identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
03F087F72E66FFD8FF36FE693826246F.text	03F087F72E66FFD8FF36FE693826246F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Andrena lagopus LATREILLE 1809	<div><p>Andrena lagopus LATREILLE, 1809 – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Linz-Ebelsberg, Mönchgraben, N48°14‘07‘‘ E14°21‘49‘‘, Feldrand, auf Barbara vulgaris, 1♀ 24.4.2021, leg. E. Ockermüller &amp; A. Link, det. E. Ockermüller (Coll. OLM). NÖ – Bez. Melk, Ruprechtshofen, Zinsenhof, N48°08‘54‘‘ E15°15‘31‘‘ auf Brassica napus, 1♀ 8.5.2009, N48°08‘49‘‘ E15°15‘27‘‘ 1♀ 9.5.2010; Bez. Melk, Mauer b. Melk, N48°13‘56‘‘ E15°25‘01‘‘ auf Brassica napus, 1♀ 6.5.2011, leg. &amp; det. B. Pachinger (Coll. Boku-INF).</p> <p>Bei der Zweizelligen Sandbiene handelt es sich um eine wärmeliebende, eher westmediterrane Art mit Ausstrahlung weit nach Mitteleuropa, die als Nistsubstrat offenbar Sand und Löss bevorzugt (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Sie ist auf Brassicaceae spezialisiert, wobei auch andere Pflanzenfamilien als Nektarquelle von ihr genutzt werden (WESTRICH 2018). SCHWARZ &amp; GUSENLEITNER (1997) nennen einen historischen Fund aus Graz aus dem Jahr 1919, wobei es sich wohl um den ersten Nachweis für Österreich handelt (St. Peter, 25.5.1919, 1♀, leg. Salzmann, det. F. Gusenleitner, Coll. Joanneum). Weitere spärliche Meldungen aus dem Burgenland, Niederösterreich und der Steiermark fassen SCHWARZ &amp; GUSENLEITNER (1997) zusammen; ZETTEL et al. (2002) melden A. lagopus erstmals für Wien. Seither hat sich die Sandbiene im Osten Österreichs stark ausgebreitet (siehe OCKERMÜLLER &amp; ZETTEL 2016), wie mehrere Funde belegen. Die bisher westlichsten Funde stammen aus dem Bezirk Melk (Ruprechtshofen und Mauer bei Melk), wo pollensammelnde Weibchen direkt in den Rapsfeldern zu finden waren. In Oberösterreich konnte ein Weibchen entlang eines an eine Magerwiese angrenzenden Feldrandes auf Winterkresse gesammelt werden. Bei dem Fundort handelt es sich um Restbestände ehemals ausgedehnter Halbtrockenrasen des berühmten Sammelgebiets Mönchgraben Einblicke in die ehemals vielfältige Fauna und Flora dieses Gebiets vor dem Bau der Autobahn können in HAMANN (1960) nachgelesen werden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E66FFD8FF36FE693826246F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E66FFDBFF36FB47395B247C.text	03F087F72E66FFDBFF36FB47395B247C.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Andrena pillichi NOSKIEWICZ 1939	<div><p>Andrena pillichi NOSKIEWICZ, 1939 – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Perg, Aist, Machlanddamm, 20.6.2018, 1♁ leg. &amp; det. E. Ockermüller, vid. H. R. Schwenninger; Bez. Perg, Mettensdorf, Machlanddamm, 21.6.2018, 1♁ leg. &amp; det. E. Ockermüller, vid. H. R. Schwenninger.</p> <p>Pillichs Zwergsandbiene ist von Venetien über die Ukraine und Südrussland bis nach Kasachstan verbreitet (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Der taxonomische Status dieser Art ist noch nicht restlich geklärt – manche Autoren verwenden sie synonym zu Andrena alfkenella PERKINS, 1914. Aufgrund der spiegelglatten Tergite und der stark ausgeprägten Punktierung unterscheidet sie sich jedoch deutlich von dieser (siehe Merkmale in SCHMIDEGGER &amp; SCHEUCHL 1997). Bisher liegen gesicherte Fundmeldungen lediglich aus Niederösterreich und dem Burgenland vor (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Die Funde aus Stammersdorf in Wien, welche in PITTIONI &amp; SCHMIDT (1943) publiziert sind, gehören zu Andrena niveata FRIESE, 1887 (siehe ZETTEL et al. 2015), jedoch gibt es noch einen Beleg aus Jedlesee aus dem Jahr 1941 (leg. L. Mader, det. F. Gusenleitner, Apidat), der sich in den Naturkundlichen Landessammlungen Niederösterreich in Sankt Pölten befindet. Die</p> <p>Art gilt als polylektisch, wobei die erste Generation (April-Juni) häufig auf Kreuzblütlern und die zweite Generation (Juli-August) vor allem auf Doldenblütlern beobachtet wird. Trockenwarme Biotope mit Steppencharakter – wie der Hochwasserdamm Machland – gelten als bevorzugter Lebensraum (Abb. 1).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E66FFDBFF36FB47395B247C	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E65FFDBFF36FB413A5B25DB.text	03F087F72E65FFDBFF36FB413A5B25DB.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Andrena schencki MORAWITZ 1866	<div><p>Andrena schencki MORAWITZ, 1866</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Linz-Land, Kronstorf, Kiesabbau, N48°7‘53‘‘ E14°26‘39‘‘, auf Kamille, 1♀ 28.6.2020, leg. &amp; det. E. Ockermüller.</p> <p>Das Verbreitungsgebiet von Schencks Sandbiene erstreckt sich von Portugal ostwärts bis Turkmenien, nordwärts bis Dänemark und südwärts bis Israel (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Aus Österreich ist sie zwar aus allen Bundesländern ausser Vorarlberg gemeldet (GUSENLEITNER et al. 2012), hat jedoch ihren Verbreitungsschwerpunkt im wärmegetönten Osten des Landes. EBMER et al. (2018) melden A. schencki nach 40 Jahren wieder für Oberösterreich und geben alle bisher bekannten Funddaten aus dem Bundesland an. Nun gelang ein weiterer Fund dieser seltenen Sandbiene auf einem renaturierten Hügel in einer Kiesgrube bei Kronstorf (Abb. 2). Das Weibchen konnte beim Pollensammeln an Kamille beobachtet werden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E65FFDBFF36FB413A5B25DB	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E64FFDAFF36FC1F3AFC263A.text	03F087F72E64FFDAFF36FC1F3AFC263A.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Andrena simillima SMITH 1851	<div><p>Andrena simillima SMITH, 1851 – Wiederfund nach 70 Jahren</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Linz-Ebelsberg, Schiltenbergstrasse, N48°14‘36‘‘ E14°20‘36‘‘, Magerwiese, 1♁ 25.7.2021, leg. &amp; det. E. Ockermüller (Coll. OLM).