taxonID	type	description	language	source
03F23953FF91FF8200EDE37FFBFDFED8.taxon	description	Die im zweiten Beitrag zur Gattung Perilitus in den Abschnitten " Beschreibung " und " Spezielle Merkmale " gegebenen Hinweise sind auch für die hier untersuchten Arten gültig, wenn man von dem Unterschied im Flügelgeäder absieht. Sie können noch folgendermassen ergänzt werden: Die in den Beschreibungen angegebenen Masse und die auf solchen Massen beruhenden Proportionen (z. B. zwischen POL und OOL) basieren stets auf Messungen, bei denen der Blick senkrecht auf die entsprechende Strecke gerichtet ist (also nicht von einem vorher festgelegten Blickpunkt aus). – Die Morphologie der Mundwerkzeuge, vor allem die Gliederzahl der Labialpalpen, die schon Haliday zur Beschreibung heranzog, wurde nicht wesentlich für die Charakterisierung der Arten herangezogen. Der Grund hierfür ist (abgesehen davon, dass auch sie manchmal variabel ist), dass beim grössten Teil des vorliegenden Materials die Palpen nicht oder höchstens durch Beschädigung der Präparate zu studieren gewesen wären. Zur Terminologie: Die angewendete Terminologie entspricht der von HAESELBARTH 1973, welche ihrerseits auf TOWNES 1969 und MARSH 1971 fusst. Sie wird ergänzt durch einige Termini von VAN ACHTERBERG 1974 und 1993. " Sternaulus " wird, bisherigen Gepflogenheiten folgend, jene Struktur genannt, die VAN ACHTERBERG 1993 als " precoxal sulcus " bezeichnet. Sie ist bei den hier behandelten Arten meist als flache Runzelfurche ausgebildet. Ein echter " Sternaulus ", eine tiefer unten am Mesopleurum verlaufende Furche, scheint bei Perilitus kokujevi (cf. HAESELBARTH 1999) angedeutet zu sein. Zu den Abbildungen: Den Abbildungen ist ein Massstab beigegeben. Dieser entspricht bei den meisten Zeichnungen 0,5 Millimeter. Bei Abbildungen, die weniger stark vergrössert sind, beträgt er 1,0 mm. Die Nummern dieser letzteren Abbildungen sind durch einen Asterisk " * " gekennzeichnet. Zu den Bestimmungstabellen: Trotz aller Mühe, die folgenden Tabellen so " benutzerfreundlich " wie möglich zu gestalten, werden sich manchmal doch Schwierigkeiten bei ihrer Verwendung einstellen. Dies dürfte vor allem an der Subtilität und oft grossen Variabilität der die Arten unterscheidenden Merkmale liegen. Deshalb kommen manche Arten an mehreren Stellen in den Tabellen vor. Gleichwohl wird oftmals Geduld bei der Determination dieser kleinen Braconiden nötig sein. – Auf die Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Männchen wurde schon oben hingewiesen. Da dieses Geschlecht nur von ungefähr der Hälfte der Arten bekannt ist, kann die Männchen-Tabelle nur Hinweise geben, aber nur in Ausnahmefällen eine sichere Bestimmung ermöglichen. 1 Erster Cubitus-Abschnitt im Vorderflügel ausgebildet ....................................................... 2 - Erster Cubitus-Abschnitt im Vorderflügel erloschen .......................................................... 3 2 Der erste Cubitus-Abschnitt trifft auf die Rücklaufende Ader deutlich vor dem Intercubitus. Der Scapus der Antenne ist lang, mindestens dreimal so lang wie breit .......... ...................................................................................... Dinocampus coccinellae SCHRANK - Der erste Cubitus-Abschnitt trifft auf die Rücklaufende Ader ungefähr an derselben Stelle wie der Intercubitus. Der Scapus der Antenne ist kurz, ca. doppelt so lang wie breit ........................................................................ (Perilitus p. p., sh. HAESELBARTH 1999) 3 Bohrerscheiden stark verbreitert .................................. Rilipertus (sh. HAESELBARTH 1996) - Bohrerscheiden nicht verbreitert ......................................................................................... 4 4 Legebohrer und Bohrerscheiden mehr oder weniger hakenförmig nach unten gebogen ....... ............................................................................... (Perilitus p. p., sh. HAESELBARTH 1998) - Legebohrer und Bohrerscheiden gerade oder nur schwach und allmählich nach unten gebogen ............................................................................................................................... 5 5 Tergum und Sternum des ersten Hinterleibssegmentes sind fest miteinander verwachsen. Clypeus sehr breit und flach ............... (Townesilitus, sh. HAESELBARTH 1988) - Tergum und Sternum des ersten Hinterleibssegmentes sind häutig miteinander verbunden, nicht miteinander verwachsen. Clypeus meist stärker konvex und nicht so breit ............................................................................................................ (Perilitus p. p.) 6 6 Erstes Hinterleibstergit sehr kurz und breit, auch der Petiolus relativ breit (Abb. 182, 237) ..................................................................................................................................... 7 - Erstes Hinterleibstergit nicht so ausgesprochen kurz und breit ........................................... 8 7 Radialzelle im Vorderflügel (Abb. 235) sehr lang, der Metakarp länger als das Pterostigma. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 237) mit deutlichen Dorsopen und Lateropen. Schläfen hinter den Augen sogleich rundlich verschmälert (Abb. 233). Kopf, von vorn gesehen (Abb. 234), nach unten zu verschmälert, fast dreieckig. Wangenfurchen länger als die Breite der Mandibelbasis. Beine gedrungen gebaut, vor allem die Tarsenglieder 2 - 4 sind sehr kurz (Abb. 236). Bohrerscheiden kurz, kaum mehr als von halber Länge der Hinterfemora. Antennen mit 27 Gliedern, das erste Glied der Fühlergeissel etwas länger als das zweite (Abb. 232). Occipitalcarina vollständig, auch in der Mitte deutlich ................................................ P. perforatus nov. sp. - Radialzelle im Vorderflügel viel kürzer, der Metakarp ca. 0,7 mal so lang wie das Pterostigma. Erstes Hinterleibstergit ohne Lateropen und mit nur kaum angedeuteten Dorsopen (Abb. 182). Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert (Abb. 181). Kopf, von vorn gesehen, nach unten nicht so stark verschmälert. Wangenfurchen etwas kürzer als die Breite der Mandibelbasis. Beine schlank. Bohrerscheiden ungefähr so lang wie die Hinterfemora. Antennen mit 22 Gliedern, die ersten beiden Geisselglieder von etwa gleicher Länge (Abb. 180). Occipitalcarina in der Mitte breit unterbrochen ................................................................................... P. latopetiolatus nov. sp. 8 Erstes Glied der Fühlergeissel etwas länger als das zweite .................................................. 9 - Erstes Glied der Fühlergeissel nicht länger als das zweite, meist von ungefähr gleicher Länge, manchmal auch das zweite länger ......................................................................... 20 9 Hinterhüften deutlich gerunzelt. Schläfen hinter den Augen sogleich gerundet ............... 10 - Hinterhüften glatt oder fast glatt ....................................................................................... 11 10 Erstes Glied der Fühlergeissel nur wenig länger als das zweite (Abb. 189). Im Vorderflügel entspringt der Radius meist nahe der Mitte des Pterostigmas. Clypeus nahezu ebenso dicht runzlig wie das Gesicht. Hinterhüften zum Teil feinstrichelig gerunzelt, zum Teil punktiert. Antennen etwas länger als die Vorderflügel, mit 23 - 25 Gliedern .................................................................................... Perilitus lobodenkoi nov. sp. - Erstes Glied der Fühlergeissel deutlich länger als das zweite (Abb. 171). Im Vorderflügel entspringt der Radius hinter der Mitte des Pterostigmas. Clypeus viel glatter als das Gesicht. Hinterhüften dicht körnig gerunzelt. Antennen kürzer als Vorderflügel oder Körper, mit 23 - 24 Gliedern ...................... Perilitus haszprunari nov. sp. 11 Schläfen hinter den Augen sogleich gerundet verschmälert (Abb. 65, 102, 167, 212, 244) ................................................................................................................................... 12 - Schläfen hinter den Augen nicht sogleich gerundet verschmälert. (Abb. 164, 215, 222, 239, 294) ........................................................................................................................... 16 12 Bohrerscheiden so lang wie die Hintertibien ..................................................................... 13 - Bohrerscheiden kürzer, so lang wie die Hinterfemora oder kürzer. Antennen mit 22 - 27 Gliedern ............................................................................................................................. 14 13 Occipitalcarina vollständig, auch in der Mitte deutlich. Antennen mit 19 - 21 Gliedern. Das gemeinsame Runzelfeld der beiden Notauli hinten abgestutzt. – Gregärer Parasit von Morimus asper SULZ. (Cerambycidae) ................................. Perilitus morimi FERRIÈRE - Occipitalcarina in der Mitte schmal unterbrochen. Antennen mit 22 - 27 Gliedern. Das gemeinsame Runzelfeld der beiden Notauli klein, hinten spitz. Erstes Hinterleibstergit schlank (Abb. 248). Radialzelle (Abb. 246) zugespitzt, doch nicht sehr lang, der zweite Radiusabschnitt deutlich gekrümmt. Erstes Glied der Fühlergeissel deutlich länger als das zweite (Abb. 243). Grundfärbung braun. – Gregärer Parasit von Harpalus spp. ............ ..................................................................................................... Perilitus retusus (RUTHE) 14 Bohrerscheiden deutlich kürzer als die Hinterfemora. Relativ gross (Vorderflügel 2,5 - 3,3 mm lang). Grundfärbung dunkel. Occipitalcarina fast vollständig, nur in der Mitte schmal unterbrochen. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 105) ziemlich gleichmässig nach hinten verbreitert, seine Oberfläche regelmässig, nicht allzu fein längsgestrichelt, wobei oft kleine Dorsopen leicht angedeutet sind. – Solitärer Larval-Imaginal-Parasit von Hypera postica GYLL. (Curculionidae) ............................................. Perilitus colesi (DREA) - Bohrerscheiden ungefähr so lang wie die Hinterfemora ................................................... 15 15 Occipitalcarina vollständig, auch in der Mitte deutlich. Antennen mit 25 - 27 Gliedern. Radialzelle relativ kurz (Abb. 169). Grundfärbung hell. Erstes Hinterleibstergit sehr schlank (Abb. 170), knapp 2,5 mal so lang wie maximal breit. Tibien und Tarsen der Hinterbeine hinten nicht deutlich verdunkelt .................... Perilitus flaviventris (THOMSON) - Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen. Antennen mit 23 - 26 Gliedern. Erstes Glied der Fühlergeissel nur wenig länger als das zweite (Abb. 64). Radialzelle im Vorderflügel lang, (Abb. 67) Grundfärbung dunkel. Erstes Hinterleibstergit breiter (Abb. 70), wenn auch nicht immer ganz so breit wie auf der Abbildung, nach hinten stark verbreitert. Tibien und Tarsen der Hinterbeine (Abb. 68) hinten bräunlich verdunkelt. – Parasit von Phyllotreta spp ............................... Perilitus brevicollis HALIDAY 16 Bohrerscheiden etwas kürzer als die Hinterfemora. Antennen mit 19 - 22 Gliedern. Hinterhüften sehr fein chagriniert, fast glatt ...................................................................... 17 - Bohrerscheiden länger als die Hinterfemora, doch kürzer als die Hintertibiae. Occipitalcarina ganz oder fast vollständig, in der Mitte meist zarter ausgebildet ............. 18 17 Occipitalcarina vollständig, doch in der Mitte schwächer, nur angedeutet. Erstes Glied der Fühlergeissel schlank (Abb. 163), knapp 4 mal so lang wie breit, deutlich länger als das zweite ....................................................................................... Perilitus fittkaui nov. sp. - Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen. Erstes Glied der Fühlergeissel gedrungener (Abb. 293), ca. 2,8 mal solang wie breit, nur wenig länger als das zweite ............................ ...................................................................................................... Perilitus thyellae nov. sp. 18 Antennen mit 25 Gliedern, etwa so lang wie die Vorderflügel. Hinterhüften glänzend, oben ganz fein punktiert gerunzelt. Erstes Hinterleibstergit ungefähr doppelt so lang wie maximal breit, relativ schwach und unregelmässig längsgestrichelt. Kopf kurz (Abb. 239), Schläfen nicht sogleich, doch bald hinter den Augen verschmälert. Metakarp ungefähr so lang wie das schmale Pterostigma, die Radialzelle lang und ziemlich breit .............................................................................. Perilitus podargae nov. sp. - Antennen kurz, kürzer als die Vorderflügel, mit 16 - 19 Gliedern. Hinterhüften im wesentlichen glatt. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 227) mehr als doppelt so lang wie hinten breit, fein längsgestrichelt. Kopf etwas länger (Abb. 215, 222), die Schläfen nicht so bald hinter den Augen verschmälert. Radialzelle (Abb. 219, 225) anders geformt .............................................................................................................................. 19 19 Zweiter Radiusabschnitt im Vorderflügel zur Spitze hin fast gerade, die Radialzelle dadurch sehr spitz (cf. Abb. 219). Mesopleuren grösstenteils fein und engmaschig gerunzelt, ähnlich wie auch Pronotum, Metapleuren und und Propodeum, ihr glatter Teil nur wenig ausgedehnt, die Sternauli flach und in der allgemeinen Runzelung nicht sehr deutlich. – Parasit von Omophlus caeruleus F. (Alleculidae) ........................................ ....................................................................................................... Perilitus omophli LESNE - Zweiter Radiusabschnitt im Vorderflügel gleichmässig gebogen (Abb. 225). Mesopleuren ausgedehnter glatt, die Sternauli bilden deutlich ausgeprägte Runzelfurchen, die Skulptur von Pronotum, Meso- und Metapleuren sowie Propodeum mehr oder weniger deutlich voneinander abweichend ................... Perilitus parcicornis (RUTHE) 20 Zweites Glied der Fühlergeissel wesentlich länger als das erste (Abb. 138). Bohrerscheiden sehr kurz, kürzer als die Hinterfemora. Radialzelle lang, der Metakarp etwa so lang wie das Pterostigma (Abb. 139). Augen sehr gross. Occipitalcarina vollständig. Gemeinsames Runzelfeld der Notauli hinten abgestutzt. Hinterhüften dicht und fein gerunzelt. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 140) sehr schlank, ca. dreimal so lang wie breit, seine Oberflächenskulptur relativ schwach .............. Perilitus discrepans nov. sp. - Zweites Glied der Fühlergeissel ungefähr ebenso lang wie das erste ................................. 21 21 Hinterhüften mehr oder weniger deutlich gerunzelt. Occipitalcarina vollständig, auch in der Mitte deutlich .......................................................................................................... 22 - Hinterhüften glatt oder fast glatt ....................................................................................... 26 22 Radialzelle schmal und spitz, der Metakarp so lang wie das Pterostigma oder nur wenig kürzer (Abb. 121,134). Bohrerscheiden so lang wie die Hinterfemora oder wenig kürzer ...................................................................................................................... 23 - Radialzelle nicht so schmal, der Metakarp meist deutlich kürzer als das Pterostigma (oder – bei P. asper – fast so lang wie das sehr kurze Pterostigma, Abb. 50). Schläfen hinter den Augen sogleich gerundet verschmälert ............................................................ 24 23 Zweiter Radiusabschnitt ziemlich gleichmässig gebogen (Abb. 134). Gesicht nur ganz fein und oberflächlich runzlig punktiert. Clypeus nicht sehr breit (Abb. 132). Antennen mit 22 - 24 Gliedern, die nur wenig voneinander abgesetzt sind (Abb. 130). Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert (Abb. 131). Ocellen in sehr flachem Dreieck stehend. Hinterhüften oben feinstrichelig gerunzelt, glänzend, unten punktiert. Erstes Hinterleibstergit sehr schlank (Abb. 135), mindestens doppelt so lang wie maximal breit, gleichmässig längsstrichelig ...................................... Perilitus dilleri nov. sp. - Zweiter Radiusabschnitt nicht so gleichmässig gebogen (Abb. 121), die Radialzelle äusserst schmal, stark zugespitzt. Gesicht körnig gerunzelt. Clypeus breit (Abb. 120). Antennen (Abb. 119) zur Spitze hin verdickt, mit 22 Gliedern. Schläfen hinter den Augen sogleich gerundet verschmälert. Ocellen klein, in nicht sehr flachem, fast rechtwinkligem Dreieck stehend. Hinterhüften fein, aber deutlich punktiert runzlig. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 122) schlank, knapp doppelt so lang wie maximal breit, unregelmässig längsstrichelig und zugleich punktiert ................... Perilitus cunearis nov. sp. 24 Bohrerscheiden knapp so lang wie die Hinterfemora. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 5) kaum doppelt so lang wie hinten breit, nach hinten deutlich verbreitert, der Postpetiolus sehr fein längsstrichelig. Sternalfurche tief, hinten nicht verbreitert. Augen (Abb. 2) nur mässig gross, ihr kleiner Durchmesser kaum grösser als die Schläfenbreite. Hinterhüften vor allem oben chagriniert runzlig (manchmal nur schwach und die Hüften etwas glänzend). Clypeus (Abb. 2) runzlig punktiert. Basale Glieder der Fühlergeissel relativ kurz und gedrungen (Abb. 1), 2,5 - 3 mal so lang wie breit .................... .................................................................................................. Perilitus aciculatus nov. sp. - Bohrerscheiden länger als die Hinterfemora, knapp so lang wie die Hintertibien. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 51) schlank, mehr als doppelt so lang wie breit, nach hinten weniger stark verbreitert, der Postpetiolus meist mit Punktierung zwischen den Stricheln. Sternalfurche hinten trichterförmig verbreitert. Augen (Abb. 49, 190, 191, 192) gross, ihr kleiner Durchmesser übertrifft weit die Breite der Schläfen ...................... 25 25 Basis der Fühlergeissel relativ gedrungen (Abb. 48), die beiden ersten Geisselglieder von etwa gleicher Länge, 2,5 - 3 mal so lang wie breit. Clypeus glatt, teilweise punktiert, seine Skulptur stark von der des dicht körnig gerunzelten Gesichts abstechend. Propodeum im Profil gerundet ....................................... Perilitus asper nov. sp. - Basis der Fühlergeissel schlanker (Abb. 189), deren erstes Glied meist etwas länger als das zweite, beide mindestens dreimal so lang wie breit. Clypeus (Abb. 191) grossenteils ähnlich wie das Gesicht dicht runzlig. Propodeum im Profil fast rechteckig (Abb. 193) ...... ................................................................................................. Perilitus lobodenkoi nov. sp. 26 Bohrerscheiden so lang wie die Hintertibien (oder ein wenig länger). Schläfen hinter den Augen gerundet .......................................................................................................... 27 - Bohrerscheiden kürzer als die Hintertibien ....................................................................... 30 27 Erstes Hinterleibstergit schlank, mehr als doppelt so lang wie hinten breit (Abb. 179, 253). Antennen (Abb. 175, 250) mit 21 oder 22 Gliedern, die basalen Geisselglieder sehr schlank. Körper teilweise hell, seine Oberseite jedoch vorwiegend dunkel gefärbt ................ 28 - Erstes Hinterleibstergit nach hinten ziemlich stark verbreitert, ca. doppelt so lang wie maximal breit. Antennen mit 18 - 22 Gliedern, ihre basalen Geisselglieder gedrungener, auch die subapikalen Gieder relativ gedrungen gebaut. Grundfärbung dunkel ................. 29 28 Erstes Hinterleibstergit knapp dreimal so lang wie hinten breit (Abb. 179). Basale Glieder der Fühlergeissel ca. 3,6 mal so lang wie breit (Abb. 175). Augen gross, ihr kleiner Durchmesser grösser als die Schläfenbreite (Abb. 176, 177). Ocellendreieck sehr flach. Occipitalcarina vollständig, wenn auch in der Mitte etwas schwächer und weniger regelmässig ausgebildet ................................................ Perilitus hellenicus nov. sp. - Erstes Hinterleibstergit fast viermal so lang wie hinten breit (Abb. 253). Basale Glieder der Fühlergeissel ca. fünfmal so lang wie breit (Abb. 250). Augen mässig gross, ihr kleiner Durchmesser etwa ebenso gross wie die Schläfenbreite (Abb. 251, 252). Ocellendreieck nicht so flach, fast rechtwinklig. Occipitalcarina fein, in der Mitte schmal unterbrochen .................................................................... Perilitus schmidti nov. sp. 29 Die ersten beiden Glieder der Fühlergeissel etwas mehr als doppelt so lang wie breit, das erste ein ganz klein wenig länger als das zweite (Abb. 211). Schläfen hinter den Augen sogleich rundlich verschmälert (Abb. 212). Erstes Hinterleibstergit meist ganz schwarz. – Gregärer Imaginalparasit von Morimus asper (SULZ.) (Cerambycidae) .............. .................................................................................................... Perilitus morimi FERRIÈRE - Die ersten beiden Glieder der Fühlergeissel nicht ganz doppelt so lang wie breit, ungefähr gleich lang (Abb. 184). Kopf kurz (Abb. 183), Schläfen nicht unmittelbar hinter den Augen verschmälert. Äusserste Basis des ersten Hinterleibstergits aufgehellt. – Gregärer Imaginalparasit von Liparus spp. (Curculionidae) .............................................. ......................................................................................... Perilitus lipari (ČAPEK & STARÝ) 30 Occipitalcarina vollständig, auch in der Mitte kräftig ausgebildet. Radialzelle zugespitzt. Antennen mit 19 - 25 Gliedern, die basalen Geisselglieder relativ gedrungen gebaut, höchstens dreimal so lang wie breit. Bohrerscheiden nur wenig kürzer als die Hintertibien, länger als die Hinterfemora. Gemeinsamer Runzelfleck der Notauli hinten abgestutzt .......................................................................................................................... 31 - Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen, oder, wenn vollständig, dort nur schwach und undeutlich ausgebildet ................................................................................................ 33 31 Radialzelle von charakteristischer Form, schmal und zugespitzt, der zweite Abschnitt des Radius etwas geschwungen (Abb. 39). Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert (Abb. 37). Antennen (Abb. 36) mit 19 - 20 Gliedern, zur Spitze hin nicht verbreitert. Ocellen (Abb. 37) in flachem Dreieck stehend. Hinterhüften glatt. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 40) nach hinten zu deutlich verbreitert, seine Oberfläche feinstrichelig. – Parasit von Temnorrhinus mendicus GYLL. (Curculionidae) ....................... ..................................................................................................... Perilitus annettae nov. sp. - Radialzelle " normal " geformt, der zweite Radiusabschnitt mehr oder weniger gleichmässig gebogen (Abb. 51). Schläfen hinter den Augen sogleich rundlich verschmälert (Abb. 7, 49). Antennen mit 22 - 25 Gliedern ...................................................................... 32 32 Grundfärbung braun. Hinterhüften glatt, die Körperskulptur im allgemeinen schwächer als bei P. asper. Gesicht (Abb. 8) mit flacher Längsbeule, überaus fein runzlig, der Clypeus ähnlich skulpturiert, etwas glatter, doch nicht stark vom Gesicht kontrastierend. Clypealgrübchen nicht auffallend gross und tief (Abb. 8). Der Radius entspringt deutlich hinter der Mitte des Pterostigmas. Stirn grösstenteils glatt. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 10) auf dem Postpetiolus fein gestrichelt, glänzend. – Parasit von Chrysomela banksi F. (Chrysomelidae) ........................ Perilitus aeschlimanni nov. sp. - Grundfärbung schwarz. Hinterhüften mehr oder weniger stark runzlig, die Körperskulptur im allgemeinen stärker als bei P. aeschlimanni. Gesicht (cf. Abb. 54) ziemlich flach, ohne Längsbeule, dicht und fein körnig gerunzelt, der Clypeus kontrastierend glatter als das Gesicht. Clypealgrübchen auffallend gross und tief (cf. Abb. 54). Der Radius entspringt nahe der Mitte des Pteriostigmas (Abb. 50). Stirn deutlich chagriniert. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 51) mit gröberer Oberflächen- Skulptur auf dem Postpetiolus als bei P. aeschlimanni ..................... Perilitus asper nov. sp. 33 Antennen mit 26 oder mehr Gliedern, die Geisselglieder wenig stark voneinander abgesetzt (Abb. 24, 205). Radialzelle lang, der Metakarp kaum kürzer als das Stigma (Abb. 27, 208). Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen. Schläfen hinter den Augen sogleich gerundet (Abb. 25, 206). Clypealgrübchen etwa dreimal so weit voneinander entfernt wie von den Augen (Abb. 26, 207); die Wangenfurchen ca. halb so lang wie die Breite der Mandibelbasis und gleichlang wie der Abstand der Clypealgrübchen von den Augen ......................................................................................................................... 34 - Antennen mit höchstens 24 Gliedern. Nicht alle der anderen Merkmale zutreffend ......... 35 34 Hinterleibstergit relativ breit (Abb. 209). Clypeus sehr breit, glatt und relativ flach (Abb. 207). Augen mässig gross (Abb. 206). Gemeinsames Runzelfeld der Notauli klein, hinten zugespitzt. Bohrerscheiden knapp so lang wie die Hinterfemora. – Parasit der Larven von Altica quercetorum FOUDR. (Chrysomelidae) ............. Perilitus milkae nov. sp. - Erstes Hinterleibstergit schlank (Abb. 28). Clypeus nicht besonders breit und flach (Abb. 26). Augen sehr gross (Abb. 25). Gemeinsames Runzelfeld der Notauli gross, hinten abgerundet oder schmal abgestutzt. Bohrerscheiden etwas länger als die Hinterfemora. – Parasit von Altica carinthiaca WEISE (Chrysomelidae) .............................. ........................................................................................................ Perilitus alticae nov. sp. 35 Erstes Hinterleibstergit ganz ohne Dorsopen oder Lateropen, die Längsstrichelung des Postpetiolus läuft vorn am Petiolus aus, ohne dort kleine Grübchen zu bilden. Fühlergeissel an der Basis dünn und schlank, dann dicker werdend, an der Spitze nicht oder nur wenig verschmälert, meist distal der Mitte am dicksten. Die basalen Geisselglieder sind sehr schlank, meist weit mehr als dreimal so lang wie breit ............... 36 - Die Längsstrichelung der Oberfläche des Postpetiolus entspringt vorn aus kleinen Dorsopen, die jedoch in vielen Fällen zu manchmal winzigen Eindrücken reduziert sind (Abb. 18), die oft sehr schwer erkennbar sind, manchmal auch fehlen können. Fühlergeissel zur Spitze mehr oder weniger deutlich verschmälert, meist vor der Mitte am dicksten. Die basalen Geisselglieder sind weniger schlank, höchstens dreimal so lang wie breit ..................................................................................................................... 46 36 Occipitalcarina in der Mitte breit und deutlich unterbrochen. Antennen mit 17 - 20 Gliedern. Schläfen hinter den Augen nicht sogleich rundlich verschmälert ...................... 37 - Occipitalcarina vollständig, oder in der Mitte nur schmal unterbrochen. Antennen mit 18 - 24 Gliedern. Erstes Hinterleibstergit schlank, mehr als doppelt so lang wie hinten breit ............. 40 37 Grundfärbung dunkel. Basale Glieder der Fühlergeissel sehr gestreckt (Abb. 29). Sternauli nur auf dem vorderen Teil der Mesopleuren ausgebildet, als flach eingedrücktes, schief abwärts gerichtetets Runzeldreieck (Abb. 31); Propodeum im Profil ziemlich stark konvex (Abb. 31), jedoch hinten nur wenig hoch ausgehöhlt. – In höheren Gebirgslagen der Mongolei ............................................. Perilitus andreae nov. sp. - Grundfärbung hell ............................................................................................................. 38 38 Radialzelle sehr kurz, der Metakarp ca. halb so lang wie das Pterostigma (Abb. 77, 87). Die gemeinsame hintere Runzelzone der Notauli hinten zugepitzt (Abb. 76, 85). Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert (Abb. 74, 83). Basale Glieder der Fühlergeissel ca. 3,5 mal so lang wie breit (Abb. 73, 82). – Weit verbreitete solitäre Imaginal-Parasiten von Phyllotreta- Arten (Chrysomelidae) ................................................. ....................................................................................... Perilitus brevipetiolatus THOMSON a) Der Radius entspringt nur wenig hinter der Mitte des Pterostigmas, sein zweiter Abschnitt ist ziemlich gleichmässig und stark gekrümmt, sodass er auf den Vorderrand des Flügels fast rechtwinklig auftrifft (Abb. 77). Die Runzelfurche des Sternaulus ist vorwiegend horizontal gerichtet (Abb. 88). Propodeum im Profil mit kurzem fast horizontalem Abschnitt (Abb. 88) .......................... Biotypus mit bisexueller Fortpflanzung b) Der Radius entspringt deutlich hinter der Mitte des Pterostigmas, sein zweiter Abschnitt ist flacher gekrümmt (Abb. 87). Die Runzelfurche des Sternaulus ist weitgehend vertikal gerichtet (Abb. 86). Propodeum im Profil fast gleichmässig gerundet. (Abb. 86) .................................. Biotypus mit parthenogenetischer Fortpflanzung - Radialzelle etwas länger (Abb. 147, 152), der Metakarp mehr als halb so lang wie das Pterostigma. Basale Glieder der Fühlergeissel (Abb. 144, 150) mindestens viermal so lang wie breit ..................................................................................................................... 39 39 Klein; Vorderflügel 2,4 mm lang. Radialzelle lang, der Radius entspringt weit hinter der Mitte des Pterostigmas, der Metakarp ist fast so lang wie dieses Stigma (Abb. 147). Beine überaus schlank, die Hinterfemora fast siebenmal so lang wie breit (Abb. 148). Erstes Hinterleibstergit (Abb. 149) schlank, fast dreimal so lang wie maximal breit. Gemeinsames Runzelfeld der Notauli relativ breit, hinten abgestutzt ................................... ................................................................................................... Perilitus eduvigiae nov. sp. - Sehr klein, Vorderflügel ca. 1,7 mm lang. Radialzelle zugespitzt, doch nicht sehr lang, der Radius entspringt nahe der Mitte des Pterostigmas, der Metakarp ist wenig mehr als halb so lang wie das Stigma (Abb. 152). Beine nicht ganz so schlank wie bei P. eduvigiae, die Hinterfemora ca. 5,6 mal so lang wie breit. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 153) ungefähr doppelt so lang wie maximal breit. Gemeinsames Runzelfeld der Notauli klein, hinten zugespitzt. – Parasit von Longitarsus albineus FOUDR. (Chrysomelidae ....................................................................... Perilitus emmae (DELUCCHI) 40 Die zwei basalen Glieder der Fühlergeissel weniger als dreimal so lang wie breit (Abb. 196). Antennen mit 18 - 24 Gliedern. Schläfen hinter den Augen zwar nicht sogleich, doch sehr bald gerundet verschmälert (Abb. 197). Erstes Hinterleibstergit (Abb. 201) reichlich doppelt so lang wie maximal breit ........................... Perilitus melanopus (RUTHE) - Die zwei basalen Glieder der Fühlergeissel mehr als 3,5 mal so lang wie breit (Abb. 42, 59, 122, 228, 250, 263) ..................................................................................................... 41 41 Schläfen hinter den Augen sogleich gerundet verschmälert (Abb. 124, 251) ................... 42 - Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert (Abb. 43, 60, 229, 264) ............. 43 42 Erstes Hinterleibstergit (Abb. 128) schmal und schlank, 2,7 - 3 mal so lang wie maximal breit, nach hinten nur gering verbreitert. Antennen (Abb. 123) mit 18 - 23 Gliedern, die beiden basalen Geisselglieder ca. viermal so lang wie breit. Occipitalcarina ganz oder fast ganz vollständig, in der Mitte jedoch nur sehr schwach und zart oder undeutlich. Notauli nicht besonders tief eingeschnitten, ihr gemeinsames Runzelfeld hinten schmal abgestutzt oder rundlich zugespitzt. Beine sehr schlank. Bohrerscheiden so lang wie die Hinterfemora oder ein wenig länger. – Parasit von Longitarsus flavicornis ALL. (Chrysomelidae). Weit verbreitet ......................................... Perilitus debilis (WOLLASTON) - Erstes Hinterleibstergit (Abb. 253) sehr schmal und schlank, fast viermal so lang wie maximal breit. Antennen (Abb. 250) mit 21 oder 22 Gliedern, die basalen Geisselglieder ca. fünfmal so lang wie breit. Occipitalcarina fein, in der Mitte ganz schmal unterbrochen. Notauli sehr tief eingeschnitten, hinten spitz in einem kleinen gemeinsamen Runzelfeld zusammenlaufend. Beine weniger schlank. Bohrerscheiden kaum kürzer als die Hintertibien. – Auf Wiesen in der montanen oder subalpinen Region in Bayern und Südtirol ..................................................... Perilitus schmidti nov. sp. 43 Drittes Glied der Fühlergeissel nur wenig kürzer als das zweite (Abb. 42, 228). Bohrerscheiden ungefähr so lang wie die Hinterfemora. Antennen mit 18 - 24 Gliedern ... 44 - Drittes Glied der Fühlergeissel deutlich kürzer als das zweite (Abb. 59, 263). Antennen mit 21 - 23 Gliedern. Gemeinsames Runzelfeld der beiden Notauli hinten mit leicht abgerundeter Spitze ........................................................................................................... 45 44 Das gemeinsame Runzelfeld der beidseitigen Notauli hinten schmal abgestutzt (Abb. 45). Der Radius entspringt dem Pterostigma nur wenig hinter dessen Mitte. Antennen (Abb. 42) mit 19 - 21 Gliedern. Occipitalcarina in der Mitte mehr oder weniger breit unterbrochen. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 46) reichlich doppelt so lang wie maximal breit. – Solitärer Imaginal-Parasit von Aphthona- Arten (Chrysomelidae) ............................ .................................................................................................. Perilitus aphthonae nov. sp. - Das gemeinsame Runzelfeld der beiden Notauli hinten zugespitzt. Der Radius entspringt aus dem Pterostigma deutlich hinter dessen Mitte. Antennen (Abb. 228) mit 21 - 22 Gliedern. Occipitalcarina in der Mitte undeutlich oder schmal unterbrochen. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 231) sehr schlank, ca. 2,7 mal so lang wie maximal breit. – Solitärer Imaginal-Parasit von Psylliodes affinis PAYK. (Chrysomelidae) ......................... ........................................................................................................ Perilitus parvus nov. sp. 45 Postpetiolus meist mit feiner Körnelung zwischen der dichten Längsstrichelung (Abb. 267). Bohrerscheiden knapp so lang wie die Hinterfemora. Gemeinsames Runzelfeld der Notauli klein. – Solitärer Imaginal-Parasit von Phyllotreta spp. (Chrysomelidae) ......... .................................................................................................. Perilitus sommerae nov. sp. - Postpetiolus dicht längsstrichelig, ohne Körnelung (Abb. 61). Bohrerscheiden etwas länger als die Hinterfemora. Gemeinsames Runzelfeld der Notauli relativ gross. – Solitärer Imaginal-Parasit von Psylliodes chrysocephala L. (Chrysomelidae) ..................... ................................................................................................... Perilitus brassicae nov. sp. 46 Bohrerscheiden deutlich kürzer als die Hinterfemora. Relativ grosse und robuste Arten, Vorderflügel 2,4 - 3,3 mm lang. Antennen mit 22 - 27 Gliedern. Erstes Hinterleibstergit nach hinten deutlich verbreitert, dicht und kräftig längsgestrichelt (Abb. 105, 274) ........ 47 - Bohrerscheiden meist so lang wie die Hinterfemora, manchmal etwas länger, manchmal auch ein wenig kürzer ...................................................................................... 49 47 Gesicht und Beine rötlich-gelb. Kopf kurz, doch die Schläfen nicht sogleich hinter den Augen verschmälert (Abb. 271). – Parasit von Hypera postica GYLL. (Curculionidae), welcher die Wirtslarven ansticht, jedoch erst aus den Imagines schlüpft. Fortpflanzung bisexuell. Europa, in Nordamerika eingeführt ................................ Perilitus stelleri (LOAN) - Gesicht oft dunkler gefärbt, die Beine an der Basis (zumindest die Hüften) verdunkelt ... 48 48 Schläfen hinter den Augen gerundet (Abb. 102). Stigmen des ersten Hinterleibstergits kurz hinter der Mitte liegend (Abb. 105). Gemeinsames Runzelfeld der Notauli hinten abgestutzt. Sternauli als keilförmig nach hinten zugespitzte, im wesentlichen horizontale Runzelfurche ausgebildet. – Lebensweise und Wirt wie bei P. stelleri. Die Art wurde aus Nordamerika beschrieben, wo sie sich parthenogenetisch fortpflanzt, doch kommt sie auch in Europa vor, wo beide Geschlechter auftreten ................................. ......................................................................................................... Perilitus colesi (DREA) P. colesi und P. stelleri lassen sich morphologisch nur äusserst schwer trennen, (der Vergleich zwischen beiden bei DREA et. al. 1972 zeigt nur sehr geringe Unterschiede) - Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert (Abb. 109). Stigmen des ersten Hinterleibstergits ziemlich weit hinter der Mitte seitlich etwas hervortretend. Gemeinsames Runzelfeld der Notauli hinten gerundet zugespitzt. Sternauli als kurze, schräg liegende Furche in einem Runzelfeld. – Imaginalparasit von Ceutorhynchus scrobicollis NERESH. & WAGNER (Curculionidae). Fortpflanzung bisexuell ........................ ................................................................................................... Perilitus consuetor (NEES) 49 Bohrerscheiden merklich länger als die Hinterfemora, jedoch kürzer als die Hintertibien. Antennen mit (20 -) 22 - 25 Gliedern. Propodeum tief ausgehöhlt, seitlich davon beiderseits mit einer Beule oder einem Zacken nach hinten vortretend ................. 50 - Bohrerscheiden ungefähr so lang wie die Hinterfemora ................................................... 51 50 Erstes Hinterleibstergit (Abb. 283) ca. 1,8 mal so lang wie hinten breit, nach hinten deutlich verbreitert. Gesicht feinkörnig chagriniert mit mattem Glanz. Schläfen hinter den Augen sogleich gerundet verschmälert (Abb. 280). Propodeum im Profil kurz und winklig (Abb. 204), hinten breit, tief und hoch ausgehöhlt. Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen, doch meist nur schmal. – Parasit von Stenocarus spp. (Curculionidae) ......... .................................................................................................... Perilitus stenocari nov. sp. - Erstes Hinterleibstergit (Abb. 290) mehr als doppelt so lang wie hinten breit, nicht so stark nach hinten verbreitert. Schläfen hinter den Augen nicht so schnell verschmälert (Abb. 286). Gesicht fein und dicht körnig gerunzelt, mit feinem Glanz. Occipitalcarina vollständig, oder in der Mitte undeutlich oder schmal unterbrochen. – Parasit von Strophosomus melanogrammus FÖRSTER (Curculionidae) .................................................... ............................................................................................... Perilitus strophosomi nov. sp. 51 Basale Glieder der Fühlergeissel reichlich dreimal so lang wie breit. Radialzelle sehr kurz. Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen ................................................................ 52 - Basale Glieder der Fühlergeissel höchstens dreimal so lang wie breit. Körperfärbung meist nicht ganz hell .......................................................................................................... 54 52 Gesicht überaus fein runzlig punktiert, mit feinem Glanz. Körper ganz hell gefärbt. Antennen mit 21 oder 22 Gliedern. – Ostpaläarktis ....... Perilitus cretaceus BELOKOBYLKIJ Gesicht dicht körnig gerunzelt. Körperfärbung zumindest am Mesosoma und an der Hinterleibsbasis schwarz ................................................................................................... 53 53 Erstes Hinterleibstergit fast auf der ganzen Länge gestrichelt, ohne zwischenliegende Punktierung, die Strichelung vorn von zwei angedeuteten Dorsopen ausgehend (Abb. 97). Propodeum hinten mit sehr tiefer, innen oft glatter Aushöhlung. – Mongolei ............... .................................................................................................. Perilitus charchirai nov. sp. - Erstes Hinterleibstergit zwischen der Längsstrichelung, die vorn von kleinen, doch oft deutlichen Dorsopen ausgeht, meist mit zwischen der Strichelung liegender Punktierung (Abb. 260). Propodeum hinten ebenfalls tief, wenn auch nicht ganz so tief ausgehöhlt. Schottland ................................................................ Perilitus silvularis nov. sp. 54 Erstes Glied der Fühlergeissel länger als das zweite (manchmal nur sehr wenig) (Abb. 293). Antennen mit 19 - 22 Gliedern. – Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert (Abb. 294). Stemmaticum klein, POL viel kleiner als OOL. – Parasit von Bagous tempestivus HERBST. (Curculionidae) ............................... Perilitus thyellae nov. sp. - Die ersten beiden Glieder der Fühlergeissel ungefähr gleich lang. Antennen mit 19 - 24 Gliedern ............................................................................................................................. 55 55 Relativ gross und kräftig gebaut, Vorderflügel 2,2 - 3,2 mm lang. Antennen (Abb. 256) mit 22 - 24 Gliedern. Bohrerscheiden so lang wie die Hinterfemora oder ein wenig länger. Erstes Hinterleibstergit schlank, zwischen der Längsstrichelung des Postpetiolus, die vorn von kleinen, doch oft deutlichen Dorsopen ausgeht, meist mehr oder weniger deutlich punktiert (Abb. 260). Propodeum tief ausgehöhlt, seitlich davon nach hinten beiderseits zu einer Beule oder einem Zacken vortetend ................................... .................................................................................................... Perilitus silvularis nov. sp. - Meist kleiner und zarter gebaut, Vorderflügel 1,4 - 2,7 mm lang. Antennen mit 18 - 24 Gliedern. Postpetiolus meist ohne Punktierung zwischen der Längsstrichelung. Propodeum meist weniger tief ausgehöhlt ......................................................................... 56 56 Erstes Hinterleibstergit hell gefärbt, der Hinterleib entweder ganz hell oder nach hinten zu allmählich dunkler werdend, relativ grob längsgestrichelt (Abb. 160, 301). Der gemeinsame Runzelfleck der beidseitigen Notauli hinten zugespitzt (Abb. 158). Radialzelle sehr kurz (Abb. 159). Propodeum ziemlich weitmaschig gerunzelt. Praescutellarfurche schmal und lang, mit Mittelkielchen, doch gewöhnlich ohne Seitenrunzeln ..................................................................................................................... 57 - Erstes Hinterleibstergit schwarz oder zumindest dunkler gefärbt als der übrige Hinterleib, der entweder ganz dunkel ist oder nach hinten zu allmählich heller wird. Längsstrichelung des ersten Hinterleibstergits meist feiner und dichter (Abb. 18, 93, 201, 283). Propodeum sehr engmaschig gerunzelt ............................................................ 58 57 Erstes Hinterleibstergit (Abb. 160) nicht stark nach hinten erweitert, seine Oberflächenskulptur besteht aus relativ grober Längsstrichelung mit nur relativ wenigen Parallelrippchen auf dem Postpetiolus. Antennen (Abb. 155) etwa so lang wie die Vorderflügel, mit 20 - 22 Gliedern. – Parasit von Rhynchaenus fagi L. (Curculionidae) ................................................................................... Perilitus fagi nov. sp. - Erstes Hinterleibstergit (Abb. 301) stärker nach hinten verbreitert, mit feiner und dichter Längsstrichelung. Antennen (Abb. 298) etwas kürzer als die Vorderflügel, mit 21 Gliedern. – Parasit von Apion virens HERBST. (Curculionidae) ........... Perilitus trifolii nov. sp. 58 Antennen (Abb. 89), mit 22 - 23 Gliedern, 1,1 - 1,2 mal so lang wie die Vorderflügel, überall ungefäht gleich dick, die subapikalen Glieder relativ lang (ca. 1,7 mal so lang wie breit), das erste Geisselglied manchmal ein klein wenig länger als das zweite, selten kürzer als dieses. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 93) schlank, ziemlich gleichmässig nach hinten verbreitert, seine Stigmen nicht stark seitlich hervortretend, auf der Oberfläche dicht längsgestrichelt, jedoch nicht so regelmässig wie bei P. aethiops (cf. Abb. 18) und zwischen den Längsrippchen oft auch stellenweise punktiert. Das gemeinsame hintere Runzelfeld der Notauli hinten gerundet (ähnlich der Abb. 19 von P aethiops an Hypera), die Praescutellarfurche schmal, lang und tief, mit Mittelkielchen, ohne Seitenrunzeln. Antennen mit 22 - 23 Gliedern ........................................................................ Perilitus cerealium HALIDAY - Antennen nicht länger als die Vorderflügel ....................................................................... 59 59 Antennen etwas kürzer als die Vorderflügel. Der gemeinsame Runzelfleck der Notauli hinten abgestutzt ............................................................................................................... 60 - Antennen ungefähr so lang wie die Vorderflügel .............................................................. 62 60 Radialzelle sehr kurz, am Ende stumpf, der zweite Radiusabschnitt stark gekrümmt, sodass er oft fast senkrecht auf den Flügelrand trifft (Abb. 58). Subapikale Fühlerglieder ca. 1,5 - 1,6 mal so lang wie breit (Abb. 55). Gesicht (Abb. 57) dicht und relativ kräftig punktiert-runzlig, der Clypeus ähnlich grob punktiert. Schläfen (Abb. 56) bald, doch nicht sogleich hinter den Augen verschmälert. Antennen (Abb. 55) mit 19 - 20 Gliedern. Erstes Hinterleibstergit etwas weniger fein gestrichelt, fast ähnlich wie bei Perilitus fagi (cf. Abb. 160) ........................................... Perilitus belokobylskiji nov. sp. - Radialzelle kurz, doch zugespitzt (Abb. 200, 282). Subapikale Fühlerglieder relativ kurz, ca. 1,3 mal so lang wie breit (Abb. 196, 279). Gesicht (Abb. 199, 281) sehr fein punktiert runzlig, oft etwas glänzend, der Clypeus deutlich glatter als das Gesicht. Die Längsstrichelung des ersten Hinterleibstergits (Abb. 201, 283) feiner als bei P. fagi (Abb. 160), wenn auch nicht so fein wie bei P. aethiops (Abb. 18) .................................. 61 61 Mesosoma, von der Seite gesehen, gedrungen gebaut, vor allem das feinwabig gerunzelte Propodeum im Profil kurz und winklig (Abb. 204), ziemlich hoch ausgehöhlt. Bohrerscheiden so lang wie die Hinterfemora oder ein wenig länger. Schläfen hinter den Augen sogleich verschmälert (Abb. 280). Antennen (Abb. 279) mit 22 - 24 Gliedern. - Parasit von Stenocarus spp. (Curculionidae) ............................................. Perilitus stenocari nov. sp. - Mesosoma, von der Seite gesehen, viel gestreckter, das Propodeum im Profil flach gerundet (Abb. 203), seine hintere Aushöhlung nicht sehr hoch, seine Oberfläche neben feinwabiger Runzelung auch mit undeutlicher Felderung. Bohrerscheiden (Abb. 202) knapp so lang wie die Hinterfemora. Schläfen hinter den Augen bald, jedoch nicht sogleich verschmälert (Abb. 197). Antennen (Abb. 196) mit 20 - 23 Gliedern .............. ............................................................................................... Perilitus melanopus (RUTHE) 62 Erstes Hinterleibstergit (Abb. 210) schlank, sehr fein gestrichelt, mit kleinen, doch tiefen Dorsopen. Antennen mit 24 Gliedern .......................... Perilitus moldavicus (TOBIAS) - Erstes Hinterleibstergit (Abb. 18) nach hinten deutlich verbreitert, ohne oder mit nur wenig auffallenden Dorsopen, seine Stigmen oft seitlich hervortretend, der Postpetiolus überaus dicht, fein und gleichmässig längsgestrichelt, die Strichel oft nach hinten zu leicht konvergierend; diese Oberflächenskulptur bringt einen feinen Seidenglanz hervor. Mesosoma (Abb. 19 u. 20) relativ breit und dadurch auch die Praescutellarfurche breit und ausser einem Mittelkielchen mit einigen Seitenrunzeln. Radialzelle (Abb. 16) meist kurz. Erstes Glied der Fühlergeissel (Abb. 12) so lang wie das zweite oder etwas kürzer. Antennen mit 18 - 24 Gliedern. – Parasit von Hypera - und Sitona - Arten (Curculionidae) ..................................................................... Perilitus aethiops NEES a) Der gemeinsame Runzelfleck der Notauli hinten gerundet oder schmal abgestutzt (Abb. 19). Kopf von oben Abb. 13 ....................................................... Biotypus an Hypera. b) Der gemeinsame Runzelfleck der Notauli hinten zugespitzt (Abb. 20). Kopf von oben Abb. 14 .................................................................................................. Biotypus an Sitona. 1 Erster Cubitus-Abschnitt im Vorderflügel ausgebildet ....................................................... 2 - Erster Cubitus-Abschnitt im Vorderflügel erloschen .......................................................... 3 2 Der erste Cubitus-Abschnitt trifft auf die Rücklaufende Ader deutlich vor dem Intercubitus. Der Scapus der Antenne ist lang, mindestens dreimal so lang wie breit .......... ...................................................................................... Dinocampus coccinellae SCHRANK - Der erste Cubitus-Abschnitt trifft auf die Rücklaufende Ader ungefähr an derselben Stelle wie der Intercubitus. Der Scapus der Antenne ist kurz, ca. doppelt so lang wie breit ........................................................................ (Perilitus p. p., sh. HAESELBARTH 1999) 3 Tergum und Sternum des ersten Hinterleibssegmentes sind fest miteinander verwachsen. Clypeus sehr breit und flach ............... (Townesilitus, sh. HAESELBARTH 1988) - Tergum und Sternum des ersten Hinterleibssegmentes sind häutig miteinander verbunden, nicht miteinander verwachsen. Clypeus meist stärker konvex und nicht so breit ........................................... (Perilitus p. p., auch Rilipertus, sh. HAESELBARTH 1996) 4 4 Antennen mit relativ wenigen (20 - 25) Gliedern, jedoch ziemlich lang, die basalen Geisselglieder sind mehr oder weniger schlank ................................................................... 5 - Antennen mit 22 und mehr Gliedern, weniger schlank gebaut .......................................... 14 5 Zweites Glied der Fühlergeissel länger als das erste (Abb. 141). Radialzelle im Vorderflügel lang und zugespitzt (cf. Abb. 139). Das gemeinsame Runzelfeld der beidseitigen Notauli hinten breit abgestutzt. Occipitalcarina vollständig, in der Mitte etwas unregelmässig .................................................................. Perilitus discrepans nov. sp. - Zweites Glied der Fühlergeissel nicht länger als das erste ................................................... 6 6 Notauli sehr fein eingeschnitten, hinten, fast ohne gemeinsames Runzelfeld, spitz zusammenlaufend endend (cf. Abb. 76). Clypeus glatt. Radialzelle kurz. Mesopleuren weitgehend glatt und glänzend, mit kurzen und kleinen Sternauli ...................................... 7 - Am Hinterende der Notauli ist ein gemeinsames Runzelfeld mehr oder weniger deutlich ausgebildet ............................................................................................................. 9 7 Erstes Hinterleibstergit nach hinten meist deutlich verbreitert (cf. Abb. 78). Occipitalcarina sehr schwach und fein. Clypeus meist feinrunzlig. Antennen mit 20 - 23 Gliedern. – Parasit von Phyllotreta spp. (Chrysomelidae). Weit verbreitet .......................... ....................................................................................... Perilitus brevipetiolatus THOMSON - Erstes Hinterleibstergit nach hinten weniger stark verbreitert (Abb. 35 und cf. Abb. 153). Clypeus glatt .............................................................................................................. 8 8 Sehr kleine Art (1,7 mm lang). Antennen mit 21 Gliedern (Abb. 154). Occipitalcarina sehr schwach, in der Mitte sehr breit unterbrochen. – Parasit von Longitarsus albineus FOUDR. (Chrysomelidae). Süd-Italien ..................................... Perilitus emmae (DELUCCHI) - Meist grösser. Antennen mit 20 - 22 Gliedern (Abb. 33). Occipitalcarina stärker ausgebildet und in der Mitte nicht so breit unterbrochen. – Wirt unbekannt. Gebirge der Mongolei ................................................................................. Perilitus andreae nov. sp. 9 Occipitalcarina vollständig, auch in der Mitte deutlich. Das gemeinsame Runzelfeld der Notauli hinten gerundet oder abgestutzt ...................................................................... 10 - Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen, zumindest dort nicht deutlich ausgeprägt ...... 13 10 Hinterhüften gerunzelt. Radialzelle ziemlich lang, ähnlich der des Weibchens (cf. Abb. 134). Schläfen nicht sogleich hinter den Augen verschmälert (Abb. 137). Antennen (Abb. 136) mit 24 - 28 Gliedern ......................................................... Perilitus dilleri nov. sp. Hinterhüften glatt .............................................................................................................. 11 11 Basale Glieder der Fühlergeissel kurz und gedrungen. Ocellendreieck ausnehmend flach (Abb. 188). Radialzelle kurz. Antennen mit 23 oder 24 Gliedern. Grundfärbung dunkel ....................................... Perilitus morimi FERRIÈRE und P. lipari (ČAPEK & STARÝ) - Basale Glieder der Fühlergeissel schlanker (Abb. 11 und HAESELBARTH 1996, Abb. 3). Körper teilweise heller gefärbt. Radialzelle nicht so kurz ................................................. 12 12 Drittes Glied der Fühlergeissel deutlich kürzer als die ersten beiden (Abb. 11). Schläfen fast sogleich hinter den Augen verschmälert (cf. Abb. 7). Oberfläche des Postpetiolus deutlich längsgestrichelt (cf. Abb. 10). Antennen mit 23 - 28 Gliedern. – Parasit von Chrysomela banksi F. (Chrysomelidae) ............................... Perilitus aeschlimanni nov. sp. - Drittes Glied der Fühlergeissel fast so lang wie das erste oder zweite (HAESELBARTH 1996, Abb. 3). Schläfen nicht sogleich hinter den Augen verschmälert (HAESELBARTH 1996, Abb. 9). Oberfläche des Postpetiolus nur undeutlich längsgestrichelt, stellenweise glatt oder fast glatt (HAESELBARTH 1996, Abb. 14). Antennen mit 21 - 23 Gliedern. – Parasit von Strophosomus spp. (Curculionidae) .. Rilipertus intricatus (RUTHE) Das von Rilipertus facialis (THOMSON) ist hiervon kaum zu unterscheiden. 13 Occipitalcarina sehr schwach und fein. Clypeus feinrunzlig. Das gemeinsame Runzelfeld der Notauli hinten zugespitzt (cf. Abb. 76). – Parasit von Phyllotreta spp. (Chrysomelidae) ............................................................. Perilitus brevipetiolatus THOMSON - Occipitalcarina stärker ausgeprägt. Clypeus fast glatt. Das gemeinsame Runzelfeld der Notauli hinten schmal abgestutzt oder breit gerundet. – Parasit von Aphthona spp. (Chrysomelidae) ........................................................................ Perilitus aphthonae nov. sp. 14 Antennen mit zahlreichen, (25) - 26 - 31 Gliedern. Hinterhüften meist mehr oder weniger deutlich gerunzelt oder punktiert ....................................................................................... 15 - Zahl der Antennenglieder geringer (22 - 26) ....................................................................... 27 15 Clypeus, zumindest an seinem Oberrand, ähnlich wie das Gesicht, fein und dicht gerunzelt. Occipitalcarina vollständig, auch in der Mitte deutlich .................................... 16 - Clypeus ganz oder fast ganz glatt, bei P. brevicollis stark behaart ................................... 17 16 Hinterhüften gerunzelt. Antennen (Abb. 194) mit 26 Gliedern, ihre basalen Geisselglieder relativ schlank. Gemeinsames Runzelfeld der Notauli hinten breit abgestutzt. Erstes Hinterleibstergit relativ schlank, ohne jede Andeutung von Dorsopen .... ................................................................................................. Perilitus lobodenkoi nov. sp. - Hinterhüften zumindest oben glatt und glänzend. Antennen (Abb. 276) mit 28 - 31 Gliedern, die basalen Geisselglieder relativ kurz. Gemeinsames Runzelfeld der Notauli hinten schmal abgestutzt. Erstes Hinterleibstergit relativ stark nach hinten verbreitert (Abb. 278), auf ihm kleine Dorsopen angedeutet. – Larval-Imaginal-Parasit von Hypera postica GYLL. (Curculionidae) .......................................... Perilitus stelleri (LOAN) 17 Kopf sehr kurz, die Schläfen hinter den Augen sogleich verschmälert. (Abb. 72). Radialzelle lang, zugespitzt, der Metakarp ungefähr so lang wie das Pterostigma. Occipitalcarina in der Mitte breit unterbrochen. Antennen mit 28 Gliedern, das erste Geisselglied manchmal ein klein wenig länger als das zweite (Abb. 71). – Imaginalparasit von Phyllodecta vitellinae und Ph. vernicolor (Chrysomelidae) ................. ............................................................................................... Perilitus brevicollis HALIDAY - Nicht in allen Merkmalen damit übereinstimmend ........................................................... 18 18 Hinterhüften gerunzelt. Occipitalcarina auch in der Mitte vollständig. Radialzelle spitz und relativ lang, ähnlich der der (cf. Abb. 50, 134) ................................................... 19 - Hinterhüften glatt oder fast glatt ....................................................................................... 20 19 Schläfen hinter den Augen sogleich rundlich verschmälert (Abb. 53). Antennen (Abb. 52) mit 27 - 28 Gliedern ...................................................................... Perilitus asper nov. sp. - Schläfen nicht sogleich hinter den Augen verschmälert (Abb. 137). Antennen (Abb. 136) mit 24 - 28 Gliedern ................................................................... Perilitus dilleri nov. sp. 20 Kopf kurz, die Schläfen hinter den Augen sogleich verschmälert (Abb. 107, cf. Abb. 280). Erstes Hinterleibstergit deutlich nach hinten verbreitert (cf. Abb. 105, 283). Auf dem ersten Hinterleibstergit sind meist kleine Dorsopen schwach angedeutet ................. 21 - Kopf länger, die Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert ......................... 22 21 Radialzelle zugespitzt, der Metakarp deutlich mehr als halb so lang wie das Pterostigma. Antennen mit 27 - 31 Gliedern (Abb. 106). – Larval-Imaginal-Parasit von Hypera postica GYLL. (Curculionidae) ............................................ Perilitus colesi (DREA) - Radialzelle kürzer, ähnlich der des (cf. Abb. 282). Antennen mit 26 - 28 Gliedern, relativ lang und schlank (Abb. 284). – Imaginalparasit von Stenocarus cardui HERBST und S. fuliginosus MARSH. (Curculionidae) ................................ Perilitus stenocari nov. sp. 22 Erstes Hinterleibstergit mehr oder weniger stark nach hinten verbreitert, meist mit schwach angedeuteten, kleinen Dorsopen. Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen oder zumindest dort undeutlich ......................................................................................... 23 - Erstes Hinterleibstergit sehr schlank, nur wenig und allmählich nach hinten verbreitert. Antennen mit 27 - 30 Gliedern ............................................................................................ 24 23 Radialzelle sehr kurz (cf. Abb. 16). Strichelung des Postpetiolus zum Teil unregelmässig. Antennen mit 22 - 29 Gliedern (Abb. 21). Formenreich. – Parasit von Hypera - und Sitona - Arten. (Curculionidae) .................................... Perilitus aethiops NEES - Radialzelle etwas länger (cf. Abb. 111). Strichelung des Postpetiolus fein und regelmässig. Antennen mit 26 - 27 Gliedern (Abb. 113). – Parasit von Ceutorhynchus scrobricollis NERESH. & WAGNER (Curculionidae) ...................... Perilitus consuetor NEES 24 Sternauli als ziemlich schmale, runzlige Längsfurchen ausgebildet. Radialzelle zugespitzt, nicht besonders kurz. Erstes Hinterleibstergit ohne Spur von Dorsopen (cf. Abb. 61). Occipitalcarina vollständig, in der Mitte weniger deutlich (Abb. 63). – Imaginalparasit von Psylliodes chrysocephala L. (Chrysomelidae) .............................. Perilitus brassicae nov. sp. - Sternauli als breite Runzelzonen auf den Mesopleuren ausgebildet. Radialzelle sehr kurz (cf. Abb. 259, 289). Auf dem ersten Hinterleibstergit sind kleine Dorsopen zumindest angedeutet (cf. Abb. 97, 260, 290) ................................................................... 25 25 Der horizontale Abschnitt des Propodeum (im Profil gesehen) ist höchstens ebenso gross wie der vertikale. Occipitalcarina vollständig oder in der Mitte schmal unterbrochen. – Parasit von Strophosomus melanogrammus FÖRSTER (Curculionidae). ...... ............................................................................................... Perilitus strophosomi nov. sp. - Der horizontale Abschnitt des Propodeum (im Profil gesehen) ist länger als der vertikale. Occipitalcarina in der Mitte meist mehr oder weniger breit unterbrochen ........ 26 26 Erstes Hinterleibstergit zwischen der Längsstrichelung der Oberfläche runzlig punktiert (cf. Abb. 260) ............................................................... Perilitus silvularis nov. sp. - Erstes Hinterleibstergit nur zart und oberflächlich längsgestrichelt, ohne runzlige Punktierung (cf. Abb. 97) .......................................................... Perilitus charchirai nov. sp. 27 Schläfen (von oben gesehen) hinter den Augen sogleich verschmälert oder höchstens kurz dahinter (Abb. 188, 255 und cf. Abb. 7). Der Radius entspringt aus dem Pterostigma weit hinter dessen Mitte ................................................................................ 28 - Schläfen (von oben gesehen) hinter den Augen nicht sogleich verschmälert (Abb. 22, 162, 218, 269 und cf. Abb. 37, 294, 299) .......................................................................... 31 28 Erstes Hinterleibstergit dicht längsstrichelig, nach hinten deutlich verbreitert (cf. Abb. 10). Pterostigma relativ kurz und breit, Occipitalcarina in der Mitte nicht unterbrochen ............... 30 - Erstes Hinterleibstergit schlanker, 3 - 4 mal so lang wie hinten breit, weniger dicht und regelmässig gestrichelt (cf. Abb. 128, 253). Occipitalcarina in der Mitte weniger deutlich ausgebildet oder dort schmal unterbrochen ......................................................... 29 29 Fühlergeissel (Abb. 129) zur Spitze nicht sehr stark verschmälert, überall von ähnlicher Dicke. Erstes Hinterleibstergit 2,5 - 3 mal, Hinterfemora ca. 5 mal so lang wie maximal breit. Notauli nicht besonders tief eingeschnitten, mit relativ flachem, hinten meist schmal abgestutztem gemeinsamem Runzelfeld. – Parasit von Longitarsus flavicornis ALL. (Chrysomelidae) ............................................................. Perilitus debilis WOLLASTON - Fühlergeissel (Abb. 254) nahe der Basis am dicksten, zur Spitze deutlich verschmälert. Erstes Hinterleibstergit 3 - 4 mal, die Hinterfemora ca. 4 mal so lang wie maximal breit. Notauli sehr tief eingeschnitten, hinten spitz in kleinem, tief eingesenktem gemeinsamem Runzelfeld zusammenlaufend ............................... Perilitus schmidti nov. sp. 30 Glieder der Fühlergeissel kurz und gedrungen. Ocellendreieck ausnehmend flach (Abb. 188, cf. Abb. 212). Grundfärbung dunkel ............................................................................. ................................................. Perilitus morimi FERRIÈRE und P. lipari (ČAPEK & STARÝ) - Glieder der Fühlergeissel schlanker (Abb. 11). Ocellendreieck weniger flach (cf. Abb. 7). Körper teilweise hell gefärbt. – Parasit von Chrysomela banksi F. (Chrysomelidae) ...... ............................................................................................. Perilitus aeschlimanni nov. sp. 31 Occipitalcarina vollständig, auch in der Mitte deutlich. Der Radius entspringt oft nur wenig hinter der Mitte des Pterostigmas, und die Radialzelle ist schmal und spitz, der zweite Radiusabschnitt auf charakteristische Weise geschwungen (cf. Abb. 39), beim oft nicht so deutlich wie beim .............................................. Perilitus annettae nov. sp. - Occipitalcarina in der Mitte schmal unterbrochen oder dort zumindest undeutlich .......... 32 32 Antennen mit 24 Gliedern, das erste Geisselglied ein wenig länger als das zweite, die Geissel zur Spitze allmählich, aber stark verschmälert (Abb. 297). Der Radius entspringt wenig hinter der Mitte des Pterostigmas, die Radialzelle ist zugespitzt, doch der zweite Radiusabschnitt gleichmässig gebogen. Erstes Hinterleibstergit ziemlich stark längsgestrichelt, mit relativ wenigen (ca. 8) Längsstricheln (cf. Abb. 296) .......................... ...................................................................................................... Perilitus thyellae nov. sp. - Erstes Glied der Fühlergeissel nicht länger als das zweite ................................................. 33 33 Im Vorderflügel entspringt der Radius nur wenig hinter der Mitte des Pterostigmas, sein zweiter Abschnitt ist nur an der Basis gekrümmt, die Radialzelle ist dadurch schmal, sehr spitz und relativ lang (Abb. 219). Erstes Hinterleibstergit sehr fein und gleichmässig längsgestrichelt. Pronotum, grosse Teile der Mesopleuren, Metapleuren und Propodeum sehr fein und engmaschig gerunzelt. – Imaginal-Parasit von Heliotaurus (= Omophlus) caeruleus F. (Alleculidae) an Brassica oleracea (Blumenkohl) in Algerien .............................................................. Perilitus omophli LESNE - Im Vorderflügel entspringt der Radius deutlich hinter der Mitte des Pterostigmas, sein zweiter Abschnitt ist mehr oder weniger gleichmässig gekrümmt. Pronotum, Mesopleuren, Metapleuren und Propodeum sind nicht so gleichartig skulpturiert ........... 34 34 Erstes Hinterleibstergit nach hinten verbreitert, mit relativ feiner Längsstrichelung auf dem Postpetiolus (cf. Abb. 18). Radialzelle kurz (cf. Abb. 16). – Parasit von Hypera und Sitona - Arten (Curculionidae) ................................................... Perilitus aethiops NEES - Erstes Hinterleibstergit schlanker, nicht so stark nach hinten verbreitert und gröber skulpturiert ........................................................................................................................ 35 35 Die Längsstrichelung des ersten Hinterleibstergits ist auf dem Postpetiolus meist etwas unregelmässig und zwischen den Stricheln etwas gekörnelt; sie läuft vorne auf dem Petiolus aus ohne jede Andeutung von Dorsopen (cf. Abb. 267). Radialzelle meist ziemlich stark zugespitzt (cf. Abb. 266). – Parasit von Phyllotreta spp. (Chrysomelidae) ........................................................................ Perilitus sommerae nov. sp. - Die Längsstrichelung des ersten Hinterleibstergits ist auf dem Postpetiolus nicht zwischen den Stricheln gekörnt; sie entspringt auf dem Petiolus aus winzigen, oft nur schwer sichtbaren Andeutungen von Dorsopen. Radialzelle kurz, nicht stark zugespitzt (cf. Abb. 159) .................................................................................................................... 36 36 Basis des Hinterleibs mehr oder weniger ausgedehnt hell gefärbt. Erstes Hinterleibstergit mit wenigen, relativ groben Längsstricheln (cf. Abb. 160). – Parasit von Rhynchaenus fagi L. (Curculionidae) .................................................. Perilitus fagi nov. sp. - Hinterleib ganz schwarzbraun gefärbt. Erstes Hinterleibstergit feiner gestrichelt (cf. Abb. 301, doch ist das Tergit beim nicht so stark verbreitert wie beim). – Parasit von Apion virens HERBST (Curculionidae) ...................................... Perilitus trifolii nov. sp.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FF87FF8500EDE6A0FE70FD6D.taxon	description	Pronotum dicht körnig-runzlig, die krenulierte Querfurche seitlich in der allgemeinen Runzelung aufgehend. Notauli stark krenuliert, auf dem gemeinsamen Runzelfeld – das hinten abgestutzt ist – durch ein feines Längskielchen voneinander getrennt. Mesoscutum auf dem Mittellobus runzlig haarpunktiert (viel unregelmässiger als bei M. lobodenkoi), auf den Seitenloben glatt. Praescutellarfurche mit Mittelkielchen und undeutlichen und schwachen Seitenrunzeln. Scutellum glatt, mit breitem Endgrübchen. Sternauli (Abb. 3) breit und flach, dicht runzlig, die Mesopleuren darüber mit einer, nach hinten dreieckig verbreiterten glatten Zone, darüber wieder ziemlich dicht runzlig. Sternalfurche tief, nach hinten nicht verbreitert, fein krenuliert. Metapleuren und Propodeum feinwabig gerunzelt, Leistchen sind dazwischen höchstens angedeutet, das Propodeum hinten deutlich ausgehöhlt, im Profil nicht so scharf gewinkelt wie bei M. lobodenkoi. – Im Vorderflügel (Abb. 4) entspringt der Radius etwas hinter der Mitte des Stigmas, die Radialzelle ist kurz und breit, der Metakarp meist deutlich kürzer als das Stigma. – Hinterhüften vor allem oben chagriniert-runzlig oder auch stellenweise diagonal gestrichelt; manchmal sind sie auch nur leicht gerunzelt und etwas glänzend. Die Hinterfemora sind ungefähr 6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1: 1,4: 1.2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 5) ca. 0,8 mal so lang wie die Hinterfemora, 1,5 - 2 mal so lang wie hinten breit, 6 - 7 mal so lang wie an der schmalsten Stelle, die Stigmen deutlich hinter der Mitte gelegen. Die Oberfläche des Postpetiolus ist dicht und recht gleichmässig längsgestrichelt; diese Strichelung reicht weit nach vorn und entspringt dort aus wenig eingesenkten Ecken, die den Dorsopen mancher anderer Arten entsprechen. An der Seite des Petiolus befindet sich vorn eine kleine schwache Einsenkung (Glymma?). Legebohrer relativ kurz, etwas ventrad gebogen, von kräftiger Basis aus allmählich zugespitzt, seine Scheiden etwa so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung dunkel, das Mesosoma grösstenteils schwarz, die Propleuren, Teile des Hinterleibs und die Bohrerscheiden dunkelbraun, der Kopf zum grössten Teil gelbbraun; Stirn, Scheitel, Hinterhaupt und Antennen (ausgenommen ihre Basis) dunkel, Tegulae und Beine gelbbraun, die Tarsen, vor allem die hinteren, etwas dunkler, die hinteren Hüften, und zum Teil die mittleren, dunkel. Flügelgeäder braun. und Wirt sind unbekannt. Holotypus:, Irland, Aviemore, El. 5.8.46, P. Harwood. " aethiops AWS " (Washington). - Paratypen: Aus Irland, Coll. Stelfox (Washington, München): 1, Glenasmole, Co. Dublin. AWS (2) 2.7.42. - 1, " 76. Perilitus cerealium Hal., G. T. Lyle, 1926 ", " Remounted by AWS, 7.1.1951 ". - 1, (2) Curracloe, Co. Wexford, 16.7.37. - 1, Cerne. Valley, DT (1) 19.5.50. " aciculatus sp. n. type, AWS. 15.1.52 " (in der Handschrift Stelfox'). - 1 Blessington, Co. Wicklow, (1) 15.6.41. " agrees with secalis Thoms. ". Ausserdem (keine Paratypen): 1, " Coll. Förster, don. Mayr " (Wien) sowie 1 mit etwas längerer Radialzelle aus Bulgarien, coll. Zaykov, Rodopi, Avren, 18.5.197 8, leg. Zaykov (Leiden). Diese Art ist u. a. durch die Runzelung der Hinterhüften, die ausgedehnte Runzelung von Pronotum und Mesopleuren, die vollständige Occipitalcarina und die hinter den Augen sogleich verschmälerten Schläfen charakterisiert. Gleichwohl erfordert ihre Bestimmung ein sorgfältiges Studium.