holotypus: Der Holotypus (Kat.-Nr. 330/827E 1) sowie 16 Paratypen (Kat.-Nr. 330 E/2-9 und 16-23) befinden sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universität zu Berlin. 6 weitere Paratypen (Kat.-Nr. 330/949E 10-15) sind im Staatlichen Museum für Naturkunde Görlitz deponiert.</p><p>Fundort: Locus typicus: <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.9166&amp;materialsCitation.latitude=50.9750" title="Search Plazi for locations around (long 14.9166/lat 50.9750)">Neissetal zwischen Hirschfelde und Ostritz</a>, 20 km südlich Görlitz . Das Neißetal ist hier bis zu 65 m tief in den Rumburger Granodiorit in Nord-Südrichtung eingeschnitten. Die Probenstellen verteilen sich in einem engen Bereich auf ostexponierte Hanglagen. Die Mehrzahl der Tiere stammt aus Proben, die den feuchteren und humusreichen Standorten des Humusschluchtwaldes (Arunco-Aceretum) und eines Laubmischwaldes vom Eichen-Hainbuchenwaldtyp in oberer Hanglage entnommen wurden.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/02D90A66B5F4B1E575F1872D44DB048C	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
78CFE6D26AC86602C455558D95AB0B38.text	78CFE6D26AC86602C455558D95AB0B38.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Suctobelba secta	<div><p>Suctobelba secta nov. spec.</p><p>Diagnose: Notogasterborsten ti und ms nur leicht s-förmig geschwungen. Hinterlobe des Bothridialbechers mit dem Becher verbunden. Rostrum mit Rostralrinne. Apicallobus schmal und spitz, säbelartig nach vorn gekrümmt . Rostralzahn dreieckig spitz, mit geraden Kanten. Rostralincisur dorsad gegen die Insertionsalveole des Rostralhaares gerichtet. Ihre caudale Begrenzung keine durchgehende Linie (Latero-frontalansicht!).</p><p>Habitus: Die Typusserie besteht aus 11 Exemplaren. Länge: 237 µm (Holotypus), im Mittel 239 µm (220-258 µm); Breite: 125 µm (Holotypus), im Mittel 130 µm (118-138 µm); Notogasterlänge: 155 µm (Holotypus), im Mittel 153 µm (143-163 µm). Die Exemplare sind von mittelbrauner Färbung .</p><p>Prodorsum: Rostrales Prodorsum auffallend breit. Der Vorderrand des Rostrum besitzt median eine deutliche Vorwölbung in der Breite der Rostralrinne, die bis kurz hinter die Insertionsalveolen der Rostralhaare reicht. Der Apicallobus ist schmal und spitz und säbelartig nach vorne gekrümmt . Der um ein geringes längere Rostralzahn hat dagegen die Form eines spitzen dreieckigen Zahnes mit geraden Seiten. Er ist an seiner Basis doppelt so breit wie der Apicallobus und deutlich vom Lateralrand des Prodorsum abgesetzt. Die Rostralincisur ist entsprechend der gebogenen Form des Apicallobus dorsad gegen die Insertionsalveole des Rostralhaares gerichtet. Durch eine an der Innenseite des lateralen Tectum verlaufende Falte wird die proximale Hälfte der Incisur stark eingeengt. Durch eine stärkere Aufwölbung an der Basis des Rostralzahnes erscheint die caudale Begrenzung der Rostralincisur in ihrem mittleren Bereich unterbrochen. Diese Verhältnisse sind nur in latero-frontaler Ansicht erkennbar!</p><p>Die medialen Tectopedialränder bilden zwei feine, unregelmäßig verlaufende Linien, die jederseits den Grund der Rostralincisur erreichen. Im vorderen Bereich der Tectopedialfelder werden diese Cuticularlinien durch wenige große lobenartige Knoten unterbrochen. Auf gleicher Höhe sind median ein bis drei ebenso gestaltete Einzelknoten angeordnet. Die durchgehenden medialen Tectopedialränder begrenzen einen für die Art charakteristischen Mittelstreifen des rostralen Prodorsum, der durch seine Granulierung gegenüber den völlig glatten Lateralpartien noch besonders hervorgehoben wird. Zwischen den großen Knoten des Mittelstreifens und den Rostralhaaren befinden sich im allgemeinen zwei mehr oder weniger unterbrochene transversale Cuticularlinien, die auch die Seiten des Prodorsum bedecken.</p><p>Die Lateralfelder sind gut begrenzt. Ihr Vorderende ist durch eine deutliche Erweiterung gekennzeichnet.</p><p>Die Lamellarknospe ist in die Länge gezogen und besteht aus einem caudalen kompakteren Teil und einem weit schwächer entwickelten schmaleren Vorderabschnitt. Die interbothridialen Kämme sind schmal und lateral gegenüber den Bothridialbechern, die sie zu einem Teil überdecken, ohne besondere Ausbuchtung.</p><p>Die sehr breite Hinterlobe des Bothridialbechers ist mit dem Becher verbunden. Der Sensillus besteht aus einem langen Stiel und einer auffällig kurzen und sehr schmalen lanzettlichen Keule, die distal einige wenige kleine Dörnchen besitzt.</p><p>Der caudale Abschnitt des Prodorsum ist einschließlich der Tectopedialfelder und Lateralfelder gleichmäßig granuliert. Einzelne größere Cuticularknoten fehlen in dieser Granulierung.</p><p>Notogaster: Wulstartige Verdickungen des Notogastervorderrandes sind kaum vorhanden. In der Höhe der interbothridialen Kämme ist der Vorderrand soweit gegen die Kämme vorgeschoben, daß er an der Berührungsstelle leichte Eindellungen aufweist. Ein auffallend breiter Medianstreifen des Notogastervorderrandes ist schwächer sklerotisiert und zieht sich ein Stück weit auf den Notogaster herauf. Die 10 Borstenpaare sind von normaler Länge . Die Borsten ta sind medio-craniad gebogen. Bei den Borsten ti und ms ist eine s-förmige Krümmung, wie sie z. B. für Suctobelba trigona (Michael) charakteristisch ist (vgl. Moritz, 1970), nur leicht angedeutet. Alle übrigen Borsten sind einfach caudad gekrümmt .</p><p>Holotypus: Der Holotypus (Kat.-Nr. 331 606E/1) sowie 8 Paratypen (Kat.-Nr. 331/E/2-4 und 7-11) befinden sich in Alkohol konserviert im Zoologischen Museum der Humboldt-Universität zu Berlin. 2 weitere Paratypen (Kat.-Nr. 331/606F/5 und 6) sind im Staatlichen Museum für Naturkunde Görlitz deponiert.</p><p>Fundort: Die Bestimmung des <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.9166&amp;materialsCitation.latitude=50.9750" title="Search Plazi for locations around (long 14.9166/lat 50.9750)">Locus typicus</a> und die Beschreibung der Probenstellen ist durch die entsprechenden Angaben bei Suctobelba scalpellata n. sp. gegeben.</p></div>	https://treatment.plazi.org/id/78CFE6D26AC86602C455558D95AB0B38	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Moritz, M.	Moritz, M. (1970): Beiträge zur Kenntnis der Oribatiden (Acari) Europas I. Zwei neue Arten der Gattung Suctobelba Paoli aus der Oberlausitz (DDR): Suctobelba scalpellata n. sp. und Suctobelba secta n. sp. Abhandlungen und Berichte des Naturkundemuseums Görlitz 45: 1-8, URL: http://unknown