</p> <p>Die Ockerköpfige Herbstsandbiene gehört zur Untergattung Cnemidandrena und damit zu den erst im Spätsommer oder Frühherbst erscheinenden Sandbienen-Arten. Die Art ist paläarktisch verbreitet, fehlt jedoch auf der Iberischen Halbinsel und den mediterran getönten Staaten Nordafrikas. Sandheiden und Felssteppen gelten als bevorzugte Lebensräume (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). GUSENLEITNER et al. (2012) geben die Art für Oberösterreich und Tirol an, während die Nachweise aus Niederösterreich (inkl. Wien) und dem Burgenland aufgrund unpassender Habitate als sehr zweifelhaft eingestuft werden (siehe auch ZETTEL et al. 2015). Aus Oberösterreich sind Funde aus Hollerberg im Mühlviertel (leg. E. Kranzl) aus den Jahren 1943 und 1951 sowie ein Fund aus Linz, Katzbach aus dem Jahr 1940 (leg. J. Kloiber) bekannt. Die Fundortangaben aus Sarleinsbach aus den Jahren 1933, 1944 und 1947 sind vermutlich nicht richtig, da der Sammler, Josef Kloiber, in diesem Ort zwar gewohnt hat, die Belege jedoch oftmals von anderen Fundorten stammen. Im Naturhistorischen Museum Wien findet sich zudem ein weiterer Beleg aus Freistadt aus dem Jahr 1896 (leg. A. Handlirsch). Zur Unterscheidung zu den nächstverwandten Arten A. nigriceps (KIRBY, 1802) und A. freygessneri ALFKEN, 1904 sei auf EBMER (2001) verwiesen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E64FFDAFF36FC1F3AFC263A	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E63FFDDFF36FF183A7A236F.text	03F087F72E63FFDDFF36FF183A7A236F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Biastes emarginatus (SCHENCK 1853)	<div><p>Biastes emarginatus (SCHENCK, 1853)</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Ried i. I., Sankt Martin i. I., Sindhöring, N48°17‘44‘‘ E13°24‘36‘‘, ehemalige, verbuschte Sandgrube mit Clinopodium vulgare, 1♀ 9.8.2019, leg. &amp; det. E. Ockermüller.</p> <p>Die Filzige Kraftbiene schmarotzt bei den Schlürfbienen-Arten Rophites algirus PÉREZ, 1895 und R. quinquespinosus SPINOLA, 1808 und ist von den Pyrenäen bis Mittelsibirien verbreitet (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). In Österreich kennt man sie bis auf Salzburg, Tirol und Vorarlberg aus allen Bundesländern (GUSENLEITNER et al. 2012). Die Verbreitung in den östlichen Bundesländern fassen ZETTEL et al. (2019) zusammen, jene von Oberösterreich wurde von KOLLER (1959) veröffentlicht. Letzterer schreibt, dass die Art im Bundesland weit verbreitet und stellenweise häufig anzutreffen ist. Tatsächlich stammen die meisten der angeführten Funde jedoch aus dem Zentralraum oder aus der näheren Umgebung von Linz. Weitere noch unerwähnte Fundorte sind Gallneukirchen (1971), Linz (1963), Linz, Kreuzwirt (1971), Luftenberg (1953, 1963), Mönchgraben, Ebelsberg (1954, 1966), Oberreichenbach (1985), Schiltenberg (1967), Steyrermühl, Talholz (1955), Steinleiten, Rodltal (1957), Rodltal bei Gramastetten (1964), Windegg bei Steyregg (1950, 1953) (Coll. OLM und Apidat). Wir melden hier den nordwestlichsten Fund dieser Biene in Österreich aus Sankt Martin im Innkreis. Das gefangene Exemplar flog in einer ehemaligen, nun verbuschten Sandgrube um die Blüten des Gemeinen Wirbeldosts. Es ist daher zu vermuten, dass die Filzige Kraftbiene am Fundort bei R. algirus schmarotzt, der vorzugsweise Stachys und Clinopodium vulgare als Pollenquellen nutzt (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E63FFDDFF36FF183A7A236F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E63FFDDFF36FC473A20261D.text	03F087F72E63FFDDFF36FC473A20261D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Ceratina chalybea CHEVRIER 1872	<div><p>Ceratina chalybea CHEVRIER, 1872 – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.091389&amp;materialsCitation.latitude=48.195835" title="Search Plazi for locations around (long 14.091389/lat 48.195835)">Bez. Wels-Land</a>, Unterhart, N48°11‘45‘‘ E14°5‘29‘‘, Magerwiesen-Böschung, 1 Ex., 24.4.2019; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.271667&amp;materialsCitation.latitude=48.24" title="Search Plazi for locations around (long 14.271667/lat 48.24)">Bez. Linz-Land</a>, St. Martin, Bahnhofsbrache, N48°14‘24‘‘ E14°16‘18‘‘, 1♀ 25.5.2019, 1♀ 31.7.2019; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.334167&amp;materialsCitation.latitude=48.31139" title="Search Plazi for locations around (long 14.334167/lat 48.31139)">Bez. Urfahr-Umg.</a>, Plesching, Hochwasserdamm, N48°18‘41‘‘ E14°20‘3‘‘, 1♀ 20.6.2019; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.7941675&amp;materialsCitation.latitude=48.19917" title="Search Plazi for locations around (long 14.7941675/lat 48.19917)">Bez. Perg</a>, Saxendorf, Machlanddamm, N48°11‘57‘‘ E14°47‘39‘‘, 1♀ 13.6.2020; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.71&amp;materialsCitation.latitude=48.1925" title="Search Plazi for locations around (long 14.71/lat 48.1925)">Bez. Perg</a>, Wagra, Machlanddamm, N48°11‘33‘‘ E14°42‘36‘‘, 1♁ 16.6.2020; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.444167&amp;materialsCitation.latitude=48.131386" title="Search Plazi for locations around (long 14.444167/lat 48.131386)">Bez. Linz-Land</a>, Kronstorf, Lössabbau, N48°7‘53‘‘ E14°26‘39‘‘, 1♀ 28.6.2020; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.362223&amp;materialsCitation.latitude=48.238335" title="Search Plazi for locations around (long 14.362223/lat 48.238335)">Linz-Ebelsberg</a>, N48°14‘18‘‘ E14°21‘44‘‘, Waldrand, 1♀ 18.6.2021, alle leg. &amp; det. E. Ockermüller; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.413333&amp;materialsCitation.latitude=48.261665" title="Search Plazi for locations around (long 14.413333/lat 48.261665)">Bez. Perg</a>, Luftenberg, N48°15‘42‘‘ E14°24‘48‘‘, Magerwiese, 1♀ 16.6.2021, leg. &amp; det. A. Link.