identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
75532DEE1E4F72C6C27675B46F426E0C.text	75532DEE1E4F72C6C27675B46F426E0C.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Cyclamen europaeum L.	<div><p>Cyclamen europaeum L.</p> <p>(C. purpurascens Miller)</p> <p>Europäische Zyklame</p> <p>Knolle bis 5 cm dick, kugelig bis scheibenartig. Blattstiele, Blütenstiele und Kelch mit kaum 0,1 mm langen, keulenförmigen Haaren. Blätter nieren- bis herzförmig, spitz oder abgerundet (die Zipfel an der Basis gerundet), undeutlich und stumpf gezähnt, kahl, oberseits dunkelgrün, gegen den Rand zu besonders längs der Nerven mit einer hellen Fleckenzone, unterseits rötlich. Blütenstiele etwas länger als die Blätter, zur Fruchtzeit schraubenförmig eingerollt. Blüten duftend. Kelch 3-6 mm lang, mit breit ovalen, spitzen, gezähnten Zipfeln. Krone mit 0,4-0,8 cm langer Röhre und 1,5-2,5 cm langen Zipfeln, karminrot; am Grunde der Zipfel keine seitlichen, öhrchenartigen Ausweitungen. Kapsel kugelig, ca. 1 cm im Durchmesser. - Blüte: Sommer und früher Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 34: Material aus Süddeutschland (Glasau 1938), vom Thunerseegebiet, aus Hochsavoyen, aus Kroatien und von Kulturen (Haan und Doorenbos 1951), aus der Schweiz und aus Kroatien (Legro 1959), ohne Herkunftsangaben (Lepper in Schwarz 1964).</p> <p>Standort. Kollin, seltener montan. Lockere, steinige, nicht zu trockene, meist kalkhaltige Böden in warmen, schattigen Lagen. Laubmischwälder: besonders Asperulo- Tilietum Trepp 1947, Erisithalo-Ulmetum Antonietti 1968, Helleboro-Ornetum Antonietti 1968.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze: Cevennen, Jura, Alpen, Mähren, ungarische Gebirge, Gebirge der nördlichen Balkanhalbinsel (südwärts bis zur Herzegowina). Verbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927); die Vorkommen in Bulgarien und Mazedonien stimmen nach Schwarz (1964) nicht. - Im Gebiet: Südalpen (ziemlich häufig), Savoyen (außerhalb der Alpen), Genferseegebiet (Vevey bis St-Maurice), Jura (nordwärts vereinzelt bis Weißenstein), Föhntäler (Gebiet von Château d’Œx, Thunersee-, Brienzersee-, Vierwaldstättersee- und Walenseegebiet), Rheintal (von Feldkirch bis Chur), gelegentlich auch im Mittelland, doch meist nur angepflanzt.</p> <p>Bemerkungen. Der seit bald 200 Jahren zu keinen Verwechslungen Anlaß gebende verbreitete Name C. europaeum soll nach Schwarz (1955) als Nomen ambiguum fallengelassen und durch C. purpurascens Miller ersetzt werden, da Linné darunter mehrere Arten verstanden hat und Miller C. europaeum erstmals in einschränkender Weise für C. neapolitanum gebraucht habe.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/75532DEE1E4F72C6C27675B46F426E0C	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A79023BC8EC14DE4FC38F3AEB0789EFD.text	A79023BC8EC14DE4FC38F3AEB0789EFD.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hottonia L.	<div><p>Hottonia L.</p> <p>Wasserfeder</p> <p>Ausdauernde Wasserpflanzen, mit Rhizom. Blätter wechselständig, oft fast quirlartig angeordnet, im Wasser untergetaucht, kammartig bis fast auf den Mittelnerv fiederteilig. Blütenstand in der Achsel eines Blattes entspringend, aufrecht über die Wasseroberfläche ragend, traubenartig, aus quirlartig übereinanderstehenden Teilblütenständen zusammengesetzt. Blüten in der Achsel von schmalen Tragblättern. Kelch bis fast zum Grunde geteilt, mit 5 schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone weit trichterförmig, bis über die Mitte geteilt, mit 5 ovalen, ganzrandigen oder gezähnten Zipfeln, weiß oder rot. Staubfäden kürzer als die Staubbeutel, auf etwa ⅓ der Kronenlänge angewachsen. Kapsel aufrecht, eiförmig oder kugelig, sich mit 5, vom Grund bis zur Spitze reichenden Schlitzen öffnend. Samen zahlreich, eiförmig bis kugelig.</p> <p>Die Gattung Hottonia umfaßt 2 Arten und hat eurasiatisch-nordamerikanische Verbreitung. H. inflata Ell. wächst im atlantischen Nordamerika (Massachusetts bis Louisiana).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/A79023BC8EC14DE4FC38F3AEB0789EFD	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
52E62EB6D542CFB2FA09E67C65D1EEB4.text	52E62EB6D542CFB2FA09E67C65D1EEB4.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hottonia palustris L.	<div><p>Hottonia palustris L.</p> <p>Sumpf-Wasserfeder</p> <p>20-90 cm lang, oft am Grunde und unter der Wasseroberfläche verzweigt, im Schlamme wurzelnd, mit zahlreichen fadenförmigen Wurzeln an den Blattachseln. Stengel, Blattunterseite, Blütenstiel und Kelch mit ca. 0,1 mm langen rötlichen Drüsenhaaren. Blattzipfel bis 5 cm lang und 1,5 mm breit, oft noch gegabelt. Kelch 4-6 mm lang, nur am Grunde verwachsen. Krone weiß oder rötlich, innen am Grunde gelb; Kronzipfel etwa 2mal so lang wie der ungeteilte Rest der Krone, 7-9 mm lang, abgerundet, ausgerandet oder mit einzelnen stumpfen Zähnen. Kapsel ca. 0,5 cm lang. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 20: Material aus Nordeuropa (Wulff 1938, Ehrenberg 1945), aus Polen (Skalinska et al. 1959Skalinska et al. 1961), aus Süddeutschland (Kress 1969).</p> <p>Standort. Kollin. Flache, stehende, ziemlich nährstoffreiche Gewässer über torfigen Schlammboden. Altwässer, Gräben, Moorseen. Hottonietum palustris Tuexen 1937.</p> <p>Verbreitung. Europäisch-westasiatische Pflanze: Nordwärts bis Nordostirland, Jütland, Südschweden, Estland; ostwärts bis Westsibirien; süd- und westwärts bis Kleinasien, Bulgarien, Campagna, Auvergne, Südwestfrankreich. Verbreitungskarte von Meusel (1960). - Im Gebiet: Savoyen (Gebiet von Chambéry), Dép. Jura und Doubs (Bresse), Oberrheinische Tiefebene, nordwestliches Mittelland zwischen Neuenburger- und Murtensee und Koblenz, Rheinfelden, früher auch Salem bei Konstanz und Mauensee (Luzern); am Alpensüdfuß im Gebiet von Ivrea, Varese und Comersee (wahrscheinlich nur noch Lago d’Alserio; früher auch im Gebiet des Luganersees). Im Mittelland an vielen Orten verschwunden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/52E62EB6D542CFB2FA09E67C65D1EEB4	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
727ACF9936381B751C876E59A63DBDFF.text	727ACF9936381B751C876E59A63DBDFF.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Cyclamen L.	<div><p>Cyclamen L.</p> <p>Zyklame, Alpenveilchen, Erdscheibe</p> <p>Ausdauernd, mit zu einer Knolle verdicktem Rhizom. Blätter grundständig, oft immergrün, gezähnt, herz- bis nierenförmig oder 3- oder 5eckig, lang gestielt (Stiel länger als die Spreite). Blüten einzeln, auf langem, unbeblättertem Stiel, nickend. Kelch bis über die Mitte geteilt, mit 5 3eckigen Zipfeln. Krone mit kurzer Röhre und 5 bedeutend längeren, rückwärts gerichteten, ganzrandigen Zipfeln, weiß, rosa, karminrot oder purpurn. Staubfäden viel kürzer als die oft warzigen Staubbeutel. Kapsel kugelig oder eiförmig, sich bis zum Grunde mit 5 Zähnen öffnend.</p> <p>Die Gattung Cyclamen umfaßt nach der Monographie von Schwarz (1955 der Monographie von Schwarz (1964) (Morphologie, Verbreitung, Literatur) 16 Arten und hat die Hauptverbreitung im Mittelmeergebiet. Chromosomengrundzahlen n = 5, 6 und 17.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/727ACF9936381B751C876E59A63DBDFF	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
54F3CEACF289CD4F300FFFC751F8A0F2.text	54F3CEACF289CD4F300FFFC751F8A0F2.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Cyclamen neapolitanum Ten.	<div><p>Cyclamenneapolitanum Ten.</p> <p>Neapolitanische Zyklame</p> <p>Unterscheidet sich von C. europaeum (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Blätter 3- oder Seckig, am Grunde herzförmig, immer spitz (die Zipfel an der Basis spitz), unregelmäßig und spitz gezähnt, unterseits meist grün; Blüten wenig duftend; Krone rosa, mit dunkelrotem, 2strahligem Fleck am Grunde der Zipfel, am Grunde der Zipfel jederseits eine öhrchenartige Ausweitung vorhanden. - Blüte: Früher Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 34: Material von Griechenland und aus Kulturen (Haan und Doorenbos 1951, Legro 1959), ohne Herkunftsangabe (Lepper in Schwarz 1964). Glasau (1938) zählte an Material aus Kulturen 2n = 36.</p> <p>Standort. Kollin. Lockere, steinige, humose, kalkreiche Böden in warmen, schattigen Lagen. Laubmischwähler.</p> <p>Verbreitung. Südeuropäische Pflanze: Südfrankreich, Mittel- und Süditalien, Dalmatien, Albanien, Griechenland mit Ägäischen Inseln und Kreta; Westanatolien. - Im Gebiet an 2 isolierten Stellen (vielleicht nur aus alten Kulturen verwildert oder angepflanzt): Allonzier (Savoyen), oberes Rhonetal (Roche und Charpigny); gelegentlich angepflanzt.</p> <p>Bemerkungen. In der Flora Europaea 3 (Vorabzug) wird der Name C. hederifolium Ait. verwendet.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/54F3CEACF289CD4F300FFFC751F8A0F2	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D85C54282828610E4A56E3B05C94FDC6.text	D85C54282828610E4A56E3B05C94FDC6.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Soldanella alpina L.	<div><p>Soldanellaalpina L.</p> <p>Alpen-Soldanelle</p> <p>Stengel 5-15 cm hoch, 2-3 blütig (selten 1 blütig). Blattstiele und Blütenstiele mit einzelnen ungestielten Drüsen, sonst keine Haare. Blattspreite im Durchmesser meist größer als 1 cm (bis 3,5 cm), am Rande flach, an der Basis nierenförmig eingebuchtet. Krone trichterförmig, 8-15 mm lang, bis auf ⅔-⅓ eingeschnitten, blauviolett, selten weiß, mit 1 kleinen Schuppe zwischen den Ansatzstellen der Staubblätter. Staubbeutel an der Spitze mit 1 ca. 1 mm langem, schmal 3eckigem Fortsatz, mit Fortsatz 3,4-4,9 mm lang, jeder Beutel am Grunde ± abgerundet. Kapsel 10-15 mm lang, 10 zähnig. - Blüte: Frühling (nach der Schneeschmelze, in hohen Lagen noch im Juli).</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material von der Schynigen Platte und von der Kleinen Scheidegg (Berner Oberland) (Larsen 1954a), aus den Pyrenäen (Kress 1969).</p> <p>Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Feuchte, nährstoff- und basenreiche (meist kalkhaltige), im Winter von Schnee bedeckte Böden. Mulden, Schneetälchen, feuchte Wiesen, lichte Wälder.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze: Pyrenäen, Auvergne, Alpen, Jura, Schwarzwald, Apennin (südwärts bis Kalabrien), Illyrische Gebirge (südwärts bis Crna Gora). - Im Gebiet: Alpen (häufig), Jura (nordwärts bis Mont Suchet), Schwarzwald (Feldberg).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/D85C54282828610E4A56E3B05C94FDC6	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
65FA18F6B440CC5E3180091026E97029.text	65FA18F6B440CC5E3180091026E97029.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Soldanella L.	<div><p>Soldanella L.</p> <p>Soldanelle, Alpenglöckchen</p> <p>Ausdauernd, mit kurzem Rhizom. Blätter grundständig, oft immergrün, lederig, klein (höchstens 3 cm im Durchmesser), kreisrund bis nierenförmig, ± ganzrandig (selten wenig tief und stumpf gezähnt), lang gestielt (Stiel länger als die Spreite), auf der Unterseite rötlich punktiert (Drüsen !). Blüten zu 1-6, auf einem unbeblätterten Blütenstandsstiel (in den Artdiagnosen als Stengel bezeichnet), nickend; am Übergang vom Blütenstandsstiel zu den Blütenstielen je 1 schmales, schuppenförmiges Tragblatt. Kelch bis fast zum Grunde geteilt, mit 5 schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone eng glockenförmig bis trichterförmig, höchstens bis auf ⅓ geteilt, mit 5 fransenartig zerschlitzten Zipfeln, blau, violett oder weiß. Staubfäden viel kürzer als die Staubbeutel, im untersten Drittel angewachsen. Kapsel aufrecht, zylindrisch, sich nach dem Abspringen des deckelartigen Griffelgrundes mit 5 oder 10 kurzen Zähnen öffnend.</p> <p>Die Gattung Soldanella umfaßt nach der "Flora Europaea " (Band 3, im Druck) 10 nahe verwandte Arten, ist in mittel- und südeuropäischen Gebirgen verbreitet und hat ihr Zentrum in den östlichen Alpen (6 Arten). Chromosomengrundzahlen n = 20 und 19.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/65FA18F6B440CC5E3180091026E97029	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F94963897F078D46CC3B7D2667FD53D2.text	F94963897F078D46CC3B7D2667FD53D2.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Soldanella minima Hoppe	<div><p>Soldanella minima Hoppe</p> <p>Zwerg-Soldanelle</p> <p>Unterscheidet sich von S. pusilla (Nr. 2) durch folgende Merkmale: Blattstiele und Blütenstiele mit zahlreichen 0,1-0,2 mm langen, mehrzelligen Drüsenhaaren; Blattspreite am Rande oft nach unten gerollt, an der Basis abgerundet. Krone hellila; Staubbeutel mit bis 0,5 mm langem, schmal 3eckigem Fortsatz, jeder Beutel am Grunde abgerundet. - Blüte: Frühling (nach der Schneeschmelze, in hohen Lagen noch im Juli).</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material von der Rossalpe (Österreich) (Favarger 1965), aus den Dolomiten (Kress 1969). Mattick (in Tischler 1950) zählte an Material aus dem Tirol 2n = 36.</p> <p>Standort. Alpin, selten subalpin oder montan. Feuchte, meist kalkreiche, lange vom Schnee bedeckte Böden, Ruhschutt. Arabidion coeruleae Br.-Bl. 1926.</p> <p>Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Südostalpen vom Veltlin bis zu den Sanntaler Alpen, isoliert im Gebiet der Ammergauer Berge (Bayern) und einiger anschließender Berge in Nordtirol; in einer nahe verwandten Sippe (ssp. sammitica Cristofolini et Pignatti) auch in den Abruzzen. Verbreitungskarten von Lüdi in Hegi V/3 (1927) und Merxmüller (1952). - Im Gebiet: Nördliche Bergamasker Alpen (Monte del Vena [Wilczek und Chenevard 1912], Legnone [Herb. ETH], nach Rodegher und Venanzi 1894 auch im Val Brembana), zahlreiche Fundstellen im Ortler- und Adamellogebiet zwischen Stilfser Joch und Cima di San Glisente ob Esine; Gegend von Meran (bestätigungsbedürftig).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/F94963897F078D46CC3B7D2667FD53D2	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A30B098601B606D92658F17E31FE53C9.text	A30B098601B606D92658F17E31FE53C9.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Soldanella pusilla Baumg.	<div><p>Soldanella pusilla Baumg.</p> <p>(S. Clusii Gaudin)</p> <p>Kleine Soldanelle</p> <p>Stengel 4-9 cm hoch, 1 blütig. Blattstiele und Blütenstiele mit einzelnen ungestielten Drüsen, sonst keine Haare. Blattspreite im Durchmesser kleiner als 1 cm, am Rande flach, an der Basis nierenförmig eingebuchtet. Krone eng glockenförmig, 10-15 mm lang, bis auf ¾ -⅔ eingeschnitten, hellviolett (getrocknet blau), selten weiß, ohne Schuppen zwischen den Ansatzstellen der Staubblätter. Staubbeutel an der Spitze ohne Fortsatz, 1,7-2,8 mm lang, jeder Beutel am Grunde scharf zugespitzt. Kapsel 10 bis 15 mm lang, 5 zähnig. - Blüte: Frühling (nach der Schneeschmelze, in hohen Lagen noch im August).</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus Rumänien (Tarnavschi 1948).</p> <p>Standort. Alpin, selten subalpin. Feuchte, kalkarme, humose, lange von Schnee bedeckte Böden. Schneetälchen, feuchter Gebirgsschutt. Polytrichetum sexangularis Br.-Bl. 1926, Salicetum herbaceae Br.-Bl. 1926, Luzuletum spadiceae (Brockmann-Jerosch 1907) Br.-Bl. 1926.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (östlich): Östliche Alpen, Nordapennin, Südkarpaten, Gebirge von Südwestbulgarien. - Im Gebiet: Alpen (westwärts vereinzelt bis ins Kandertal im Berner Oberland und zum Monte Rosa; in den Nordalpen selten, in den östlichen Zentralalpen und nordöstlichen Südalpen ziemlich häufig).</p> <p>Bemerkungen. Im Wallis ist die westlichste Fundstelle (Gornergrat) bestätigungsbedürftig (dagegen sicher noch im Zwischbergental), vom angrenzenden Piemont (Macugnaga) ist die Art mehrfach belegt; es handelt sich aber dort durchwegs um Pflanzen mit Merkmalsintrogressionen von S. alpina. Cristofolini und Pignatti (1962) beschrieben die Pflanzen als S. pusilla var. Carestiae.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/A30B098601B606D92658F17E31FE53C9	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
