taxonID	type	description	language	source
75532DEE1E4F72C6C27675B46F426E0C.taxon	vernacular_names	Europaeische Zyklame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
75532DEE1E4F72C6C27675B46F426E0C.taxon	description	Knolle bis 5 cm dick, kugelig bis scheibenartig. Blattstiele, Bluetenstiele und Kelch mit kaum 0,1 mm langen, keulenfoermigen Haaren. Blaetter nieren- bis herzfoermig, spitz oder abgerundet (die Zipfel an der Basis gerundet), undeutlich und stumpf gezaehnt, kahl, oberseits dunkelgruen, gegen den Rand zu besonders laengs der Nerven mit einer hellen Fleckenzone, unterseits roetlich. Bluetenstiele etwas laenger als die Blaetter, zur Fruchtzeit schraubenfoermig eingerollt. Blueten duftend. Kelch 3 - 6 mm lang, mit breit ovalen, spitzen, gezaehnten Zipfeln. Krone mit 0,4 - 0,8 cm langer Roehre und 1,5 - 2,5 cm langen Zipfeln, karminrot; am Grunde der Zipfel keine seitlichen, oehrchenartigen Ausweitungen. Kapsel kugelig, ca. 1 cm im Durchmesser. - Bluete: Sommer und frueher Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 34: Material aus Sueddeutschland (Glasau 1938), vom Thunerseegebiet, aus Hochsavoyen, aus Kroatien und von Kulturen (Haan und Doorenbos 1951), aus der Schweiz und aus Kroatien (Legro 1959), ohne Herkunftsangaben (Lepper in Schwarz 1964). Standort. Kollin, seltener montan. Lockere, steinige, nicht zu trockene, meist kalkhaltige Boeden in warmen, schattigen Lagen. Laubmischwaelder: besonders Asperulo- Tilietum Trepp 1947, Erisithalo-Ulmetum Antonietti 1968, Helleboro-Ornetum Antonietti 1968. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Cevennen, Jura, Alpen, Maehren, ungarische Gebirge, Gebirge der noerdlichen Balkanhalbinsel (suedwaerts bis zur Herzegowina). Verbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927); die Vorkommen in Bulgarien und Mazedonien stimmen nach Schwarz (1964) nicht. - Im Gebiet: Suedalpen (ziemlich haeufig), Savoyen (ausserhalb der Alpen), Genferseegebiet (Vevey bis St-Maurice), Jura (nordwaerts vereinzelt bis Weissenstein), Foehntaeler (Gebiet von Chateau d'Oex, Thunersee-, Brienzersee-, Vierwaldstaettersee- und Walenseegebiet), Rheintal (von Feldkirch bis Chur), gelegentlich auch im Mittelland, doch meist nur angepflanzt. Bemerkungen. Der seit bald 200 Jahren zu keinen Verwechslungen Anlass gebende verbreitete Name C. europaeum soll nach Schwarz (1955) als Nomen ambiguum fallengelassen und durch C. purpurascens Miller ersetzt werden, da Linne darunter mehrere Arten verstanden hat und Miller C. europaeum erstmals in einschraenkender Weise fuer C. neapolitanum gebraucht habe.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A79023BC8EC14DE4FC38F3AEB0789EFD.taxon	vernacular_names	Wasserfeder	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A79023BC8EC14DE4FC38F3AEB0789EFD.taxon	description	Ausdauernde Wasserpflanzen, mit Rhizom. Blaetter wechselstaendig, oft fast quirlartig angeordnet, im Wasser untergetaucht, kammartig bis fast auf den Mittelnerv fiederteilig. Bluetenstand in der Achsel eines Blattes entspringend, aufrecht ueber die Wasseroberflaeche ragend, traubenartig, aus quirlartig uebereinanderstehenden Teilbluetenstaenden zusammengesetzt. Blueten in der Achsel von schmalen Tragblaettern. Kelch bis fast zum Grunde geteilt, mit 5 schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone weit trichterfoermig, bis ueber die Mitte geteilt, mit 5 ovalen, ganzrandigen oder gezaehnten Zipfeln, weiss oder rot. Staubfaeden kuerzer als die Staubbeutel, auf etwa ⅓ der Kronenlaenge angewachsen. Kapsel aufrecht, eifoermig oder kugelig, sich mit 5, vom Grund bis zur Spitze reichenden Schlitzen oeffnend. Samen zahlreich, eifoermig bis kugelig. Die Gattung Hottonia umfasst 2 Arten und hat eurasiatisch-nordamerikanische Verbreitung. H. inflata Ell. waechst im atlantischen Nordamerika (Massachusetts bis Louisiana).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
52E62EB6D542CFB2FA09E67C65D1EEB4.taxon	vernacular_names	Sumpf-Wasserfeder	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
52E62EB6D542CFB2FA09E67C65D1EEB4.taxon	description	20 - 90 cm lang, oft am Grunde und unter der Wasseroberflaeche verzweigt, im Schlamme wurzelnd, mit zahlreichen fadenfoermigen Wurzeln an den Blattachseln. Stengel, Blattunterseite, Bluetenstiel und Kelch mit ca. 0,1 mm langen roetlichen Druesenhaaren. Blattzipfel bis 5 cm lang und 1,5 mm breit, oft noch gegabelt. Kelch 4 - 6 mm lang, nur am Grunde verwachsen. Krone weiss oder roetlich, innen am Grunde gelb; Kronzipfel etwa 2 mal so lang wie der ungeteilte Rest der Krone, 7 - 9 mm lang, abgerundet, ausgerandet oder mit einzelnen stumpfen Zaehnen. Kapsel ca. 0,5 cm lang. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus Nordeuropa (Wulff 1938, Ehrenberg 1945), aus Polen (Skalinska et al. 1959 Skalinska et al. 1961), aus Sueddeutschland (Kress 1969). Standort. Kollin. Flache, stehende, ziemlich naehrstoffreiche Gewaesser ueber torfigen Schlammboden. Altwaesser, Graeben, Moorseen. Hottonietum palustris Tuexen 1937. Verbreitung. Europaeisch-westasiatische Pflanze: Nordwaerts bis Nordostirland, Juetland, Suedschweden, Estland; ostwaerts bis Westsibirien; sued- und westwaerts bis Kleinasien, Bulgarien, Campagna, Auvergne, Suedwestfrankreich. Verbreitungskarte von Meusel (1960). - Im Gebiet: Savoyen (Gebiet von Chambery), Dep. Jura und Doubs (Bresse), Oberrheinische Tiefebene, nordwestliches Mittelland zwischen Neuenburger- und Murtensee und Koblenz, Rheinfelden, frueher auch Salem bei Konstanz und Mauensee (Luzern); am Alpensuedfuss im Gebiet von Ivrea, Varese und Comersee (wahrscheinlich nur noch Lago d'Alserio; frueher auch im Gebiet des Luganersees). Im Mittelland an vielen Orten verschwunden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
727ACF9936381B751C876E59A63DBDFF.taxon	vernacular_names	Zyklame, Alpenveilchen, Erdscheibe	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
727ACF9936381B751C876E59A63DBDFF.taxon	description	Ausdauernd, mit zu einer Knolle verdicktem Rhizom. Blaetter grundstaendig, oft immergruen, gezaehnt, herz- bis nierenfoermig oder 3 - oder 5 eckig, lang gestielt (Stiel laenger als die Spreite). Blueten einzeln, auf langem, unbeblaettertem Stiel, nickend. Kelch bis ueber die Mitte geteilt, mit 5 3 eckigen Zipfeln. Krone mit kurzer Roehre und 5 bedeutend laengeren, rueckwaerts gerichteten, ganzrandigen Zipfeln, weiss, rosa, karminrot oder purpurn. Staubfaeden viel kuerzer als die oft warzigen Staubbeutel. Kapsel kugelig oder eifoermig, sich bis zum Grunde mit 5 Zaehnen oeffnend. Die Gattung Cyclamen umfasst nach der Monographie von Schwarz (1955 der Monographie von Schwarz (1964) (Morphologie, Verbreitung, Literatur) 16 Arten und hat die Hauptverbreitung im Mittelmeergebiet. Chromosomengrundzahlen n = 5, 6 und 17.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
54F3CEACF289CD4F300FFFC751F8A0F2.taxon	vernacular_names	Neapolitanische Zyklame	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
54F3CEACF289CD4F300FFFC751F8A0F2.taxon	description	Unterscheidet sich von C. europaeum (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Blaetter 3 - oder Seckig, am Grunde herzfoermig, immer spitz (die Zipfel an der Basis spitz), unregelmaessig und spitz gezaehnt, unterseits meist gruen; Blueten wenig duftend; Krone rosa, mit dunkelrotem, 2 strahligem Fleck am Grunde der Zipfel, am Grunde der Zipfel jederseits eine oehrchenartige Ausweitung vorhanden. - Bluete: Frueher Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 34: Material von Griechenland und aus Kulturen (Haan und Doorenbos 1951, Legro 1959), ohne Herkunftsangabe (Lepper in Schwarz 1964). Glasau (1938) zaehlte an Material aus Kulturen 2 n = 36. Standort. Kollin. Lockere, steinige, humose, kalkreiche Boeden in warmen, schattigen Lagen. Laubmischwaehler. Verbreitung. Suedeuropaeische Pflanze: Suedfrankreich, Mittel- und Sueditalien, Dalmatien, Albanien, Griechenland mit Aegaeischen Inseln und Kreta; Westanatolien. - Im Gebiet an 2 isolierten Stellen (vielleicht nur aus alten Kulturen verwildert oder angepflanzt): Allonzier (Savoyen), oberes Rhonetal (Roche und Charpigny); gelegentlich angepflanzt. Bemerkungen. In der Flora Europaea 3 (Vorabzug) wird der Name C. hederifolium Ait. verwendet.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D85C54282828610E4A56E3B05C94FDC6.taxon	vernacular_names	Alpen-Soldanelle	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D85C54282828610E4A56E3B05C94FDC6.taxon	description	Stengel 5 - 15 cm hoch, 2 - 3 bluetig (selten 1 bluetig). Blattstiele und Bluetenstiele mit einzelnen ungestielten Druesen, sonst keine Haare. Blattspreite im Durchmesser meist groesser als 1 cm (bis 3,5 cm), am Rande flach, an der Basis nierenfoermig eingebuchtet. Krone trichterfoermig, 8 - 15 mm lang, bis auf ⅔ - ⅓ eingeschnitten, blauviolett, selten weiss, mit 1 kleinen Schuppe zwischen den Ansatzstellen der Staubblaetter. Staubbeutel an der Spitze mit 1 ca. 1 mm langem, schmal 3 eckigem Fortsatz, mit Fortsatz 3,4 - 4,9 mm lang, jeder Beutel am Grunde + / - abgerundet. Kapsel 10 - 15 mm lang, 10 zaehnig. - Bluete: Fruehling (nach der Schneeschmelze, in hohen Lagen noch im Juli). Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material von der Schynigen Platte und von der Kleinen Scheidegg (Berner Oberland) (Larsen 1954 a), aus den Pyrenaeen (Kress 1969). Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Feuchte, naehrstoff- und basenreiche (meist kalkhaltige), im Winter von Schnee bedeckte Boeden. Mulden, Schneetaelchen, feuchte Wiesen, lichte Waelder. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze: Pyrenaeen, Auvergne, Alpen, Jura, Schwarzwald, Apennin (suedwaerts bis Kalabrien), Illyrische Gebirge (suedwaerts bis Crna Gora). - Im Gebiet: Alpen (haeufig), Jura (nordwaerts bis Mont Suchet), Schwarzwald (Feldberg).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
65FA18F6B440CC5E3180091026E97029.taxon	vernacular_names	Soldanelle, Alpengloeckchen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
65FA18F6B440CC5E3180091026E97029.taxon	description	Ausdauernd, mit kurzem Rhizom. Blaetter grundstaendig, oft immergruen, lederig, klein (hoechstens 3 cm im Durchmesser), kreisrund bis nierenfoermig, + / - ganzrandig (selten wenig tief und stumpf gezaehnt), lang gestielt (Stiel laenger als die Spreite), auf der Unterseite roetlich punktiert (Druesen!). Blueten zu 1 - 6, auf einem unbeblaetterten Bluetenstandsstiel (in den Artdiagnosen als Stengel bezeichnet), nickend; am Uebergang vom Bluetenstandsstiel zu den Bluetenstielen je 1 schmales, schuppenfoermiges Tragblatt. Kelch bis fast zum Grunde geteilt, mit 5 schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone eng glockenfoermig bis trichterfoermig, hoechstens bis auf ⅓ geteilt, mit 5 fransenartig zerschlitzten Zipfeln, blau, violett oder weiss. Staubfaeden viel kuerzer als die Staubbeutel, im untersten Drittel angewachsen. Kapsel aufrecht, zylindrisch, sich nach dem Abspringen des deckelartigen Griffelgrundes mit 5 oder 10 kurzen Zaehnen oeffnend. Die Gattung Soldanella umfasst nach der " Flora Europaea " (Band 3, im Druck) 10 nahe verwandte Arten, ist in mittel- und suedeuropaeischen Gebirgen verbreitet und hat ihr Zentrum in den oestlichen Alpen (6 Arten). Chromosomengrundzahlen n = 20 und 19.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F94963897F078D46CC3B7D2667FD53D2.taxon	vernacular_names	Zwerg-Soldanelle	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F94963897F078D46CC3B7D2667FD53D2.taxon	description	Unterscheidet sich von S. pusilla (Nr. 2) durch folgende Merkmale: Blattstiele und Bluetenstiele mit zahlreichen 0,1 - 0,2 mm langen, mehrzelligen Druesenhaaren; Blattspreite am Rande oft nach unten gerollt, an der Basis abgerundet. Krone hellila; Staubbeutel mit bis 0,5 mm langem, schmal 3 eckigem Fortsatz, jeder Beutel am Grunde abgerundet. - Bluete: Fruehling (nach der Schneeschmelze, in hohen Lagen noch im Juli). Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material von der Rossalpe (Oesterreich) (Favarger 1965), aus den Dolomiten (Kress 1969). Mattick (in Tischler 1950) zaehlte an Material aus dem Tirol 2 n = 36. Standort. Alpin, selten subalpin oder montan. Feuchte, meist kalkreiche, lange vom Schnee bedeckte Boeden, Ruhschutt. Arabidion coeruleae Br. - Bl. 1926. Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Suedostalpen vom Veltlin bis zu den Sanntaler Alpen, isoliert im Gebiet der Ammergauer Berge (Bayern) und einiger anschliessender Berge in Nordtirol; in einer nahe verwandten Sippe (ssp. sammitica Cristofolini et Pignatti) auch in den Abruzzen. Verbreitungskarten von Luedi in Hegi V / 3 (1927) und Merxmueller (1952). - Im Gebiet: Noerdliche Bergamasker Alpen (Monte del Vena [Wilczek und Chenevard 1912], Legnone [Herb. ETH], nach Rodegher und Venanzi 1894 auch im Val Brembana), zahlreiche Fundstellen im Ortler- und Adamellogebiet zwischen Stilfser Joch und Cima di San Glisente ob Esine; Gegend von Meran (bestaetigungsbeduerftig).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A30B098601B606D92658F17E31FE53C9.taxon	vernacular_names	Kleine Soldanelle	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A30B098601B606D92658F17E31FE53C9.taxon	description	Stengel 4 - 9 cm hoch, 1 bluetig. Blattstiele und Bluetenstiele mit einzelnen ungestielten Druesen, sonst keine Haare. Blattspreite im Durchmesser kleiner als 1 cm, am Rande flach, an der Basis nierenfoermig eingebuchtet. Krone eng glockenfoermig, 10 - 15 mm lang, bis auf 3 / 4 - ⅔ eingeschnitten, hellviolett (getrocknet blau), selten weiss, ohne Schuppen zwischen den Ansatzstellen der Staubblaetter. Staubbeutel an der Spitze ohne Fortsatz, 1,7 - 2,8 mm lang, jeder Beutel am Grunde scharf zugespitzt. Kapsel 10 bis 15 mm lang, 5 zaehnig. - Bluete: Fruehling (nach der Schneeschmelze, in hohen Lagen noch im August). Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material aus Rumaenien (Tarnavschi 1948). Standort. Alpin, selten subalpin. Feuchte, kalkarme, humose, lange von Schnee bedeckte Boeden. Schneetaelchen, feuchter Gebirgsschutt. Polytrichetum sexangularis Br. - Bl. 1926, Salicetum herbaceae Br. - Bl. 1926, Luzuletum spadiceae (Brockmann-Jerosch 1907) Br. - Bl. 1926. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Oestliche Alpen, Nordapennin, Suedkarpaten, Gebirge von Suedwestbulgarien. - Im Gebiet: Alpen (westwaerts vereinzelt bis ins Kandertal im Berner Oberland und zum Monte Rosa; in den Nordalpen selten, in den oestlichen Zentralalpen und nordoestlichen Suedalpen ziemlich haeufig). Bemerkungen. Im Wallis ist die westlichste Fundstelle (Gornergrat) bestaetigungsbeduerftig (dagegen sicher noch im Zwischbergental), vom angrenzenden Piemont (Macugnaga) ist die Art mehrfach belegt; es handelt sich aber dort durchwegs um Pflanzen mit Merkmalsintrogressionen von S. alpina. Cristofolini und Pignatti (1962) beschrieben die Pflanzen als S. pusilla var. Carestiae.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