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FF80FF8400EDE5D4FDEDFB59.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche, seitlich an seinem Oberrand glatt. Medianlobus des Mesoscutum ziemlich dicht haarpunktiert, die Seitenloben nur zerstreut punktiert, dazwischen glatt. Notauli krenuliert, hinten in ein ziemlich grosses, eingesenktes, hinten breit abgestutztes gemeinsames Runzelfeld mündend. Praescutellarfurche mit wenig starkem Mittelkielchen. Scutellum glatt mit querem Endgrübchen. Mesopleuren teilweise glatt und zerstreut punktiert, die Sternauli als flache, schräge Runzelfurchen ausgebildet. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum engmaschig gerunzelt, ohne Felderung; das Propodeum fast quaderförmig, hinten breit ausgehöhlt. – Im Vorderflügel entspringt der Radius hinter der Mitte des Stigmas, die Radialzelle ist zugespitzt, der Metakarp ist ca. 0,8 mal so lang wie das Stigma. – Beine (Abb. 9 *) nur mässig schlank. Hinterhüften oben glatt und glänzend, unten haarpunktiert; Hinterfemora etwa fünfmal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,3. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 10) schlank, mehr als doppelt so lang wie maximal und ca. 7 mal so lang wie minimal breit, die Stigmen etwas hinter der Mitte, die Oberfläche hinten ziemlich dicht, fein und regelmässig längsstrichelig, auf dem Petiolus undeutlicher. Legebohrer gerade (zumindest seine Scheiden, wenn er nicht offen liegt), die Scheiden ungefähr so lang wie die Hintertibia. Grundfärbung braun; Kopf (ausser dem Stemmaticum), Fühlerbasis, Tegulae, Beine und Basis des Petiolus gelbbraun, die Unterseite des Mesosoma, der Hinterleib, abgesehen von seinem Ende, und die Basis der Bohrerscheiden rötlich braun, das Stemmaticum schwarz, die übrigen Körperteile dunkelbraun. Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel 2,4 - 2,9 mm lang, der Körper von ähnlicher Länge, die Antennen (Abb. 11) wenig länger, mit 23 (1) 24 (2), 25 (3) oder 28 (1) Gliedern, die Geissel überall fast gleich dick, nur zur Spitze etwas verschmälert, die ersten beiden Glieder von gleicher Länge, ca. 2,5 mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder ca. 1,7 mal so lang wie breit. – Am Kopf sind, wie meist in dieser Gattung, beim die Augen etwas kleiner. Das Stemmaticum ist etwas grösser als beim (OOL kaum grösser als POL). Die Eigenarten von Stirn und Gesicht sind beim ähnlich ausgeprägt wie beim, das Runzelfeld auf dem Mesoscutum ist jedoch nicht so gross und breit und das erste Hinterleibstergit ist etwas kürzer und breiter. – Die Grundfärbung des ist dunkel; gelbbraun sind Tegulae und Beine, rötlichbraun Fühlerbasis, grosse Teile des Kopfes und des Prothorax und die Mitte des Hinterleibs. Flügelgeäder hellbraun. Holotypus:, Frankreich, " Bessan (34) ex Chrys. banksi * 15.3.79 " (München). - Paratypen: 14, 8, Frankreich, Dept. Hérault, Bessan, ex Chrysolina banksi (FAB.) (Chrysomelidae) an Marrubium (Andorn), z. T. mit Cocons. Die Schlüpfdaten sind: 1, 12.4.197 8 - 6, 1, 15.3.197 9 - 6, 3, 22.3.197 9 - 2, 2.4.197 9 - 2, 3.4.197 9. (Aeschlimann, Čapek, München, Ottawa). - 1, Bulgarien, Rodopi, (schwer leserlich), 18.5.197 6, leg. A. Zaykov (Leiden). Perilitus aeschlimanni wurde in Südfrankreich aus Chrysomela banksi FABRICIUS gezogen, ohne weitere nähere Angaben. Wahrscheinlich handelt es sich um einen gregären Imaginalparasiten dieses mediterranen Blattkäfers. Wichtige Unterscheidungsmerkmale scheinen zu sein: Form der Antennen.; Skulptur von Stirn und Gesicht; relativ kräftige Beine; beim das grosse, vertiefte Runzelfeld des Mesoscutum. Die Art ist Herrn Dr. J. - P. Aeschlimann in Montpellier gewidmet, dem Autor vieler bedeutender Untersuchungen über parasitische Hymenopteren, u. a. von Perilitus, in der biologischen Schädlingsbekämpfung.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FF81FF8800EDE221FDF5FB87.taxon	description	: Vorderflügel 1,7 - 2,7 mm lang, Körper und Fühler von ähnlicher Länge. Antennen (Abb. 12) mit 18 bis 24 Gliedern, ihre Geissel um das 5. Glied am dicksten, zur Spitze nur ganz allmählich verschmälert; das erste Geisselglied etwa dreimal so lang wie breit, etwas (ca. 10 %) kürzer als das zweite, die subapikalen Glieder deutlich länger als breit. – Kopf (Abb. 13 und 14) breit rechteckig, die Schläfen hinter den Augen nicht sogleich ver- schmälert, die Augen mässig gross, ihr kleiner Durchmesser weniger als 1,5 mal so gross wie die Schläfenbreite. Scheitel und Stirn glatt und glänzend, die letztere manchmal mit flacher Medianfurche oder an den Seiten ganz fein und flach punktiert. Stemmaticum klein, die Ocellen ziemlich klein, in sehr flachem Dreieck stehend. POL: OOL = 7,5: 9,5. Gesicht (Abb. 15) quer, relativ flach, fein und dicht runzlig punktiert und kurz behaart; Clypeus trapezoid, mässig konvex, oben meist ähnlich skulpturiert wie das Gesicht (nur deutlich schwächer), unten glatt, sein Vorderrand in der Mitte gerade, ziemlich breit aufgebogen. Clypealgrübchen reichlich doppelt so weit voneinander entfernt wie von den Augen. Wangenfurche gut halb so lang wie die Breite der Mandibelbasis, ungefähr gleich lang wie der Abstand der Clypealgrübchen von den Augen. Palpen relativ kurz. Occipitalcarina in der Mitte schmal unterbrochen oder dort undeutlich, manchmal auch vollständig. Pronotum fein wabig gerunzelt, an den Seiten oben glatt, seine krenulierte Querfurche ist meist in die Runzelung eingebettet. Mesoscutum (Abb. 19 und 20) entlang der Notauli dichter, auf dem Mittellobus nur zerstreut haarpunktiert, auf den Seitenloben weitgehend glatt, überall glänzend. Notauli krenuliert, hinten in einer meist zugespitzten Runzelzone sich vereinigend, diese Runzelzone meist mit ganz schwachem Mittelkielchen. Praescutellarfurche mit Mittellängskielchen und undeutlichen Seitenrunzeln. Scutellum relativ gross und nicht stark konvex, glatt und glänzend, sein Endgrübchen oft klein und unscheinbar. Mesopleuren weitgehend glatt, die Sternauli als wenig tiefe, schräge Runzelzonen ausgebildet. Sternalfurche nur mässig tief, nicht immer deutlich krenuliert. Metapleuren dicht wabig gerunzelt, das Propodeum ähnlich dicht, doch etwas grobmaschiger gerunzelt, kurz, im Profil winklig, die hintere Aushöhlung ziemlich hoch, seine Höhe mindestens gleich der Länge des " horizontalen " Abschnittes des Tergits. Mesosoma von der Seite gesehen relativ hoch. – Die Radialzelle im Vorderflügel (Abb. 16 *) sehr kurz, der Metakarp wenig länger als die halbe Stigmalänge; der Radius entspringt hinter der Mitte des Stigmas. – Beine (Abb. 17 *) schlank, Hinterhüften glatt (oder bei einer – nicht gezogenen – etwas abweichenden Form ganz fein strichelig oder punktiert runzlig, doch auch da glänzend), Hinterfemur 5 - 6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine stehen ungefähr im Verhältnis von 1: 1,4: 1,3. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 18) etwa doppelt bis 2 ½ mal so lang wie hinten (maximal), und ca. 7 mal so lang wie minimal breit, vor den Stigmen zu diesen hin stark verbreitert, auf der Oberfläche dicht längsgestrichelt, manchmal zwischen den Stricheln stellenweise punktiert, manchmal mit schwach angedeuteten Dorsopen und Lateropen. Legebohrer fast gerade, allmählich zugespitzt, mit kaum erkennbarer Dorsalkerbe, seine Scheiden ungefähr so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung gelb, das erste Hinterleibstergit und der obere Teil des Mesosoma dunkel (das Mesoscutum braun, der Rest schwarz); Stemmaticum schwarz; Bohrerscheiden und Fühlergeissel grösstenteils braun. (Bei einer etwas abweichenden Form ist die Grundfärbung dunkel; Kopf, Scapus, Propleuren und Beine – Tarsen teilweise verdunkelt – meist ganz gelb, diese Färbung manchmal an der Unterseite des Thorax etwas weiter ausgedehnt). Flügelgeäder und meist auch Tegulae hellbraun.: Vorderflügel 2,1 - 2,7 mm lang, der Körper etwa gleich lang, die Antennen (Abb. 21) deutlich länger, mit 22 - 29 Gliedern, ihre Geissel zur Basis kaum, zur Spitze ganz allmählich, aber ziemlich stark verdünnt, die beiden basalen Geisselglieder von ungefähr gleicher Länge, etwas mehr als doppelt so lang wie breit. – Kopf (Abb. 22) quer, die Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert, die Augen nicht sehr gross, ihr kleiner Durchmesser nur wenig grösser als die Schläfenbreite. Ocellen klein, das Stemmaticum aber grösser als beim, OOL daher nicht sehr viel grösser als POL (oft nur ca. 6: 5). Clypeus (Abb. 23) höher und stärker konvex als beim, meist fast ganz glatt und glänzend. – Erstes Hinterleibstergit auf der Oberfläche zwischen der Strichelung meist mehr oder weniger ausgedehnt punktiert (was beim nur gelegentlich der Fall ist), Dorsopen und Lateropen sind kaum angedeutet. Im Ganzen macht das einen etwas robusteren Eindruck als das, was vielleicht auch auf die viel dunklere Färbung zurückzuführen ist: Die Grundfärbung ist schwarz, wobei die beim hellen Körperteile oft teilweise aufgehellt sind, die Beine sind grossenteils hell, doch ist auch hier die Färbung sehr variabel. Die Färbung ist (in beiden Geschlechtern) nach AESCHLIMANN (1983 b und in litt.) weitgehend abhängig von der Aussentemperatur während des Puppenstadiums; Tiere aus der mediterranen Region sind daher im allgemeinen heller als die aus Mitteleuropa oder Schweden, doch variiert die Färbung auch unter verschiedenen Generationen am selben Ort. Typen: Perilitus aethiops NEES: Da mit der Nees'schen Sammlung der Typus der Art verloren ist, wurde von LOAN 1975 ein aus der Sammlung Wesmael (im Museum Brüssel) als Neotypus festgelegt. Es trägt folgende Etiketten: " Var:? " - " Coll. Wesmael " - " 1777 " - " Microctonus aethiops N. v. Es. var 1:, dét. C. Wesmael " - " Type " - " 14 " - " Neotype Microctonus aethiops (Nees), Desig. C. C. Loan ". Microctonus spurius RUTHE: Lectotypus (hiermit festgelegt), u. a. mit folgenden Etiketten: " M. spurius m. " (in Ruthes Handschrift). - " Ruthe coll. 59.101 " - ", Ant 24 " - " Palpi in Slide Coll. 7 / 5 / 57 " - " 1 ". (London). - Der Kopf dieses Tieres wurde mazeriert (anscheinend um die Palpen und ihre Gliederzahl zu studieren). Neben diesem Typus befinden sich unter dem Namen M. spurius noch 4 und 2. Sie gehören den von Ruthe beschriebenen " Var. " 1 bis 4 an, mit Ausnahme eines, das mit dem Lectotypus gleichartig ist, aber offenbar erst später der Sammlung hinzugefügt wurde. - RUTHE selbst hat im Nachtrag seiner Arbeit (1856) bezweifelt, dass sein M. spurius spezifisch von M. aethiops verschieden ist. Die Art wurde später von REINHARD 1862, mit Perilitus secalis HALIDAY (nec L.) synonymisiert, welch letzterer Name nicht verfügbar ist. Microctonus aethiopoides LOAN: Holotypus: France. Sezanne (Marne), 16.4.196 9, reared from adult Hypera postica, L. W. Coles (Ottawa. CNC 13416). Nicht gesehen. - Paratypus (untersucht): South Bay (Ottawa, Canada) (P. E. G.), em. 28.6.197 3, ex Hypera postica (München). - Microctonus aethiopoides wurde von LOAN 1975 beschrieben, weil er den überall häufigen, in der Biologischen Schädlingsbekämpfung wichtigen Hypera - und Sitona - Parasiten für spezifisch verschieden hielt von dem Neotypus von Perilitus aethiops NEES in der Collection Wesmael. Ich kann jedoch keinerlei relevante Unterschiede zwischen beiden feststellen. Euphorus brevispina THOMSON: THOMSON beschrieb diese Art nach einem Weibchen. In seiner Sammlung (Lund) steht unter diesem Namen ein Perilitus -, wahrscheinlich von Perilitus aethiops, das von BELOKOBYLSKIJ als Holotypus festgelegt wurde. Wahrscheinlicher als ein Irrtum THOMSONS, Gattung und Geschlecht des Tieres betreffend, dürfte es allerdings sein, dass durch ein Versehen das Etikett an ein falsches Exemplar gelangte. Siehe hierzu auch die Angaben von FITTON 1982, zur Thomson-Sammlung. Perilitus aethiops ist als Parasit von Rüsselkäfern, die an Leguminosen – vor allem Luzerne – schädlich werden, von recht erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Er wurde zur Bekämpfung dieser Wirte (Hypera- und Sitona - Arten), die in andere Weltregionen eingeschleppt worden waren (u. a. nach Nordamerika, Australien, Neu Seeland und Japan), dort eingeführt und mit mehr oder weniger Erfolg eingebürgert. Hierüber und über die damit verbundenen Probleme existiert eine umfangreiche Literatur, in der der Parasit meist als Microctonus aethiopoides bezeichnet wird. Dabei zeigte es sich, dass die Art in einer grossen biologischen Vielfalt auftritt, was Wirtswahl, Generationenfolge und geographisches Vorkommen betrifft. Zum Teil lassen sich diese Unterschiede wohl auf äussere Verhältnisse zurückführen, doch liegen ihnen sicher auch genetische Ver- schiedenheiten zugrunde, sodass von unterschiedlichen Biotypen gesprochen werden muss. Dafür spricht auch, dass sich vielfach Tiere an anderen Wirten als den ursprünglichen (aber durchaus für die Gesamtart normalen) nur unvollkommen weiterzüchten lassen, wie schon LOAN & HOLDAWAY 1961, feststellten. Auch zeigte sich, dass bei Einbürgerungsvorhaben der Art in fremden Regionen der Erfolg entscheidend von der Wahl eines geeigneten Biotyps abhängt (AESCHLIMANN 1995 zeigt dies überzeugend am Beispiel von Australien und Neuseeland). – Ausführliche und reich illustrierte Angaben zur Entwicklung und Lebensweise findet man vor allem bei LOAN & HOLDAWAY 1961. Abgesehen von biologischen Charaktistika bestehen auch relativ bedeutende morphologische Unterschiede zwischen den aus Hypera postica und den aus Sitona spp. stammenden Tieren. ADLER & KIM 1985 und SUNDARALINGAM 1986, führen eine recht grosse Zahl von Unterschieden an, von denen allerdings viele grössenabhängig sind: Die Hypera - Parasiten sind im Durchschnitt grösser als die Sitona - Parasiten, was sicher zum Teil, aber vermutlich nicht nur, von der verschiedenen Grösse der Wirtskäfer abhängt. Es ist denkbar, dass es sich hier um zwei verschiedene, engst verwandte Arten handelt, evtl. Spezies " in statu nascendi ". Da der ganze Komplex auch heute noch weit von einer endgültigen Klärung entfernt ist, wird darauf verzichtet, für die bei Sitona parasitierenden Formen ein eigenes Taxon festzulegen. (Die drei verfügbaren Namen: P. aethiops, P. spurius und P. aethiopoides, beziehen sich alle auf die " Hypera - Form "). Weil sich aber bei ca. 80 % der gezogenen Tiere, auch ohne Kenntnis des Wirtes, die Zugehörigkeit zu einer der beiden Formen festellen lässt, soll im folgenden eine kurze Differentialdiagnose gegeben werden, die sich auf Material mit verlässlichen Wirtsangaben der Forschungsstation Biological Control Unit, Division of Entomology, der australischen CSIRO 9 in Montferrier-sur-Lez (Montpellier, Frankreich) stützt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei allen angeführten Merkmalen Überlappungen vorkommen. Aus Hypera postica GYLL.: Kopf sh. Abb. 13. Vorderflügel der 2,0 - 2,4 mm, der 2,4 - 2,7 mm lang. Antennen der mit 21 (1), 22 (2), 23 (16) oder 24 (9) Gliedern, der mit 26 (2), 27 (2), 28 (14), oder 29 (5) Gliedern. Labialpalpen (in beiden Geschlechtern) meist 2 - gliederig (ADLER & KIM 1985; SUNDARALINGAM 1986). Gemeinsames Runzelfeld der Notauli (in beiden Geschlechtern) relativ gross und breit, hinten abgerundet zugespitzt (Abb. 19; sh. auch ADLER & KIM 1985, Fig. 4). Hierzu untersuchtes Material: 30 und 30 aus Frankreich. Aus Sitona spp., der humeralis - Gruppe: Kopf sh. Abb. 14. Vorderflügel der 1,7 - 2,1 mm lang, der 2,1 - 2,5 mm lang. Antennen der mit 18 (1), 19 (8), 20 (33), 21 (81) oder 22 (23) Gliedern, die der mit 22 (1), 24 (10), 25 (49), 26 (68), 27 (33), 28 (3) oder 29 (1) Gliedern. Labialpalpen (in beiden Geschlechtern) meist 3 - gliederig (ADLER & KIM 1985; SUNDARALINGAM 1986). Gemeinsames Runzelfeld der Notauli (in beiden Geschlechtern) kleiner und schmaler, hinten schmal zugespitzt (Abb. 20; sh. auch ADLER & KIM 1985, Fig. 4). Hierzu untersuchtes Material: 130 und 185 ex Sitona " humeralis " STEPHENS aus Frankreich, Spanien, Italien, Bulgarien, Griechenland, der Türkei und Marokko. (Dies Material wurde bestimmmt, bevor die zur humeralis - Gruppe von Sitona gehörigen Arten vollständig geklärt waren - sh. AESCHLIMANN 1984. Es gehören deshalb sicher z. T. auch Exemplare von S. discoideus GYLL. dazu und evtl. auch noch von anderen Spezies dieser Artengruppe) - 32 und 15 ex Sitona discoideus GYLL. aus Marokko. - 6 und 9 ex " Sitona sp. " aus Frankreich. Ausgezeichnete Detail-Abbildungen von P. aethiops aus Sitona discoideus (nach Scanner- elektronenmikroskopischen Photos) finden sich bei SHAW S. R. 1993, fig. 7 - 12, einige auch bei MCNEILL ET AL. 1993.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FF8DFF8B00EDE34AFCE8FA2C.taxon	description	Pronotum an den Seiten oben breit glatt, auf dem Collare mit kräftig krenulierter Querfurche, die sich in der Runzelung der Seiten verläuft. Mesoscutum auf dem Mittellobus fein und dicht haarpunktiert, auf den Seitenloben fast glatt. Notauli krenuliert, mit grossem eingesenktem gemeinsamem Runzelfeld, das hinten abgerundet zugespitzt oder schmal abgestutzt ist. Dort befinden sich oft seitlich davon grössere Punkte, sodass unter anderem Blickwinkel das Runzelfeld auch als hinten breit abgestutzt erscheint. Praescutellarfurche ziemlich grob krenuliert ohne besonders hervortretendem Mittelkielchen. Scutellum glatt, stark konvex, das Endgrübchen quer, tief, ungeteilt. Mesopleuren vorwiegend zerstreut punktiert, Sternauli leicht gewinkelte, grubig runzlige Furchen, die im allgemeinen horizontal von der Praepectusleiste bis zur Mittelcoxa reichen. Sternalfurche nicht besonders tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum wabig gerunzelt, ungefeldert. Propodeum kurz, hinten mit hoher Aushöhlung, im Profil etwas winklig. – Im Vorderflügel (Abb. 27 *) entspringt der Radius weit hinter der Mitte des Pterostigmas, sein erster Abschnitt ist reichlich von halber Stigmabreite, die Radialzelle ist lang und spitz, der Metakarp kaum kürzer als das Stigma. – Hinterhüften mit ganz feinen und oberflächlichen Punkten, fast glatt. Hinterfemur 5,4 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 28) schlank, mehr als 3 mal so lang wie maximal und 11 mal so lang wie minimal breit, nach hinten ziemlich gleichmässig verbreitert, auf der Oberfläche fein und recht gleichmässig längsgestrichelt, die Stigmen hinter der Mitte seitlich mehr oder weniger stark hervortretend. – Legebohrer schmal, allmählich zugespitzt, kaum gekrümmt, ohne merkliche subapikale Dorsalkerbe. Bohrerscheiden ein wenig länger als die Hinterfemora. Mehrfarbig: Gelb sind Kopf (ausser dem Stemmaticum), basale Hälfte der Antennen, der Prothorax fast ganz, Mesosternum und Teile der Mesopleuren, Tegulae, Beine (Hintertarsen etwas dunkler) und der Hinterleib, ausgenommen das dunkelrotbraune erste Tergit. Das Mesosoma ist dorsal schwarzbraun, mit rotbraunen Aufhellungen vor allem am Mesoscutum, die Fühlerspitzen sind dunkelbraun, die Bohrerscheiden und das Flügelgeäder hellbraun. Die hellen Körperteile können auch stellenweise angedunkelt sein. unbekannt. Holotypus: England, " Catfield, Norfolk. TG 379201. Malaise trap. Abandoned wet meadow. R. T. J. Jarvis. 29.8. - 5.9.83. RSMNH 1983.102 " (Edinburgh). - Paratypen: 1, England, Berkshire, Windsor, 2000; reared by John Owen ex adult of Altica carinthiaca (London). - 1, Niederlande, Wijster (Dr.), opposite Biol. Stat., 29.6. - 5.7.1973, C. v. Achterberg (Leiden). -: 1, Österreich, Ost-Steiermark, Lafnitz-Ufer b. St. Johann-Haide. 4.8.65, Fischer (Wien). Perilitus alticae ist ein solitärer Imaginal-Parasit von Altica carinthiaca WEISE (Chrysomelidae). Die Art steht Perilitus milkae sehr nahe. Sie unterscheidet sich von dieser Spezies u. a. durch ihre Grösse, den längeren Legebohrer, den weniger verbreiterten Clypeus, dem hinten abgestutzten Runzelfeld auf dem Mesoscutum, dem kräftigeren, im Profil nicht flach gerundeten Propodeum sowie dem etwas schmaleren Pterostigma und weniger gerundeten zweiten Radiusabschnitt im Vorderflügel.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FF8EFF8D00EDE292FCCEFC98.taxon	description	Pronotum (Abb. 31) mit deutlicher, krenulierter Querfurche, an den Seiten darüber und darunter nur schwach und undeutlich gerunzelt. Mesoscutum auch auf dem Mittellobus fast ganz glatt und glänzend, die Notauli ziemlich scharf eingerissen, hinten spitzwinklig zusammenlaufend, mit nur kleinem gemeinsamen Runzelfeld. Praescutellarfurche glatt, mit schwachem Mittelkielchen. Scutellum glatt und glänzend, ziemlich stark konvex, mit deutlichem Endgrübchen. Mesopleuren zum grössten Teil glatt und glänzend, die Sternauli nur vorn ausgebildet als keilförmig schräg abwärts verlaufende Runzelfurche (Abb. 31). Sternalfurche schmal und ziemlich tief. Metapleuren und Propodeum feinwabig gerunzelt (stärker als bei P. brevipetiolatus), das Propodeum fast ohne Felderung, im Profil stärker gewölbt als bei " P. vittatae ", die hintere Aushöhlung nur im hinteren Teil des Tergits und wenig hoch (im Unterschied zu P. brevipetiolatus). – Das Geäder des Vorderflügels ist dem von " P. vittatae " ähnlich (cf. Abb. 87). – Beine sehr schlank (Abb. 32 *), Hinterhüften glatt, Hinterfemora ca. 6 mal so lang wie breit, an den Hinterbeinen verhalten sich die Längen von Femur: Tibia: Tarsen ungefähr wie 1: 1,5: 1,3. Erstes Hinterleibstergit (cf. Abb. 35 vom) sehr klein und schlank, ca. 2,8 mal so lang wie maximal und gut 8 mal so lang wie minimal breit, bei manchen Exemplaren die Stigmen seitlich etwas vortretend, der Petiolus relativ hoch, oben mit nach vorn konvergierenden Leistchen, die Oberfläche des Tergits meist nur schwach gestrichelt. Legebohrer fast gerade, allmählich zugespitzt, ohne erkennbare subapikale Dorsalkerbe, die Bohrerscheiden etwa so lang wie die Hinterfemora. Mesosoma schwarz, nur am Prothorax unten aufgehellt. Kopf am Stemmaticum schwarz, nach unten und vorn zunehmend hell. Hinterleib vorwiegend rötlich braun, Antennen und Bohrerscheiden dunkelbraun, Beine gelbbraun, Tegulae und Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel 1,8 - 2,2 mm lang, der Körper knapp ebenso lang, die Antennen (Abb. 33) ungefähr gleich lang wie die Vorderflügel, mit 20 (1), 21 (4) oder 22 (2) Gliedern, ihre Geissel überall beinahe gleich dick, nur zur Spitze ein wenig verjüngt, die beiden ersten Geisselglieder von ähnlicher Länge, ca. 2,5 mal, die subapikalen Glieder etwas mehr als doppelt so lang wie breit. Kopf ähnlich dem von P. brevipetiolatus (cf. Abb. 80), Gesicht sh. Abb. 34. Körperskulptur noch glatter als beim. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 35) in der Form sehr variabel, z. T. noch schlanker als beim. – Färbung sehr dunkel, die beim gelblich oder rötlich gefärbten Körperteile sind hier mehr oder weniger dunkelbraun bis schwarzbraun, nur das Flügelgeäder ist ziemlich hell braun. Da kein Zuchtmaterial vorliegt (die Wirte der Art sind daher auch unbekannt) wird das nur wegen seiner morphologischen Ähnlichkeit und dem gemeinsamen Fundort mit dem hierher gestellt. Holotypus: NW-Mongolei, Uvs-Aimak: Charchiraa-Gebirge, 30 km WSW von Ulangom, Gelbschale, 2150 m, Waldsteppe, 17. - 22.6.1978, Univ. Halle (Müncheberg). - Paratypen (nur die), NW-Mongolei, Uvs-Aimak, Charchiraa-Gebirge, 30 km WSW von Ulngolm, Univ. Halle: 2, Gelbschale 2375 m, alpine Stufe, alpine Matte 30.7. - 20.8.1977. - 1, wie vor. 3.8.197 7. - 1, 3, Gelbschale, 2150 m, Waldsteppe, 4. - 10.6.1978. - 1, 1, Gelbschale 2375 m, alpine Stufe, 11. - 16.6.1978. - 1, Gelbschale, 2150 m Waldsteppe, 11. - 16.6.1978 - 1, Streifsack, 2150 m, Waldsteppe, 24.7. - 13.8.1977. - Ausserdem (keine Paratypen): S-Mongolei, Bajanchongor-A.: Ich-Bogd-Gebirge, 20 km S Bogd, Univ. Halle: 2, Gelbschale, 2740 m, alpine Stufe, Wexponierter alpiner Rasen, 4. - 10.6.1979. (Alles Material in Müncheberg und München).	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FF88FF8C00EDE461FDD2F988.taxon	description	Querfurche des Pronotum auf dem Collare deutlich und krenuliert, an den Seiten in der allgemeinen, feinkörnigen Runzelung verschwindend. Mesoscutum haarpunktiert, vor allem auf dem Mittellobus, doch auch am Innenrand der Seitenloben. Notauli nur wenig tief, hinten in ein ziemlich ausgedehntes, flaches gemeinsames Runzelfeld zusammenlaufend, dessen Ende abgestutzt ist. Praescutellarfurche mit feinem Mittelkielchen und schwachen Seitenrunzeln. Scutellum glatt, konvex, mit deutlichem Endgrübchen. Mesopleuren weitgehend glatt und glänzend, die Sternauli als gebogene, krenulierte Schrägfurchen ausgebildet. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum feinwabig gerunzelt, das Propodeum mit schwacher und undeutlicher Felderung, hinten mit hoher Aushöhlung. – Im Vorderflügel (Abb. 39 *) entspringt der Radius kaum hinter der Mitte des Pterostigmas, sein erster Abschnitt ist sehr kurz und breit, die Radialzelle schmal und spitz, der Metakarp nicht sehr viel kürzer als das Stigma. – Hinterhüften glatt, die Hinterfemora 4 - 5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 40) ca. doppelt so lang wie maximal breit und etwa 7 mal so lang wie minimal breit, seine Stigmen deutlich hinter der Mitte hervortretend, das Tergit davor stark verbreitert, auf der Oberfläche ziemlich regelmässig längsstrichelig, auf dem recht flachen Petiolus glatt oder undeutlich gerunzelt, mit zwei feinen Seitenleistchen, ohne Andeutung von Dorsopen. Legebohrer kräftig, gleichmässig zugespitzt, sehr wenig ventrad gebogen, die Subapikalkerbe unauffällig. Bohrerscheiden etwas kürzer als die Hintertibia. Färbung variabel; beim Holotypus ist die Grundfärbung rötlichgelb, bräunlich sind zum Teil die Oberseite des Mesosoma, das erste Hinterleibstergit (jedoch mit heller Basis!), und der Hinterleib vom dritten Tergit an. Dunkel oder schwarz sind die Fühlergeissel, das Stemmaticum und die Bohrerscheiden. Die 2 aus Cypern sind deutlich dunkler gefärbt, jedoch folgt die Färbung demselben Muster. Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel 2,0 - 2,3 mm lang, der Körper von ähnlicher Länge, die Antennen (Abb. 41) länger, mit 22 (1), 23 (8) oder 24 (2) Gliedern, zur Spitze allmählich verschmälert, die ersten beiden Geisselglieder von etwa gleicher Länge, etwas mehr als doppelt so lang wie breit, die subapikalen Glieder weniger als doppelt so lang wie breit. Wie meist bei den Perilitus - ist der Kopf kürzer als beim, das Stemmaticum grösser; POL ungefähr gleich OOL. Grundfärbung dunkel; hell sind die Beine (ausgenommen die Coxen, die Hinterbeine allgemein etwas dunkler) und die Tegulae. Rötlich oder bräunlich aufgehellt sind manchmal Scapus und Pedicellus, Teile des Kopfes und des Prothorax, die Basis des ersten Hinterleibstergits und die Mitte des Hinterleibs. Holotypus:, " Italy, Cesena, viii 1995, Assoc. with Temnorrhinus mendicus on leaves of Sugar beet. Sp 2 IIE 23359 " (London). - Paratypen: 4, wie Holotypus (London, München). - 3, " Marokko, Tanger, 1991, ex Conorhynchus mendicus, IIE 21816 " (London, München). - 8, 5, Marokko, Kenitra, ex Conorrhynchus mendicus GYLL. (Curcul,), vi. 1991. Akalach M., RMNH 91. (Leiden, München). - 2, Cypern, Yermasoyia R., 12.1.66, Mavromoustakis (Ottawa). - 1, Palästina, Jericho, 250 m u. M., 10.2.58, J. Klapperich (Budapest). - Folgende Exemplare wurden nicht als Paratypen bezeichnet: 1, 3, Marokko, Bouskoura, ex Coniocleonus excoriatus (Ottawa, Aeschlimann) und 1, Monpellier, Ad: 25.11 78, Coniocleonus excor. feed with Oseille (Ottawa). Bei diesen Tieren ist die Radialzelle etwas länger als bei den typischen P. annettae, doch von derselben, charakteristischen Form. Die haben 22 (1) oder 23 (2) Fühlerglieder. Mit leichtem Vorbehalt werden folgende 5 Männchen hierher gestellt: " Tenerife, Agua Garda, 22.9. und 17.10.199 8, E. Guerrero leg. " (Guerrero, München). Perilitus annettae ist offenbar vorwiegend mediterran verbreitet und ein solitärer Imaginalparasit des Rüsselkäfers Temnorrhinus mendicus GYLL. an Zuckerrüben. Anscheinend ist Coniocleonus excoriatus GYLL. an Sauerampfer (Rumex acetosella) ein Alternativwirt. Diese Art ist insofern bemerkenswert, als sie als Rüssler-Parasit auf dem ersten Hinterleibstergit keine Dorsopen aufweist (oder doch Anlagen zu solchen), wie sonst fast alle bekannten solitären Parasiten von Curculioniden der Gattung Perilitus. P. lipari, dessen erstes Hinterleibstergit ebenfalls keine Dorsopen aufweist, ist ein gregärer Imaginal- Parasit des Rüsselkäfers Liparus, dürfte aber kaum näher verwandt mit P. annettae sein. Der Name Perilitus annettae wurde zu Ehren der Einsenderin des Holotypus, Frau Dr. Annette Walker, London, gewählt.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FF8AFF8E00EDE7F6FBC8FC6D.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche, seitlich am Oberrand schmal glatt. Mittellobus des Mesoscutum und die Umgebung der Notauli haarpunktiert, die Seitenloben glatt. Notauli deutlich krenuliert und relativ breit; sie treffen hinten spitzwinklig aufeinander ohne jedoch eine gemeinsame Spitze zu bilden (Abb. 45). Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen. Scutellum klein, mit sehr kurzem, meist zweigeteiltem Endgrübchen. Mesopleuren grossenteils glatt, die Sternauli als flache, schräge, relativ kleine und schmale krenulierte Furchen ausgebildet. Sternalfurche vor allem hinten sehr tief, grob krenuliert. Metapleuren dicht und fein körnig gerunzelt; Propodeum neben ähnlicher (meist schwächerer) Runzelung undeutlich und unregelmässig gefeldert, hinten tief ausgehöhlt, im Profil nur kurz, bald sehr steil abfallend. – Im Vorderflügel entspringt der Radius kurz hinter der Mitte des Stigmas, sein erster Abschnitt ist etwa halb so lang wie die Stigmabreite. Der Metakarp ist ungefähr zweidrittel mal so lang wie das Stigma. – Beine schlank, Hinterhüften glatt, Hinterfemora knapp 6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,1. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 46) reichlich doppelt so lang wie maximal breit, seine Stigmen, oft vortretend, hinter der Mitte liegend. Das Tergit ist im vorderen Viertel leicht verschmälert, dann bis zu den Stigmen deutlich – dahinter nur noch schwach – verbreitert, hinten oben ziemlich regelmässig längsstrichelig, die Oberseite seitlich gerandet, auch vorn, wo nahe der schmalsten Stelle unter der Randung eine Glymme angedeutet ist, in der sich manchmal eine kleine Laterope befindet. Legebohrer relativ kurz, kräftig, kaum ventrad gebogen, mit angedeuteter subapikaler Dorsalkerbe; seine Scheiden ungefähr so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung hell; dunkel oder angedunkelt sind wohl stets Stemmaticum, Fühlergeissel (ausgenommen ihrer Basis), Bohrerscheiden und Endglieder der Tarsen, doch sind öfters auch andere Teile der Dorsalseite (z. B. das Propodeum) mehr oder weniger gebräunt. Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel 1,7 - 2,4 mm lang, der Körper knapp ebenso lang, die Antennen (Abb. 47) merklich länger, mit 21 (1), 22 (13), 23 (31), 24 (24) oder 25 (1) Gliedern, ihre Geissel fast ebenmässig dick, nur zur Spitze ganz allmählich ein wenig verschmälert; die ersten beiden Geisselglieder ungefähr gleich lang, ca. 3 mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder etwa doppelt so lang wie breit. Kopf etwas kürzer als beim, das Stemmaticum grösser, die Augen kleiner. Skulpturierung des Clypeus meist deutlich von der des Gesichts verschieden, oft glatt. Notauli ähnlich wie beim (cf. Abb. 45). Am ersten Hinterleibstergit sind die Stigmen oft mehr oder weniger deutlich vortretend, die Glymmen oft fehlend oder kaum angedeutet. Grundfärbung dunkel, fast überall heller bis dunkler braun. Von den charakteristischen Merkmalen des sind auch beim die folgenden meist ausgebildet: Der Kontrast in der Skulptur zwischen Gesicht und Clypeus; die Form der Notauli, vor allem an ihrem hinteren Ende; die Profil-Ansicht des Propodeum (kurzer wagrechter, aber hoher, steiler, ziemlich tief ausgehöhlter abschüssiger Teil); weitgehend glatte Mesopleuren mit kleinen Sternauli. Holotypus:, " Microctonus 22 " - Ungarn, " Hegyshalom, H, 13.7.78 " (München). Dieses Tier gehört zu dem umfangreichen Material, das von Frau Dr. Sommer aus Aphthona spp. gezogen wurde, von verschiedenen Orten in Frankreich, Deutschland, Österreich und Ungarn. Es umfasst ausserdem 64 und 75 Paratypen, die zwischen dem 10 Juni und Mitte September, die meisten im Juli, schlüpften. Folgende genaue Wirtsangaben liegen vor: Aphthona cyparissiae KOCH (27, 11), A. flava GUILLEB. (evtl. einer ssp. der vorigen) (2, 5), A. lacertosa ROSENH. (1) und A. nigriscutis FOUDR. (1, 2) (München). - Weitere Paratypen sind: 8, Italien, Udine, 9, Juli 1959, ex Aphthona flava, 8 CWLA, jeweils mit dem Wirtskäfer an gesonderter Nadel (London, München). - 7, 7, England, Rothamsted, ex Imagines von Longitarsus parvulus PAYK. oder Aphthona euphorbiae SCHRANK an Linum usitatissimum, an verschiedenen Daten im Sommer 1969, A. W. Ferguson (London, München). - Ferner wurden in Irland folgende Exemplare gefangen (aus der Sammlung Stelfox im Museum Washington, das kein Paratypus): 1, Finmer, Co. East Donegal, AWS, 2.8.33. - 1, Raheen, Co. Wicklow, AWS, 19.5.40. - 1, Lucan, Co. Dublin, AWS, (2) 5.8.43. - 1, Glenasmore, Co. Dublin, AWS, (2) 8.8.43. - 1, Cloghane, Co. South Kerry, AWS, (1) 12.6.46. - 1, R. Canal, Co. Kildare, AWS, (1) 23.9.49. Perilitus aphthonae ist ein solitärer Imaginal-Parasit verschiedener Aphthona- Arten.