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EB765F00AE44FC57FC57CEC25D966859.taxon	materials_examined	A. Untersuchtes Material. Das Material fuer die vorliegende Bearbeitung von Ceratozetes gracilis (Michael 1884) stammt groesstenteils aus Nord- und Nordwestdeutschland. Die aus den Proben ausgelesenen Exemplare von Ceratozetes gracilis wurden mit Praeparaten der Sammlung A. D. Michael 1) verglichen. 1) Praeparate des British Museum (Nat. Hist.): Coll. Michael, 102, 104, 105, Oribata gracilis, 1930.8.25. Die Jugendstadien wurden im Labor gezuechtet und mit Exemplaren aus Freilandfaengen verglichen. 15 Adulti, 10 Larven, 10 Proto-, 10 Deuto- und 10 Tritonymphen liegen der Bearbeitung zugrunde, weitere Exemplare wurden zum Vergleich herangezogen. Ein Teil des Materials befindet sich in der Sammlung des Forschungs-Institutes Senckenberg, Frankfurt am Main (SMF 16530 / 35), einige weitere Exemplare liegen in meiner Sammlung.	de	Menke, H. - G. (1964): Revision der Ceratozetidae, 2. Ceratozetes gracilis (Michael) (Arach., Acari, Oribatei). Senckenbergiana biologica 45: 621-634, URL: http://unknown
EB765F00AE44FC57FC57CEC25D966859.taxon	description	B. Der Adultus von Ceratozetes gracilis (Michael). Faerbung: ein helles Rotbraun, eine dunklere Querbinde verlaeuft etwa in der Mitte des Notogaster rund um den Koerper. Das Integument ist stark sklerotisiert, glatt und stark glaenzend; ein Cerotegument konnte nicht beobachtet werden. Laenge 550 (510 - 590) y, Breite 350 (330 - 380) y (nach Messungen an 10 Exemplaren). a) Dorsalregion des Propodo- und Lateralregion des Podosoma. Der Adultus von Ceratozetes gracilis ist stegasim, die Cheliceren werden vollstaendig vom Rostraltectum bedeckt. Das Rostrum (Abb. 5) ist mit zwei grossen Lateralspitzen d. ro. versehen, zwischen denen eine kleine Medianspitze steht. (Die Form des Rostraltectum ist nur in ausgebreitetem Zustand zu erkennen.) Die einseitig serraten Rostralborsten stehen auf kleinen, schwach angedeuteten Apophysen lateral am hinteren Teil des Rostraltectum. Die Lamellen der vorliegenden Art sind etwas schlanker als bei Ceratozetes peritus Grandjean (vgl. Menke 1963) und tragen keine Laengsstreifung. Die kraeftigen allseitig serraten Lamellarborsten (ll) inserieren auf den oralwaerts stark konvergierenden, freistehenden Cuspides. Eine Translamelle ist nicht ausgebildet. Dorsal auf dem analen Teil des Prodorsum stehen die allseitig serraten Interlamellarborsten (in), die die Spitzen der Cuspides ein Stueck ueberragen (Abb. 1). Das Bothridium (Abb. 5) liegt in ein System starker Sklerotisierungen eingebettet am lateroanalen Rand des Prodorsum. Der aeussere Becher des Bothridialorgans wird von drei schuppenartigen Gebilden sdm, svm und svl gebildet. Die relativ grosse ventrolaterale Schuppe svl ist annaehernd halbkreisfoermig, waehrend die ventro-mediane svm nur als flacher Kiel zu erkennen ist. Die als Spitzbogen ausgebildete dorso-mediane Schuppe sdm entsendet einen stark oralwaerts gekruemmten Fortsatz psdm zur svl, der bis auf seine orale Kante mit dieser Schuppe verwachsen ist. (Bei dem Adultus von C. peritus stellt psdm ein freistehendes, lamelliformes Blaettchen dar.) Der Sensillus von C. gracilis ist piliform bis leicht claviform. Die langen, starken Genalzaehne (d. gen.) bilden die laterale Begrenzung des Camerostom, ihre dorsalen Flanken ueberdecken je eine schraeg nach dorsal ziehende Rinne, die den von Grandjean (1963) erwaehnten Podocephalkanal darstellen duerfte (Abb. 4). Das lamelliforme Tutorium (tu, Abb. 4) ist in eine lange, schlanke und freistehende Spitze ausgezogen, die ueber die Insertionsalveole der Rostralborsten hinausragt. Eine Zaehnelung der Dorsalkante des Tutorium wurde nicht beobachtet. Das schalenfoermige, lang-ovale PedotectumI (Abb. 4) verdeckt das Acetabulum des ersten Beinpaares vollstaendig. Das Pedotectum II ist wesentlich kleiner und schuetzt nur den analen Teil der aeusseren Oeffnung des zweiten Acetabulum. Die Acetabulartecta I-IV verdecken die inneren Oeffnungen ihrer Acetabula nur unvollstaendig. Die Carina circumpedalis (cir. p., Abb. 4) verschmilzt genau wie das zwischen dem Acetabulum III und IV gelegene, lamelliforme Discidium (dis) mit der Basis des Custodium (cus). Das Custodium ist in eine lange, schlanke Spitze ausgezogen, die den analen Rand des Pedotectum I erreicht. Die Lateralregion des Podosoma von C. gracilis ist mit drei Paaren Areae porosae versehen. Eine kleine Area porosa AI (Abb. 4) wird teilweise vom oberen Teil des Pedotectum I verdeckt. Die Areae porosae Am und Ah 2) liegen hinter dem Bothridium am dorsalen Rand der Ventralplatte. 