7455A7D974421F9B69523061E99FA324.taxon	vernacular_names	Heilgloeckchen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
7455A7D974421F9B69523061E99FA324.taxon	description	Ausdauernd, mit dickem Rhizom. Blaetter grundstaendig, nicht lederig, rundlich nierenfoermig, wenig tief radiaer geteilt oder gezaehnt, lang gestielt (Stiel laenger als die Spreite). Blueten in mehrbluetiger Dolde auf einem unbeblaetterten Bluetenstandsstiel (in der Artdiagnose als Stengel bezeichnet), nickend oder aufrecht; am Uebergang vom Bluetenstandsstiel zu den langen Bluetenstielen je 1 lanzettliches Tragblatt. Kelch bis zur Mitte oder tiefer geteilt, mit 5 schmal 3 eckigen Zipfeln. Krone glocken- bis trichterfoermig, bis auf 1 / 2 oder weniger tief geteilt, mit 5 ganzrandigen 3 eckigen Zipfeln, rot oder gelb. Staubfaeden kuerzer als die Staubbeutel, an der Basis kurz verwachsen, im untersten Drittel der Krone angewachsen. Kapsel eifoermig, sich im obersten Drittel mit 5 Zaehnen oeffnend. Die Gattung Cortusa umfasst 7 Arten und ist in den Gebirgen Europas und besonders Zentral- und Ostasiens verbreitet.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3291F1596A93FCBF1C7BCAD7DCB2BC2B.taxon	vernacular_names	Matthiolis Heilgloeckchen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3291F1596A93FCBF1C7BCAD7DCB2BC2B.taxon	description	20 - 50 cm hoch. Stengel und Blaetter mit bis 2,5 mm langen, mehrzelligen Haaren. Blaetter im Durchmesser bis 10 cm, auf ⅚ - 3 / 4 radiaer geteilt, mit 7 - 13 spitz gezaehnten Abschnitten. Bluetenstand 5 - 10 - bluetig. Tragblaetter viel kuerzer als die Bluetenstiele, mit schmal lanzettlichen, nach vorn gerichteten Zaehnen, wie die Bluetenstiele und der Kelch mit fast ungestielten Druesen. Krone purpurrot, 2 mal so lang wie der Kelch, 7 - 12 mm lang, mit 2,5 - 5 mm langen, + / - spitzen Zipfeln. Kapsel 6 - 11 mm lang. - Bluete: Spaeter Fruehling und Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 24: Material aus botanischen Gaerten oder unbekannter Herkunft (Mattick und Wulff in Tischler 1950, Zhukova 1967 b), aus den Karpaten (Pogan in Skalinska et al. 1959). Standort. Subalpin, selten montan. Feuchte, tonige, basenreiche Boeden in halbschattigen Lagen. Ufer, Alpenerlengebuesche, quellige Stellen. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Alpen, Karpaten, Siebenbuergen, Mittelrussland, Nordural. Verbreitungskarten von Luedi (in Hegi V / 3 1927) und von Hegi und Merxmueller (1963) (nur fuer die Alpen). Nahe verwandte Arten in Sibirien und Zentralasien. - Im Gebiet: Savoyen (oberste Tarentaise, Mont Cenis), Aostatal (Rhemes, Cogne, Champorcher), Unterengadin (von Ardez abwaerts), Muenstertal, Vintschgau, Samnaun, Oberinntal, Paznaun, Stanzertal, Vorarlberg (oberstes Lechgebiet).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E6D7B07F0BEB0E6D5A861C8E9D5DE9A2.taxon	vernacular_names	Gewoehnliche Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E6D7B07F0BEB0E6D5A861C8E9D5DE9A2.taxon	description	Blaetter bis 20 cm lang und 7 cm breit, ziemlich rasch in den oben breit und unten sehr schmal gefluegelten Stiel verschmaelert, oft am Grunde etwas gestutzt, oberseits hell- bis dunkelgruen und mit meist wenigen, bis 0,7 mm langen, vielzelligen Haaren auf Blattflaeche und Nerven, unterseits hellgruen und mit aehnlichen Haaren auf den Nerven, dazwischen kahl, unregelmaessig und fein gezaehnt (Nerven endigen meist in eine bis 0,2 mm lange, feine Spitze), in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 5 - 25 cm hoch, behaart, mit vielbluetiger, einseitswendiger Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch mit wenigen bis zahlreichen, bis 0,7 mm langen Haaren. Tragblaetter 4 - 8 mm lang, 1 / 10 - 1 / 4 so breit. Bluetenstiele 3 - 20 mm lang. Kelch 8 - 13 mm lang, so lang oder etwas kuerzer als die Kronroehre, scharfkantig, unterhalb der Zaehne 3 - 5 mm im Durchmesser. Kelchzaehne 3 - 7 mm lang, schmal 3 eckig oder lanzettlich, 2 - 2 1 / 2 mal so lang wie breit. Krone hellgelb, ohne orangegelbe Flecken, etwas duftend, mit weit trichterfoermig ausgebreiteten, 5 - 10 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 10 - 15 mm lang, 3 - 5 mal so lang wie dick, deutlich laenger als der Kelch. - Bluete: Fruehling. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus England (Bruun 1932 b, Valentine 1952 b, Valentine 1966); weitere Autoren von Loeve und Loeve (1961) zusammengestellt. Standort. Kollin, montan und subalpin, selten alpin. Ziemlich feuchte, naehrstoffreiche, neutrale bis schwach saure, lehmige Boeden. Laubwaelder, schattige Fettwiesen, Gebuesch, Ufer, Laegerstellen. Verbreitung. Mitteleuropaeische Pflanze: West- und nordwaerts bis Pyrenaeen, Kantabrien, Suedengland, Suedschweden, Suedpolen; ost- und suedwaerts bis Karpaten, Bulgarien, Mazedonien, Alpen. In Osteuropa und Suedwestasien verschiedene verwandte Arten. - Im Gebiet verbreitet und haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C03845D7DCB867B27E1A037BF0EB7D9E.taxon	vernacular_names	Stengellose Schluesselblume, Primel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C03845D7DCB867B27E1A037BF0EB7D9E.taxon	description	Blaetter bis 15 cm lang und 6 cm breit, allmaehlich in den undeutlichen, gefluegelten Stiel verschmaelert, oberseits hellgruen und kahl, unterseits graugruen, mit bis 1 mm langen, vielzelligen Haaren auf den Nerven, dazwischen kahl, unregelmaessig und fein gezaehnt (Nerven endigen meist in eine bis 0,2 mm lange, feine Spitze); in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel reduziert, so dass die Blueten scheinbar einzeln in der Rosette entspringen. Bluetenstiele und Kelch mit wenigen bis zahlreichen, bis 2,5 mm langen Haaren. Tragblaetter am Grunde des Bluetenstiels fast kahl, 5 - 15 mm lang, ⅙ - 1 / 4 so breit. Bluetenstiele 5 - 10 cm lang. Kelch 12 - 15 mm lang, etwas kuerzer als die Kronroehre, scharfkantig, unterhalb der Zaehne 3 - 5 mm im Durchmesser; Kelchzaehne 6 bis 9 mm lang, schmal 3 eckig, 2 1 / 2 - 3 1 / 2 mal so lang wie breit. Krone hellgelb, gegen den Schlund mit orangegelben Flecken, mit fast flach ausgebreiteten, 11 - 16 mm langen, tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5 - 9 mm lang, 1 ⅓ - 1 ⅔ mal so lang wie dick, kuerzer als der Kelch. - Bluete: Frueher Fruehling (selten ein 2. Mal im Herbst). Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus botanischem Garten (Bruun 1932 b, Buxton 1932); weitere Autoren bei Loeve und Loeve (1961). Standort. Kollin und montan. Feuchte, naehrstoffreiche, neutrale bis schwach saure, lehmige Boeden in halbschattigen, luftfeuchten, milden Lagen. Lichte Laubwaelder, Gebuesche, magere Wiesen. Verbreitung. Westeuropaeisch-mediterrane Pflanze: West- und Suedeuropa (nord- und ostwaerts bis Suednorwegen, Daenemark, Rheingebiet, Alpen, Karpaten, Krim); Algerien, Kleinasien, Kaukasus. Verbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927). - Im Gebiet: Savoyen, Aostatal (aufwaerts bis ins Val Gressoney), Genferseegebiet und Rhonetal (aufwaerts bis Leuk), suedlicher Jura (nordwaerts bis Grenchen, Liestal), Hilferental bei Escholzmatt, Sarnersee-, Vierwaldstaettersee- und Zugerseegebiet, Linthebene, Walenseegebiet, Bodenseegebiet, Rheintal (aufwaerts bis Versam und Thusis), Vintschgau (Meran), Alpensuedseite. Bemerkungen. Smith und Fletcher (1948) unterscheiden 5 Unterarten, wobei 4 in Suedwestasien Vorkommen, darunter auch solche mit roten, lila, purpurnen und weissen Kronen, die bei uns oft angepflanzt werden und selten verwildern. Schwarz (1968) unterscheidet 3 Sippen, wovon 1 auf den Balearen endemisch und eine mit oestlicher Verbreitung.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3959F668441EC28AE4560D371EAC5040.taxon	vernacular_names	Suedliche Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3959F668441EC28AE4560D371EAC5040.taxon	description	Blaetter bis 12 cm lang und 4 cm breit, allmaehlich in den undeutlich gefluegelten Stiel verschmaelert, oberseits hellgruen und mit zahlreichen, bis 0,3 mm langen, vielzelligen Haaren auf Blattflaeche und Nerven, unterseits hellgruen und mit aehnlichen Haaren auf den Nerven, dazwischen kahl, unregel- maessig und fein gezaehnt (keine feinen Spitzen), in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 5 - 20 cm hoch, behaart, mit vielbluetiger, einseitswendiger Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch mit sehr zahlreichen, bis 0,3 mm langen Haaren. Tragblaetter 4 - 8 mm lang, 1 / 10 - 1 / 4 so breit. Bluetenstiele 3 - 20 mm lang. Kelch 8 - 12 mm lang, so lang oder etwas kuerzer als die Kronroehre, scharfkantig, unterhalb der Zaehne 3 - 5 mm im Durchmesser; Kelchzaehne 2 - 3 mm lang, breit 3 eckig, 1 - 1 ⅔ mal so lang wie breit. Krone hellgelb, mit fast flach ausgebreiteten, 5 - 8 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 8 - 12 mm lang, 2 1 / 2 - 3 mal so lang wie dick, kaum laenger als der Kelch. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen. Standort. Kollin, montan und subalpin. Aehnlich wie P. elatior (Nr. 2). Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (suedlich): Nordspanische Gebirge, Pyrenaeen, Suedalpen, Apennin (suedwaerts bis Abruzzen), Gebirge der Balkanhalbinsel. - Im Gebiet: Suedliche Bergamasker Alpen (keine sichern Fundorte, auf die Art ist zu achten! Sichere Fundorte unterhalb Meran und in Judikarien).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A91C43EE891314BE3A6F79CAFF85210B.taxon	vernacular_names	Fruehlings-Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A91C43EE891314BE3A6F79CAFF85210B.taxon	description	Blaetter bis 3,5 cm breit und 12 cm lang, ziemlich rasch in den oben breit und unten sehr schmal gefluegelten Stiel verschmaelert oder am Grunde gestutzt bis herzfoermig, dunkelgruen und mit bis 0,2 mm langen, vielzelligen Haaren auf Blattflaeche und Nerven, unterseits hellgruen und mit zahlreichen, bis 0,3 mm langen, vielzelligen, nicht verzweigten Haaren auf den Nerven, dazwischen + / - kahl, unregelmaessig und fein gezaehnt (keine feinen Spitzen), in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 5 - 20 cm hoch, behaart, mit vielbluetiger, einseitswendiger Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch mit sehr zahlreichen, bis 0,2 mm langen Haaren. Tragblaetter 3 - 6 mm lang und ⅙ - 1 / 4 so breit. Bluetenstiele 2 - 15 mm lang. Kelch 8 - 16 mm lang, so lang oder kuerzer als die Kronroehre, scharfkantig, unterhalb der Zaehne 3 - 5 mm im Durchmesser (gepresst bis 8 mm breit); Kelchzaehne 3 - 5 mm lang, lanzettlich, 1 ⅓ - 1 ⅔ mal so lang wie breit. Krone dunkelgelb, bei langgriffligen Blueten mit orangefarbenen Flecken gegen den Grund zu und nicht duftend, bei kurzgriffligen Blueten ohne orangegelbe Flecken, duftend, mit trichterfoermig ausgebreiteten, 2,5 - 6 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5 - 10 mm lang, 1 ⅓ - 1 ⅔ mal so lang wie dick, kuerzer als der Kelch. - Bluete: Fruehling. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus England und Schweden (Bruun 1932 b), aus Schweden (Turesson 1938), aus England (Valentine 1952 Valentine 1966), aus Finnland (Sorsa 1963), aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1966); weitere Autoren zusammengestellt von Loeve und Loeve (1961). Standort. Kollin, montan und subalpin. Ziemlich trockene bis wechselfeuchte, stickstoffarme, kalkhaltige Boeden. Magerwiesen, Streuewiesen, Gebuesche. Verbreitung. Mitteleuropaeische Pflanze: Verbreitung nicht genau bekannt, da oft nicht von verwandten Arten unterschieden. - Im Gebiet verbreitet, ziemlich haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
881FC676D6104E6A92E4176D961C3BE0.taxon	vernacular_names	Graufilzige Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
881FC676D6104E6A92E4176D961C3BE0.taxon	description	Blaetter bis 30 cm lang und 10 cm breit, ziemlich rasch in den oben breit und unten sehr schmal gefluegelten Stiel verschmaelert oder am Grunde gestutzt bis herzfoermig, oberseits dunkelgruen, mit zahlreichen, bis 0,3 mm langen, vielzelligen Haaren auf Blattflaeche und Nerven, unterseits grau bis weiss, mit sehr zahlreichen, bis 0,8 mm langen, vielzelligen, gelegentlich verzweigten Haaren auf den Nerven und der Blattflaeche, unregelmaessig und fein gezaehnt (keine feinen Spitzen), in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 12 - 30 cm hoch, behaart, mit vielbluetiger, einseitswendiger Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch mit sehr zahlreichen, bis 0,3 mm langen Haaren. Tragblaetter 5 - 8 mm lang, 1 / 10 - 1 / 4 so breit. Bluetenstiele 5 - 10 mm lang. Kelch 16 - 25 mm lang, kuerzer oder laenger als die Kronroehre, scharfkantig, unterhalb der Zaehne 5 - 12 mm im Durch- messer (gepresst bis 17 mm breit). Kelchzaehne 3 - 5 mm lang, breit 3 eckig, 3 / 4 - 1 ⅓ mal so lang wie breit. Krone dunkelgelb, bei langgriffligen Blueten mit orangefarbenen Flecken gegen den Schlund zu und nicht duftend, bei kurzgriffligen Blueten ohne orangegelbe Flecken, duftend, mit trichterfoermig ausgebreiteten, 3,5 - 8,5 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5 - 10 mm lang, 1 ⅓ - 1 ⅔ mal so lang wie dick, bedeutend kuerzer als der Kelch. - Bluete: Fruehling. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Ligurien (Kress 1963 a). Standort. Kollin und montan. Ziemlich trockene, humose, meist kalkreiche Boeden in waermeren, halbschattigen Lagen. Lichte Laubmischwaelder (besonders Flaumeichenwaelder), buschige Haenge. Verbreitung. Suedeuropaeisch-westasiatische Pflanze: Nordwaerts vereinzelt bis Rheingebirge, Daenemark, Suedschweden, Schlesien, Karpaten; ostwaerts bis Westsibirien, Turkestan, Nordpersien. - Im Gebiet: Suedliche Vogesen, Oberrheinische Tiefebene, ganzer Jura, Hochrheingebiet, Hegau, Savoyen, Genferseegebiet, Rhonetal, Suedalpen; in den zentral- und nordwestalpinen Taelern meist nicht ganz typische Formen (Merkmalsintrogressionen von P. veris). Bemerkungen. Aus dem Gebiet wird auch P. canescens Opiz angegeben, die sich durch am Grunde allmaehlich verschmaelerte Blaetter und durch Kronroehren unterscheiden soll, die oft kuerzer sind als der Kelch. Pflanzen mit allmaehlich verschmaelerten Blaettern sind auch in Populationen von P. Columnae gelegentlich zu finden, selbst an der gleichen Pflanze sind am Grunde herzfoermige und verschmaelerte Blaetter zu finden; auch die Kronroehrenlaenge variiert sehr stark. Am ehesten muessten die zentralalpinen Pflanzen als P. canescens bezeichnet werden. Nach Schwarz (1968) ist P. canescens eine osteuropaeische Pflanze, die im Gebiet nicht vorkommt.