</p> <p>Bei der Metallischen Keulhornbiene handelt es sich um eine mediterran verbreitete Art, welche jedoch im Norden bis Mitteldeutschland und im Osten bis Westsibirien vordringt (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Sie gilt als ausgesprochen polylektisch und nutzt meist dürre Brombeerranken zum Anlegen ihrer Nester (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). C. chalybea ist aus dem Burgenland, Niederösterreich, Wien, der Steiermark und Kärnten bekannt (GUSENLEITNER et al. 2012). Im Osten Österreichs ist sie nicht selten (z.B. HAUSLHOFSTÄTTER 2000, PACHINGER 2012, ZETTEL et al. 2015), der nächste Fundort zu Oberösterreich liegt in Spitz an der Donau. Es ist daher wahrscheinlich, dass die Art aus dem Osten entlang der Donau nach Oberösterreich eingewandert ist. In Oberösterreich wurde C. chalybea an mehreren Standorten festgestellt und dürfte in Ausbreitung begriffen sein. Auch in Kärnten breitet sich die Art aus. Bisher war sie nur an besonderen Wärmeplätzen im Zentralraum (Ulrichsberg, Launsdorf, Kohldorf südlich Völkermarkt) und Unterkärnten (St. Josef im Laschental, Lavamünd) bekannt und konnte nun auch weit westlich im Mölltal (Gratschach, 730m, 12.7.2020, 1♀ leg. A.W. Ebmer) erstmals gefunden werden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E63FFDDFF36FC473A20261D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E62FFDCFF36FF183A4A2367.text	03F087F72E62FFDCFF36FF183A4A2367.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Ceratina cucurbitina (ROSSI 1792)	<div><p>Ceratina cucurbitina (ROSSI, 1792) – Bestätigung für Oberösterreich, Neufund für</p> <p>Kärnten N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Rohrbach, Haslach, Holstein, Hausgarten, N48°34‘23‘‘ E14°03‘14‘‘,</p> <p>auf Veronica chamaedrys, 1♀ 5.6.2021, leg. J. Hackl, det. E. Ockermüller (Coll. Hackl); KTN – Bez. Wolfsberg, Lavamünd, Strasse zur Soboth, Trockenwiesen, 370 m, N46°38‘19‘‘ E14°57‘38‘‘, 1♁ 1.6.2020, leg. &amp; det. A.W. Ebmer (Coll. Ebmer).</p> <p>Die Verbreitung von der Schwarzen Keulhornbiene deckt sich mit jener der vorangegangen Art, Ceratina chalybea. In Österreich gab es gesicherte Meldungen lediglich aus den pannonischen Regionen von Niederösterreich, Wien und des Burgenlandes sowie der Südsteiermark (GUSENLEITNER et al. 2012, HAUSL- HOFSTÄTTER 2000). Aus Oberösterreich gibt es publizierte Meldungen vom Mönchgraben und von den Urfahrwänd, jedoch ohne genaue Funddaten (HAMANN 1960). HAMANN (1960) schreibt dazu, dass die Art vereinzelt im Mönchgraben und häufig in den Urfahrwänd zu finden ist. Beim Blütenbesuch gibt er Stachys recta und gelbe Asteraceae an; als Flugzeit nennt er Mai bis Juni. Da diese Keulhornbiene aufgrund ihrer schwarzen Körperfärbung, des vergleichsweise langen Kopfes und der späteren Flugzeit nicht verwechselt werden kann, gehen wir nicht von einer Fehldetermination aus. Leider konnten die genannten Belege nicht gefunden werden. Der Zweitautor konnte die Art trotz intensiver Nachsuche in den Urfahrwänd nie nachweisen (siehe EBMER 2003). Bei dem Nachweis aus Haslach handelt es sich somit um eine bestätigte Fundmeldung für Oberösterreich. Der Neufund für Kärnten stammt aus Lavamünd, nahe der Grenze zur Südsteiermark. Der näheste Fundort dazu liegt in Leutschach in der Steiermark.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E62FFDCFF36FF183A4A2367	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E62FFDFFF36FCBF3F3724E8.text	03F087F72E62FFDFFF36FCBF3F3724E8.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Colletes hederae SCHMIDT & WESTRICH 1993	<div><p>Colletes hederae SCHMIDT &amp; WESTRICH, 1993</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.323334&amp;materialsCitation.latitude=48.31111" title="Search Plazi for locations around (long 14.323334/lat 48.31111)">Bez. Urfahr-Umg.</a>, Puchenau, Sandkisten im Pfarrkindergarten, 265m, N48°18‘40‘‘ E14°19‘24‘‘, 12.9.2018, Weibchen in hoher Anzahl, beob. A.W. Ebmer; Bez. Linz-Urfahr, Biologiezentrum, Ökopark, Sept. 2020, beide Geschlechter in hoher Anzahl, beob. E. Ockermüller; Bez. Linz-Land, Fernbach SE St. Florian, Blühstreifen, 1♁ 21.8.2021, leg. &amp; det. Mart. Schwarz (Coll. Schwarz); <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.261945&amp;materialsCitation.latitude=48.21472" title="Search Plazi for locations around (long 14.261945/lat 48.21472)">Bez. Linz-Land</a>, Haid b. Ansfelden, N48°12‘53‘‘ E14°15‘43‘‘, auf Hedera helix, 1♀ 1♁ 11.9.2021, leg. &amp; det. E. Ockermüller; Gmunden, 13.9.2021, beide Geschlechter in hoher Anzahl an Böschung, leg. P. Farbowski, det. E. Ockermüller (Coll. OLM).</p> <p>Die Efeu-Seidenbiene (Abb. 3) befindet sich in den letzten Jahren in Mitteleuropa in starker Ausbreitung (z.B. HOPFENMÜLLER 2014, JACOBI et al. 2015, BOGUSCH et al. 2021). Einen Überblick über die Ausbreitungshistorie in Österreich und Deutschland geben ZETTEL &amp; WIESBAUER (2014) und EBMER et al. (2018). Mittlerweile ist die Art aus allen Bundesländern mit Ausnahme von Kärnten und Tirol bekannt (EBMER et al. 2018, HOPFENMÜLLER 2019, FRIEBE et al. 2021). In Oberösterreich wurde sie erstmals 2016 im Botanischen Garten in Linz beobachtet, ein Jahr später auch in Hochberg-Ach im Bezirk Braunau (REICHHOLF 2017). Seit 2020 gibt es eine grössere Population im Ökopark des Biologiezentrums in Linz-Urfahr. Im Jahr 2021 konnten mehrere Exemplare in Haid bei Ansfelden an Efeu sowie Goldrute (ausschliesslich Männchen) nachgewiesen werden, wobei Colletes hederae mit Sicherheit erst in diesem Jahr dort auftrat, da trotz intensiver Nachsuche die Biene in den Vorjahren nicht zu finden war. Ein weiterer Beleg wurde von der Bezirkshauptmannschaft Gmunden zur Determination ans Biologiezentrum geschickt. Ebenso konnte die Art an einem Blühstreifen bei St. Florian in den Jahren 2020 und 2021 nachgewiesen werden.</p> <p>Epeoloides coecutiens (FABRICIUS, 1775) – Zweitfund für Oberösterreich N a c h w e i s e: OÖ – Linz-Urfahr, KGA Riesenhof, Parzelle 60-61, N48°19‘06‘‘ E14°16‘13‘‘, 1♁</p> <p>10.- 15.6.2018, leg. J. Tiefenthaler, det. E. Ockermüller (Coll. OLM); Bez. Rohrbach, Haslach, Holstein, Hausgarten, N48°34‘23‘‘ E14°03‘14‘‘, auf Knautia arvensis, 1♀ 7.8.2021, leg. J. Hackl, det. A.W. Ebmer (Coll. Hackl).