2) In meiner Arbeit ueber den Adultus von C. peritus Grandjean (Menke 1963: 400 Abb. 3) wurde die Area porosa Am irrtuemlich als Ah bezeichnet, waehrend die Ah selbst unbenannt blieb. Die Am ist als relativ grossflaechige Area porosa gut erkennbar. Anders verhaelt es sich mit der Ah, die die Form einer in das Koerperinnere eingesenkten Tasche hat. Diese Area porosa ist sehr schwach sklerotisiert, und ihre Porenstruktur ist nur an stark aufgehellten Exemplaren zu erkennen, deren Notogaster entfernt wurde (vgl. Grandjean 1962: 400 Abb. 2). Die Areae porosae Aj - bei C. peritus zwischen den Bothridien und den Interlamellarborsten unter einer Notogasterduplikatur gelegen - konnten bei C. gracilis nicht beobachtet werden. b) Notogaster: Die Notaspis ist bei C. gracilis stark gewoelbt und mit grossen, ventralwaerts gebogenen Pteromorphen versehen. Notogaster und Ventralplatte sind durch ein askleritisches Band TGS verbunden, das von keinem lateral-analen Tectum bedeckt wird. Die Areae porosae sind in der normalen Anzahl des octotaxischen Systems latero-dorsal auf dem Notogaster angeordnet (Abb. 1). Die Glandulae lateroabdominales (gla, Abb. 1) muenden lateral neben den Areae porosae A 1 nach aussen. Die gastronotische Chaetotaxie 3) des adulten Tieres ist im Gegensatz zu den unidefizienten, integridorsalen Jugendstadien multidefizient. Den dorsodefizienten Adulti fehlen ausser der aleatorischen c 1 die centrodorsalen Borsten da, dm, dp. Die Notogasterborsten sind kleine, glatte Spitzborsten, die in grossen Alveolen inserieren. Die Lyrifissuren der Notaspis ia, im, ip und ips sind schmal und schlitzfoermig und ziehen mit einem feinen Kanal in das Koerperinnere (Abb. 1). Die ia liegt auf der Unterseite der Pteromorphen.	de	Menke, H. - G. (1964): Revision der Ceratozetidae, 2. Ceratozetes gracilis (Michael) (Arach., Acari, Oribatei). Senckenbergiana biologica 45: 621-634, URL: http://unknown
EB765F00AE44FC57FC57CEC25D966859.taxon	discussion	3) In diesem Zusammenhang muss eine neuere Bearbeitung der Art Ceratozetes gracilis (Michael) von Hartenstein (1962) erwaehnt werden. Viele der von Hartenstein angefuehrten Merkmale stehen in krassem Widerspruch zu den von Grandjean (1953) in seinem " Essay de Classification des Oribates (Acariens) " fuer die Familie der Ceratozetidae zusammengestellten Merkmalen, so dass eine Einordnung der HartenSTEIN'schen Art in die Familie der Ceratozetidae bzw. in die Gattung Ceratozetes nicht moeglich ist. Hartenstein's Art kann daher nicht mit Ceratozetes gracilis (Michael) identisch sein.	de	Menke, H. - G. (1964): Revision der Ceratozetidae, 2. Ceratozetes gracilis (Michael) (Arach., Acari, Oribatei). Senckenbergiana biologica 45: 621-634, URL: http://unknown
EB765F00AE44FC57FC57CEC25D966859.taxon	description	c) Anogenitalregion. Lateral neben der Analoeffnung stehen drei Paar Adanalborsten (ad 1 _ 3). Die Lyrifissuren des Adanalsegments iad liegen oralwaerts hinter den adg, sie haben die gleiche Gestalt wie die des Notogaster. Die Analklappen tragen je zwei Analborsten. Das Praeanalorgan von C. gracilis hat die gleiche Form wie das von C. peritus. Zwischen der Anal- und der Genitaloeffnung steht ein Paar Adgenitalborsten (ag). Die beiden Genitalklappen (Abb. 2) tragen sechs Paar Genitalborsten (g 1 _ 6). Das am weitesten oral stehende Paar ist medianwaerts aus der Reihe der uebrigen Borsten herausgerueckt und hat etwa die doppelte Laenge der anderen Genitalborsten. An den drei Paar Genitaltastern