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3AF2EF47B711EE6B332DFD1360B39D35.taxon	vernacular_names	Mehl-Primel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3AF2EF47B711EE6B332DFD1360B39D35.taxon	description	Blaetter bis 8 cm lang und 2 cm breit, allmaehlich in den kurzen, gefluegelten Blattstiel verschmaelert, oberseits dunkelgruen, kahl, unterseits weisslich, mit Mehlstaub bedeckt, kahl, unregelmaessig und fein gezaehnt bis fast ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 2 - 20 cm hoch, kahl, mit vielbluetiger, aufrechter Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch kahl, mit Mehlstaub. Tragblaetter am Grunde ausgebuchtet, 3 - 6 mm lang. Bluetenstiele 1 - 10 mm lang. Kelch 4 - 6 mm lang, so lang oder wenig kuerzer als die Kronroehre, stumpfkantig, unterhalb der Zaehne 1,5 - 2,5 mm im Durchmesser; Kelchzaehne ca. 2 mm lang, stumpf oder konvex zugespitzt, etwa 2 mal so lang wie breit. Krone rotlila oder purpurn, selten weiss, am Schlundeingang mit gelbem Ring, kaum duftend, mit fast flach ausgebreiteten, 4 - 7 mm langen, tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5 - 9 mm lang, 3 - 4 mal so lang wie dick, 1 ⅓ - 2 mal so lang wie der Kelch. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 18: Material aus Oeland in Schweden (Bruun 1932 b). aus Daenemark (Hagerup 1941, Larsen in Loeve und Solbrig 1965 a), aus dem Tirol (Mattick in Tischler 1950), aus Nordengland (Dovaston 1955), aus den Bayerischen Alpen (Kress 1963 a), aus Finnland (Sorsa 1963), aus den Pyrenaeen (Kress 1969). Davies (1953) zaehlte an Material aus Gotland in Schweden 2 n = 36. Nahe verwandte Arten in Nordeuropa und Nordamerika besitzen 2 n = 54, 72, 126 (Bruun 1932 b, Vogelmann 1960). Standort. Montan, subalpin und alpin, selten kollin. Ziemlich feuchte, humose, kalkhaltige Boeden. Windexponierte Rasen, quellige Stellen, Flachmoore, Bachufer. Primulo-Schoenetum Oberd. 1957, Caricetum Davallianae (Br. - Bl.) W. Koch 1926, Elynetum Br. - Bl. 1913. Verbreitung. Arktisch-alpine Pflanze: Arktische Gebiete und Gebirge Eurasiens und Nordamerikas, vereinzelt auch im Tiefland der gemaessigten Zonen. In Schottland, Skandinavien, Asien, Nord- und Suedamerika kommen verschiedene nahe verwandte Arten vor; die genaue Verbreitung von P. farinosa ausserhalb Europas ist deshalb unsicher. Verbreitungskarte in Europa von Luedi in Hegi V / 3 (1927), Karte der zirkumalpinen Verbreitung von Bresinsky (1965). Nach Schwarz (1968) bilden die Pflanzen der Pyrenaeen, Alpen und Karpaten eine eigene Sippe (ssp. alpigena Schwarz). - Im Gebiet: Alpen, Alpenvorland und Jura, verbreitet und haeufig; Mittelland, zerstreut und selten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A7CE3AE599B16FF15BC97C331685C498.taxon	vernacular_names	Aurikel, Fluhbluemchen	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A7CE3AE599B16FF15BC97C331685C498.taxon	description	Blaetter bis 12 cm lang und 6 cm breit, allmaehlich oder ziemlich rasch in den kurzen, gefluegelten Blattstiel verschmaelert, beiderseits graugruen und scheinbar kahl, indessen besonders am Rand mit kurzen, kaum 0,1 mm langen, farblosen Druesenhaaren und mit wenig bis viel Mehlstaub, mit knorpeligem Rand (im Gebiet nur noch bei P. glaucescens so!), ganzrandig oder mit einzelnen entfernt stehenden Zaehnen, fleischig (im Gebiet nur bei dieser Art so ausgepraegt!), in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 3 - 20 cm hoch, meist nur mit vereinzelten Druesenhaaren und wenig bis keinem Mehlstaub, mit vielbluetiger, einseitswendiger Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch mit kurzen, farblosen Druesenhaaren und mit wenig bis viel Mehlstaub. Tragblaetter oval, 1 - 4 mm lang und fast so breit. Bluetenstiele 5 - 25 mm lang. Kelch 3 - 6,5 mm lang, ⅓ - 1 / 2 so lang wie die Kronroehre, nicht kantig, unterhalb der Zaehne 3 - 5 mm im Durchmesser; Kelchzaehne 1,2 - 2 mm lang, stumpf oder spitz, etwa so lang wie breit. Krone leuchtend gelb, am Schlundeingang gleichfarbig, aber mit Mehlstaub, meist duftend, mit weit trichterfoermig ausgebreiteten, 6 - 10 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 4 - 6,5 mm lang und fast ebenso dick, wenig laenger als der Kelch. - Bluete: Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 62: Material unbekannter Herkunft (Wanner 1943), vom Brienzer Rothorn (Larsen 1954 a), aus der Tatra (Skalinska et al. 1959), aus den Eisenerzer Alpen, aus Oberbayern und der Umgebung Muenchens (Kress 1963). 2 n = 63: Material aus botanischem Garten und aus der Umgebung von Muenchen 2 n = 64: Material von Suedtirol, aus der Umgebung Muenchens und von den Dolomiten (ssp. Balbisii [Lehmann] Arcang.). 2 n = 66: Material von den Dolomiten (ssp. Balbisii) (Kress 1963). Standort. Subalpin und alpin, selten montan und kollin. Ziemlich feuchte, kalkhaltige Boeden. Felsspalten, Felsschutt, steile Rasen, selten in Flachmooren. Androsacetum helveticae Br. - Bl. 1918, Potentillo-Hieracietum humilis Br. - Bl. (1918) 1933. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Jura, Schwarzwald, Alpen, Apennin (suedwaerts bis in die Abruzzen), Westkarpaten, Banat, Serbien. Verbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927). Karte der zirkumalpinen Verbreitung von Bresinsky (1965). - Im Gebiet: Alpen (in den Zentral- und noerdlichen Suedalpen selten), suedlicher Jura (Chaine du Bourget, Val de Fier, Saleve, La Burbauche im Dep. Ain [Girerd 1965]), mittlerer Jura (verschiedene Fundorte zwischen Aarau-Eptingen und Solothurn-Moutier-St-Brais-Delemont; franzoesisches Doubstal, Vallee du Dessoubre), Schwarzwald (Belchen, Hoellental). Bemerkungen. P. Auricula ist vielgestaltig hinsichtlich Blattform und - berandung, Behaarung und Mehlstaubdichte. Pflanzen mit dichtem Mehlstaubbelag und weissem, mehligem Blattrand, die besonders in den Bergamasker Alpen auftreten (var. marginata Stein) sind morphologisch nicht eindeutig abtrennbar. Pflanzen mit fast keinem Mehlstaub, bis 0,3 mm langen Druesenhaaren (besonders am Blattrand) und geruchlosen Blueten (P. Balbisii Lehm.) sind aus den Ossolataelern angegeben. Systematischer Wert und Verbreitung dieser Sippen im Gebiet sind zu ueberpruefen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4DCBD0ECAF13A5831AC608FE6A27FDE3.taxon	vernacular_names	Hallers Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4DCBD0ECAF13A5831AC608FE6A27FDE3.taxon	description	Unterscheidet sich von P. farinosa (Nr. 6) durch folgende Merkmale: Stengel bis 30 cm hoch; Tragblaetter 4 - 15 mm lang; Kelch 7 - 14 mm lang, ⅓ - 1 / 2 so lang wie die Kronroehre, unterhalb der Zaehne 2 - 4 mm im Durchmesser; Kelchzaehne 3 - 4 mm lang; Krone rotviolett, mit 7 - 10 mm langen Kronzipfeln; Frucht 9 - 12 mm lang. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 36: Material aus botanischem Garten (Bruun 1932 b). Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Nicht zu trockene, humusreiche, kalkreiche Boeden in sonnigen Lagen. Rasen, Felsspalten. Seslerio-Semperviretum Br. - Bl. 1926. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Alpen, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel (suedwaerts bis Pirin in Bulgarien). Nach Schwarz (1968) kommt die typische Sippe nur in den Alpen vor. Verbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927). - Im Gebiet: Grajische Alpen (Cogne?), Wallis (Visper Taeler, Simplongebiet, Binntal, Muenstigertal?), Valle Antigorio, obere Maggiataeler und anschliessende Berge gegen Val Bedretto und Leventina, Lukmaniergebiet, Val Calanca, Misox, Bergell, Spluegenpass, Oberengadin, Puschlav, Veltlin (Gebirge noerdlich Sondrio, Gebiet von Bormio), Muenstertal, Vintschgau, Val Camonica.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D98BA78A14DD4CDDB4A2371B283BFBCC.taxon	vernacular_names	Meergruene Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D98BA78A14DD4CDDB4A2371B283BFBCC.taxon	description	Blaetter bis 8 cm lang und 2 cm breit, allmaehlich in den kurzen, gefluegelten Blattstiel verschmaelert, spitz, beiderseits graugruen und kahl, ohne Mehlstaub, mit knorpeligem, kahlem Rand (im Gebiet nur noch bei P. Auricula so!), ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 5 - 15 cm hoch, kahl, ohne Mehlstaub, mit meist 2 - 5 bluetiger, aufrechter Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch kahl. Tragblaetter schmal lanzettlich, 5 - 20 mm lang und 1 / 10 - 1 / 4 so breit. Bluetenstiele 5 - 15 mm lang. Kelch 7 - 15 mm lang, ⅔ - 1 mal so lang wie die Kronroehre, nicht kantig, unterhalb der Zaehne 3 - 6 mm im Durchmesser; Kelchzaehne 4 - 8 mm lang, meist spitz, 2 - 31 / 2 mal so lang wie breit. Krone rosa, lila oder purpurn, am Schlundeingang weiss, ohne Mehlstaub, kahl, kaum duftend, mit weit trichterfoermig ausgebreiteten, 7 - 12 mm langen, ziemlich tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 6 - 8 mm lang und etwa ⅔ so dick, 1 / 2 - 3 / 4 so lang wie der Kelch. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 66 und. ca. 68: Material ohne Herkunftsangabe (Kress 1963). Standort. Montan, subalpin und alpin, seltener kollin. Ziemlich feuchte, humusreiche, kalkhaltige Boeden. Felsabsaetze, Ruhschutt, Treppenrasen. Verbreitung. Bergamasker Pflanze: Vom Comersee bis ins suedwestliche Judikarien und in die Brescianer Alpen (Corna Blacca). Verbreitungskarte von Pitschmann und Reisigl (1959). - Im Gebiet: Corni di Canzo, Grigna, Resegone und ostwaerts anschliessende Kalkberge. Bemerkungen. P. glaucescens wird gelegentlich in 2 Unterarten unterteilt, wobei ssp. longobarda (Porta) Widmer sich von der typischen Unterart besonders durch den kleineren Kelch auszeichnen soll. Es duerfte sich bei dieser Sippe, die fast im ganzen Verbreitungsgebiet der Art vorkommt, nur um systematisch nicht selbstaendige Extremformen handeln.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3CF9CAAEB4FEE6123D618BC4A383630B.taxon	vernacular_names	Ganzblaettrige Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3CF9CAAEB4FEE6123D618BC4A383630B.taxon	description	Blaetter bis 2,5 cm lang und 1 cm breit, allmaehlich gegen den Grund verschmaelert (fast kein Stiel), abgerundet oder spitz, beiderseits hellgruen und fast kahl, besonders am Rand mit zahlreichen, bis 0,5 mm langen, farblosen Druesenhaaren, ohne Mehlstaub, + / - ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 1 - 3 cm hoch, mit kurzen, farblosen Druesenhaaren, ohne Mehlstaub, mit 1 - 3 bluetiger, aufrechter Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch mit kurzen, farblosen Druesenhaaren. Tragblaetter schmal lanzettlich, 5 - 10 mm lang und ⅛ - 1 / 4 so breit. Bluetenstiele undeutlich (hoechstens 2 mm lang). Kelch 6 - 9 mm lang, 1 / 2 - 3 / 4 so lang wie die Kronroehre, nicht kantig, unterhalb der Zaehne 3 - 5 mm im Durchmesser; Kelchzaehne 1,7 - 2,5 mm lang, gerundet, 1 - 11 / 2 mal so lang wie breit. Krone rotviolett (selten weiss), am Schlundeingang weiss, ohne Mehlstaub, mit Druesenhaaren, kaum duftend, mit weit trichterfoermig ausgebreiteten, 6 - 10 mm langen, ziemlich tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5 - 6 mm lang und fast so breit, ⅓ - 1 / 2 so lang wie der Kelch. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n ca. 62: Material vom Oberengadin (Wanner 1943). 2 n = 66: Zahlreiche Pflanzen vom Berninapass (Kress 1963). 2 n ca. 66 und ca. 70: Material aus den Pyrenaeen (Kress 1963). Standort. Alpin, seltener subalpin. Ziemlich feuchte, feinerdereiche, humose, kalkarme, ziemlich saure, lange vom Schnee bedeckte Boeden. Am Rande von Schneetaelchen, Rasen in Mulden, Flachmoore. Caricetum curvulae hygrocurvuletosum Br. - Bl. 1913, Luzuletum spadiceae (Brockmann-Jerosch 1907) Br. - Bl. 1926. Verbreitung. Mittelalpin-pyrenaeische Pflanze: Alpen (nur im Gebiet), Pyrenaeen. Verbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927) (ohne Fundorte aus Savoyen). - Im Gebiet: Zentral- und noerdliche Suedalpen (vom Tonale und Arlberg westwaerts bis zum Camoghe und Furkapass, verbreitet und ziemlich haeufig), Nordalpen (von Vorarlberg bis zum oestlichen Berner Oberland; Savoyen [Alpes Lemaniennes, Alpes d'Annecy]; zerstreut, nicht haeufig).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3F489C2BBDB30F037943EBEBD9BF4477.taxon	vernacular_names	Behaarte Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3F489C2BBDB30F037943EBEBD9BF4477.taxon	description	Blaetter meist ziemlich rasch in den kurzen, gefluegelten Blattstiel verschmaelert, beiderseits behaart (klebrig); Druesenhaare 0,1 - 0,4 mm lang, mit farbloser bis roetlicher verdickter Spitze. Stengel bis 7 cm hoch. Bluetenstiele 3 - 15 mm lang, 1 / 7 - 1 mal so lang wie der Stengel. Kelch 3 - 7 mm lang. Kelchzaehne 1,5 - 2,5 mm lang und 1 - 1 1 / 2 mal so lang wie breit. Frucht ⅔ - ⅘ so lang wie der Kelch. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 62: Material aus dem Engadin (Wanner 1943), vom Berninapass, aus Tirol, aus dem Tessin und aus botanischem Garten (Kress 1963). 2 n = 63: Material aus botanischem Garten und vom Tessin. 2 n = 64: Material aus botanischem Garten, vom Engadin und vom Tessin. 2 n = 67: Material vom Tessin (Kress 1963). Standort. Subalpin und alpin, seltener montan und kollin. Steinige, kalkarme, schwach saure bis neutrale Boeden. Felsritzen, in der alpinen Stufe auch Rasen und Ruhschutt. Asplenio-Primuletum hirsutae (Luedi) Br. - Bl. 1934, Androsacetum Vandellii Br. - Bl. 1918, Caricetum curvulae (Kerner) Brockmann-Jerosch 1907. Verbreitung. Alpin-pyrenaeische Pflanze: Pyrenaeen, Alpen (ostwaerts bis Hohe Tauern). Verbreitungskarte (nur Alpen) von Hegi und Merxmueller (1963). - Im Gebiet: Alpen (besonders Zentral- und noerdliche Suedalpen); verbreitet und haeufig. Bemerkungen. Kress (1963) und Kress in Hegi V / 3 (1966) erwaehnt aus dem untern Maggiatal und angrenzenden Gebieten eine besondere Sippe mit kurzen Druesenhaaren, deren systematische Wertigkeit abgeklaert werden muss. Auch die Pflanzen, die in den suedlichen Kalkalpen (z. B. Grigna, bei Luino) auf Dolomit wachsen, sollten untersucht werden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