</p> <p>Die Schmuckbiene Epeoloides coecutiens ist von Westfrankreich bis Mittelsibirien verbreitet (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Sie wurde von EBMER et al. (2018) erstmals für Oberösterreich gemeldet und ist nun aus allen Bundesländern mit Ausnahme Tirols bekannt. Obwohl ihre beiden Wirtsbienen Macropis europaea WARNCKE, 1973 und Macropis fulvipes (FABRICIUS, 1804) häufig an Lysimachia beobachtet werden können, findet man ihren Brutparasiten nur sehr selten. Der Zweitfund gelang nur unweit des ersten Fundortes (Katzbach, Burgstaller-Wald) in einer Kleingartensiedlung in Linz-Urfahr.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E62FFDFFF36FCBF3F3724E8	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E61FFDEFF36FAC73A302444.text	03F087F72E61FFDEFF36FAC73A302444.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Halictus scabiosae (ROSSI 1790)	<div><p>Halictus scabiosae (ROSSI, 1790)</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.656111&amp;materialsCitation.latitude=47.832222" title="Search Plazi for locations around (long 14.656111/lat 47.832222)">Bez. Steyr-Land</a>, S Weyer, Grossloiben, 660m, N47°49‘56‘‘ E14°39‘22‘‘, 1♀ 17.7.2019, leg. &amp; det. A.W. Ebmer (Coll. Ebmer); <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.691389&amp;materialsCitation.latitude=47.920555" title="Search Plazi for locations around (long 13.691389/lat 47.920555)">Bez. Vöcklabruck</a>, Hongar W Gmunden, 870- 940m, N47 ° 55'14'', E13 ° 41'29'', 2♀♀ 24.7.2021, leg. F. Gusenleitner, det. Mart. Schwarz (Coll. OLM); <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.686945&amp;materialsCitation.latitude=47.920834" title="Search Plazi for locations around (long 13.686945/lat 47.920834)">Bez. Vöcklabruck</a>, Hongar W Gmunden, 740-850m, N47 ° 55'15'', E13 ° 41'13'', 1♀ 24.7.2021, leg. &amp; det. Mart. Schwarz (Coll. OLM); <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.053889&amp;materialsCitation.latitude=48.573055" title="Search Plazi for locations around (long 14.053889/lat 48.573055)">Bez. Rohrbach</a>, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.053889&amp;materialsCitation.latitude=48.573055" title="Search Plazi for locations around (long 14.053889/lat 48.573055)">Haslach</a>, Holstein, Hausgarten, 500-600m, N48°34‘23‘‘ E14°03‘14‘‘, auf Centaurea, 1♁ 26.7.2021, leg. &amp; det. J. Hackl, vid. E. Ockermüller (Coll. Hackl); <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.591944&amp;materialsCitation.latitude=47.905834" title="Search Plazi for locations around (long 13.591944/lat 47.905834)">Bez. Vöcklabruck</a>, Gahberg bei Weyregg am Attersee, N47°54‘21‘‘ E13°35‘31‘‘, 1 Ex., 29.7.2021, leg. &amp; det. E. Ockermüller.</p> <p>Über die Ausbreitungsgeschichte der Gelbbindingen Furchenbiene (Abb. 4) haben EBMER et al. (2018) ausführlich berichtet. Seitdem sind rund weitere 50 Fundorte in Oberösterreich hinzugekommen, v.a. in den niedrigen Lagen von Baumgartenberg im Osten bis Werfenau im Westen. Nun hat sich die Furchenbiene auch in höhere Lagen des Mühlviertels (Haslach) ausgebreitet und ist im Süden bis in die Voralpen (Weyer, Hongar und Gahberg beim Attersee) vorgedrungen. Das Weibchen von Weyer war frisch und scheint in diesem Gebiet geschlüpft zu sein. Es handelt sich also nicht nur um herumstreunende Männchen, sondern es ist von einer Besiedelung auszugehen. Mittlerweile ist H. scabiosae aus allen Bundesländern mit Ausnahme von Tirol und Kärnten nachgewiesen (EBMER et al. 2018).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E61FFDEFF36FAC73A302444	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E60FFD1FF36FB5B397B21CC.text	03F087F72E60FFD1FF36FB5B397B21CC.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Hoplitis tridentata (DUFOUR & PERRIS 1840)	<div><p>Hoplitis tridentata (DUFOUR &amp; PERRIS, 1840)</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=13.902499&amp;materialsCitation.latitude=48.324165" title="Search Plazi for locations around (long 13.902499/lat 48.324165)">Bez. Eferding</a>, Prambachkirchen, Weinzierl, 380m, N48°19‘27‘‘ E13°54‘09‘‘, 1♀ 7.7.2011, leg. &amp; det. A.W. Ebmer (Coll. Ebmer); <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.6066675&amp;materialsCitation.latitude=48.216946" title="Search Plazi for locations around (long 14.6066675/lat 48.216946)">Bez. Perg</a>, Naarn i, M. Machlanddamm, N48°13‘01‘‘ E14°36‘24‘‘, 1♀, 20.6.2018; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.453889&amp;materialsCitation.latitude=48.09972" title="Search Plazi for locations around (long 14.453889/lat 48.09972)">Bez. Steyr-Land</a>, <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.453889&amp;materialsCitation.latitude=48.09972" title="Search Plazi for locations around (long 14.453889/lat 48.09972)">Dietach</a>, Staning, Kiesabbau, N48°5‘59‘‘ E14°27‘14‘‘, auf Lotus corniculatus, 1♁ 23.7.2019; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.444167&amp;materialsCitation.latitude=48.131386" title="Search Plazi for locations around (long 14.444167/lat 48.131386)">Bez. Linz-Land</a>, Kronstorf, Lössabbau, N48°7‘53‘‘ E14°26‘39‘‘, 1♁ 28.6.2020; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.4366665&amp;materialsCitation.latitude=48.27833" title="Search Plazi for locations around (long 14.4366665/lat 48.27833)">Bez. Perg</a>, Statzing, Lössabbau, N48°16‘42‘‘ E14°26‘12‘‘, 1♁ 28.6.2020, alle leg. &amp; det. E. Ockermüller.