taxonID	type	description	language	source
03E487F3FFAEFFB0FEC8BC3DFC59FAB1.taxon	description	Móczár hat diese Synonymie bereits publiziert, aber bei Schwenke fehlt das von Kiss beschriebene Taxon. Die Diagnose von A. albitarse bei Schwenke enthält einen Lapsus: Nicht beim ♀, sondern beim 3 sind die Hintertarsen weiss.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFAEFFB1FEC8BDCAFBA0F9B3.taxon	description	Beschreibung ♀: Körperlänge 8 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des 1452 Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,3 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral kaum verengt, 0,58 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,88 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,8 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf in der Regel mit glattem, Stirn mit fein gekörneltem Grund. Clypeus fast flach, zentral sehr spärlich punktiert, sonst wie das Gesicht deutlich dicht punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangen fein gestreift. Stirn über den Fühlergruben eingedrückt, dort unpunktiert, dorsal und im Bereich der inneren Orbiten mässig dicht punktiert. Scheitel fein und sehr zerstreut punktiert. Schläfen fein mässig dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median vollständig, etwas nach unten geknickt. Geissel 40 - gliedrig, schlank fadenförmig, das zweite Glied 3,3 - mal so lang wie breit. Thorax und Propodeum mit glattem Grund. Pronotum lateral sehr fein und sehr zerstreut punktiert. Mesoscutum fein und mässig dicht bis zerstreut punktiert, Notauli schwach angedeutet. Meso- und Metapleuren sehr fein und sehr zerstreut punktiert, Speculum und Bereich vor dem Speculum glatt. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Art etwas nach vorne durchgebogen. Radialzelle schlank, 3,2 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, rautenförmig, der rücklaufende Nerv wenig vor der Mitte ansetzend (Abb. 6). Nervulus deutlich postfurcal. Nervellus etwas recliv, bei 0.8 deutlich gebrochen, der vordere Ast nach innen gebogen. Beine schlank, Hinterfemora 4,3 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen mässig breit, Vorderklauenglieder 2,4 - mal so lang wie breit. Klauen deutlich lang gekämmt, mit etwa fünf Kammzähnen (Abb. 28). Propodeum fast vollständig gefeldert, mit sehr feinen Haarpunkten. Area basalis trapezförmig, breiter als lang, von der Area superomedia nicht vollständig getrennt. Area superomedia 2,5 - mal so lang wie breit, 1,7 - mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris 0,7 - mal so lang wie breit. Laterale Längsleisten frontal verloschen. Erstes Gastertergit 2,4 - mal, zweites Tergit 1,1 - mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, mit sehr feinen Haarpunkten und einer schwachen Mittellängsfurche. Bohrerklappen vollständig behaart, 6,1 - mal so lang wie hoch, 0,8 - mal so lang wie ein Hinter-Basitarsus, Dorsalkante fast gerade, Ventralkante median etwas vorgerundet, distal deutlich aufgebogen. Körper überwiegend schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkelbraun) und Wangenraum gelb, letzterer mit einem gelben Strich bis hinter die Augen. Clypeus apical etwas aufgehellt. Fühlerbasis gelbbraun, Scapus dorsal dunkelbraun, Geissel median und apical verdunkelt. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma mittelbraun. Beine gelbrot, Vorder- und Mittelcoxen und alle Trochanteren gelb, Hinterfemora apical braun überlaufen, Hintertibien apical zu 0,2 dunkelbraun, Hintertarsen nicht besonders verdunkelt. Erstes Gastertergit apical schmal gelb. Zweites Tergit apical dreieckig gelbrot, die Spitze des Dreiecks nach vorne etwa bis zur Mitte des Tergits reichend. Drittes oder drittes und viertes Tergit dorsal gelbrot, lateral braun. Hintere Tergite überwiegend dunkelbraun bis schwarz, caudal jeweils breit gelb gerandet (vespoid). Gastersternite gelb. 3 unbekannt. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1 ♀ Irland (Dublin), 1 ♀ Nürnberg / D (ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFAFFFB6FEC8BEC4FC7FFE3C.taxon	description	Trotz der starken Beschädigung lässt sich der Typus determinieren; er entspricht der bisherigen Interpretation der Art (SCHWENKE 1999: 20).