425C65698F071F207F5032EAB111A556.taxon	vernacular_names	Behaarte Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
425C65698F071F207F5032EAB111A556.taxon	description	Blaetter bis 6 cm lang und 2,5 cm breit, beiderseits hellgruen, ohne Mehlstaub, mit deutlichen oder undeutlichen Zaehnen, seltener ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel mit Druesenhaaren, ohne Mehlstaub, mit meist weniger als 5 bluetiger, aufrechter oder einseitswendiger Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch mit kurzen Druesenhaaren, ohne Mehl- staub. Tragblaetter oval, 1 - 3 mm lang und 1 / 2 - ⅔ so breit. Bluetenstiele 3 - 15 mm lang. Kelch 2,5 bis 7 mm lang, ⅓ - 1 / 2 so lang wie die Kronroehre, unterhalb der Zaehne 3 - 5 mm im Durchmesser; Kelchzaehne gerundet oder spitz. Krone rosa bis purpurn, selten lila oder weiss, am Schlundeingang weiss, ohne Mehlstaub, mit Druesenhaaren, kaum duftend, mit weit trichterfoermig ausgebreiteten, 5 - 11 mm langen, ziemlich tief ausgerandeten Kronzipfeln; Kronroehre aussen mit Druesenhaaren. Frucht 3 - 6 mm lang und fast so dick. Die Artengruppe umfasst 6 Arten in den Alpen und im noerdlichen Apennin, die sich gegenseitig in ihrer geographischen Verbreitung fast ausschliessen. P. cottia Widmer, die in den Kottischen Alpen (Val Germanesco, Val St. Martin, Gebiete von Clusone und Oulx) waechst, zeichnet sich durch dicht behaarte Blaetter aus (Druesenhaare 0,3 - 0,8 mm lang, mit roter, verdickter Spitze). Nach einem Beleg von ROSTAN (Herbar. ETH) soll sie auch in den Grajischen Alpen vorkommen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
AA739A5320551A63463A43DF7F4F71BA.taxon	vernacular_names	Inntaler Primel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
AA739A5320551A63463A43DF7F4F71BA.taxon	description	Blaetter meist ziemlich rasch in den gefluegelten Stiel verschmaelert, auf den Flaechen behaart (klebrig). Druesenhaare 0,1 - 0,4 mm lang, mit meist roter, verdickter Spitze. Stengel bis 7 cm hoch. Bluetenstiele 2 - 6 mm lang, 1 / 30 - 1 / 7 so lang wie der Stengel. Kelch 2,5 - 4 mm lang; Kelchzaehne 0,8 bis 1,5 mm lang, 3 / 4 - 1 mal so lang wie breit. Frucht so lang oder wenig laenger als der Kelch. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 62: Material aus botanischem Garten und vom Stilfser Joch. 2 n = 63, 64, 65?, 66?: Material aus botanischem Garten (Kress 1963). Standort. Alpin. Humose, feinerdereiche, ziemlich saure, kalkarme Boeden. Rasen, Ruhschutt. Caricetum curvulae (Kerner) Brockmann-Jerosch 1907. Verbreitung. Bergamasker Pflanze (nordoestlich): Nord- und ostwaerts bis Muenstertal, westliche Oetztaleralpen, Nonsberg; sued- und westwaerts bis suedwestliches Judikarien, oberes Valle Seriana, Gebiet von Bormio. Fundorte von Becherer (1943 a) zusammengestellt. Verbreitungskarte von Pitschmann und Reisigl (1959; Vorkommen in den Bergamasker Alpen nicht vollstaendig angegeben). - Im Gebiet: Oberinntal (Nauders, unsichere Angabe von Paznaun), suedliche Berge des Muenstertals, Vintschgau (Weisskugel), Ortler- und Adamellogebiet, Gebiet von Bormio, oberes Val Seriana, Val Belviso, Val di Scalve, oberes Val Camonica.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2C2A2B93DA9F7614BF2C169629820A4D.taxon	vernacular_names	Piemonteser Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2C2A2B93DA9F7614BF2C169629820A4D.taxon	description	Blaetter meist allmaehlich in den gefluegelten Stiel verschmaelert, oft fast ganzrandig (bei den andern Arten der Gruppe nur selten ganzrandig), auf den Flaechen + / - kahl (nur am Rande behaart). Druesenhaare 0,1 - 0,2 mm lang, mit meist roter, verdickter Spitze. Stengel bis 12 cm hoch. Bluetenstiele 2 bis 12 mm lang, 1 / 12 - ⅓ so lang wie der Stengel. Kelch 4 - 6 mm lang; Kelchzaehne 1,5 - 2,5 mm lang und 1 - 11 / 2 mal so lang wie breit. Frucht so lang oder wenig laenger als der Kelch. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 62: Material aus den Grajischen Alpen (Kress 1963). Standort. Alpin, selten subalpin. Humose, feuchte, kalkarme Boeden. Felsige Stellen, Ruhschutt. Verbreitung. Grajische Pflanze: Grajische Alpen, Kottische Alpen (wenige Fundstellen). Eine sehr nahe verwandte Sippe (ssp. iberica Losa et Monts.) in Kantabrien. - Im Gebiet: Savoyen (Kleiner St. Bernhard, Mont Pourri, hinteres Tal der Isere und des Arc, Gebiet des Mont Cenis), Aostatal (Val Savaranche, Val de Cogne, Val Champorcher).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
378833C2505687F17E3D789774DE2286.taxon	vernacular_names	Klebrige Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
378833C2505687F17E3D789774DE2286.taxon	description	Blaetter bis 6 cm lang und 0,7 cm breit, allmaehlich in den breit gefluegelten, kurzen Stiel verschmaelert, ober- und unterseits dunkelgruen, scheinbar kahl (kaum 0,05 mm lange Druesenhaare), klebrig, gegen die Spitze zu fein und spitz gezaehnt, selten ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 2 - 7 cm hoch, kahl, klebrig, mit 2 - 7 bluetiger, aufrechter Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch scheinbar kahl, klebrig. Tragblaetter oval, 7 - 11 mm lang und 1 / 2 - ⅔ so breit, meist braunrot. Bluetenstiele 0,5 - 2 mm lang. Kelch 5 - 8 mm lang, etwa so lang wie die Kronroehre, nicht kantig, unterhalb der Zaehne 3 - 5 mm im Durchmesser; Kelchzaehne 2 - 3 mm lang, gerundet, 1 - 11 / 2 mal so lang wie breit. Krone dunkelblau, spaeter violett, am Schlundeingang mit dunklem Ring, kaum duftend, mit weit trichterfoermig ausgebreiteten, 4 - 7 mm langen, tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 4 - 6 mm lang, 1 - 2 mal so lang wie dick, etwas kuerzer als der Kelch. - Bluete; Spaeter Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 66: Material aus botanischem Garten und aus den Dolomiten (bei einer Pflanze wurde auch 2 n = 67 gezaehlt) (Kress 1963). Standort. Alpin. Humose, feinerdereiche, kalkarme, ziemlich saure, im Winter schneebedeckte Boeden. Rasen, Ruhschutt. Caricetum curvulae (Kerner) Brockmann-Jerosch 1907. Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Graubuenden bis Kaernten und Steiermark. - Im Gebiet: Graubuenden (Aroser Rothorngruppe, suedliches Unterengadin, Muenstertal), Gebiet oestlich von Bormio, oberes Val Camonica, Val di Scalve, Ortler- und Adamellogebiet, Vintschgau, Oberinntal, Vorarlberg (St. Antoenier Joch); selten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
261684883A93C81708B44867C44A7833.taxon	vernacular_names	Breitblaettrige Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
261684883A93C81708B44867C44A7833.taxon	description	Blaetter bis 10 cm lang und 3 cm breit, allmaehlich oder ziemlich rasch in den kurzen, gefluegelten Blattstiel verschmaelert, beiderseits dunkelgruen und mit zahlreichen, 0,1 - 0,2 mm langen, farblosen Druesenhaaren (etwas klebrig), ohne Mehlstaub, meist mit einzelnen ungleichen, stumpfen Zaehnen, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 5 - 12 cm hoch, mit Druesenhaaren, ohne Mehlstaub, mit vielbluetiger (meist mehr als 5 bluetiger), einseitswendiger Dolde. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch mit kurzen, farblosen Druesenhaaren, meist ohne Mehlstaub. Tragblaetter oval, 1 - 4 mm lang und 1 / 2 - ⅔ so breit. Bluetenstiele 5 - 15 mm lang. Kelch 3 - 5 mm lang, ⅓ - 1 / 2 so lang wie die Kronroehre, nicht kantig, unterhalb der Zaehne 2,5 - 3,5 mm im Durchmesser; Kelchzaehne 1 - 2 mm lang und etwa 2 mal so lang wie breit. Krone violett, spaeter blauviolett, am Schlundeingang gleichfarben, aber mit wenig Mehlstaub, kahl, duftend, mit weit trichterfoermig ausgebreiteten, 4 - 7 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln; Kronroehre aussen mit Druesenhaaren. Frucht 4 - 6 mm lang und fast ebenso dick, wenig laenger als der Kelch. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 62: Material aus dem Engadin (Wanner 1943). 2 n = 64: Material aus botanischem Garten und vom Berninapass. 2 n = 65, 66: Material aus botanischem Garten. 2 n = 67: Material vom Berninapass (Kress 1963). Standort. Alpin, selten subalpin. Feinerdereiche, neutrale bis schwach saure, kalkarme Boeden. Um Felsbloecke, Felsritzen, ruhender Felsschutt. Besonders im Androsacetum Vandellii Br. - Bl. 1918. Verbreitung. Westalpin-pyrenaeische Pflanze: Ostpyrenaeen, Westalpen (Seealpen bis Aostatal), Raetisch-Bergamaskische Alpen. - Im Gebiet: Savoyen (Haute-Maurienne, Massif de Pedet-Polset, Val Meinier), Aostatal (Suedseite des Monte Rosa), Valsesia, Buendner und Bergamasker Alpen (westwaerts und nordwaerts bis oberer Comersee, Bergell, Avers, Berguen, Flueelatal, Klosters; ost- und suedwaerts bis Fimberjoch, Unterengadin, Gebiet von Bormio, Val di Scalve, Val Brembana).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A9C2E946F0D2518D47EBE1453B0370E8.taxon	vernacular_names	Primel, Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A9C2E946F0D2518D47EBE1453B0370E8.taxon	description	Ausdauernd (selten ausserhalb des Gebiets auch 1 jaehrig), mit kurzem, + / - senkrechtem Rhizom. Gelegentlich mit pulverartigen, wachshaltigen Ausscheidungen (als Mehlstaub bezeichnet). Blaetter in grundstaendiger Rosette, meist bedeutend breiter als 0,5 cm, ungeteilt, meist gestielt (Stiel kuerzer als die Spreite). Blueten in einer Dolde auf einem unbeblaetterten Bluetenstandsstiel angeordnet (in den Artdiagnosen als Stengel bezeichnet; bei P. vulgaris Nr. 1 Stengel sehr kurz) oder (nicht im Gebiet) in uebereinanderstehenden Quirlen; am Uebergang vom Bluetenstandsstiel zu den Bluetenstielen je 1 lanzettliches Tragblatt. Kelch bis auf hoechstens ⅖ geteilt, mit 5 schmal 3 eckigen Zaehnen. Krone mit (bei unsern Arten) mindestens 0,5 cm langer Roehre und rad- oder trichterfoermig ausgebreiteten, vorn ganzrandigen, ausgerandeten oder 2 teiligen Zipfeln; gelb, rot oder violett (selten weiss). Staubfaeden kuerzer als die Staubbeutel, in der Kronroehre angewachsen. Kapsel kugelig oder eifoermig, sich im obersten Drittel mit 5 Zaehnen oeffnend. Die Gattung Primula umfasst ueber 600 Arten und hat das Zentrum in Zentral- und Ostasien, besonders im oestlichen Himalaja und im westlichen China. Die Gattung ist nahe verwandt mit Androsace und besonders in Ostasien nicht immer scharf von dieser zu trennen. Sie gliedert sich nach Wendelbo (1961) in 7 Untergattungen, die morphologisch und zytologisch unterschieden werden koennen. Davon kommen 3 im Gebiet vor: Primula (Nr. 1 - 5) mit der Chromosomengrundzahl n = 11, Aleuritia (Duby) Wendelbo (Nr. 6, 7) mit n = 9 und Auriculastrum Schott (Nr. 8 - 14) mit n = 33 und 31. Monographische Bearbeitung der Gattung von Smith und Fletcher (1939 bis 1949), ueber europaeische Arten vgl. auch Schwarz (1968). Die meisten Arten (im Gebiet alle ausser P. Halleri) zeichnen sich durch 2 Bluetentypen aus (Heterostylie): Bei den einen Blueten reicht der Griffel mit dem Narbenkopf nur bis etwa in die Mitte der Kronroehre; die Staubblaetter mit den Staubbeuteln sind weit hoeher, auf der Hoehe des Kronschlundes angewachsen, und die Kronroehre ist dort erweitert; die andern Blueten besitzen einen Griffel, der gerade aus dem Kronschlund herausragt; die Staubblaetter mit den Staubbeuteln sind in der Mitte der Kronroehre, werden also durch den Griffel weit ueberragt. Die langgriffligen Blueten besitzen kleineren Pollen und andere Narbenpapillen als die kurzgriffligen, so dass Pollen von langgriffligen Blueten nur auf Narben von kurzgriffligen Blueten passt und umgekehrt. Die Heterostylie bewirkt, dass in der Regel Bestaeubung durch Insekten zwischen lang- und kurzgriffligen Blueten (und umgekehrt) vorkommt, nicht aber zwischen Blueten desselben Typus. Zahlreiche Arten der Gattung werden als Zierpflanzen in Gaerten oder als Zimmerpflanzen gehalten; viele davon sind Kreuzungsprodukte. Chromosomengrundzahlen n = 9, 10, 11 und 12. P. marginata Curtis, die sich von P. hirsuta unter anderm durch Mehlstaub am Blattrand, Bluetenstiel und Kelch sowie scharf gezaehnte Blaetter auszeichnet, wird von Rossi (1883) auch fuer das Ossolatal angegeben. Diese Angabe stuetzt sich wahrscheinlich auf Falschdeutung von scharf gezaehnten Pflanzen von P. hirsuta.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
387135A71C62DD19D6C39CF0C66DDC8B.taxon	vernacular_names	Zwerg-Schluesselblume	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