</p> <p>Die Dreizahn-Stängelbiene ist westpaläarktisch verbreitet mit grosser Nord-Süd-Amplitude, und erreicht bei Kemerowo im Mittelsibirischen Bergland ihre östlichste Verbreitungsgrenze (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Von ihr existieren gesichterte österreichische Nachweise aus dem Burgenland, aus Niederösterreich, Wien, Oberösterreich und der Steiermark (GUSENLEITNER et al. 2012), wobei der Erstfund für das Bundesland erst von SCHWARZ &amp; GUSENLEITNER (1999) gemeldet wird. Wieso der Nachweis aus Kärnten in der Checkliste als fraglich eingestuft wird, ist uns nicht bekannt (siehe SCHWARZ &amp; GUSENLEITNER 1999). Vermutlich wurde der Nachweis aus Frojach SW Rosenegg (1998) nur versehentlich mit einem Fragezeichen versehen. Da andererseits von der Steiermark nur ein Literaturzitat von "Graz, Schlachthaus" (leg. E. Hoffer, 1894; HOFFER 1895) exisitiert, sollte wahrscheinlich dieser Fund als fraglich gekennzeichnet werden. Auch der Tiroler Fund (Reutte, leg. K.F. Kohl) stammt aus der Literatur (SCHLETTERER 1887). Die wärmeliebende Offenlandsart galt lange Zeit als spezialisiert auf Fabaceae, jedoch nutzt sie laut Pollenanalysen auch Natternkopf als Futterpflanze (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Die Nester legt die Biene in dürren, markhaltigen und aufrecht stehenden Pflanzenstängeln an. Bevorzugt werden dabei Königskerzen, Disteln und Brombeeren. Aus Oberösterreich war uns nur ein Beleg aus einer Kaolingrube in Weinzierl im Bezirk Perg (1993) bekannt (siehe SCHWARZ &amp; GUSENLEITNER 1999).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E60FFD1FF36FB5B397B21CC	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6FFFD1FF36FDE2382D2406.text	03F087F72E6FFFD1FF36FDE2382D2406.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lasioglossum clypeare (SCHENCK 1853)	<div><p>Lasioglossum clypeare (SCHENCK, 1853) – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.1663885&amp;materialsCitation.latitude=48.27722" title="Search Plazi for locations around (long 14.1663885/lat 48.27722)">Bez. Linz-Land</a>, Kirchberg-Thening, Magerwiesen-Böschung, N48°16‘38‘‘ E14°9‘59‘‘, 1♀ auf Stachys recta, 8.6.2019; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.179444&amp;materialsCitation.latitude=48.31361" title="Search Plazi for locations around (long 14.179444/lat 48.31361)">Bez. Lind-Land</a>, Mühlbach, Lössböschung, N48°18‘49‘‘ E14°10‘46‘‘, 1♀ auf Stachys recta, 17.6.2021; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.363611&amp;materialsCitation.latitude=48.23528" title="Search Plazi for locations around (long 14.363611/lat 48.23528)">Linz-Ebelsberg</a>, Mönchgraben, Magerwiese, N48°14‘07‘‘ E14°21‘49‘‘, 1♁ 15.7.2021; <a href="https://tb.plazi.org/GgServer/search?materialsCitation.longitude=14.413333&amp;materialsCitation.latitude=48.261665" title="Search Plazi for locations around (long 14.413333/lat 48.261665)">Bez. Perg</a>, Luftenberg, Magerwiese, N48°15‘42‘‘ E14°24‘48‘‘, 1♀ 16.7.2021, alle leg. &amp; det. E. Ockermüller (Coll. OLM).</p> <p>Die Glatte Langkopf-Schmalbiene galt bis vor wenigen Jahren noch als ausgesprochene Seltenheit in Österreich (siehe OCKERMÜLLER &amp; ZETTEL 2016). In den letzten Jahren wurden die Fundmeldungen im Osten Österreichs jedoch häufiger (z. B. PACHINGER et al. 2019, ZETTEL et al. 2019), wo sie aus den Bundesländern Niederösterreich, Wien, der Steiermark und dem Burgenland bekannt ist (GUSENLEITNER et al. 2012). Auch in Bayern und Baden-Württemberg ist die Art offenbar in Ausbreitung (mdl. Mitt. R. Schwenninger &amp; E. Scheuchl). Da die bevorzugten Futterpflanzen Stachys recta und Ballota nigra immer schon vorhanden waren, dürfte der Grund für die Arealerweiterung wohl in den wärmeren Lufttemperaturen liegen. Denn als hauptsächlich mediterran verbreitete Art bevorzugt sie ein warm-trockenes Mikroklima. In Oberösterreich wurde L. clypeare das erste Mal im Jahr 2019 nachgewiesen und ist seitdem von vier Standorten bekannt. Wir vermuten, dass sich die Art entlang der Donau vom Osten her ausgebreitet hat. An allen Standorten standen mehrere Exemplare des Aufrechten Ziests in Blüte.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6FFFD1FF36FDE2382D2406	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6FFFD0FF36FB9D39CA2312.text	03F087F72E6FFFD0FF36FB9D39CA2312.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lasioglossum costulatum (KRIECHBAUMER 1873)	<div><p>Lasioglossum costulatum (KRIECHBAUMER, 1873) – Wiederfund nach 52 Jahren</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Linz-Ebelsberg, N48°14‘18‘‘ E14°21‘44‘‘, Waldrand, auf Campanula trachelium, 1♀ 18.6.2021, leg. &amp; det. E. Ockermüller (Coll. OLM).</p> <p>Die westpaläarktische Art ist aus allen Bundesländern mit Ausnahme von Salzburg und Vorarlberg bekannt (GUSENLEITNER et al. 2012). Vor 1945 im Grossraum Linz noch an mehreren Standorten anzutreffen (EBMER 1970), galt die Glockenblumen-Schmalbiene in Oberösterreich seit mehr als fünf Jahrzehnten als verschollen. Eine Zusammenstellung der Fundorte u.a. in Oberösterreich gibt EBMER (1988), jene in Ostösterreich ist in ZETTEL et al. (2002) nachzulesen, wo die charakteristische Biene ebenfalls als Seltenheit gilt. Im Stadtgebiet Linz-Ebelsberg konnte ein pollensammelndes Weibchen auf der Nesselblättrigen Glockenblume entlang eines Waldrandes gefunden werden. Es handelt sich dabei um einen Wiederfund nach 52 Jahren – der letzte Fund eines Männchens stammt vom 20.8.1969 aus Gutau im Mühlviertel (leg. J. Gusenleitner). Wieso diese Bienenart eine Seltenheit geworden ist, obwohl Nahrungspflanzen zur Verfügung stehen, ist nicht bekannt. WESTRICH (2018) zählt die Pollenquellen, der auf Campanulaceae spezialisierten Art auf, darunter auch Jasione montana, das Berg-Sandglöckchen. Pollenanalysen und Beobachtungen haben jedoch gezeigt, dass L. costulatum auch vereinzelt auf anderen Pflanzenfamilien Pollen sammelt. Der Autor erwägt, dass dies durch einen Mangel an Glockenblumengewächsen bedingt ist.</p> <p>Lasioglossum marginellum (SCHENCK, 1853) – Wiederfund nach 68 Jahren N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Eferding, Oberrudling, ehem. Sandgrube, N48°18‘10‘‘ E13°58‘44‘‘,</p> <p>massenhaft an Steilwand, 8♀ 18.6.2019; Bez.Eferding, Fraham, Raffelding, Kiesabbau, N48°17‘3‘‘ E14°2‘51‘‘, 1♁ 28.7.2019, alle leg. &amp; det. E. Ockermüller, vid. A.W. Ebmer.