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA8FFB7FEC8BA5FFB3FFCB8.taxon	description	Beschreibung ♀: Körperlänge 7 mm. Schläfen 0,6 - mal so lang wie die Breite der Augen, deutlich verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem Scutellum. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,9 - 1,1 - mal breit wie der Durchmesser eines Lateralocellus. Gesicht ventral nicht verengt, 0,55 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus so lang wie breit. Wangenraum halb so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Basalhälfte der Mandibeln runzlig punktiert. Wangen und Gesichtsorbiten (fast ganz) fein gestreift. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus deutlich vorgerundet, zentral sehr zerstreut punktiert, an den Rändern mässig dicht bis dicht punktiert, Apicalrand vorgerundet. Gesicht dicht und stellenweise etwas runzlig punktiert. Stirn ventral etwas eingedrückt, median fast oder ganz flach, dorsal sehr fein gekörnelt und stellenweise sehr fein quergerieft. Stirn hinter den Ocellen glatt, sonst sehr fein sehr zerstreut punktiert. Schläfen an den Orbiten schmal glatt, sonst mässig dicht bis dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median verloschen. Geissel schlank fadenförmig, 37 - gliedrig (nach 1 ♀ aus Coll. Schwenke), zweites Glied 2,8 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren frontal und ventral und Metapleuren fein zerstreut punktiert. Notauli angedeutet. Scutellum gerundet. Speculum und grössere Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Art distal gerade. Radialzelle 2,6 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief (Abb. 7). Nervulus interstitial. Nervellus fast vertical. Beine schlank, Hinterfemora 4,2 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3 - mal so lang wie breit. Hinterklauen relativ schlank, basal mit 3 spitzen Kammzähnen (Abb. 29). Propodeum vollständig gefeldert, alle Felder sehr fein zerstreut punktiert auf glattem Grund. Area basalis lang gestielt (bei 1 ♀ aus Coll. Schwenke schmal trapezförmig). Area superomedia 1,4 - mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 0,95 - mal so lang wie die Area petiolaris, diese 0,85 - mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,5 - mal, zweites 1,1 - mal so lang wie breit. Postpetiolus mit deutlicher Mittellängsfurche. Zweites Gastertergit fast glatt, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Bohrerklappen überall fein behaart, 3,0 - mal so lang wie hoch, 0,75 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante wenig gerundet, Ventralkante deutlich gerundet. 1454 Kopf überwiegend schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne verdunkelt), Clypeus, Wangen (breit), innere Orbiten (bis zur Mitte der Stirn) und äussere Orbiten (schmal) gelbrot. Fühler dunkelbraun, im Bereich des Annellus aufgehellt. Prothorax schwarz, Collum, Schulterbeulen (gross), Tegulae und Flügelbasis gelb. Mesoscutum schwarz, caudal stellenweise rotbraun überlaufen. Scutellum überwiegend dunkel rotbraun. Mesopleuren ganz gelbrot, nur dorsal schwarz gefleckt oder fast ganz schwarz. Metapleuren und Propodeum schwarz. Beine gelbrot, Coxen und Trochanteren der Vorder- und Mittelbeine gelb. Hintertibien median breit weissgelb, basal und apical schmal schwarz, der apicale Ring 0,1 - mal so lang wie die Tibia, deutlich kürzer als die Breite der Tibia. Hintertarsen gelbbraun, Basitarsus basal breit weissgelb. Pterostigma median hell ockergelb, an den Rändern deutlich verdunkelt. Gaster schwarz, alle Tergite caudal schmal gelblich. Bohrerklappen schwarz. Beschreibung 3: Genitalklappen apical zugespitzt, 0,60 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Gesicht gelb. Pronotum lateral fast ganz, Meso- und Metapleuren ganz gelbrot. Sonst dem ♀ ähnlich.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA9FFB7FEC8BBC0FB8FFB14.taxon	description	Die Art ist als Hyperparasit von Hypera - Arten (Curculionidae) (via Bathyplectes sp., Ichneumonidae) bekannt. SCHWENKE (1999: 43) führt weitere Synonyme an. Da FITTON den Typus revidiert und den Namen arenarius (HALIDAY) als gültigen Namen für eine Art der Gattung Mesochorus benutzt hat, ist Artikel 23.9.1.1 der Nomenklaturregeln nicht erfüllt und M. arenarius kann nicht als nomen oblitum angesehen werden.