387135A71C62DD19D6C39CF0C66DDC8B.taxon	description	Blaetter bis 1,5 cm lang und 0,8 cm breit, allmaehlich gegen den Grund verschmaelert (fast kein Stiel), gestutzt, beiderseits hellgruen und scheinbar kahl (besonders am Rand kaum 0,05 mm lange, farblose Druesenhaare vorhanden), ohne Mehlstaub, am vorderen Rand mit scharf zugespitzten Zaehnen, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 0,2 - 1,5 cm hoch, kahl, ohne Mehlstaub, 1 -, selten 2 bluetig. Tragblaetter, Bluetenstiele und Kelch scheinbar kahl (ganz kurze Druesenhaare vorhanden). Tragblaetter 3 - 7 mm lang und 1 / 4 - 1 / 2 so breit. Bluetenstiel undeutlich. Kelch 5 - 8 mm lang, 1 / 2 - 3 / 4 so lang wie die Kronroehre, unterhalb der Zaehne 2,5 - 4 mm im Durchmesser; Kelchzaehne 2 - 3 mm lang, mit aufgesetzter Spitze, 11 / 2 - 2 mal so lang wie breit. Krone rot, am Schlundeingang weiss, ohne Mehlstaub, mit bis 0,5 mm langen Druesenhaaren, kaum duftend, mit weit trichterfoermig ausgebreiteten, 7 - 12 mm langen, ziemlich tief ausgerandeten Kronzipfeln; Kronroehre aussen kahl. Frucht 3 - 5 mm lang und fast so dick, etwa 1 / 2 so lang wie der Kelch. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n ca. 64: Ohne Herkunftsangabe des Materials (Bruun 1932 b). 2 n = 66, 67, 68, 69, 70, 73: Material aus Innsbruck; an Material aus den Dolomiten wurde nur 2 n = 67 gezaehlt (Kress 1963). Standort. Alpin, selten subalpin. Humose, feinerdereiche, kalkarme Boeden. Gipfelrasen, Schneetaelchen, Ruhschutt, Felsspalten. Caricetum curvulae (Kerner) Brockmann-Jerosch 1907. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Ostalpen (westwaerts bis Bayern, Brenner, Tonale), Sudeten, Karpaten, Serbien, Bulgarische Gebirge. Verbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927). - Im Gebiet: Nordoestliche Bergamasker Alpen (Monte Gavio, Monte Tozzo, Monte Tonale; zweifelhafte Angaben von der Suedseite des Umbrail und von Zana im Val Malenco), Vintschgau (von Meran ostwaerts).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9238E3AB5062BD896A2756E183BEAFB5.taxon	vernacular_names	Zwerg-Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9238E3AB5062BD896A2756E183BEAFB5.taxon	description	Ausdauernd, mit wenigen, locker angeordneten, flach ausgebreiteten Rosetten (Stengel unterhalb der Rosette ohne Blaetter); 3 - 12 cm hoch. Blaetter lanzettlich, ganzrandig, 0,5 - 1,6 cm lang und 0,2 bis 0,4 cm breit, mit der groessten Breite in oder oberhalb der Mitte, fast nur am Rande mit bis 1 mm langen, mehrzelligen Haaren und 0,1 mm langen Druesenhaaren, sonst + / - kahl, beiderseits matt. Blueten zu 2 - 8 in deutlich gestieltem, doldenartigem Bluetenstand. Tragblaetter 3 - 6 mm lang. Bluetenstiele 2 - 15 mm lang, wie der Stengel mit zahlreichen 0,5 - 2 mm langen, 1 fachen, mehrzelligen, abstehenden Haaren und 0,1 mm langen Druesenhaaren. Kelch 2,5 - 4 mm lang, mit 1 - 2 mm langen Zaehnen, behaart (Haare wie am Bluetenstiel). Krone mit 3 - 5 mm langen, vorn gerundeten, seltener etwas ausgerandeten Zipfeln und etwa gleich langer Kronroehre, weiss oder roetlich. Kapsel 2,5 bis 3,5 mm lang. Samen 1,3 - 1,8 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus dem Unterengadin (Favarger 1958), aus der Tatra (Wcislo in Skalinska et al. 1959), aus Kanada (Packer 1964, Mulligan in Loeve 1970), aus Alaska (Johnson und Packer 1968). Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Steinige, meist kalkreiche, naehrstoffarme, oft im Winter schneefreie Boeden. Weiden, Grate. Seslerio-Semperviretum Br. - Bl. 1926, Elynetum Br. - Bl. 1913, Caricetum firmae (Kerner) Br. - Bl. 1926. Verbreitung. Arktisch-alpine Pflanze: Arktische Gebiete von Nowaja Semlja, Russland, Ostsibirien und Nordamerika; Zentralpyrenaeen, Alpen, Karpaten, Kaukasus, Ural, suedsibirische Gebirge, Rocky Mountains (suedwaerts bis Colorado). Verbreitungskarte (nur Alpen) von Hegi und Merxmueller (1963). - Im Gebiet: Nordalpen (verbreitet und haeufig, westwaerts nur bis Hochsavoyen), Zentralalpen (zerstreut, in Savoyen nur eine unbestaetigte Angabe von den Sources de l'Arc), Suedalpen (nur noerdliches Tessin, Misox, Bergell und nordoestliche Bergamasker Alpen, selten). Bemerkungen. Die Identitaet unserer Pflanzen mit den Pflanzen aus der Arktis und aus Asien ist umstritten. Die Flora URSS (Bd. 18, 1952) fuehrt A. Chamaejasme nicht auf.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8C923DD2B632B3A370142EB7A836A6AB.taxon	vernacular_names	Nordischer Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8C923DD2B632B3A370142EB7A836A6AB.taxon	description	1 jaehrig; 5 - 30 cm hoch. Blaetter in einer einzigen grundstaendigen Rosette, lanzettlich, in der vordern Haelfte meist gezaehnt, 1 - 3,5 cm lang, 0,3 - 1 cm breit, mit der groessten Breite ueber der Mitte, besonders am Rand mit ca. 0,1 mm langen, oft verzweigten, 1 - 5 strahligen Haaren, beiderseits matt. Blueten zu mehreren in deutlich gestieltem, doldenartigem Bluetenstand. Tragblaetter 2 - 4 mm lang, fast kahl. Bluetenstiele 6 - 30 mm lang, wie der Stengel (besonders im untern Teil) mit 0,1 mm langen, verzweigten, 2 - 5 strahligen Haaren. Kelch 2,5 - 3,5 mm lang, mit 0,6 - 1 mm langen Zaehnen, zur Frucht- zeit nur wenig verlaengert, mit einzelnen 0,1 mm langen, rotkoepfigen Druesenhaaren. Krone mit 1,5 bis 2,5 mm langen, vorn gerundeten Zipfeln und wenig laengerer Kronroehre, weiss oder roetlich. Kapsel 3 - 4 mm lang. Samen 1,2 - 1,7 mm lang. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus botanischem Garten (Dahlgren 1916, Favarger 1958), aus Kanada (Loeve und Loeve 1961, Packer 1964, Mulligan in Loeve 1969), von der Tschuktschenhalbinsel (Ostsibirien) (Zhukova 1966), aus Alaska (Johnson und Packer 1968, Knaben 1968). Standort. Subalpin, seltener montan. Trockene, sandig-kiesige oder felsige, meist kalkarme, basenreiche Boeden sonniger Lagen. Steppenrasen, auch Mauerkronen, Getreideaecker, Bahndaemme. Sclerantho-Semperviretum arachnoidei Br. - Bl. 1948. Verbreitung. Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze: Noerdliches und oestliches Europa (westwaerts bis Norwegen und Alpen, suedwaerts bis Norditalien und Suedrussland): Sibirien (ostwaerts bis zur Tschuktschen-Halbinsel), Tibet, Himalaja; westliches Nordamerika (Alaska bis Neumexiko); Groenland. - Im Gebiet: Obere Maurienne, Aostatal, Wallis (Visper Taeler), Engadin (Schuls bis Samaden).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D9F31F594CB7FCDC61E2394272D4D6A5.taxon	vernacular_names	Milchweisser Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D9F31F594CB7FCDC61E2394272D4D6A5.taxon	description	Ausdauernd, mit wenigen, locker angeordneten Rosetten; Stengel unterhalb der Rosette ohne Blaetter; 5 - 20 cm hoch. Blaetter schmal lanzettlich, ganzrandig, 1 - 2,5 cm lang, 0,05 - 0,2 cm breit, mit der groessten Breite unterhalb der Mitte, oberseits an der Spitze mit wenigen 0,1 - 0,2 mm langen, verzweigten, 1 - 3 strahligen Haaren, sonst kahl. Blueten zu 1 - 6 in deutlich gestieltem, doldenartigem Bluetenstand. Tragblaetter 2,5 - 5 mm lang. Bluetenstiele 10 - 40 mm lang, wie die Stengel kahl (Stengel unterhalb der Rosette behaart). Kelch 3 - 4,5 mm lang, mit 1,2 - 1,6 mm langen Zaehnen, kahl. Krone mit 4 - 4,5 mm langen, vorn deutlich ausgerandeten Zipfeln und etwa ⅔ so langer Kronroehre, weiss. Kapsel 3 - 4,5 mm lang. Samen 2 - 3 mm lang. - Bluete; Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 76: Material vom Chasseral (Jura), aus den Berner Alpen (Favarger 1958), von der Tatra (Favarger 1958, Skalinska et al. 1966). Standort. Subalpin, seltener montan. Felsspalten und felsige Stellen auf Kalk. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Alpen, Jura, Gebirge der noerdlichen Balkanhalbinsel (suedwaerts bis Serbien), Karpaten. Verbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927). - Im Gebiet: Savoyen (Aravis; alte Angaben vom Mont Mery), mittlerer Jura (Aiguilles de Baulmes und Mont d'Or bis Boelchenfluh), Schwaebische Alb (Fridingen), nordwestliche Alpen (Albeuve [Freiburg] bis Sigriswiler Rothorn), Vorarlberg (Bregenzer Wald), Aostatal (Valdoppia), Bergamasker Alpen (Cima di Menna, Monte Vindiolo, Val di Scalve).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
074EB6D5EF5ED583DF3777DC2D0A3639.taxon	vernacular_names	Zottiger Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
074EB6D5EF5ED583DF3777DC2D0A3639.taxon	description	Unterscheidet sich von A. Chamaejasme (Nr. 3) durch folgende Merkmale: Rosetten ziemlich dicht angeordnet, halbkugelig; 2 - 5 cm hoch; Blaetter 0,4 - 0,8 cm lang und 0,15 - 0,3 cm breit, am Rande und auf der Unterseite (besonders gegen die Spitze zu) mit sehr zahlreichen, 1 - 2 mm langen Haaren und 0,1 mm langen Druesenhaaren; Bluetenstiele 0 - 4 mm lang; Samen 1,8 - 2,4 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material von der Dole (Jura), vom Pirin (Bulgarien) (Favarger 1958), von den Pyrenaeen und aus den Westalpen (Bonnet aus Favarger 1958), aus botanischem Garten (Kress 1965, Zhukova 1967 b [var. arachnoidea Knuth], Favarger 1958). Standort. Subalpin und alpin. Steinige, kalkreiche, im Winter oft schneefreie Boeden. Offene Rasen, steinige Haenge. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (suedlich): Kantabrische Gebirge, Pyrenaeen, suedlicher Jura, West- und Suedostalpen, Apennin (suedwaerts bis Kalabrien), Gebirge der Balkanhalbinsel (suedwaerts bis Griechenland), Ostkarpaten. Verbreitungskarte (nur Alpen) von Merxmueller in Hegi (1963). - Im Gebiet: Savoyen (Bonneval, Tigne, Mont Vuache), suedlicher Jura (Dole); Grigna (?), oestliche Bergamasker Alpen (?). Bemerkungen. Im Atlas und besonders in Asien gibt es verschiedene verwandte Sippen, die zum Teil auch zu A. Chamaejasme (Nr. 3) ueberleiten. Die genaue Verbreitung beider Arten und ihre Abgrenzung gegenueber nahe verwandten Sippen muss abgeklaert werden. Im Sueden und Osten der Verbreitung von A. villosa werden oft kleinere und dichter behaarte Pflanzen beobachtet, die aber nach Mayer (1956) keine selbstaendige systematische Wertigkeit besitzen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4A060BF4DD6488BBC0B98793EC6B0CCC.taxon	vernacular_names	Hallers Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4A060BF4DD6488BBC0B98793EC6B0CCC.taxon	description	Ausdauernd, mit wenigen, locker angeordneten Rosetten; Stengel unterhalb der Rosette ohne Blaetter; 3 - 12 cm hoch. Blaetter meist schmal lanzettlich, 0,5 - 2,5 cm lang und 0,05 - 0,4 cm breit, besonders am Rande mit kurzen 1 - bis mehrstrahligen Haaren. Blueten zu 1 - 8 in deutlich gestieltem, doldenartigem Bluetenstand. Tragblaetter 2 - 5 mm lang. Bluetenstiele 2 - 12 mm lang, wie der Stengel mit zahlreichen 0,05 - 0,2 mm langen, 1 fachen und verzweigten Haaren. Kelch 2,5 - 5 mm lang, mit einzelnen Haaren (Haare wie am Bluetenstiel). Krone mit 2 - 4 mm langen, vorn abgerundeten oder undeutlich ausgerandeten Zipfeln und fast gleich langer Kronroehre, rosa oder weiss. Kapsel 2,5 bis 5,5 mm lang. Die Artengruppe der A. carnea umfasst etwa 8 Arten und ist in mittel- und suedeuropaeischen Gebirgen verbreitet. Chromosomenzahlen 2 n = 36 und 78 (76).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9FA4DFE6F635532C71A984DB31F471AD.taxon	vernacular_names	Fleischroter Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9FA4DFE6F635532C71A984DB31F471AD.taxon	description	Blaetter 0,6 - 1,5 cm (selten bis 2 cm) lang, mit der groessten Breite unterhalb der Mitte, gerade, ganzrandig, auf den Flaechen und am Rande mit einzelnen bis vielen, geraden, 1 - 8 strahligen Haaren (mehrheitlich 3 - und mehrstrahlige Haare), beiderseits matt. Kelch 2,5 - 3,5 mm lang, mit 1 - 2 mm langen Zaehnen. Kronzipfel 2 - 3,5 mm lang, rosa (selten weiss). Kapsel 11 / 4 - 2 mal so lang wie der Kelch. Samen 1,8 - 2,8 mm lang. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 38: Material von 3 Stellen aus dem Wallis (Favarger 1958). Standort. Alpin (bis ueber 3000 m), seltener subalpin. Ziemlich feuchte, humusreiche, kalkarme Boeden. Nicht geschlossene Rasen. Caricion curvulae Br. - Bl. 1925. Verbreitung. Westalpin-pyrenaeische Pflanze: Ostpyrenaeen (?), Westalpen (ostwaerts bis zum Simplon). - Im Gebiet: Urgesteinsketten von Savoyen, Suedseite der Berner- und Waadtlaender Alpen (Alpes de Bex bis Torrenthorn), suedliche Walliser Alpen (Trient bis Simplon), Aostatal, Valsesia (Valdoppia); Angaben aus den Veltliner Alpen (Stilfser Joch bis Tonale) sind zu ueberpruefen.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EF256415720753D4C7DB4E631033DE59.taxon	vernacular_names	Vogesen-Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EF256415720753D4C7DB4E631033DE59.taxon	description	Blaetter 1 - 2,5 cm lang, mit der groessten Breite unterhalb der Mitte, an der Spitze nach unten gebogen, ganzrandig, auf den Flaechen kahl, am Rande mit geraden, 1 - 2 strahligen Haaren, oberseits glaenzend. Kelch 4 - 5 mm lang, mit 2 - 2,5 mm langen Zaehnen. Kronzipfel 3 - 4 mm lang. Kapsel 3 / 4 - 11 / 4 mal so lang wie der Kelch, rosa. Samen 3 - 3,5 mm lang. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 38: Material aus botanischem Garten und vom Massif Central (Favarger 1958). Standort. Subalpin. Ziemlich feuchte, kalkarme, felsige Stellen. Geroellhalden, Felsspalten. Verbreitung. Mittelfranzoesische Gebirgspflanze: Vogesen, mittelfranzoesische Gebirge (Mont d'Or, Cantal, La Salette), Pyrenaeen (?). - Im Gebiet: Vogesen (Grand Ballon).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
23B6A879089C3D4E995A6FF941B30061.taxon	vernacular_names	Alpen-Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
23B6A879089C3D4E995A6FF941B30061.taxon	description	Ausdauernd, mit oft zahlreichen Rosetten, die locker in kleinen Rasen oder flachen Polstern angeordnet sind; Stengel unterhalb der Rosette mit einzelnen bis zahlreichen schlaffen, abgestorbenen Blaettern; bis 1,5 cm hoch. Blaetter schmal lanzettlich, 3 - 10 mm lang, 1 - 2 mm breit, mit der groessten Breite in der Mitte oder etwas darueber, besonders am Rande mit wenigstens teilweise verzweigten Haaren, beiderseits matt. Blueten einzeln in den obersten Blattachseln. Bluetenstiele 2 - 12 mm lang, zerstreut behaart. Kelch zerstreut behaart. Krone mit 2 - 4 mm langen Zipfeln und fast so langer Kronroehre, rosa oder weiss. Kapsel 2,5 - 3,5 mm lang. Samen 1,5 - 2,2 mm lang. Die Artengruppe umfasst 7 Arten aus den Alpen, den Pyrenaeen und dem Apennin. Die Arten vikariieren geographisch oder oekologisch und schliessen sich deshalb gegenseitig aus. Chromosomenzahlen 2 n = 40 und 80 (bei der pyrenaeischen A. ciliata DC. nach Kress 1963).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0BCDD4229392483DBDEAE2BDD24C56CB.taxon	vernacular_names	Kottischer Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0BCDD4229392483DBDEAE2BDD24C56CB.taxon	description	Blaetter 1 - 2,5 cm lang, mit der groessten Breite unterhalb der Mitte, gerade, zum Teil mit kurzen Zaehnen oder Verdickungen am Rand, auf den Flaechen und am Rand mit einzelnen bis vielen gegen die Blattspitze gekruemmten, 1 - 2 strahligen Haaren, beiderseits matt. Blueten und Fruechte wie bei A. carnea (Nr. 6 b), aber Kronzipfel weiss oder roetlich. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 78: Material vom Lautaret und von botanischen Gaerten (Favarger 1958), aus dem Val Queyras (Favarger 1969). Standort. Alpin, seltener subalpin. Ziemlich feuchte, humusreiche, kalkarme und kalkreiche Boeden. Weiden, lichte Laerchenwaelder, Schutthaenge. Verbreitung. Suedwestalpen-Pflanze: Seealpen bis zum Mont Cenis. - Im Gebiet einzig am Col du Galibier, in der Haute-Maurienne und am Mont Cenis.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E7BD8D77441600FF4B076D565D05054A.taxon	vernacular_names	Stumpfblaettriger Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E7BD8D77441600FF4B076D565D05054A.taxon	description	Blaetter 0,6 - 2,5 cm lang, mit der groessten Breite in oder oberhalb der Mitte, gerade, ganzrandig, am Rande und gegen die Spitze zu mit einzelnen geraden, 1 - 3 strahligen Haaren, beiderseits matt. Kelch 3 - 4,5 mm lang, mit 1,2 - 1,7 mm langen Zaehnen. Kronzipfel 2 - 3 mm lang, weiss oder roetlich. Kapsel ⅔ - ⅘ so lang wie der Kelch. Samen 2 - 3 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 38: Material aus dem Engadin und vom Albulapass (Favarger 1958). Standort. Alpin (bis ueber 3000 m), seltener subalpin. Ziemlich feuchte, humose, magere, kalkarme Boeden. Rasen, Weiden. Caricion curvulae Br. - Bl. 1925. Verbreitung. Mittel- und suedeuropaeische Gebirgspflanze (oestlich): Alpen, Apennin (Toskana), Sudeten, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel (?). Verbreitungskarte von Ludi in Hegi V / 3 (1927). - Im Gebiet: Alpen (verbreitet und haeufig, nur in Kalkgebieten selten).