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FF8BFFB000EDE4D4FDB9FEDB.taxon	description	Pronotum dicht runzlig punktiert. Mittellobus des Mesoscutum bis jenseits der krenulierten Notauli undeutlich runzlig punktiert, die Seitenloben fast glatt, nur ganz zerstreut oberflächlich punktiert, das Runzelfeld der Notauli hinten breit abgestutzt, nicht deutlich durch ein medianes Längskielchen geteilt. Praescutellarfurche mit Mittelkiel und mehr oder weniger kräftigen Seitenrippchen. Schildchen konvex, ziemlich langgestreckt, mit recht grossem und tiefem Endgrübchen. Mesopleuren fast durchweg skulpturiert, nur in der Mitte mit einer glatten Stelle, die Sternauli als schiefe, flache, feinwabig-runzlige Eindrücke ausgebildet. Sternalfurche ziemlich grob krenuliert, hinten verbreitert. Metapleuren und Propodeum dicht wabig gerunzelt, im Profil nicht stark winklig. – Im Vorderflügel (Fig. 50 *) ist das Pterostigma breit, der Radius entspringt meist nur wenig hinter seiner Mitte; die Radialzelle ist zugespitzt, der Metakarp nicht sehr viel kürzer als das Stigma. – Beine ziemlich schlank, die Hinterhüften meist dicht runzlig, doch zuweilen oben nur schwach, dicht und fein runzlig punktiert, etwas glänzend, die Hinterfemora ca. 5 - 6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,3. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 51) sehr schlank, ca. 2,5 mal so lang wie maximal, 8 - 9 mal so lang wie minimal breit, der Postpetiolus längsgestrichelt, meist viel gröber als bei Perilitus aeschlimanni, manchmal auch mit undeutlichen, oberflächlichen Punkten zwischen den Stricheln, vorn seitlich ohne Vertiefung, seine Stigmen kurz hinter der Mitte etwas hervortrtetend, der Petiolus seitlich zum Teil runzlig. Legebohrer leicht ventrad gekrümmt, seine Scheiden ein wenig kürzer als die Hintertibien. Grundfärbung dunkel: Mesosoma und erstes Hinterleibstergit schwarz, Propleuren, das restliche Abdomen und die Bohrerscheiden dunkelbraun, ebenso die Antennen ausser ihrer Basis. Kopf gelbbraun, nach hinten dunkler, das Stemmaticum schwarz. Tegulae und Beine gelbbraun, die Tarsen, vor allem die hinteren, etwas dunkler, die hinteren Hüften und ein kleiner Fleck an der Basis der Hintertibien verdunkelt. Flügelgeäder hellbraun.: Wegen ihrer grossen morphologischen Ähnlichkeit werden 14 hierher gestellt; die Zuordnung ist also nicht völlig sicher: Antenne (Abb. 52) mit 27 (4), 28 (1) oder 29 (1) Gliedern. Occipitalcarina (Abb. 53) in der Mitte ganz schmal unterbrochen. Körper fast ganz dunkel, Mandibeln und Beine (ausgenommen der Hüften) gelb, das Metasoma an der äussersten Basis und hinter dem ersten Segment aufgehellt, das Flügelgeäder hellbraun. Holotypus:, Spanien, Provinz Almeria, Mojacar 12.4.199 0, leg. M. J. Gijswijt (Leiden). - Paratypen: - Spanien: 1, Mallorca, Porto Cristo, 16.3.198 0, leg. C. van Achterberg (Leiden). - Ungarn: 1, Bükk h. Omassa, Kapubére, 18.6.197 0, leg. J. Papp (Budapest) - Bulgarien (aus der Sammlung Zaykov, leg Zaykov, (Leiden, München): 1, Rodopi, Luxovo, 24.4.197 7. - 1, Rodopi, Batsknovno, 14.5.197 7, an Medicago sativa. - 1, Rodopi, Bogno (?), 16.5.197 8 - 4, Rodopi, V. Pole, 17.5.197 8. Einige Exemplare weichen durch eine dichte und feine Strichelung des Postpetiolus und etwas längere Bohrerscheiden von den übrigen ab, doch dürfte dies innerhalb der Variationsbreite der Art liegen. Sie werden jedoch nicht als Paratypen bezeichnet: Bulgarien: 2 //, Vitoska Kopitoto, 20.6.198 0, leg. A. Zaykov (Leiden). - 1 /, Sr. gora, h. Braton, 15.8.198 2, leg. A. Zaykov (Leiden). - Österreich: 1 /, Piesting, Tschek (Wien). - Dänemark (?): Coll. R. W. Schlick (Kopenhagen). - Die oben erwähnten ?? (ebenfalls keine Paratypen) stammen aus: Österreich, Tirol, Plansee, Zwerchenberg: 1?, Mischwald, 1300 - 1500 m, 27.6.198 6, leg. Haeselbarth (München), 2 ??, wie vor. Fichtenwald, 1500 - 1660 m (München), 6 ??, wie vor., Plansee, Pitzental, 1200 - 1400 m, 1.7.198 6, leg. Haeselbarth (München); aus Deutschland: 1? Oberammergau, Brunnberg, 1400 - 1500 m, 2.8.198 0, leg Haeselbarth (München); aus Spanien, Teruel, leg. I. Docavo Alberto (PGF): 1?, Gudar, 10.8.67, 2 ?? Alcala de la Selva, 4.9.65 und 10.8.67; und aus Bulgarien: 1?, Rodopi, Erquipria, 7.6.197 8, coll. Zaykov (Leiden). Perilitus asper steht P. aeschlimanni ausserordentlich nahe. Der Hauptunterschied zwischen den beiden besteht in der viel intensiveren Oberflächenskulptur bei P. asper, vor allem an den Hinterhüften, doch auch anderswo, z. B. am Gesicht oder den Mesopleuren. Andere Verschiedenheiten sind sehr subtil, u. a. in der Formung des Gesichts (bei P. aeschlimanni mit flacher Längsbeule), im Flügelgeäder (die Austrittsstelle des Radius aus dem Pterostigma liegt bei P. asper wenig, bei P. aeschlimanni deutlich hinter dessen Mitte), in den noch grösseren und tieferen Clypealgrübchen bei P. asper und in der Skulpturierung des Clypeus, die bei P. asper kontrastierend glatter als die des stärker als bei P. aeschlimanni gerunzelten Gesichts ist.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFB5FFB300EDE6BEFD2BFD7B.taxon	description	Pronotum mit deutlich krenulierter Querfurche, sonst nur ziemlich undeutlich gerunzelt. Mesoscutum auf dem Mittellobus unregelmässig punktiert, auf den Seitenloben glatt; die Notauli krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld hinten zugespitzt oder schmal abgestutzt. Praescutellarfurche mit Mittelkielchen. Scutellum glatt, konvex, nicht immer mit Endgrübchen. Mesopleuren zum grossen Teil glatt, die Sternauli breite schiefe Runzelfurchen. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum wabig gerunzelt, das letztere im Profil nicht sehr scharfwinklig, hinten mässig tief ausgehöhlt. – Im Vorderflügel (Abb. 58 *) entspringt der Radius etwas hinter der Mitte des breiten Stigmas, die Radialzelle ist sehr kurz, der Metakarp nur etwa halb so lang wie das Stigma oder ein wenig mehr. – Beine nicht sehr schlank, die Hinterhüften klein, glatt, an der Basis etwas rauh haarpunktiert, die Hinterfemora ca. 4,4 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine stehen ungefähr im Verhältnis von 1,0: 1,5: 1,3. Erstes Hinterleibstergit schlank, ca. 2,5 mal so lang wie maximal breit, ca. 6,5 mal so lang wie minimal breit, nach hinten deutlich verbreitert, auf der Oberfläche sehr dicht längsgestrichelt, die Strichelung vorn höchstens ganz undeutlich aus feinen Vertiefungen entspringend, die Stigmen kurz hinter der Mitte wenig hervortretend. Legebohrer gerade, allmählich zugespitzt, mit subapikaler Dorsalkerbe, seine Scheiden knapp so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung dunkel; Körper schwarz, Hinterleib (ausser dem ersten Tergit), Bohrerscheiden, Propleuren und Antennenbasis dunkelbraun, Kopf von den hellen Mundwerkzeugen nach oben und hinten zu immer dunkler gefärbt, das Gesicht meist gelb, oft aber auch mehr oder weniger verdunkelt. Beine gelbbraun, die hinteren Hüften und Tarsen manchmal verdunkelt, Tegulae und Flügelgeäder hellbraun.: Nicht sicher bekannt (sh. unten). Ein Wirt von P belokobylskiji ist bisher nicht bekannt. Holotypus:, Bulgarien, Rodopi, Velingrad, 4.5.197 8, leg. A. Zaykov (Leiden). - Paratypen: 1, Irland, Co. Wicklow, Killoughter (2), 18.5.52, AWS (Washington). - 1, Niederlande, Exc St. Petersberg, Wijngaard, 23.4.195 0 (Leiden). - 1, Frankreich, Puy-de-Dôme, Besse en Chandesse, Murol, 26.8.195 5 (Leiden). - Tschechien, Čelakovice, 23.4.196 1, leg. Strejcek (Čapek). - 15, " Coll. Förster, don. Mayr ", vermutlich aus Deutschland (München, St. Petersburg, Wien). - 1, Deutschland, Machtlfing (bei Herrsching am Ammersee, südwestlich von München), 17.5.197 4, leg. E. Haeselbarth (München). - 1, Österreich, " Piesting, Tschek " (Wien). - 1, Österreich, Steiermark, Lafnitz, 7.8.196 5, leg. Fischer (Wien). - Weiteres Material: Nicht als Paratypen bezeichnet, weil bei ihnen die Antennen fast so lang wie die Vorderflügel sind, sie sonst aber mit den übrigen Exemplaren übereinstimmen: 1, Russland (?), (Etikett in kyrillischer Schrift): " r. Kishi (Čegc) Majk otd., Volnukhin, 18.6.1911 " (St. Petersburg). - 1, Ungarn, Dobogókö, 14.5.195 7, leg. Mihályi F. (Budapest). Die Zugehörigkeit folgender zu P. belokobylskiji ist nicht ganz sicher: 3, Deutschland, " Förster, Aachen " (München, Wien). - 1, Irland, Rye Water, Co. Kildare, AWS, (1) 8.7.45 (Washington). Die Art ist P. melanopus sehr ähnlich. Bei P. belokobylskiji ist die Radialzelle noch kürzer, am Ende stumpf (Abb. 58 *), Gesicht und Clypeus sind kräftiger und dichter gerunzelt; die Antennen sind 19 - oder 20 - gliederig. Die Art ist Herrn Dr. S. A. Belokobylskij, dem hervorragenden Kenner der Braconiden vor allem der Ostpalaearktis, in Freundschaft gewidmet.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFB6FFB200EDE5DEFE7EFB29.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche, die sich an den Seiten verbreitert, oben hinten glatt. Mittellobus des Mesoscutum und der Rand der Notauli dicht haarpunktiert, die Seitenloben glatt, doch durch eine punktierte Mikrostruktur nur wenig glänzend. Notauli körnig krenuliert, ähnlich P. strophosomi (cf. Abb. 288), ihr gemeinsames Runzelfeld gross, hinten gerundet zugespitzt. Praescutellarfurche sehr tief, mit Mittelkielchen. Scutellum glatt mit querem Endgrübchen. Mesopleuren grossenteils glatt, Sternauli als wenig tief eingedrückte, dreieckige, schräg gestellte Runzelzonen ausgebildet. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum dicht kleinwabig gerunzelt, das letztere ausserdem undeutlich gefeldert und hinten ziemlich tief ausgehöhlt. – Radialzelle im Vorderflügel oval zugespitzt, der Metakarp fast 2 / 3 mal so lang wie das Stigma. – Beine schlank, Hinterhüften im wesentlichen glatt, Hinterfemora ca. sechsmal so lang wie breit, die Längenverhältnisse von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine betragen ungefähr 1: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 61) ausnehmend schlank, dreimal so lang wie maximal und fast zehnmal so lang wie minimal breit, auf fast der ganzen Länge recht dicht längsgestrichelt, der Petiolus im Querschnitt ziemlich hoch, doch ohne Glymmen. Legebohrer fast gerade, allmählich zugespitzt, eine subapikale Kerbe kaum angedeutet. Bohrerscheiden ein wenig länger als die Hinterfemora. Grundfärbung hell; mindestens teilweise dunkel sind die Fühlergeissel mit Ausnahme der basalen Glieder (die nur am Ende schmal schwarz sind), das Stemmaticum, braune Längsflecken auf den drei Loben des Mesoscutum, die Oberseite des Mesosoma, braune Flecken am Mesosternum, das erste Hinterleibssegment hinten und das zweite vorn und die braunen Tarsen. Das Flügelgeäder ist hellbraun.: Vorderflügel ca. 3 mm lang, Körper von ähnlicher Länge, Antennen (Abb. 62) deutlich länger, mit 27 (2) Gliedern, ganz allmählich zur Spitze verschmälert, das erste Geisselglied knapp so lang wie das zweite, beide nicht ganz dreimal so lang wie dick, die subapikalen Glieder nicht ganz doppelt so lang wie breit. Kopf (Abb. 63) kurz und breit, das Stemmaticum gross, POL etwa gleich OOL. Wie beim ist die Umgebung der Mundöffnung stellenweise lang hell behaart, der Clypeus ist jedoch deutlich weniger stark skulpturiert wie das Gesicht. Grundfärbung schwarz. Hell sind die Mundwerkzeuge und die Beine, die letzteren aber an ihrer Basis mehr oder weniger weit dunkel, auch die Tarsen sind dunkel und die Enden der Hintertibien; am Kopf ist jederseits des Stemmaticums ein rotbrauner Fleck. Tegulae und Flügelgeäder dunkelbraun. Holotypus:, England, Rothamsted, 23. X. 96, A. W. Ferguson. - " From Psylliodes chrysocephala adult, collected Brassica napus, 5. VIII. 96 " (Edinburgh). - Paratypen: 1 2, wie Holotypus (Edinburgh, München). Perilitus brassicae ist ein solitärer Imaginalparasit von Psylliodes chrysocephala L. an Brassica napus. Die Art ist P. flaviventris und auch P. strophosomi sehr ähnlich. Das ausnehmend schlanke erste Hinterleibstergit ist wohl – neben anderen Besonderheiten – ein gutes Unterscheidungsmerkmal. – Offenbar sehr nahe verwandt ist auch Perilitus debilis. Zwar unterscheiden sich beide Arten habituell auf den ersten Blick hin deutlich (vielleicht weitgehend wegen verschieden grosser Wirte?), doch finden sich bei Detailuntersuchung nur wenige Unterschiede, deren Beschreibung noch dazu schwer fällt. Die verschiedene Skulptur von Gesicht und Clypeus ist davon vielleicht der zur Unterscheidung am besten geeignete.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFB7FFB400EDE391FE79FD2F.taxon	description	Pronotum mit breiter, krenulierter Querfurche, seitlich darüber (und teilweise auch darunter) glatt und glänzend. Mesoscutum haarpunktiert, auf den Seitenloben stellenweise fast glatt. Notauli tief, krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld ausgedehnt, durch eine schwache Mittelleiste geteilt, hinten breit abgestutzt. Praescutellarfurche tief, mit einem Mittelkielchen und manchmal mit einigen Seitenrunzeln. Scutellum klein, ziemlich glatt, das Endgrübchen klein. Mesopleuren grösstenteils runzlig, in der Mitte auch fast glatt; Sternauli gröber gerunzelt. Sternalfurche krenuliert. Metapleuren und Propodeum wabig gerunzelt, ohne Felderung, das Propodeum im Profil kurz und fast rechtwinklig, hinten mässig stark ausgehöhlt. – Im Vorderflügel (Abb. 67 *) entspringt der Radius meist kurz hinter der Mitte des Stigmas, die Radialzelle ist etwas zugespitzt, der Metakarp ungefähr so lang wie das Stigma. – Hinterhüften glatt, Hinterfemora (Abb. 68 *) ca. 5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1,0: 1,4: 1,3. Hintertibien sehr dicht behaart, vor allem hinten. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 69 *) etwa so lang wie die Hinterfemora, relativ breit (doch bei manchen Exemplaren etwas schlanker als auf der Abbildung), auf der Oberfläche längsgestrichelt und - gerunzelt. Legebohrer (Abb. 70 *) allmählich zugespitzt, mit subapikaler Dorsalkerbe, seine Scheiden so lang wie das erste Tergit oder die Hinterfemora. Grundfärbung dunkel; Mesosoma schwarz, der Prothorax zum Teil aufgehellt; 1. Tergit schwarz, an der Basis bleich; Hinterleib braun, oben dunkler als unten, Kopf grösstenteils hell, doch Scheitel und Occiput dunkel; Beine hell, die Hintertibien dicht und kräftig behaart, auf der Hinterseite wie die Hintertarsen bräunlich verdunkelt (Abb. 68 *).: Vorderflügel 2,8 mm lang; Körper von ähnlicher Länge, die Antennen (Abb. 71) etwas länger, mit 28 Gliedern, ihre Geissel zur Spitze allmählich verschmälert, das erste Geisselglied nur wenig länger als das zweite, welches doppelt so lang wie breit ist, die subapikalen Glieder ca. 1,3 mal so lang wie breit. Das einzige vorliegende ist dem sehr ähnlich; die Occipitalcarina ist in der Mitte breit unterbrochen (Abb. 72), das erste Hinterleibstergit ist noch etwas stärker nach hinten verbreitert als beim, doch mögen diese Unterschiede zum Teil auch individueller Variation zuzuschreiben sein. Die Färbung des ist jedoch viel dunkler, fast ganz schwarz, nur Gesicht, Unterseite der Fühlerbasis, Tegulae und Beine sind zum grössten Teil hell, die Unterseite des Hinterleibs ist etwas bräunlich aufgehellt, das Flügelgeäder ist hellbraun. Holotypus:, u. a. etikettiert: " TYPE HYM: 706 Microctonus brevicollis Haliday HOPE DEPT. OXFORD " (Oxford). Nach Haliday (l. c.) stammt das Tier aus Nordirland. - Weiteres untersuchtes Material: 16 und 1 aus den Niederlanden, Deutschland. Spanien, Österreich und Ungarn (Brüssel, Leiden, München, Wien), dabei in den Niederlanden gezogen aus Phyllodecta vitellinae an Populus alba und in Spanien aus P. vernicolora. 1 aus Ungarn, Tihany, 7.7.197 7, leg Ádám (Budapest) weicht u. a. durch etwas stärkere Skulptur des Gesichts, vollständige Occipitalcarina (die auch in der Mitte wohl ausgebildet ist) und etwas längeren Legebohrer ab; es ähnelt in mancher Hinsicht Perilitus dilleri, ist aber robuster gebaut, und sein erstes Hinterleibstergit ist stark nach hinten erweitert. Es wird mit? zu P. brevicollis gestellt.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFB1FFB900EDE593FF1AFBC5.taxon	description	: Vorderflügel 1,6 - 2,2 mm lang, die Fühler von ungefähr gleicher Länge, der Körper ein klein wenig kürzer. Antennen (Abb. 73) mit 18 (14), 19 (44) oder 20 (4) Gliedern, die basalen Geisselglieder sehr schlank, das erste etwa 3,5 mal so lang wie breit, das zweite ebenso lang oder ein wenig kürzer, die Fühlergeissel zur Basis etwas verschmälert, zur Spitze hin allmählich leicht verdickt und ihre subapikalen Glieder weniger als doppelt so lang wie breit. – Kopf von oben gesehen (Abb. 74) etwa rechteckig, die Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert. Augen ziemlich gross, ihr kleiner Durchmesser jedoch nur wenig grösser als die breiten Schläfen. Scheitel und Stirn glatt und glänzend, Ocellen klein, in kleinem flachem Dreieck stehend, OOL merklich grösser als POL. Gesicht (Abb. 75) quer, ganz fein körnig rauh; Clypeus ähnlich skulpturiert, oft etwas schwächer, manchmal beinahe glatt, ziemlich schmal, nur mässig konvex, sein Vorderrand in der Mitte fast gerade, schmal aufgebogen. Clypealgrübchen reichlich doppelt so weit voneinander entfernt wie von den Augen. Wangenfurche knapp so lang wie die Breite der Mandibelbasis, etwas länger als die Entfernung der Clypealgrübchen von den Augen. Occipitalcarina in der Mitte mehr oder weniger breit unterbrochen; manchmal nur ganz schmal, wobei die Leiste fast vollständig erscheint, wenn auch sehr zart. Pronotum mit krenulierter Querfurche, an den Seiten oben glatt. Mittellobus des Mesoscutum haarpunktiert, die Seitenloben glatt, die krenulierten Notauli hinten meist spitz zusammenlaufend (Abb. 76), manchmal auch schmal abgestutzt, ohne ausgedehntes gemeinsames Runzelfeld. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen,; Scutellum glatt, hinten mit mehr oder weniger deutlich zweigeteiltem Grübchen. Mesopleurum weitgehend glatt, der Sternaulus eine flache, schräge, vorwiegend horizontal gerichtete Runzelfurche (Abb. 88). Sternalfurche krenuliert, vor allem hinten sehr tief. Metapleuren schwach gerunzelt, vom Propodeum durch eine deutliche Leiste getrennt, das letztere etwas stärker als die Metapleuren gerunzelt, recht deutlich, aber unregelmässig gefeldert, hinter einem sehr kurzen, horizontalen, wabig gerunzelten Abschnitt bis hoch hinauf mässig tief ausgehöhlt (Abb. 86, 88). – Im Vorderflügel (Abb. 77 *) entspringt der Radius dem Pterostigma kurz hinter dessen Mitte; die Radialzelle ist sehr kurz, der Metakarp von wenig mehr als halber Stigmalänge. – Beine sehr schlank, die Hinterhüften glatt, die Hinterfemora 5 - 6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsus der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,5: 1,3. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 78) schlank, mehr als doppelt so lang wie maximal und 6 - 7 mal so lang wie minimal breit (beim Lectotypus kürzer, eine kleine Abnormität bei diesem Exemplar – sh. unten), mit dorsalen Seitenleisten, die vor den Stigmen enger zueinander verlaufen als der Rand des Tergits, und unter denen dort seitlich flache Glymmen angedeutet sind. Die Oberfläche des Tergits ist nach hinten ziemlich grob längsgestrichelt, wobei die seitlichen Strichel vorn aus den dorsalen Seitenleistchen entspringen, wodurch manchmal ganz schwache Dorsopen angedeutet sind. Legebohrer relativ kurz, schwach ventrad gebogen, seine Scheiden knapp so lang wie die Hinterfemora. Die Färbung variiert von fast gelben Tieren (braun sind hier nur die Ocellen, die Bohrerscheiden und die Fühlergeissel mit Ausnahme der Basis) bis zu Exemplaren, bei denen die ganzen Fühler, das Stemmaticum, der grösste Teil des Mesosoma und der Hinterleib vom 2. Segment an braun sind. Das Flügelgeäder ist immer hellbraun.: Vorderflügel 1,3 - 2,2 mm lang, der Körper von ähnlicher Länge, die Antennen (Abb. 79) etwas länger, mit 20 (5), 21 (6), 22 (14) oder 23 (9) Gliedern, die Geissel überall fast gleich dick, nur zur Spitze ein wenig verschmälert; die basalen Geisselglieder von gleicher Länge, mehr als doppelt so lang wie breit, die subapikalen Glieder kürzer als doppelt so lang wie breit. Kopf, von oben gesehen (Abb. 80), etwas stärker quer als beim, das Stemmaticum etwas grösser, die Augen etwas kleiner. Die Skulptur des Mesosoma (und manchmal auch des ersten Hinterleibstergits) ist ein wenig schwächer als beim. Die Form des ersten Hinterleibstergits ist sehr variabel, manchmal ist es merklich kürzer als beim, doch kann es auch ausgesprochen lang und schlank sein. – Die Färbung des ist viel dunkler als die des, grossenteils dunkelbraun oder schwarz. Die Beine sind mehr oder weniger dunkel braun, das Flügelgeäder hellbraun. Diese Beschreibung bezieht sich auf den bisexuellen Biotypus (" P. brevipetiolatus s. str. "). Es folgt eine Kurzbeschreibung der parthenogenetischen Form (" P. vittatae "):: Vorderflügel 1,6 - 2,2 mm lang, der Körper und die Fühler von ungefähr gleicher Länge. Antennen (Abb. 82) mit 17 (1), 18 (6), 19 (28) oder 20 (1) Gliedern, die Fühlergeissel von schmaler Basis aus allmählich zur Spitze verbreitert, ihre basalen Glieder sehr schlank, das erste etwa 3,5 mal so lang wie breit, das zweite ungefähr ebensolang. – Kopf von oben gesehen (Abb. 83) oft ein klein wenig länger, Gesicht und Clypeus (Abb. 84) etwas schmaler als bei dem anderen Biotypus, der Clypeus fast stets in seiner oberen Hälfte – ähnlich wie das Gesicht, aber etwas schwächer – körnig gerunzelt. Clypealgrübchen etwa doppelt so weit voneinander entfernt wie von den Augen. Wangenfurche ungefähr so lang wie die Breite der Mandibelbasis. Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen. Notauli (Abb. 85) hinten spitz zusammenlaufend, davor meist deutlich ein kleines gemeinsames Runzelfeld bildend. Die Sternauli (Abb. 86) bilden auf den weitgehend glatten Mesopleuren gebogene Runzelfurchen, bei denen der vertikale Teil überwiegt. Metapleuren fein körnig gerunzelt. Das Propodeum ist meist weniger deutlich gerunzelt als bei der bisexuellen Form, jedoch deutlicher, wenn auch unregelmässig, gefeldert, hinten nur flach ausgehöhlt, im Profil gerundet. (Abb. 86). – Im Vorderflügel (Abb. 87 *) entspringt der Radius dem Pterostigma meist deutlich hinter dessen Mitte, sein zweiter Abschnitt ist meist flacher gebogen als bei dem anderen Biotypus, die Radialzelle dadurch schmaler und spitzer. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 85) ähnlich dem bei der bisexuellen Form, schlank, ca. doppelt so lang wie maximal und 6 mal so lang wie minimal breit, auf der Oberfläche fein längsgestrichelt. Legebohrer relativ kurz, schwach ventrad gebogen, seine Scheide etwa so lang wie die Hinterfemora. Die Färbung variiert ähnlich der beim bisexuellen Biotypus. Männchen kommen bei dieser thelytoken Form höchstens ausnahmsweise vor. SMITH (1955) fand unter 612 Imagines nur 1. Typen: Von Perilitus brevipetiolatus THOMSON (Lund):, " Scan. " (= Schonen) - " 111 " - " 30 " - " Lectotypus M. brevipetiolatus Thoms. design. C. C. Loan (Lund) -, " Bás " (= Bastad) - " 29 " - " brevipetiolatus paralectotype, C. C. Loan " (Lund). - Das, der Lectotypus, ist nicht nur stark beschädigt, sondern auch etwas missgebildet. Die Festlegung der Spezies war deshalb besonders schwierig, zumal sie in eine Gruppe untereinander nur subtil unterschiedener Arten gehört (sh. u. a. P. debilis, P. aphthonae und P. sommerae). Das Vorhandensein eines aus einer grösseren Zuchtserie mit fast genau denselben Abnormitäten wie der Lectotypus dürfte jedoch die Zuordnung zu der vorliegenden Spezies rechtfertigen. Diese abnormen Exemplare zeichnen sich u. a. durch ein viel kürzeres, flacheres und " buckliges " erstes Hinterleibstergit aus (daher der Name!) und ein etwas längeres und kräftigeres Propodeum. - Der ebenfalls beschädigte - Paratypus gehört wahrscheinlich derselben Art an, was aber kaum ganz zweifelsfrei feststellbar ist. Da aus Zuchtmaterial sicher zugehörige vorhanden sind, ist dies ohne Belang. - Von Microctonus vittatae MUESEBECK lagen 3 Paratypen vor: " Ex-Phyllotreta vittata " - " Columbus, O. Aug. - Sept. 1934 " - " Alvah Peterson Colr. " - " Paratype No. 49910 U. S. N. M. ". (Washington). - Weiteres untersuchtes Material: Von der bisexuellen Form 57 und 33 aus Zuchtserien von Phyllotreta vittatae F., P. armoraciae KOCH und anderen Phyllotreta - Arten aus Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Österreich, der Slowakei und Polen. Es handelt sich um Tiere, die bei SOMMER 1981 als " Sp. Z " angeführt werden (einige Exemplare dieser Serien gehören wahrscheinlich zu " P. vittatae ") (München). - 7 aus Zuchtserien von Phyllotreta sp. aus Frankreich (Plancher Bas) und Österreich. Das Gros dieser Serien gehört zu dem anderen Biotypus (sh. unten), die vorliegenden Tiere gleichen morphologiasch jedoch besser P. brevipetiolatus. (Ottawa, München). - 1, Bulgarien, Rodopi, Nikolovo, 2.7.197 6, leg. A. Zaykov (Leiden). - 1, ohne Fundort, aus Phyllotreta. (Wien). - 1, Kasachstan, Karaganda ..... Tobias 2.9.195 9, und 5, Kustainsk oblast ........ Titova, 1962. (St. Petersburg, München). - Von der thelytoken Form (= " P. vittatae ") lagen (ausser den oben erwähnten Paratypen) vor: 1, Japan, Osaka, Kosobe, Takasuki, 27.6.194 9, Sumio Nagasawa, 49 - 12384. (Washington). - 4 aus Zuchten von Phyllotreta - Arten aus Frankreich, Deutschland und Österreich aus den Zuchten von Sommer (sh. oben Näheres zu diesen Zuchten). (München). - 32 aus Zuchten von Phyllotreta spp. aus Frankreich (Plancher Bas, 19) und Österreich (Jamm, Südost-Steiermark, 2, und ohne genauen Fundort, 11). (Ottawa, München). - 6, Russland, aus der Gegend von Leningrad (= St. Petersburg). (St. Petersburg). - 1, Afghanistan, Prov. Kabul, Bini Hesar, 6 km SE von Kabul, 1820 m, 12.5.197 4, L. Papp (Budapest). - 25 konnten in keine der Biotypen mit genügender Sicherheit gestellt werden. Sie stammen aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Moldawien und Kasachstan. Sie befinden sich in den Sammlungen in München, Ottawa und St. Petersburg.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFB1FFB900EDE593FF1AFBC5.taxon	description	; die geringe Zahl der Fühlerglieder, zusammen mit der Form der Antennen; die feine Skulptur des Gesichts, die sich kaum abgeschwächt auf den Clypeus fortsetzt; das grossenteils glatte Mesosoma mit dem gefelderten Propodeum; die kurze Radialzelle; Form, Bau und Skulptur des ersten Hinterleibstergits und der relativ kurze Bohrer. Zur Trennung der Weibchen der beiden Biotypen mag die folgende Tabelle von Nutzen sein: 1 Der Radius entspringt nur wenig hinter der Mitte des Pterostigmas, sein zweiter Abschnitt ist ziemlich gleichmässig und stark gekrümmt, sodass er auf den Vorderrand des Flügels fast rechtwinklig auftrifft (Abb. 77 *). Die Runzelfurche des Sternaulus ist vorwiegend horizontal gerichtet (Abb. 88). Propodeum im Profil mit kurzem fast horizontalem Abschnitt (Abb. 88) ......................................................................................... ................. Biotypus mit bisexueller, arrhenotoker Fortpflanzung (P. brevipetiolatus s. str.) 2 Der Radius entspringt deutlich hinter der Mitte des Pterostigmas, sein zweiter Abschnitt ist flacher gekrümmt (Abb. 87 *). Die Runzelfurche des Sternaulus ist weitgehend vertikal gerichtet (Abb. 86). Propodeum im Profil fast gleichmässig gerundet (Abb. 87) ................................................................................................................ ........................... Biotypus mit parthenogenetischer, thelytoker Fortpflanzung (P. vittatae) Das Vorkommen von thelytoken (unisexuellen) und arrhenotoken (bisexuellen) Populationen, die morphologisch nicht oder nur äusserst schwierig zu unterscheiden sind, scheint bei den parasitischen Hymenopteren innerhalb der verschiedensten Familien aufzutreten. Es sei, neben anderen, auf DAY & HEDLUND 1988 (Mesochorus nigripes – Ichneumonidae) oder SHAW & ASKEW 1999 (Pediobius alceus – Eulophidae) hingewiesen. Offenbar liegt mit Perilitus colesi (sh. dort) auch in der Gattung Perilitus ein weiterer ähnlicher Fall vor.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFBCFFB800EDE38CFC41FA31.taxon	description	Pronotum mit durchgehender krenulierter Querfurche, an den Seiten darüber körnig runzlig mit breitem glattem Oberrand. Medianlobus des Mesoscutum deutlich haarpunktiert, die Seitenloben glatt, die Notauli nicht sehr tief, krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld hinten breit abgerundet zugespitzt. Praescutellarfurche lang, mit Mittelkielchen, Scutellum gewölbt, glatt und glänzend, mit zuweilen zweigeteiltem Endgrübchen. Die Sternauli sind ziemlich breite, schräge Längsmulden mit körniger Runzelung, die Mesopleuren darüber weitgehend glatt. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum dicht kleinwabig gerunzelt, ohne Felderung, lediglich mit stärker vortretenden Rippchen seitlich der hinteren Aushöhlung des Propodeum. – Im Vorderflügel (Abb. 92 *) entspringt der Radius oft nicht weit hinter der Stigmamitte, die Radialzelle ist zugespitzt, die Länge des Metakarp beträgt ca. das 0,7 fache der Stigmalänge. – Hinterhüften glatt, die Hinterfemora sind ca. 6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine stehen im Verhältnis von 1: 1,4: 1,3. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 93) ziemlich gleichmässig nach hinten verbreitert, ca. 2,4 mal so lang wie maximal breit und 7,3 mal wie minimal breit, die Stigmen seitlich wenig hervortretend, die Oberfläche mässig dicht gestrichelt, die Strichelung jedoch nicht so fein und gleichmässig wie bei P. aethiops und oft hinten mit einigen Punkten durchsetzt. Bohrerscheiden knapp so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung dunkel, Kopf, Scapus und Pedicellus der Fühler dunkel rötlichgelb, die Fühlergeissel braun, die Beine gelb, das Flügelgeäder hellbraun.: Ein sicher hierher gehörendes Männchen liegt nicht vor, und auch aus der Sammlung Halidays scheint kein solches erhalten zu sein (sh. VAN ACHTERBERG 1997: 24). Lectotypus: (von LOAN 1975: 37 festgelegt), u. a. mit folgenden Etiketten (sh. auch VAN ACHTERBERG 1997: 24): " cerealium " in Halidays Handschrift. - " Perilitus cerealium Hal. Type! AWS, fide Haliday / Remounted by AWS. 20. iii. (19) 58 ". - Auf rotem Karton: " Perilitus (P.) cerealium Haliday, C. van Achterberg, 1989, LECTOTYPE " (Dublin). - Weiteres Material: 21 aus Irland, England, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Italien, Tschechien, Ungarn, Bulgarien und Kleinasien (Budapest, Edinburgh, Leiden, München und Washington). Perilitus cerealium ist P. aethiops überaus ähnlich und eventuell sogar ein weiterer " Biotyp " dieser vielgestaltigen Spezies. Hauptmerkmale von P. cerealium dürften sein: Die langen, überall fast gleich dicken Antennen (sie sind 1,1 - 1,2 mal so lang wie die Vorderflügel; ihre Länge rührt vor allem von den relativ langen Gliedern des distalen Fühlerteils her). Der den Notauli gemeinsame hintere Runzelfleck ist am Ende nicht scharf zugespitzt, sondern diese Spitze ist abgerundet oder schmal abgestutzt. Das erste Hinterleibstergit ist bei P. cerealium etwas schlanker als bei P. aethiops und seine Oberfläche ist nicht ganz so fein und regelmässig gestrichelt wie dort. Zur Biologie der Art liegt nur HALIDAYS Angabe vor: " Habitat in agris passim non infrequens ". JACKSON 1922 und 1928, p. 600 f. schreibt über Zuchten aus Sitona, es ist jedoch nicht sicher, ob die Bestimmung der Schlupfwespe korrekt war.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFBDFFBA00EDE299FEF9FC16.taxon	description	Pronotum an den Seiten fast bis zum Oberrand körnig gerunzelt, eine krenulierte Querfurche nur wenig deutlich ausgebildet. Mittellobus des Mesoscutum vor allem vorn dicht und verwaschen haarpunktiert, die Seitenloben glatt und glänzend. Notauli flach, ziemlich breit, körnig gerunzelt, ihr gemeinsames Runzelfeld relativ gross, hinten gerundet oder schmal abgestutzt. Praescutellarfurche ziemlich tief, mit Mittelkielchen. Scutellum glatt, ungerandet, mit kleinem, querem Endgrübchen. Mesopleuren teilweise glatt und glänzend, die Sternauli mehr oder weniger tiefe und verbreiterte, schräge Runzelfurchen. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum überaus dicht körnig bis feinwabig gerunzelt, das Propodeum im Profil flachwinklig, seitlich neben der sehr tiefen, oft in der Tiefe glatten hinteren Aushöhlung etwas vorgewölbt. – Stigma im Vorderflügel breit, der Radius relativ weit hinter seiner Mitte entspringend, sein erster Abschnitt sehr kurz, der zweite stark gekrümmt, sodass die Radialzelle sehr kurz ist, wenn auch meistens etwas zugespitzt; der Metakarp 0,3 - 0,6 mal so lang wie das Stigma. – Beine kräftig, doch schlank, die Hinterhüften glatt, die Hinterfemora ca. 6 mal so lang wie breit. Die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,1. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 97) (wie der ganze Hinterleib) sehr schlank, doch nach hinten verbreitert, 2 ½ mal so lang wie maximal, 10 mal so lang wie minimal breit, fast auf der ganzen Oberfläche längsgestrichelt, die Strichelung vorn auf dem Petiolus in zwei kleine, längliche Dorsopen auslaufend. Legebohrer gerade, allmählich zugespitzt ohne deutliche subapikale Dorsalkerbe. Bohrerscheiden meist (jedoch nicht immer) merklich länger als die Hinterfemora, doch deutlich kürzer als die Hintertibia. Färbung: Mesosoma und erstes Hinterleibstergit schwarz, Kopf (Stemmaticum schwarz), Tegulae, Beine und Hinterleib vom 2. Segment an rötlich gelbbraun, Antennen (abgesehen vom Scapus) und Bohrerscheiden dunkelbraun, Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel ca. 3 mm lang, der Körper ungefähr ebenso lang, die Antennen (Abb. 98) etwas länger, mit 29 Gliedern, ihre Geissel von der Basis zur Spitze allmählich verschmälert, die ersten beiden Geisselglieder ungefähr gleich lang, ca. 2 ½ mal, das drittletzte Glied knapp doppelt so lang wie breit. – Kopf (Abb. 99) etwas kürzer als beim, die Augen kleiner, vor allem schmaler (Länge: Breite ca. 3: 2), ihr kleiner Durchmesser geringer als die Schläfenbreite. Clypeus (Abb. 100) höher als beim, glatt, die Occipitalcarina in der Mitte weniger breit unterbrochen. – Die Körperoberfläche ist allgemein glatter als beim anderen Geschlecht, die Radialzelle etwas länger, zugespitzt, der Metakarp gut halb so lang wie das Stigma. Das erste Hinterleibstergit ist fast noch etwas schlanker als beim, die Oberflächenskulptur ist weniger scharf eingerissen. – Fast überall schwarz, der Hinterleib vom zweiten Segment an dunkelbraun, die Beine ebenfalls dunkelbraun mit Ausnahme der schwarzen Hüften, die Tegulae braun, das Flügelgeäder hellbraun. Die Zuordnung dieses zur P. charchirai erfolgt auf Grund der Ähnlichkeit mit dem von demselben Fundort, ist also nicht streng bewiesen. Wirt unbekannt. Holotypus:, " NW-Mongolei, Uvs-Aimak, Charchiraa-Gebirge, 30 km WSW Ulangom, Gelbschale, 2150 m Wald-Bergsteppe. 