7455A7D974421F9B69523061E99FA324.text	7455A7D974421F9B69523061E99FA324.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Cortusa L.	<div><p>Cortusa L.</p> <p>Heilglöckchen</p> <p>Ausdauernd, mit dickem Rhizom. Blätter grundständig, nicht lederig, rundlich nierenförmig, wenig tief radiär geteilt oder gezähnt, lang gestielt (Stiel länger als die Spreite). Blüten in mehrblütiger Dolde auf einem unbeblätterten Blütenstandsstiel (in der Artdiagnose als Stengel bezeichnet), nickend oder aufrecht; am Übergang vom Blütenstandsstiel zu den langen Blütenstielen je 1 lanzettliches Tragblatt. Kelch bis zur Mitte oder tiefer geteilt, mit 5 schmal 3eckigen Zipfeln. Krone glocken- bis trichterförmig, bis auf ½ oder weniger tief geteilt, mit 5 ganzrandigen 3eckigen Zipfeln, rot oder gelb. Staubfäden kürzer als die Staubbeutel, an der Basis kurz verwachsen, im untersten Drittel der Krone angewachsen. Kapsel eiförmig, sich im obersten Drittel mit 5 Zähnen öffnend.</p> <p>Die Gattung Cortusa umfaßt 7 Arten und ist in den Gebirgen Europas und besonders Zentral- und Ostasiens verbreitet.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/7455A7D974421F9B69523061E99FA324	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3291F1596A93FCBF1C7BCAD7DCB2BC2B.text	3291F1596A93FCBF1C7BCAD7DCB2BC2B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Cortusa matthioli L.	<div><p>Cortusa Matthioli L.</p> <p>Matthiolis Heilglöckchen</p> <p>20-50 cm hoch. Stengel und Blätter mit bis 2,5 mm langen, mehrzelligen Haaren. Blätter im Durchmesser bis 10 cm, auf ⅚- ¾ radiär geteilt, mit 7-13 spitz gezähnten Abschnitten. Blütenstand 5-10- blütig. Tragblätter viel kürzer als die Blütenstiele, mit schmal lanzettlichen, nach vorn gerichteten Zähnen, wie die Blütenstiele und der Kelch mit fast ungestielten Drüsen. Krone purpurrot, 2mal so lang wie der Kelch, 7-12 mm lang, mit 2,5-5 mm langen, ± spitzen Zipfeln. Kapsel 6-11 mm lang. - Blüte: Später Frühling und Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 24: Material aus botanischen Gärten oder unbekannter Herkunft (Mattick und Wulff in Tischler 1950, Zhukova 1967b), aus den Karpaten (Pógan in Skalinska et al. 1959).</p> <p>Standort. Subalpin, selten montan. Feuchte, tonige, basenreiche Böden in halbschattigen Lagen. Ufer, Alpenerlengebüsche, quellige Stellen.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (östlich): Alpen, Karpaten, Siebenbürgen, Mittelrußland, Nordural. Verbreitungskarten von Lüdi (in Hegi V/3 1927) und von Hegi und Merxmüller (1963) (nur für die Alpen). Nahe verwandte Arten in Sibirien und Zentralasien. - Im Gebiet: Savoyen (oberste Tarentaise, Mont Cenis), Aostatal (Rhêmes, Cogne, Champorcher), Unterengadin (von Ardez abwärts), Münstertal, Vintschgau, Samnaun, Oberinntal, Paznaun, Stanzertal, Vorarlberg (oberstes Lechgebiet).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/3291F1596A93FCBF1C7BCAD7DCB2BC2B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E6D7B07F0BEB0E6D5A861C8E9D5DE9A2.text	E6D7B07F0BEB0E6D5A861C8E9D5DE9A2.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula elatior (L.) Hill	<div><p>Primula elatior (L.) Hill</p> <p>Gewöhnliche Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 20 cm lang und 7 cm breit, ziemlich rasch in den oben breit und unten sehr schmal geflügelten Stiel verschmälert, oft am Grunde etwas gestutzt, oberseits hell- bis dunkelgrün und mit meist wenigen, bis 0,7 mm langen, vielzelligen Haaren auf Blattfläche und Nerven, unterseits hellgrün und mit ähnlichen Haaren auf den Nerven, dazwischen kahl, unregelmäßig und fein gezähnt (Nerven endigen meist in eine bis 0,2 mm lange, feine Spitze), in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 5-25 cm hoch, behaart, mit vielblütiger, einseitswendiger Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch mit wenigen bis zahlreichen, bis 0,7 mm langen Haaren. Tragblätter 4-8 mm lang, 1/10- ¼ so breit. Blütenstiele 3-20 mm lang. Kelch 8-13 mm lang, so lang oder etwas kürzer als die Kronröhre, scharfkantig, unterhalb der Zähne 3-5 mm im Durchmesser. Kelchzähne 3-7 mm lang, schmal 3eckig oder lanzettlich, 2-2 ½ mal so lang wie breit. Krone hellgelb, ohne orangegelbe Flecken, etwas duftend, mit weit trichterförmig ausgebreiteten, 5-10 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 10-15 mm lang, 3-5mal so lang wie dick, deutlich länger als der Kelch. - Blüte: Frühling.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 22: Material aus England (Bruun 1932b, Valentine 1952b, Valentine 1966); weitere Autoren von Löve und Löve (1961) zusammengestellt.</p> <p>Standort. Kollin, montan und subalpin, selten alpin. Ziemlich feuchte, nährstoffreiche, neutrale bis schwach saure, lehmige Böden. Laubwälder, schattige Fettwiesen, Gebüsch, Ufer, Lägerstellen.</p> <p>Verbreitung. Mitteleuropäische Pflanze: West- und nordwärts bis Pyrenäen, Kantabrien, Südengland, Südschweden, Südpolen; ost- und südwärts bis Karpaten, Bulgarien, Mazedonien, Alpen. In Osteuropa und Südwestasien verschiedene verwandte Arten. - Im Gebiet verbreitet und häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/E6D7B07F0BEB0E6D5A861C8E9D5DE9A2	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C03845D7DCB867B27E1A037BF0EB7D9E.text	C03845D7DCB867B27E1A037BF0EB7D9E.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula vulgaris Hudson	<div><p>Primulavulgaris L. em. Hudson</p> <p>(P. acaulis [L.] Hill)</p> <p>Stengellose Schlüsselblume, Primel</p> <p>Blätter bis 15 cm lang und 6 cm breit, allmählich in den undeutlichen, geflügelten Stiel verschmälert, oberseits hellgrün und kahl, unterseits graugrün, mit bis 1 mm langen, vielzelligen Haaren auf den Nerven, dazwischen kahl, unregelmäßig und fein gezähnt (Nerven endigen meist in eine bis 0,2 mm lange, feine Spitze); in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel reduziert, so daß die Blüten scheinbar einzeln in der Rosette entspringen. Blütenstiele und Kelch mit wenigen bis zahlreichen, bis 2,5 mm langen Haaren. Tragblätter am Grunde des Blütenstiels fast kahl, 5-15 mm lang, ⅙- ¼ so breit. Blütenstiele 5-10 cm lang. Kelch 12-15 mm lang, etwas kürzer als die Kronröhre, scharfkantig, unterhalb der Zähne 3-5 mm im Durchmesser; Kelchzähne 6 bis 9 mm lang, schmal 3eckig, 2 ½ -3 ½ mal so lang wie breit. Krone hellgelb, gegen den Schlund mit orangegelben Flecken, mit fast flach ausgebreiteten, 11-16 mm langen, tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5-9 mm lang, 1⅓-1⅔mal so lang wie dick, kürzer als der Kelch. - Blüte: Früher Frühling (selten ein 2. Mal im Herbst).</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 22: Material aus botanischem Garten (Bruun 1932b, Buxton 1932); weitere Autoren bei Löve und Löve (1961).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Feuchte, nährstoffreiche, neutrale bis schwach saure, lehmige Böden in halbschattigen, luftfeuchten, milden Lagen. Lichte Laubwälder, Gebüsche, magere Wiesen.</p> <p>Verbreitung. Westeuropäisch-mediterrane Pflanze: West- und Südeuropa (nord- und ostwärts bis Südnorwegen, Dänemark, Rheingebiet, Alpen, Karpaten, Krim); Algerien, Kleinasien, Kaukasus. Verbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927). - Im Gebiet: Savoyen, Aostatal (aufwärts bis ins Val Gressoney), Genferseegebiet und Rhonetal (aufwärts bis Leuk), südlicher Jura (nordwärts bis Grenchen, Liestal), Hilferental bei Escholzmatt, Sarnersee-, Vierwaldstättersee- und Zugerseegebiet, Linthebene, Walenseegebiet, Bodenseegebiet, Rheintal (aufwärts bis Versam und Thusis), Vintschgau (Meran), Alpensüdseite.</p> <p>Bemerkungen. Smith und Fletcher (1948) unterscheiden 5 Unterarten, wobei 4 in Südwestasien Vorkommen, darunter auch solche mit roten, lila, purpurnen und weißen Kronen, die bei uns oft angepflanzt werden und selten verwildern. Schwarz (1968) unterscheidet 3 Sippen, wovon 1 auf den Balearen endemisch und eine mit östlicher Verbreitung.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/C03845D7DCB867B27E1A037BF0EB7D9E	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3959F668441EC28AE4560D371EAC5040.text	3959F668441EC28AE4560D371EAC5040.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula intricata Godr. et Gren.	<div><p>Primulaintricata Godr. et Gren.</p> <p>Südliche Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 12 cm lang und 4 cm breit, allmählich in den undeutlich geflügelten Stiel verschmälert, oberseits hellgrün und mit zahlreichen, bis 0,3 mm langen, vielzelligen Haaren auf Blattfläche und Nerven, unterseits hellgrün und mit ähnlichen Haaren auf den Nerven, dazwischen kahl, unregel- mäßig und fein gezähnt (keine feinen Spitzen), in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 5-20 cm hoch, behaart, mit vielblütiger, einseitswendiger Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch mit sehr zahlreichen, bis 0,3 mm langen Haaren. Tragblätter 4-8 mm lang, 1/10- ¼ so breit. Blütenstiele 3-20 mm lang. Kelch 8-12 mm lang, so lang oder etwas kürzer als die Kronröhre, scharfkantig, unterhalb der Zähne 3-5 mm im Durchmesser; Kelchzähne 2-3 mm lang, breit 3eckig, 1-1 ⅔ mal so lang wie breit. Krone hellgelb, mit fast flach ausgebreiteten, 5-8 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 8-12 mm lang, 2 ½ -3mal so lang wie dick, kaum länger als der Kelch. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. Keine Untersuchungen.</p> <p>Standort. Kollin, montan und subalpin. Ähnlich wie P. elatior (Nr. 2).</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (südlich): Nordspanische Gebirge, Pyrenäen, Südalpen, Apennin (südwärts bis Abruzzen), Gebirge der Balkanhalbinsel. - Im Gebiet: Südliche Bergamasker Alpen (keine sichern Fundorte, auf die Art ist zu achten! Sichere Fundorte unterhalb Meran und in Judikarien).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/3959F668441EC28AE4560D371EAC5040	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A91C43EE891314BE3A6F79CAFF85210B.text	A91C43EE891314BE3A6F79CAFF85210B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula veris L.	<div><p>Primula veris L.</p> <p>(P. officinalis [L.] Hill)</p> <p>Frühlings-Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 3,5 cm breit und 12 cm lang, ziemlich rasch in den oben breit und unten sehr schmal geflügelten Stiel verschmälert oder am Grunde gestutzt bis herzförmig, dunkelgrün und mit bis 0,2 mm langen, vielzelligen Haaren auf Blattfläche und Nerven, unterseits hellgrün und mit zahlreichen, bis 0,3 mm langen, vielzelligen, nicht verzweigten Haaren auf den Nerven, dazwischen ± kahl, unregelmäßig und fein gezähnt (keine feinen Spitzen), in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 5-20 cm hoch, behaart, mit vielblütiger, einseitswendiger Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch mit sehr zahlreichen, bis 0,2 mm langen Haaren. Tragblätter 3-6 mm lang und ⅙- ¼ so breit. Blütenstiele 2-15 mm lang. Kelch 8-16 mm lang, so lang oder kürzer als die Kronröhre, scharfkantig, unterhalb der Zähne 3-5 mm im Durchmesser (gepreßt bis 8 mm breit); Kelchzähne 3-5 mm lang, lanzettlich, 1 ⅓ -1 ⅔ mal so lang wie breit. Krone dunkelgelb, bei langgriffligen Blüten mit orangefarbenen Flecken gegen den Grund zu und nicht duftend, bei kurzgriffligen Blüten ohne orangegelbe Flecken, duftend, mit trichterförmig ausgebreiteten, 2,5-6 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5-10 mm lang, 1⅓-1⅔mal so lang wie dick, kürzer als der Kelch. - Blüte: Frühling.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 22: Material aus England und Schweden (Bruun 1932b), aus Schweden (Turesson 1938), aus England (Valentine 1952Valentine 1966), aus Finnland (Sorsa 1963), aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1966); weitere Autoren zusammengestellt von Löve und Löve (1961).</p> <p>Standort. Kollin, montan und subalpin. Ziemlich trockene bis wechselfeuchte, stickstoffarme, kalkhaltige Böden. Magerwiesen, Streuewiesen, Gebüsche.</p> <p>Verbreitung. Mitteleuropäische Pflanze: Verbreitung nicht genau bekannt, da oft nicht von verwandten Arten unterschieden. - Im Gebiet verbreitet, ziemlich häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/A91C43EE891314BE3A6F79CAFF85210B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
881FC676D6104E6A92E4176D961C3BE0.text	881FC676D6104E6A92E4176D961C3BE0.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula columnae Ten.	<div><p>PrimulaColumnae Ten.</p> <p>(P. canescens Opiz?)</p> <p>Graufilzige Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 30 cm lang und 10 cm breit, ziemlich rasch in den oben breit und unten sehr schmal geflügelten Stiel verschmälert oder am Grunde gestutzt bis herzförmig, oberseits dunkelgrün, mit zahlreichen, bis 0,3 mm langen, vielzelligen Haaren auf Blattfläche und Nerven, unterseits grau bis weiß, mit sehr zahlreichen, bis 0,8 mm langen, vielzelligen, gelegentlich verzweigten Haaren auf den Nerven und der Blattfläche, unregelmäßig und fein gezähnt (keine feinen Spitzen), in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 12-30 cm hoch, behaart, mit vielblütiger, einseitswendiger Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch mit sehr zahlreichen, bis 0,3 mm langen Haaren. Tragblätter 5-8 mm lang, 1/10- ¼ so breit. Blütenstiele 5-10 mm lang. Kelch 16-25 mm lang, kürzer oder länger als die Kronröhre, scharfkantig, unterhalb der Zähne 5-12 mm im Durch- messer (gepreßt bis 17 mm breit). Kelchzähne 3-5 mm lang, breit 3eckig, ¾ - 1 ⅓ mal so lang wie breit. Krone dunkelgelb, bei langgriffligen Blüten mit orangefarbenen Flecken gegen den Schlund zu und nicht duftend, bei kurzgriffligen Blüten ohne orangegelbe Flecken, duftend, mit trichterförmig ausgebreiteten, 3,5-8,5 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5-10 mm lang, 1⅓-1⅔ mal so lang wie dick, bedeutend kürzer als der Kelch. - Blüte: Frühling.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 22: Material aus Ligurien (Kress 1963a).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Ziemlich trockene, humose, meist kalkreiche Böden in wärmeren, halbschattigen Lagen. Lichte Laubmischwälder (besonders Flaumeichenwälder), buschige Hänge.</p> <p>Verbreitung. Südeuropäisch-westasiatische Pflanze: Nordwärts vereinzelt bis Rheingebirge, Dänemark, Südschweden, Schlesien, Karpaten; ostwärts bis Westsibirien, Turkestan, Nordpersien. - Im Gebiet: Südliche Vogesen, Oberrheinische Tiefebene, ganzer Jura, Hochrheingebiet, Hegau, Savoyen, Genferseegebiet, Rhonetal, Südalpen; in den zentral- und nordwestalpinen Tälern meist nicht ganz typische Formen (Merkmalsintrogressionen von P. veris).</p> <p>Bemerkungen. Aus dem Gebiet wird auch P. canescens Opiz angegeben, die sich durch am Grunde allmählich verschmälerte Blätter und durch Kronröhren unterscheiden soll, die oft kürzer sind als der Kelch. Pflanzen mit allmählich verschmälerten Blättern sind auch in Populationen von P. Columnae gelegentlich zu finden, selbst an der gleichen Pflanze sind am Grunde herzförmige und verschmälerte Blätter zu finden; auch die Kronröhrenlänge variiert sehr stark. Am ehesten müßten die zentralalpinen Pflanzen als P. canescens bezeichnet werden. Nach Schwarz (1968) ist P. canescens eine osteuropäische Pflanze, die im Gebiet nicht vorkommt.