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B857AEE302203A411BD4C0DD0F28D6A4.taxon	vernacular_names	Alpen-Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B857AEE302203A411BD4C0DD0F28D6A4.taxon	description	Rosetten kleine Rasen bildend. Blaetter 3 - 6 mm lang, mit stumpfer Spitze (Abstand von der groessten Breite zur Spitze groesser als die groesste Breite); Haare am Rand und auf der Unterseite (auf der Oberseite nur an der Spitze), 0,1 - 0,2 mm lang, 2 - 8 strahlig. Bluetenstiele 1 / 2 - 2 mal so lang wie die Blaetter (Haare wie an den Blaettern). Kelch 2,5 - 3,5 mm lang. Kronzipfel 2 - 3 mm lang, vorn meist gerundet, rosa (selten weiss). - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material aus dem Engadin (Favarger 1958, Kress 1963 b). Die Zahlen 2 n = 36 (Chiarugi 1930) und 2 n = 24 32 (Mattick in Tischler 1950) sind kaum richtig. Standort. Alpin (bis ueber 4000 m). Ziemlich feuchte, feinerdereiche, kalkarme, lange schneebedeckte Boeden auf Ruhschutt und Felsabsaetzen. Androsacetum alpinae Br. - Bl. 1918, Oxyrietum digynae (Luedi) Br. - Bl. 1926. Verbreitung. Alpen-Pflanze: Von der Dauphine bis Steiermark. Verbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927) und von Merxmueller (1952). - Im Gebiet: Zentral- und noerdliche Suedalpen (verbreitet und ziemlich haeufig), Nordalpen (Kandertal bis Grimselgebiet, Titlis, suedliche Glarner Alpen, St. Galler Oberland, Trittkopf, Rote Wand und Arlberg [Vorarlberg]); ob die von der Grigna angegebenen Pflanzen hieher gehoeren, muss ueberprueft werden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C0F9ABF8AAC9ED581E2F3B33D999D70E.taxon	vernacular_names	Hausmanns Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C0F9ABF8AAC9ED581E2F3B33D999D70E.taxon	description	Rosetten kleine Polster bildend. Blaetter 5 - 10 mm lang, mit stumpfer Spitze (Abstand von der groessten Breite zur Spitze groesser als die groesste Breite); Haare am Rand und auf beiden Flaechen, 0,1 - 0,2 mm lang, 1 - 4 strahlig. Bluetenstiele 1 / 2 - 11 / 2 mal so lang wie die Blaetter. Kelch 3,5 - 4 mm lang. Kronzipfel 2,5 - 3,5 mm lang, vorn oft etwasausgerandet, hellrosa oder weiss. - Bluete: Spaeter Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material aus den Dolomiten (Kress 1963 b), aus den Bayrischen Alpen (Kress 1969). Standort. Alpin (bis ueber 3000 m), selten subalpin. Felsschutt und Felsspalten, nur Kalk und Dolomit. Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Suedalpen (Steiner Alpen, Karnische Alpen, Dolomiten, Brentagruppe, Presolana); Nordostalpen (Obersteiermark, Loferer und Leoganger Steinberge, Berchtesgadner Alpen). Verbreitungskarte von Merxmueller (1952). - Im Gebiet: Presolana in den Bergamasker Alpen (Landolt in Herbar. ETH).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
076D917CFD016CFB1DA21885A7F14A0D.taxon	vernacular_names	Weichhaariger Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
076D917CFD016CFB1DA21885A7F14A0D.taxon	description	Rosetten flache Polster bildend. Blaetter 4 - 10 mm lang, mit stumpfer Spitze (Abstand von der groessten Breite zur Spitze groesser als die groesste Breite); Haare am Rand und auf beiden Flaechen 0,2 - 0,4 mm lang, 1 - 2 strahlig. Bluetenstiele 1 / 2 - 2 mal so lang wie die Blaetter (Haare wie an den Blaettern). Kelch 3,5 - 4,5 mm lang. Kronzipfel 2 - 3 mm lang, vorn gerundet oder wenig ausgerandet, weiss oder roetlich. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material aus botanischem Garten (Kress 1963 b). Standort. Alpin (bis 3700 m), sehr selten subalpin. Ziemlich feuchte, steinige oder felsige, kalkhaltige Boeden. Felsschutt, Felsspalten. Verbreitung. Westalpin-pyrenaeische Pflanze: Pyrenaeen, Alpen (von den suedlichen Grajischen Alpen nordostwaerts bis zum Nufenenpass und zum Brienzersee; isoliert im St. Galler Oberland. Yerbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927). - Im Gebiet: Valsesia (Riva), Aostatal, Wallis (ostwaerts bis zum Nufenenpass), Savoyer und Waadtlaender Alpen (nordwaerts bis Cape au Moine), Berner Alpen (ostwaerts bis Schwarzhorn bei Meiringen), Pilatuskette (bestaetigungsbeduerftig), St. Galler Oberland (Ketten noerdlich und suedlich des Calfeisentals).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C2D3AA8A51EBEBD0EE82A2A578476FA4.taxon	vernacular_names	Charpentiers Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C2D3AA8A51EBEBD0EE82A2A578476FA4.taxon	description	Rosetten kleine Rasen bildend. Blaetter 3 - 5 mm lang, gerundet (Abstand von der groessten Breite zur Spitze kleiner als die groesste Breite); Haare am Rand und auf der Unterseite (auf der Oberseite nur an der Spitze), 0,05 - 0,1 mm lang, 2 - 3 strahlig. Mindestens einzelne Bluetenstiele 2 - 3 mal so lang wie die Blaetter (Haare 2 - 6 strahlig). Kelch 3,5 - 4,5 mm lang. Kronzipfel 2,5 - 3,5 mm lang, vorn meist ausgerandet, rosa. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material vom San Jorio-Pass (Favarger 1958), aus botanischem Garten (Kress 1963 b). Standort. Alpin, selten subalpin. Feinerdereiche, kalkarme, nicht lange vom Schnee bedeckte, oft dem Wind ausgesetzte Boeden in sonnigen Lagen. Ruhschutt, Felsspalten. Verbreitung. Suedalpen-Pflanze: Nordoestliche Bergamasker Alpen (zwischen Monte Legnone und Pizzo dei Tre Signori), Berge zwischen Bellinzona und dem Comersee (vom Garzirola nordwaerts bis etwas ueber die Buendner Grenze und ostwaerts anschliessende italienische Berge); Grajische Alpen (?). Bemerkungen. Die Angaben aus dem Wallis beziehen sich nach Becherer (1940 Becherer (1956) auf A. alpina. Aus dem Aostatal (Col de Nivolet) liegt im Herbar de Candolle nach Becherer (1940) eine 1898 von J. Henry gesammelte Pflanze, die von Buser als A. brevis bestimmt wurde. Im Herbar. ETH liegen ebenfalls Pflanzen aus dem Cognetal, die in ihren Merkmalen mit A. brevis uebereinstimmen (aus dem Herbar. Mueller-Argoviensis 1852). Auf die Art ist in den Grajischen Alpen zu achten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FB4441E3F824A1C7AF6E4943783DC9EA.taxon	vernacular_names	Vandells Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FB4441E3F824A1C7AF6E4943783DC9EA.taxon	description	Ausdauernd, mit beblaetterten Sprossen, die dicht in halbkugeligen Polstern angeordnet sind; Stengel unterhalb der endstaendigen, sternfoermig ausgebreiteten Blaetter mit zahlreichen, dachziegelartig uebereinanderstehenden, steifen, abgestorbenen Blaettern, bis 3 cm hoch. Blaetter schmal oval, 2 - 6 mm lang, 0,5 - 1,5 mm breit, mit der groessten Breite in oder ueber der Mitte, von zahlreichen, 0,1 - 0,2 mm langen, verzweigten, vielstrahligen Haaren weisslich. Blueten einzeln in den obersten Blattachseln. Bluetenstiele 2 - 6 mm lang, dicht behaart (Haare wie an den Blaettern). Kelch 2 3,5 mm lang, mit 1 - 2 mm langen Zaehnen, zerstreut behaart (Haare wie an den Blaettern). Krone mit 2 - 3 mm langen, vorn abgerundeten Zipfeln und fast gleich langer Kronroehre, weiss oder roetlich. Kapsel 1,5 bis 3 mm lang. Samen 1 - 1,5 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material aus botanischem Garten (Kress 1963 b). Standort. Subalpin und alpin (bis ueber 3000 m), seltener montan. Spalten kalkarmer Felsen. Androsacetum Vandellii Br. - Bl. 1918. Verbreitung. Alpin-pyrenaeische Pflanze: Sierra Nevada (?), Pyrenaeen, suedliche Alpen (ostwaerts bis Suedtirol). Verbreitungskarte von Luedi in Hegi V / 3 (1927). - Im Gebiet: Nordalpen (Grimselgebiet, Mont Mery in Savoyen?), Zentralalpen (Haute-Maurienne, Aostatal, Wallis, Oberengadin, Oberhalbstein), Suedalpen (Valsesia, Ossolataeler, Simplonsuedseite, Tessin [ohne Kalkgebiete], Misox, noerdliches Comerseegebiet, Gegend des Tonale).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
687AB5257D945EFFD365674E90B6EB04.taxon	vernacular_names	Wulfens Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
687AB5257D945EFFD365674E90B6EB04.taxon	description	Rosetten flache Polster bildend. Blaetter 4 - 7 mm lang, spitz (Abstand von der groessten Breite zur Spitze groesser als die groesste Breite); Haare am Rand und auf der Unterseite (auf der Oberseite nur an der Spitze) 0,05 - 0,1 mm lang, 3 - 5 strahlig. Bluetenstiele 1 - 2 mal so lang wie die Blaetter (Haare wie an den Blaettern). Kelch 3,5 - 4,5 mm lang. Kronzipfel 3 - 4 mm lang, vorn meist ausgerandet, dunkelrosa. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material aus botanischem Garten (Kress 1963 b). Standort. Alpin. Aehnlich wie A. brevis (Nr. 7 d). Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Wenige Fundstellen in Salzburg, Steiermark, Kaernten und im oestlichen Suedtirol. - Im Gebiet eine Angabe aus der Gegend von Bormio (Piano del Braulio, vgl. Becherer 1943), die der Bestaetigung bedarf.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3E780A4358965994A5811C569B99F993.taxon	vernacular_names	Schweizer Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3E780A4358965994A5811C569B99F993.taxon	description	Unterscheidet sich von A. Vandellii (Nr. 8) durch folgende Merkmale: Blaetter bis 4 mm lang, wie Kelch und Bluetenstiele mit 0,2 - 0,4 mm langen 1 fachen Haaren, graugruen; Bluetenstiele 0,5 - 1,5 mm lang. - Bluete: Frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material aus dem Engadin und Praettigau (Favarger 1958), aus botanischem Garten (Kress 1963 b). Standort. Alpin (bis ueber 3700 m), selten subalpin. Spalten von kalkreichen Felsen in sonnigen Lagen. Androsacetum helveticae Br. - Bl. 1918. Verbreitung. Alpin-pyrenaeische Pflanze: Pyrenaeen, Alpen. Verbreitungskarte in den Alpen von Luedi in Hegi V / 3 (1927). - Im Gebiet: Nord- und Zentralalpen (auf kalkhaltigem Gestein, verbreitet und ziemlich haeufig); in den Suedalpen nur im obersten Tessin und in den nordoestlichen Bergamasker Alpen (suedwaerts bis Val di Scalve).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
5C2841ADFE505B40CEA8A6CC05FFCB19.taxon	vernacular_names	Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
5C2841ADFE505B40CEA8A6CC05FFCB19.taxon	description	Ausdauernd oder 1 jaehrig. Blaetter in grundstaendiger Rosette oder an kurzen Sprossen dicht dachziegelartig angeordnet, klein, meist schmaeler als 0,5 cm (von unsern Arten nur bei A. maxima Nr. 1 und bei A. septentrionalis Nr. 2 bis 1 cm breit), ungeteilt und ganzrandig oder gezaehnt, meist ungestielt. Blueten einzeln in den Achseln von Blaettern oder doldenartig auf einem unbeblaetterten Bluetenstandsstiel angeordnet (in den Artdiagnosen als Stengel bezeichnet); am Uebergang vom Bluetenstandsstiel zu den Bluetenstielen je 1 lanzettliches Tragblatt. Kelch bis auf 1 / 4 - 3 / 4 geteilt, mit 5 3 eckigen Zaehnen. Krone mit meist weniger als 0,5 cm langer Roehre (von unsern Arten nur bei A. Vitaliana Nr. 10 bis 15 mm lang) und mit flach oder weit trichterfoermig ausgebreiteten, vorn gerundeten oder ausgerandeten Zipfeln, weiss (beim Verbluehen oft roetlich), rot oder gelb; am Eingang zur Kronroehre mit 5 kurzen, gelben (beim Verbluehen oft roetlichen) Schuppen. Staubfaeden kuerzer als die Staubbeutel, in der Kronroehre angewachsen. Kapsel kugelig oder eifoermig, sich bis etwa zur Mitte mit 5 Zaehnen oeffnend. Die Gattung Androsace (Aretia L., Douglasia Lindl. und Vitaliana Sesl. eingeschlossen) umfasst nach Kress in Hegi V / 3 (1966) etwa 150 Arten und hat ihr Zentrum in suedostasiatischen Gebirgen. (Ueber die Abgrenzung der Gattung Androsace vgl. z. B. Chiarugi 1930, Mayer 1956, Favarger 1958, Schwarz 1963, Kress 1965). Wir sind mit Favarger (1958) und Kress (1963 b 1965) der Ansicht, dass eine Abtrennung einer Gattung Aretia L. (Blueten einzeln in den Achseln von Blaettern) von den uebrigen Arten (Blueten in doldenartigen Bluetenstaenden) nicht gerechtfertigt ist, da zwischen beiden Gruppen Bastarde vorkommen und auch die zytologischen Befunde nicht fuer eine solche Grenzziehung sprechen. Androsace Vitaliana (L.) Lap. (Nr. 10) schliesst sich morphologisch und zytologisch an die Sektion Aretia (L.) Koch von Androsace an (vgl. Kress 1965). Untersuchungsmaterial Fuer die Bestimmung von Arten der Gattung Androsace ist eine Lupe mit 10 facher Vergroesserung zur Untersuchung der Behaarung wichtig. Man notiere sich auch im Gelaende die Farbe der frisch aufgebluehten Kronen, da sich besonders die weisse Farbe mit dem Abbluehen oft roetlich verfaerbt.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F46C6AD3A8F3718A96DBCAA35B0045D6.taxon	vernacular_names	Grosskelchiger Mannsschild	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F46C6AD3A8F3718A96DBCAA35B0045D6.taxon	description	1 jaehrig; 3 - 15 cm hoch. Blaetter in einer einzigen grundstaendigen Rosette, oval bis lanzettlich, in der vordern Haelfte gezaehnt, 0,5 - 3 cm lang, 0,4 - 1 cm breit, mit der groessten Breite in der Mitte oder wenig darueber, mit einzelnen bis 1 mm langen, 1 fachen, mehrzelligen Haaren, beiderseits matt. Blueten zu mehreren in deutlich gestieltem, doldenartigem Bluetenstand. Tragblaetter 5 - 12 mm lang, ganzrandig, zerstreut behaart. Bluetenstiele 4 - 8 mm lang, wie der Stengel mit 0,1 - 0,2 mm langen, rotkoepfigen Druesenhaaren und bis 1 mm langen, 1 fachen, mehrzelligen Haaren. Kelch 5 - 6 mm lang, zur Fruchtzeit 8 - 10 mm lang (bei den andern Arten im Gebiet Kelch zur Fruchtzeit nur wenig verlaengert), mit 3 - 6 mm langen Zaehnen, behaart (Haare wie am Bluetenstiel). Krone mit 2 - 3 mm langen, vorn gerundeten Zipfeln und wenig laengerer Kronroehre, weiss oder roetlich. Kapsel 4,5 bis 6 mm lang. Samen 1,8 - 2,4 mm lang. - Bluete: Spaeter Fruehling. Zytologische Angaben. 2 n = 58 - 60: Material aus Russland (Titova 1935). Standort. Kollin und montan. Ziemlich trockene, basenreiche, lehmige Boeden in warmen Lagen. Getreidefelder, Brachaecker, Schuttplaetze. Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Mittel- und Suedeuropa (nordwaerts vereinzelt bis Maingebiet, Donaubecken, Mittelrussland); Nordwestafrika; Suedwestasien (ostwaerts bis Persien); in Sibirien eine nahe verwandte Sippe. - Im Gebiet: Maurienne (zwischen St-Jean und St-Michel), Wallis (zwischen Chamoson und Leuk; Angaben von Fully, Randa und Brig nach Becherer 1956 zu bestaetigen); Elsass (Schloessleberg bei Westhalten); nach Fiori (1923 - 29) auch im Veltlin.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
012736A7A1B28C6F9379E8CB9433DEC4.taxon	vernacular_names	Goldprimel	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