wurden keine Besonderheiten beobachtet. d) Coxisternalregion. Die Formel fuer die coxisternale Chaetotaxie lautet: (3 - 1 - 3 - 3). Form und Stellung der Coxisternalborsten sind aus Abb. 2 ersichtlich. Die Begrenzungen der miteinander verschmolzenen Epimeren werden durch die staerker sklerotisierten Epimeralleisten gekennzeichnet. Im Bereich der Genitaloeffnung verschmelzen die ventrosejugale und die dritte Epimeralleiste. Eine Sternalleiste ist nur auf dem zweiten Coxisternum vorhanden. Die Apodemata apo 1 _ 3 (Abb. 2) sind im Inneren des Koerpers deutlich zu erkennen. Die Artikulation des Infracapitulum wird durch eine analwaerts von der ersten Epimeralleiste begrenzte Mentonniere (mnt, Abb. 2) ueberdeckt. e) Gnathosoma. Das Infracapitulum (Abb. 10) von C. gracilis ist diarthrisch. Die Linie der labiogenalen Artikulation lg endet an der Basis der Palpen und wird median durch ein schmales Tectum des Hysterostom (H) verdeckt. Die hysterostomatischen Borsten (h) sind allseitig serrat. Oralwaerts schliessen sich an das Mentum (Hysterostom) die Genae (G) an, auf denen die allseitig serraten Medianen (m) und die glatten, mit zwei Nebendornen versehenen Anterioren (a) inserieren. Der orale Teil des Mentum und die Genae sind von einer weitlaeufigen, feinpunktierten Oberflaechenstruktur. In der manubrialen Zone zwischen der Linie ai und dem Rand c des Rutellum ist eine deutliche Porenstruktur vorhanden. Das Rutellum (RU) ist pantelebasisch und traegt auf seiner dorsalen Seite den Maxillarkamm (pe), der auf den actinochitinoesen Teil des Infracapitulum beschraenkt ist. Die Laterallippen (L) sind mit zwei Paar dichtgefiederten, stark gekruemmten Adoralborsten or 1 und or 2 besetzt; das Labrum LS zeigt keine Sonderbildungen, es erscheint am distalen Ende gerade abgeschnitten. Die Cheliceren von C. gracilis zeigen den gleichen Bau wie die von C. peritus. Die Borsten cha und chb, das TRAEGARD'sche Organ und die Areae porosae sind in der gleichen Weise wie bei C. peritus auf dem Chelicerenkoerper angeordnet. Die Chaetotaxieformel des fuenfgliedrigen Palpus (Abb. 3) lautet: (0 - 2 - 1 - 3 - 9) 4). 4) Das Solenidium co der " corne double " wurde in der Formel nicht mitgezaehlt. Das Femur traegt die beiden allseitig serraten, schlanken Borsten inf und sup. Auf dem Genu steht eine ebenfalls allseitig serrate Spitzborste. Von den Borsten der Tibia 1 ", l' und ds sind die antiaxiale sowie die paraxiale Laterale als schlanke, serrate Borsten ausgebildet; die Dorsale ds ist eine unmodifizierte Spitzborste. Insgesamt vier Borsten des Palptarsus von C. gracilis sind eupathidisch: die Ultimalen (ul), die Subultimale sul sowie die Acroculminale acm. acm ist mit dem baculiformen, leicht ventral gekruemmten Solenidium co zur " corne double " assoziiert, die von der Gruppe der uebrigen Eupathidien isoliert steht. Die uebrigen Borsten des Tarsus, die (lt), die (vt) sowie die Culminale cm, sind als einfache, glatte Spitzborsten ausgebildet. Die (vt) sind dorsalwaerts, cm ist ventral gekruemmt. Ein laterocoxaler Dorn e ist vorhanden f) Beine. Die numerische Borstenformel der Beine lautet: I (1 - 5 - 3 - 4 - 19 - 3); II (1 - 5 - 3 - 4 - 16 - 3); III (2 - 3 - 1 - 3 - 15 - 3); IV (1 - 2 - 2 - 3 - 12 - 3). Die Chaetotaxie der Beine von C. gracilis zeigt gegenueber der von C. peritus keine wesentlichen Unterschiede. Lediglich die bei C. peritus im Adultenstadium auftretende paraxiale Ventrale des Tarsus I fehlt bei der vorliegenden Art. Die Form und Stellung der Borsten sowie ihr Auftreten im Verlauf der Ontogenese geht aus Abb. 7 hervor. Drei Borsten des Tarsus I sind eupathidisch, die Proralen (p) und die beim Adulten zur Eupathidie werdende Subunguinale s. Am Tarsus II ist die beim adulten Tier auftretende antiaxiale Laterale 1 " vorhanden 1. Die Ambulacra (Abb. 7) der vorliegenden Art sind tridactyl; eine grosse mediane Kralle wird von zwei kleineren flankiert (Heterodactylie). Im uebrigen zeigen die Tarsen II-IV hinsichtlich ihrer Chaetotaxie keine Besonderheiten. Die Formel fuer die Solenidiotaxie der Beine