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/881FC676D6104E6A92E4176D961C3BE0	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3AF2EF47B711EE6B332DFD1360B39D35.text	3AF2EF47B711EE6B332DFD1360B39D35.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula farinosa L.	<div><p>Primula farinosa L.</p> <p>Mehl-Primel</p> <p>Blätter bis 8 cm lang und 2 cm breit, allmählich in den kurzen, geflügelten Blattstiel verschmälert, oberseits dunkelgrün, kahl, unterseits weißlich, mit Mehlstaub bedeckt, kahl, unregelmäßig und fein gezähnt bis fast ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Unterseite eingerollt. Stengel 2-20 cm hoch, kahl, mit vielblütiger, aufrechter Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch kahl, mit Mehlstaub. Tragblätter am Grunde ausgebuchtet, 3-6 mm lang. Blütenstiele 1-10 mm lang. Kelch 4-6 mm lang, so lang oder wenig kürzer als die Kronröhre, stumpfkantig, unterhalb der Zähne 1,5-2,5 mm im Durchmesser; Kelchzähne ca. 2 mm lang, stumpf oder konvex zugespitzt, etwa 2mal so lang wie breit. Krone rotlila oder purpurn, selten weiß, am Schlundeingang mit gelbem Ring, kaum duftend, mit fast flach ausgebreiteten, 4-7 mm langen, tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5-9 mm lang, 3-4 mal so lang wie dick, 1⅓-2mal so lang wie der Kelch. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus Öland in Schweden (Bruun 1932b). aus Dänemark (Hagerup 1941, Larsen in Löve und Solbrig 1965a), aus dem Tirol (Mattick in Tischler 1950), aus Nordengland (Dovaston 1955), aus den Bayerischen Alpen (Kress 1963a), aus Finnland (Sorsa 1963), aus den Pyrenäen (Kress 1969). Davies (1953) zählte an Material aus Gotland in Schweden 2n = 36. Nahe verwandte Arten in Nordeuropa und Nordamerika besitzen 2n = 54, 72, 126 (Bruun 1932b, Vogelmann 1960).</p> <p>Standort. Montan, subalpin und alpin, selten kollin. Ziemlich feuchte, humose, kalkhaltige Böden. Windexponierte Rasen, quellige Stellen, Flachmoore, Bachufer. Primulo-Schoenetum Oberd. 1957, Caricetum Davallianae (Br.-Bl.) W. Koch 1926, Elynetum Br.-Bl. 1913.</p> <p>Verbreitung. Arktisch-alpine Pflanze: Arktische Gebiete und Gebirge Eurasiens und Nordamerikas, vereinzelt auch im Tiefland der gemäßigten Zonen. In Schottland, Skandinavien, Asien, Nord- und Südamerika kommen verschiedene nahe verwandte Arten vor; die genaue Verbreitung von P. farinosa außerhalb Europas ist deshalb unsicher. Verbreitungskarte in Europa von Lüdi in Hegi V/3 (1927), Karte der zirkumalpinen Verbreitung von Bresinsky (1965). Nach Schwarz (1968) bilden die Pflanzen der Pyrenäen, Alpen und Karpaten eine eigene Sippe (ssp. alpigena Schwarz). - Im Gebiet: Alpen, Alpenvorland und Jura, verbreitet und häufig; Mittelland, zerstreut und selten.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/3AF2EF47B711EE6B332DFD1360B39D35	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A7CE3AE599B16FF15BC97C331685C498.text	A7CE3AE599B16FF15BC97C331685C498.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula auricula L.	<div><p>Primula Auricula L.</p> <p>Aurikel, Fluhblümchen</p> <p>Blätter bis 12 cm lang und 6 cm breit, allmählich oder ziemlich rasch in den kurzen, geflügelten Blattstiel verschmälert, beiderseits graugrün und scheinbar kahl, indessen besonders am Rand mit kurzen, kaum 0,1 mm langen, farblosen Drüsenhaaren und mit wenig bis viel Mehlstaub, mit knorpeligem Rand (im Gebiet nur noch bei P. glaucescens so!), ganzrandig oder mit einzelnen entfernt stehenden Zähnen, fleischig (im Gebiet nur bei dieser Art so ausgeprägt !), in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 3-20 cm hoch, meist nur mit vereinzelten Drüsenhaaren und wenig bis keinem Mehlstaub, mit vielblütiger, einseitswendiger Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch mit kurzen, farblosen Drüsenhaaren und mit wenig bis viel Mehlstaub. Tragblätter oval, 1-4 mm lang und fast so breit. Blütenstiele 5-25 mm lang. Kelch 3-6,5 mm lang, ⅓- ½ so lang wie die Kronröhre, nicht kantig, unterhalb der Zähne 3-5 mm im Durchmesser; Kelchzähne 1,2-2 mm lang, stumpf oder spitz, etwa so lang wie breit. Krone leuchtend gelb, am Schlundeingang gleichfarbig, aber mit Mehlstaub, meist duftend, mit weit trichterförmig ausgebreiteten, 6-10 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 4-6,5 mm lang und fast ebenso dick, wenig länger als der Kelch. - Blüte: Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 62: Material unbekannter Herkunft (Wanner 1943), vom Brienzer Rothorn (Larsen 1954a), aus der Tatra (Skalinska et al. 1959), aus den Eisenerzer Alpen, aus Oberbayern und der Umgebung Münchens (Kress 1963). 2n = 63: Material aus botanischem Garten und aus der Umgebung von München 2n = 64: Material von Südtirol, aus der Umgebung Münchens und von den Dolomiten (ssp. Balbisii [Lehmann] Arcang.). 2n = 66: Material von den Dolomiten (ssp. Balbisii) (Kress 1963).</p> <p>Standort. Subalpin und alpin, selten montan und kollin. Ziemlich feuchte, kalkhaltige Böden. Felsspalten, Felsschutt, steile Rasen, selten in Flachmooren. Androsacetum helveticae Br.-Bl. 1918, Potentillo-Hieracietum humilis Br.-Bl. (1918) 1933.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (östlich): Jura, Schwarzwald, Alpen, Apennin (südwärts bis in die Abruzzen), Westkarpaten, Banat, Serbien. Verbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927). Karte der zirkumalpinen Verbreitung von Bresinsky (1965). - Im Gebiet: Alpen (in den Zentral- und nördlichen Südalpen selten), südlicher Jura (Chaîne du Bourget, Val de Fier, Salève, La Burbauche im Dép. Ain [Girerd 1965]), mittlerer Jura (verschiedene Fundorte zwischen Aarau-Eptingen und Solothurn-Moutier-St-Brais-Delémont; französisches Doubstal, Vallée du Déssoubre), Schwarzwald (Belchen, Höllental).</p> <p>Bemerkungen. P. Auricula ist vielgestaltig hinsichtlich Blattform und -berandung, Behaarung und Mehlstaubdichte. Pflanzen mit dichtem Mehlstaubbelag und weißem, mehligem Blattrand, die besonders in den Bergamasker Alpen auftreten (var. marginata Stein) sind morphologisch nicht eindeutig abtrennbar. Pflanzen mit fast keinem Mehlstaub, bis 0,3 mm langen Drüsenhaaren (besonders am Blattrand) und geruchlosen Blüten (P. Balbisii Lehm.) sind aus den Ossolatälern angegeben. Systematischer Wert und Verbreitung dieser Sippen im Gebiet sind zu überprüfen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/A7CE3AE599B16FF15BC97C331685C498	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4DCBD0ECAF13A5831AC608FE6A27FDE3.text	4DCBD0ECAF13A5831AC608FE6A27FDE3.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula halleri J. F. Gmehn	<div><p>PrimulaHalleri J. F. Gmehn</p> <p>(P. longiflora All.)</p> <p>Hallers Schlüsselblume</p> <p>Unterscheidet sich von P. farinosa (Nr. 6) durch folgende Merkmale: Stengel bis 30 cm hoch; Tragblätter 4-15 mm lang; Kelch 7-14 mm lang, ⅓- ½ so lang wie die Kronröhre, unterhalb der Zähne 2-4 mm im Durchmesser; Kelchzähne 3-4 mm lang; Krone rotviolett, mit 7-10 mm langen Kronzipfeln; Frucht 9-12 mm lang. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 36: Material aus botanischem Garten (Bruun 1932b).</p> <p>Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Nicht zu trockene, humusreiche, kalkreiche Böden in sonnigen Lagen. Rasen, Felsspalten. Seslerio-Semperviretum Br.-Bl. 1926.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (östlich): Alpen, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel (südwärts bis Pirin in Bulgarien). Nach Schwarz (1968) kommt die typische Sippe nur in den Alpen vor. Verbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927). - Im Gebiet: Grajische Alpen (Cogne?), Wallis (Visper Täler, Simplongebiet, Binntal, Münstigertal ?), Valle Antigorio, obere Maggiatäler und anschließende Berge gegen Val Bedretto und Leventina, Lukmaniergebiet, Val Calanca, Misox, Bergell, Splügenpaß, Oberengadin, Puschlav, Veltlin (Gebirge nördlich Sondrio, Gebiet von Bormio), Münstertal, Vintschgau, Val Camonica.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/4DCBD0ECAF13A5831AC608FE6A27FDE3	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D98BA78A14DD4CDDB4A2371B283BFBCC.text	D98BA78A14DD4CDDB4A2371B283BFBCC.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula glaucescens Moretti	<div><p>Primulaglaucescens Moretti</p> <p>(P. calycina Duby)</p> <p>Meergrüne Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 8 cm lang und 2 cm breit, allmählich in den kurzen, geflügelten Blattstiel verschmälert, spitz, beiderseits graugrün und kahl, ohne Mehlstaub, mit knorpeligem, kahlem Rand (im Gebiet nur noch bei P. Auricula so!), ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 5-15 cm hoch, kahl, ohne Mehlstaub, mit meist 2-5 blütiger, aufrechter Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch kahl. Tragblätter schmal lanzettlich, 5-20 mm lang und 1/10- ¼ so breit. Blütenstiele 5-15 mm lang. Kelch 7-15 mm lang, ⅔-1mal so lang wie die Kronröhre, nicht kantig, unterhalb der Zähne 3-6 mm im Durchmesser; Kelchzähne 4-8 mm lang, meist spitz, 2- 3½ mal so lang wie breit. Krone rosa, lila oder purpurn, am Schlundeingang weiß, ohne Mehlstaub, kahl, kaum duftend, mit weit trichterförmig ausgebreiteten, 7-12 mm langen, ziemlich tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 6-8 mm lang und etwa ⅔ so dick, ½-¾ so lang wie der Kelch. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 66 und. ca. 68: Material ohne Herkunftsangabe (Kress 1963).</p> <p>Standort. Montan, subalpin und alpin, seltener kollin. Ziemlich feuchte, humusreiche, kalkhaltige Böden. Felsabsätze, Ruhschutt, Treppenrasen.</p> <p>Verbreitung. Bergamasker Pflanze: Vom Comersee bis ins südwestliche Judikarien und in die Brescianer Alpen (Corna Blacca). Verbreitungskarte von Pitschmann und Reisigl (1959). - Im Gebiet: Corni di Canzo, Grigna, Resegone und ostwärts anschließende Kalkberge.</p> <p>Bemerkungen. P. glaucescens wird gelegentlich in 2 Unterarten unterteilt, wobei ssp. longobarda (Porta) Widmer sich von der typischen Unterart besonders durch den kleineren Kelch auszeichnen soll. Es dürfte sich bei dieser Sippe, die fast im ganzen Verbreitungsgebiet der Art vorkommt, nur um systematisch nicht selbständige Extremformen handeln.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/D98BA78A14DD4CDDB4A2371B283BFBCC	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3CF9CAAEB4FEE6123D618BC4A383630B.text	3CF9CAAEB4FEE6123D618BC4A383630B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula integrifolia L.	<div><p>Primula integrifolia L.</p> <p>Ganzblättrige Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 2,5 cm lang und 1 cm breit, allmählich gegen den Grund verschmälert (fast kein Stiel), abgerundet oder spitz, beiderseits hellgrün und fast kahl, besonders am Rand mit zahlreichen, bis 0,5 mm langen, farblosen Drüsenhaaren, ohne Mehlstaub, ± ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 1-3 cm hoch, mit kurzen, farblosen Drüsenhaaren, ohne Mehlstaub, mit 1-3 blütiger, aufrechter Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch mit kurzen, farblosen Drüsenhaaren. Tragblätter schmal lanzettlich, 5-10 mm lang und ⅛- ¼ so breit. Blütenstiele undeutlich (höchstens 2 mm lang). Kelch 6-9 mm lang, ½-¾ so lang wie die Kronröhre, nicht kantig, unterhalb der Zähne 3-5 mm im Durchmesser; Kelchzähne 1,7-2,5 mm lang, gerundet, 1- 1½ mal so lang wie breit. Krone rotviolett (selten weiß), am Schlundeingang weiß, ohne Mehlstaub, mit Drüsenhaaren, kaum duftend, mit weit trichterförmig ausgebreiteten, 6-10 mm langen, ziemlich tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 5-6 mm lang und fast so breit, ⅓- ½ so lang wie der Kelch. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n ca. 62: Material vom Oberengadin (Wanner 1943). 2n = 66: Zahlreiche Pflanzen vom Berninapaß (Kress 1963). 2n ca. 66 und ca. 70: Material aus den Pyrenäen (Kress 1963).</p> <p>Standort. Alpin, seltener subalpin. Ziemlich feuchte, feinerdereiche, humose, kalkarme, ziemlich saure, lange vom Schnee bedeckte Böden. Am Rande von Schneetälchen, Rasen in Mulden, Flachmoore. Caricetum curvulae hygrocurvuletosum Br.-Bl. 1913, Luzuletum spadiceae (Brockmann-Jerosch 1907) Br.-Bl. 1926.</p> <p>Verbreitung. Mittelalpin-pyrenäische Pflanze: Alpen (nur im Gebiet), Pyrenäen. Verbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927) (ohne Fundorte aus Savoyen). - Im Gebiet: Zentral- und nördliche Südalpen (vom Tonale und Arlberg westwärts bis zum Camoghè und Furkapaß, verbreitet und ziemlich häufig), Nordalpen (von Vorarlberg bis zum östlichen Berner Oberland; Savoyen [Alpes Lémaniennes, Alpes d’Annecy]; zerstreut, nicht häufig).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/3CF9CAAEB4FEE6123D618BC4A383630B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3F489C2BBDB30F037943EBEBD9BF4477.text	3F489C2BBDB30F037943EBEBD9BF4477.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula hirsuta All.	<div><p>Primula hirsuta All.</p> <p>(P. viscosa Vill.)</p> <p>Behaarte Schlüsselblume</p> <p>Blätter meist ziemlich rasch in den kurzen, geflügelten Blattstiel verschmälert, beiderseits behaart (klebrig); Drüsenhaare 0,1-0,4 mm lang, mit farbloser bis rötlicher verdickter Spitze. Stengel bis 7 cm hoch. Blütenstiele 3-15 mm lang, 1/7 -1mal so lang wie der Stengel. Kelch 3-7 mm lang. Kelchzähne 1,5-2,5 mm lang und 1-1 ½ mal so lang wie breit. Frucht ⅔- ⅘ so lang wie der Kelch. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 62: Material aus dem Engadin (Wanner 1943), vom Berninapaß, aus Tirol, aus dem Tessin und aus botanischem Garten (Kress 1963). 2n = 63: Material aus botanischem Garten und vom Tessin. 2n = 64: Material aus botanischem Garten, vom Engadin und vom Tessin. 2n = 67: Material vom Tessin (Kress 1963).</p> <p>Standort. Subalpin und alpin, seltener montan und kollin. Steinige, kalkarme, schwach saure bis neutrale Böden. Felsritzen, in der alpinen Stufe auch Rasen und Ruhschutt. Asplenio-Primuletum hirsutae (Lüdi) Br.-Bl. 1934, Androsacetum Vandellii Br. -Bl. 1918, Caricetum curvulae (Kerner) Brockmann-Jerosch 1907.</p> <p>Verbreitung. Alpin-pyrenäische Pflanze: Pyrenäen, Alpen (ostwärts bis Hohe Tauern). Verbreitungskarte (nur Alpen) von Hegi und Merxmüller (1963). - Im Gebiet: Alpen (besonders Zentral- und nördliche Südalpen); verbreitet und häufig.</p> <p>Bemerkungen. Kress (1963) und Kress in Hegi V/3 (1966) erwähnt aus dem untern Maggiatal und angrenzenden Gebieten eine besondere Sippe mit kurzen Drüsenhaaren, deren systematische Wertigkeit abgeklärt werden muß. Auch die Pflanzen, die in den südlichen Kalkalpen (z. B. Grigna, bei Luino) auf Dolomit wachsen, sollten untersucht werden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/3F489C2BBDB30F037943EBEBD9BF4477	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