012736A7A1B28C6F9379E8CB9433DEC4.taxon	description	Ausdauernd, mit zahlreichen Rosetten, die locker in kleinen Rasen angeordnet sind; Stengel unterhalb der Rosette mit einzelnen bis zahlreichen, schlaffen, abgestorbenen Blaettern; bis 2 cm hoch. Blaetter schmal lanzettlich, 3 - 12 mm lang, 0,5 - 1,5 mm breit, mit der groessten Breite unterhalb der Mitte, besonders am Rand mit etwa 0,1 mm langen, verzweigten, 2 - 6 strahligen Haaren, beiderseits matt. Blueten einzeln in den obersten Blattachseln. Bluetenstiele 1 - 5 mm lang, behaart (Haare wie an den Blaettern). Kelch 4 - 8 mm lang, mit 2,5 - 5 mm langen Zaehnen, behaart (Haare wie an den Blaettern) oder + / - kahl. Krone mit 4 - 9 mm langen, vorn abgerundeten Zipfeln und 1 & frac 12; bis 2 mal so langer Kronroehre, gelb (bei getrockneten Exemplaren oft gruenlich oder blaeulich). Kapsel ca. 5 mm lang. Samen 3,5 - 4 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material vom Simplon (Favarger 1958), aus botanischem Garten (Kress 1965), aus den Kottischen Alpen (var. cinerea Suendermann; Favarger 1965, Kress 1969), aus den Pyrenaeen (Favarger und Kuepfer 1968). 2 n = 80: Material vom Simplon (Favarger 1958), aus botanischem Garten (var. cinerea Suendermann; Schwarz 1963). Chiarugi (1930) zaehlte an Material aus den Venetischen Alpen 2 n = 36. Standort. Alpin (bis ueber 3000 m), seltener subalpin. Ziemlich feuchte, feinerdereiche, meist kalkarme, im Winter schneebedeckte Boeden. Nicht geschlossene Rasen, Ruhschutt, Felsabsaetze. Verbreitung. Alpin-pyrenaeische Pflanze: Pyrenaeen, Westalpen (Seealpen bis Tessin), Suedostalpen (Suedtirol bis Oberoesterreich). Verbreitungskarten von Chiarugi (1930, dort auch detaillierte Fundortslisten), von Schwarz (1963) und Hegi und Merxmueller (1963). - Im Gebiet: Haute-Maurienne und Tarentaise, Aostatal, Wallis (Alpen von Leuk bis Gredetschtal und Mattertal bis Merezenbachtal), Valsesia (Ceresole), Ossolataeler, Nordtessin (Val Bavona, Val Sambuco, Campolungo), noerdliches Veltlin (Alpi di Caldeno, Alpi di Acquanegra), Bergamasker Alpen (Monte Legnone, Tonalepass, Val di Scalve, Val Camonica). Bemerkungen. In Spanien (Sierra Nevada und Jawalamba) und im Apennin (Abruzzen) treten 2 nahe verwandte Arten auf, die zusammen mit A. Vitaliana als eigene Gattung Vitaliana Sesler (vgl. Chiarugi 1930, Schwarz 1963) abgetrennt oder zu den Gattungen Douglasia Lindl, oder Gregoria Duby gestellt werden. Favarger (1958) hat auf die enge zytologische Verwandtschaft zwischen unserer Art und der Gattung Androsace verwiesen, und Kress (1965) hat sie auch auf Grund morphologischer und pflanzengeographischer Aehnlichkeit mit der Sektion Aretia (L.) Koch von Androsace in diese letztere Gattung eingereiht. Chiarugi (1930), Schwarz (1963) und auch Kress (Hegi V / 3, 1966) unterteilten A. Vitaliana auf Grund morphologischer Merkmale und geographischer Verbreitung. Schwarz (1963) unterscheidet 2 Arten: 1. Vitaliana primuliflora Bertol. mit fast kahlen oder nur unterseits behaarten Blaettern in den Suedostalpen, in den mittleren Westalpen und in den Zentralpyrenaeen. Die suedostalpinen Pflanzen mit fast voellig kahlen Blaettern werden zudem noch als ssp. primuliflora von den uebrigen Pflanzen der Art (ssp. canescens O. Schwarz) abgetrennt. 2. Vitaliana chionotricha Schwarz aus den Suedwestalpen und Ostpyrenaeen mit beidseits dicht behaarten Blaettern. Vergleiche an Herbarpflanzen haben uns aber zur Ueberzeugung gebracht, dass zwar die Behaarung der Blaetter in den Suedostalpen im Mittel spaerlicher ist als in den Suedwestalpen, dass aber keine klare Grenze gezogen werden kann, da selbst in den Seealpen Pflanzen mit voellig kahler Blattoberflaeche zu finden sind. Die bei Schwarz angefuehrten uebrigen Merkmale zur Charakterisierung seiner 2 Arten, wie Groesse und Zuspitzung von Blaettern und Kelchzipfel, Groesse der Kronen usw., variieren in den Walliser Alpen und in den Suedwestalpen sehr stark und nicht parallel mit der Behaarungsdichte. Auch in der Chromosomenzahl sind entgegen der Ansicht von Schwarz keine Unterschiede vorhanden (vgl. Favarger 1965 und Kress in Hegi V / 3, 1966). Ueber die Nomenklatur der Art vgl. Ferguson 1969.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
74FEB136DAFC61929F3E533627A54BE9.taxon	vernacular_names	Hain-Friedlos, Wald-Gilbweiderich	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
74FEB136DAFC61929F3E533627A54BE9.taxon	description	Keine unterirdischen Auslaeufer. Stengel aufsteigend, im untersten Teil an den Blattansatzstellen wurzelnd; 5 - 20 cm hoch, im untersten Teil oft verzweigt, + / - kahl (nur einzelne 4 zellige, kugelige Haare gelegentlich vorhanden). Blaetter gegenstaendig, oval, bis 3 cm lang, 1 - 2 mal so lang wie breit, kurz gestielt, am Rande flach, durchscheinend punktiert, kahl. Blueten einzeln in den Achseln der obern Blaetter. Bluetenstiel wenig kuerzer bis wenig laenger als die Blaetter. Kelchblaetter 3,5 - 5 mm lang, 5, schmal lanzettlich, nicht rot punktiert, kahl. Kronblaetter 5, 5 - 8 mm lang, lanzettlich, gelb, nicht rot punktiert. Kapsel 3 - 4 mm lang, nicht punktiert. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 16: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963). 2 n = 18: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1938), aus Polen (Czapik in Skalinska et al. 1964), aus Bayern (Kress 1969). Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Feuchte, kalkarme, humose oder lehmige Boeden in schattigen, ziemlich luftfeuchten Lagen. Feuchte Waelder, quellige Stellen in Waeldern, Waldwege, Gebuesche. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Grossbritannien, Suedskandinavien (in Norwegen bis 62 ° NB), Galizien; ostwaerts bis Weissrussland, Karpaten; west- und suedwaerts bis Portugal, Suedspanien, Sizilien, Kroatien. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich haeufig (in den Zentralalpen selten).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D840333137033DD2B33ED8A53639A6FE.taxon	vernacular_names	Pfennigkraut	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D840333137033DD2B33ED8A53639A6FE.taxon	description	Keine unterirdischen Auslaeufer. Stengel niederliegend, im untern Teil an den Blattansatzstellen wurzelnd, bis 3 cm hoch (bis 50 cm lang), unverzweigt oder wenig verzweigt, kahl (nur einzelne 4 zellige, kugelige Haare gelegentlich vorhanden). Blaetter gegenstaendig, rund bis oval, bis 3 cm lang, 1 - 11 / 2 mal so lang wie breit, kurz gestielt (am Grunde oft herzfoermig in den Stiel verschmaelert), rot punktiert, kahl. Blueten einzeln in den Achseln der mittleren Blaetter. Bluetenstiele wenig kuerzer bis wenig laenger als die Blaetter. Kelchblaetter 7 - 10 mm lang, 5, lanzettlich, am Grunde herzfoermig, kahl, rot punktiert. Kronblaetter 5, 9 - 16 mm lang, breit lanzettlich, gelb, rot punktiert. Kapsel nur selten ausgebildet (s. Bemerkungen), 4 - 5 mm lang, rot punktiert. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 32: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963). 2 n = 36: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1938), unbekannter Herkunft (Levitskyaus Tischler 1950), aus Polen (Czapik in Skalinska et al. 1964). 2 n = 43: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963). 2 n = 45: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1967 a). Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Feuchte, naehrstoffreiche, kalkarme und kalkreiche, lehmige Boeden in halbschattigen Lagen. Auenwaelder, Waldsaeume, feuchte Fettwiesen und - weiden, Gaerten, Graeben. Verbreitung. Europaeische Pflanze: Nordwaerts bis Grossbritannien, Suedskandinavien (in Schweden bis 62 ° NB), Suedfinnland; ostwaerts bis zum Ural und Kaukasus; west- und suedwaerts bis Pyrenaeen, Campania, Thessalien; in den gemaessigten Gebieten der ganzen Welt verschleppt. - Im Gebiet verbreitet und haeufig (in den Zentralalpen sehr selten). Bemerkungen. Die zahlreichen Chromosomenzahlen und der oft seltene Fruchtansatz deuten auf sexuelle Stoerungen hin; die Art sollte zytogenetisch untersucht werden. Nach Dahlgren 1922 ist die Seltenheit der Fruchtbildung durch Selbststerilitaet bedingt (Klonbildungen).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DB2017C3CD38232BD0487AE5CE71A7E4.taxon	vernacular_names	Gilbweiderich, Friedlos	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DB2017C3CD38232BD0487AE5CE71A7E4.taxon	description	Ausdauernd. Blaetter gegenstaendig oder quirlstaendig (bei Arten ausserhalb des Gebiets auch wechselstaendig), ganzrandig, nicht oder kurz gestielt. Blueten einzeln in den Achseln von Blaettern und aufrecht oder in aehren-, trauben- oder rispenartigen Bluetenstaenden, gestielt. Kelch bis fast zum Grunde geteilt, mit 5 (selten 6 oder 7) schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone flach ausgebreitet oder trichterfoermig, fast bis zum Grunde geteilt, mit 5 (selten 6 oder 7) ganzrandigen oder gezaehnten Zipfeln, gelb (bei Arten ausserhalb des Gebiets auch weiss, rosa oder purpurn). Staubfaeden so lang oder laenger als die Staubbeutel, kahl. Kapsel kugelig oder eifoermig, sich bis zum Grunde mit 5 (selten 7) Zaehnen oeffnend. Die Gattung Lysimachia kann nach Handel-Mazetti (1929) in 20 Untergattungen eingeteilt werden und umfasst etwa 175 Arten. Das Zentrum der Gattung liegt in Ostasien. Im Gebiet sind nur 2 Untergattungen vertreten: Naumburgia (Moench) Klatt mit L. thyrsiflora (Nr. 1) und Lysimachia mit allen uebrigen Arten.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
408ABB15E5F26DA98CAD8BED94A56FCB.taxon	vernacular_names	Punktierter Gilbweiderich	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
408ABB15E5F26DA98CAD8BED94A56FCB.taxon	description	Unterscheidet sich von L. vulgaris (Nr. 4) durch folgende Merkmale; Blaetter zu 3 - 6 quirlstaendig, 2 - 3 mal so lang wie breit (groesste Breite deutlich unterhalb der Mitte), am Rande flach, beidseits + / - dicht behaart (fast keine Druesenhaare), meist ohne rote Punkte; Blueten zu 1 - 4 in den Achseln der obern Stengelblaetter; keine besondern Tragblaetter; Bluetenstiele 0,5 - 1,5 mm lang; Kelchblaetter 5 - 8 mm lang, schmal lanzettlich, bis zur Spitze behaart, ohne roten Rand; Kronblaetter 10 - 15 mm lang, mit roten Punkten, besonders am Rande mit kurzen Druesenhaaren. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 30: Material aus botanischem Garten (Reese 1953), aus Ungarn (Kress 1969). Standort. Kollin. Feuchte, naehrstoffreiche, humose Boeden in warmen Lagen. Ufer, Graeben, Auenwaelder, Wegraender, Gebuesche. Verbreitung. Osteuropaeische Pflanze: Nordwaerts bis Alpen, Galizien; ostwaerts bis Mittelrussland, Krim, Kaukasus, Kleinasien; west- und suedwaerts bis Salzburg, Piemont, Ligurien, Toskana, Mazedonien, Thessalien. - Im Gebiet nicht urspruenglich; gelegentlich als Gartenzierpflanze gehalten und verwildert (besonders Zentralalpen und Oberrheinische Tiefebene).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
697DA44B50C1CC05D3AD46E24316EF14.taxon	vernacular_names	Strauss-Gilbweiderich	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
697DA44B50C1CC05D3AD46E24316EF14.taxon	description	Lange unterirdische Auslaeufer vorhanden. Stengel aufrecht, 25 - 60 cm hoch, meist unverzweigt, mit einzelnen bis 2 mm langen, mehrzelligen, hellbraunen Haaren. Blaetter gegenstaendig, die untern schuppenartig, die obern schmal lanzettlich, bis 10 cm lang, 4 - 15 mal so lang wie breit, mit verschmaelertem oder herzfoermigem Grund sitzend, am Rande etwas eingerollt, rot punktiert, am Rande und unterseits auf dem Mittelnerv behaart (mehrzellige Haare). Blueten in dichten, 1,5 bis 2,5 cm langen, gestielten Trauben, die in den Achseln der mittleren Stengelblaetter stehen. Tragblaetter 2,5 - 4,5 mm lang, schmal lanzettlich, 1 - 11 / 2 mal so lang wie die fast kahlen Bluetenstiele. Kelchblaetter 2 - 3 mm lang, 5 oder 6, schmal lanzettlich, kahl. Kronblaetter 5 oder 6, 3 - 6 mm lang, sehr schmal lanzettlich, gelb, gegen die Spitze zu rot punktiert. Kapsel ca. 3 mm lang, rot punktiert. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 20: Material aus Kanada (Loeve und Ritchie 1966). 2 n ca. 40: Material aus Skandinavien (Dahlgren 1916). 2 n = 54: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963). Standort. Kollin und montan. Nasse und zeitweise ueberschwemmte, torfige Boeden. Ufer, Graeben. Verbreitung. Europaeisch-nordamerikanische Pflanze: Noerdliches Europa (nordwaerts bis 70 ° NB, suedwaerts bis Haute-Loire, Alpen, Bulgarien); Sibirien (etwa zwischen 52 und 67 ° NB; ostwaerts bis Kamtschatka); Nordamerika (von Alaska und Nordkanada suedwaerts bis Kalifornien und Pennsylvanien). - Im Gebiet: Mittelland und noerdliches Alpenvorland, Baar, deutsches Bodenseegebiet, zerstreut und ziemlich selten; Alpen (nur oberes Reusstal bei der Teufelsbruecke bei Andermatt); infolge der Meliorationen an vielen Stellen verschwunden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B977675EB62F742581C245E53E1188FF.taxon	vernacular_names	Gewoehnlicher Gilbweiderich	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B977675EB62F742581C245E53E1188FF.taxon	description	Lange unterirdische Auslaeufer vorhanden. Stengel aufrecht, 30 - 120 cm hoch, unverzweigt oder im obern Teil verzweigt, mit zahlreichen bis 1 mm langen, mehrzelligen, hellen Haaren. Blaetter gegenstaendig oder zu 3 - 4 quirlstaendig, seltener die untern wechselstaendig, lanzettlich (groesste Breite nur wenig unter der Mitte), bis 15 cm lang, 2 - 5 mal so lang wie breit, kurz gestielt oder mit verschmaelertem Grunde sitzend, am Rande oft etwas eingerollt, mit roten Punkten, oberseits zerstreut, unterseits dicht behaart (lange mehrzellige Haare und kurze Druesenhaare). Blueten in kurzen, gestielten Trauben oder Rispen, die in den Achseln der obern Stengelblaetter stehen oder endstaendig sind. Tragblaetter 2,5 - 8 mm lang, schmal lanzettlich, 1 / 2 - 1 mal so lang wie die druesig behaarten Bluetenstiele. Kelchblaetter 3 - 5 mm lang, meist 5, lanzettlich, druesig bewimpert, am Grunde behaart, gegen die Spitze kahl, mit rotem Rand. Kronblaetter 7 - 12 mm lang, oval, gelb, ohne rote Punkte, nur auf der Innenseite mit kurzen Druesenhaaren. Kapsel 4 - 5 mm lang, nicht rot punktiert. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 28: Material unbekannter Herkunft (Levitsky aus Tischler 1950). 2 n = 56: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963 Gadella und Kliphuis 1966), aus Norwegen (Laane 1969). 2 n = 84: Material von 16 verschiedenen Stellen in den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1968). Standort. Kollin und montan. Nasse, alkalische bis schwach saure Boeden. Moor- und Auenwaelder. Graeben, Ufer, Streuwiesen. Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Fast ganz Europa (nordwaerts bis 64 ° NB); Algerien; gemaessigtes Asien (ostwaerts bis Japan). - Im Gebiet verbreitet und haeufig. Bemerkungen. Die 3 verschiedenen Chromosomensippen sollten morphologisch miteinander verglichen werden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