lautet: I (1 - 2 - 2); II (1 - 1 - 2); III (1 - 1 - 0); IV (0 - 1 - 0). Die Solenidien sind langpiliform oder ceratiform. Der Trochanter III von C. gracilis hat kugelige Gestalt und ist mit einem spitzkonischen Fortsatz versehen (bei C. peritus ist der Trochanter des dritten Beines mit einem stumpfkonischen Fortsatz versehen). Die Area porosa des Femur II liegt auf der paraxialen Seite; auf Trochanter III und Femur III liegt sie jeweils dorsal und geht auf die paraxiale und die antiaxiale Flaeche ueber. Ein laterocoxaler Dorn eI (elcI) konnte bei C. gracilis trotz Anwendung der von Grandjean (1962: 402 f) angegebenen Praeparationsmethoden und unter Verwendung des polarisierten Lichts nicht festgestellt werden. C. Die Entwicklung von Ceratozetes gracilis (Michael). a) Die Aspis. Das Prodorsum bildet einen einheitlichen stark sklerotisierten Schild (Abb. 19), der rostralwaerts zugespitzt ist. Am analen Rand dieser Platte befinden sich - vom vorderen Rand des Notogaster ueberdeckt - die von Grandjean (1951: 265) bei C. peritus erwaehnten brillenfoermigen Einschnitte. Rostral-, Lamellar- und die kurzen Exobothridialhaare sind als schlanke, serrate Spitzborsten ausgebildet. Die Interlamellarhaare sind etwas kraeftiger und nicht so schlank ausgezogen; sie unterscheiden sich aber deutlich von den dicht bedornten, claviformen (in) von C. peritus. Die Oberflaeche der Aspis ist bis auf den analen und lateralen Teil von feinkoerniger Struktur. Etwa von den Interlamellarborsten an analwaerts ist das Prodorsum fast in ganzer Breite poroes. In einem schmalen Bereich am latero-analen Rand der Aspis werden die Poren durch eine hoeckerige Oberflaechenstruktur ersetzt. Der Sensillus aendert seine Gestalt im Verlauf der Ontogenese nur unwesentlich (Abb. 18 a und b). Er ist piliform - leicht claviform. b) Notogaster. Die Entwicklung der gastronotischen Chaetotaxie verlaeuft nach der Formel (12 - 15 - 11). Die unidefizienten Nymphen von C. gracilis sind integridorsal, d. h. die centrodorsalen Borsten da, dm und dp sind vorhanden. Bis auf die lange, einseitig serrate C 3 sind alle Notogasterborsten als kurze und glatte Spitzborsten ausgebildet. Die lateromarginale Depression dlm (Grandjean 1951: 265) ist bei C. gracilis nicht so stark ausgepraegt wie bei C. peritus, sie ist am besten an frisch geschluepften Exemplaren zu erkennen. Ein lateromarginaler Kiel ist ebenfalls vorhanden (Abb. 9, 16). Das Humeralorgan oh (Abb. 17, 19) liegt bei allen Stadien in einer nach oral geoeffneten Tasche des Hysterosoma. Es zeigt bei C. gracilis keine wesentlichen Unterschiede zu der von Grandjean (1951: 264 Fig. 1 D u. E) dargestellten Form. Das Hysterosoma der Larven und Nymphen traegt zahlreiche verschieden geformte und unterschiedlich strukturierte Sklerite, die sich besonders durch ihre braeunliche Faerbung von dem schwach sklerotisierten, weisslich-durchscheinenden Integument des uebrigen Koerpers abheben. Es lassen sich zwei Arten von Platten unterscheiden. Bei dem einen Sklerittyp handelt es sich um rundlich-ovale, poroese Platten, auf denen je eine Notogasterborste inseriert. Diese Basalplatten sind nicht gerandet, ihre Form und Groesse variiert nur unwesentlich. Die Platten des zweiten Typs sind schuesseifoermig in den Koerper eingesenkt und scheinen daher mit einem breiten Rand versehen zu sein. Ihre Oberflaeche ist mit einer groben Hoeckerstruktur 5) ueberzogen. In Groesse und Form ist dieser Sklerittyp sehr variabel. Grandjean (1951: 265) deutet die Sklerite als Regionen muskulaerer Insertion. Quer ueber den Notogaster verlaufen auf allen Stadien zwei mehr oder weniger tief eingesenkte Rinnen, die lateral bis an die lateromarginalen Kiele reichen und die die hinteren Begrenzungen der Segmente C und D darstellen. Die gerandeten Dorsalsklerite folgen in ihrer Anordnung den Segmentbegrenzungen in der Weise, dass einer lateral gelegenen, langgestreckten und unregelmaessig geformten Platte medianwaerts eine Reihe von fuenf bis sieben kleinerer, ovalgeformter Sklerite folgt (Abb. 13, 15, 19). In der Regel liegt an der analen Grenze des Segmentes C eine geringere Anzahl Sklerite als es bei Metamer D der Fall ist. Ausser diesen beiden Plattenreihen sind jederseits noch weitere gerandete Dorsalsklerite vorhanden, die nach Grandjean (1951: 265) die culminalen Sklerite der Segmente C und D darstellen; die culminale Skelettplatte des Metamer E ist im Gegensatz zu C. peritus bei C. gracilis nicht mehr vorhanden. Die gerandeten Sklerite der Lateralregion sind in Anzahl und Groesse variabler als die dorsal gelegenen. 