425C65698F071F207F5032EAB111A556.text	425C65698F071F207F5032EAB111A556.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula hirsuta All.	<div><p>Artengruppe der Primula hirsuta All.</p> <p>Behaarte Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 6 cm lang und 2,5 cm breit, beiderseits hellgrün, ohne Mehlstaub, mit deutlichen oder undeutlichen Zähnen, seltener ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel mit Drüsenhaaren, ohne Mehlstaub, mit meist weniger als 5 blütiger, aufrechter oder einseitswendiger Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch mit kurzen Drüsenhaaren, ohne Mehl- staub. Tragblätter oval, 1-3 mm lang und ½ -⅔ so breit. Blütenstiele 3-15 mm lang. Kelch 2,5 bis 7 mm lang, ⅓- ½ so lang wie die Kronröhre, unterhalb der Zähne 3-5 mm im Durchmesser; Kelchzähne gerundet oder spitz. Krone rosa bis purpurn, selten lila oder weiß, am Schlundeingang weiß, ohne Mehlstaub, mit Drüsenhaaren, kaum duftend, mit weit trichterförmig ausgebreiteten, 5-11 mm langen, ziemlich tief ausgerandeten Kronzipfeln; Kronröhre außen mit Drüsenhaaren. Frucht 3-6 mm lang und fast so dick.</p> <p>Die Artengruppe umfaßt 6 Arten in den Alpen und im nördlichen Apennin, die sich gegenseitig in ihrer geographischen Verbreitung fast ausschließen. P. cottia Widmer, die in den Kottischen Alpen (Val Germanesco, Val St. Martin, Gebiete von Clusone und Oulx) wächst, zeichnet sich durch dicht behaarte Blätter aus (Drüsenhaare 0,3-0,8 mm lang, mit roter, verdickter Spitze). Nach einem Beleg von ROSTAN (Herbar. ETH) soll sie auch in den Grajischen Alpen vorkommen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/425C65698F071F207F5032EAB111A556	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
AA739A5320551A63463A43DF7F4F71BA.text	AA739A5320551A63463A43DF7F4F71BA.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula daonensis Leyb.	<div><p>Primuladaonensis Leyb.</p> <p>(P. oenensis Thomas)</p> <p>Inntaler Primel</p> <p>Blätter meist ziemlich rasch in den geflügelten Stiel verschmälert, auf den Flächen behaart (klebrig). Drüsenhaare 0,1-0,4 mm lang, mit meist roter, verdickter Spitze. Stengel bis 7 cm hoch. Blütenstiele 2-6 mm lang, 1/30-1/7 so lang wie der Stengel. Kelch 2,5-4 mm lang; Kelchzähne 0,8 bis 1,5 mm lang, ¾ -1mal so lang wie breit. Frucht so lang oder wenig länger als der Kelch. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 62: Material aus botanischem Garten und vom Stilfser Joch. 2n = 63, 64, 65?, 66?: Material aus botanischem Garten (Kress 1963).</p> <p>Standort. Alpin. Humose, feinerdereiche, ziemlich saure, kalkarme Böden. Rasen, Ruhschutt. Caricetum curvulae (Kerner) Brockmann-Jerosch 1907.</p> <p>Verbreitung. Bergamasker Pflanze (nordöstlich): Nord- und ostwärts bis Münstertal, westliche Ötztaleralpen, Nonsberg; süd- und westwärts bis südwestliches Judikarien, oberes Valle Seriana, Gebiet von Bormio. Fundorte von Becherer (1943a) zusammengestellt. Verbreitungskarte von Pitschmann und Reisigl (1959; Vorkommen in den Bergamasker Alpen nicht vollständig angegeben). - Im Gebiet: Oberinntal (Nauders, unsichere Angabe von Paznaun), südliche Berge des Münstertals, Vintschgau (Weißkugel), Ortler- und Adamellogebiet, Gebiet von Bormio, oberes Val Seriana, Val Belviso, Val di Scalve, oberes Val Camonica.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/AA739A5320551A63463A43DF7F4F71BA	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
2C2A2B93DA9F7614BF2C169629820A4D.text	2C2A2B93DA9F7614BF2C169629820A4D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula pedemontana Thomas	<div><p>Primula pedemontana Thomas</p> <p>Piemonteser Schlüsselblume</p> <p>Blätter meist allmählich in den geflügelten Stiel verschmälert, oft fast ganzrandig (bei den andern Arten der Gruppe nur selten ganzrandig), auf den Flächen ± kahl (nur am Rande behaart). Drüsenhaare 0,1-0,2 mm lang, mit meist roter, verdickter Spitze. Stengel bis 12 cm hoch. Blütenstiele 2 bis 12 mm lang, 1/12-⅓ so lang wie der Stengel. Kelch 4-6 mm lang; Kelchzähne 1,5-2,5 mm lang und 1- 1½ mal so lang wie breit. Frucht so lang oder wenig länger als der Kelch. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 62: Material aus den Grajischen Alpen (Kress 1963).</p> <p>Standort. Alpin, selten subalpin. Humose, feuchte, kalkarme Böden. Felsige Stellen, Ruhschutt.</p> <p>Verbreitung. Grajische Pflanze: Grajische Alpen, Kottische Alpen (wenige Fundstellen). Eine sehr nahe verwandte Sippe (ssp. iberica Losa et Monts.) in Kantabrien. - Im Gebiet: Savoyen (Kleiner St. Bernhard, Mont Pourri, hinteres Tal der Isère und des Arc, Gebiet des Mont Cenis), Aostatal (Val Savaranche, Val de Cogne, Val Champorcher).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/2C2A2B93DA9F7614BF2C169629820A4D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
378833C2505687F17E3D789774DE2286.text	378833C2505687F17E3D789774DE2286.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula glutinosa Wulfen	<div><p>Primula glutinosa Wulfen</p> <p>Klebrige Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 6 cm lang und 0,7 cm breit, allmählich in den breit geflügelten, kurzen Stiel verschmälert, ober- und unterseits dunkelgrün, scheinbar kahl (kaum 0,05 mm lange Drüsenhaare), klebrig, gegen die Spitze zu fein und spitz gezähnt, selten ganzrandig, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 2-7 cm hoch, kahl, klebrig, mit 2-7 blütiger, aufrechter Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch scheinbar kahl, klebrig. Tragblätter oval, 7-11 mm lang und ½ - ⅔ so breit, meist braunrot. Blütenstiele 0,5-2 mm lang. Kelch 5-8 mm lang, etwa so lang wie die Kronröhre, nicht kantig, unterhalb der Zähne 3-5 mm im Durchmesser; Kelchzähne 2-3 mm lang, gerundet, 1- 1½ mal so lang wie breit. Krone dunkelblau, später violett, am Schlundeingang mit dunklem Ring, kaum duftend, mit weit trichterförmig ausgebreiteten, 4-7 mm langen, tief ausgerandeten Kronzipfeln. Frucht 4-6 mm lang, 1-2mal so lang wie dick, etwas kürzer als der Kelch. - Blüte; Später Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 66: Material aus botanischem Garten und aus den Dolomiten (bei einer Pflanze wurde auch 2n = 67 gezählt) (Kress 1963).</p> <p>Standort. Alpin. Humose, feinerdereiche, kalkarme, ziemlich saure, im Winter schneebedeckte Böden. Rasen, Ruhschutt. Caricetum curvulae (Kerner) Brockmann-Jerosch 1907.</p> <p>Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Graubünden bis Kärnten und Steiermark. - Im Gebiet: Graubünden (Aroser Rothorngruppe, südliches Unterengadin, Münstertal), Gebiet östlich von Bormio, oberes Val Camonica, Val di Scalve, Ortler- und Adamellogebiet, Vintschgau, Oberinntal, Vorarlberg (St. Antönier Joch); selten.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/378833C2505687F17E3D789774DE2286	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
261684883A93C81708B44867C44A7833.text	261684883A93C81708B44867C44A7833.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula latifolia Lapeyr.	<div><p>Primulalatifolia Lapeyr.</p> <p>(P. graveolens Hegetschw. et Heer, P. hirsuta Vill., P. viscosa All. non Vill.)</p> <p>Breitblättrige Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 10 cm lang und 3 cm breit, allmählich oder ziemlich rasch in den kurzen, geflügelten Blattstiel verschmälert, beiderseits dunkelgrün und mit zahlreichen, 0,1-0,2 mm langen, farblosen Drüsenhaaren (etwas klebrig), ohne Mehlstaub, meist mit einzelnen ungleichen, stumpfen Zähnen, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 5-12 cm hoch, mit Drüsenhaaren, ohne Mehlstaub, mit vielblütiger (meist mehr als 5 blütiger), einseitswendiger Dolde. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch mit kurzen, farblosen Drüsenhaaren, meist ohne Mehlstaub. Tragblätter oval, 1-4 mm lang und ½ - ⅔ so breit. Blütenstiele 5-15 mm lang. Kelch 3-5 mm lang, ⅓- ½ so lang wie die Kronröhre, nicht kantig, unterhalb der Zähne 2,5-3,5 mm im Durchmesser; Kelchzähne 1-2 mm lang und etwa 2mal so lang wie breit. Krone violett, später blauviolett, am Schlundeingang gleichfarben, aber mit wenig Mehlstaub, kahl, duftend, mit weit trichterförmig ausgebreiteten, 4-7 mm langen, wenig tief ausgerandeten Kronzipfeln; Kronröhre außen mit Drüsenhaaren. Frucht 4-6 mm lang und fast ebenso dick, wenig länger als der Kelch. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 62: Material aus dem Engadin (Wanner 1943). 2n = 64: Material aus botanischem Garten und vom Berninapaß. 2n = 65, 66: Material aus botanischem Garten. 2n = 67: Material vom Berninapaß (Kress 1963).</p> <p>Standort. Alpin, selten subalpin. Feinerdereiche, neutrale bis schwach saure, kalkarme Böden. Um Felsblöcke, Felsritzen, ruhender Felsschutt. Besonders im Androsacetum Vandellii Br. -Bl. 1918.</p> <p>Verbreitung. Westalpin-pyrenäische Pflanze: Ostpyrenäen, Westalpen (Seealpen bis Aostatal), Rätisch-Bergamaskische Alpen. - Im Gebiet: Savoyen (Haute-Maurienne, Massif de Pédet-Polset, Val Meinier), Aostatal (Südseite des Monte Rosa), Valsesia, Bündner und Bergamasker Alpen (westwärts und nordwärts bis oberer Comersee, Bergell, Avers, Bergün, Flüelatal, Klosters; ost- und südwärts bis Fimberjoch, Unterengadin, Gebiet von Bormio, Val di Scalve, Val Brembana).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/261684883A93C81708B44867C44A7833	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
A9C2E946F0D2518D47EBE1453B0370E8.text	A9C2E946F0D2518D47EBE1453B0370E8.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula L.	<div><p>Primula L.</p> <p>Primel, Schlüsselblume</p> <p>Ausdauernd (selten außerhalb des Gebiets auch 1 jährig), mit kurzem, ± senkrechtem Rhizom. Gelegentlich mit pulverartigen, wachshaltigen Ausscheidungen (als Mehlstaub bezeichnet). Blätter in grundständiger Rosette, meist bedeutend breiter als 0,5 cm, ungeteilt, meist gestielt (Stiel kürzer als die Spreite). Blüten in einer Dolde auf einem unbeblätterten Blütenstandsstiel angeordnet (in den Artdiagnosen als Stengel bezeichnet; bei P. vulgaris Nr. 1 Stengel sehr kurz) oder (nicht im Gebiet) in übereinanderstehenden Quirlen; am Übergang vom Blütenstandsstiel zu den Blütenstielen je 1 lanzettliches Tragblatt. Kelch bis auf höchstens ⅖ geteilt, mit 5 schmal 3eckigen Zähnen. Krone mit (bei unsern Arten) mindestens 0,5 cm langer Röhre und rad- oder trichterförmig ausgebreiteten, vorn ganzrandigen, ausgerandeten oder 2teiligen Zipfeln; gelb, rot oder violett (selten weiß). Staubfäden kürzer als die Staubbeutel, in der Kronröhre angewachsen. Kapsel kugelig oder eiförmig, sich im obersten Drittel mit 5 Zähnen öffnend.</p> <p>Die Gattung Primula umfaßt über 600 Arten und hat das Zentrum in Zentral- und Ostasien, besonders im östlichen Himalaja und im westlichen China. Die Gattung ist nahe verwandt mit Androsace und besonders in Ostasien nicht immer scharf von dieser zu trennen. Sie gliedert sich nach Wendelbo (1961) in 7 Untergattungen, die morphologisch und zytologisch unterschieden werden können. Davon kommen 3 im Gebiet vor: Primula (Nr. 1-5) mit der Chromosomengrundzahl n = 11, Aleuritia (Duby) Wendelbo (Nr. 6, 7) mit n = 9 und Auriculastrum Schott (Nr. 8-14) mit n = 33 und 31. Monographische Bearbeitung der Gattung von Smith und Fletcher (1939 bis 1949), über europäische Arten vgl. auch Schwarz (1968).</p> <p>Die meisten Arten (im Gebiet alle außer P. Halleri) zeichnen sich durch 2 Blütentypen aus (Heterostylie): Bei den einen Blüten reicht der Griffel mit dem Narbenkopf nur bis etwa in die Mitte der Kronröhre; die Staubblätter mit den Staubbeuteln sind weit höher, auf der Höhe des Kronschlundes angewachsen, und die Kronröhre ist dort erweitert; die andern Blüten besitzen einen Griffel, der gerade aus dem Kronschlund herausragt; die Staubblätter mit den Staubbeuteln sind in der Mitte der Kronröhre, werden also durch den Griffel weit überragt. Die langgriffligen Blüten besitzen kleineren Pollen und andere Narbenpapillen als die kurzgriffligen, so daß Pollen von langgriffligen Blüten nur auf Narben von kurzgriffligen Blüten paßt und umgekehrt. Die Heterostylie bewirkt, daß in der Regel Bestäubung durch Insekten zwischen lang- und kurzgriffligen Blüten (und umgekehrt) vorkommt, nicht aber zwischen Blüten desselben Typus.</p> <p>Zahlreiche Arten der Gattung werden als Zierpflanzen in Gärten oder als Zimmerpflanzen gehalten; viele davon sind Kreuzungsprodukte. Chromosomengrundzahlen n = 9, 10, 11 und 12.</p> <p>P. marginata Curtis, die sich von P. hirsuta unter anderm durch Mehlstaub am Blattrand, Blütenstiel und Kelch sowie scharf gezähnte Blätter auszeichnet, wird von Rossi (1883) auch für das Ossolatal angegeben. Diese Angabe stützt sich wahrscheinlich auf Falschdeutung von scharf gezähnten Pflanzen von P. hirsuta.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/A9C2E946F0D2518D47EBE1453B0370E8	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
387135A71C62DD19D6C39CF0C66DDC8B.text	387135A71C62DD19D6C39CF0C66DDC8B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Primula minima L.	<div><p>Primulaminima L.</p> <p>Zwerg-Schlüsselblume</p> <p>Blätter bis 1,5 cm lang und 0,8 cm breit, allmählich gegen den Grund verschmälert (fast kein Stiel), gestutzt, beiderseits hellgrün und scheinbar kahl (besonders am Rand kaum 0,05 mm lange, farblose Drüsenhaare vorhanden), ohne Mehlstaub, am vorderen Rand mit scharf zugespitzten Zähnen, in der Knospenlage gegen die Oberseite eingerollt. Stengel 0,2-1,5 cm hoch, kahl, ohne Mehlstaub, 1-, selten 2 blütig. Tragblätter, Blütenstiele und Kelch scheinbar kahl (ganz kurze Drüsenhaare vorhanden). Tragblätter 3-7 mm lang und ¼-½ so breit. Blütenstiel undeutlich. Kelch 5-8 mm lang, ½-¾ so lang wie die Kronröhre, unterhalb der Zähne 2,5-4 mm im Durchmesser; Kelchzähne 2-3 mm lang, mit aufgesetzter Spitze, 1½ -2mal so lang wie breit. Krone rot, am Schlundeingang weiß, ohne Mehlstaub, mit bis 0,5 mm langen Drüsenhaaren, kaum duftend, mit weit trichterförmig ausgebreiteten, 7-12 mm langen, ziemlich tief ausgerandeten Kronzipfeln; Kronröhre außen kahl. Frucht 3-5 mm lang und fast so dick, etwa ½ so lang wie der Kelch. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n ca. 64: Ohne Herkunftsangabe des Materials (Bruun 1932b). 2n = 66, 67, 68, 69, 70, 73: Material aus Innsbruck; an Material aus den Dolomiten wurde nur 2n = 67 gezählt (Kress 1963).</p> <p>Standort. Alpin, selten subalpin. Humose, feinerdereiche, kalkarme Böden. Gipfelrasen, Schneetälchen, Ruhschutt, Felsspalten. Caricetum curvulae (Kerner) Brockmann-Jerosch 1907.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (östlich): Ostalpen (westwärts bis Bayern, Brenner, Tonale), Sudeten, Karpaten, Serbien, Bulgarische Gebirge. Verbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927). - Im Gebiet: Nordöstliche Bergamasker Alpen (Monte Gavio, Monte Tozzo, Monte Tonale; zweifelhafte Angaben von der Südseite des Umbrail und von Zana im Val Malenco), Vintschgau (von Meran ostwärts).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/387135A71C62DD19D6C39CF0C66DDC8B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9238E3AB5062BD896A2756E183BEAFB5.text	9238E3AB5062BD896A2756E183BEAFB5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace chamaejasme Wulfen	<div><p>Androsace Chamaejasme Wulfen</p> <p>Zwerg-Mannsschild</p> <p>Ausdauernd, mit wenigen, locker angeordneten, flach ausgebreiteten Rosetten (Stengel unterhalb der Rosette ohne Blätter); 3-12 cm hoch. Blätter lanzettlich, ganzrandig, 0,5-1,6 cm lang und 0,2 bis 0,4 cm breit, mit der größten Breite in oder oberhalb der Mitte, fast nur am Rande mit bis 1 mm langen, mehrzelligen Haaren und 0,1 mm langen Drüsenhaaren, sonst ± kahl, beiderseits matt. Blüten zu 2-8 in deutlich gestieltem, doldenartigem Blütenstand. Tragblätter 3-6 mm lang. Blütenstiele 2-15 mm lang, wie der Stengel mit zahlreichen 0,5-2 mm langen, 1fachen, mehrzelligen, abstehenden Haaren und 0,1 mm langen Drüsenhaaren. Kelch 2,5-4 mm lang, mit 1-2 mm langen Zähnen, behaart (Haare wie am Blütenstiel). Krone mit 3-5 mm langen, vorn gerundeten, seltener etwas ausgerandeten Zipfeln und etwa gleich langer Kronröhre, weiß oder rötlich. Kapsel 2,5 bis 3,5 mm lang. Samen 1,3-1,8 mm lang. - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 20: Material aus dem Unterengadin (Favarger 1958), aus der Tatra (Wcislo in Skalinska et al. 1959), aus Kanada (Packer 1964, Mulligan in Löve 1970), aus Alaska (Johnson und Packer 1968).