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA9FFB5FEC8BCA4FD46FC56.taxon	description	1455 ren Exemplare (aus P. polyzonias) zu M. anthracinus gestellt, aber der Holotypus dieser Art weicht in der Zähnung der Klauen und möglicherweise auch im Wirtsspektrum von M. atriventris ab (siehe bei M. anthracinus). Beschreibung ♀: Körperlänge 3,5 - 7,5 mm. Schläfen 0,6 - mal so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berühungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,8 - 0,9 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral kaum verengt, 0,55 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,1 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,4 - 0,5 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Mandibeln auf der basalen Hälfte nicht gestreift, stellenweise glatt, sonst fein punktiert. Wangenraum und untere Hälfte der Gesichtsorbiten fein gestreift. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus relativ gross, deutlich vorgerundet (fast nasenförmig), zentral sehr zerstreut punktiert, an den Seiten deutlich dicht punktiert, Apicalrand deutlich vorgerundet. Gesicht überwiegend deutlich dicht und etwas runzlig punktiert, mit deutlichem Mittellängskiel, oft dorsolateral etwas eingedrückt und mit einigen Runzeln. Stirn über den Fühlergruben eingesenkt, median flach und glatt, lateral stellenweise sehr fein gekörnelt. Scheitel hinter den Ocellen glatt, lateral fein zerstreut punktiert. Schläfen fein und mässig dicht bis dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median sehr fein, etwas nach ventral geknickt, oder verloschen. Geissel 37 - gliedrig (bei 1 ♀ von 5,3 mm Körperlänge), schlank fadenförmig, apical zugespitzt, zweites Glied 2,6 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren frontal und ventral und Metapleuren fein zerstreut punktiert. Notauli wenig angedeutet. Mesoscutum dorsal-subcaudal dichter punktiert. Scutellum gerundet. Speculum und grosse Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Art distal etwa gerade. Radialzelle 2,6 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief (Abb. 8). Nervulus interstitial. Nervellus recliv. Beine schlank, Hinterfemora 3,9 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,2 - mal so lang wie breit. Hinterklauen deutlich gekämmt, basal und median mit 4 Kammzähnen (Abb. 30). Propodeum vollständig gefeldert, in den Feldern überwiegend glatt, Area petiolaris etwas gerunzelt. Area basalis schmal trapezförmig, dreieckig oder kurz gestielt. Area superomedia 1,9 - mal so lang wie breit, so lang wie die Area petiolaris, Costulae vor der Mitte. Area petiolaris etwa so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,5 - mal, zweites Tergit 1,2 - mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet, teilweise mit kleiner Mittellängsfurche. Zweites Gastertergit fast ganz glatt. Bohrerklappen vollständig behaart, 2,7 - mal so lang wie hoch, 0,9 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante und Ventralkante gerundet. Kopf überwiegend schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Apicalrand des Clypeus, Gesichtsorbiten ventral (breit), Schläfen ventral und Stirnorbiten fast über die ganze Länge (breit und recht auffällig) gelb. Clypeus gelb oder mehr oder weniger ausgedehnt dunkelbraun. Gesicht ventral teilweise gelb überlaufen. Gesichtsorbiten dorsal gelb bis schwarz. Scapus und Pedicellus dunkelbraun, Geissel gelbbraun. Prothorax überwiegend dunkelbraun, an den Rändern gelbrot, oder fast ganz gelbrot. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Mesoscutum schwarz, teilweise caudal gelbrot überlaufen. Scutellum gelbrot oder schwarz. Meso- und Metapleuren gelbrot, oder Mesopleuren dorsal braun überlaufen oder fast ganz dunkel und Metapleuren dunkelbraun. Beine gelb bis gelbrot, Hintertibien median breit weissgelb, basal und apical schmal schwärzlich, der apicale Ring 0,1 - mal so lang wie die Tibia, deutlich kürzer als die Breite der Tibia. Hintertarsen gelbbraun, die Glieder jeweils apical schmal verdun- 1456 kelt. Pterostigma median sehr hell ockergelb, an den Rändern verdunkelt. Propodeum schwarz, selten lateral und caudal rot gezeichnet. Gaster schwarz, die Tergite jeweils caudal schmal gelblich gerandet. Bohrerklappen