5) Strenzke deutete die Hoecker seinerzeit als ein auf die Sklerite ausgeschiedenes Cerotegument (muendl. Mitteil.). Im Larvenstadium ist der spaeter auftretende Pygidialschild noch in mehrere rundliche oder ovale Einzelsklerite aufgeloest (Abb. 13, 14), die - wie aus ihrer Lage zu den Cupulae im und ip der Segmente E und F hervorgeht - ungefaehr die hintere Begrenzung dieser Metamere anzeigen. Auch der bei der Larve von C. peritus vorhandene, schon an ein Pygidium erinnernde grosse Sklerit auf dem analen Teil des Notogaster (Grandjean 1951, Fig. 2 C u. D) fehlt bei C. gracilis. Die Linie der circumgastralen Dehiszenz d ist bei der Larve vollkommen, sie verlaeuft vor den Borsten (c 1) und (c 2) quer ueber den Notogaster. Ein grosser Pygidialschild PY (Abb. 15) tritt erst von der Protonymphe an in Erscheinung, er ist bei C. gracilis weiter nach oral ausgedehnt als bei C. peritus, bei dem von den centrodorsalen Borsten nur die (dp) auf dem Pygidium stehen. Der pygidiale Schild der vorliegenden Art traegt die Notogasterborsten (dm), (dp) und (hg). Die Stellung der uebrigen Borsten variiert stark (Abb. 9, 16). Die Oberflaeche des Pygidium ist feinkoernig strukturiert. Die Linie d ist bei der Proto- und der Deutonymphe vollkommen. Im Verlauf der Entwicklung von der Proto- zur Tritonymphe treten bezueglich der gastronotischen Chaetotaxie und der Notogasterstrukturen keine nennenswerten Unterschiede auf. Die Linie d ist bei der Tritonymphe unvollkommen, sie endet in der Regel auf der Hoehe der Borste la (Abb. 21). Die Serie der cupuliformen Lyrifissuren ist vollstaendig ausgebildet; ia, im, ip und ih sind von der Larve an vorhanden, ips tritt bei der Proto- und iad bei der Deutonymphe auf. Die Oeffnungen der Glandulae lateroabdominales liegen lateral am Opisthosoma unterhalb der (la). c) Anogenitalregion. Die Formel fuer die Entwicklung der analen Chaetotaxie lautet: (03333 - 0333 - 022). Auf den Stadien der Larve, Proto- und Deutonymphe liegt paraproctale Atrichosie vor. Die adgenitale Chaetotaxie folgt der Formel: (0 - 1 - 1 - 1). Die Genitaltaster treten in der normalen Reihenfolge in Erscheinung (1 - 2 - 3 - 3). Die genitale Chaetotaxie entwickelt sich nach der Formel: (1 - 3 - 5 - 6). d) Coxisternalregion. Die Formeln der coxisternalen Chaetotaxie lauten: Larve (3 - 1 - 2), Protonymphe (3 - 1 - 2 - 1), Deutonymphe (3 - 1 - 3 - 2), Tritonymphe (3 - 1 - 3 - 3). Bei den Larven und Nymphen von C. gracilis ist das Integument der Epimeren teilweise staerker sklerotisiert. Die mediane Begrenzung der auf diese Weise entstehenden Coxalplatten ist unregelmaessig und haeufig schwer zu erkennen. Zur Mitte hin wird die Sklerotisation schwaecher, so dass die Coxalplatten eines Metamer stets durch eine mediane Zone schwacher Sklerotisierung verbunden sind (Abb. 20). Die Oberflaeche der staerker sklerotisierten Bezirke der Epimeren ist stellenweise mit einer kombinierten Poren- und Hoeckerstruktur versehen, die sich besonders lateralwaerts und im Bereich der Epimeralfurchen stark verdichtet. In der Coxisternalregion der Jugendstadien von C. gracilis wurden keine Apodemata beobachtet. e) Gnathosoma. Dem Infracapitulum der vorliegenden Art fehlt die Linie der labiogenalen Artikulation, so dass Hypostom und Genae nicht voneinander getrennt sind. Die Borsten (h), (m) und (a) sind als unmodifizierte Spitzborsten ausgebildet. Die Region zwischen dem unechten Gelenk s (Grandjean 1951: 267, Fig. 1 F) und dem actinochitinoesen Teil des Infracapitulum ist poroes. Auf den beiden Laterallippen stehen je zwei stark