</p> <p>Standort. Subalpin und alpin, selten montan. Steinige, meist kalkreiche, nährstoffarme, oft im Winter schneefreie Böden. Weiden, Grate. Seslerio-Semperviretum Br.-Bl. 1926, Elynetum Br.-Bl. 1913, Caricetum firmae (Kerner) Br.-Bl. 1926.</p> <p>Verbreitung. Arktisch-alpine Pflanze: Arktische Gebiete von Nowaja Semlja, Rußland, Ostsibirien und Nordamerika; Zentralpyrenäen, Alpen, Karpaten, Kaukasus, Ural, südsibirische Gebirge, Rocky Mountains (südwärts bis Colorado). Verbreitungskarte (nur Alpen) von Hegi und Merxmüller (1963). - Im Gebiet: Nordalpen (verbreitet und häufig, westwärts nur bis Hochsavoyen), Zentralalpen (zerstreut, in Savoyen nur eine unbestätigte Angabe von den Sources de l‘Arc), Südalpen (nur nördliches Tessin, Misox, Bergell und nordöstliche Bergamasker Alpen, selten).</p> <p>Bemerkungen. Die Identität unserer Pflanzen mit den Pflanzen aus der Arktis und aus Asien ist umstritten. Die Flora URSS (Bd. 18, 1952) führt A. Chamaejasme nicht auf.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/9238E3AB5062BD896A2756E183BEAFB5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8C923DD2B632B3A370142EB7A836A6AB.text	8C923DD2B632B3A370142EB7A836A6AB.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace septentrionalis L.	<div><p>Androsaceseptentrionalis L.</p> <p>Nordischer Mannsschild</p> <p>1 jährig; 5-30 cm hoch. Blätter in einer einzigen grundständigen Rosette, lanzettlich, in der vordern Hälfte meist gezähnt, 1-3,5 cm lang, 0,3-1 cm breit, mit der größten Breite über der Mitte, besonders am Rand mit ca. 0,1 mm langen, oft verzweigten, 1-5strahligen Haaren, beiderseits matt. Blüten zu mehreren in deutlich gestieltem, doldenartigem Blütenstand. Tragblätter 2-4 mm lang, fast kahl. Blütenstiele 6-30 mm lang, wie der Stengel (besonders im untern Teil) mit 0,1 mm langen, verzweigten, 2-5strahligen Haaren. Kelch 2,5-3,5 mm lang, mit 0,6-1 mm langen Zähnen, zur Frucht- zeit nur wenig verlängert, mit einzelnen 0,1 mm langen, rotköpfigen Drüsenhaaren. Krone mit 1,5 bis 2,5 mm langen, vorn gerundeten Zipfeln und wenig längerer Kronröhre, weiß oder rötlich. Kapsel 3-4 mm lang. Samen 1,2-1,7 mm lang. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 20: Material aus botanischem Garten (Dahlgren 1916, Favarger 1958), aus Kanada (Löve und Löve 1961, Packer 1964, Mulligan in Löve 1969), von der Tschuktschenhalbinsel (Ostsibirien) (Zhukova 1966), aus Alaska (Johnson und Packer 1968, Knaben 1968).</p> <p>Standort. Subalpin, seltener montan. Trockene, sandig-kiesige oder felsige, meist kalkarme, basenreiche Böden sonniger Lagen. Steppenrasen, auch Mauerkronen, Getreideäcker, Bahndämme. Sclerantho-Semperviretum arachnoidei Br.-Bl. 1948.</p> <p>Verbreitung. Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze: Nördliches und östliches Europa (westwärts bis Norwegen und Alpen, südwärts bis Norditalien und Südrußland): Sibirien (ostwärts bis zur Tschuktschen-Halbinsel), Tibet, Himalaja; westliches Nordamerika (Alaska bis Neumexiko); Grönland. - Im Gebiet: Obere Maurienne, Aostatal, Wallis (Visper Täler), Engadin (Schuls bis Samaden).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/8C923DD2B632B3A370142EB7A836A6AB	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D9F31F594CB7FCDC61E2394272D4D6A5.text	D9F31F594CB7FCDC61E2394272D4D6A5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace lactea L.	<div><p>Androsace lactea L.</p> <p>Milchweißer Mannsschild</p> <p>Ausdauernd, mit wenigen, locker angeordneten Rosetten; Stengel unterhalb der Rosette ohne Blätter; 5-20 cm hoch. Blätter schmal lanzettlich, ganzrandig, 1-2,5 cm lang, 0,05-0,2 cm breit, mit der größten Breite unterhalb der Mitte, oberseits an der Spitze mit wenigen 0,1-0,2 mm langen, verzweigten, 1-3strahligen Haaren, sonst kahl. Blüten zu 1-6 in deutlich gestieltem, doldenartigem Blütenstand. Tragblätter 2,5-5 mm lang. Blütenstiele 10-40 mm lang, wie die Stengel kahl (Stengel unterhalb der Rosette behaart). Kelch 3-4,5 mm lang, mit 1,2-1,6 mm langen Zähnen, kahl. Krone mit 4-4,5 mm langen, vorn deutlich ausgerandeten Zipfeln und etwa ⅔ so langer Kronröhre, weiß. Kapsel 3-4,5 mm lang. Samen 2-3 mm lang. - Blüte; Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 76: Material vom Chasseral (Jura), aus den Berner Alpen (Favarger 1958), von der Tatra (Favarger 1958, Skalinska et al. 1966).</p> <p>Standort. Subalpin, seltener montan. Felsspalten und felsige Stellen auf Kalk.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (östlich): Alpen, Jura, Gebirge der nördlichen Balkanhalbinsel (südwärts bis Serbien), Karpaten. Verbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927). - Im Gebiet: Savoyen (Aravis; alte Angaben vom Mont Mery), mittlerer Jura (Aiguilles de Baulmes und Mont d’Or bis Bölchenfluh), Schwäbische Alb (Fridingen), nordwestliche Alpen (Albeuve [Freiburg] bis Sigriswiler Rothorn), Vorarlberg (Bregenzer Wald), Aostatal (Valdoppia), Bergamasker Alpen (Cima di Menna, Monte Vindiolo, Val di Scalve).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/D9F31F594CB7FCDC61E2394272D4D6A5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
074EB6D5EF5ED583DF3777DC2D0A3639.text	074EB6D5EF5ED583DF3777DC2D0A3639.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace villosa L.	<div><p>Androsacevillosa L.</p> <p>Zottiger Mannsschild</p> <p>Unterscheidet sich von A. Chamaejasme (Nr. 3) durch folgende Merkmale: Rosetten ziemlich dicht angeordnet, halbkugelig; 2-5 cm hoch; Blätter 0,4-0,8 cm lang und 0,15-0,3 cm breit, am Rande und auf der Unterseite (besonders gegen die Spitze zu) mit sehr zahlreichen, 1-2 mm langen Haaren und 0,1 mm langen Drüsenhaaren; Blütenstiele 0-4 mm lang; Samen 1,8-2,4 mm lang. - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 20: Material von der Dôle (Jura), vom Pirin (Bulgarien) (Favarger 1958), von den Pyrenäen und aus den Westalpen (Bonnet aus Favarger 1958), aus botanischem Garten (Kress 1965, Zhukova 1967b [var. arachnoidea Knuth], Favarger 1958).</p> <p>Standort. Subalpin und alpin. Steinige, kalkreiche, im Winter oft schneefreie Böden. Offene Rasen, steinige Hänge.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (südlich): Kantabrische Gebirge, Pyrenäen, südlicher Jura, West- und Südostalpen, Apennin (südwärts bis Kalabrien), Gebirge der Balkanhalbinsel (südwärts bis Griechenland), Ostkarpaten. Verbreitungskarte (nur Alpen) von Merxmüller in Hegi (1963). - Im Gebiet: Savoyen (Bonneval, Tigne, Mont Vuache), südlicher Jura (Dôle); Grigna (?), östliche Bergamasker Alpen (?).</p> <p>Bemerkungen. Im Atlas und besonders in Asien gibt es verschiedene verwandte Sippen, die zum Teil auch zu A. Chamaejasme (Nr. 3) überleiten. Die genaue Verbreitung beider Arten und ihre Abgrenzung gegenüber nahe verwandten Sippen muß abgeklärt werden. Im Süden und Osten der Verbreitung von A. villosa werden oft kleinere und dichter behaarte Pflanzen beobachtet, die aber nach Mayer (1956) keine selbständige systematische Wertigkeit besitzen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/074EB6D5EF5ED583DF3777DC2D0A3639	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4A060BF4DD6488BBC0B98793EC6B0CCC.text	4A060BF4DD6488BBC0B98793EC6B0CCC.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace carnea L.	<div><p>Artengruppe der Androsace carnea L.</p> <p>Hallers Mannsschild</p> <p>Ausdauernd, mit wenigen, locker angeordneten Rosetten; Stengel unterhalb der Rosette ohne Blätter; 3-12 cm hoch. Blätter meist schmal lanzettlich, 0,5-2,5 cm lang und 0,05-0,4 cm breit, besonders am Rande mit kurzen 1- bis mehrstrahligen Haaren. Blüten zu 1-8 in deutlich gestieltem, doldenartigem Blütenstand. Tragblätter 2-5 mm lang. Blütenstiele 2-12 mm lang, wie der Stengel mit zahlreichen 0,05-0,2 mm langen, 1fachen und verzweigten Haaren. Kelch 2,5-5 mm lang, mit einzelnen Haaren (Haare wie am Blütenstiel). Krone mit 2-4 mm langen, vorn abgerundeten oder undeutlich ausgerandeten Zipfeln und fast gleich langer Kronröhre, rosa oder weiß. Kapsel 2,5 bis 5,5 mm lang.</p> <p>Die Artengruppe der A. carnea umfaßt etwa 8 Arten und ist in mittel- und südeuropäischen Gebirgen verbreitet. Chromosomenzahlen 2n = 36 und 78 (76).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/4A060BF4DD6488BBC0B98793EC6B0CCC	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9FA4DFE6F635532C71A984DB31F471AD.text	9FA4DFE6F635532C71A984DB31F471AD.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace carnea L.	<div><p>Androsace carnea L.</p> <p>(A. Halleri L. p.p.)</p> <p>Fleischroter Mannsschild</p> <p>Blätter 0,6-1,5 cm (selten bis 2 cm) lang, mit der größten Breite unterhalb der Mitte, gerade, ganzrandig, auf den Flächen und am Rande mit einzelnen bis vielen, geraden, 1-8strahligen Haaren (mehrheitlich 3- und mehrstrahlige Haare), beiderseits matt. Kelch 2,5-3,5 mm lang, mit 1-2 mm langen Zähnen. Kronzipfel 2-3,5 mm lang, rosa (selten weiß). Kapsel 1¼ -2mal so lang wie der Kelch. Samen 1,8-2,8 mm lang. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 38: Material von 3 Stellen aus dem Wallis (Favarger 1958).</p> <p>Standort. Alpin (bis über 3000 m), seltener subalpin. Ziemlich feuchte, humusreiche, kalkarme Böden. Nicht geschlossene Rasen. Caricion curvulae Br.-Bl. 1925.</p> <p>Verbreitung. Westalpin-pyrenäische Pflanze: Ostpyrenäen (?), Westalpen (ostwärts bis zum Simplon). - Im Gebiet: Urgesteinsketten von Savoyen, Südseite der Berner- und Waadtländer Alpen (Alpes de Bex bis Torrenthorn), südliche Walliser Alpen (Trient bis Simplon), Aostatal, Valsesia (Valdoppia); Angaben aus den Veltliner Alpen (Stilfser Joch bis Tonale) sind zu überprüfen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/9FA4DFE6F635532C71A984DB31F471AD	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
EF256415720753D4C7DB4E631033DE59.text	EF256415720753D4C7DB4E631033DE59.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace rosea Jord. et Fourr.	<div><p>Androsace rosea Jord. et Fourr.</p> <p>(A. Halleri L. p.p.)</p> <p>Vogesen-Mannsschild</p> <p>Blätter 1-2,5 cm lang, mit der größten Breite unterhalb der Mitte, an der Spitze nach unten gebogen, ganzrandig, auf den Flächen kahl, am Rande mit geraden, 1-2strahligen Haaren, oberseits glänzend. Kelch 4-5 mm lang, mit 2-2,5 mm langen Zähnen. Kronzipfel 3-4 mm lang. Kapsel ¾-1¼ mal so lang wie der Kelch, rosa. Samen 3-3,5 mm lang. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 38: Material aus botanischem Garten und vom Massif Central (Favarger 1958).</p> <p>Standort. Subalpin. Ziemlich feuchte, kalkarme, felsige Stellen. Geröllhalden, Felsspalten.</p> <p>Verbreitung. Mittelfranzösische Gebirgspflanze: Vogesen, mittelfranzösische Gebirge (Mont d’Or, Cantal, La Salette), Pyrenäen (?). - Im Gebiet: Vogesen (Grand Ballon).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/EF256415720753D4C7DB4E631033DE59	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
23B6A879089C3D4E995A6FF941B30061.text	23B6A879089C3D4E995A6FF941B30061.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace alpina (L.) Lam.	<div><p>Artengruppe der Androsace alpina (L.) Lam.</p> <p>Alpen-Mannsschild</p> <p>Ausdauernd, mit oft zahlreichen Rosetten, die locker in kleinen Rasen oder flachen Polstern angeordnet sind; Stengel unterhalb der Rosette mit einzelnen bis zahlreichen schlaffen, abgestorbenen Blättern; bis 1,5 cm hoch. Blätter schmal lanzettlich, 3-10 mm lang, 1-2 mm breit, mit der größten Breite in der Mitte oder etwas darüber, besonders am Rande mit wenigstens teilweise verzweigten Haaren, beiderseits matt. Blüten einzeln in den obersten Blattachseln. Blütenstiele 2-12 mm lang, zerstreut behaart. Kelch zerstreut behaart. Krone mit 2-4 mm langen Zipfeln und fast so langer Kronröhre, rosa oder weiß. Kapsel 2,5-3,5 mm lang. Samen 1,5-2,2 mm lang.</p> <p>Die Artengruppe umfaßt 7 Arten aus den Alpen, den Pyrenäen und dem Apennin. Die Arten vikariieren geographisch oder ökologisch und schließen sich deshalb gegenseitig aus. Chromosomenzahlen 2n = 40 und 80 (bei der pyrenäischen A. ciliata DC. nach Kress 1963).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/23B6A879089C3D4E995A6FF941B30061	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0BCDD4229392483DBDEAE2BDD24C56CB.text	0BCDD4229392483DBDEAE2BDD24C56CB.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace brigantiaca Jord. et Fourr.	<div><p>Androsacebrigantiaca Jord. et Fourr.</p> <p>(A. affinis Biroli)</p> <p>Kottischer Mannsschild</p> <p>Blätter 1-2,5 cm lang, mit der größten Breite unterhalb der Mitte, gerade, zum Teil mit kurzen Zähnen oder Verdickungen am Rand, auf den Flächen und am Rand mit einzelnen bis vielen gegen die Blattspitze gekrümmten, 1-2strahligen Haaren, beiderseits matt. Blüten und Früchte wie bei A. carnea (Nr. 6b), aber Kronzipfel weiß oder rötlich. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 78: Material vom Lautaret und von botanischen Gärten (Favarger 1958), aus dem Val Queyras (Favarger 1969).</p> <p>Standort. Alpin, seltener subalpin. Ziemlich feuchte, humusreiche, kalkarme und kalkreiche Böden. Weiden, lichte Lärchenwälder, Schutthänge.</p> <p>Verbreitung. Südwestalpen-Pflanze: Seealpen bis zum Mont Cenis. - Im Gebiet einzig am Col du Galibier, in der Haute-Maurienne und am Mont Cenis.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/0BCDD4229392483DBDEAE2BDD24C56CB	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