</p> <p>Bei der Lehmwand-Schmalbiene handelt es sich um eine pontisch-submediterran verbreitete Art (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Sie ist aus den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Wien und Oberösterreich bekannt (GUSENLEITNER et al. 2012), gilt jedoch überall als extrem selten. In Oberösterreich wurde die Art erst zweimal nachgewiesen, und zwar ein Männchen in Plesching im Jahr 1912 und ein Weibchen im Bezirk Eferding (Karling) im Jahr 1951 (EBMER 1971). Seitdem galt L. marginellum in Oberösterreich als verschollen. Die Lehmwand-Schmalbiene ist polylektisch und legt ihre Nester in vertikale Steilwände an (WESTRICH 2006). Anders als andere Steilwandbewohner wie L. limbellum oder L. quadrinotatulum, die auch in Steilwänden entlang von Bächen und Flüssen nisten, dürfte die Art rein an trockenwarme und sandige Offenland-Standorte gebunden sein. Der bekannte Brutparasit Nomada sheppardana (KIRBY, 1802) konnte am Standort (Abb. 5) nicht nachgewiesen werden. WESTRICH (2006) vermutet zudem, dass Sphecodes geoffrellus (KIRBY, 1802) bei der Lehmwand-Steilbiene parasitiert.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6FFFD0FF36FB9D39CA2312	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6DFFD3FF36FF1939082312.text	03F087F72E6DFFD3FF36FF1939082312.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lasioglossum puncticolle (MORAWITZ 1872)	<div><p>Lasioglossum puncticolle (MORAWITZ, 1872) – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ–Bez.Eferding,Rexham,zweimähdigeStreuobstwiese, N48°15‘43 E14°2‘0‘‘, 1♀ 3.6.2017, leg. &amp; det. E. Ockermüller, vid. A.W. Ebmer.</p> <p>Die Runzelwangige Schmalbiene ist in der wärmeren Westpaläarktis verbreitet (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016) und war bislang nur aus dem Osten Österreichs, nämlich aus den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Wien und der Steiermark, nachgewiesen (GUSENLEITNER et al. 2012). EBMER (1988) fasst die bis dahin bekannten Funddaten aus Österreich zusammen, MAZZUCCO &amp; ORTEL (2001) fanden die Art am Eichkogel bei Mödling wieder, ZETTEL et al. (2008) geben einen Beleg aus den Steinhofgründen in Wien an und ZETTEL et al. (2017) melden neue Funde aus dem Lainzer Tiergarten in Wien. In der Sammlung des Biologiezentrums befinden sich weitere 12 Belege aus dem Burgenland (v.a. aus dem Südburgenland) und 8 Belege aus der Südsteiermark. Der uns nähest bekannte Fundort liegt in Plankenberg (EBMER 1988), welcher in einem unveröffentlichten Manuskript Bruno Pittionis vermerkt ist, bzw. ist die Art auch in Bayern vereinzelt zu finden. Als Hauptfutterpflanze werden Korbblütler angeflogen, wenngleich sie als polylektisch gilt – genaue Pollenanalysen werden derzeit von A. Müller und R. Prosi durchgeführt. Die Art nistet in horizontalen und vertikalen, stark lehmhaltigen Böden bis zur Terra rossa. Es ist zu vermuten, dass L. puncticolle immer schon unter der Nachweisgrenze in Oberösterreich vorhanden war, denn potenzielle Niststellen wurden immer gut besammelt und sind auch vorhanden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6DFFD3FF36FF1939082312	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6DFFD3FF36FC91383125B5.text	03F087F72E6DFFD3FF36FC91383125B5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Lasioglossum tricinctum (SCHENCK 1874)	<div><p>Lasioglossum tricinctum (SCHENCK, 1874) – Wiederfund nach 33 Jahren</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Steyr-Land, Staning, Kiesabbau, N48°5‘59‘‘ E14°27‘14‘‘, 1♁ 23.7.2019, leg. &amp; det. E. Ockermüller, vid. A.W. Ebmer.</p> <p>Die vermutlich eusoziale Art ist als westpaläarktisch-submediterranes Faunenelement zu bezeichnen, welches in den wärmeren Regionen von Mitteleuropa selten auftritt (EBMER 2009). In Österreich fehlen lediglich Nachweise aus der Steiermark, Tirol und Vorarlberg (GUSENLEITNER et al. 2012), wenngleich die meisten Funde schon mehrere Jahrzehnte zurückliegen. In Oberösterreich wurde die Dreizahn-Schmalbiene das erste Mal im Jahr 1931 von J. Kloiber (Donauau, 23.4.1931, 2♀♀) entdeckt. 30 Jahre später konnte sie von J. Gusenleitner (Mauthausen, 26.3.1961, 2♀♀) und H. Priesner (Marchtrenk, 14.4.1961, 4♀♀) erneut nachgewiesen werden. Auch in den darauffolgenden Jahren wurden Weibchen in Marchtrenk (26.4.1962) und Gusen (5.5.1963) gefunden, was auf eine stabile Population hindeutet. Das letzte bekannte Vorkommen wurde dann 1973 durch die Zerstörung des Biotops ausgerottet (Neubau, Pulsatilla -Hang SE des kleinen geschützten Wäldchens W Neubau, siehe EBMER 1988). Erst im Jahr 1986 gelang wieder ein Fund eines Männchens in Hörsching (leg. Max. Schwarz), was auch gleichzeitig der letzte blieb. Bei dem Fundort in Staning handelt es sich um eine aktive Kiesgrube, die jedoch auch renaturierte und seit 15 Jahren brach liegende Teilbereiche aufweist. In derselben Kiesgrube konnte auch Hoplitis tridentata entdeckt werden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6DFFD3FF36FC91383125B5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6DFFD2FF36FA6A380E2444.text	03F087F72E6DFFD2FF36FA6A380E2444.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Megachile pilicrus MORAWITZ 1877	<div><p>Megachile pilicrus MORAWITZ, 1877 – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Perg, Luftenberg, N48°15‘45‘‘ E14°24‘41‘‘, Waldrand, 1♀ 16.7.2021, leg. &amp; det. E. Ockermüller (Coll. OLM)</p> <p>Von der wärmeliebenden und südlich verbreiteten Filzfleck-Blattschneiderbiene (Abb. 6) kennt man gesicherte Nachweise aus dem Burgenland, Niederösterreich, Wien, der Steiermark und Kärnten (GUSENLEITNER et al. 2012). EBMER (1997) fasst alle bis dahin bekannten Funde zusammen. Im Osten Österreichs geht man davon aus, dass es sich um stabile Populationen handelt und die Biene von den letzten Wärmejahren profitiert hat (siehe ZETTEL et al. 2002), was sich auch in mehreren rezenten Funden widerspiegelt (z. B. OCKERMÜLLER &amp; ZETTEL 2016, SCHODER &amp; ZETTEL 2019). Eine Einwanderung aus Osten entlang der Donau nach Oberösterreich ist daher sehr wahrscheinlich. Aufgrund ihrer Grösse und auffälligen Bindung an Flockenblumen und Disteln wurde die Art mit Sicherheit nicht übersehen. Beim Fundort handelt es sich um einen südexponierten Waldrand, der an einen einmähdigen Halbtrockenrasen grenzt.