gekruemmte Adoralborsten. Der Maxillarkamm pe erstreckt sich ueber den actinochitinoesen Teil des Subcapitulum. Ein laterocoxaler Dorn e ist von der Deutonymphe an vorhanden. Der Femur des Palpus traegt schon bei der Larve die Borsten inf und sup. Das Solenidium omega und die Acroculminale acm sind vom Larvenstadium an zur " corne double " assoziiert. Die Subultimale sul wird bei der Protonymphe eupathidisch. f) Beine. Die Borstenformeln fuer die Beine der Jugendstadien lauten: Larve I (0 - 2 - 2 - 3 - 16 - 1); II (0 - 2 - 2 - 2 - 13 - 1); III (0 - 2 - 1 - 1 - 13 - 1); Protonymphe I (0 - 2 - 2 - 3 - 16 - 1); II (0 - 2 - 2 - 2 - 13 - 1); III (1 - 2 - 1 - 1 - 13 - 1); IV (0 - 0 - 0 - 0 - 7 - 1); Deutonymphe I (0 - 4 - 2 - 3 - 16 - 1); II (0 - 4 - 2 - 3 - 13 - 1); III (2 - 3 - 1 - 2 - 13 - 1); IV (0 - 2 - 2 - 1 - 12 - 1); Tritonymphe I (0 - 4 - 3 - 4 - 18 - 1); II (0 - 4 - 3 - 4 - 15 - 1); III (2 - 3 - 1 - 3 - 15 - 1); IV (1 - 2 - 2 - 3 - 12 - 1). Die Solenidienformeln lauten: Larve I (1 - 1 - 1); II (1 - 1 - 1); III (1 - 1 - 0); Protonymphe I (1 - 1 - 2); II (1 - 1 - 1); III (1 - 1 - 0); IV (0 - 0 - 0); Deutonymphe I (1 - 2 - 2); II (1 - 1 - 2); III (1 - 1 - 0); IV (0 - 1 - 0); Tritonymphe I (1 - 2 - 2); II (1 - 1 - 2); III (1 - 1 - 0); IV (0 - 1 - 0). Die Beine von C. gracilis zeigen hinsichtlich ihrer Konfiguration keine Besonderheiten. Die Solenidio- und Chaetotaxie des ersten Beinpaares und das Auftreten der Solenidien und Borsten im Verlauf der Entwicklung sind aus Abb. 7 und Abb. 11 ersichtlich. Die Solenidien omega 1 I, omega 1 II und omega 2 II sind ceratiform. Auffaellig ist omega 1 I, die bei den Jugendstadien sichelfoermig gekruemmt ist. phi 1 I und phi 2 I stehen auf einer starken dorsalen Apophyse distal auf der Tibia I, sie sind genau wie phiII-phiIV langpiliform. phi 1 I ist laenger als Tarsus I und sein Ambulacrum. Die im Adultenstadium eupathidisch werdende Subunguinale sl tritt nur bei j'uvenilen Exemplaren, sII-sIV jedoch auf allen Stadien als starke Kammborste in Erscheinung. Die uebrigen Borsten der Beine sind als serrate Spitzborsten ausgebildet. Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen C. gracilis und C. peritus ergibt sich aus der Reihenfolge des Auftretens bestimmter Borsten am Femur I, Femur II und Trochanter III: C. gracilis - l'FeIn 2, l'FeIIn 2, 1 ' TrIIIn 1, v'TrIIIn 2; C. peritus - l'FeIn 1, 1 ' FeIIn 1, l'TrIIIn 2, v'TrIIIn 3. Die Femora der Beine sind auf allen ontogenetischen Niveaus mit paraxialen Areae porosae versehen; die Tarsen I tragen eine dorsale Lyrifissur ly. Die Ambulacra der Larven und Nymphen sind im Gegensatz zu denen des Adultus monodactyl.	de	Menke, H. - G. (1964): Revision der Ceratozetidae, 2. Ceratozetes gracilis (Michael) (Arach., Acari, Oribatei). Senckenbergiana biologica 45: 621-634, URL: http://unknown
EB765F00AE44FC57FC57CEC25D966859.taxon	discussion	D. Systematische Stellung. Im folgenden werden die von Grandjean (1953) zusammengestellten Merkmale zur Einordnung von C. gracilis in das vorlaeufige Klassifikationsschema der Oribatiden verwendet. 1. Circumgastrale Dehiszenz; die Linie delta verlaeuft normal. 2. Die Adulten sind stegasim. 3. Ein normales Tracheensystem ist vorhanden, keine Tracheen an den Bothridien. 4. Zwei Paar Adoralborsten stehen auf den Laterallippen (or 2). 5. Nur ein Paar Exobothridialborsten ist vorhanden (Ex 1). 6. Keine protero-hysterosomatische Artikulation. 7. Defizienz in der gastronotischen Chaetotaxie, die Borste f 1 fehlt auf allen Stadien. 8. Ein supracoxaler (laterocoxaler) Dorn an Bein I fehlt. 9. Die Glandulae lateroabdominales sind vorhanden. 10. Die Lyrifissur des Analsegments (ian) fehlt. 11. Normaler Notogaster. 12. Die unidefizienten Nymphen sind nackt. 13. Keine pedalen Tracheenorgane. 14. Die Area porosae sind in der normalen Anzahl des octotaxischen Systems vorhanden. 15. Chaetotaxie des Notogaster: Nymphen Ng (15), Adulti Ng (11). 16. Pteromorphen vorhanden (Ptm). 17. Kein lateralanales Tectum am Notogaster (Ng NBP). 18. Eine deutliche Genalincisur ist vorhanden (CaIG). 