E7BD8D77441600FF4B076D565D05054A.text	E7BD8D77441600FF4B076D565D05054A.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace obtusifolia All.	<div><p>Androsaceobtusifolia All.</p> <p>Stumpfblättriger Mannsschild</p> <p>Blätter 0,6-2,5 cm lang, mit der größten Breite in oder oberhalb der Mitte, gerade, ganzrandig, am Rande und gegen die Spitze zu mit einzelnen geraden, 1-3strahligen Haaren, beiderseits matt. Kelch 3-4,5 mm lang, mit 1,2-1,7 mm langen Zähnen. Kronzipfel 2-3 mm lang, weiß oder rötlich. Kapsel ⅔-⅘ so lang wie der Kelch. Samen 2-3 mm lang. - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 38: Material aus dem Engadin und vom Albulapaß (Favarger 1958).</p> <p>Standort. Alpin (bis über 3000 m), seltener subalpin. Ziemlich feuchte, humose, magere, kalkarme Böden. Rasen, Weiden. Caricion curvulae Br.-Bl. 1925.</p> <p>Verbreitung. Mittel- und südeuropäische Gebirgspflanze (östlich): Alpen, Apennin (Toskana), Sudeten, Karpaten, Gebirge der Balkanhalbinsel (?). Verbreitungskarte von Ludi in Hegi V/3 (1927). - Im Gebiet: Alpen (verbreitet und häufig, nur in Kalkgebieten selten).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/E7BD8D77441600FF4B076D565D05054A	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B857AEE302203A411BD4C0DD0F28D6A4.text	B857AEE302203A411BD4C0DD0F28D6A4.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace alpina (L.) Lam.	<div><p>Androsace alpina (L.) Lam.</p> <p>(A. glacialis Hoppe, Aretia alpina L.)</p> <p>Alpen-Mannsschild</p> <p>Rosetten kleine Rasen bildend. Blätter 3-6 mm lang, mit stumpfer Spitze (Abstand von der größten Breite zur Spitze größer als die größte Breite); Haare am Rand und auf der Unterseite (auf der Oberseite nur an der Spitze), 0,1-0,2 mm lang, 2-8strahlig. Blütenstiele ½ -2mal so lang wie die Blätter (Haare wie an den Blättern). Kelch 2,5-3,5 mm lang. Kronzipfel 2-3 mm lang, vorn meist gerundet, rosa (selten weiß). - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus dem Engadin (Favarger 1958, Kress 1963b). Die Zahlen 2n = 36 (Chiarugi 1930) und 2n = 24 32 (Mattick in Tischler 1950) sind kaum richtig.</p> <p>Standort. Alpin (bis über 4000 m). Ziemlich feuchte, feinerdereiche, kalkarme, lange schneebedeckte Böden auf Ruhschutt und Felsabsätzen. Androsacetum alpinae Br.-Bl. 1918, Oxyrietum digynae (Lüdi) Br.-Bl. 1926.</p> <p>Verbreitung. Alpen-Pflanze: Von der Dauphiné bis Steiermark. Verbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927) und von Merxmüller (1952). - Im Gebiet: Zentral- und nördliche Südalpen (verbreitet und ziemlich häufig), Nordalpen (Kandertal bis Grimselgebiet, Titlis, südliche Glarner Alpen, St. Galler Oberland, Trittkopf, Rote Wand und Arlberg [Vorarlberg]); ob die von der Grigna angegebenen Pflanzen hieher gehören, muß überprüft werden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/B857AEE302203A411BD4C0DD0F28D6A4	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C0F9ABF8AAC9ED581E2F3B33D999D70E.text	C0F9ABF8AAC9ED581E2F3B33D999D70E.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace hausmannii Leyb.	<div><p>Androsace Hausmannii Leyb.</p> <p>(Aretia Hausmannii Leyb.] Car.)</p> <p>Hausmanns Mannsschild</p> <p>Rosetten kleine Polster bildend. Blätter 5-10 mm lang, mit stumpfer Spitze (Abstand von der größten Breite zur Spitze größer als die größte Breite); Haare am Rand und auf beiden Flächen, 0,1-0,2 mm lang, 1-4strahlig. Blütenstiele ½-1½ mal so lang wie die Blätter. Kelch 3,5-4 mm lang. Kronzipfel 2,5-3,5 mm lang, vorn oft etwasausgerandet, hellrosa oder weiß. - Blüte: Später Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus den Dolomiten (Kress 1963b), aus den Bayrischen Alpen (Kress 1969).</p> <p>Standort. Alpin (bis über 3000 m), selten subalpin. Felsschutt und Felsspalten, nur Kalk und Dolomit.</p> <p>Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Südalpen (Steiner Alpen, Karnische Alpen, Dolomiten, Brentagruppe, Presolana); Nordostalpen (Obersteiermark, Loferer und Leoganger Steinberge, Berchtesgadner Alpen). Verbreitungskarte von Merxmüller (1952). - Im Gebiet: Presolana in den Bergamasker Alpen (Landolt in Herbar. ETH).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/C0F9ABF8AAC9ED581E2F3B33D999D70E	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
076D917CFD016CFB1DA21885A7F14A0D.text	076D917CFD016CFB1DA21885A7F14A0D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace pubescens DC.	<div><p>Androsacepubescens DC.</p> <p>(Aretia pubescens [DC.] Lois.)</p> <p>Weichhaariger Mannsschild</p> <p>Rosetten flache Polster bildend. Blätter 4-10 mm lang, mit stumpfer Spitze (Abstand von der größten Breite zur Spitze größer als die größte Breite); Haare am Rand und auf beiden Flächen 0,2-0,4 mm lang, 1-2strahlig. Blütenstiele ½ -2mal so lang wie die Blätter (Haare wie an den Blättern). Kelch 3,5-4,5 mm lang. Kronzipfel 2-3 mm lang, vorn gerundet oder wenig ausgerandet, weiß oder rötlich. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus botanischem Garten (Kress 1963b).</p> <p>Standort. Alpin (bis 3700 m), sehr selten subalpin. Ziemlich feuchte, steinige oder felsige, kalkhaltige Böden. Felsschutt, Felsspalten.</p> <p>Verbreitung. Westalpin-pyrenäische Pflanze: Pyrenäen, Alpen (von den südlichen Grajischen Alpen nordostwärts bis zum Nufenenpaß und zum Brienzersee; isoliert im St. Galler Oberland. Yerbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927). - Im Gebiet: Valsesia (Riva), Aostatal, Wallis (ostwärts bis zum Nufenenpaß), Savoyer und Waadtländer Alpen (nordwärts bis Cape au Moine), Berner Alpen (ostwärts bis Schwarzhorn bei Meiringen), Pilatuskette (bestätigungsbedürftig), St. Galler Oberland (Ketten nördlich und südlich des Calfeisentals).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/076D917CFD016CFB1DA21885A7F14A0D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
C2D3AA8A51EBEBD0EE82A2A578476FA4.text	C2D3AA8A51EBEBD0EE82A2A578476FA4.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace brevis (Hegetschw.) Cesati	<div><p>Androsacebrevis (Hegetschw.) Cesati</p> <p>(A. Charpentieri Heer)</p> <p>Charpentiers Mannsschild</p> <p>Rosetten kleine Rasen bildend. Blätter 3-5 mm lang, gerundet (Abstand von der größten Breite zur Spitze kleiner als die größte Breite); Haare am Rand und auf der Unterseite (auf der Oberseite nur an der Spitze), 0,05-0,1 mm lang, 2-3strahlig. Mindestens einzelne Blütenstiele 2-3mal so lang wie die Blätter (Haare 2-6strahlig). Kelch 3,5-4,5 mm lang. Kronzipfel 2,5-3,5 mm lang, vorn meist ausgerandet, rosa. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material vom San Jorio-Paß (Favarger 1958), aus botanischem Garten (Kress 1963b).</p> <p>Standort. Alpin, selten subalpin. Feinerdereiche, kalkarme, nicht lange vom Schnee bedeckte, oft dem Wind ausgesetzte Böden in sonnigen Lagen. Ruhschutt, Felsspalten.</p> <p>Verbreitung. Südalpen-Pflanze: Nordöstliche Bergamasker Alpen (zwischen Monte Legnone und Pizzo dei Tre Signori), Berge zwischen Bellinzona und dem Comersee (vom Garzirola nordwärts bis etwas über die Bündner Grenze und ostwärts anschließende italienische Berge); Grajische Alpen (?).</p> <p>Bemerkungen. Die Angaben aus dem Wallis beziehen sich nach Becherer (1940 Becherer (1956) auf A. alpina. Aus dem Aostatal (Col de Nivolet) liegt im Herbar de Candolle nach Becherer (1940) eine 1898 von J. Henry gesammelte Pflanze, die von Buser als A. brevis bestimmt wurde. Im Herbar. ETH liegen ebenfalls Pflanzen aus dem Cognetal, die in ihren Merkmalen mit A. brevis übereinstimmen (aus dem Herbar. Müller-Argoviensis 1852). Auf die Art ist in den Grajischen Alpen zu achten.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/C2D3AA8A51EBEBD0EE82A2A578476FA4	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FB4441E3F824A1C7AF6E4943783DC9EA.text	FB4441E3F824A1C7AF6E4943783DC9EA.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace vandellii (Turra) Chiov.	<div><p>Androsace Vandellii (Turra) Chiov.</p> <p>(A. argentea [Gaertner] Lapeyr., A. imbricata auct., Aretia multiflora Vand.)</p> <p>Vandells Mannsschild</p> <p>Ausdauernd, mit beblätterten Sprossen, die dicht in halbkugeligen Polstern angeordnet sind; Stengel unterhalb der endständigen, sternförmig ausgebreiteten Blätter mit zahlreichen, dachziegelartig übereinanderstehenden, steifen, abgestorbenen Blättern, bis 3 cm hoch. Blätter schmal oval, 2-6 mm lang, 0,5-1,5 mm breit, mit der größten Breite in oder über der Mitte, von zahlreichen, 0,1-0,2 mm langen, verzweigten, vielstrahligen Haaren weißlich. Blüten einzeln in den obersten Blattachseln. Blütenstiele 2-6 mm lang, dicht behaart (Haare wie an den Blättern). Kelch 2 3,5 mm lang, mit 1-2 mm langen Zähnen, zerstreut behaart (Haare wie an den Blättern). Krone mit 2-3 mm langen, vorn abgerundeten Zipfeln und fast gleich langer Kronröhre, weiß oder rötlich. Kapsel 1,5 bis 3 mm lang. Samen 1-1,5 mm lang. - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus botanischem Garten (Kress 1963b).</p> <p>Standort. Subalpin und alpin (bis über 3000 m), seltener montan. Spalten kalkarmer Felsen. Androsacetum Vandellii Br. -Bl. 1918.</p> <p>Verbreitung. Alpin-pyrenäische Pflanze: Sierra Nevada (?), Pyrenäen, südliche Alpen (ostwärts bis Südtirol). Verbreitungskarte von Lüdi in Hegi V/3 (1927). - Im Gebiet: Nordalpen (Grimselgebiet, Mont Mery in Savoyen?), Zentralalpen (Haute-Maurienne, Aostatal, Wallis, Oberengadin, Oberhalbstein), Südalpen (Valsesia, Ossolatäler, Simplonsüdseite, Tessin [ohne Kalkgebiete], Misox, nördliches Comerseegebiet, Gegend des Tonale).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/FB4441E3F824A1C7AF6E4943783DC9EA	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
687AB5257D945EFFD365674E90B6EB04.text	687AB5257D945EFFD365674E90B6EB04.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace wulfeniana (Sieber) Rchb.	<div><p>Androsace Wulfeniana (Sieber) Rchb.</p> <p>Wulfens Mannsschild</p> <p>Rosetten flache Polster bildend. Blätter 4-7 mm lang, spitz (Abstand von der größten Breite zur Spitze größer als die größte Breite); Haare am Rand und auf der Unterseite (auf der Oberseite nur an der Spitze) 0,05-0,1 mm lang, 3-5strahlig. Blütenstiele 1-2mal so lang wie die Blätter (Haare wie an den Blättern). Kelch 3,5-4,5 mm lang. Kronzipfel 3-4 mm lang, vorn meist ausgerandet, dunkelrosa. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus botanischem Garten (Kress 1963b).</p> <p>Standort. Alpin. Ähnlich wie A. brevis (Nr. 7d).</p> <p>Verbreitung. Ostalpen-Pflanze: Wenige Fundstellen in Salzburg, Steiermark, Kärnten und im östlichen Südtirol. - Im Gebiet eine Angabe aus der Gegend von Bormio (Piano del Braulio, vgl. Becherer 1943), die der Bestätigung bedarf.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/687AB5257D945EFFD365674E90B6EB04	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
3E780A4358965994A5811C569B99F993.text	3E780A4358965994A5811C569B99F993.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace helvetica (L.) All.	<div><p>Androsacehelvetica (L.) All.</p> <p>(Aretia helvetica [L.] Murr.)</p> <p>Schweizer Mannsschild</p> <p>Unterscheidet sich von A. Vandellii (Nr. 8) durch folgende Merkmale: Blätter bis 4 mm lang, wie Kelch und Blütenstiele mit 0,2-0,4 mm langen 1fachen Haaren, graugrün; Blütenstiele 0,5-1,5 mm lang. - Blüte: Früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus dem Engadin und Prättigau (Favarger 1958), aus botanischem Garten (Kress 1963b).</p> <p>Standort. Alpin (bis über 3700 m), selten subalpin. Spalten von kalkreichen Felsen in sonnigen Lagen. Androsacetum helveticae Br.-Bl. 1918.</p> <p>Verbreitung. Alpin-pyrenäische Pflanze: Pyrenäen, Alpen. Verbreitungskarte in den Alpen von Lüdi in Hegi V/3 (1927). - Im Gebiet: Nord- und Zentralalpen (auf kalkhaltigem Gestein, verbreitet und ziemlich häufig); in den Südalpen nur im obersten Tessin und in den nordöstlichen Bergamasker Alpen (südwärts bis Val di Scalve).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/3E780A4358965994A5811C569B99F993	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
5C2841ADFE505B40CEA8A6CC05FFCB19.text	5C2841ADFE505B40CEA8A6CC05FFCB19.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace L.	<div><p>Androsace L.</p> <p>Mannsschild</p> <p>Ausdauernd oder 1 jährig. Blätter in grundständiger Rosette oder an kurzen Sprossen dicht dachziegelartig angeordnet, klein, meist schmäler als 0,5 cm (von unsern Arten nur bei A. maxima Nr. 1 und bei A. septentrionalis Nr. 2 bis 1 cm breit), ungeteilt und ganzrandig oder gezähnt, meist ungestielt. Blüten einzeln in den Achseln von Blättern oder doldenartig auf einem unbeblätterten Blütenstandsstiel angeordnet (in den Artdiagnosen als Stengel bezeichnet); am Übergang vom Blütenstandsstiel zu den Blütenstielen je 1 lanzettliches Tragblatt. Kelch bis auf ¼-¾ geteilt, mit 5 3eckigen Zähnen. Krone mit meist weniger als 0,5 cm langer Röhre (von unsern Arten nur bei A. Vitaliana Nr. 10 bis 15 mm lang) und mit flach oder weit trichterförmig ausgebreiteten, vorn gerundeten oder ausgerandeten Zipfeln, weiß (beim Verblühen oft rötlich), rot oder gelb; am Eingang zur Kronröhre mit 5 kurzen, gelben (beim Verblühen oft rötlichen) Schuppen. Staubfäden kürzer als die Staubbeutel, in der Kronröhre angewachsen. Kapsel kugelig oder eiförmig, sich bis etwa zur Mitte mit 5 Zähnen öffnend.</p> <p>Die Gattung Androsace (Aretia L., Douglasia Lindl. und Vitaliana Sesl. eingeschlossen) umfaßt nach Kress in Hegi V/3 (1966) etwa 150 Arten und hat ihr Zentrum in südostasiatischen Gebirgen. (Über die Abgrenzung der Gattung Androsace vgl. z. B. Chiarugi 1930, Mayer 1956, Favarger 1958, Schwarz 1963, Kress 1965). Wir sind mit Favarger (1958) und Kress (1963b 1965) der Ansicht, daß eine Abtrennung einer Gattung Aretia L. (Blüten einzeln in den Achseln von Blättern) von den übrigen Arten (Blüten in doldenartigen Blütenständen) nicht gerechtfertigt ist, da zwischen beiden Gruppen Bastarde vorkommen und auch die zytologischen Befunde nicht für eine solche Grenzziehung sprechen. Androsace Vitaliana (L.) Lap. (Nr. 10) schließt sich morphologisch und zytologisch an die Sektion Aretia (L.) Koch von Androsace an (vgl. Kress 1965).</p> <p>Untersuchungsmaterial</p> <p>Für die Bestimmung von Arten der Gattung Androsace ist eine Lupe mit 10facher Vergrößerung zur Untersuchung der Behaarung wichtig. Man notiere sich auch im Gelände die Farbe der frisch aufgeblühten Kronen, da sich besonders die weiße Farbe mit dem Abblühen oft rötlich verfärbt.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/5C2841ADFE505B40CEA8A6CC05FFCB19	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F46C6AD3A8F3718A96DBCAA35B0045D6.text	F46C6AD3A8F3718A96DBCAA35B0045D6.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace maxima L.	<div><p>Androsace maxima L.</p> <p>Großkelchiger Mannsschild</p> <p>1 jährig; 3-15 cm hoch. Blätter in einer einzigen grundständigen Rosette, oval bis lanzettlich, in der vordern Hälfte gezähnt, 0,5-3 cm lang, 0,4-1 cm breit, mit der größten Breite in der Mitte oder wenig darüber, mit einzelnen bis 1 mm langen, 1fachen, mehrzelligen Haaren, beiderseits matt. Blüten zu mehreren in deutlich gestieltem, doldenartigem Blütenstand. Tragblätter 5-12 mm lang, ganzrandig, zerstreut behaart. Blütenstiele 4-8 mm lang, wie der Stengel mit 0,1-0,2 mm langen, rotköpfigen Drüsenhaaren und bis 1 mm langen, 1fachen, mehrzelligen Haaren. Kelch 5-6 mm lang, zur Fruchtzeit 8-10 mm lang (bei den andern Arten im Gebiet Kelch zur Fruchtzeit nur wenig verlängert), mit 3-6 mm langen Zähnen, behaart (Haare wie am Blütenstiel). Krone mit 2-3 mm langen, vorn gerundeten Zipfeln und wenig längerer Kronröhre, weiß oder rötlich. Kapsel 4,5 bis 6 mm lang. Samen 1,8-2,4 mm lang. - Blüte: Später Frühling.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 58-60: Material aus Rußland (Titova 1935).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Ziemlich trockene, basenreiche, lehmige Böden in warmen Lagen. Getreidefelder, Brachäcker, Schuttplätze.</p> <p>Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Mittel- und Südeuropa (nordwärts vereinzelt bis Maingebiet, Donaubecken, Mittelrußland); Nordwestafrika; Südwestasien (ostwärts bis Persien); in Sibirien eine nahe verwandte Sippe. - Im Gebiet: Maurienne (zwischen St-Jean und St-Michel), Wallis (zwischen Chamoson und Leuk; Angaben von Fully, Randa und Brig nach Becherer 1956 zu bestätigen); Elsaß (Schlößleberg bei Westhalten); nach Fiori (1923-29) auch im Veltlin.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/F46C6AD3A8F3718A96DBCAA35B0045D6	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