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6DFFD2FF36FA6A380E2444	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6CFFD2FF36FB5B3ACF25C7.text	03F087F72E6CFFD2FF36FB5B3ACF25C7.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Melitta tricincta KIRBY 1802	<div><p>Melitta tricincta KIRBY, 1802</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Urfahr-Umg., Treffling, Truppenübungsplatz, N48°19‘42‘‘ E14°21‘51‘‘, 3♀♀ 4♁♁ 18.8.2019, leg. &amp; det. E. Ockermüller; Bez. Wels-Land, Stadl-Hausruck W Stadl Paura, Sandgrube, N48°04‘50‘‘ E13°50‘30‘‘, 2♁♁ 20.8.2021, leg. &amp; det. Mart. Schwarz (Coll. OLM).</p> <p>Über die historische und aktuelle Verbreitung der streng oligolektischen Zahntrost-Sägehornbiene wurde bereits in EBMER et al. (2018) ausführlich berichtet. Seither gelangen zwei weiterere Funde dieser ausgesprochen seltenen Biene am Truppenübungsplatz in Treffling und in einem Sandabbaugebiet bei Stadl-Paura. Bei ersterem handelt sich erfreulicherweise um eine grosse Population und auch die Odontites -Bestände sind reichlich. Die rezenten Vorkommen in Oberöstereich sind unbedingt durch geeignete Schutz- und Pflegemassnahmen zu erhalten.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6CFFD2FF36FB5B3ACF25C7	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6BFFD5FF36FF193AC322DF.text	03F087F72E6BFFD5FF36FF193AC322DF.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Nomada melathoracica IMHOFF 1834	<div><p>Nomada melathoracica IMHOFF, 1834 – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Urfahr-Umg., Puchenau, Pfarrhofgarten, unterer Teil, 560m, N48°28‘38‘‘ E14°14‘29‘‘, 1♁ 5.4.2020, leg. A.W. Ebmer, det. J. Smit (Coll. Ebmer).</p> <p>Die Senf-Wespenbiene war bisher mit nur sehr wenigen Exemplaren aus den östlichen und südöstlichen Teilen Österreichs, aus den Bundesländern Niederösterreich, Wien und der Steiermark, nachgewiesen (GUSENLEITNER et al. 2012). Der näheste uns bekannte Fund zu Oberösterreich liegt in St. Christophen (leg. Max. Schwarz, 1953). FRANZ (1982) fasst Funde aus der Buckligen Welt, Wien und Oberweiden zusammen. In der Sammlung des Biologiezentrums befindet sich ein Exemplar aus Steinegg am Kamp (leg. L. Strauss, 1932). Des Weiteren sind in der Datenbank Apidat Einträge aus Wien, Rosenhügel (ohne Funddatum), dem Leithagebirge (1885) sowie Weinburg und Mureck (beide ohne Funddaten) in der Steiermark zu finden. Die Gesamtverbreitung ist noch überprüfungsbedürftig, jedoch dürfte es sich um eine vor allem westmediterrane Art handeln, die nach Osten bis Bulgarien nachgewiesen ist. In unseren Breiten parasitiert sie bei Andrena agilissima (SCOPOLI, 1770), welche immer nur sporadisch auftritt, so auch im Bereich des Pfarrhofs Puchenau, wo die Senf-Blauschillersandbiene am 9.6.1993, am 4.9.1995 und am 13.5.2008 gefunden wurde. Obwohl dort noch keine Nester entdeckt wurden, ist diese Wirtsbeziehung anzunehmen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6BFFD5FF36FF193AC322DF	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6BFFD5FF36FCD739FF253F.text	03F087F72E6BFFD5FF36FCD739FF253F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Nomada nobilis HERRICH-SCHAFFER 1839	<div><p>Nomada nobilis HERRICH- SCHÄFFER, 1839 – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Perg, Mauthausen, Löss-Halbtrockenrasen, N48°15‘1‘‘ E14°31‘33‘‘, 2♀♀ 26.6.2019, leg. &amp; det. E. Ockermüller.</p> <p>Die Edle Wespenbiene ist im mediterranen Raum bis in den Iran verbreitet. In Österreich exisitieren lediglich ein paar wenige Fundmeldungen aus Niederösterreich (siehe MAZZUCCO &amp; ORTEL 2001; Coll. OLM: Falkenstein bei Poysdorf, 1980) und aus Wien von Stammersdorf und Stadlau (ZETTEL &amp; WIESBAUER 2011, ZETTEL et al. 2014, PACHINGER et al. 2020). Ein weiterer Fund gelang in der Oberen Lobau im Juni 2020 auf einer Grünlandbrache (Ockermüller et al., unpubl.). In der Karteikartensammlung von Bruno Pittioni findet sich zudem ein Fund aus dem Nordburgenland (Halbturn), der jedoch noch verifiziert werden muss. Der nächst gelegene Fundort zu Oberösterreich liegt in Spitz in der Wachau (Setzberg bei Spitz). Obwohl Nomada nobilis sehr selten auftritt, kann man von einem beständigen Vorkommen, zumindest im Osten Österreichs, ausgehen. Als Wirtsbienen werden in der Literatur sowohl Andrena nasuta GIRAUD, 1863 als auch Eucera interrupta BAER, 1850 angegeben (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016, SMIT 2018). Letztere wurde am am selben Tag und am gleichen Standort nachgewiesen. Als bevorzugter Lebensraum werden trockenwarme Standorte genannt.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6BFFD5FF36FCD739FF253F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6BFFD4FF36FAF738312427.text	03F087F72E6BFFD4FF36FAF738312427.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Nomada pleurosticta HERRICH-SCHAFFER 1839	<div><p>Nomada pleurosticta HERRICH- SCHÄFFER, 1839 – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Urfahr-Umg., Plesching, Sandgrube, N48°19‘28‘‘ E14°20‘34‘‘, 2♁ 16.7.2021, leg. &amp; det. E. Ockermüller (Coll. OLM).</p> <p>Von Barcelona über Mitteleuropa bis nach Westsibirien erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Bitterkraut-Wespenbiene (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Bisher wurde die Schmarotzerbiene nur in den östlichen Bundesländern Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark nachgewiesen (GUSENLEITNER et al. 2012), obwohl ihr Wirt, Andrena polita SMITH, 1847, viel weiter verbreitet ist. Die wenigen bisher publizierten Fundangaben finden man in FRANZ (1982) unter dem Artnamen N. major. Trockenwarme Lebensräume sowie Sand- und Lehmgruben gelten als bevorzugte Lebensräume. Beim Fundort Pleschinger Sandgrube handelt es sich um ein ehemaliges Abbaugebiet, in dem bis in die 1950er Jahre Sand abgebaut wurde. Mittlerweile wurde die Grube aufgrund ihrer Bedeutung für seltene Tiere und Pflanzen als Naturschutzgebiet umgewidmet und wird von der Stiftung Natur betreut. Andrena polita konnte ebenfalls am genannten Standort gefunden werden.