19. Die Borsten des Palpfemur sup, inf sind larval (PFlv). 20. Im Adultenstadium sind omega und acm zur " corne double " assoziiert (Acm S). 21. Die dorsalen Borsten der Genu und Tibien fehlen auf allen Stadien (DDC el). 22. Chaetotaxieformel des IV. Beinpaares der Protonymphe ist normal (N 1 (0 - 0 - 0 - 0 - 7 )). 23. Die Nymphen tragen dorsal und lateral am Hysterosoma grosse gerandete Sklerite. Ihr Notogaster ist lateral mit deutlichen Longitudinalkielen versehen, eine lateromarginale Depression (dlm) ist vorhanden. 24. Larve, Proto-, Deutonymphe mit paraproctaler Atrichosie (At 3). 25. Genitale Chaetotaxie: (G (1 - 3 - 5 - 6 )). Gemaess der in den Punkten 1 - 11 zusammengestellten Merkmale gehoert C. gracilis zu den Circumdehiscentiae. Innerhalb dieser 11. Gruppe des GrandJean'schen Klassifikationsschemas muss die vorliegende Art auf Grund der in den Punkten 12 - 25 zusammengestellten Merkmale in die Familie der Ceratozetidae innerhalb der Section der Poronoten eingereiht werden.	de	Menke, H. - G. (1964): Revision der Ceratozetidae, 2. Ceratozetes gracilis (Michael) (Arach., Acari, Oribatei). Senckenbergiana biologica 45: 621-634, URL: http://unknown
EB765F00AE44FC57FC57CEC25D966859.taxon	biology_ecology	E. Oekologie und Verbreitung von Ceratozetes gracilis (Michael). Das fuer die vorliegende Bearbeitung verwendete Material stammt vorwiegend aus Proben, die dem Boden maessig feuchter, acidophiler Mischwaelder (Quercus, Fagus, Picea, Pinus) oder reinen Laubwaeldern (Fagus, Quercus, Fraxinus, Betula) entnommen wurden. Der Boden der Fundorte fuer C. gracilis war entweder mit einer starken Laubstreudecke ueberzogen, die stellenweise von einer dichten Krautvegetation ueberwuchert wurde, oder aber er war mit dichten Moosrasen (Mnium hornum, Dicranum scoparium, Polytrichum formosum) bewachsen, die in der Regel direkt auf dem humos-mineralischen Untergrund wuchsen. Die pH-Werte der C. gracilis-Proben lagen im sauren Bereich innerhalb der Grenzen pH 3.5 - 4.5. Die Zusammensetzung des pflanzlichen Bestandesabfalls scheint - von Ausnahmen abgesehen - fuer das Auftreten von C. gracilis nur untergeordnete Bedeutung zu besitzen, da sich trotz unterschiedlichen Anteils der verschiedenen Komponenten an der bodenbedeckenden Schicht organischer Substanz keine wesentlichen Schwankungen in der Abundanz der untersuchten Art bemerkbar machten. Eine bedeutendere Rolle als limitierender Faktor fuer das Vorkommen von C. gracilis scheint dagegen die Staerke der Schicht organischer Substanz zu spielen. Anhand mehrerer daraufhin untersuchter Proben zeigte sich, dass die untersuchte Art in Boeden mit einem zu schwach entwickelten A-Horizont (Kuehnelt 1950) nicht mehr auftrat. Soweit anhand des vorhandenen Materials festgestellt werden konnte, durfte speziell die F-Schicht des A-Horizontes eine Staerke von ca. 1 - 5 cm nicht unterschreiten. Die aehnlich hohe Abundanz von C. gracilis in reinen Moosrasen - die Polster durften eine Gesamtstaerke von ca. 2 - 3 cm nicht unterschreiten - wird in der von Strenzke (1952: 57) erwaehnten Aehnlichkeit der Strukturverhaeltnisse beider Substrate begruendet sein. Im Untersuchungsgebiet zeigte C. gracilis eine Vorliebe fuer die besonders dichtwuechsigen Mnium hornum-Polster. In zahlreichen Proben aus Koniferen-Monokulturen konnte die vorliegende Art nicht nachgewiesen werden, was wahrscheinlich auf das schwer zersetzbare Substrat und seinen hohen Harzgehalt zurueckzufuehren ist. Als Ausnahme muessen stark ausgeholzte Koniferenbestaende erwaehnt werden, in denen sich auf Grund des verstaerkten Lichteinfalls eine ueppige Vegetationsdecke hauptsaechlich aus Farnen, Rubus, verschiedenen Graesern und dichten Moosrasen gebildet hatte. Die urspruenglich aus reiner Nadelstreu bestehende Bodenbedeckung zeigte an solchen Standorten in den oberen Schichten eine stark veraenderte Zusammensetzung. In den oberen Lagen des A-Horizontes trat der Anteil an Koniferenstreu gegenueber dem aus der Krautvegetation stammenden pflanzlichen Bestandesabfall zurueck, und die C. gracilis-Proben aus