012736A7A1B28C6F9379E8CB9433DEC4.text	012736A7A1B28C6F9379E8CB9433DEC4.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Androsace vitaliana (L.) Lap.	<div><p>AndrosaceVitaliana (L.) Lap.</p> <p>(Douglasia Vitaliano, [L.] Bentham et Hooker, Gregoria Vitaliana [L.] Duby, Vitaliana primuliflora Bertol.)</p> <p>Goldprimel</p> <p>Ausdauernd, mit zahlreichen Rosetten, die locker in kleinen Rasen angeordnet sind; Stengel unterhalb der Rosette mit einzelnen bis zahlreichen, schlaffen, abgestorbenen Blättern; bis 2 cm hoch. Blätter schmal lanzettlich, 3-12 mm lang, 0,5-1,5 mm breit, mit der größten Breite unterhalb der Mitte, besonders am Rand mit etwa 0,1 mm langen, verzweigten, 2-6strahligen Haaren, beiderseits matt. Blüten einzeln in den obersten Blattachseln. Blütenstiele 1-5 mm lang, behaart (Haare wie an den Blättern). Kelch 4-8 mm lang, mit 2,5-5 mm langen Zähnen, behaart (Haare wie an den Blättern) oder ± kahl. Krone mit 4-9 mm langen, vorn abgerundeten Zipfeln und 1&amp; frac12; bis 2mal so langer Kronröhre, gelb (bei getrockneten Exemplaren oft grünlich oder bläulich). Kapsel ca. 5 mm lang. Samen 3,5-4 mm lang. - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material vom Simplon (Favarger 1958), aus botanischem Garten (Kress 1965), aus den Kottischen Alpen (var. cinerea Suendermann; Favarger 1965, Kress 1969), aus den Pyrenäen (Favarger und Küpfer 1968). 2n = 80: Material vom Simplon (Favarger 1958), aus botanischem Garten (var. cinerea Suendermann; Schwarz 1963). Chiarugi (1930) zählte an Material aus den Venetischen Alpen 2n = 36.</p> <p>Standort. Alpin (bis über 3000 m), seltener subalpin. Ziemlich feuchte, feinerdereiche, meist kalkarme, im Winter schneebedeckte Böden. Nicht geschlossene Rasen, Ruhschutt, Felsabsätze.</p> <p>Verbreitung. Alpin-pyrenäische Pflanze: Pyrenäen, Westalpen (Seealpen bis Tessin), Südostalpen (Südtirol bis Oberösterreich). Verbreitungskarten von Chiarugi (1930, dort auch detaillierte Fundortslisten), von Schwarz (1963) und Hegi und Merxmüller (1963). - Im Gebiet: Haute-Maurienne und Tarentaise, Aostatal, Wallis (Alpen von Leuk bis Gredetschtal und Mattertal bis Merezenbachtal), Valsesia (Ceresole), Ossolatäler, Nordtessin (Val Bavona, Val Sambuco, Campolungo), nördliches Veltlin (Alpi di Caldeno, Alpi di Acquanegra), Bergamasker Alpen (Monte Legnone, Tonalepaß, Val di Scalve, Val Camonica).</p> <p>Bemerkungen. In Spanien (Sierra Nevada und Jawalamba) und im Apennin (Abruzzen) treten 2 nahe verwandte Arten auf, die zusammen mit A. Vitaliana als eigene Gattung Vitaliana Sesler (vgl. Chiarugi 1930, Schwarz 1963) abgetrennt oder zu den Gattungen Douglasia Lindl, oder Gregoria Duby gestellt werden. Favarger (1958) hat auf die enge zytologische Verwandtschaft zwischen unserer Art und der Gattung Androsace verwiesen, und Kress (1965) hat sie auch auf Grund morphologischer und pflanzengeographischer Ähnlichkeit mit der Sektion Aretia (L.) Koch von Androsace in diese letztere Gattung eingereiht.</p> <p>Chiarugi (1930), Schwarz (1963) und auch Kress (Hegi V/3, 1966) unterteilten A. Vitaliana auf Grund morphologischer Merkmale und geographischer Verbreitung. Schwarz (1963) unterscheidet 2 Arten: 1. Vitaliana primuliflora Bertol. mit fast kahlen oder nur unterseits behaarten Blättern in den Südostalpen, in den mittleren Westalpen und in den Zentralpyrenäen. Die südostalpinen Pflanzen mit fast völlig kahlen Blättern werden zudem noch als ssp. primuliflora von den übrigen Pflanzen der Art (ssp. canescens O. Schwarz) abgetrennt. 2. Vitaliana chionotricha Schwarz aus den Südwestalpen und Ostpyrenäen mit beidseits dicht behaarten Blättern. Vergleiche an Herbarpflanzen haben uns aber zur Überzeugung gebracht, daß zwar die Behaarung der Blätter in den Südostalpen im Mittel spärlicher ist als in den Südwestalpen, daß aber keine klare Grenze gezogen werden kann, da selbst in den Seealpen Pflanzen mit völlig kahler Blattoberfläche zu finden sind. Die bei Schwarz angeführten übrigen Merkmale zur Charakterisierung seiner 2 Arten, wie Größe und Zuspitzung von Blättern und Kelchzipfel, Größe der Kronen usw., variieren in den Walliser Alpen und in den Südwestalpen sehr stark und nicht parallel mit der Behaarungsdichte. Auch in der Chromosomenzahl sind entgegen der Ansicht von Schwarz keine Unterschiede vorhanden (vgl. Favarger 1965 und Kress in Hegi V/3, 1966). Über die Nomenklatur der Art vgl. Ferguson 1969.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/012736A7A1B28C6F9379E8CB9433DEC4	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
74FEB136DAFC61929F3E533627A54BE9.text	74FEB136DAFC61929F3E533627A54BE9.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lysimachia nemorum L.	<div><p>Lysimachia nemorum L.</p> <p>(Lerouxia nemorum [L.] Mérat)</p> <p>Hain-Friedlos, Wald-Gilbweiderich</p> <p>Keine unterirdischen Ausläufer. Stengel aufsteigend, im untersten Teil an den Blattansatzstellen wurzelnd; 5-20 cm hoch, im untersten Teil oft verzweigt, ± kahl (nur einzelne 4zellige, kugelige Haare gelegentlich vorhanden). Blätter gegenständig, oval, bis 3 cm lang, 1-2mal so lang wie breit, kurz gestielt, am Rande flach, durchscheinend punktiert, kahl. Blüten einzeln in den Achseln der obern Blätter. Blütenstiel wenig kürzer bis wenig länger als die Blätter. Kelchblätter 3,5-5 mm lang, 5, schmal lanzettlich, nicht rot punktiert, kahl. Kronblätter 5, 5-8 mm lang, lanzettlich, gelb, nicht rot punktiert. Kapsel 3-4 mm lang, nicht punktiert. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 16: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963). 2n = 18: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1938), aus Polen (Czapik in Skalinska et al. 1964), aus Bayern (Kress 1969).</p> <p>Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Feuchte, kalkarme, humose oder lehmige Böden in schattigen, ziemlich luftfeuchten Lagen. Feuchte Wälder, quellige Stellen in Wäldern, Waldwege, Gebüsche.</p> <p>Verbreitung. Europäische Pflanze: Nordwärts bis Großbritannien, Südskandinavien (in Norwegen bis 62° NB), Galizien; ostwärts bis Weißrußland, Karpaten; west- und südwärts bis Portugal, Südspanien, Sizilien, Kroatien. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich häufig (in den Zentralalpen selten).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/74FEB136DAFC61929F3E533627A54BE9	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
D840333137033DD2B33ED8A53639A6FE.text	D840333137033DD2B33ED8A53639A6FE.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lysimachia nummularia L.	<div><p>LysimachiaNummularia L.</p> <p>(Lerouxia Nummularia [L.] Löve)</p> <p>Pfennigkraut</p> <p>Keine unterirdischen Ausläufer. Stengel niederliegend, im untern Teil an den Blattansatzstellen wurzelnd, bis 3 cm hoch (bis 50 cm lang), unverzweigt oder wenig verzweigt, kahl (nur einzelne 4zellige, kugelige Haare gelegentlich vorhanden). Blätter gegenständig, rund bis oval, bis 3 cm lang, 1- 1½ mal so lang wie breit, kurz gestielt (am Grunde oft herzförmig in den Stiel verschmälert), rot punktiert, kahl. Blüten einzeln in den Achseln der mittleren Blätter. Blütenstiele wenig kürzer bis wenig länger als die Blätter. Kelchblätter 7-10 mm lang, 5, lanzettlich, am Grunde herzförmig, kahl, rot punktiert. Kronblätter 5, 9-16 mm lang, breit lanzettlich, gelb, rot punktiert. Kapsel nur selten ausgebildet (s. Bemerkungen), 4-5 mm lang, rot punktiert. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 32: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963). 2n = 36: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1938), unbekannter Herkunft (Levitskyaus Tischler 1950), aus Polen (Czapik in Skalinska et al. 1964). 2n = 43: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963). 2n = 45: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1967a).</p> <p>Standort. Kollin und montan, selten subalpin. Feuchte, nährstoffreiche, kalkarme und kalkreiche, lehmige Böden in halbschattigen Lagen. Auenwälder, Waldsäume, feuchte Fettwiesen und -weiden, Gärten, Gräben.</p> <p>Verbreitung. Europäische Pflanze: Nordwärts bis Großbritannien, Südskandinavien (in Schweden bis 62° NB), Südfinnland; ostwärts bis zum Ural und Kaukasus; west- und südwärts bis Pyrenäen, Campania, Thessalien; in den gemäßigten Gebieten der ganzen Welt verschleppt. - Im Gebiet verbreitet und häufig (in den Zentralalpen sehr selten).</p> <p>Bemerkungen. Die zahlreichen Chromosomenzahlen und der oft seltene Fruchtansatz deuten auf sexuelle Störungen hin; die Art sollte zytogenetisch untersucht werden. Nach Dahlgren 1922 ist die Seltenheit der Fruchtbildung durch Selbststerilität bedingt (Klonbildungen).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/D840333137033DD2B33ED8A53639A6FE	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
DB2017C3CD38232BD0487AE5CE71A7E4.text	DB2017C3CD38232BD0487AE5CE71A7E4.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lysimachia L.	<div><p>Lysimachia L.</p> <p>Gilbweiderich, Friedlos</p> <p>Ausdauernd. Blätter gegenständig oder quirlständig (bei Arten außerhalb des Gebiets auch wechselständig), ganzrandig, nicht oder kurz gestielt. Blüten einzeln in den Achseln von Blättern und aufrecht oder in ähren-, trauben- oder rispenartigen Blütenständen, gestielt. Kelch bis fast zum Grunde geteilt, mit 5 (selten 6 oder 7) schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone flach ausgebreitet oder trichterförmig, fast bis zum Grunde geteilt, mit 5 (selten 6 oder 7) ganzrandigen oder gezähnten Zipfeln, gelb (bei Arten außerhalb des Gebiets auch weiß, rosa oder purpurn). Staubfäden so lang oder länger als die Staubbeutel, kahl. Kapsel kugelig oder eiförmig, sich bis zum Grunde mit 5 (selten 7) Zähnen öffnend.</p> <p>Die Gattung Lysimachia kann nach Handel-Mazetti (1929) in 20 Untergattungen eingeteilt werden und umfaßt etwa 175 Arten. Das Zentrum der Gattung liegt in Ostasien. Im Gebiet sind nur 2 Untergattungen vertreten: Naumburgia (Moench) Klatt mit L. thyrsiflora (Nr. 1) und Lysimachia mit allen übrigen Arten.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/DB2017C3CD38232BD0487AE5CE71A7E4	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
408ABB15E5F26DA98CAD8BED94A56FCB.text	408ABB15E5F26DA98CAD8BED94A56FCB.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lysimachia pimctata L.	<div><p>Lysimachiapimctata L.</p> <p>Punktierter Gilbweiderich</p> <p>Unterscheidet sich von L. vulgaris (Nr. 4) durch folgende Merkmale; Blätter zu 3-6 quirlständig, 2-3mal so lang wie breit (größte Breite deutlich unterhalb der Mitte), am Rande flach, beidseits ± dicht behaart (fast keine Drüsenhaare), meist ohne rote Punkte; Blüten zu 1-4 in den Achseln der obern Stengelblätter; keine besondern Tragblätter; Blütenstiele 0,5-1,5 mm lang; Kelchblätter 5-8 mm lang, schmal lanzettlich, bis zur Spitze behaart, ohne roten Rand; Kronblätter 10-15 mm lang, mit roten Punkten, besonders am Rande mit kurzen Drüsenhaaren. - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 30: Material aus botanischem Garten (Reese 1953), aus Ungarn (Kress 1969).</p> <p>Standort. Kollin. Feuchte, nährstoffreiche, humose Böden in warmen Lagen. Ufer, Gräben, Auenwälder, Wegränder, Gebüsche.</p> <p>Verbreitung. Osteuropäische Pflanze: Nordwärts bis Alpen, Galizien; ostwärts bis Mittelrußland, Krim, Kaukasus, Kleinasien; west- und südwärts bis Salzburg, Piemont, Ligurien, Toskana, Mazedonien, Thessalien. - Im Gebiet nicht ursprünglich; gelegentlich als Gartenzierpflanze gehalten und verwildert (besonders Zentralalpen und Oberrheinische Tiefebene).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/408ABB15E5F26DA98CAD8BED94A56FCB	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
697DA44B50C1CC05D3AD46E24316EF14.text	697DA44B50C1CC05D3AD46E24316EF14.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lysimachia thyrsiflora L.	<div><p>Lysimachia thyrsiflora L.</p> <p>(Naumburgia thyrsiflora [L.] Rchb.)</p> <p>Strauß-Gilbweiderich</p> <p>Lange unterirdische Ausläufer vorhanden. Stengel aufrecht, 25-60 cm hoch, meist unverzweigt, mit einzelnen bis 2 mm langen, mehrzelligen, hellbraunen Haaren. Blätter gegenständig, die untern schuppenartig, die obern schmal lanzettlich, bis 10 cm lang, 4-15mal so lang wie breit, mit verschmälertem oder herzförmigem Grund sitzend, am Rande etwas eingerollt, rot punktiert, am Rande und unterseits auf dem Mittelnerv behaart (mehrzellige Haare). Blüten in dichten, 1,5 bis 2,5 cm langen, gestielten Trauben, die in den Achseln der mittleren Stengelblätter stehen. Tragblätter 2,5-4,5 mm lang, schmal lanzettlich, 1- 1½ mal so lang wie die fast kahlen Blütenstiele. Kelchblätter 2-3 mm lang, 5 oder 6, schmal lanzettlich, kahl. Kronblätter 5 oder 6, 3-6 mm lang, sehr schmal lanzettlich, gelb, gegen die Spitze zu rot punktiert. Kapsel ca. 3 mm lang, rot punktiert. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 20: Material aus Kanada (Löve und Ritchie 1966). 2n ca. 40: Material aus Skandinavien (Dahlgren 1916). 2n = 54: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Nasse und zeitweise überschwemmte, torfige Böden. Ufer, Gräben.</p> <p>Verbreitung. Europäisch-nordamerikanische Pflanze: Nördliches Europa (nordwärts bis 70° NB, südwärts bis Haute-Loire, Alpen, Bulgarien); Sibirien (etwa zwischen 52 und 67° NB; ostwärts bis Kamtschatka); Nordamerika (von Alaska und Nordkanada südwärts bis Kalifornien und Pennsylvanien). - Im Gebiet: Mittelland und nördliches Alpenvorland, Baar, deutsches Bodenseegebiet, zerstreut und ziemlich selten; Alpen (nur oberes Reußtal bei der Teufelsbrücke bei Andermatt); infolge der Meliorationen an vielen Stellen verschwunden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/697DA44B50C1CC05D3AD46E24316EF14	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
B977675EB62F742581C245E53E1188FF.text	B977675EB62F742581C245E53E1188FF.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lysimachia vulgaris L.	<div><p>Lysimachiavulgaris L.</p> <p>Gewöhnlicher Gilbweiderich</p> <p>Lange unterirdische Ausläufer vorhanden. Stengel aufrecht, 30-120 cm hoch, unverzweigt oder im obern Teil verzweigt, mit zahlreichen bis 1 mm langen, mehrzelligen, hellen Haaren. Blätter gegenständig oder zu 3-4 quirlständig, seltener die untern wechselständig, lanzettlich (größte Breite nur wenig unter der Mitte), bis 15 cm lang, 2-5mal so lang wie breit, kurz gestielt oder mit verschmälertem Grunde sitzend, am Rande oft etwas eingerollt, mit roten Punkten, oberseits zerstreut, unterseits dicht behaart (lange mehrzellige Haare und kurze Drüsenhaare). Blüten in kurzen, gestielten Trauben oder Rispen, die in den Achseln der obern Stengelblätter stehen oder endständig sind. Tragblätter 2,5-8 mm lang, schmal lanzettlich, ½ -1mal so lang wie die drüsig behaarten Blütenstiele. Kelchblätter 3-5 mm lang, meist 5, lanzettlich, drüsig bewimpert, am Grunde behaart, gegen die Spitze kahl, mit rotem Rand. Kronblätter 7-12 mm lang, oval, gelb, ohne rote Punkte, nur auf der Innenseite mit kurzen Drüsenhaaren. Kapsel 4-5 mm lang, nicht rot punktiert. - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 28: Material unbekannter Herkunft (Levitsky aus Tischler 1950). 2n = 56: Material aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963Gadella und Kliphuis 1966), aus Norwegen (Laane 1969). 2n = 84: Material von 16 verschiedenen Stellen in den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1968).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Nasse, alkalische bis schwach saure Böden. Moor- und Auenwälder. Gräben, Ufer, Streuwiesen.</p> <p>Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Fast ganz Europa (nordwärts bis 64° NB); Algerien; gemäßigtes Asien (ostwärts bis Japan). - Im Gebiet verbreitet und häufig.</p> <p>Bemerkungen. Die 3 verschiedenen Chromosomensippen sollten morphologisch miteinander verglichen werden.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/B977675EB62F742581C245E53E1188FF	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