</p> <p>Nomada obtusifrons NYLANDER, 1848 – Wiederfund nach 30 Jahren N a c h w e i s e: OÖ – Bez.Kirchdorf, Südliches Hintergebirge,Gemeinde Rosenau am Hengstpass,</p> <p>W Hanslreith, 1000m, N47°43‘32‘‘ E14°25‘37‘‘, 1♀ 7.8.2021, leg. &amp; det. A.W. Ebmer (Coll. Ebmer).</p> <p>Die Stumpfkielige Wespenbiene ist in Mittel- und Nordeuropa, nördlich bis zum 62. Breitengrad und östlich bis Kasachstan verbreitet, fehlt jedoch weitgehend in den mediterranen Gebieten (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Sie ist von allen Bundesländern ausgenommen des Burgenlandes gemeldet (GUSENLEITNER et al. 2012). Tatsächlich aber folgt dieser Brutparasit ihrer Wirtsart Andrena coitana (KIRBY, 1802) von der montanen Zone mit hylophilen Ausstrahlungen in tiefere Lagen. In Oberösterreich wurde die Wirtsart in den letzten Jahrzenten seit 1990 ausschliesslich in den Kalkalpen (Sengsengbirge, Südliches Hintergebirge) in mittleren Lagen zwischen 1.100m und 1.400m gefunden. Nach bisheriger Kenntnis folgt N. obtusifrons (Abb. 7) ihrer Wirtsart, welche transpaläarktisch verbreitet ist, nur bis Kasachstan. Funde der Stumpfkieligen Wespenbiene sind in FRANZ (1982) zusammengefasst. Zusätzlich sind uns Meldungen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung (Oberbairing, 1928), aus dem Bezirk Schärding (1,5 km WNW St. Willibald, 1965), dem Bezirk Vöcklabruck (Thalham SW St. Georgen im Attergau, 1980), dem Bezirk Kirchdorf (Brunnenthal bei Steyrling, 1982), dem Bezirk Gmunden (Haleswiessee bei Weissenbach am Attersee, 1983) und dem Bezirk Urfahr (Zwettl, 1983) bekannt (Coll. Ebmer, Coll. OLM, Apidat). Der bisher letzte bekannte Fund aus Oberösterreich stammt vom 29.7.1991 von Schönberg NW Klaffer (Bezirk Rohrbach, Coll. OLM).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6BFFD4FF36FAF738312427	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E6AFFD4FF36FBFF3993258A.text	03F087F72E6AFFD4FF36FBFF3993258A.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Pseudapis diversipes (LATREILLE 1806)	<div><p>Pseudapis diversipes (LATREILLE, 1806) – Neufund für Oberösterreich</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Perg, Naarn i.M., Machlanddamm, N48°13‘1‘‘ E14°36‘24‘‘, 1♁ 12.6.2020, leg. &amp; det. E. Ockermüller.</p> <p>Die Schmallappige Schienenbiene (Abb. 8) ist in der südlichen Paläarktis verbreitet und war bisher nur aus den pannonischen Gebieten Wiens, Niederösterreichs und des Burgenlandes bekannt (GUSENLEITNER et al. 2012). In Österreich war sie jahrzehntelang verschwunden, ist jedoch seit den letzten Jahren wieder in Ausbreitung begriffen (vgl. ZETTEL et al. 2008, ZETTEL et al. 2018, PACHINGER et al. 2019). Der bisher westlichste publizierte Fund liegt in Gobelsberg bei Krems (EBMER 2005); es ist daher davon auszugehen, dass die thermophile Art vom Osten her, entlang der Donau Oberösterreich erreicht hat. Sie ist polylektisch und besiedelt trockenwarme Standorte, an denen sie ihre Nester im Boden anlegt. Am Hochwasserschutzdamm Machland wurde ein Männchen aufgefunden, das dort wohl optimale Lebensbedingungen vorfindet.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E6AFFD4FF36FBFF3993258A	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
03F087F72E68FFD6FF36FF1939CB2361.text	03F087F72E68FFD6FF36FF1939CB2361.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Sphecodes majalis PEREZ 1903	<div><p>Sphecodes majalis PÉREZ, 1903 – Neufund für Kärnten</p> <p>N a c h w e i s e: OÖ – Bez. Perg, Luftenberg, Magerwiese, N48°15‘42‘‘ E14°24‘48‘‘, 1♁ 21.4.2021, leg. A. Link, det. E. Ockermüller (Coll. OLM); KTN – Bez, Klagenfurt-Land, SW Oberguntschach, 440m, Laubwaldränder, N46°32‘56‘‘ E14°20‘20‘‘, 1♀ 26.4.2011, leg. &amp; det. A.W. Ebmer (Coll. Ebmer).</p> <p>Die Blutbiene Sphecodes majalis ist von Spanien bis in den Iran verbreitet (SCHEUCHL &amp; WILLNER 2016). Als Schmarotzer bei der Schmalbiene Lasioglossum pallens, ist sie auf grössere Vorkommen ihres Wirtes angewiesen. GUSENLEITNER et al. (2012) führen die Mai-Blutbiene für die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark an, jedoch dürfte sich der Nachweis aus "Niederösterreich" in SCHWARZ &amp; GUSENLEITNER (1999) auf die Nennung von "Stammersdorf" durch KNERER (1968) beziehen (Anm.: Stammersdorf liegt in Wien, siehe ZETTEL et al. 2016). Nach 70 Jahren gelang ZETTEL et al. (2016) ein Wiederfund dieser seltenen Blutbiene im Wiener Prater, deren Population in den darauffolgenden Jahren bestätigt werden konnte (SCHODER &amp; ZETTEL 2019); im Jahr 2019 und 2020 konnten mehrere Exemplare in der Oberen Lobau gefunden werden (Ockermüller et al., unpubl.). Alle bisherigen Funde aus der Steiermark sind in SCHWARZ &amp; GUSENLEINTER (2000) nachzulesen. Aus Oberösterreich gibt es historische Meldungen aus Plesching aus den Jahren 1925 und 1931. Weitere Fundorte sind Wilhering-Neudecker (1965), Luftenberg (1969), Langenstein (1997), Eichberg bei Enns (1977), Steyregg (1997), Weinzierl (2000) sowie Aisthofen westlich von Perg (2000). Aktuell konnte ein Männchen wieder auf einer südexponierten Magerwiese am Luftenberg gefunden werden. Zudem melden wir S. majalis hier erstmals für Kärnten.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03F087F72E68FFD6FF36FF1939CB2361	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Ockermüller, Esther;W, Andreas;Hackl, Jasmin;Schwarz, Martin;Link, Andreas;Meyer, Philipp;Pachinger, Bärbel	Ockermüller, Esther, W, Andreas, Hackl, Jasmin, Schwarz, Martin, Link, Andreas, Meyer, Philipp, Pachinger, Bärbel (2021): Neufunde und bemerkenswerte Wiederfunde an Bienen (Hymenoptera, Apoidea) in Oberösterreich - 2. Linzer biologische Beiträge 53 (2): 951-970, DOI: 10.5281/zenodo.13154789