derartigen Habitats enthielten nur noch etwa 30 - 40 % Nadelstreu. Fuer das Auftreten von C. gracilis in Koniferenbestaenden scheint somit ein zunehmender Anteil an Laubstreu in der bodenbedeckenden Schicht aus pflanzlichem Bestandesabfall entscheidend zu sein. C. gracilis und C. peritus traten in keiner der daraufhin ueberprueften Proben gemeinsam auf. Soweit sich anhand des bisher untersuchten Materials feststellen liess, bevorzugte C. peritus Biotope, in denen nur eine geringfuegige Schicht pflanzlichen Bestandesabfalls auf dem Boden vorhanden war. Auch die unterschiedlichen pH-Werte der Proben (C. peritus-Proben pH: 4 - 5 - 7; C. gracilis-Proben pH: 4 - 5 - 3 - 5) scheinen auf ein oekologisches Vikariieren beider Arten hinzuweisen. Ihre groesste Abundanz hatte die untersuchte Art in Proben aus den trockeneren Boeden acidophiler Laubwaelder. Das Arten-Spektrum dieser Proben entsprach im wesentlichen dem von Strenzke (1952, Tab. 15) aufgefuehrten Oribatiden-Bestand der Achipteria italica-Synusie des maessig feuchten Waldbodens. Dieser Oribatidenverein stellt eine Erweiterung der Nothrus silvestris-Synusie dar. Ein gelegentliches Erscheinen von C. gracilis in der Belba corynopus-Variante der Liebstadia similis - Gustavia fusiver-Synusie ist nach Strenzke (1952: 48) auf einen zunehmenden Anteil pflanzlichen Bestandesabfalls im Bodenueberzug zurueckzufuehren. Gemaess Strenzke (1952: 134) ist C. gracilis als mesohygrer-oligoeuryoner Begleiter der schon erwaehnten Synusien aus Waldwiesen und neutrophilen Laubwaeldern, besonders aber aus acidophilen Laubwaeldern zu bezeichnen.	de	Menke, H. - G. (1964): Revision der Ceratozetidae, 2. Ceratozetes gracilis (Michael) (Arach., Acari, Oribatei). Senckenbergiana biologica 45: 621-634, URL: http://unknown
EB765F00AE44FC57FC57CEC25D966859.taxon	distribution	Als Verbreitungsgebiet dieser Art gelten das gesamte Europa bis Finnland und Nordschweden, ferner Island und Nordamerika.	de	Menke, H. - G. (1964): Revision der Ceratozetidae, 2. Ceratozetes gracilis (Michael) (Arach., Acari, Oribatei). Senckenbergiana biologica 45: 621-634, URL: http://unknown
EB765F00AE44FC57FC57CEC25D966859.taxon	diagnosis	F. Zusammenfassung der wichtigsten Merkmale. Adultus: Laenge 550 (510 - 590) y, Breite 350 (330 - 380) y. Faerbung: Ein helles Rotbraun, eine schwach ausgepraegte, dunklere Querbinde verlaeuft etwa um die Mitte des Koerpers. Rostraltectum mit zwei grossen Lateralspitzen und einer kleinen Medianspitze. Lamellen schmaler als bei C. peritus und ohne Laengsstreifung. Aeusserer Becher des Bothridium aus drei Schuppen bestehend, der Fortsatz psdm der dorsomedianen Schuppe sdm ist stark oralwaerts gekruemmt und bis auf seine orale Kante mit der ventrolateralen Schuppe svl verwachsen (psdm kein freistehendes Blaettchen). Sensillus piliform-claviform. 11 Paar sehr kurzer Notogasterborsten. 4 Paar Areae porosae auf dem Notogaster. Die Areae porosae Aj fehlen. Lamelliformes Tutorium mit langer, schlanker Spitze. Keine Zaehne an der Dorsalkante des Tutorium. Starker Genalprocessus vorhanden. Custodium mit langer, schlanker Spitze, die bis zur Hinterkante der Pedotecta I reicht. Lamelliformes Discidium zwischen Bein III und IV. Chaetotaxie des Beines I: (1 - 5 - 3 - 4 - 19 - 3). Trochanter III kugelfoermig mit spitzkonischem Fortsatz. Jugendstadien: Hysterosoma der Larven und Nymphen mit deutlichen, gerandeten Skleriten besetzt. Lateromarginaler Kiel des Hysterosoma vorhanden. Notogasterborsten inserieren als unmodifizierte, kurze Spitzborsten auf Basalskleriten oder auf dem Pygidium. Larven ohne pygidialen Schild, Pygidium von der Protonymphe an vorhanden. Die centrodorsalen Borsten (dm) und (dp) inserieren auf Pygidium. Entwicklung der Borsten an Femur I und II, sowie an Trochanter III: l'FeIn 2, l'FeIIn 2, 1 ' TrIIIn 1, v'TrIIIn 2; (C. peritus: l'FeIn 1, l'FeIIn 1, rTrIIIn 2, v'TrIIIn 3).	de	Menke, H. - G. (1964): Revision der Ceratozetidae, 2. Ceratozetes gracilis (Michael) (Arach., Acari, Oribatei). Senckenbergiana biologica 45: 621-634, URL: http://unknown