24. - 29 - 7 - 1977. Univ. Halle " (Müncheberg). - Paratypen:, wie Holotypus (Müncheberg). - 2, wie Holotypus, jedoch 9. - 13.8.1977 (Müncheberg, München). - Von demselben Fundort liegen noch 4 etwas kleinere, sehr ähnliche vor. Vermutlich gehören sie derselben Art an, möglicherweise aus einem etwas kleineren Wirt. Sie unterscheiden sich von den oben beschriebenen Weibchen durch 22 (1) oder 23 (3) Fühlerglieder, glatten Clypeus, in der Mitte nur schmal unterbrochener Occipitalcarina, hinten zugespitztem gemeinsamen Runzelfeld der Notauli auf dem Mesoscutum, glatten und glänzenden Mesopleuren mit nur sehr kurzen, den Hinterrand des Sklerits bei weitem nicht erreichenden Sternauli, etwas längerem Metakarp und etwas zugespitzter Radialzelle. Der Fundort ist wie oben " NW-Mongolei, Uvs-Aimak, Charchiraa- Gebirge, 30 km WSW Ulangom " mit folgenden Details: 1, Gelbschale 2375 m, alp. Stufe, 4.6. - 10.6.197 8. - 1, Gelbschale, 2375 m, alp. Stufe. alp. Matte, 4. - 22.6.1978. - 1, Suslan-Chamar, 2300 m, 4.6. - 22.6.1978. - 1, Barberfalle, Gelbschale, 2150 m, Waldsteppe, 24.7. - 13.8.1977. (Müncheberg, München). Die vorliegende Art ist Perilitus silvularis ausserordentlich ähnlich und möglicherweise damit conspezifisch. Sie unterscheidet sich fast nur durch die gleichmässig gestrichelte Oberfläche des ersten Hinterleibstergits (ohne zwischenliegende Punktierung) und die noch etwas tiefere Aushöhlung des Propodeums. Beide Arten werden hier nur aus pragmatischen Gründen vorläufig getrennt gehalten. – Auch Perilitus cretaceus BELOKOBYLSKIJ steht Perilitus charchirai nahe. Neben der viel dunkleren Färbung unterscheidet sich die letztere von P. cretaceus auch in einigen morphologischen Details, wie z. B. die etwas längeren Bohrerscheiden, die längeren Antennen, die meist zugespitzte Radialzelle, die ein wenig abweichende Form des Propodeums und das noch etwas schlankere erste Hinterleibstergit.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFBFFFBC00EDE4FBFDB1FC1D.taxon	description	Pronotum fast durchwegs dicht und ziemlich kräftig gerunzelt, nur sein Oberrand etwas glatter; eine krenulierte Querfurche ist in diese Runzelung eingebettet. Mittellobus des Mesoscutum vorn dicht, doch fein runzlig punktiert, die Skulptur nach hinten langsam weniger dicht, die Seitenloben glatt, nur entlang der Notauli ebenfalls haarpunktiert (sh. DREA 1968, Fig. 3). Notauli scharf eingerissen, krenuliert, hinten in ein langes und breites gemeinsames Runzelfeld auslaufend, das hinten abgestutzt oder gerundet ist. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen und undeutlichen Seitenrunzeln. Scutellum stark konvex, ungerandet, glatt und glänzend, mit Endgrübchen. Mesopleuren mit breiten, schrägen nach hinten verschmälerten, kräftig gerunzelten Sternauli, die Mesopleuren auch oben dicht runzlig oder punktiert, dazwischen jedoch mit nach hinten verbreiterter glatter, glänzender Zone. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum (DREA 1968, Fig. 4) dicht, doch relativ fein wabig bis körnig gerunzelt, manchmal mit feiner Felderung, das Propodeum verhältnismässig lang, hinten tief ausgehöhlt. – Im Vorderflügel (DREA 1968, Figs 1 & 2, DREA ET AL. 1972, Fig. 2) entspringt der Radius ziemlich weit hinter der Mitte des Stigmas, sein erster Abschnitt ist kurz, der zweite mehr oder weniger gleichmässig gebogen, die Radialzelle zugespitzt, der Metakarp 0,7 - 0,8 mal so lang wie das Stigma, meist etwas länger als bei P. stelleri. – Beine schlank (Abb. 104 *), die Hinterhüften oben glatt, an den Seiten meist runzlig haarpunktiert, die Hinterfemora reichlich viermal so lang wie breit; die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,45: 1, 25. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 105 und DREA 1968, Fig. 5) ziemlich gleichmässig nach hinten verbreitert, knapp doppelt so lang wie maximal breit und 6 - 7 mal so lang wie minimal breit, die Oberfläche regelmässig, nicht allzu fein längsgestrichelt, wobei oft kleine Dorsopen leicht angedeutet sind. Legebohrer kurz, fast gerade, gleichmässig zugespitzt, mit subapikaler Dorsalkerbe; seine Scheiden deutlich kürzer als die Hinterfemora. Färbung weitgehend variabel. Meist ist die Grundfärbung schwarz, wobei folgende Teile mehr oder weniger (bräunlich, rötlich bis zu gelb) aufgehellt sind: Die Beine (meist ausgenommen deren Basis, vor allem der Hinterhüften), Teile des Kopfes (vor allem die Mundregion, auch die Seiten des Kopfes und das Gesicht), manchmal auch Teile des Hinterleibs. Flügelgeäder braun.: Vorderflügel 2,8 - 4,0 mm lang, der Körper etwas kürzer, die Antennen (Abb. 106) etwas länger, mit 27 (6), 28 (10), 29 (12), 30 (9) oder 31 (2) Gliedern. Kopf von oben Abb. 107. Das ist morphologisch dem überaus ähnlich, doch noch dunkler gefärbt, fast ganz schwarz mit Ausnahme der weitgehend helleren, doch kaum völlig gelben Beine, der etwas aufgehellten Mundregion, der zuweilen bräunlichen mittleren Hinterleibs-Sternite und dem hellbraunen Flügelgeäder. Paratypen: U. S. A.: 1, " Moorestown, N. J., V. 1966, ex Hypera postica, L. Coles " (London). - 1, " Moorestown, N. J., V. 1967, field. coll. Hypera postica, W. H. Day " (London). - Weiteres untersuchtes Material: 1, gleiche Daten wie der zweite Paratypus, jedoch nicht als Paratypus ausgewiesen (München). - Irland, coll. Stelfox: 2, 1, Murrough, Co. Wicklow, AWS (1) 13.6.48. - 4, 1, wie vor. 30.5.54 " niger AWS ". - 2, Murlough Ho. dunes, Co. Down, AWS, 8.6.57. - 1, Killoughter, Co, Wicklow, (1) 11.3.53. - 1, Glenasmole, Co. Dublin, (1) 27.6.40 (Washington, München). - Schottland: 1, Fife, Tentsmuir Nat. Res., 16.7.197 7, Noyes, Rogers & Huddleston (London). - 1, Rannoch, Perths. Native Pinewood, Mal. Trap MN 5655, I. MacGowan 7.90 NMSZ 1992.002 (Edinburgh). - Spanien: 1, Estartit, Laubgehölz, 2. - 3.5.78, Söderlund (München). - 1, Zaragoza Prov., Los monegros, Retuerta de Pina, 30 TYL 28.96, J. Blanco-Zumeta 3050, 7.5.91, NMSZ 1997.026, " coloured plates " (Edinburgh). - 1, Tenerife, Mt. Teno Mirador Pizo Ingleis 14.3.198 8, P. L. Scaromozzino (München). - Süd-Norwegen: 1, Signefjell, 1450 m, 18.7.84, K. p. Bland (Edinburgh). - Dänemark: 1 ex coll. Schlick (Kopenhagen). - Bulgarien: 79, 50, meist Rodopi, leg. A. Zaykov (darunter mehrere und aus Batshkovo, 14.5.197 7, an Medicago sativa, daher vermutlich vom selben Wirt wie die Typenserie.) (Leiden, München) (2 weitere dieser Serien weichen durch etwas längere Bohrerscheiden ab; sie wurden als " colesi? " bezeichnet). - Griechenland: 1, 1, Peleponnes, Prov. Argolida, Arahneo, ca. 500 m, 8.4.198 9, leg. M. J. Gijswijt (Leiden). - Weissrussland: 1, 7.6.199 6, leg. Lobodenko, Database 766 (Minsk). - Armenien: 2, Djrvezh, 1400 m und 1300 m, 29. und 30.5. 1980, leg. J. Papp (Budapest). Periliitus colesi ist ein Parasit des Luzerne-Schädlings Hypera postica GYLL.. Dieser Rüsselkäfer wurde aus Europa in die U. S. A eingeschleppt. Bei Untersuchungen seiner natürlichen Feinde wurde P. colesi in den östlichen Teilen der U. S. A entdeckt, wobei nicht ganz klar war, ob er in Nordamerika indigen ist oder ebenfalls eingeschleppt wurde. Das Vorkommen in weiten Teilen der Palaearktis lässt zunächst die letztere Annahme wahrscheinlich erscheinen, doch vermehrt sich die Art in Europa offenbar zweigeschlechtlich (in Nordamerika parthenogenetisch), sodass es sich vermutlich um zwei verschiedene Biotypen handelt. Die Angabe bei einer Serie aus Bulgarien " on Medicago sativa " deutet darauf hin, dass auch in Europa Hypera postica GYLL. der Wirt dieser Species ist. Wie P. stelleri sticht auch P. colesi bereits die Wirtslarven an und nicht die Imagines. Die Entwicklung wird jedoch auch hier erst im Wirtskäfer vollendet. Nähere Angaben zur Biologie findet man bei DREA 1968 und DREA ET AL. 1972. Der relativ grosse, dunkle Perilitus colesi ist dem helleren P. stelleri morphologisch überaus ähnlich. Beide sind vor allem durch den kurzen Legebohrer charakterisiert. Abgesehen von der Färbung sind die Unterschiede zwischen beiden äusserst gering: Die Antennen sind bei P stelleri ein wenig schlanker, der Metakarp beziehungsweise die Radialzelle ist bei P. colesi meist etwas länger, auch ist der Vorderrand des Clypeus bei letzterer Spezies gewöhnlich etwas stärker geschwungen als bei P. stelleri, und die Schläfen sind hinter den Augen schneller abgerundet.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFB9FFBE00EDE4E4FBECFB12.taxon	description	Pronotum an den Seiten oben glatt, darunter dicht, doch fein runzlig, die krenulierte Querfurche läuft seitlich in dieser Runzelung aus. Mittellobus des Mesoscutum ziemlich dicht haarpunktiert, seine Seitenloben grösstenteils glatt, entlang der Notauli behaart. Die letzteren relativ schmal und flach, vorn runzlig verbreitert, hinten ins gemeinsame Runzelfeld zusammenlaufend, das hinten abgerundet zugespitzt ist. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen und schwachen Seitenrunzeln. Scutellum glatt, mit mehr oder weniger deutlichem, querem Endgrübchen. Mesopleuren weitgehend glatt, die Sternauli breite, flache, schräge Zonen feinkörniger Runzelung, die, nach hinten verschmälert, kaum den Hinterrand des Sklerits erreichen. Sternalfurche ziemlich tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum dicht feinwabig runzlig, manchmal mit Spuren einer Felderung, das Propodeum hinten mässig tief ausgehöhlt, im Profil stark gewölbt, aber nicht scharf winklig. – Im Vorderflügel (Abb. 111 *) ist das Stigma relativ breit, der Radius entspringt wenig hinter seiner Mitte, die Radialzelle ist kurz, der zweite Radiusabschnitt gleichmässig gekrümmt, der Metakarp von ca. 0,7 der Stigmalänge. – Beine schlank (Abb. 112 *), die Hinterhüften glatt, die Hinterfemora knapp sechsmal so lang wie breit, das Verhältnis von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine beträgt ungefähr 1: 1,3: 1,1. Erstes Hinterleibstergit (siehe Abb. 116 des überaus ähnlichen ersten Hinterleibstergits des) mässig schlank, ca. 1,75 mal so lang wie maximal und 5 - 6 mal so lang wie minimal breit, seine Stigmen seitlich meist etwas vortretend, ziemlich weit (weiter als bei den meisten anderen Arten) hinter der Mitte des Tergits liegend, seine Oberfläche mässig stark längsstrichelig, an den Seiten deutlich gerandet, der Rand nach vorn bis zu kleinen, schmalen, dorsopeähnlichen Vertiefungen reichend, unter der Randung mit flachen Glymmen. Legebohrer kurz, dolchartig, ein wenig ventrad gebogen, mit schwacher subapikaler Dorsalkerbe. Bohrerscheiden wesentlich kürzer als die Hinterfemora, meist sogar etwas kürzer als das erste Hinterleibstergit. Grundfärbung schwarz, der Kopf – bis auf das Stemmaticum und die Stirn vor diesem – mehr oder weniger stark aufgehellt. Beine dunkelgelb, die Hinterhüften manchmal verdunkelt. Tegulae und Flügelgeäder braun.: Vorderflügel ca. 2,4 mm lang, der Körper knapp ebenso lang, die Antennen (Abb. 113) viel länger, mit 26 (1) oder 27 (2) Gliedern, zur Spitze allmählich verschmälert, die ersten beiden Geisselglieder gleich lang, wenig mehr als doppelt so lang wie breit, die subapikalen Glieder reichlich eineinhalbmal so lang wie breit. – Die Körperskulptur des Männchens ist allgemein glatter als beim Weibchen, das Gesicht ist nur fein punktiertchagriniert, der Clypeus fast ganz glatt, die Notauli sind tiefer als beim, die Sternauli kleiner, das Propodeum im Profil flach gerundet, das erste Hinterleibstergit glänzend, nur oberflächlich gestrichelt. – Das Männchen ist fast vollständig schwarz gefärbt, nur die Beine, bei schwarzer Basis, sind braun, die Tegulae dunkelbraun und das Flügelgeäder braun. Neotypus (hiermit festgelegt):, " ex Ceutorhynchus scrobicollis (adult), coll. Brandenburg 24.4.01, pup: 11.5.01, em: 27.5.01 ". (München). - Weiteres Material: 1, 2, wie Neotypus, em. vom 22. bis 25.5.01 () bzw. 27.5.01 (). - 1, wie Neotypus, jedoch " around Berlin, 2.4.01 ". - 4, " ex Ceutorhynchus scrobicollis (coll X. 2002) 02. VI. 2003 " (aus der Umgebung von Berlin). Fast allen Exemplaren ist ihr Kokon beigegeben. (München). - Bei den folgenden Exemplaren ist die Zugehörigkeit zu P. consuetor nicht völlig sicher: 1, England, Amat, Easter Ross. NH (New Hampshire, North) 4689. Mal. Tr. 7.89, I. Mac Gowan. NMSZ 1992.144 (Edinburgh). - 1, Dänemark, E-Jylland, Hojen Baek S of Vejle, T. Munk, 29.5.83 (München). - 1, Weissrussland, Krupky, M. t., Osechino, meadow wet, Y. Lobodenko leg. 5.8.199 5 (Minsk). - 1, Kasachstan: Karagandinsk, S Karakalinska Kent, 17.6.195 9, Tobias (St. Petersburg). - 1, g. Ulytau, Karagan. 2.6.196 2, Tobias (St. Petersburg). Unter Vorbehalt wird hier ein sehr ähnliches Tier angefügt, das als Imaginal-Parasit aus Ceutorrhynchus assimilis PAYK. gezogen wurde:, NL, " J. P. O., brief 3461, Ankeveen (?), 20.8.53 " (Leiden). Es weicht von P. consuetor u. a. durch folgende Merkmale ab: Die Antennen haben nur 22 Glieder, deren subapikale Glieder gestreckter sind; die Radialzelle ist etwas schmaler; das erste Hinterleibstergit ist ohne deutliche Randung, ohne Dorsopen und ohne Glymmen. – Ebenfalls wird als fraglich zu P. consuetor ein mit 28 Fühlergliedern im Museum Edinburgh gestellt. Es ist etwas schlanker gebaut und etwas heller gefärbt und ist etikettiert: " Herts., Harpenden Rothamsted Expt. Stat. 31 / VII- 1 / VIII / 94, A. K. Murchie " und " Reared from adult Ceutorhynchus assimilis (old generation) on spring oilseed rape ". Die Art ist ein Imaginalparasit von Ceutorhynchus scrobicollis NERESH. & WAGNER (Curculionidae). Bei der von SPEYER 1925 als Perilitus melanopus bezeichneten, aus Ceutorrhynchus quadridens PANZER gezogenen Art könnte es sich – wegen der nahen Verwandtschaft der Wirte – um die vorliegende Spezies oder eine eng verwandte handeln. Er beschreibt ausführlich Lebensweise und Larvalentwicklung. Perilitus consuetor wurde von NEES 1834 nach einem einzigen Männchen beschrieben. Dieser Typus dürfte nicht mehr existieren. Die Originalbeschreibung ist zwar nicht so ausführlich, um die Art ganz eindeutig zu erkennen, zumal es sich um ein Männchen handelt, doch passen zu ihr recht gut die Männchen der vorliegenden Art. Da jetzt von dieser Zuchtmaterial vorliegt – von Frau Dr. Esther Gerber, Delémont, gesammelt, gezogen und freundlich zur Verfügung gestellt – kann auch das Weibchen sicher zugeordnet und die Spezies damit klar charakterisiert werden. Die Futterpflanze des Wirtskäfers, die Knoblauchsrauke Alliaria petiolata (Cruciferae) (und damit sicher auch der Käfer selbst) kommt zweifellos auch bei Sickershausen (bei Würzburg) vor, dem Fundort des ursprünglichen Typus. Perilitus consuetor i st P. colesi sehr ähnlich. Die letztere Art ist allgemein grösser, robuster und mit gröberer und ausgedehnterer Oberflächenskulptur als Perilitus consuetor. Auch sind bei P. consuetor die Beine schlanker (Hinterbeine Abb. 112 * und Abb. 104 *) und die Radialzelle im Vorderflügel ist kürzer (Abb. 111), das gemeinsame Runzelfeld der Notauli ist bei P. consuetor meist kürzer und hinten gerundet zugespitzt, bei P colesi ausgedehnter und hinten abgestutzt, die Schläfen sind bei P. colesi hinter den Augen schneller gerundet als bei P. consuetor (Abb. 102 und 107 bzw. Abb. 109 und 114). Ausserdem weichen bei den beiden Spezies die Form der Sternauli und des Mesosoma (im Profil) sowie die Lage der Stigmen am ersten Hinterleibstergit etwas voneinander ab (Abb. 105 und Abb. 116). Diese Unterschiede könnte man zum Teil auf die verschiedene Grösse der Wirte zurückführen, doch spricht auch folgendes dafür, dass es sich um zwei verschiedene Spezies handelt: P. colesi legt seine Eier in die Larven des Wirtes Hypera postica ab, wenn die adulte Wespe auch erst aus dem fertigen Käfer schlüpft; bei P. consuetor hingegen erfolgt die Eiablage wahrscheinlich (sie wurde allerdings anscheinend noch nicht direkt beobachtet) in die Imago des Wirtes Ceutorhynchus scrobicollis.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFBBFFA100EDE3F7FD19FB57.taxon	description	Pronotum seitlich dicht und fein körnig gerunzelt, oben nur schmal glatt, eine krenulierte Querfurche nur schwach ausgebildet. Mittellobus des Mesoscutum vorn dicht haarpunktiert, nach hinten zu glatter werdend; die Seitenloben glatt. Notauli vorn flach, dann mässig tief eingeschnitten, ihr gemeinsames Runzelfeld ausgedehnt, hinten gerundet abgestutzt (beim Holotypus mit Längskielchen). Praescutellarfurche tief, mit Mittelkiel. Scutellum glatt, hinten mit wenig deutlichem Grübchen. Mesopleuren überwiegend glatt, die Sternauli flach eingedrückt, körnig gerunzelt, vorn breit, nach hinten zugespitzt. Metapleuren und Propodeum dicht körnig bis kleinwabig gerunzelt, mit schwachen Spuren einer Felderung, das Propodeum kurz, im Profil winklig, mit hohem vertikalem Abschnitt, wo es breit und ziemlich tief ausgehöhlt ist. – Das Stigma der Vorderflügel ist sehr breit, der Radius entspringt kurz hinter der Mitte des Stigmas, sein erster Abschnitt ist sehr kurz, der zweite stark gekrümmt, sodass die Radialzelle sehr kurz ist und die Länge des Metakarps nur etwa ⅓ der des Stigmas beträgt. – Beine kräftig, doch schlank; Hinterhüften glatt. Erstes Hinterleibstergit ziemlich stark nach hinten verbreitert (cf. BELOKOBYLSKIJ 2000, Fig. 292), auf der Oberfläche dicht und fein längsgestrichelt. Legebohrer fast gerade, allmählich zugespitzt, ohne erkennbare subapikale Dorsalkerbe. Bohrerscheiden etwa so lang wie die Hinterfemora. Färbung hell, rötlich gelbbraun. Dunkel, fast schwarz sind Propodeum und Metanotum; die Fühlergeissel ist von ihrem dritten Glied an dunkelbraun. unbekannt. Holotypus: Russland, Primorskii krai, Spassk-Dal'niy, Wald, Lichtungen, Gebüsch. 10. - 12. VII. 1993, S. Belokobylskij. (St. Petersburg). - Weiteres untersuchtes Material:, " Mongolia, Chovd aimak, 3 km N von Somon Uenc im Tal Uenc gol, 1450 m Exp. Dr. Z. KASZAB, 1966 " " Nr. 614, 2. - 3. VII. 1966 " (Budapest). - Ein weiteres liegt aus Kasachstan vor: Karagandinsk, S, Karakalynska, Kent, Tobias, 17.6.195 9, mit 22 Fühlergliedern (St. Petersburg). Die Art ist offenbar in der östlichen Palaearktis weit verbreitet. Nach der Beschreibung zu urteilen, scheint sie Microctonus galbus CHEN & VAN ACHTERBERG 1997 (Zool. Verh., Leiden 313: 67) aus China sehr ähnlich zu sein.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFA4FFA000EDE23AFF33FAFC.taxon	description	Pronotum mit dicht und fein gerunzelter Querfurche. Mesoscutum auf dem Medianlobus ziemlich dicht und deutlich, auf den Lateralloben nur spärlich haarpunktiert, diese Loben daher glatt und glänzend. Notauli runzlig punktiert, ihr gemeinsames Runzelfeld gross, hinten breit abgestutzt. Praescutellarfurche breit, mit Mittelkielchen und Seitenrunzeln. Scutellum glatt und glänzend, relativ schmal, mit kleinem, querem, gerunzeltem Endgrübchen. Sternauli dreieckig, wenig eingedrückt, vorn breit, hinten zugespitzt. Sternalfurche krenuliert. Metapleuren und Propodeum sehr dicht und fein grubig oder punktiert runzlig, die hintere Aushöhlung des Propodeum hoch hinaufreichend, das Propodeum im Profil fast eckig. – Im Vorderflügel (Abb. 121 *) entspringt der Radius hinter der Mitte des Pterostigmas, sein zweiter Abschnitt ist nur schwach gebogen, die Radialzelle dadurch schmal, relativ lang und zugespitzt, der Metakarp etwa so lang wie das Stigma. – Hinterhüften fein, aber deutlich punktiert runzlig, Hinterfemora 6 mal so lang wie breit; an den Hinterbeinen verhalten sich die Längen von Femur: Tibia: Tarsen ungefähr wie 1,0: 1,3: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 122) schlank, ca. ¾ mal so lang wie die Hinterfemora, mehr als doppelt (27: 13) so lang wie maximal und ca. 8 mal so lang wie minimal breit, nach hinten ziemlich gleichmässig verbreitert, an den oberen Seitenrändern fein und schwach gerandet, seine Stigmen (hinter der Mitte) ein wenig vortretend, der Petiolus ohne Eindrücke, der Postpetiolus unregelmässig längsstrichelig runzlig und zugleich punktiert. Legebohrer gerade, allmählich zugespitzt, mit deutlicher subapikaler Dorsalkerbe. Bohrerscheiden so lang wie die Hintertibia. Grundfärbung dunkel; heller (gelbrötlich) sind nur Gesicht, äusserste Fühlerbasis, Tegulae und Beine ausser den hinteren Hüften (die Tarsen leicht verdunkelt). Das Flügelgeäder ist hellbraun.: Unbekannt. Holotypus:, Deutschland, Ameln bei Jülich, Bahnböschung, 3.8.198 1, leg. Boness (München). Perilitus cunearis ähnelt stark P. asper. Einige Unterschiede: Die Form der Antennen und die Zahl ihrer Glieder; das Flügelgeäder, vor allem die Form der Radialzelle; das weniger flache Ocellendreieck; die Skulptur des ersten Hinterleibstergits, vor allem die nur undeutliche Längsstrichelung des Postpetiolus, die von einer Punktierung überlagert ist. Der Name cunearis bezieht sich auf die scharf zugespitzte Radialzelle dieser Art (Abb. 121 *).	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFA5FFA200EDE242FE25FBF7.taxon	description	Pronotum an den Seiten fein körnig runzlig, am Oberrand glatt, auf dem Collare mit krenulierter Querfurche. Mesoscutum auf dem Medianlobus fein und kurz haarpunktiert, ziemlich glänzend, entlang der Notauli etwas länger behaart, auf den Seitenloben glatt und glänzend. Notauli fein krenuliert, das ihnen gemeinsame Runzelfeld relativ klein, hinten mit stumpfer Spitze. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen. Scutellum stark konvex, glatt und glänzend, mit deutlichem Endgrübchen. Mesopleuren weitgehend glatt, die Sternauli nur flach eingedrückte, nahezu dreieckige Runzelfelder. Sternalsulcus sehr tief, stark krenuliert. Metapleuren ziemlich engmaschig, das Propodeum viel weitmaschiger gerunzelt, mit angedeuteter Felderung, im Profil gerundet, hinten recht tief, aber nicht sehr hoch ausgehöhlt. – Im Vorderflügel (Abb. 127 *) ist das Pterostigma nicht sehr breit, der erste Radiusabschnitt relativ lang, der zweite gleichmässig gebogen, die Radialzelle spitz, der Metakarp 0,6 - 0,8 mal so lang wie das Stigma. – Beine sehr schlank, am Hinterbein sind die Coxen fein haarpunktiert, fast glatt, die Femora ca. 5,5 - 6 mal so lang wie breit; die Längen von Femur: Tibia: Tarsen verhalten sich wie 1: 1,3: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 128) sehr schmal und schlank, ca. 2,7 mal so lang wie maximal und fast 7 mal so lang wie minimal breit; seine Stigmen liegen beim Typus nur wenig, bei manchen anderen Exemplaren deutlich hinter der Mitte, der Petiolus davor relativ hoch, manchmal seitlich mit kleinen länglichen Eindrücken vor den Stigmen, direkt unter der lateralen Dorsalleiste; die Oberfläche des Tergits ist ziemlich grob und etwas unregelmässig längsgestrichelt. Die Sutur zwischen zweitem und drittem Hinterleibstergit fehlt auf der Oberseite vollständig und ist nicht einmal durch eine Reihe feiner Härchen angedeutet. Legebohrer etwas nach unten gekrümmt, allmählich zugespitzt, eine subapikale Kerbe ist kaum angedeutet; seine Scheiden sind ungefähr so lang wie die Hinterfemora oder ein wenig länger. Grundfärbung hell, Oberseite des Mesosoma vom Mesoscutum bis zum Propodeum angedunkelt, Stemmaticum, Fühler etwa vom 6. Glied an und distaler Teil der Bohrerscheiden dunkel. Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel 1,8 - 2,3 mm lang, Körper von ähnlicher Länge, Antennen (Abb. 129) deutlich länger, mit 23 (1), 24 (3) oder 25 (1) Gliedern, ihre Geissel zur Spitze hin ganz allmählich und nicht sehr stark verschmälert, die beiden basalen Geisselglieder ungefähr gleich lang, gut 2 ½ mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder etwa doppelt so lang wie breit. Kopf kurz und breit, Ocellen und Stemmaticum relativ gross, POL von ca. gleicher Länge wie OOL. Gesicht und Clypeus ebenfalls breiter als beim. Grundfärbung dunkelbraun; heller sind Teile des Kopfes (vor allem in der Umgebung des Mundes), die Hinterleibsbasis, die Beine (bei einem der Exemplare gelb, beim anderen braun) und evtl. die Tegulae. Flügelgeäder hellbraun. Holotypus (oder Lectotypus - bei WOLLASTON 1864, ist nicht angegeben, wieviele Exemplare ihm vorlagen):, " B. M. Type 3. c. 738 " - " Perilitus debilis m. " - " Madeira. Wollaston. 55.7 ". (Das Tier wurde von Wollaston 1850 in einem Kastanienwald bei S. Ana auf der Hauptinsel von Madeira gefangen.) (London) - Weiteres Material: Spanien: 2, Tenerife, Guirnar und La Laguna (Guerrero). - 7, 2: Leon, Hospital de Orbigo, Parasite of L. (ongitarsus) flavicornis, coll. 3.10.84 by J. F. Vayssiers, em. 26.10. - 3.11.84 in Montpellier. - C. I. E. Coll. A 16485. MW 1021. (Aeschlimann, Ottawa, München). - Ferner 64 und 3 (wegen dem Fehlen besonders charakteristischer Merkmale beim von P. debilis ist eine Bestimmung gefangener Tiere meist nicht mit zureichender Sicherheit möglich) aus Irland, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Bulgarien, Litauen und Russland (Sotchi) und im Kaukasus (Budapest, Leiden, München, St. Petersburg, Washington und Wien). Die Art ist also recht weit verbreitet und anscheinend nicht selten, wurde aber bisher offenbar nicht erkannt. Sie ist ein (vermutlich solitärer Imaginal-) Parasit der Chrysomelide Longitarsus flavicornis ALL. (= rubiginosus FOUDR.). Unter den Tieren aus Irland (coll. Stelfox) wurde von Stelfox eine Serie von 11 und 1 als Perilitus gracilipes THOMSON bestimmt. Da Stelfox zumindest Teile der Thomson-Sammlung studierte, ist es möglich, dass er damals einen Typus von P. gracilipes sehen konnte, der heute nicht mehr auffindbar ist. Die Synonymie von P. gracilipes THOMSON mit P. debilis WOLLASTON ist dennoch überaus fraglich. Sehr ähnlich mit P. debilis ist Perilitus longitarsi (LOAN) aus Nordamerika. Bei dieser Spezies ist u. a. der Kopf etwas länger, das Mesoscutum auch auf dem Mittellobus glatt und glänzend und die Radialzelle ist viel kürzer. Ebenfalls ähnlich ist Perilitus aphthonae. Hier sind die Antennen kurz vor der Mitte am dicksten (bei P. debilis hinter der Mitte), das Propodeum ist sehr kurz, im Profil winklig und auf der Oberfläche kaum gefeldert, neben anderen subtilen Unterschieden. Auch P. brevipetiolatus steht P. debilis nahe. Diese Art ist etwas kleiner, ihre Antennen haben meist weniger (18 - 20) Glieder, und ihre basalen Geisselglieder sind nicht ganz so langgestreckt wie bei P. debilis, die Schläfen sind nicht ganz so schnell hinter den Augen gerundet, die Occipitalcarina in der Mitte breiter unterbrochen und die Bohrerscheiden sind etwas kürzer. Auch P. schmidti ist P. debilis überaus ähnlich. Man vergleiche hierzu die Anmerkungen zu P. schmidti und die Bestimmungstabellen.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFA7FFA400EDE35BFCD5FEDB.taxon	description	Die krenulierte Querfurche des Pronotum (Abb. 133 *) ist auch an den Seiten deutlich. Mesoscutum glänzend, am Mittellobus und entlang der Notauli zerstreut haarpunktiert, an den Seitenloben glatt. Notauli krenuliert, das ihnen gemeinsame Runzelfeld ziemlich gross, hinten ganz schmal abgestutzt oder rundlich zugespitzt. Praescutellarfurche kurz und tief, mit Mittelkielchen und schwachen Seitenrunzeln. Scutellum konvex, glatt und glänzend, mit ziemlich grossem, querem Endgrübchen. Mesopleuren teilweise glatt und glänzend, Sternauli undeutlich begrenzte, krenulierte, leicht geschwungene Runzelfurchen, die vorn dreieckig verbreitert, hinten in einen schmalen Fortsatz verlängert sind. Sternalfurche tief, krenuliert, hinten trichterförmig verbreitert. Metapleuren und Propodeum dicht grubig gerunzelt, das Propodeum im Profil hoch gewölbt bis etwas winklig, hinten tief ausgehöhlt, die Aushöhlung seitlich und die Suturen zu den Metapleuren mit feinen Leistchen. – Im Vorderflügel (Abb. 134 *) entspringt der Radius kurz hinter der Mitte des Pterostigmas, die Radialzelle ist lang und der Metakarp so lang wie das Stigma oder wenig kürzer. – Hinterhüften oben feinstrichelig gerunzelt, glänzend, unten punktiert. Hinterfemora 5 - 6 mal so lang wie breit; das Verhältnis von Femur: Tibia: Tarsus der Hinterbeine beträgt ca. 1: 1,4 - 1,5: 1,1 - 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 135) sehr schlank, mindestens doppelt so lang wie maximal breit und ca. 9 mal so lang wie minimal breit, der (bleiche) Petiolus hoch, ohne Eindrücke, der (dunkle) Postpetiolus oben mässig fein gleichmässig längsstrichelig, die Stigmen seitlich nicht vortretend, deutlich hinter der Mitte des Tergits gelegen. Legebohrer leicht nach unten gebogen, allmählich zugespitzt, mit flacher subapikaler Dorsalkerbe. Bohrerscheiden kürzer als die Hintertibien, jedoch länger (ca. 1,2 - 1,3 mal) als die Hinterfemora. Deutlich zweifarbig: Gelb sind Kopf, mehr oder weniger ausgedehnte Partien des Thorax auf der Unterseite vorn, die Beine und Teile des Hinterleibs, wo der Petiolus jedoch bleich und nicht gelb gefärbt ist. Der übrige Körper ist schwarzbraun bis schwarz gefärbt, die Antennen sind dunkel-, das Flügelgeäder ist hellbraun.: (Nur wegen der Übereinstimmung mit dem in vielen Merkmalen in diese Art gestellt; die Bestimmung ist daher nicht absolut zuverlässig). Vorderflügel 2,0 - 3,1 mm lang, der Körper von ähnlicher Länge, die Antennen (Abb. 136) deutlich länger, mit 24 (2), 25 (4), 26 (7), 27 (6) oder 28 (1) Gliedern, zur Spitze hin allmählich ein wenig verschmälert. Fast völlig dunkel gefärbt, nur die Beine grösstenteils gelbbraun, Mundpartie, Antennenbasis und Tegulae aufgehellt, Flügelgeäder hellbraun. Holotypus:, Italien, Prov. Brescia, Tremalzo D (Lichter Fichtenwald mit Zwergsträuchern und Hochstauden), 1750 m, 6.9.67, leg Haeselbarth (München). - Paratypen: 1, Spanien, Madrid, Manzanares on " Santolina? rasm ", 3.7.198 6, M. J. Gijswijt (Leiden). - 1, Österreich, Sem (m) ering, Biró, (1) 908 (Budapest). - 1, Piesting, Tschek, 20.5. (18) 66 (Wien). - 1, wie vor., doch 19.5. (18) 66, " P. fragilis, det. Tschek " (Wien). -!, Bulgarien, Rodopi, Sitovo, 16.9.197 7, A. Zaykov (Leiden). - 1, Weissrussland, Khojniky, Czernobyl zone, 9.7.199 2, A. Tereshkin (Coll Lobodenko, Minsk, database 1207). - Weiteres untersuchtes Material: 1, Ungarn: Köszeg, Szabóhegy, 19.6.196 2, leg. Sólymosné (Budapest). - 7, Bulgarien, Rodopi, verschiedene Fundorte, leg Zaykov. - Aus Österreich (Wien): 1, Nieder-Österreich, Pressbaum, 23.5.59, leg. Fischer. - 3, Österreich, Steiermark, Gesäuse, Johnsbachbrücke, 650 m, windstill, sonnig, 8.7.197 0. leg. Fischer - Folgende Exemplare wurden von Haeselbarth gesammelt und befinden sich im Museum München: Aus Deutschland: 1, Niedersachsen, Dransfeld A, 12.6.66. - 1, Oberbayern, Glonn, 13.6.68. - 1, wie vor, an Heidelbeere, 18.8.70. - 3, Oberbayern, Wessling, Hochstadt, 2.6.74. - 1, Oberbayern, Grainbach, 800 m, 3.6.68. - 1, Oberbayern, Reiter Alm, 1600 m, an Heidelbeere, 4.8.70. - Aus Österreich, Tirol: 1, Obsteig, 100 m, 17.6.68. - 2, Walchsee, 800 m, 4.6.68. - Aus Italien, Südtirol: 1 Schabs, 750 m, 30.7.196 6. - Ohne Fundort: 1, " Perilitus secalis Hal., Det. by Schmkn " (= Schmiedeknecht) (München). Die Art ähnelt stark Perilitus aeschlimanni. Wichtige Merkmale von P. dilleri sind u. a.: Der Bau der Antennen; das auffallend flache Dreieck der Ocellen, wobei der vordere Ocellus besonders klein ist; das relativ glatte Gesicht; die feine, aber vollständige Occipitalleiste; die feine, glänzende Skulptur der Hinterhüften, die lange Radialzelle; die Gestalt des Propodeum und die des ersten Hinterleibstergits.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFA1FFA700EDE6BEFC07FD5D.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche. Mesoscutum glatt, auf dem Medianlobus und entlang der Notauli haarpunktiert. Notauli breit, körnig krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld breit, hinten breit abgestutzt. Praescutellarfurche mit Mittelkielchen und Seitenrunzeln. Scutellum hinten mit ziemlich grossem Quergrübchen. Sternauli krenuliert, vorn breit, hinten nur in einen schmalen Fortsatz verlängert. Metapleuren und Propodeum dicht grubig gerunzelt, ungefeldert, der horizontale Teil des Propodeum relativ lang, die hintere Aushöhlung nicht sehr hoch, das Propodeum im Profil jedoch gerundet. – Im Vorderflügel (Abb. 139) tritt der Radius aus dem Pterostigma hinter dessen Mitte aus, sein erster Abschnitt ist sehr kurz, der zweite sehr schwach gebogen, die Radialzelle lang und der Metakarp reichlich so lang wie das Stigma. – Hinterhüften dicht und fein gerunzelt. Hinterfemora reichlich 5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1,0: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 140) sehr schlank, gut dreimal so lang wie maximal breit und ca. zehnmal so lang wie minimal breit, der Petiolus ohne Eindrücke, die Stigmen leicht vortretend hinter der Mitte des Tergits, der Postpetiolus nur mit Andeutung einer feinen, unregelmässigen Längsstrichelung, glänzend und fast glatt. Bohrerscheiden sehr kurz, viel kürzer als Hinterfemora oder erstes Hinterleibstergit. Grundfärbung dunkel. Gelblich sind: Die basale Hälfte der Fühler, das Gesicht, das Pronotum zum Teil und die Beine (die Hinterhüften zum Teil verdunkelt). Bleich sind die Tegulae und das erste Hinterleibstergit bis hinter die Stigmen. Das Flügelgeäder ist hellbraun.: Vorderflügel 2,4 - 2,7 mm lang, Körper etwas kürzer, die Antennen (Abb. 141) jedoch deutlich länger, mit 23 - 24 Gliedern, fast überall gleich dick, zur Spitze wenig, zur Basis kaum verschmälert, das zweite Geisselglied ca. 1,2 mal so lang wie das erste (manchmal ist der Unterschied auch etwas geringer), das erste Geisselglied ca. 2,4 mal, das zweite 2,75 mal, das dritte 2,5 mal, die subapikalen Glieder fast doppelt so lang wie breit. – Kopf von oben sh. Abb. 142. Clypeus (Abb. 143) quer, glänzend, sehr fein und oberflächlich punktiert, am Vorderrand ganz schmal aufgebogen. Occipitalcarina vollständig, in der Mitte leicht unregelmässig. – Das erste Hinterleibstergit kürzer und weniger schlank als beim, etwa doppelt so lang wie hinten breit. – Grundfärbung dunkel. – Im übrigen sehr gut mit dem Holotypus übereinstimmend, sodass sehr wahrscheinlich die beiden hier beschriebenen Geschlechter derselben Art angehören, obwohl die Fundorte weit voneinander abliegen. Holotypus:, Slowakei, " Királyhegy (= Piskorovce), Szabó, (1) 914 " (Budapest). - Weiteres untersuchtes Material: 4, Österreich, Tirol, Plansee, Zwerchenberg, Fichtenwald, 1500 - 1660 m, 27.6.86, Hbth (München). - Eine Reihe weiterer, ähnlich den beschriebenen, aber kleiner, oft heller und mit nur 21 oder 22 Fühlergliedern, zum grössten Teil aus höheren Lagen der Alpen (München) können nur mit Vorbehalt hierher gestellt werden. Perilitus discrepans ähnelt sehr P. dilleri. Er unterscheidet sich hiervon u. a. durch die schlankeren Fühler, bei denen das zweite Geisselglied besonders lang ist, die grösseren Augen, die Struktur der Stirn, die stärker gerunzelten Hinterhüften, die ausnehmend kurzen Bohrerscheiden und durch den fast glatten Postpetiolus (wo nicht ganz auszuschliessen ist, dass das letztere Merkmal eine individuelle Besonderheit des einzigen bekannten Weibchens ist). Wirte von P. discrepans sind nicht bekannt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es sich um Käfer handelt, die vorwiegend in der montanen und alpinen Region leben.