schwarz. Beschreibung 3: Genitalklappen apical zugespitzt, 0,6 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,2 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Clypeus und Gesicht ganz gelb. Meso- und Metapleuren immer gelbrot. Sonst dem ♀ ähnlich. W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Swammerdamia caesiella (HÜBNER) (Yponomeutidae) (Edinburgh); Anthophila fabriciana (LINNAEUS) (Choreutidae) (via Diadegma fabricianae HORSTMANN & SHAW, Ichneumoniodae) (Edinburgh); Archips rosana (LINNAEUS) (Tortricidae) (via Microgasterinae) (Horstmann); Choristoneura hebenstreitella (MÜLLER) (Tortricidae) (Horstmann); Tortrix viridana LINNAEUS (Tortricidae) [via Microgaster hospes MARSHALL, Braconidae, und Phytodietus polyzonias (FORSTER), Ichneumonidae] (Horstmann). Über M. atriventris als Hyperparasit von T. viridana finden sich kurze Notizen bei HORSTMANN (1971: 237; 1984: 80). In der erstgenannten Publikation wird die Art fälschlich als M. orbitalis HOLMGREN angeführt (siehe bei dieser Art). Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Gainesville, ZSM), Irland (Dublin, Gainesville), England (Edinburgh, Gainesville), Deutschland (Horstmann, ZSM), Österreich (Gainesville), Norditalien (ZSM) und den USA (Gainesville).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFABFFBAFEC8BBE0FE12FCC7.taxon	description	Beschreibung ♀: Körperlänge 6,5 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, im Profil von oben ziemlich gerade, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem caudalen Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,1 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Wangenraum 0,5 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Unterer Mandibelzahn etwas länger als der obere. Kopf mit glattem, Scheitel und Schläfen mit sehr fein gekörneltem Grund. Clypeus relativ gross, wenig gerundet, deutlich mässig dicht punktiert, Apicalrand deutlich vorgerundet. Wangenraum gestreift. Gesicht deutlich dicht punktiert. Stirn mit schwacher Mittellängsfurche und daneben mit schwachen Längswülsten, dorsal deutlich zerstreut punktiert und sehr fein quergerieft, ventral verdeckt. Scheitel hinter den Ocellen fast glatt, sonst fein zerstreut punktiert. Schläfen deutlich dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median sehr fein, etwas nach unten geknickt. Geissel sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 4,1 - mal so lang wie breit, Geisselspitzen abgebrochen. Thorax und Propodeum mit glattem Grund. Pronotum lateral sehr fein zerstreut punktiert, Mesoscutum deutlich fein zerstreut punktiert, Notauli verloschen. Scutellum fast glatt. Mesopleuren fast glatt, nur an den Rändern fein zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Areola punktförmig sitzend, schief (Abb. 9). Nervulus interstitial. Nervellus etwas recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,8 - mal so lang wie hoch. Klauen nicht verlängert, basal mit fünf eng gestellten Kammzähnen (Abb. 31). Propodeum fein sehr zerstreut punktiert, vollständig gefeldert. Area basalis schmal, caudal mit zusammenlaufenden Seitenleisten (fast gestielt). Area superomedia frontal spitz, 2,4 - mal so lang wie breit, 1,5 - mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae weit vor der Mitte. Area petiolaris so lang wie breit, innen zerflossen gerunzelt. Erstes Gastertergit 3,4 - mal, zweites Tergit 1,2 - mal so lang 1457 wie breit. Postpetiolus gerundet, ohne Längsfurche, weitgehend glatt. Bohrerklappen vollständig behaart, 0,9 - mal so lang wie ein Hinter-Basitarsus, Dorsalkante distal sehr wenig, Ventralkante distal deutlich aufgebogen. Körper überwiegend gelbbraun. Mandibeln gelb, Zähne dunkel. Ocellarraum und Scheitel hinter den Ocellen schwarz. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Mesoscutum mittelbraun bis dunkelbraun, mit drei schwärzlichen Längsstreifen (also relativ dunkel). Scutellum abgesetzt hellrotbraun. Pterostigma braun, proximal und distal relativ breit aufgehellt. Beine gelbbraun. Hintertibien basal schmal und apical zu etwa 0,25 schwärzlich. Hintertarsen hell. Erstes Gastertergit schwarz. Zweites Tergit schwarz, caudal etwa zu 0,2 mit einem gelbbraunen Querband (dieses median etwas bogenförmig verbreitert). Hintere Tergite gelb, etwas gelbbraun überlaufen. 