490CA2580B05E830AE3527F8F2AA6ECF.taxon	vernacular_names	Siebenstern	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
490CA2580B05E830AE3527F8F2AA6ECF.taxon	description	Ausdauernd, mit duennem Rhizom. Blaetter wechselstaendig, die meisten am Ende des kurzen Stengels quirlartig angeordnet, ganzrandig oder undeutlich gezaehnt, kurz gestielt. Blueten einzeln, in den Achseln von Blaettern, gestielt, aufrecht. Kelch bis fast zum Grunde geteilt, mit meist 7 (selten 5 oder 9) schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone flach ausgebreitet oder weit trichterfoermig, fast bis zum Grunde geteilt, mit 7 (selten 5 oder 9) ganzrandigen, spitzen Zipfeln, weiss oder rosa. Staubfaeden laenger als die Staubbeutel, am Grunde der Krone angewachsen. Kapsel kugelig, sich bis zum Grunde mit 7 (selten 5 oder 9) Zaehnen oeffnend. Die Gattung Trientalis umfasst 3 Arten, die in der kuehl gemaessigten noerdlichen Hemisphaere vorkommen: neben unserer Art noch je 1 im pazifischen und noerdlichen Nordamerika.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
980F69455335E1A33BFF793595F96D17.taxon	vernacular_names	Europaeischer Siebenstern	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
980F69455335E1A33BFF793595F96D17.taxon	description	Unterirdische, bis 75 cm lange Auslaeufer mit knolligen Verdickungen vorhanden; 6 - 25 cm hoch, kahl. Blaetter unterhalb des endstaendigen Blattquirls 0 - 3, sehr klein; quirlartig angeordnete Blaetter 5 - 12, lanzettlich, 1,5 - 5 cm lang, 2 - 21 / 2 mal so lang wie breit. Bluetenstiele 2,5 - 5 cm lang. Kelch 4 - 6 mm lang. Krone 5 - 8 mm lang, weiss. Kapsel etwa 4 mm lang. - Bluete: Spaeter Fruehling und frueher Sommer. Zytologische Angaben. 2 n ca. 160: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937 b), aus Skandinavien (Ehrenberg 1945), aus Finnland (Meiose normal) (Hiirsalmi 1969), aus Island (Loeve und Loeve 1956 b). 2 n ca. 170: Material (ssp. arctica [Fisch.] Sokol.) von Sachalin (Ostasien) (Sokolovskaya 1963). Standort. Montan und subalpin, selten kollin. Feuchte bis nasse, naehrstoffarme, saure, humose Boeden in halbschattigen Lagen. Birkenmoore, Fichtenwaelder, Arvenwaelder. Verbreitung. Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze: Europa (von der noerdlichen Baumgrenze suedwaerts bis zu den Ardennen, Alpen und Karpaten); Sibirien, Mandschurei, Japan; westliches Nordamerika (suedwaerts bis Oregon). Verbreitungskarte von Hiirsalmi (1969). - Im Gebiet: Vogesen (Reisberg), Schwarzwald (Hotzenwald, Schluchsee, frueher auch Feldsee), Savoyen (Crest-Voland, Cohennoz), Berner Oberland (Urbachtal im Oberhasli), Uri (Zumdorf im Urserental), Schwyz (Roblosen, Bennau), Gebiet von Chiavenna (Alpe Origina), Graubuenden (San Bernardino, Morteratsch, Cavaglia im Puschlav), Gebiet von Bormio (Val Viola), Westtirol (Gepatsch im Kaunsertal), Vintschgau (Tartscheralp); frueher auch Schwendisee ob Wildhaus. Bemerkungen. T. europaea gliedert sich nach Hiirsalmi (1969) in 2 Unterarten, wovon die typische Unterart in Europa und Sibirien sowie an wenigen Stellen in Nordamerika vorkommt und ssp. arctica (Fisch.) Sokol. in Nordostasien und Nordamerika. In Finnland fruchtet T. europaea nach Hiirsalmi (1969) normalerweise nur zu 10 %; sie verbreitet sich hauptsaechlich vegetativ durch Rhizome.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4DD69EEEF6FAA597A4E53018FFCC106F.taxon	vernacular_names	Acker-Gauchheil	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4DD69EEEF6FAA597A4E53018FFCC106F.taxon	description	1 jaehrig, mit duenner Pfahlwurzel, bis 10 cm hoch. Stengel niederliegend oder aufsteigend, oft verzweigt, 4 kantig, kahl (kleine, kugelige Haare vorhanden, die meist abbrechen). Blaetter gegenstaendig, 0,5 - 2 cm lang, oval bis lanzettlich, 11 / 2 - 21 / 2 mal so lang wie breit, meist spitz, ungestielt, kahl. Blueten lang gestielt (Stiel 1 1 / 2 - 2 1 / 2 mal so lang wie das naechststehende Blatt), 5 zaehlig. Kelch 4 - 5 mm lang, spitz. Krone meist zinnoberrot, aber auch rosa, karminrot, purpurn oder dunkelblau, 5 - 7 mm lang, fast bis zum Grunde geteilt, mit flach ausgebreiteten, 3,5 - 6 mm breiten, + / - ganzrandigen, am Rande druesig behaarten Zipfeln (3 zellige Haare). Staubfaeden am Grunde der Krone angewachsen, auf mindestens & frac 13; ihrer Laenge zu einer Roehre verwachsen und mit ca. 0,5 mm langen, 5 - 8 zelligen Haaren. Kapsel 4 - 5 mm lang. - Bluete: Sommer und Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937 b), aus Skandinavien (Loeve und Loeve 1944 b), aus Portugal (Delay 1947, Rodrigues 1953), aus Island (Loeve und Loeve 1956 b), aus Grossbritannien (Marsden- Jones und Weiss 1960), aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963), aus Pakistan (Baquar und Husain 1967), aus Griechenland (Kollmann und Feinbrun 1967), aus Formosa (Chuang et al. aus Sverepova 1968), aus Tuebingen (Haffner aus Sverepova 1968), von 7 verschiedenen Varietaeten aus der Tschechoslowakei und aus botanischen Gaerten (Sverepova 1968), von verschiedenen Orten aus Suedeuropa und Afghanistan (Kress 1969). Standort. Kollin und montan, seltener (in den Zentralalpen) subalpin. Ziemlich feuchte, lockere, naehrstoffreiche, lehmige Boeden. Aecker, Gartenbeete, Weinberge. Verbreitung. Urspruenglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze, heute fast ueber die ganze Erde verbreitet. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich haeufig. Bemerkungen. Die blaubluehenden Pflanzen unterscheiden sich einzig in der Farbe der Krone und duerfen auf keinen Fall mit A. coerulea (Nr. 2) verwechselt werden, die sich durch eine Reihe von weiteren Merkmalen auszeichnet.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8E9162F1F7D0ED50FAF1FA2FBAA5554A.taxon	vernacular_names	Blauer Gauchheil	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8E9162F1F7D0ED50FAF1FA2FBAA5554A.taxon	description	Unterscheidet sich von A. arvensis (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Bluetenstiele ⅔ - 1 1 / 4 mal so lang wie das naechststehende Blatt; Krone oberseits blauviolett, unterseits blau, 4 - 6 mm lang, mit 2 - 3,5 mm breiten, fein gezaehnten Zipfeln, mit 4 zelligen Haaren; Staubfaeden mit 11 - 12 zelligen Haaren. - Bluete: Sommer und Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 40: Material aus der Nordsahara (Reese 1957), aus Grossbritannien (Marsden-Jones und Weiss 1960). Standort. Kollin und montan. Ziemlich trockene, lockere, naehrstoffreiche, lehmige Boeden in waermeren Lagen. Getreideaecker. Verbreitung. Nicht genau bekannt, da oft nicht von A. arvensis unterschieden oder mit blau bluehenden Pflanzen von A. arvensis verwechselt. - Im Gebiet besonders in den zentral- und suedalpinen Taelern und im Norden und Westen des Gebiets; nicht haeufig.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9098045AE2FFB0159E3F9E2E2219FCAF.taxon	vernacular_names	Gauchheil	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9098045AE2FFB0159E3F9E2E2219FCAF.taxon	description	Ausdauernd oder 1 jaehrig. Blaetter gegenstaendig oder wechselstaendig, ganzrandig, ungestielt oder sehr kurz gestielt. Blueten einzeln in den Achseln von Blaettern, gestielt, aufrecht. Kelch bis zur Mitte oder fast zum Grunde geteilt, mit 5 (oder 4) schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone flach ausgebreitet oder trichterfoermig, fast bis auf den Grund geteilt, mit 5 (oder 4) ganzrandigen Zipfeln, weiss, blau oder rot. Staubfaeden so lang oder laenger als die Staubbeutel, an der Basis oft verwachsen, am Grunde der Krone oder in der Mitte angewachsen. Fruchtknoten oberstaendig. Kapsel kugelig, sich mit einem Deckel oeffnend. Die Gattung Anagallis besitzt etwa 30 Arten, die ueber die ganze Erde verbreitet sind (Zentrum im tropischen Afrika). Chromosomengrundzahlen n = 10 und 11.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FEFCC3ED68F933C33D395DFCD1607CC9.taxon	vernacular_names	Kleiner Gauchheil, Kleinling	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FEFCC3ED68F933C33D395DFCD1607CC9.taxon	description	1 jaehrig, mit duenner Pfahlwurzel, 1 - 8 cm hoch. Stengel aufrecht, oft verzweigt, vielkantig, kahl (kleine kugelige Haare vorhanden, die meist abbrechen). Blaetter wechselstaendig, 2 - 6 mm lang, breit oval, spitz, sehr kurz gestielt, kahl. Blueten sehr kurz gestielt (Stiel hoechstens ⅙ so lang wie das naechststehende Blatt), 4 - oder 5 zaehlig. Kelch 2 - 3 mm lang, spitz. Krone weiss oder roetlich, 1 - 2 mm lang, bis etwa zur Mitte geteilt, im untern Teil roehrenfoermig, mit trichterfoermig ausgebreiteten, kaum 0,5 mm breiten, spitzen, kahlen Zipfeln. Staubblaetter am obern Eingang zur Kronroehre angewachsen; die Staubfaeden frei, kahl. Kapsel ca. 1,5 mm lang. - Bluete: Spaeter Fruehling bis frueher Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus Skandinavien (Hagerup 1941). Standort. Kollin, seltener montan. Feuchte, naehrstoffreiche, kalkarme, meist lehmige Boeden in waermeren Lagen. Ackerrinnen, nasse Wegraender, Sumpfwege, feuchte Rasen, Ufer. Centunculo-Anthoceretum (W. Koch) Moor 1936, Cyperetum flavescentis W. Koch 1926. Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Fast ganz Europa (nordwaerts in Skandinavien bis 63 ° NB), in Asien ostwaerts bis zum Baikalsee; in gemaessigten Gebieten der ganzen Erde eingeschleppt. - Im Gebiet zerstreut, ziemlich selten und oft uebersehen. Bemerkungen. Eine Abtrennung von A. minima in eine eigene Gattung Centunculus L. ist nach Taylor (1955) nicht gerechtfertigt.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BBDF7FFD496D02360E4BEA681B473239.taxon	vernacular_names	Zarter Gauchheil	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BBDF7FFD496D02360E4BEA681B473239.taxon	description	Ausdauernd, mit unterirdisch und oberirdisch kriechendem Stengel; bis 5 cm hoch. Stengel niederliegend, aus den Blattachseln wurzelnd, meist nicht verzweigt, 4 kantig, kahl. Blaetter gegenstaendig, 0,2 - 0,6 cm lang, fast rund, mit undeutlicher Spitze, kurz gestielt, kahl. Blueten lang gestielt (Stiel 2 - 6 mal so lang wie das naechststehende Blatt), 5 zaehlig. Kelch 3 - 4 mm lang, mit grannenartiger Spitze. Krone hellrosa, mit dunkleren Nerven, 7 - 9 mm lang, fast bis zum Grunde geteilt, mit trichterfoermig ausgebreiteten, ca. 2 mm breiten, stumpfen oder ausgerandeten, kahlen Zipfeln. Staubblaetter am Grunde der Krone angewachsen; die Staubfaeden auf mindestens ⅓ ihrer Laenge zu einer Roehre verwachsen, und mit 1 - 2 mm langen, vielzelligen Haaren. Kapsel 3 - 4 mm lang. - Bluete: Sommer. Zytologische Angaben. 2 n = 22: Material aus England (Maude 1939), aus Deutschland (Haffner in Tischler 1950), aus Spanien (Kress 1969). Standort. Kollin, seltener montan. Nasse, oft kalkarme, tonige oder torfige Boeden in milden Lagen. Juncus- reiche Sumpfgesellschaften, Zwergbinsengesellschaften. Verbreitung. Westeuropaeisch-mediterrane Pflanze: Ostwaerts vereinzelt bis Daenemark, Schwarzwald, Alpen, Toskana; isoliert auf Korfu, in Bessarabien (?) und auf Kreta; Nordwestafrika. Verbreitungskarte von Hulten 1958. - Im Gebiet: Schwarzwald (Hotzenwald); frueher auch bei Attalens (Freiburg) und in der Gegend von Vevey (Waadt), nach M. Yerly (muendlich) ueberall verschwunden.	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0D05A98B1F4CD0F09D6F135D0EB46A88.taxon	vernacular_names	Pungen, Samolus	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0D05A98B1F4CD0F09D6F135D0EB46A88.taxon	description	Ausdauernd, mit duennem Rhizom. Blaetter grundstaendig und am Stengel wechselstaendig, oval bis lanzettlich, ganzrandig, kurz gestielt. Blueten in Trauben oder Rispen am Ende der Zweige, aufrecht. Kelch bis hoechstens zur Mitte geteilt, mit 5 kleinen Zaehnen, am Grunde mit dem Fruchtknoten verwachsen. Krone mit kurzer Roehre und flach ausgebreiteten ganzrandigen, runden Zipfeln. Staubfaeden laenger als die Staubbeutel, in der Kronroehre angewachsen; zwischen den Ansatzstellen der Staubblaetter je 1 Schuppe (nur noch in der Gattung Soldanella so!). Fruchtknoten halbunterstaendig (bei allen andern Gattungen im Gebiet oberstaendig). Kapsel eifoermig oder kugelig, sich im obersten Drittel mit 5 Zaehnen oeffnend. Die Gattung Samolus umfasst 9 Arten und ist vorwiegend auf der Suedhemisphaere verbreitet	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F962BB61D86AE707D37F52DA9B9B5F47.taxon	vernacular_names	Gewoehnlicher Samolus	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F962BB61D86AE707D37F52DA9B9B5F47.taxon	description	15 - 50 cm hoch; kahl. Stengel verzweigt, beblaettert. Blaetter stumpf oder spitz, die untern in einen gefluegelten Stiel verschmaelert, 2 - 6 cm lang, bis 2 cm breit, dunkelgruen, glaenzend. Bluetenstiele duenn, ca. 1 cm lang, mit 1 kleinen Blatt in der Mitte. Kelch 1,5 - 2,5 mm lang. Krone im Durchmesser 3 - 4 mm, weiss. Kapsel kuerzer als der Kelch. - Bluete: Sommer und frueher Herbst. Zytologische Angaben. 2 n = 24: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937 a), von den Kanaren (Larsen 1960 a). 2 n = 26: Material aus Rumaenien (Tarnavschi 1948), aus Mittelitalien (Mori 1957), aus Polen (Skalinska et al. 1961), von 6 Stellen aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1968), aus Afghanistan (Podlech und Dieterle 1969). Standort. Kollin. Feuchte, oft zeitweise vernaesste, naehrstoffreiche, oft salzhaltige, tonige Boeden in waermeren Lagen. Teichufer, nasse Weiden. Zwergbinsengesellschaften (besonders im Erythraeo-Blackstonietum Oberdoerfer 1957). Verbreitung. Pflanze mit weltweiter Verbreitung: Kuesten von Eurasien, Suedamerika, Suedafrika, Suedwestaustralien. - Im Gebiet: Mittlerer Franzoesischer Jura (z. B. Arbois, Pontarlier), Savoyen (zerstreut), Rhonetal (vom untern Genfersee abwaerts, Gebiet von Aigle und Bex), Gegend von Belfort, Oberrheinische Tiefebene (zerstreut), Bodenseegebiet (Altnau und Guettingen im Thurgau).	de	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