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFA2FFA600EDE424FD10FE50.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche. Mesoscutum glänzend, der Medianlobus fein punktiert, die Lateralloben glatt, die Notauli hinten in ein breites gemeinsames Runzelfeld mündend, das hinten breit abgestutzt ist. Praescutellarfurche tief, glatt, mit Mittelkielchen. Scutellum glatt, mit Apicalgrübchen. Mesopleuren weitgehend glatt oder fein punktiert, mit schiefen körnig-runzligen Sternauli. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum etwas glänzend, unregelmässig und ziemlich grobmaschig gerunzelt, stellenweise fast gefeldert, das Propodeum tief ausgehöhlt. – Im Vorderflügel (Abb. 147 *) entspringt der Radius ziemlich weit hinter der Mitte des Pterostigmas, sein zweiter Abschnitt ist gleichmässig gebogen, die Radialzelle spitz, der Metakarp ungefähr ⅔ so lang wie das Pterostigma. – Beine (Abb. 148 *) sehr schlank, die Hinterhüften glatt und glänzend, die Hinterfemora fast 7 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 149) fast dreimal so lang wie maximal breit und über siebenmal so lang wie minimal breit, ziemlich glatt, nur fein und oberflächlich längsgestrichelt. Bohrerscheiden etwas länger (knapp 1,2 mal) als die Hinterfemora. Körperfarbe fast ganz gelblich, dunkel sind nur Stemmaticum, distaler Teil der Antennen und Spitze der Bohrerscheiden. Flügelgeäder hellbraun.: Unbekannt. Holotypus:, Tenerife, El Batán, 26. X. 1996, E. R. Guerrero (München) P. eduvigiae ist recht ähnlich P, brevipetiolatus. Die Art unterscheidet sich hiervon unter anderem durch die auffallend grossen Augen, das breite Runzelfeld der Notauli, die längere Radialzelle und das weniger stark verbreiterte erste Hinterleibstergit. Sie wurde zu Ehren von Frau Dr. Eduvigis R. Guerrero, der Erforscherin der Fauna der Kanarischen Inseln, die dort auch dieses Insekt erbeutete, benannt.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFA3FFA900EDE536FD50FCC0.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche. Mesoscutum glatt und glänzend, sein Medianlobus vor allem vorn strichlig punktiert, die Notauli fein, krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld klein, hinten zugespitzt (Fig. III, 2 bei DELUCCHI 1952). Praescutellarfurche mit Mittelkielchen. Scutellum glatt, hinten mit deutlichem Quergrübchen. Mesopleurum fast ganz glatt, der Sternaulus ist eine flache, schräge Runzelfurche, die nach beiden Seiten zugespitzt ist und den Skleritrand nicht ganz erreicht. Sternalfurche nach hinten erweitert. Metapleurum und Propodeum oberflächlich gerunzelt, unregelmässig gefeldert, das Propodeum sehr kurz, im Profil gerundet, hinten nicht sehr tief ausgehöhlt. – Im Vorderflügel (Abb. 152 *) ist die Radialzelle kurz, der Metakarp wenig mehr als halb so lang wie das Stigma (Fig. II, 1 bei DELUCCHI 1952). – Hinterhüften glatt, Hinterfemora 5,6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1: 1,5: 1,2 (Abbildungen der Beine auf Fig, III, 3 - 5 bei DELUCCHI 1952). Erstes Hinterleibstergit (Abb. 153, auch Fig. IV, 1 bei DELUCCHI 1952) reichlich doppelt so lang wie maximal und siebenmal so lang wie minimal breit, vor den Stigmen oben mit konvergierenden Dorsalleisten, dahinter längsstrichelig. Legebohrer fast gerade, seine Scheiden ein wenig (1,1 mal) länger als die Hinterfemora. Grundfärbung hell, Stemmaticum schwarz, die Fühlergeissel vom 5. Glied an, die Bohrerscheiden, der Hinterleib vom 2. Segment an und Teile des Mesosoma auf der Oberseite (Propodeum u. a.) mehr oder weniger dunkel bräunlich, das Flügelgeäder sehr hell braun (bei DELUCCHI 1952 ist die Färbung sehr genau beschrieben).: Ebenso klein wie das; Vorderflügel 1,7 mm lang, der Körper von ähnlicher Länge, die Antennen (Abb. 154) etwas länger (2,3 mm), mit 21 Gliedern, die Geissel überall fast gleich dick, zur Basis kaum, zur Spitze nur ganz wenig verschmälert, die beiden basalen Geisselglieder gleich lang, ca. 3 mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder ca, 1,8 mal so lang wie breit. – Kopf ein wenig kürzer als beim, die Augen etwas kleiner als dort, das Stemmaticum etwas grösser und die ebenfalls kleinen Ocellen in nicht ganz so flachem Dreieck stehend. – Mesoscutum weitgehend glatt und glänzend, die Notauli ausnehmend fein, ihr gemeinsames Runzelfeld winzig, hinten spitz. – Radialzelle im Vorderflügel noch ein wenig kürzer als beim. Beine und erstes Hinterleibstergit von ähnlichen Massen wie beim. – Grundfärbung wesentlich dunkler als beim, vorwiegend braun, Gesicht, erstes Hinterleibssegment, Beine, Scapus und Pedicellus gelblich braun. Lectotypus (hiermit festgelegt):, mit folgenden Etiketten: " Microctonus emmae n. sp. V. Delucchi det. " - " ex longitarsus albineus ad. V. Delucchi leg. " - " Puglia VII. 1951 " - " B. M. Type Hym. 3 c 1750 a " und anderen Etiketten. - Paratypus: mit denselben Etiketten wie das, lediglich das letzte der angeführten Etiketten lautet " B. M. Type Hym. 3 c 1750 b ". Beide Typen befinden sich in London. Laut DELUCCHI 1952, wurden die Tiere in Tricase an der Spitze der Halbinsel Apuliens gefunden. Wahrscheinlich gehören auch die folgenden Tiere aus Bulgarien (Coll. Zaykov, Leiden) zu dieser Art: 1, Rodopi, Belovo, 4.5.197 8 und 1, Rodopi, Gornoslav, 15.5.197 8. Perilitus emmae ist ein solitärer Imaginalparasit von Longitarsus albineus FOUDR. und ist ausserordentlich ähnlich einigen anderen Alticinen-Parasiten. Wichtige Unterscheidungsmerkmale des scheinen zu sein: Die besonders breite Unterbrechung der Occipitalcarina auf dem Hinterhaupt; das sehr kleine Stemmaticum mit den Ocellen in flachem Dreieck; die sehr feinen Notauli, die hinten in eine Spitze auslaufen ohne ein nennenswertes gemeinsames Runzelfeld zu bilden.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFACFFAB00EDE489FD3BFB2F.taxon	description	: Vorderflügel 2,1 - 2,4 mm lang, Körper und Fühler von ähnlicher Länge. Antennen (Abb. 155) mit 20 (5), 21 (8) oder 22 (2) Gliedern, deren Geissel zur Basis kaum, zur Spitze nur wenig verschmälert ist; die ersten beiden Geisselglieder sind von ungefähr gleicher Länge, knapp dreimal, die subapikalen Glieder gut eineinhalb mal so lang wie breit. – Kopf (Abb. 156) hinter den Augen nicht sogleich verschmälert. Augen mässig gross, ihr kleiner Durchmesser etwa gleich der Schläfenbreite. Ocellen und Stemmaticum klein, OOL deutlich grösser als POL. Scheitel und Stirn glatt. Gesicht (Abb. 157) quer, sehr dicht körnig gerunzelt, ziemlich flach. Clypeus quer, fast glatt, stark konvex, am Vorderrand nach glatter Querfurche schmal aufgebogen. Clypealgrübchen tief, mehr als doppelt so weit voneinander als von den Augen entfernt. Wangenfurche mehr als halb so lang wie die Breite der Mandibelbasis. Occipitalcarina in der Mitte unterbrochen, ihr Verlauf dort manchmal durch unregelmässige, sehr feine Runzeln angedeutet. Auf dem Pronotum verläuft die krenulierte Querfurche seitlich in der allgemeinen Runzelung. Mesoscutum (Abb. 158) auf dem mittleren Lobus und entlang der Notauli haarpunktiert, auf den Seitenloben ganz glatt und glänzend. Notauli krenuliert, scharf, aber schmal und nicht sehr tief eingerissen, hinten in einem langen, schmal dreieckigen, hinten spitzen Runzelfeld vereinigt, das meist von einem schwachen, medianen Längskielchen getrennt wird. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen. Scutellum glatt und glänzend, mit querem, oft wenig deutlichem Endgrübchen. Mesopleuren weitgehend glatt, die Sternauli als schräge Runzelfurchen ausgebildet, die den Hinterrand der Mesopleuren meist nicht erreichen. Sternalfurche mässig tief, krenuliert. Metapleuren mit deutlichem Coxalfortsatz, wie das Propodeum ziemlich weitläufig und unregelmässig wabig gerunzelt, manchmal fast an eine unregelmässige Felderung erinnernd; das Propodeum im Profil ziemlich lang, schwach abwärts geneigt, hinten nur relativ kurz senkrecht abfallend und ausgehöhlt. – Im Vorderflügel (Abb. 159 *) ist das Pterostigma breit, der Radius entspringt ihm kaum hinter der Mitte, der erste Radius-Abschnitt ist kurz, der zweite gleichmässig gebogen. Der Metakarp ist etwa 2 / 3 mal so lang wie das Stigma. – Beine schlank, Hinterhüften fast glatt, die Hinterfemora ca. 5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,33: 1,17. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 160) ca. doppelt so lang wie maximal und ca. 5 mal so lang wie minimal breit, die Stigmen hinter der Mitte etwas hervortretend, die Seiten des Tergits davor stärker verbreitert; der Petiolus ziemlich flach, die Dorsalleistchen auf ihm genähert, so dass das Tergit dort oben schmäler als unten ist; die Oberfläche des Sklerits ist auf den hinteren zwei Dritteln (dem Postpetiolus) ziemlich grob längsstrichelig, mit relativ wenigen (ca. 5 - 7) Längsrippchen. Legebohrer nur wenig ventrad gebogen, allmählich zugespitzt, ohne deutliche subapikale Dorsalkerbe, seine Scheiden so lang wie die Hinterfemora oder etwas kürzer. Grundfärbung hell, gelb- oder hellbraun; Fühler (ausgenommen ihre Basis) dunkelbraun, Stemmaticum schwarz, Mesosoma vom Mesoscutum bis zum Propodeum dorsal mehr oder weniger bräunlich verdunkelt. Am Metasoma ist das erste Tergit immer hell, vom zweiten Tergit an ist es oft nach hinten zu allmählich verdunkelt. Bohrerscheiden braun, Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel 2,0 - 2,4 mm lang, der Körper knapp ebenso lang, die Antennen (Abb. 161) etwas länger, mit 23 (8), 24 (5) oder 25 (2) Gliedern, zur Spitze ganz allmählich verschmälert. Das erste Geisselglied ist so lang wie das zweite (oder ein ganz klein wenig kürzer), das zweite ist 3 bis 4 mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder sind nicht ganz doppelt so lang wie breit. Die Kopfform (Abb. 162) ist recht variabel, der Kopf ist manchmal fast so lang wie beim, das Stemmaticum ist grösser als beim, POL nur wenig kürzer als OOL. Grundfärbung schwarz, manchmal stellenweise zu dunklem Braun aufgehellt; Tegulae und Beine gelb (die Hüften manchmal verdunkelt), Gesicht nach unten zunehmend aufgehellt, das erste Tergit des Hinterleibs mindestens teilweise aufgehellt. Holotypus:, Deutschland, Schleswig-Holstein, Kiel, Projensdorfer Geh., ex Rhynchaenus fagi, Mai bis Juni 1984, leg. U. Agricola (München). - Paratypen: 4, 4, wie Holotypus. (Hierzu kommt noch ein Intersex: Ein mit ansonsten fast ausschliesslich weiblichen Körpermerkmalen, mit 20 Fühlergliedern) (München). -, Schweden, Skane, Önnemo, RN 1348 / 6172, 29.6.198 1, ex Rhynchaenus fagi an Fagus sylvatica, leg. C. Hansson (Leiden). - 3, 2, I, Potenza, Linfoi, ex adulti di Rhynchaenus fagi. (München). - 1, 1, Deutschland, Niedersachsen, Bovenden, Lenglern, ex Rhynchaenus fagi, 8.6.65 (Čapek). - 1, 1, " NSR ", 12. - 14.6.1965, ex Rhynchaenus fagi, Dr. Schindler (Čapek). -, Dänemark, E-Jylland, Palsgard skov N of Juelsminde, 7.7.83. T. Munk leg. (München). -, Dänemark, E-Jylland, Stagsrode skov, 10.6.84, T. Munk (München). -, Deutschland, Südbaden, Bechtaler Wald, 160 m, leg. Hilpert / Kobus, 3.6.198 5 (München). - 6 bzw. 2, Deutschland, Hann. Münden, Buchendickung bzw. Buchenwald, 30.6.196 5, leg. Haeselbarth (München). -, Deutschland, Hann. Münden, Blümerberg, an Buchenstrauch, 2.6.196 4 (München). - 1, Rumänien, " Sebeshely " (= Sebesel), Biró. 1914 (Budapest). - 3, Italien, Torino, Giaglione, 630 m, leg. G. Bassi, 1, 27.5 - 23.6.1987 - 1, VII. 1987 - 1, 7. - 16.8.198 7 (München). Bei weiteren 35 aus Deutschland, Österreich und Italien ist die Zugehörigkeit zu P. fagi nicht ganz sicher (keine Paratypen). Nur unter leichtem Vorbehalt (nicht als Paratypen ausgewiesen) werden folgende Tiere hierher gestellt. Sie weichen morphologisch nur wenig von den " typischen " P. fagi ab (das gemeinsame Runzelfeld der Notauli ist hinten nicht so scharf zugespitzt, meist ganz schmal abgestutzt; die Radialzelle ist ein klein wenig länger und stärker zugespitzt; das erste Hinterleibstergit ist oft ein wenig regelmässiger gestrichelt; die Antennen sind ein klein wenig kürzer als die Vorderflügel; das Propodeum ist etwas engmaschiger gerunzelt als bei den " typischen " P fagi, aber die Runzelung ist nicht so intensiv wie bei den verwandten Arten, z. B. bei P. melanopus oder P. cerealium). Die Antennen der haben 19 (1), 20 (4) oder 21 (6), die des 24 Glieder. - Aus Irland (Sammlung Stelfox, Washington, München) stammt das folgende Material: 2, 1, R. Canal, Co. Kildare, (1) 18.6.44 und (4) 5.8.51. -, Gollierst'n, Co Dublin, (2) 25.7.45. -, Devils Glen, Co. Wicklow, (1) 24.7.40. -, Hodsons Bay, Co. Roscommon, (1) 30.5.60. -, Garden, Farrinsen, ev. 21.7.193 3. -, 1800 ft. Liffey Hd., Co. Wicklow, 12.6.33. -, Woodbrook, Queens County, (1) 26.6.38. -, Lawers, MP, (2) 20.6.62. Eine andere Serie ähnelt weitgehend P. trifolii, doch ist das erste Hinterleibstergit schmal und fast noch gröber skulpturiert als bei P. fagi: England, Danton Downham, Norfolk, TL 818883, Malaise trap: heath with birch and pine. 1, 29.6. - 9.7.84 - 1, 26.6. - 6.7.85 - 2, 6. - 20.7.85. (Edinburgh, München). Perilitus fagi ist ein solitärer Imaginalparasit des Buchenspringrüsslers Rhynchaenus fagi L. Die Art wurde bereits von PRIORE ET AL. 1991, als " Microctonus sp. " beschrieben und abgebildet. Sie ist P. aethiops NEES sehr ähnlich. Wichtige Unterscheidungsmerkmale sind: Am ersten Hinterleibstergit die Färbung, die heller ist als der Rest des Metasoma (es sei denn, dieses ist gänzlich hell gefärbt) und die gröbere Strichelung des Postpetiolus; Form und Skulptur des Propodeums; die Stellung des Radius im Vorderflügel; das Mesosoma ist, von der Seite gesehen, etwas weniger hoch als bei aethiops. Bei den sind diese Unterschiede weniger deutlich ausgeprägt und eine Bestimmung gefangener Tiere ist oft schwierig. All die oben angeführten Formen, zusammen mit Perilitus trifolii und eventuell auch mit P. melanopus, bilden eine ausserordentlich schwierige Gruppe. Es mag sich um verschiedene Biotypen einer Art handeln, ähnlich den Verhältnissen bei Perilitus aethiops, oder um eine Reihe überaus nahe verwandter Spezies. Eine befriedigende Klärung des Problems wird wahrscheinlich nur durch umfangreiche Zuchten der Wirte, d. h. der kleinen Rüsselkäfer möglich sein. Hier werden die beiden Formen, von denen der Wirt bekannt ist, Perilitus fagi und P. trifolii, als getrennte Spezies beschrieben, zumal die Frasspflanzen der Wirte (Buche und Klee) und damit wohl auch das Suchgebiet der Perilitus - Weibchen zur Eiablage, in verschiedenen Habitats liegen.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFAEFFAA00EDE393FCECFB18.taxon	description	Pronotum mit deutlich krenulierter Querfurche, gerunzelt, nur am Oberrand schmal glatt. Mittellobus des Mesoscutum relativ stark haarpunktiert, die Seitenloben viel glatter, die Notauli in einem hinten spitzen oder abgerundeten Runzelfeld zusammenlaufend. Praescutellarfurche nicht sehr breit, mit Mittelkielchen, ohne deutliche Seitenrunzeln. Scutellum glatt, mit querem glattem Endgrübchen. Sternauli ziemlich tiefe Runzelfurchen, die Mesopleuren darüber und darunter weitgehend glatt. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum dicht, feinwabig gerunzelt (die " Waben " zarter und etwas grösser als bei P. haszprunari), mit einigen undeutlichen Leistchen, die hintere Aushöhlung des Propodeum tief, aber nicht hoch, das Propodeum daher etwas länger als bei P. haszprunari. – Im Vorderflügel ist die Radialzelle kurz, doch spitz, der Radius entspringt hinter der Mitte des breiten Stigmas; das Stigma ist ungefähr um ein Viertel länger als der Metakarp. – Beine schlank. Hintercoxen nur sehr fein gerunzelt (in der Art von P. haszprunari, doch viel feiner), fast glatt, Hinterfemora knapp 6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1,0: 1,3: 1,2. Erstes Hinterleibstergit ähnlich dem von P. haszprunari. Legebohrer fein, seine Scheiden kürzer als die Hinterfemora, etwas ventrad gebogen. Färbung: Mesosoma (ausser Prothorax) und Teile des ersten Hinterleibstergits mehr oder weniger dunkel braun, ebenso die Fühlergeissel, das Stemmaticum, die Bohrerscheiden und Teile des Abdomenendes; ansonsten gelb; Flügelgeäder hellbraun. und Wirt unbekannt. Holotypus:, Deutschland, Hannoversch Münden (zwischen Kassel und Göttingen), Buchendickung, 30.6.65, leg. Haeselbarth (München). - Paratypen: 1, Deutschland, Baden, Bechtaler Wald, 28.5.198 6, Hilpert (München). - 1, England, Norfolk, Santon Downham, heath with birch and pine, Malaise trap, 20.7. - 1.8.1984, J Field (Edinburgh). - 1, wie vor. 30.7. - 11.8.1985 (Edinburgh). - 1, England, Wiltshire, Savernake Forest, Malaise trap, 13.6. - 4.8.1990 (Edinburgh). - 1, Bulgarien, 25.8.197 8, Rodopi, b. Varchovrad, leg. A. Zaykov ". (Leiden). - 1, wie vor., Tranja, Poslav, 13.5.199 4 (Leiden). Perilitus fittkaui steht anscheinend P. haszprunari sehr nahe. Die wesentlichsten Unterscheidungsmerkmale scheinen zu sein: Schläfen viel breiter (Abb. 164) als dort, Augen und Stemmaticum kleiner, der Abstand der Clypealgrübchen von den Augen grösser, das Propodeum im Profil gesehen länger und die Bohrerscheiden kürzer. Die Art ist Herrn Prof. Dr. E. J. Fittkau, dem langjährigen Direktor der Zoologischen Staatssammlung München, in dankbarer Verehrung gewidmet.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFAFFFAC00EDE3E1FC70FE81.taxon	description	Perilitus areolatus THOMSON (1891) 1892, Opusc. ent. 16: 1743., nov. syn.: Vorderflügel 2,3 - 3,0 mm lang, Körper- und vor allem Fühlerlänge etwas grösser. Antennen (Abb. 166) mit 25 (5), 26 (8) oder 27 (4) Gliedern, um das achte Glied am dicksten, zur Geisselbasis und sehr allmählich auch zur Spitze verschmälert, das erste Geisselglied mehr als dreimal so lang wie breit; es ist fast stets etwas (bis zu 1,2 mal) länger als das zweite. Dies zweite Geisselglied ist reichlich 2,5 mal, die subapikalen Glie- der sind ca. 1,6 mal so lang wie breit – Kopf (Abb. 167) quer, hinter den Augen rundlich verschmälert. Augen ziemlich gross, ihr kleiner Durchmesser ungefähr eineinhalbmal so gross wie die Schläfenbreite. Ocellen in sehr flachem Dreieck stehend, OOL deutlich grösser als POL. Scheitel und Stirn glatt, das Gesicht quer, wenig konvex, oberflächlich und verwaschen punktiert, der Clypeus fast ganz glatt, konvex mit flach eingedrücktem Vorderrand. Abstand der Clypealgrübchen voneinander etwas mehr als doppelt so gross wie von den Augen. Wangenfurchen etwa so lang wie letzterer Abstand und wie die Breite der Mandibelbasis. Palpen nicht verkürzt, die Labialpalpen dreigliederig. Occipitalcarina vollständig. Mesosoma relativ gedrungen gebaut (Abb. 168 *). Pronotum mit krenulierter Querfurche, die seitlich in die Runzelung übergeht, am Oberrand der Seiten glatt. Mittellobus des Mesoscutum verwaschen, doch ziemlich dicht haarpunktiert, die Seitenloben viel glatter. Notauli ziemlich tief, krenuliert, in ein tiefes Runzelfeld zusammenlaufend, das nach hinten gleichmässig verschmälert ist zu einer stumpfen Spitze und meist mit schwachem Mittelleistchen. Praescutellarfurche mit Mittelkielchen und manchmal mit undeutlichen Seitenrunzeln. Scutellum glatt, sein Endgrübchen quer. Sternaulus winklig gebogene Runzelfurche, das Mesopleurum grossenteils glatt, teilweise ganz verwaschen punktiert. Sternalfurche mässig tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum ziemlich dicht wabigrunzlig, das letztere im Profil kurz, fast rechtwinklig, hinten tief ausgehöhlt; diese Aushöhlung ist durch Leisten begrenzt und auch der horizontale Teil des Propodeum ist mehr oder weniger deutlich areoliert. – Radialzelle im Vorderflügel (Abb. 169) spitz, Radius kurz hinter der Mitte des Stigmas entspringend, Metakarp etwas kürzer als das Pterostigma. – Beine schlank. Hinterhüften glatt, Hinterfemora gut 5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1,0: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 170) ungefähr so lang wie die Hinterfemora, sehr schlank, knapp 2 ½ mal so lang wie maximal und ca. 7 mal so lang wie minimal breit, nach hinten ziemlich gleichmässig verbreitert, die meist wenig vortretenden Stigmen kurz hinter der Mitte, auf der Oberfläche mit ziemlich gleichmässigen Längsstricheln, ganz vorn mit laterodorsalen Leistchen. Legebohrer schwach, aber gleichmässig auf seiner ganzen Länge gebogen, allmählich zugespitzt, mit sehr kleiner subapikaler Dorsalkerbe. Bohrerscheiden ungefähr so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung hell, gelblich. Dunkel sind die Mandibelspitzen, das Stemmaticum, die Fühler ab dem 5. bis 8. Glied, die Oberseite von Meso- und Metathorax (das Schildchen etwas heller) und das Propodeum und Teile der Mesopleuren. Der Hinterleib ist meist hell, manchmal auch fast ganz rotbraun, das erste Tergit ist oft an der Basis gelb, zur Spitze etwas gebräunt. Die Spitzen der Bohrerscheiden sind verdunkelt, das Flügelgeäder zum grössten Teil hellbraun. und Wirt unbekannt. Typen: Perilitus flaviventris Thomson: (mit abgebrochenem Legebohrer), u. a. mit folgenden Etiketten: " L-d " (= Lund). - " flaviventris Ths., M. de V. (ere) G. (raham). " - " Holotypus Microctonus flaviventris Thoms., C. G. Loan ". - (Lund).	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFAFFFAC00EDE3E1FC70FE81.taxon	description	Perilitus muesebecki LOAN aus Nordamerika steht P. flaviventris überaus nahe.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFA9FFAF00EDE648FD05FDB3.taxon	description	Pronotum runzlig mit krenulierter Querfurche, nur an den hinteren oberen Ecken glatt. Mittellobus des Mesoscutum punktiert, seine Seitenloben glatt, die Notauli stark krenuliert, vorn dreieckig verbreitert, hinten gemeinsam in einen eingesenkten, hinten abgestutzten Runzelfleck mündend, in dem ganz schwach ein medianes Längskielchen angedeutet ist. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen. Scutellum glatt und glänzend, Apicalgrübchen ausnehmend kurz, nur als ganz schmale Querfurche ausgebildet. Mesopleuren punktiert, die Sternauli breit und ziemlich flach eingesenkt, dicht und viel gröber runzlig punktiert als ihre Umgebung. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum stark wabig runzlig mit angedeuteter Felderung, das Propodeum im Profil winklig, hinten tief ausgehöhlt. – Im Vorderflügel entspringt der Radius etwas hinter der Mitte des Stigmas, die Radialzelle ist ziemlich kurz zugespitzt, der Metakarp von ca. ⅔ Stigmalänge, der Discocubitus fast gerade. – Beine schlank, die Hinterhüften (Abb. 174) fast überall grob runzlig, die Hinterfemora 6,6 mal, die Hintertibien 13 mal so lang wie breit, die Längen von Femur, Tibia und Tarsen verhalten sich wie 1,00: 1,35: 1,27. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 174) schmal, 2,7 mal so lang wie maximal und 9,5 mal wie minimal breit, seine Stigmen kurz hinter der Mitte leicht vortretend, seine Oberfläche auf dem Petiolus spiegelblank, auf dem Postpetiolus (doch nach vorn bis über die Stigmen hinaus reichend) deutlich längsgestrichelt. – Legebohrer ziemlich kräftig, gerade oder schwach abwärts gekrümmt, seine Scheiden schmal, ziemlich lang beborstet, länger als die Hinterfemora, doch ein wenig kürzer als die Hintertibien. Grundfärbung dunkel, Kopf und Mesosoma schwarz mit gelegentlichen schwachen Aufhellungen, Hinterleib dunkelbraun, nach hinten zu heller werdend, Bohrer, Fühler und Hinterhüften dunkelbraun, die Beine sonst gelblich, Tegulae und Flügelgeäder hellbraun. unbekannt. Holotypus:, Österreich, Salzburg, Saalbach, 900 - 1000 m, 15.7.197 9, leg. Söderlund (München). - Paratypen:, Österreich, Steiermark, Leichenberg bei Admont, SO-Abhang, 750 m, 4.7.197 0, leg. Fischer (beschädigt, Legebohrer fehlt) (Wien). -, Deutschland, Bayern, Umgebung von Andechs, 18.5.195 9, leg. Haeselbarth (München). -, Irland, Co. West Mayo, 5.6.42, A. W. S. (Coll. Stelfox, Washington). - 1, Bulgarien, Rodopi, Avren, 18.5.197 8, A. Zaykov (Leiden). Nur unter Vorbehalt werden hierher 2 aus Tirol, Achenkirch, 23.7.74, leg. E. Haeselbarth gestellt (1100 m, lichter Mischwald unterhalb der Bründl-Alm und 1200 - 1500 m, lichter Wald bei Joch- und Bründl-Alm) (München). Sie sind deutlich heller, und ihr erstes Hinterleibstergit ist an seiner Basis bleich, ihre Antennen haben 22 bzw. 23 Glieder, die Hinterhüften sind nur oben aussen ziemlich grob gerunzelt, unten fast glatt. Die Art ist Herrn Prof. Dr. G. Haszprunar, dem Direktor der Zoologischen Staatssammlung München, in herzlicher Dankbarkeit gewidmet.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFAAFFAE00EDE516FBCCFEE8.taxon	description	Krenulierte Querfurche des Pronotum seitlich in die feine körnige Runzelung auslaufend, die die Seiten des Sklerits mit Ausnahme des glatten Oberrandes bedeckt. Mesoscutum glatt, der Medianlobus und die Innenseiten der Lateralloben kurz und spärlich behaart. Notauli krenuliert, mit ziemlich grossem gemeinsamem Runzelfeld, das hinten breit gerundet ist, ohne die Praescutellarfurche ganz zu erreichen. Letztere tief, mit mehreren Längsrunzeln. Scutellum kurz, konvex, mit kleinem Endgrübchen. Mesopleuren weitgehend glatt, die Sternauli als ziemlich breite, jedoch flache, vorn schräg nach oben gerichtete Runzelfurche ausgebildet. Sternalfurche mässig tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum ziemlich gleichmässig dicht wabig gerunzelt, ohne Felderung, das Propodeum relativ lang, hinten tief ausgehöhlt. – Im Vorderflügel (Abb. 178 *) entspringt der Radius hinter der Mitte des ziemlich breiten Stigmas, die Radialzelle ist zugespitzt, der Metakarp ist etwa 0,75 mal so lang wie das Stigma. – Beine schlank, Hinterhüften glatt, Hinterfemora 5,6 mal so lang wie breit, das Verhältnis der Längen von Femur, Tibia und Tarsen der Hinterbeine beträgt 1: 1,33: 1,11. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 179) lang und schlank, knapp dreimal so lang wie maximal breit, elfmal so lang wie minimal breit, ohne Dorsopen oder Lateropen, auf der Oberfläche fein längsstrichelig. Legebohrer leicht nach unten gebogen und allmählich zugespitzt, ungefähr so lang wie die Hintertibia (an dem einzigen Exemplar schwer messbar). Körperoberseite vorwiegend dunkel, Metapleuren und Propodeum am dunkelsten, die Unterseite und die Beine hell, ebenso Scapus und Pedicellus; Fühlergeissel dunkelbraun, erstes Hinterleibstergit braun, seine Basis ganz hell, die Bohrerscheiden dunkel, das Flügelgeäder hellbraun, Flügelschuppen hell. und Wirt unbekannt. Holotypus:, " S. Greece, Lakonia, 1000 m 4, vii. 1980 " - " Mt. Taysetas ", G. Christensen " (Leiden).	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFABFFD100EDE651FEB1FE96.taxon	description	Querfurche des Pronotum sehr schmal, doch auch an den Seiten ausgeprägt, wie diese Seiten (die nur oben glatt sind) sehr fein körnig punktiert. Medianlobus des Mesoscutum haarpunktiert, die Lateralloben glatt, die Notauli schmal, nicht sehr tief, körnig chagriniert, an ihren Aussenseiten mit spärlichen, etwas längeren Härchen, das gemeinsame Runzelfeld der Notauli hinten gerundet zugespitzt. Praescutellarfurche tief, mit schwachem Mittelkielchen. Scutellum glatt und glänzend, stark konvex, mit Apikalgrübchen. Mesopleuren weitgehend punktiert, die Sternauli wenig tief, schräg im Vorderteil der Mesopleuren eingeschnitten. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren gröber, Propodeum fein grubig gerunzelt, das letztere sehr kurz, im Profil rechtwinklig, hinten nur sehr flach ausgehöhlt. – Das Stigma des Vorderflügels ist breit, der Radius entspringt kurz hinter seiner Mitte, die Radialzelle ist mässig lang, die Länge des Metakarp beträgt ca. das 0,7 fache der Stigmalänge. – Beine schlank, die Hinterfemora etwa fünfmal so lang wie breit, das Längenverhältnis von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine beträgt 1: 1,26: 1,11. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 182) kurz und sehr breit, 1,4 mal so lang wie maximal und 3,6 mal so lang wie minimal breit, auf dem Postpetiolus, vor allem an den Seiten, mit ziemlich grober Strichelung, die jedoch den Hinterrand des Tergits nicht erreicht; der Petiolus mit hochstehender Mitte, seitlich davon mit nach oben offenen Grübchen; Dorsopen sind kaum merklich angedeutet. Bohrerscheiden ungefähr so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung braun; Kopf (ausser einem dunklen Fleck am Stemmaticum), Beine und Fühlerbasis gelblich, Flügelgeäder hellbraun. und Wirt unbekannt. Holotypus:, " Mus. Leiden, Loos duinen, V- 1923, coll. Blöte ". - " 59 " (Leiden). Das einzige bisher bekannte Exemplar dieser Spezies scheint an Küsten-Dünen in den Niederlanden gefunden worden zu sein. Die Art ist vor allem durch ihr kurzes, breites erstes Hinterleibstergit ohne Lateropen und kaum angedeutete Dorsopen, sowie durch ihr ausnehmend kurzes, steil abfallendes Propodeum von den anderen hier behandelten Arten verschieden.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFD4FFD000EDE67BFC10FDCD.taxon	description	: Vorderflügel 2,5 mm lang, Körper von ähnlicher Länge, die Antennen wesentlich kürzer, mit 20 (1), 21 (1) oder 22 (1) Gliedern, ihre Geissel zur Basis ein wenig, zur Spitze kaum verschmälert, die ersten beiden Geisselglieder nicht ganz doppelt so lang wie breit, die subapikalen Glieder so breit wie lang oder etwas breiter. – Kopf (Abb. 183, 184) kurz, die Schläfen nicht ganz so schnell hinter den Augen verschmälert wie bei P. morimi. Augen ziemlich gross, ihr kleiner Durchmesser ca. 1,3 mal so gross wie die Schläfenbreite. Scheitel und Stirn glatt und glänzend, an den Seiten fein und zerstreut behaart, die Stirn seitlich der Antennensockel sehr fein runzlig. Ocellen klein, in sehr flachem Dreieck stehend, POL ein klein wenig grösser als OOL. Gesicht (Abb. 185) quer, fein runzlig punktiert. Clypeus oben konvex, ähnlich (doch etwas schwächer) skulpturiert wie das Gesicht, sonst glatt, sein Vorderrand stark, doch nur schmal aufgebogen, in der Mitte gerade. Clypealgrübchen reichlich dreimal so weit voneinander entfernt wie von den Augen, Wangenfurche knapp halb so lang wie die Breite der Mandibelbasis. Occipitalcarina vollständig, auch in der Mitte kräftig. Pronotum seitlich fein körnig gerunzelt, nur auf dem Collare mit krenulierter Querfurche. Mesoscutum auf dem Medianlobus und entlang der Notauli ziemlich zerstreut behaart, sonst glatt und glänzend. Notauli krenuliert, mit ziemlich grossem gemeinsamem Runzelfeld, das hinten abgestutzt oder breit abgerundet ist, ohne ganz bis zum Hinterrand des Mesoscutum zu reichen. Praescutellarfurche krenuliert, Scutellum glatt mit nur kleinem, flachem Endgrübchen. Mesopleuren weitgehend glatt, die Sternauli als körnig runzlige, z. T. krenulierte, schräge, nach vorn aufwärts gerichtete Furche ausgebildet. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum dicht wabig oder körnig gerunzelt, mit sehr feiner, kaum erkennbarer Felderung (sh. ČAPEK & STARÝ 1995, fig. 2), das Propodeum sehr kurz mit tiefer und hoher hinterer Aushöhlung. – Geäder des Vorderflügels kaum von der bei Perilitus morimi (sh. Abb. 213 *) abweichend. – Beine (Abb. 186 *) mässig schlank, Hinterhüften glatt, Hinterfemora 4,8 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1.0: 1,4: 1,3. Erstes Hinterleibstergit stark nach hinten verbreitert, zweimal so lang wie maximal und siebenmal so lang wie minimal breit, ohne Dorsopen oder Lateropen, die Stigmen hinter der Mitte ein wenig vortretend, die Oberfläche fein und dicht längsstrichelig. Bohrerscheiden (Abb. 187 *) reichlich so lang wie die Hintertibia, Legebohrer ganz schwach geschwungen, mit winziger subapikaler Dorsalkerbe. Braunschwarz; ventraler Teil des Kopfes, Scapus und Pedicellus, äusserste Basis des ersten Hinterleibstergits, Metasoma vom zweiten Tergit an zum Teil und Bohrerscheiden mehr oder weniger aufgehellt. Beine grösstenteils hell, Flügelgeäder hellbraun.: Im wesentlichen ähnlich dem. Vorderflügel 2,8 mm lang, Körper von ähnlicher Länge, die Antennen abgebrochen, nach ČAPEK & STARÝ 1995, länger als der Körper, mit 23 oder 24 Gliedern, die ersten beiden Geisselglieder doppelt so lang wie breit. Am Kopf (Abb. 188) die Schläfen hinter den Augen nicht sogleich verschmälert. Färbung dunkler als beim, Kopf und Fühlerbasis schwarz, äusserste Basis des ersten Hinterleibstergits nur andeutungsweise aufgehellt, Beine zum Teil angedunkelt. Die im Museum Brünn befindlichen Typen wurden nicht studiert, doch lag Material vor aus einem nahe verwandten Wirt, Liparus germanus L. (Der Wirt des Typenmaterials ist Liparus glabrirostis KÜSTER). - Untersucht wurden 5, 1 aus England, Kent, Lyminge, ex Liparus germanus (L.), 17.3.197 7, R. Hammon (München). - 1, Österreich, Piesting, Tschek (Wien). - 1, Bulgarien, Rodopi, Ivailovgrad, 28.4.197 7, A. Zaykov (Leiden). - Nicht ganz sicher ist die Bestimmung folgenden Exemplars (es ist dunkler, das erste Hinterleibstergit ist ganz schwarz - möglicherweise handelt es sich um Perilitus morimi): 1, Österreich, Tirol, Brandenberg, Kink, 1030 m, Wiese am Waldrand, 20.6.198 4, Haeselbarth (München). Perilitus lipari ist ein gregärer Imaginalparasit verschiedener Liparus - Arten (Curculionidae), die an Petasites leben. Er ist P. morimi sehr ähnlich. Die Verschiedenheit der Wirte und ihres Habitat (rindenbrütender Bock- und an Petasites lebender Rüsselkäfer), neben den morphologischen Verschiedenheiten vor allem der Antennen-Basis und der Kopfform, machen es wahrscheinlich, dass es sich um zwei verschiedene Spezies handelt.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFD5FFD300EDE5B4FC25FD43.