490CA2580B05E830AE3527F8F2AA6ECF.text	490CA2580B05E830AE3527F8F2AA6ECF.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Trientalis L.	<div><p>Trientalis L.</p> <p>Siebenstern</p> <p>Ausdauernd, mit dünnem Rhizom. Blätter wechselständig, die meisten am Ende des kurzen Stengels quirlartig angeordnet, ganzrandig oder undeutlich gezähnt, kurz gestielt. Blüten einzeln, in den Achseln von Blättern, gestielt, aufrecht. Kelch bis fast zum Grunde geteilt, mit meist 7 (selten 5 oder 9) schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone flach ausgebreitet oder weit trichterförmig, fast bis zum Grunde geteilt, mit 7 (selten 5 oder 9) ganzrandigen, spitzen Zipfeln, weiß oder rosa. Staubfäden länger als die Staubbeutel, am Grunde der Krone angewachsen. Kapsel kugelig, sich bis zum Grunde mit 7 (selten 5 oder 9) Zähnen öffnend.</p> <p>Die Gattung Trientalis umfaßt 3 Arten, die in der kühl gemäßigten nördlichen Hemisphäre vorkommen: neben unserer Art noch je 1 im pazifischen und nördlichen Nordamerika.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/490CA2580B05E830AE3527F8F2AA6ECF	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
980F69455335E1A33BFF793595F96D17.text	980F69455335E1A33BFF793595F96D17.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Trientalis europaea L.	<div><p>Trientaliseuropaea L.</p> <p>Europäischer Siebenstern</p> <p>Unterirdische, bis 75 cm lange Ausläufer mit knolligen Verdickungen vorhanden; 6-25 cm hoch, kahl. Blätter unterhalb des endständigen Blattquirls 0-3, sehr klein; quirlartig angeordnete Blätter 5-12, lanzettlich, 1,5-5 cm lang, 2- 2½ mal so lang wie breit. Blütenstiele 2,5-5 cm lang. Kelch 4-6 mm lang. Krone 5-8 mm lang, weiß. Kapsel etwa 4 mm lang. - Blüte: Später Frühling und früher Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n ca. 160: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937b), aus Skandinavien (Ehrenberg 1945), aus Finnland (Meiose normal) (Hiirsalmi 1969), aus Island (Löve und Löve 1956b). 2n ca. 170: Material (ssp. arctica [Fisch.] Sokol.) von Sachalin (Ostasien) (Sokolovskaya 1963).</p> <p>Standort. Montan und subalpin, selten kollin. Feuchte bis nasse, nährstoffarme, saure, humose Böden in halbschattigen Lagen. Birkenmoore, Fichtenwälder, Arvenwälder.</p> <p>Verbreitung. Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze: Europa (von der nördlichen Baumgrenze südwärts bis zu den Ardennen, Alpen und Karpaten); Sibirien, Mandschurei, Japan; westliches Nordamerika (südwärts bis Oregon). Verbreitungskarte von Hiirsalmi (1969). - Im Gebiet: Vogesen (Reisberg), Schwarzwald (Hotzenwald, Schluchsee, früher auch Feldsee), Savoyen (Crest-Voland, Cohennoz), Berner Oberland (Urbachtal im Oberhasli), Uri (Zumdorf im Urserental), Schwyz (Roblosen, Bennau), Gebiet von Chiavenna (Alpe Origina), Graubünden (San Bernardino, Morteratsch, Cavaglia im Puschlav), Gebiet von Bormio (Val Viola), Westtirol (Gepatsch im Kaunsertal), Vintschgau (Tartscheralp); früher auch Schwendisee ob Wildhaus.</p> <p>Bemerkungen. T. europaea gliedert sich nach Hiirsalmi (1969) in 2 Unterarten, wovon die typische Unterart in Europa und Sibirien sowie an wenigen Stellen in Nordamerika vorkommt und ssp. arctica (Fisch.) Sokol. in Nordostasien und Nordamerika.</p> <p>In Finnland fruchtet T. europaea nach Hiirsalmi (1969) normalerweise nur zu 10%; sie verbreitet sich hauptsächlich vegetativ durch Rhizome.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/980F69455335E1A33BFF793595F96D17	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
4DD69EEEF6FAA597A4E53018FFCC106F.text	4DD69EEEF6FAA597A4E53018FFCC106F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Anagallis arvensis L.	<div><p>Anagallisarvensis L.</p> <p>(A. phoenicea Scop.)</p> <p>Acker-Gauchheil</p> <p>1 jährig, mit dünner Pfahlwurzel, bis 10 cm hoch. Stengel niederliegend oder aufsteigend, oft verzweigt, 4kantig, kahl (kleine, kugelige Haare vorhanden, die meist abbrechen). Blätter gegenständig, 0,5-2 cm lang, oval bis lanzettlich, 1½-2½ mal so lang wie breit, meist spitz, ungestielt, kahl. Blüten lang gestielt (Stiel 1 ½ - 2 ½ mal so lang wie das nächststehende Blatt), 5 zählig. Kelch 4-5 mm lang, spitz. Krone meist zinnoberrot, aber auch rosa, karminrot, purpurn oder dunkelblau, 5 -7 mm lang, fast bis zum Grunde geteilt, mit flach ausgebreiteten, 3,5-6 mm breiten, ± ganzrandigen, am Rande drüsig behaarten Zipfeln (3zellige Haare). Staubfäden am Grunde der Krone angewachsen, auf mindestens &amp;frac13; ihrer Länge zu einer Röhre verwachsen und mit ca. 0,5 mm langen, 5-8zelligen Haaren. Kapsel 4-5 mm lang. - Blüte: Sommer und Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937b), aus Skandinavien (Löve und Löve 1944b), aus Portugal (Delay 1947, Rodrigues 1953), aus Island (Löve und Löve 1956b), aus Großbritannien (Marsden- Jones und Weiss 1960), aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1963), aus Pakistan (Baquar und Husain 1967), aus Griechenland (Kollmann und Feinbrun 1967), aus Formosa (Chuang et al. aus Šveřepová 1968), aus Tübingen (Haffner aus Šveřepová 1968), von 7 verschiedenen Varietäten aus der Tschechoslowakei und aus botanischen Gärten (Šveřepová 1968), von verschiedenen Orten aus Südeuropa und Afghanistan (Kress 1969).</p> <p>Standort. Kollin und montan, seltener (in den Zentralalpen) subalpin. Ziemlich feuchte, lockere, nährstoffreiche, lehmige Böden. Äcker, Gartenbeete, Weinberge.</p> <p>Verbreitung. Ursprünglich wahrscheinlich mediterrane Pflanze, heute fast über die ganze Erde verbreitet. - Im Gebiet verbreitet und ziemlich häufig.</p> <p>Bemerkungen. Die blaublühenden Pflanzen unterscheiden sich einzig in der Farbe der Krone und dürfen auf keinen Fall mit A. coerulea (Nr. 2) verwechselt werden, die sich durch eine Reihe von weiteren Merkmalen auszeichnet.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/4DD69EEEF6FAA597A4E53018FFCC106F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
8E9162F1F7D0ED50FAF1FA2FBAA5554A.text	8E9162F1F7D0ED50FAF1FA2FBAA5554A.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Anagallis coerulea Nath.	<div><p>Anagallis coerulea Nath.</p> <p>(A. foemina Miller)</p> <p>Blauer Gauchheil</p> <p>Unterscheidet sich von A. arvensis (Nr. 1) durch folgende Merkmale: Blütenstiele ⅔- 1 ¼ mal so lang wie das nächststehende Blatt; Krone oberseits blauviolett, unterseits blau, 4-6 mm lang, mit 2-3,5 mm breiten, fein gezähnten Zipfeln, mit 4zelligen Haaren; Staubfäden mit 11-12zelligen Haaren. - Blüte: Sommer und Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus der Nordsahara (Reese 1957), aus Großbritannien (Marsden-Jones und Weiss 1960).</p> <p>Standort. Kollin und montan. Ziemlich trockene, lockere, nährstoffreiche, lehmige Böden in wärmeren Lagen. Getreideäcker.</p> <p>Verbreitung. Nicht genau bekannt, da oft nicht von A. arvensis unterschieden oder mit blau blühenden Pflanzen von A. arvensis verwechselt. - Im Gebiet besonders in den zentral- und südalpinen Tälern und im Norden und Westen des Gebiets; nicht häufig.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/8E9162F1F7D0ED50FAF1FA2FBAA5554A	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
9098045AE2FFB0159E3F9E2E2219FCAF.text	9098045AE2FFB0159E3F9E2E2219FCAF.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Anagallis L.	<div><p>Anagallis L.</p> <p>Gauchheil</p> <p>Ausdauernd oder 1 jährig. Blätter gegenständig oder wechselständig, ganzrandig, ungestielt oder sehr kurz gestielt. Blüten einzeln in den Achseln von Blättern, gestielt, aufrecht. Kelch bis zur Mitte oder fast zum Grunde geteilt, mit 5 (oder 4) schmal lanzettlichen Zipfeln. Krone flach ausgebreitet oder trichterförmig, fast bis auf den Grund geteilt, mit 5 (oder 4) ganzrandigen Zipfeln, weiß, blau oder rot. Staubfäden so lang oder länger als die Staubbeutel, an der Basis oft verwachsen, am Grunde der Krone oder in der Mitte angewachsen. Fruchtknoten oberständig. Kapsel kugelig, sich mit einem Deckel öffnend.</p> <p>Die Gattung Anagallis besitzt etwa 30 Arten, die über die ganze Erde verbreitet sind (Zentrum im tropischen Afrika). Chromosomengrundzahlen n = 10 und 11.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/9098045AE2FFB0159E3F9E2E2219FCAF	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
FEFCC3ED68F933C33D395DFCD1607CC9.text	FEFCC3ED68F933C33D395DFCD1607CC9.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Anagallis minima (L.) Krause	<div><p>Anagallisminima (L.) Krause</p> <p>(Centunculus minimus L.)</p> <p>Kleiner Gauchheil, Kleinling</p> <p>1 jährig, mit dünner Pfahlwurzel, 1-8 cm hoch. Stengel aufrecht, oft verzweigt, vielkantig, kahl (kleine kugelige Haare vorhanden, die meist abbrechen). Blätter wechselständig, 2-6 mm lang, breit oval, spitz, sehr kurz gestielt, kahl. Blüten sehr kurz gestielt (Stiel höchstens ⅙ so lang wie das nächststehende Blatt), 4- oder 5 zählig. Kelch 2-3 mm lang, spitz. Krone weiß oder rötlich, 1-2 mm lang, bis etwa zur Mitte geteilt, im untern Teil röhrenförmig, mit trichterförmig ausgebreiteten, kaum 0,5 mm breiten, spitzen, kahlen Zipfeln. Staubblätter am obern Eingang zur Kronröhre angewachsen; die Staubfäden frei, kahl. Kapsel ca. 1,5 mm lang. - Blüte: Später Frühling bis früher Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 22: Material aus Skandinavien (Hagerup 1941).</p> <p>Standort. Kollin, seltener montan. Feuchte, nährstoffreiche, kalkarme, meist lehmige Böden in wärmeren Lagen. Ackerrinnen, nasse Wegränder, Sumpfwege, feuchte Rasen, Ufer. Centunculo-Anthoceretum (W. Koch) Moor 1936, Cyperetum flavescentis W. Koch 1926.</p> <p>Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Fast ganz Europa (nordwärts in Skandinavien bis 63° NB), in Asien ostwärts bis zum Baikalsee; in gemäßigten Gebieten der ganzen Erde eingeschleppt. - Im Gebiet zerstreut, ziemlich selten und oft übersehen.</p> <p>Bemerkungen. Eine Abtrennung von A. minima in eine eigene Gattung Centunculus L. ist nach Taylor (1955) nicht gerechtfertigt.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/FEFCC3ED68F933C33D395DFCD1607CC9	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
BBDF7FFD496D02360E4BEA681B473239.text	BBDF7FFD496D02360E4BEA681B473239.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Anagallis tenella L.	<div><p>Anagallistenella L.</p> <p>(Jirasekia tenella [L.] Rchb.)</p> <p>Zarter Gauchheil</p> <p>Ausdauernd, mit unterirdisch und oberirdisch kriechendem Stengel; bis 5 cm hoch. Stengel niederliegend, aus den Blattachseln wurzelnd, meist nicht verzweigt, 4kantig, kahl. Blätter gegenständig, 0,2-0,6 cm lang, fast rund, mit undeutlicher Spitze, kurz gestielt, kahl. Blüten lang gestielt (Stiel 2-6mal so lang wie das nächststehende Blatt), 5 zählig. Kelch 3-4 mm lang, mit grannenartiger Spitze. Krone hellrosa, mit dunkleren Nerven, 7-9 mm lang, fast bis zum Grunde geteilt, mit trichterförmig ausgebreiteten, ca. 2 mm breiten, stumpfen oder ausgerandeten, kahlen Zipfeln. Staubblätter am Grunde der Krone angewachsen; die Staubfäden auf mindestens ⅓ ihrer Länge zu einer Röhre verwachsen, und mit 1-2 mm langen, vielzelligen Haaren. Kapsel 3-4 mm lang. - Blüte: Sommer.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 22: Material aus England (Maude 1939), aus Deutschland (Haffner in Tischler 1950), aus Spanien (Kress 1969).</p> <p>Standort. Kollin, seltener montan. Nasse, oft kalkarme, tonige oder torfige Böden in milden Lagen. Juncus- reiche Sumpfgesellschaften, Zwergbinsengesellschaften.</p> <p>Verbreitung. Westeuropäisch-mediterrane Pflanze: Ostwärts vereinzelt bis Dänemark, Schwarzwald, Alpen, Toskana; isoliert auf Korfu, in Bessarabien (?) und auf Kreta; Nordwestafrika. Verbreitungskarte von Hultén 1958. - Im Gebiet: Schwarzwald (Hotzenwald); früher auch bei Attalens (Freiburg) und in der Gegend von Vevey (Waadt), nach M. Yerly (mündlich) überall verschwunden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/BBDF7FFD496D02360E4BEA681B473239	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
0D05A98B1F4CD0F09D6F135D0EB46A88.text	0D05A98B1F4CD0F09D6F135D0EB46A88.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Samolus L.	<div><p>Samolus L.</p> <p>Pungen, Samolus</p> <p>Ausdauernd, mit dünnem Rhizom. Blätter grundständig und am Stengel wechselständig, oval bis lanzettlich, ganzrandig, kurz gestielt. Blüten in Trauben oder Rispen am Ende der Zweige, aufrecht. Kelch bis höchstens zur Mitte geteilt, mit 5 kleinen Zähnen, am Grunde mit dem Fruchtknoten verwachsen. Krone mit kurzer Röhre und flach ausgebreiteten ganzrandigen, runden Zipfeln. Staubfäden länger als die Staubbeutel, in der Kronröhre angewachsen; zwischen den Ansatzstellen der Staubblätter je 1 Schuppe (nur noch in der Gattung Soldanella so!). Fruchtknoten halbunterständig (bei allen andern Gattungen im Gebiet oberständig). Kapsel eiförmig oder kugelig, sich im obersten Drittel mit 5 Zähnen öffnend.</p> <p>Die Gattung Samolus umfaßt 9 Arten und ist vorwiegend auf der Südhemisphäre verbreitet</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/0D05A98B1F4CD0F09D6F135D0EB46A88	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
F962BB61D86AE707D37F52DA9B9B5F47.text	F962BB61D86AE707D37F52DA9B9B5F47.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Samolus valerandi L.	<div><p>Samolus Valerandi L.</p> <p>Gewöhnlicher Samolus</p> <p>15-50 cm hoch; kahl. Stengel verzweigt, beblättert. Blätter stumpf oder spitz, die untern in einen geflügelten Stiel verschmälert, 2-6 cm lang, bis 2 cm breit, dunkelgrün, glänzend. Blütenstiele dünn, ca. 1 cm lang, mit 1 kleinen Blatt in der Mitte. Kelch 1,5-2,5 mm lang. Krone im Durchmesser 3-4 mm, weiß. Kapsel kürzer als der Kelch. - Blüte: Sommer und früher Herbst.</p> <p>Zytologische Angaben. 2n = 24: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937a), von den Kanaren (Larsen 1960a). 2n = 26: Material aus Rumänien (Tarnavschi 1948), aus Mittelitalien (Mori 1957), aus Polen (Skalinska et al. 1961), von 6 Stellen aus den Niederlanden (Gadella und Kliphuis 1968), aus Afghanistan (Podlech und Dieterle 1969).</p> <p>Standort. Kollin. Feuchte, oft zeitweise vernäßte, nährstoffreiche, oft salzhaltige, tonige Böden in wärmeren Lagen. Teichufer, nasse Weiden. Zwergbinsengesellschaften (besonders im Erythraeo-Blackstonietum Oberdörfer 1957).</p> <p>Verbreitung. Pflanze mit weltweiter Verbreitung: Küsten von Eurasien, Südamerika, Südafrika, Südwestaustralien. - Im Gebiet: Mittlerer Französischer Jura (z. B. Arbois, Pontarlier), Savoyen (zerstreut), Rhonetal (vom untern Genfersee abwärts, Gebiet von Aigle und Bex), Gegend von Belfort, Oberrheinische Tiefebene (zerstreut), Bodenseegebiet (Altnau und Güttingen im Thurgau).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/F962BB61D86AE707D37F52DA9B9B5F47	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Hess, Hans Ernst;Landolt, Elias;Hirzel, Rosmarie	Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias, Hirzel, Rosmarie (1976): Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 2. Nymphaceae bis Primulaceae (2 nd edition) (p. 956): Primulaceae. Birkhaeuser Verlag, ISBN: 3-7643-0527-4, DOI: 10.5281/zenodo.292251, URL: https://doi.org/10.5281/zenodo.292251