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche, ziemlich grob runzlig, nur an den Oberecken der Seiten in einem kleinen Bereich glatt. Mesoscutum punktiert, auf den Seitenloben weniger dicht, am Rande teilweise glatt. Notauli krenuliert, vorn verbreitert, hinten gemeinsam in ein breites, hinten abgestutztes Runzelfeld auslaufend. Praescutellarfurche mit Mittelkielchen und schwachen Seitenrunzeln, Scutellum glatt mit einigen schwachen Punkten und deutlichem, breitem Endgrübchen. Mesopleuren grossenteils glatt, stellenweise punktiert, die runzligen Sternauli (Abb. 193 *) breit, nur wenig eingedrückt. Sternalfurche tief, grob krenuliert, nach hinten verbreitert. Metapleuren und Propodeum (Abb. 193 *) dicht feinwabig gerunzelt, das Propodeum zudem mit einigen Leistchen, im Profil fast rechteckig, hinten tief, senkrecht ausgehöhlt. – Im Vorderflügel entspringt der Radius ungefähr aus der Mitte des dreieckigen Stigmas, die Radialzelle ist kurz, schmal zugespitzt, der Metakarp etwas kürzer als das Stigma. – Beine schlank, die Hinterhüften zum Teil feinstrichelig gerunzelt, zum Teil punktiert, etwas glänzend, die Hinterfemora ca. 6 mal so lang wie breit, die Hintertibien gut 10 mal, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,3: 1,1. Erstes Hinterleibstergit ca. 0,8 mal so lang wie die Hinterfemora, mehr als doppelt so lang wie hinten breit und über 7 mal so lang wie an der schmalsten Stelle vorne breit, seine Oberfläche – abgesehen von der glatten Basis – mit Längsstricheln und dazwischenliegenden Punkten; die Stigmen liegen kurz hinter der Mitte, sie treten nicht hervor. Legebohrer fast gerade, fast auf seiner ganzen Länge allmählich verschmälert, mit schwacher subapikaler Dorsalkerbe, seine Scheiden schmal, kurz und wenig dicht beborstet, knapp so lang wie die Hintertibien. Grundfärbung dunkel, grösstenteils schwarz; heller braun sind: Gesicht, Mundwerkzeuge, Antennenbasis, äusserste Basis und Ende des Hinterleibs, Coxen, Tarsen, Tegulae und das Flügelgeäder, gelb sind die übrigen Teile der Beine.: Vorderflügel 2,4 - 2,7 mm lang, der Körper von ähnlicher Länge, die Antennen (Abb. 194) etwas länger, mit 26 (3) Gliedern, überall fast gleich dick. Schläfen hinter den Augen gerundet (Abb. 195), die letzteren etwas kleiner als beim. Gesicht und Clypeus wie beim skulpturiert und auch sonst diesem sehr ähnlich. Schwarz gefärbt mit Ausnahme der Mundregion, des grössten Teils der Beine und dem braunen Flügelgeäder. Holotypus:, Weissrussland, Chernobyl zone, Khoiniky, Dronki, 3.8.93, Malaise trap, Tereshkin leg. (Minsk). - Paratypen: 4, wie Holotypus. - 1, wie Holotypus, doch 7.10.93. - 3, wie Holotypus, doch 3.8. - 22.9.95, leg. Lobodenko. - 1, 3, wie vor., doch 3.8.95 (alle Minsk, München). - 1, Weissrussland, Beresina Nat. Res., meadow dry, 29.7.198 5, A. Tereshkin leg. (Minsk). - 1, ohne Fundort, " Perilitus aethiops ", det. Schm (iede) kn (ech) t (Washington).	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFD6FFD200EDE409FDA8FC1D.taxon	description	ist, die Seiten des Sklerits dorsal der Furche gerunzelt, am Oberrand glatt. Mittellobus des Mesoscutum und die wenig tiefen, krenulierten Notauli punktiert und behaart, die Seitenloben weitgehend glatt, die gemeinsame Runzelfläche der beiden Notauli hinten rundlich zugespitzt. Praescutellarfurche tief, mit kräftigem Mittelkielchen. Scutellum glatt, mit querem, meist kleinem, zuweilen undeutlichem Endgrübchen. Sternauli (Abb. 203 *) als ziemlich flache Einsenkung körniger Runzelung ausgebildet, die, vorn breit, nach hinten spitz ausläuft und den Hinterrand der Mesopleuren meist nicht erreicht. Die letzteren sind oberhalb der Sternauli grösstenteils glatt. Sternalfurche mässig tief, krenuliert, nach hinten zu vertieft. Metapleuren und Propodeum feingrubig gerunzelt, das letztere hinten mässig tief ausgehöhlt, manchmal mit Spuren feiner Leistchen zwischen der Runzelung, im Profil gesehen abgerundet (Abb. 203 *). – Im Vorderflügel (Abb. 200 *) ist das Stigma sehr breit, der Radius entspringt nahe der Mitte ris überaus nahe. des Stigmas, die Radialzelle ist kurz, aber zugespitzt, der Metakarp von 0,5 - 0,7 der Stigmalänge. – Beine schlank, doch kräftig. Hinterhüften fast glatt, nur aussen undeutlich chagriniert. Hinterfemora 4 - 5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1: 1,3 - 1,4: 1,2 - 1,3. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 201) schlank, reichlich doppelt so lang wie maximal breit und 5 - 7 mal so lang wie minimal breit, am Petiolus durch feine Dorsalleisten oben verengt, seine Stigmen deutlich hinter der Mitte gelegen, der Postpetiolus auf der Oberfläche ziemlich stark längsgestrichelt, die Strichelung oft hinten wieder konvergierend; Dorsopen sind manchmal ganz schwach angedeutet. Legebohrer (Abb. 202) kurz und kräftig, gleichmässig zugespitzt, nur wenig ventrad gebogen, mit schwacher subapikaler Einkerbung, seine Scheiden knapp so lang wie die Hinterfemora. Färbung sehr variabel, von fast ganz hell, wo nur der Rücken des Mesosoma und die Fühlergeissel dunkel sind, bis zu fast ganz dunkel, wo nur Kopf und Beine hell sind. unbekannt. Holotypus: (vermutlich aus der Umgebung von Berlin): Einige der Etiketten: " 18 / 7 54 " - ". 22 " - " M. melanopus m. " - " B. M. TYPE HYM. 3 c. 720 ". (London). - Weiteres untersuchtes Material: 56 aus Irland, Schottland, England, den Niederlanden, Deutschland, Dänemark, Österreich, Italien, Spanien, Ungarn, Bulgarien und Moldavien (Budapest, Edinburgh, Leiden, London, München, St. Petersburg, Washington und Wien). Ein Wirt von P. melanopus ist bisher nicht sicher bekannt. SPEYER 1925 gibt als Wirt den Rüsselkäfer Ceutorrhynchus quadridens PANZER an und beschreibt die Lebensweise und die Larve seines Parasiten. Es ist aber sehr unsicher, ob er wirklich P. melanopus vor sich hatte. Möglicherweise lag ihm Perilitus consuetor vor, der aus anderen Ceutorrhynchus- Arten gezogen worden ist.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFD7FFD500EDE4E4FDDCF9A7.taxon	description	Die krenulierte Querfurche des Pronotum ist auf dem Collare deutlich, an den Seiten setzt sie sich in feinerer Runzelung fort, lässt aber darüber und darunter Raum für glatte Flächen. Mesoscutum glatt und glänzend, auf dem Mittellobus und entlang der Notauli ganz zart haarpunktiert. Notauli relativ schmal, hinten spitzwinklig zusammenlaufend, ihr gemeinsames Runzelfeld klein, spitz. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen und undeutlichen Seitenrunzeln. Scutellum glatt und glänzend, mit kurzem, breitem End- grübchen. Mesopleuren mehr oder weniger deutlich punktiert, die Sternauli nur als flach eingedrückte Runzelflecke ausgebildet. Sternalfurche nur hinten tief und krenuliert. Metapleuren und Propodeum sehr dicht und engmaschig gerunzelt, das letztere hinten breit ausgehöhlt, im Profil kurz, aber gerundet. – Im Vorderflügel (Abb. 208 *) entspringt der Radius hinter der Mitte des Stigmas, ist die Radialzelle relativ lang und zugespitzt und der Metakarp nur wenig kürzer als das Stigma. – Beine schlank, Hinterhüften glatt, sehr fein behaart, Hinterfemora reichlich 5 mal so lang wie breit; die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,5: 1,3. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 209) kräftig, nach hinten erweitert, ca. doppelt so lang wie hinten breit, die Stigmen hinter der Mitte, der Petiolus sehr flach (im Gegensatz zu den meisten anderen Arten), die Oberfläche des Postpetiolus hinten sehr fein und dicht längsstrichelig gerunzelt mit undeutlichen Punkten. Legebohrer fast gerade, allmählich verschmälert, ohne deutliche subapikale Dorsalkerbe. Bohrerscheiden meist reichlich so lang wie die Hinterfemora. Färbung sehr variabel: Kopf (ausgenommen Stemmaticum), Fühlerbasis, Tegulae und Beine wohl stets hell, bei dunklen Exemplaren ist der übrige Körper schwarz oder dunkelbraun, bei hellen ist es nur die Dorsalseite von Meso- und Metasoma, der grösste Teil der Fühlergeissel und die Bohrerscheiden. Flügelgeäder hellbraun.: Nicht mit Sicherheit bekannt, siehe unten. Holotypus: (mit Cocon), Serbien, Bukovik, Raška, 3. vii. 1992, ex larvae von Haltica quercetorum, leg. M. Glavendekic (München). - Paratypen: 7 (mit Cocons), wie Holotypus, doch andere Schlüpfdaten in den Sommern 1991 und 1992 (Glavendekic, Leiden, München). - 6, " MCCR " (= Moldawien), Fundort und Sammler schwer lesbar, 13.8.196 3 (St. Petersburg). - 1, Österreich, Burgenland, Eisenzicken, 24.7.196 1, Fischer (Wien). P. milkae ist ein (sicherlich solitärer) Parasit des Flohkäfers Altica quercetorum FOUDR .. Im Gegensatz zu fast allen anderen Perilitus - Arten legt das Weibchen jedoch die Eier in die Wirtslarven und nicht (oder nicht nur) die Imagines. Die Zuchtergebnisse legen nahe, dass es sich bei P. milkae um eine Art mit parthenogenetischer Fortpflanzung handelt. Es liegen jedoch 2 aus Ungarn mit 26 bzw. 27 Fühlergliedern vor, die mit den dieser Spezies weitgehend übereinstimmen: " Simontornya, Biró, 1931 VII. " (Budapest, München). – Die Art ist zu Ehren der Entdeckerin, Frau Dr. Milka Glavendekic, Belgrad, benannt. Die von KÜNCKEL D' HERCULAIS & LANGOIS 1891 unter dem Namen Perilitus brevicollis HAL. behandelte Spezies gehört möglicherweise zur näheren Verwandtschaft von P. milkae. Näheres sh. unter P. brevicollis. Die nearktische Art Perilitus loani (MASON 1968) steht der vorliegenden Spezies sehr nahe. Sie ist ebenfalls ein Parasit von Altica - Arten: A. corni WOODS, A. ambiens alni HARRIS, sowie von Calligrapha philadelphica (L.). Details ihrer Lebensweise beschrieb LOAN 1963. Wesentliche Unterschiede von P. loani gegenüber P. milkae sind u. a.: Geringere Zahl der Fühlerglieder. – Sehr viel kürzere Radialzelle (der Metakarp nur ca. halb so lang wie das Pterostigma). – Gemeinsames Runzelfeld der Notauli auf dem Mesoscutum nach hinten ausnehmend schmal zugespitzt. – Sternauli sehr klein und schwach ausgeprägt. – Propodeum kräftiger, hinten tief ausgehöhlt. – Erstes Hinterleibstergit schlanker, braun mit bleicher Basis.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFD1FFD400EDE7F6FE3EFB1B.taxon	description	Pronotum ziemlich ausgedehnt grob runzlig. Mittellobus des Mesoscutum deutlich und ziemlich tief punktiert, seine Seitenloben weitgehend glatt. Runzelfeld der Notauli hinten abgerundet, fast zugespitzt. Praescutellarfurche mit einer Spur von einem Mittelkielchen und schwachen Runzeln daneben. Scutellum mit in der Mitte geteiltem, kleinem Endgrübchen. Praepectus feinkörnig, Sternaulus breit und grobrunzlig, das Mesopleurum ober- und unterhalb davon stellenweise glatt. Sternalfurche ziemlich tief. – Metakarp deutlich (0,7 mal) kürzer als das Pterostigma. – Beine relativ gedrungen, vor allem die Femora. Hinterhüften oben glatt, seitlich haarpunktiert. An den Hinterbeinen ist der Femur 4,5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsus betragen 1: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit schlank, sehr fein gestrichelt, mit kleinen, doch tiefen Dorsopen, der Petiolus (von der Seite gesehen) ziemlich hoch (Abb. 210). – Legebohrer allmählich verschmälert, leicht ventrad gebogen, ohne deutliche subapikale Dorsalkerbe, seine Scheiden ungefähr so lang wie die Hinterfemora. Holotypus:, " Moldavia " (St. Petersburg). Das Tier sieht aus wie ein etwas grösserer, dunkler P. melanopus. Die in der Beschreibung nicht erwähnten Merkmale entsprechen denen von P. melanopus. Einzige Unterschiede scheinen zu sein: Die Dorsopen, die etwas gedrungeneren Hinterbeine und der deutlich gekrümmte Legebohrer.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFD1FFD700EDE3FFFD27FAD9.taxon	description	Pronotum feinrunzlig, nur oben hinten, nahe der Flügelwurzel glatt, die krenulierte Querfurche nur auf dem Collare deutlich. Mesoscutum haarpunktiert, auf dem Medianlobus recht dicht, auf den Seitenloben spärlicher, die Notauli krenuliert, hinten in dreieckiger, längsrunzliger Zone vereinigt, die am Ende abgerundet ist. Praescutellarfurche mit Mittelkiel und schwächeren Seitenrippchen. Scutellum glatt, Endgrübchen flach und nicht sehr deutlich. Mesopleuren weitgehend glatt, zum Teil auch punktiert, oben gerunzelt; Sternauli punktiert und gerunzelt, vorn schräg nach oben gerichtet. Sternalfurche tief, krenuliert. Propodeum sehr kurz und hoch, stark ausgehöhlt, wie die Metapleuren dicht körnig-wabig gerunzelt. – Im Vorderflügel (Abb. 213) entspringt der Radius hinter der Mitte des Stigmas, die Radialzelle ist ziemlich kurz, jedoch zugespitzt, der Metakarp kürzer als das Stigma. – Beine schlank. Hinterhüften glatt, behaart, Hinterfemora ca. 5,5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,3. Erstes Hinterleibstergit stark nach hinten erweitert, etwa doppelt so lang wie maximal breit und ca. 7 mal so lang wie minimal breit, seine Stigmen (deutlich hinter der Mitte) etwas vortretend, seine Oberfläche dicht, fein und gleichmässig längsgestrichelt. Legebohrer gerade oder ganz schwach ventrad gebogen, kräftig, allmählich nach hinten zugespitzt, die subapikale Kerbe nur schwach angedeutet; Bohrerscheiden reichlich so lang wie die Hintertibia. Grundfärbung pechschwarz, etwas heller sind oft (meist ohne scharfe Abgrenzung) der ventrale Teil des Kopfes, die Fühler, der Hinterleib abgesehen vom ersten Tergit, die Bohrerscheiden, die Tegulae und das Flügelgeäder. Die Beine sind an der Basis dunkel, bis zu den Tarsen allmählich heller werdend, manchmal bis zu gelb.: Ein Männchen von P. morimi konnte nicht studiert werden (in London befindet sich kein solches). Nach der Originalbeschreibung weicht es nicht vom Weibchen ab, abgesehen von den längeren Fühlern (von Körperlänge) mit 24 Gliedern. Sein Metasoma ist etwas kürzer als das Mesosoma. Holotypus:, mit u. a. folgenden Etiketten: " B. M. TYPE HYM. 3 c. 742 " - " Perilitus morimi sp. n., type. Ch. Ferrière det. " - " Ex adulte de Morimus asper Sulz. (Cerambycide), Bologna Gaibola, 27 aprile 1931 " (London). - Weiter wurde untersucht: 1, Portugal, Algarve, Cacela, 11 km ONO Tavira, 2.4.199 9, M. J. Gijswijt (Leiden).	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFD2FFD900EDE2A0FCB5FEDB.taxon	description	Pronotum ziemlich gleichmässig fein engmaschig gerunzelt, an den Seiten nur oben hinten glatt, eine Querfurche nur vorn schwach angedeutet. Mesoscutum auf dem Medianlobus und entlang der Notauli haarpunktiert, auf den Lateralloben glatt, die Notauli schmal und wenig tief eingerissen, ihr gemeinsames Runzelfeld durch die Nadelung zerstört. Praescutellarfurche mit Mittelkielchen, das Scutellum glatt, mit Endgrübchen. Mesopleuren sehr fein engmaschig gerunzelt (ähnlich wie bei Pronotum und Propodeum) mit nur einer kleinen glatten Stelle, die Sternauli nur wenig eingedrückt. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum überaus fein und engmaschig gerunzelt, das Propodeum hinten ausgehöhlt, im Profil stumpfwinklig. – Vorderflügel ähnlich dem des Männchens (cf. Abb. 219), der Radius entspringt nahe der Mitte des Pterostigmas, sein zweiter Abschnitt ist nur an der Basis gekrümmt, der Metakarp kaum kürzer als das Stigma. – Hinterhüften glatt; Hinterfemora relativ gedrungen, knapp fünfmal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,3: 1,2. Erstes Hinterleibstergit ziemlich schlank, mehr als doppelt so lang wie maximal breit, auf der Oberfläche fein längsstrichelig. Bohrerscheiden etwas kürzer als die Hintertibien. Mesosoma, Antennenspitze und Bohrerscheiden schwarz oder dunkelbraun, Kopf, Tegulae, Beine, Hinterleib gelbbraun (am ersten Tergit und gegen hinten zu dunkler), Flügelgeäder hellbraun.: Ähnlich dem. Vorderflügel 1,9 - 2,1 mm lang, der Körper etwas länger, die Antennen abgebrochen, nach der Originalbeschreibung mit 24 Gliedern, Die ersten beiden Geisselglieder (Abb. 217) ca. dreimal so lang wie breit. Augen kleiner als beim (Abb. 218), ihr kleiner Durchmesser etwa gleich der Schläfenbreite, der Kopf daher weniger rechteckig. – Mesopleuren ausgedehnter glatt, die Sternauli flache schräge Runzelfurchen. – Färbung im Prinzip ähnlich der des Weibchens, doch etwas dunkler. Lectotypus (hiermit ausgewählt):, " type! " - " Environ d'Alger " - " Museum Paris, Algérie, P. Lesne, 6 - 97 ". - Paralectotypen: 1, wie Lectotypus. - 1, " Birmandrais près Alger. P. Lesne " - " Type " - " Perilitus omophli Lesne, P. Lesne vid. " - " Museum Paris, P. Lesne, 1946 (??, Zahl nicht genau lesbar). Die Typenserie befindet sich im Museum National d'Histoire Naturelle in Paris. - Aus Bulgarien (coll. Zaykov, in den Museen Leiden und München) liegt eine Reihe von Männchen vor: Costinbrod (oder Kostinbrod), 15, 7.5.198 0, 1, 9.5.198 0, 1, 29.5.198 0, 1, 6.7.198 0 sowie 1, Rodopi, Pesterov, 4.5.197 8. Sie sind sehr ähnlich den von P. omophli, doch ist die Basis der Fühlergeissel etwas schlanker, das zweite Geisselglied oft ein wenig länger als das erste. Das gemeinsame Runzelfeld ist hinten breit abgestutzt. Die Antennen haben 21 (1), 22 (8) oder 23 (8) Glieder. Dazu " passende " scheinen nicht vorzuliegen. Perilitus omophli ist ein gregärer Imaginal-Parasit der Alleculide Omophlus oder Heliotaurus caeruleus F .. Der Wirt wurde gefunden in Birmandreis (einige Kilometer von Alger entfernt) an den Infloreszenzen von Brassica oleracea (Blumenkohl). Perilitus omophli ähnelt vor allem P. parcicornis und P. annettae. Von beiden unter- scheidet sich die Art u. a. durch die dichtere Skulptur des Mesosoma, vor allem der Mesopleuren, und durch die in der Mitte weniger deutliche und regelmässige Occipitalcarina, von P. parcicornis überdies durch die verschiedene Form der Radialzelle, von P. annettae durch die kürzeren Antennen, bei denen (bei P. omophli) zudem das erste Geisselglied ein wenig länger ist als das zweite und die dunklere Färbung.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFDCFFD800EDE6BEFC0DFDC9.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche, an den Seiten gekörnt runzlig, am Oberrand stellenweise glatt. Mesoscutum ziemlich glänzend, der Mittellobus und die Notauli haarpunktiert, die Seitenloben glatt. Notauli krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld nach hinten verschmälert, seine Spitze gerundet oder schmal abgestutzt. Praescutellarfurche mit Mittelkielchen. Scutellum ziemlich flach, glatt. Mesopleuren weitgehend glatt und glänzend, der Sternaulus ein halbmondförmiger, körnig gerunzelter, flacher Eindruck. Sternalfurche tief, krenuliert, nach hinten verbreitert und vertieft. Metapleuren und Propodeum ziemlich gleichmässig fein wabig gerunzelt, das Propodeum relativ kurz, hinten flach ausgehöhlt. – Im Vorderflügel (Abb. 225 *) entspringt der Radius in der Mitte des breiten Pterostigmas oder wenig dahinter; sein 2. Abschnitt ist gleichmässig gebogen, der Metakarp ca. ¾ so lang wie das Stigma oder ein wenig länger. – Beine schlank; am Hinterbein (Abb. 226 *) ist die Coxa klein, glänzend, ohne auffallende Skulptur, der Femur reichlich 5 mal, die Tibia fast 10 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsus verhalten sich beim Lectotypus wie 1,0: 1,3: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 227) lang und schmal, gut 2 - 3 mal so lang wie maximal breit und ca. 6 - 10 mal wie minimal breit, ohne Dorsopen oder Lateropen, auf der Oberfläche auch des Petiolus fein längsstrichelig, die Strichel hinten etwas divergierend, seine Stigmen kurz hinter der Mitte seitlich leicht vortretend. – Legebohrer kräftig, schwach ventrad gebogen, allmählich zugespitzt, die subapikale Kerbe nur angedeutet. Bohrerscheiden schmal, vor allem an den Rändern behaart, etwa so lang wie die Hintertibia oder etwas kürzer. Mesosoma, Stemmaticum und Geisselglieder vorwiegend dunkel, der Hinterleib variabel von gelbbraun bis dunkelbraun, Kopf, Fühlerbasis, Beine und Tegulae gelblich, Flügelgeäder hellbraun.: Unbekannt. Lectotypus: 1: B. M. TYPE HYM. 3. a. 723. - Er trägt u. a. folgende Etiketten in Ruthes Handschrift: " M. parcicornis m. " und " 16.9.53 ". Ruthe gibt keinen Fundort an, doch wurde das Tier wahrscheinlich von ihm selbst gefangen, vermutlich in Deutschland (London). - Weiteres Material: 12 aus Deutschland, Frankreich (Depts. Drôme und Meuse), Spanien (Elche), Portugal (Algarve), Ungarn, Bulgarien (Rodopi), Griechenland und Weissrussland (Chernobyl Zone); (Budapest, Leiden, Minsk, München, Wien). - Aus der nordwestlichen Mongolei (Urs-Aimak: Charchiraa-Gebirge, 30 km WSW Ulangom, Univ. Halle) liegen ausserdem vor: 1, 1700 m, Waldsteppe, Flussufer, 3. - 8.8.197 7, 1, 2150 m, Wald-Bergsteppe, 3. - 8.8.1977 und 1, Suslan-Chamar, 2300 m, Stülpquadrat, 4.6. - 22.6.1978 (Müncheberg, München). Sie sind u. a. dunkler gefärbt als die europäischen Exemplare, ihre Antennen, nur 16 - 17 - gliederig, sind noch gedrungener gebaut (ähnlich Abb. 221), die Occipitalcarina ist in der Mitte nur schwach ausgebildet, das erste Hinterleibstergit manchmal stärker nach hinten erweitert. Es mag sich dabei um eine zentralasiatische Subspecies von P. parcicornis handeln (oder gar um eine eigene Art).	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFDDFFDB00EDE5B3FE81FCFD.taxon	description	Pronotum an den Seiten fein und unregelmässig gerunzelt, oben glatt, eine krenulierte Querfurche nur auf dem Collare deutlicher. Mittellobus des Mesoscutum haarpunktiert mit länglich ausgezogenen Punkten, die Seitenloben glatt und glänzend, die Notauli krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld ziemlich ausgedehnt, hinten zugespitzt oder etwas gerundet. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen. Scutellum glatt, vorn seitlich gerandet, sein Grübchen fehlend oder unscheinbar. Mesopleuren teilweise glatt und glänzend, die Sternauli relativ breite, schräg eingedrückte Runzelzonen. Sternalfurche tief. Metapleuren und Propodeum feinwabig gerunzelt, eine Felderung nur teilweise schwach angedeutet, das Propodeum hinten nicht sehr tief ausgehöhlt. – Im Vorderflügel entspringt der kurze erste Radiusabschnitt aus dem Pterostigma etwas hinter dessen Mitte, die Radialzelle ist zugespitzt, der Metakarp ist ca. 0,8 mal so lang wie das Stigma. – Die Beine sind sehr schlank, die Hinterhüften glatt, die Hinterfemora reichlich 5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsus der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 231) sehr schlank, ca. 2,7 mal so lang wie maximal breit und 9 mal so lang wie minimal breit, ohne Glymmen oder Dorsopen, auf der Oberfläche ziemlich dicht längsgestrichelt. Legebohrer allmählich zugespitzt, schwach ventrad ge- bogen, ohne deutliche Subapikalkerbe, seine Scheiden etwa so lang wie das Hinterfemur. Die Färbung ist meist überall hell, gelbbraun, die Körperoberseite und die Fühlergeissel hinter der Basis sind etwas dunkler braun, nur um die Ocellen befinden sich dunkle Flecken. Es kommen aber auch dunkler gefärbte Exemplare vor. unbekannt. Holotypus:, " Aus Psylliodes affinis, Weimar, aus Imagines " und umseitig " K. (oder R.?) H. W. Nolte, Pflanzenschutzamt Weimar, 29. iv. 1948 .... " (Müncheberg). - Paratypen: 2 aus derselben Serie, mit weniger vollständigen Etiketten (Müncheberg, München). - 1, Deutschland, Bayern, Grafenaschau, Murnauer Moos, 27.5.198 2, Haeselbarth (München). - 1, Ungarn, Keszthely, 6.7.197 9, J. Papp (Budapest). Diese kleine Art ist ein (vermutlich solitärer) Imaginal-Parasit der Chrysomelide Psylliodes affinis PAYK .. Sie steht der viel grösseren und auch dunkler gefärbten P. brassicae nahe, hat aber eine viel glattere Körperoberfläche als diese. Beide befallen Käfer der Gattung Psylliodes. – Überaus ähnlich ist Perilitus parvus zu P. debilis; möglicherweise handelt es sich bei P. parvus lediglich um eine Form der letzteren Art an anderem Wirt. Die Unterschiede zwischen beiden Spezies sind sehr subtil: P. parvus ist etwas kleiner als P. debilis, mit allgemein glatterer Körperoberfläche. So sind die Sternauli sehr kleine schiefe Runzelfurchen auf grösstenteils glatten und glänzenden Mesopleuren. Der Kopf ist, von oben gesehen, etwas länger (Abb. 229 und 124), die Radialzelle relativ schmal und die Bohrerscheiden ein wenig kürzer, kaum länger als die Hinterfemora.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFDEFFDA00EDE444FC49FC23.taxon	description	Die krenulierte Querfurche des Pronotum ist nur vorn voll ausgebildet; sie läuft rasch aus an den, vor allem oben, glatten und glänzenden Seiten. Mesoscutum glatt, auf dem Medianlobus und entlang der Notauli ganz fein und wenig dicht haarpunktiert. Notauli scharf begrenzt, krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld klein, zugespitzt mit kleinem Längskielchen. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen. Scutellum glatt, mit breitem Endgrübchen. Mesopleuren weitgehend glatt und glänzend, die Sternauli als S-förmige Runzelfurchen ausgebildet. Sternalfurche tief, krenuliert, hinten nicht verbreitert. Metapleuren und Propodeum ziemlich weitmaschig gerunzelt und dazwischen unregelmässig gefeldert, das Propodeum im Profil gerundet, seine hintere Aushöhlung relativ klein und flach. – Im Vorderflügel (Abb. 235 *) entspringt der Radius hinter der Mitte des Pterostigmas, die Radialzelle ist sehr lang und der Metakarp länger als das Stigma. – Die Femora aller Beine sind dicker als bei anderen Perilitus - Arten, die Tarsen sind, vor allem an den Vorder- und Mittelbeinen (Abb. 236) kurz, besonders die Glieder 2 - 4, das Endglied jedoch ist gross und verbreitert. Hinterhüften glatt (soweit feststellbar, das einzige Exemplar ist dort verklebt). Die Hinterfemora sind ca. 3,5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsus der Hinterbeine verhalten sich wie 1: 1,5: 1. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 237) reichlich 1 ½ mal so lang wie maximal breit und ca. 4 mal so lang wie minimal breit, nach hinten gleichmässig verbreitert, seine Stigmen (kurz vor der Mitte) seitlich nicht hervortretend, das Tergit an der Basis mit kleinen, aber tiefen Dorsopen und Lateropen, dahinter auf der Dorsalfläche dicht und gleichmässig längsgestrichelt. Legebohrer sehr kurz und kräftig, seine Scheiden kürzer als das erste Hinterleibstergit, kaum mehr als halb so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung dunkel, Kopf (mit Ausnahme eines dunklen Stirnflecks), Antennen, Prothorax, Beine und Unterseite des Hinterleibs gelb, auch das Flügelgeäder hell.: Unbekannt. Holotypus:, England, Chippenham Fen, Cambs., TL 650693, Malaise trap, carr at reedbed edge, 4. - 13.9.83, J. Field, RMSNH 1986.021 (Edinburgh). Eine sehr gut kenntliche Art, u. a. durch die Form des Kopfes, die lange Radialzelle, die dicken Femora und kurzen Tarsen, die Dorsopen und Lateropen des ersten Hinterleibstergits und den sehr kurzen Legebohrer. Ein Wirt ist nicht bekannt.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFDFFFDD00EDE4E6FBC8FCE5.taxon	description	Die krenulierte Querfurche des Pronotum (Abb. 241 *) seitlich in die allgemeine Runzelung auslaufend, an den Seiten des Sklerits die hinteren oberen Ecken glatt und glänzend. Mesoscutum glänzend, der Mittellobus haarpunktiert, die Seitenloben glatt. Notauli fein und schmal, krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld dreieckig, hinten spitz. Praescutellarfurche tief, mit kräftigem Mittelkielchen und einer schwachen Runzel jederseits. Scutellum convex, glatt und glänzend, mit kurzem, aber breitem Endgrübchen. Sternauli (Abb. 241 *) wenig tiefe, krenulierte Furchen, die in der Mitte der Mesopleuren fast senkrecht verlaufen, um dann unten, sich verschmälernd, fast rechtwinklig zur unteren hinteren Ecke des Sklerits weiter zu führen; die Mesopleuren oberhalb der Sternauli relativ wenig ausgedehnt glatt. Sternalfurche krenuliert. Metapleuren und Propodeum feingrubig gerunzelt mit einigen angedeuteten Leistchen. Propodeum kurz, hinten ziemlich hoch ausgehöhlt, im Profil jedoch nicht eckig. – Im Vorderflügel ist das Pterostigma schmal, der erste Abschnitt des Radius ist ziemlich lang, er entspringt weit hinter der Mitte des Stigmas, die Radialzelle ist für diese Gattung lang, der Metakarp ist etwa so lang wie das Stigma. – Beine (Abb. 242 *) sehr schlank, Hinterhüften glänzend, oben fein punktiert gerunzelt, Hinterfemora 5,5 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich wie 1: 1,5: 1,25. Erstes Hinterleibstergit mässig schlank, ungefähr doppelt so lang wie maximal breit, relativ schwach und unregelmässig längsgestrichelt. Legebohrer allmählich zugespitzt, leicht nach oben gebogen, mit kaum erkennbarer subapikaler Dorsalkerbe. Bohrerscheiden reichlich so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung dunkel, rötlich sind Kopf (ausgenommen Stemmaticum und Teile der Stirn), Fühlerbasis, obere Hinterecken des Pronotum und Teile von Meso- und Metapleuren, gelblich sind die Tegulae und die Beine; das Flügelgeäder ist hellbraun. und Wirt sind unbekannt. Holotypus:, England, " Barrow Farm Fen, Oxon. SU 468976, Malaise Trap, 19.6. - 9.7.199 0, K. Porter, NMSZ 1994.010 " (Edinburgh). Zum Namen: " Podarge " ist der Name einer Harpyie in der griechischen Mythologie.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFD8FFDF00EDE4ACFE4AFD86.taxon	description	Pronotum feinrunzlig, etwas glänzend, seine Querfurche nur sehr schwach krenuliert. Praepectus dicht punktiert runzlig. Mesoscutum meist glänzend, auf dem Mittellobus und entlang der Notauli oberflächlich haarpunktiert, die Seitenloben glatt; Notauli krenuliert, hinten spitzwinklig zusammenlaufend, das entstehende Runzelfeld klein und hinten spitz. Praescutellarfurche mit Mittelkielchen und oft einigen undeutlichen Seitenrunzeln. Scutellum glatt, mit meist deutlichem queren Endgrübchen. Mesopleuren zum grossen Teil glatt und glänzend, die Sternauli ziemlich klein, gebogen, krenuliert, nirgends den Rand der Mesopleuren erreichend. Sternalfurche ziemlich tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum wabig gerunzelt, eine Felderung höchstens angedeutet, das Propodeum hinten tief ausgehöhlt, im Profil kurz, jedoch gerundet. – Radialzelle im Vorderflügel (Abb. 246 *) spitz und relativ lang, der Metakarp etwas kürzer als der Vorderrand des Stigmas, der Radius kurz hinter der Stigmamitte austretend, sein erster Abschnitt kurz. Brachialzelle unten sehr weit offen. – Beine (Abb. 247 *) schlank. Hinterhüften glatt, Hinterfemora 5 - 6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,3: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 248) etwa doppelt so lang wie maximal breit und 7 - 8 mal so lang wie minimal breit, seine Stigmen etwas hinter der Mitte gelegen, seine Oberfläche sehr fein und oberflächlich, nicht ganz gleichmässig längsgestrichelt, ohne Lateropen oder Dorsopen. Sutur zwischen 2. und 3. Hinterleibstergit oben völlig fehlend, auch nicht durch eine Reihe feiner Härchen angedeutet. Legebohrer (Abb. 249 *) fast ganz gerade, allmählich zur Spitze verjüngt, mit subapikaler Kerbe; seine Scheiden ungefähr so lang wie die Hintertibien. Grundfärbung braun, auf den dorsalen Partien dunkler als auf den ventralen. Beine gelb, die Basis der Hintertibien meist leicht geschwärzt. Flügelgeäder hellbraun.: Die Art pflanzt sich parthenogenetisch fort – BALL (o. J.) fand in seinen Zuchten neben ca. 8000 ein einziges, das im folgenden beschrieben wird: Vorderflügel 2,3 mm lang, der Körper ein wenig länger, die Antennen sehr viel länger, mit 31 Gliedern, ihre Geissel zur Basis kaum, zur Spitze aber bedeutend, wenn auch sehr allmählich verengt; die ersten beiden Geisselglieder ungefähr gleich lang, 2,6 mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder etwa 1,5 mal so lang wie breit. Im allgemeinen stimmt das weitgehend mit dem überein; die Augen sind ein wenig, der Hinterleib bedeutend kleiner als dort, die Beine sind etwas gedrungener gebaut; die Occipitalcarina ist kräftig ausgebildet, nur in der Mitte kurz unterbrochen. Ein zweites aus der Coll. Stelfox (Washington), mit 29 Fühlergliedern, stimmt hiermit überein. Es wurde in Irland, Co. LE, Tullaghan, am 4.7.36 von A. W. Stelfox gefunden. Ein drittes stammt aus Dänemark: E-Jylland, Hovsted, S. of Vejle, 9.6.197 7, T. M (unk) (München). Es besitzt 29 Fühlerglieder, seine Radialzelle ist etwas länger als bei den anderen Exemplaren. Typen-Material: Holotypus von Microctonus retusus RUTHE:, " B. M. TYPE HYM. Microctonus retusus Ruthe 1856 " - " B. M. TYPE HYM. 3. c. 719 " (Ohne Fundort, vermutlich aus Nord- oder Mitteldeutschland) (London). - Neotypus von Microctonus lancearius RUTHE. (Der Holotypus ging unglücklicherweise verloren, doch war er zuvor schon mit dem folgenden Exemplar verglichen worden, weshalb dieses nun als Neotypus bestimmt wird, obwohl sein Fundort zweifellos nicht mit dem des Holotypus übereinstimmt):, " Cervera, Palencia (Hispania), I. Docavo Alberti ". " Perilitus lancearius R., det. Haeselbarth 1995 ". ", Ant. 24 ". " Perilitus retusus (Ruthe), det. Hbth. ". " NEOTYPUS Microcotonus lancearius Ruthe, Hbth. " (London). - Holotypus von Perilitus caudatus THOMSON:, " caudatus m. " - " Type " - " Holotypus Microctonus caudatus THOMS. C. C. LOAN " (Lund). - Weiter untersuchtes Material: 181 und 3 (diese schon oben erwähnt) aus Irland, Grossbritannien, den Niederlanden, Schweden, Spanien (Mallorca), Oberitalien, Österreich, Ungarn, Bulgarien und Japan (Hachi jo Island, Kamogawa, 27.5.196 4, Y. Hirashima & M. Shiga, in der Sammlung Maeto) (Budapest, Leiden, München, Washington). Der weitaus grösste Teil des Materials stammt aus den Zuchten von S. G. BALL (Newcastle upon Tyne) und M. L. LUFF 1976, beide ex Harpalus rufipes DEJ. Die Biologie von Perilitus retusus wurde von M. L. LUFF 1976 und S. G. BALL (o. J.) umfassend untersucht. Die Art ist ein gregärer, endophager, koinibionter Endoparasit des Laufkäfers Harpalus rufipes DEJ. Im Labor konnte auch die verwandte Wirtsart Harpalus aeneus FABRICIUS (= H. affinis SCHRANK) erfolgreich parasitiert werden, doch konnten im Freiland keine parasitierten Käfer dieser Art gefunden werden. Die Zahl der sich in einem Wirtskäfer entwickelnden Schlupfwespen variierte ausserordentlich – von 1 bis 78, bei noch stärkerer Belegung war keine erfolgreiche Entwicklung mehr möglich – und die Körpergrösse der Parasiten (und auch die Zahl ihrer Fühlerglieder) war in hohem Masse von ihrer Anzahl pro Wirt abhängig; je weniger, um so grösser, lebenskräftiger und fruchtbarer die geschlüpften Weibchen. Viele weitere Details, u. a. über Wirtssuche, Eiablage usw. werden in der erwähnten Dissertation BALL' s beschrieben. Wichtige Kennzeichen von P. retusus scheinen zu sein: Langer gerader Legebohrer; fast gleiche, sehr schwache Skulptur von Gesicht und Clypeus; Schwärzung der Basis der Hintertibien; völliges Fehlen der 2. Hinterleibssutur; erstes Glied der Fühlergeissel etwas länger als das zweite.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFDAFFDE00EDE54BFEC9FCDF.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche, die auch seitlich deutlich erkennbar ist. Mesoscutum kürzer als bei P. debilis, glatt und glänzend, auf dem Mittellobus – vor allem vorn – haarpunktiert, ebenso, doch nur sehr fein und zerstreut, entlang der Notauli. Letztere sind krenuliert und sehr tief eingeschnitten, vor allem hinten, wo sie spitz zusammenlaufen und nur ein kleines gemeinsames Runzelfeld bilden. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkielchen. Scutellum glatt und glänzend, das Endgrübchen unscheinbar. Mesopleuren weitgehend glatt, die Sternauli nur flach, horizontal eingedrückt. Sternalfurche tief und krenuliert. Metapleuren und Propodeum ziemlich engmaschig grubig gerunzelt, das Propodeum stellenweise mit Spuren von Felderung, im Profil gerundet, hinten nicht sehr hoch ausgehöhlt. – Im Vorderflügel ist das Stigma schmal, der Radius entspringt weit hinter seiner Mitte, der Metakarp ist kaum mehr als halb so lang wie das Stigma. – Beine sehr schlank, die Hinterhüften glatt und glänzend, mit wenigen schwachen Runzeln an ihrer Basis, die Hinterfemora ca. 6 mal so lang wie breit, das Längenverhältnis zwischen Femora, Tibien und Tarsen der Hinterbeine beträgt ca. 1: 1,4: 1,3. Erstes Hinterleibstergit überaus schlank (Abb. 253), nahezu viermal so lang wie maximal breit, fein und wenig tief längsgestrichelt. Legebohrer an der Basis ventrad gekrümmt, seine Scheiden ungefähr ebenso lang wie die Hintertibien. Kopf, Beine und Hinterleib vom zweiten Segment an vorwiegend gelb gefärbt, Mesosoma und Fühler (diese auch an der Basis) vorwiegend dunkelbraun, Flügelgeäder und Bohrerscheiden hellbraun.: Vorderflügel 2,5 - 2,8 mm lang, der Körper von ungefähr gleicher Länge, die Antennen (Abb. 254) deutlich länger, mit 25 (3) Gliedern, ihre Geissel an der Basis relativ dick, zur Spitze zu allmählich verschmälert, das erste Geisselglied ca. 3 mal, das zweite und das dritte 2,6 mal, das vorletzte 1,5 mal so lang wie breit. Die Beine sind weniger schlank als beim, die Hinterfemora ca. 4 mal so lang wie breit. – Ansonsten ist das dem überaus ähnlich. Der Kopf (Abb. 255) ist manchmal noch kürzer als dort und die Wangenfurchen etwas länger (fast ebenso lang wie die Breite der Mandibelbasis). – Wegen der grossen morphologischen Übereinstimmung mit dem am selben Fundort gefangenen Weibchen ist kaum zu bezweifeln, dass beide conspezifisch sind. Wirt unbekannt. Holotypus:, Deutschland, Bayern, Ammergebirge, Kessel b. Kenzen, 1650 m, 29.7.197 8, E. Haeselbarth. - Paratypen: 5, wie Holotypus. - 1, Italien, Südtirol, St. Peter Ahrntal, 1300 m, Cb, 31.7.66, Haeselbarth. (Alle in München). Beide Fundorte auf montanem bzw. subalpinem Grassland. Perilitus schmidti steht P. debilis sehr nahe, doch dürften die in den Tabellen angegebenen Unterschiede zu einer spezifischen Trennung ausreichen. Die Art ist zu Ehren von Herrn Dr. Stefan Schmidt benannt, dem Leiter der Hymenopteren-Abteilung der Zoologischen Staatssammlung, München, der die vorliegende Arbeit auf liebenswürdige Weise förderte.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFDBFFC100EDE4A3FBEAF9BC.taxon	description	Pronotum mit krenulierter Querfurche, seitlich ziemlich kräftig gerunzelt. Mittellobus des Mesoscutum ziemlich dicht haarpunktiert, die Seitenloben vorwiegend glatt. Notauli grubig gerunzelt, vorn verbreitert, mit recht grossem gemeinsamem Runzelfeld, das hinten meist schmal abgestutzt endet. Praescutellarfurche gross und tief, mit schwachem Mittelkielchen und noch schwächeren Seitenrunzeln. Scutellum glatt, stark konvex, mit schwachem Endgrübchen. Sternauli breite schiefe, wenig tiefe Runzelfurchen, Mesopleuren darüber und darunter weitgehend glatt. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum dicht und kräftig grubig runzlig, das letztere hinten tief ausgehöhlt, seitlich von dieser Aushöhlung nach hinten schwache Höcker bildend, im Profil winklig. – Im Vorderflügel (Abb. 259 *) entspringt der Radius weit hinter der Mitte des Pterostigmas, die Radialzelle ist kurz, doch meist spitz, der Metakarp von kaum mehr als halber Stigmalänge. – Hinterhüften fast glatt, glänzend, oft mit schwach angedeuteter Querriffelung. Hinterfemora ca. fünfmal so lang wie breit, das Verhältnis von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine beträgt ungefähr 1: 1,4: 1,25. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 260) schlank, etwa zweieinhalb mal so lang wie maximal breit und ca. sechsmal so lang wie minimal breit, seine Stigmen nicht besonders stark hervortretend, seine Oberfläche sehr dicht und fein längsgestrichelt, meist stellenweise mit zwischen den Stricheln liegender Punktierung, mit kleinen, aber meist deutlichen Dorsopen und oft mit angedeuteten Glymmen. Legebohrer wenig gebogen, allmählich zugespitzt, eine subapikale Dorsalkerbe kaum erkennbar. Bohrerscheiden ungefähr so lang wie die kräftigen Hinterfemora. Grundfärbung dunkel. Gelb sind der Kopf (ausgenommen das Stemmaticum) die Fühlerbasis, die Propleuren, die Beine (die Basis der Hinterbeine manchmal verdunkelt, die Hintertarsen bräunlich) und der Hinterleib hinter dem ersten Tergit. Fühlergeissel und Bohrerscheiden sind dunkelbraun, die Tegulae bleich und das Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel 2,7 - 3,3 mm lang, der Körper knapp ebensolang, die Antennen (Abb. 261) merklich länger, mit 27 (4), 28 (2) oder 29 (1) Gliedern; ihre Geissel von der Basis zur Spitze allmählich verschmälert, die beiden ersten Geisselglieder etwa gleich lang und 2 - 2,5 mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder reichlich eineinhalb mal so lang wie breit. – Kopf (Abb. 262) etwas kürzer als beim Weibchen, die Schläfen hinter den Augen etwas stärker gerundet, das Stemmaticum grösser, die Augen etwas kleiner, der Clypeus etwas höher und glatter. Die Occipitalleiste ist manchmal auch in der Mitte angedeutet. Am ersten Hinterleibstergit fehlen Dorsopen und Glymmen meist oder sind undeutlich. Der Petiolus ist oben stärker verengt als beim, und die Dorsopen sind manchmal kaum angedeutet. – Die Färbung ist fast ganz dunkel, meist schwarz. Die Beine sind grossenteils aufgehellt, die Fühlergeissel und die Bohrerscheiden sind dunkelbraun, das Flügelgeäder hellbraun. Wirt unbekannt. Holotypus:, Schottland, " Morrone Birkwood NNR, Braemar, Aberdeenshire, Malaise trap in birch, juniper and aspen wood, 21.6. - 12.7.1984, B. D. Batty, RSMNH 1983.096. " (Edinburgh). Paratypen: 3, 7, wie Holotypus, zu folgenden Zeiten gesammelt: 1, 4. - 29.7.83. - 1, 1. - 18.6.84. - 1, 2, 21.6. - 12.7.84. - 1, 3, 12.7. - 6.8.84. - 1, 30.8. - 24.9.84. (Edinburgh, München). - 1, Schottland, " Tagnish NNR, Argyll. NR 730845. Malaise Trap, clearing in oak / alder wood. I. C. Christie. 1. - 10.6.84. RSM 1984.048 " (Edinburgh). - 1, Deutschland, Wiershausen, 22.5.196 6, Haeselbarth (München). - 1, Österreich, Burgenland, Eisenzicken, 24.7.196 1, Fischer (Wien). - Weiteres untersuchtes Material: Nicht ganz sicher ist die Zugehörigkeit folgender Exemplare, deren Bohrerscheiden kürzer sind: 3, Irland, coll. A. W. Stelfox (Washington), im einzelnen: Co. Louth, Baltray (1) 23.7.41. - Co Dublin, Portmanock, 19.5.43. - Co. Dublin, " The Island " (1), 10.6.43. Ein kleineres kommt aus Frankreich: Savoie. Séez, 6.7.199 2, M. Söderlund (Leiden). Diese vier Exemplare werden nicht als Paratypen etikettiert. Perilitus sivularis steht P. charchirai aus dem Altai-Gebirge sehr nahe (sh. hierzu bei der letzteren Spezies). Ebenfalls nahe verwandt ist sie mit P. cretaceus und P. strophosomi.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFC5FFC300EDE7F6FCBDFD1C.taxon	description	Pronotum mit breiter krenulierter Querfurche, an den Seiten darüber unregelmässig und etwas weniger stark gerunzelt, nur am Oberrand schmal glatt. Mesoscutum auf dem Mittellobus deutlich haarpunktiert, auf den Seitenloben glatt und glänzend, die Notauli krenuliert, hinten spitz zusammenlaufend, das dort entstehende gemeinsame Runzelfeld nur wenig ausgedehnt, oft mit kleinem medianem Längskielchen, hinten meist abgerundet zugespitzt. Praescutellarfurche tief und gross, mit Mittelkielchen; Scutellum glatt, mit ziemlich grossem, oft zweigeteiltem Endgrübchen. Mesopleurum grossenteils glatt, der Sternaulus eine breite schiefe Runzelfurche, die den Hinterrand des Pleurums nicht ganz erreicht. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum kräftig wabig gerunzelt, das letztere mit Spuren von Felderung zwischen den Runzeln, hinten ziemlich tief ausgehöhlt, im Profil stark konvex. – Im Vorderflügel (Abb. 266 *) entspringt der Radius wenig hinter der Stigmamitte, die Radialzelle ist zugespitzt, der Metakarp ist 0,75 - 0,80 mal so lang wie der Vorderrand des Stigmas. – Beine sehr schlank, die Hinterhüften im wesentlichen glatt, die Hinterfemora ca. 6 mal so lang wie breit, das Verhältnis von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine beträgt ungefähr 1: 1,4: 1,1 (bei recht grosser Variationsbreite). Erstes Hinterleibstergit (Abb. 267) sehr schlank, nicht ganz dreimal so lang wie maximal breit und nahezu zehnmal so lang wie minimal breit, ohne Glymmen oder Dorsopen, in fast ganzer Länge längsstrichelig mit feiner Körnelung zwischen den Längsrunzeln, seine Stigmen, etwas hinter der Mitte, kaum hervortretend und dorsale Seitenleistchen vor ihnen kaum angedeutet. Legebohrer relativ kurz, allmählich zugepitzt, schwach nach unten gekrümmt, mit subapikaler Dorsalkerbe, seine Scheiden knapp so lang wie die Hinterfemora. Die Färbung ist variabel, von vorwiegend dunkel bis zu vorwiegend gelblich mit verdunkeltem Rücken von Thorax und Abdomen; Kopf (abgesehen vom Stemmaticum) und Prothorax sind fast stets, die Beine immer hell, die Antennen (ausgenommen ihre Basis) und die Bohrerscheiden dunkel; das Flügelgeäder ist hellbraun.: Vorderflügel 2,1 - 2,6 mm lang, der Körper etwas kürzer, die Antennen (Abb. 268) ein wenig länger, die letzteren mit 24 (3), 25 (10) oder 26 (7) Gliedern, die Geissel von der Basis zur Spitze allmählich verengt, die beiden basalen Geisselglieder etwa gleich lang, ca. 2 ½ mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder ca. doppelt so lang wie breit. Der Kopf (Abb. 269) ist etwas stärker quer als beim, die Ocellen und das Stemmaticum sind grösser, die Augen etwas kleiner, Gesicht und Clypeus breiter. Das gemeinsame Runzelfeld der beiden Notauli ist ausgedehnter als beim. – Grundfärbung dunkelbraun, Beine und Kopf sind allgemein etwas heller, das Flügelgeäder ist hellbraun. Der Beschreibung liegt das von Dr. Sommer gezogene und von ihr als " sp Y " bezeichnete Material zugrunde (SOMMER, 1981). Als Holo- bzw. Allotypus wurden zwei Exemplare bestimmt, deren Kopulation miteinander beobachtet wurde: Holotypus: " Microctonus 422 ". - " Steiermark, A, Mai 77 ". - Allotypus: " Microctonus 344 ". - " Steiermark, A, Mai 77 " (München). - Paratypen: 41 und 20, aus Frankreich (Lepuix-Neuf bei Belfort), Deutschland (Binzen, Denzlingen und Heuweiler in Süd-Baden) und Österreich (Bruck, Illmitz und Winden-Jois im Burgenland, nahe des Neusiedler Sees, Fehring und St. Anna in der Süd-Steiermark, sowie Exemplare aus Burgenland oder Steiermark ohne genauere Fundortangabe) (München, Leiden). Die Tiere wurden aus Phyllotreta armoraciae KOCH, Ph. nemorum L. oder aus nicht näher bestimmten Phyllotreta - Arten gezogen. Nähere Angaben zur Biologie der Art findet man bei SOMMER 1981. - 1, Niederösterreich, Kirchstetten (nahe Wien), ex Phyllotreta nemorum L. adult, 27.5.74 (Ottawa). - Ferner liegen 22 vor, deren Artzugehörigkeit wahrscheinlich, aber nicht vollständig sicher ist (keine Paratypen), aus den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Deutschland, Dänemark, Polen, Österreich, Ungarn und Bulgarien (Budapest, Leiden, München und Ottawa).	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFC6FFC200EDE5E5FE9BF982.taxon	description	: Vorderflügel ca. 2,5 - 3 mm lang, die Länge der Fühler etwas, die des Körpers deutlich länger. Antennen (Abb. 270) mit 22 (3), 23 (1) oder 25 (2) Gliedern (nach DREA et al. 1972, mit 25 - 26, selten 27 Gliedern), die Geissel etwas vor der Mitte am dicksten, zur Basis wenig, zur Spitze nur sehr allmählich verschmälert, ihre beiden ersten Glieder fast gleichlang (das zweite meist ein wenig länger als das erste; das dritte etwas kürzer), reichlich 2 ½ mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder etwa 1 ½ mal so lang wie breit. – Kopf breit (Abb. 271, 273), hinter den Augen nicht sogleich rundlich verschmälert, ca. 1,5 mal so breit und 1,3 mal so hoch wie lang. Augen nicht sehr gross, 1 ½ mal so hoch wie breit, kaum breiter als die Schläfen. Ocellen-Dreieck flach; POL = OOL. Oberhalb der Fühlerwurzeln eine kleine flache Einsenkung mit feinsten Diagonalrunzeln, sonst Stirn und Scheitel glatt, seitlich behaart. Gesicht (Abb. 272) nicht ganz 1 ½ mal so breit wie hoch, fein und dicht körnig gerunzelt, in der Mitte leicht konvex, seitlich schwach konkav. Clypeus reichlich doppelt so breit wie hoch, oben manchmal ähnlich dem Gesicht skulpturiert, sonst glatt, sein Vorderrand breit aufgebogen, in der Mitte fast gerade. Clypealgrübchen tief, 2 - 2,5 mal so weit voneinander entfernt wie von den Augen. Occipitalleiste in der Mitte nur kurz unterbrochen oder undeutlich. Pronotum dicht grubig-runzlig, nur seitlich oben mit kleiner glatter Stelle, mit krenulierter Querfurche. Medianlobus des Mesoscutum dicht haarpunktiert, die Lateralloben an den Rändern ebenfalls behaart, auf der Fläche jedoch glatt und glänzend. Notauli nicht sehr tief, stark krenuliert, die der beiden Seiten ziemlich weit vorn schon zusammenfliessend, die gemeinsame Runzelgrube dann vor der Praescutellargrube abgestutzt. Diese ist gross, doch nicht sehr tief, mit Mittelkiel und einigen feinen Seitenleistchen. Scutellum konvex, ungerandet, glatt und glänzend, mit Apikalgrübchen. Mesopleuren mit grösserer glatter Stelle, die Sternauli als breiter, nach hinten verjüngter Runzeleindruck ausgebildet. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum dicht und fein wabigrunzlig, das letztere mit Spuren feiner Felderung, mit relativ langem horizontalem Teil und nur mässig hoher Aushöhlung. – Der Vorderflügel ist abgebildet bei DREA et al. 1972, Erstes Hinterleibstergit (Abb. 274) stark nach hinten verbreitert, etwa doppelt so lang wie hinten breit, mit ziemlich grober und gleichmässiger Längsstrichelung, die bis zum Hinterrand und auch weit nach vorn auf den Petiolus reicht; vor den Stigmen wird durch zwei stärkere Leisten ein erhabener Teil begrenzt, der schmaler ist als das Tergit dort im ganzen und der zwei kleine Dorsopen trägt. (Einen ähnlichen Bau hat das 1. Hinterleibstergit auch bei P. colesi). Tergit (2 + 3) etwa ebenso lang wie Tergit 1. Legebohrer (Abb. 275) nahezu gerade, ohne oder mit kaum angedeuteter Subapikalkerbe, seine Scheiden knapp so lang wie das 1. Hinterleibstergit und deutlich kürzer als die Hinterfemora. Färbung: Mesosoma, 1. Hinterleibstergit und Stemmaticum pechschwarz, Kopf, Fühlerbasis, Tegulae, Hinterleib und Beine (Hinterhüften etwas verdunkelt) rötlich gelbbraun, Fühlergeissel und Bohrerscheiden dunkelbraun, Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel wie beim 2,5 - 3 mm lang, aber etwas breiter als bei diesem (sh. Abb. bei DREA et al. 1972, Fig. 3); der Körper ist etwas, die Antennen bedeutend länger, mit 28 - 31, meist mit 29 Gliedern (Abb. 276). Die beiden basalen Geisselglieder sind von gleicher Länge, reichlich doppelt so lang wie breit, das dritte Glied ein wenig kürzer, die subapikalen Glieder meist knapp 1 ½ mal so lang wie breit. Die Geissel ist nahe der Basis am dicksten und wird zur Spitze allmählich, aber bedeutend verschmälert. – Die Schläfen (Abb. 277) sind hinter den Augen etwas stärker verschmälert als beim. – Der Sternalsulcus, der auch beim nicht besonders tief ist, ist beim flach. – Das 1. Hinterleibstergit (Abb. 278) ist kürzer und breiter als beim, ca. 1,8 mal so lang wie hinten breit. – Das Färbungsmuster entspricht dem des, doch sind die hellen Partien allgemein dunkler und weniger ausgedehnt. Es konnten 2 und 3 Paratypen dieser Art studiert werden, alle aus Hypera postica GYLL. aus Frankreich gezogen, sämtlich etikettiert: " B 70 - 8 c " - " Marne, Aube, Haute-Marne, Yonne-France, 1125, 26 " - " Host Hypera postica " - " Paratype Microctonus stelleri Loan, CNC No. 11752 ". (London). - Weiteres untersuchtes Material: 1, Deutschland, Oberbayern, Tutzing, 700 m, 18.5.195 7, Haeselbarth (München). 1, Litauen, Pasvalis, lug bl. sada (= Wiese neben (Obst-) Garten), 12.6.197 1, Tobias (St. Petersburg). - 2 aus Bulgarien (Leiden). - Ein leider schwer beschädigtes trägt folgendes Etikett: " Wespe aus Phytonomus (= Hypera) nigrir. (ostris) geschlüpft i. Juli 1938. Käfer eingetragen a. 3.6.38 a. d. Rotkleekoppel Kitzeberg " (Müncheberg). Das Tier hat nur 23 Fühlerglieder, doch ist kaum an seiner Artzugehörigkeit zu P. stelleri zu zweifeln. Hypera nigrirostris ist offenbar ein Alternativwirt zur nahe verwandten Hypera postica. Ein aus Dänemark: E-Jylland, Höjen, boek S of Vejle, T. Munk, 29.5.198 3 (München) und 2 aus Bulgarien (Leiden) weichen ab durch geringere Zahl der Fühlerglieder (22). Die Bestimmung von 2 aus Schweden und Frankreich (München) mit 27 bzw. 30 Fühlergliedern ist nicht ganz sicher. Perilitus stelleri ist ein Larval-Imaginalparasit des Luzerne-Rüsslers in Europa. Die Wespe wird dort nicht nur aus Frankreich beschrieben, sondern es werden auch Fundorte in Deutschland, Schweden und Russland (Krasnodar) angegeben. Sie wurde anlässlich von Aufsammlungen des Wirtes in Europa in den Jahren 1965 - 1970 entdeckt und anschliessend zur Bekämpfung des Schädlings in den östlichen Staaten der U. S. A. ausgesetzt. Nähere Angaben zur Biologie und zum Verhältnis zu Perilitus colesi findet man in DREA et al. 1972.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFC0FFC400EDE7F6FC5BFCFE.taxon	description	Pronotum körnig gerunzelt, am Oberrand glatt, eine krenulierte Querfurche ist mehr oder weniger deutlich ausgeprägt. Mesoscutum entlang der Notauli und auf dem Mittellobus haarpunktiert (zwischen den Punkten glatt), auf den Seitenloben glatt und glänzend. Notauli nicht sehr tief eingeschnitten, ihr gemeinsames Runzelfeld hinten nicht deutlich zugespitzt, sondern breit abgerundet oder schmal abgestutzt. Praescutellarfurche mit recht schwachem Mittelkielchen. Scutellum glatt, konvex, das Endgrübchen quer. Mesopleuren weitgehend glatt, zerstreut punktiert; Sternauli schräge Runzelfurchen. Sternalfurche tief, schwach krenuliert. Metanotum und Propodeum dicht wabig gerunzelt eine Felderung kaum angedeutet, das Propodeum hinten breit, tief und hoch ausgehöhlt, im Profil kurz und winklig (Abb. 204 *). – Im Vorderflügel (Abb. 282 *) entspringt der Radius kurz hinter der Stigmamitte, sein erster Abschnitt entspricht etwa der halben Stigmabreite. Radialzelle zugespitzt, der Metakarp von ca. 0,7 der Stigmalänge. – Beine schlank, Hinterhüften glatt. Hinterfemora ca. 5,7 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsus der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 283) ca. 1,8 mal so lang wie maximal breit und ca. 6 mal wie minimal breit, seine leicht vortretenden Stigmen deutlich hinter der Mitte, der Petiolus leicht deprimiert, die Oberfläche des Tergits fein längsstrichelig, die Strichel hinten konvergierend, Dorsopen nur ganz schwach angedeutet. Legebohrer allmählich zugespitzt, zur Spitze hin deutlich ventrad gebogen, mit schwacher subapikaler Dorsalkerbe, seine Scheiden so lang wie die Hinterfemora oder ein wenig länger. Grundfärbung hell; dunkel (braun bis schwärzlich) sind: Flecken um die Ocellen, Meso- und Metanotum, Propodeum, erstes Hinterleibstergit, Bohrerscheiden und Fühlergeissel. Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel 2,4 mm lang, Körper von ähnlicher Länge, Antennen (Abb. 284) bedeutend länger, mit 25 (1), 26 (1) oder 28 (3) Gliedern, ihre Geissel nahe der Basis am dicksten, zur Spitze langsam verschmälert, die beiden ersten Geisselglieder etwa gleich lang, ca. 2,5 mal so lang wie breit, die subapikalen Glieder ca. 1,8 mal so lang wie breit. – Färbung fast ganz dunkel (schwarz oder dunkelbraun), hell nur in der Mundgegend und an den Femora und Tibiae. Flügelgeäder braun. Holotypus:, Italien:, Calabria, Sila, Lago Ampollino, ex adults of Stenocarus sp. on Papaver rhoeas, G. R. Buckingham coll. 6. VI. 1975, em. 26. VI. 75 (München). - Paratypen: 2, wie Holotypus, coll. 5. & 6. VI. 75. -, wie vor. 20.6.73. - 2, wie vor., ex Stenocarus fuliginosus, coll. VIII. 73, em. IV. 74. - 2, wie vor., ex Stenocarus cardui, 5. VI. 75. - 4, 2, Puglia, S. Maria di Leuca, ex Stenocarus adults on Papaver rhoeas, G. R. Buckingham coll., 7. - 10. VI. 1973. - 1. (alle München). - 1, Potenza, Rionera in V., 8.6.199 3, M. J. Gijswijt (Leiden). - 1, Weissrussland, Krupky M. l., Osechino, meadow wet, 4.7. - 4.8.1995 Y. Lobodenko leg. (Minsk). - 1 1, Russland (?), g. Calyk (chr Caur), 200 m m raznotr. lug, 19.6.196 1 Tobias (St. Petersburg). - 1, Iran, Shahdasht, Tehran Prov., 13.6.197 8, J. T. Huber (Ottawa). Es liegen noch folgende Exemplare vor, deren Zugehörigkeit zu P. stenocari fraglich ist: (1) 1, Crichton Glen, Midlothian, 9.8.81, M. R. Shaw (Edinburgh): 25 Fgl., Ocellendreieck nicht ganz so flach, Clypeus nicht ganz so glatt, Mittellobus des Mesoscutum etwas rauher, gemeinsamer Runzelfleck der Notauli grösser und breiter, Sternauli grösser und tiefer, Radius weiter distal entspringend und sein erster Abschnitt kürzer, im Ganzen kräftiger, aber wahrscheinlich doch konspezifisch. - (2) 1, coll. Buckingham, " Roman Romanin ", 10. VII. 73, ex Ceutorrhynchus maculaalba adults (München): Etwas heller als die von P stenocari. Als schwer bestimmbar - es ist sehr fraglich, ob es zu dieser Art gehört. Imaginalparasit der Curculioniden Stenocarus cardui HERBST und St. fuliginosus MARSH.. Auffallende Merkmale dieser Art sind u. a.: Schläfen rasch verschmälert; Ocellendreieck flach; Wangenfurche relativ lang; Gesicht ziemlich flach, fein chagriniert, kurz, dicht und hell behaart; Clypeus breit, glatt, vorn gerade, schmal aufgebogen, länger aber spärlicher als das Gesicht behaart; Fühlergeissel beim auf der ganzen Länge fast gleich dick, beim zur Spitze langsam verschmälert; Propodeum klotzig, ungefeldert, stark ausgehöhlt (ein Merkmal, das die Art – neben anderem – vom ähnlichen Perilitus melanopus unterscheidet); erstes Hinterleibstergit nach hinten verbreitert.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFC1FFC600EDE443FE12FD2A.taxon	description	Pronotum mit an den Seiten verbreiterter krenulierter Querfurche, seitlich oben glatt. Medianlobus des Mesoscutum (Abb. 288 *) ziemlich dicht haarpunktiert, die Lateralloben dagegen zum grössten Teil glatt und glänzend. Notauli körnig krenuliert, hinten in ein ausgedehntes gemeinsames Runzelfeld mündend, das hinten schmal abgestutzt ist und das von einem feinen Mittellängskielchen gegliedert wird. Praescutellarfurche tief, mit Mittelkiel. Scutellum glatt und glänzend, konvex, mit dicht feinmaschiger Runzelung an den Seiten, die in der hinteren Hälfte weit nach oben reicht; das Endgrübchen kurz und quer. Mesopleuren grossenteils glatt mit feiner und zerstreuter Punktierung; die Sternauli sind krenulierte Schrägfurchen in einem schwach eingedrückten Runzelfeld. Sternalfurche tief und krenuliert. Metapleuren und Propodeum dicht wabig gerunzelt mit schwacher und undeutlicher Felderung, das Propodeum hinten tief und hoch ausgehöhlt, im Profil ziemlich kurz und hoch. – Im Vorderflügel (Abb. 289 *) entspringt der gleichmässig gebogene Radius deutlich hinter der Stigmamitte, die Radialzelle ist kurz, der Metakarp wenig mehr als halb so lang wie das Stigma. – Beine sehr schlank, die Hinterhüften sind fast glatt (höchstens ganz fein chagriniert), die Hinterfemora ungefähr sechs mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,3 (diese Verhältnisse scheinen jedoch stark zu variieren). Erstes Hinterleibstergit (Abb. 290) schlank, ca. 2 ⅓ mal so lang wie maximal breit, ca. 7 mal so lang wie minimal breit, seine Oberfläche hinten ziemlich kräftig gestrichelt, die Strichel hinten etwas konvergierend, vorn aus angedeuteten Dorsopen entspringend, der Petiolus hoch, mit angedeuteten Glymmen. Legebohrer ganz schwach ventrad gebogen, allmählich zugespitzt, mit schwach angedeuteter subapikaler Dorsalkerbe, seine Scheiden etwas länger als die Hinterfemora. Meist zweifarbig: Kopf (ausser dem Stemmaticum), Fühlerwurzel, Pronotum (manchmal Mesoscutum), Mesopleuren und Mesosternum (manchmal auch das Mesoscutum), Tegulae, Beine und das Abdomen hinten sind gelb, Fühlergeissel, Stemmaticum, die Oberseite des Mesosoma und die Basis des Hinterleibs, insbesondere des ersten Tergits, sind dagegen dunkel (schwarz oder braun). Flügelgeäder hellbraun.: Vorderflügel 3,2 - 3,6 mm lang, der Körper von ähnlicher Länge, die Antennen (Abb. 291) mehr als 4 mm lang, mit 28 (2), 29 (2) oder 30 (1) Gliedern, zur Spitze allmählich verdünnt, die ersten beiden Geisselglieder von etwa gleicher Länge (oder das erste ein wenig länger), ca. 2,5 mal so lang wie breit, die distalen Glieder knapp doppelt so lang wie breit. Kopf (Abb. 292) quer, fast rechteckig, hinter den Augen nicht sogleich verschmälert, die Augen im Verhältnis zum kleiner, das Stemmaticum grösser und das Propodeum weniger tief und hoch ausgehöhlt. – Grundfärbung schwarz; hell sind nur Femora (ausgenommen ihre Basis) und Tibiae; das Flügelgeäder ist dunkler als bei den meisten anderen Arten, von braun bis schwarz. Holotypus:, " Elgin, Morayshire, NJ 833862 (im Norden Schottlands), For. Comm. Nursery, ex Strophosomus melanogrammus adults. Coll. 10.92, coc. 12.92, em. 1.93 (freed). C. Henry. " (Edinburgh). - Paratypen: 8, 5 (davon 3 und 2 mit Cocon), wie der Holotypus, doch Fang- und Schlüpfdaten z. T. abweichend (Edinburgh, München). - 1, Schottland, Rannoch, Perth, Camghouran, 16.8.195 3, E. C. Pelham-Clinton. Tilley Lamp. 829. (Edinburgh). - 1, Schottland, Clichton Glen, Midlothian, 9.8.81, M. Shaw (Leiden). - Aus Irland, Coll. Stelfox (Washington): 1, Landenstown, Co. Kildare, (1) 17.8.40. " secalis, AWS 1952 ". - P't'm'K. Co. Dublin, E. O. M., 2.8.41. - 1, Ballyteige, Co, Wexford, GMS, 28.7.37. - 1, Murlough Ho. dunes, Co. Down, (2) 19.6.57. - 1, Ards, Co. West Donegal, (2) 18.6.55. - 1, Ballysadare B. Sligo district, Co. Sligo. 10.8.193 8, - 1, Fanore, Co. Clare, 2.6.60. - Aus den Niederlanden: 1, Hulshorst (Gld.) 29.7.197 5, J. v. d. Vecht, Malaise-trap (Leiden). - Aus Deutschland: Ein mit den Etiketten " labilis, Ruthe, Crefeld " und " Umg. Krefeld, Coll. Mink " (Müncheberg) ist zweifellos kein Typus von Microctonus labilis RUTHE. Es stimmt recht gut mit Ruthes Beschreibung überein, hat aber 25 Fühlerglieder und ist grösser als 1 Linie (2,54 mm). - 2, Umgeb. Krefeld, Coll. Mink (Müncheberg). - Aus Österreich: 1, Ost-Steiermark, Lafnitz, 15.7.64, Fischer " (Wien). - 1, Nieder-Österreich, Eichgraben, leg. Fischer, 12.7.58 (Wien). - 1, Nieder-Österreich, Unteroberndorf, 13.5.61, Fischer (Wien). - 1, Tirol, Bach (Lechtal), 1200 m, 15.7.198 9, C. J. Zwakhals (Leiden). - 1, Tirol, Brandenberg, Kink, 1030 m, Wiese am Waldrand, 20.6.84, Haeselbarth (München). - Aus Ungarn: 1, Kiskunddorozsma Széksós-fürdö, 7.5.197 0, leg. Szelényi (Budapest). - 1, Gyula czatornapart, 28.5.196 3, Sólymosné (Budapest). - Aus Rumänien: 1, Agigea, 6.196 9, leg. C. Nagy (Budapest). - Aus Weissrussland: 2, Krupky M. t., Osechino, meadow wet, 4.8. - 4.9.1995, Y. Lobodenko leg. (Minsk). - Aus Russland: 3, Ilmenskij zapoved, Čelabinskaja obl. 14. u. 16.7.195 8, Tobias (St. Petersburg). - 5, schwer leserlich, vermutlich aus Russland, 3.8.192 4 (St. Petersburg). - Aus Armenien: 1, (?) Genora o Erevana, 1500 m, 17. Y. 1971, Tobias (St. Petersburg). - 1, Tsakhkadzor, 2000 m, No. 139, 4.6.198 0, leg. J. Papp Budapest). - Aus Kasachstan: 2 Karaganda. S Sch. - Arka, pojima Tally- Manaka, Tobias, 21. u. 23.5.195 9 (St. Petersburg). Ohne Fundortangabe:, " Sammlg. Hiendlmayr 4 / 820 " (München). -, " Coll. Förster, don. Mayr " (Wien). - Es liegen ferner noch leicht abweichende 9 und 4 aus Irland, Italien, Bulgarien, Litauen und Russland vor, die nicht als Paratypen gekennzeichnet sind. Perilitus strophosomi ist ein solitärer Imaginal-Parasit von Strophosomus melanogrammus FÖRSTER, wurde aber anscheinend noch nicht gemeinsam mit dem vom selben Wirt bekannten Rilipertus intricatus (RUTHE) gefunden. Die Art ähnelt ausserodentlich P. aethiops, doch lässt vor allem die Verschiedenheit der Habitats der Wirte (und damit natürlich auch der Parasiten) vermuten, dass es sich um verschiedene Arten handelt. Ausserdem ist P. strophosomi etwas schlanker als P. aethiops, was vor allem bei den Beinen und dem ersten Hinterleibstergit der Fall ist, die Bohrerscheiden sind etwas länger, die Schläfen stärker gerundet und das Gesicht stärker gekörnt. Sehr nahe steht der Art auch Perilitus stenocari.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFC3FFC900EDE5EFFBDCFACF.taxon	description	Pronotum wabig gerunzelt, an den Seiten oben glatt, die krenulierte Querfurche dort in der Runzelung integriert. Mittellobus des Mesoscutum ziemlich dicht haarpunktiert, die Seitenloben weitgehend glatt, die Notauli krenuliert, ihr gemeinsames Runzelfeld hinten schmal abgestutzt. Praescutellarfurche mit schwachem Mittelkielchen, das Scutellum glatt, konvex, sein Endgrübchen meist klein. Sternauli als flache, dicht körnig-runzlige, in der Mitte verbreiterte Furchen ausgebildet, die Mesopleuren darüber weitgehend glatt und glänzend. Sternalfurche tief, krenuliert. Metapleuren und Propodeum relativ grob wabig gerunzelt mit unregelmässigen Leistchen, das Propodeum im Profil ziemlich klobig, hinten ausgehöhlt. – Im Vorderflügel ist die Radialzelle relativ kurz, stumpf zugespitzt, der Metakarp nur wenig mehr als halb so lang wie das Stigma. Der Radius tritt etwas hinter der Mitte aus dem Stigma aus. – Beine schlank. Hinterhüften leicht chagriniert, fast glatt. Hinterfemora 5 - 6 mal so lang wie breit, die Längen von Femur: Tibia: Tarsen der Hinterbeine verhalten sich ungefähr wie 1: 1,4: 1,2. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 296) schlank, mehr als doppelt so lang wie maximal, und ca. siebenmal so lang wie minimal breit, seine wenig vortretenden Stigmen kurz hinter der Mitte, auf der Oberfläche relativ grob und zum Teil unregelmässig längsgestrichelt, seine oberen Seitenleistchen vorn einander genähert – sie bilden dadurch seitlich kleine flache Glymmen. Legebohrer nur ganz schwach gebogen, fast gerade, allmählich zugespitzt, eine subapikale Dorsalkerbe kaum erkennbar. Bohrerscheiden meist etwas kürzer als die Hinterfemora. Die Färbung ist recht variabel. Generell ist der mittlere Körper (etwa vom Mesothorax bis zu den basalen Hinterleibsgliedern) dunkel, wie auch die Fühlergeissel und das Stemmaticum. Kopf und Abdomenende sind meist wie die Beine hellgefärbt, doch sind die Grenzen zwischen Hell und Dunkel bei den einzelnen Exemplaren etwas verschoben.: Vorderflügel 2 mm lang, der Körper knapp ebensolang, die Antennen (Abb. 297) etwas länger, mit 24 Gliedern, zur Spitze allmählich, doch stark verschmälert; ansonsten dem sehr ähnlich, doch fast durchwegs braun gefärbt, nur die Beine und die Tegulae gelbbraun. Holotypus:, Deutschland, Mark Brandenburg, Eberswalde, leg. E. Dieckmann; Käfer gesiebt 11.02.197 4, Larve geschlüpft 17.02.197 4, Imago geschlüpft 28.02.197 4. Mit Wirtskäfer (Bagous tempestivus) und Parasitenkokon. (Müncheberg). - Paratypen: 1, wie Holotypus (Müncheberg). - 1, Schottland, Beinn Eighe, NNR, W. Ross, NH 0064., Mal. Tr., Native pine, 7.198 9, I. MacGowan, NMSZ 1992.143 " (Edinburgh). - 1, wie vor., nur " 7.1988 " (München). - 2, England, Wiltshire, Savernake Forest, SU 214671, Mal. Tr., 31.5. - 13.6. und 13.6. - 4.7.1990 (Edinburgh). - 1, England, Norfolk, Santon Downham, TL 818883, Mal. tr., heath with birch and pine. 6. - 20.7.1985, J. Field (Edinburgh). - 1, Albanien-Expedition des DEI, Lurja östl. Kurbneshi, 19. - 24.7.196 1, Kunora e Lures, 1400 - 2000 m (Müncheberg). - 1, Bulgarien, Rodopi, Nikolovo, 13.6.197 6, A. Zaykov (Leiden). - 3, Bulgarien, Rodopi, schwer leserlich, A. Zaykov, 27.4.197 7, 15.5.197 8 und 15.6.198 5 (Leiden, München). - 1, Bulgarien, Rodopi, h. Izgrev, 14.7.197 7 A. Zaykov, (Leiden). - 1, Bulgarien, Rodopi, Avren, 18.5.197 8, A, Zaykov (Leiden). - 1, Bulgarien, Kostrabrod, 22.5.198 0, A. Zaykov (Leiden). - 2, Moldawien, 1996, Lobodenko (Minsk, München). - 1, Weissrussland, Minsk, Mikhanovitchy, Alnetum, Y. Lobodenko leg. 7.7.199 4 (Minsk). - 1, Weissrussland, Khojniky, Chernobyl zone M. t., A. Tereshkin leg. 25.5.199 3 (Minsk). Perilitus thyellae ist ein solitärer Imaginalparasit des Rüsselkäfers Bagous tempestivus HERBST. Die Art steht P. cerealium ausserordentlich nahe. Die sehr subtilen Unterschiede von P. thyellae gegenüber P. cerealium, die oft ein sorgfältiges Studium erfordern, sind u. a.: Die etwas schlankeren basalen Glieder der Fühlergeissel, wobei deren erstes Glied ein wenig länger als das zweite ist, die etwas kürzeren Antennen und die geringere Zahl ihrer Glieder (19 - 22 gegenüber 22 - 23), die geringere Breite des ein wenig kräftiger gerunzelten Gesichts und vor allem des Clypeus, die kleinen Ocellen, die in nicht so flachem Dreieck stehen wie bei P. cerealium, und die zwar ebenfalls glänzenden, aber ganz fein chagrinierten Hinterhüften. Grosse Ähnlichkeit besteht auch zwischen dieser Art und Perilitus rutilus, ein Zeichen, dass Microctonus als von Perilitus getrennte Gattung nicht haltbar ist. Zum Namen: " Thyella " ist der Name einer Harpyie in der altgriechischen Mythologie.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
03F23953FFCCFFC800EDE2B3FDD6FBF8.taxon	description	: Vorderflügel 1,4 - 1,7 mm lang. Körper von ähnlicher Länge, die Antennen (Abb. 298) ein wenig kürzer, mit 21 (2) Gliedern, ihre Geissel überall fast gleich dick, zur Basis und zur Spitze nur wenig verschmälert, die ersten beiden Geisselglieder ca. 2 ⅓ mal, die subapikalen Glieder ca. 1 ¾ mal so lang wie breit. – Kopf (Abb. 299) hinter den Augen nicht sogleich verschmälert. Augen relativ klein, ihr kleiner Durchmesser etwa gleich der Schläfenbreite. Ocellen und Stemmaticum klein, POL ca. ¾ OOL. Scheitel und Stirn glatt und glänzend, fast unbehaart. Gesicht (Abb. 300) äusserst fein körnig gerunzelt, viel feiner als bei P. fagi und dadurch mit Seidenglanz. Clypeus glatt, nicht so stark konvex wie bei P. fagi, sein Vorderrand in der Mitte fast gerade, schmal aufgebogen. Occipitalcarina sehr schwach ausgebildet, in der Mitte breit unterbrochen. Pronotum, Mesoscutum, Notauli, Scutellum und Mesopleuren ähnlich P. fagi. Sternalfurche tief, tiefer als bei P. fagi. Propodeum etwas kürzer und seine hintere Aushöhlung etwas höher als dort. – Flügelgeäder und Beine ähnlich P. fagi. Erstes Hinterleibstergit (Abb. 301) stark nach hinten verbreitert, seine Stigmen kaum hervortretend, 1,6 mal so lang wie maximal breit und 4,2 mal so lang wie minimal breit, seine Oberfläche sehr fein und dicht längsgestrichelt, die Strichelung vorn in kaum angedeuteten Dorsopen entspringend, der Petiolus oben schmal, nach unten breiter. Legebohrer gerade oder schwach ventrad gebogen, eine subapikale Dorsalkerbe kaum angedeutet. Bohrerscheiden knapp so lang wie die Hinterfemora. Grundfärbung hell, Fühlergeissel, Stemmaticum, Meso- und Metanotum sowie Propodeum dunkelbraun, der Hinterleib am Ende mehr oder weniger verdunkelt. Flügelgeäder hellbraun.: Antennen mit 23 (1) oder 24 (1) Gliedern. Kaum vom des P. fagi zu unterscheiden, da das erste Hinterleibstergit ebenso schmal ist wie dort, allerdings weniger grob gestrichelt. Körper dunkel gefärbt, auch der gesamte Hinterleib. Die Beine sind an der Basis mehr oder weniger weit verdunkelt. Holotypus:, " ex Apion virens, W. Stein leg. 3.72 " ohne Fundortangaben (Ottawa). - 2, 3, wie Holotypus (Aeschlimann, Ottawa, München). Eine der kleinsten Perilitus - Arten, ein Parasit des an Klee (Trifolium) lebenden kleinen Rüsselkäfers Apion virens HERBST.	de	Haeselbarth, E. (2008): Zur Braconiden-Gattung Perilitus NEES 1818 3. Beitrag Die Arten ohne ausgebildetem ersten Cubitus-Abschnitt (Hymenoptera, Braconidae). Linzer biologische Beiträge 40 (2): 1013-1152, DOI: 10.5281/zenodo.5429994