3 unbekannt.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA4FFBBFEC8BB10FC6FF9E0.taxon	description	Beschreibung ♀: Körperlänge 5 - 6 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem frontalen Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,9 - 1,0 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten nicht verengt, 0,57 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,0 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,5 - mal so breit wie Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, fast flach, zentral unpunktiert, an den Rändern deutlich mässig dicht punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangenraum und Mandibelbasis fein gestreift, untere Gesichtsorbiten deutlich gestreift. Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn mit deutlicher medianer Längsfurche, submedianen Längswülsten, lateral über den Fühlergruben deutlich eingedrückt und glatt, dorsolateral fein quergerieft und zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, lateral sehr fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median verloschen. Schläfen fein zerstreut punktiert. Geissel etwa 39 - 1458 gliedrig, sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 4,2 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral sehr fein sehr zerstreut punktiert. Mesoscutum fein zerstreut punktiert, Notauli angedeutet. Scutellum gerundet, sehr fein sehr zerstreut punktiert, basal kurz gerandet. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum glatt, Mesopleuren sonst fein zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Art distal fast gerade. Radialzelle 2,6 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend oder kurz gestielt, schief (Abb. 10). Nervulus interstitial oder sehr wenig postfurcal. Nervellus vertical oder wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,8 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,9 - mal so lang wie breit. Hinterklauen schlank, deutlich mässig lang gekämmt, basal mit etwa 4 eng gestellten Kammzähnen (Abb. 32). Propodeum deutlich und vollständig gefeldert, in den Feldern sehr fein zerstreut punktiert, in der Area petiolaris fein gerunzelt. Area basalis trapezförmig, 1,5 - 2,0 - mal so lang wie breit. Area superomedian 2,2 - mal so lang wie breit, 1,7 - mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris 0,9 - 1,0 - mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,7 - mal, zweites Tergit 1,0 - mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, mit kleiner Mittellängsfurche. Bohrerklappen auf der Fläche kaum behaart, an den Rändern deutlich behaart, 9,5 - mal so lang wie hoch, 1,2 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen. Körper überwiegend gelbbraun, Ausdehnung der dunklen Zeichnung variabel. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), innere Orbiten, Schulterbeulen, Subalarwülste und Tegulae gelb. Am Kopf nur der Ocellarraum schwarz oder zusätzlich Stirn median, Scheitel dorsal, Occiput dorsal und Schläfen dorsal schwarz. Am Thorax Mesoscutum nur frontal verdunkelt oder fast ganz schwarz, nur Notauli aufgehellt. Scutellum gelbbraun oder dunkelbraun. Mesopleuren teilweise dorsal-frontal verdunkelt. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Vorder- und Mittelcoxen und – trochanteren gelb. Hintertibien median breit weissgelb, basal schmal, apical deutlich schwärzlich, Ring etwa 0,2 - mal so lang wie die Tibia beziehungsweise zweimal so lang wie die Breite der Tibia in diesem Bereich. Hintertarsen hellbraun. Propodeum dorsal hellbraun bis schwarz, teilweise an den Rändern aufgehellt. Erstes und zweites Gastertergit schwarz, das erste caudal sehr schmal, das zweite caudal etwa zu 0,2 gelblich bis hellrot. Die folgenden Tergite und Sternite gelbbraun, die Tergite lateral selten hellbraun überlaufen. Beschreibung 3: In der Skulptur dem ♀ sehr ähnlich, in der Färbung wie helle ♀♀. Genitalklappen schlank, etwa parallelseitig, apical stumpf, aber nicht löffelförmig verbreitert, etwa 16 - mal so lang wie subapical hoch, 0,7 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,6 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Cimbex femoratus (LINNAEUS) (Cimbicidae) [via Olesicampe clandestina (HOLMGREN), Ichneumonidae] (ZSM); Trichiosoma lucorum (LINNAEUS) (Cimbicidae) (ZSM). Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Lund, Stockholm, ZSM) und Deutschland (ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA5FFB9FEC8BE3BFDD8F9FD.taxon	description	Kiss beschreibt M. novus nach mindestens 2 ♀♀ von Borosjenö und Kelenföld (bei Budapest) und M. dioszeghyi nach mindestens 1 ♀ von Borosjenö. In der Sammlung befinden sich unter M. novus je 1 ♀ von Borosjenö (ohne Fangdatum) und Kelenföld (Etiketten von MÓCZÁR 1968: 184 für die Syntypen 2 und 4 zitiert; Nummerierung der Typen nach Móczár), unter M. dioszeghyi 2 ♀♀ von Borosjenö aus dem Jahr 1927 (Etiketten von Móczár für die Syntypen 1 und 3 zitiert). Móczár vereinigt beide Typenserien unter dem Namen M. dioszeghyi, ignoriert das Taxon M. novus (obwohl er den Namen bei dem Syntypus 2 zitiert) und legt für M. dioszeghyi den Syntypus 1 als Lectotypus fest. Hier wird das von Móczár als Syntypus 2 angeführte ♀ als Lectotypus von M. novus festgelegt. Beide Typenserien enthalten zwei Arten: Die jeweiligen Lectotypen gehören zu M. crassimanus und stimmen hinreichend gut mit den Beschreibungen überein, die jeweiligen Paralectotypen gehören zu M. vitticollis (HOLMGREN) und weichen von den Beschreibungen mehr oder weniger deutlich ab. Móczár beschreibt diese Situation, zieht daraus aber keine Schlüsse. Er synonymisiert M. dioszeghyi mit M. hungaricius SZÉPLIGETI, was daran liegt, dass auch die Typenserie (3 ♀♀) von M. hungaricus die Arten M. vitticollis und M. crassimanus enthält: Der Lectotypus aus Pilismarót (bei Esztergom / HU) (derzeit unauffindbar) gehörte anscheinend zu M. vitticollis (SCHWENKE 1999: 84), ein Paralectotypus aus Velejte (bei Miskolc / HU) zu derselben Art, ein weiterer Paralectotypus aus Varannó (= Vranov / Presov / SK) zu M. crassimanus. Beschreibung ♀: Körperlänge 5 - 6 mm. Schläfen im Profil von oben gerade, 0,5 - mal so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der frontalen Hälfte des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,9 - 1,0 - mal so lang wie der Durchmesser eines Lateralocellus. Gesicht nach unten etwas verengt, 0,57 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,0 - mal so breit wie hoch. Wangenraum 0,5 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Mandibeln basal und Wangen fein gestreift. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, etwas gerundet, zentral unpunktiert, an den Rändern deutlich zerstreut punktiert, Apicalrand wenig gerundet. Gesicht mit glattem Mittellängswulst, sonst deutlich mässig dicht punktiert. Stirn mit schwach angedeuteter Mittellängsfurche 1460 und Sublateralwülsten, über den Fühlergruben etwas eingesenkt, glatt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst fein zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median nach unten geknickt oder verloschen. Geissel 40 - gliedrig, schlank fadenförmig, distal deutlich zugespitzt, zweites Geisselglied 3,3 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Meso- und Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Notauli schwach angedeutet. Scutellum gerundet. Speculum glatt. Mesopleuren dorsal-frontal fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigma ansetzend. Radialzelle 2,7 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, sehr schief (Abb. 11). Nervulus etwa interstitial. Nervellus deutlich incliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,8 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3 - mal so lang wie breit (Abb. 26). Klauen basal und median kräftig gekämmt, mit vier relativ weit von einander entfernten Kammzähnen, der distale Kammzahn deutlich kürzer als der Apicalzahn (Abb. 33). Propodeum deutlich und vollständig gefeldert, auf glattem Grund sehr fein und sehr zerstreut punktiert. Area basalis etwa zweimal so lang wie breit, trapezförmig. Area superomedia 2,0 - mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 1,3 - mal so lang wie die Area petiolaris. Area petiolaris so lang wie breit, länger als die hinteren Seitenfelder. Erstes Gastertergit 2,9 - mal, zweites Tergit 1,1 - mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet oder mit feiner Längsfurche. Zweites Tergit zentral unpunktiert, an den Rändern mit sehr feinen Haarpunkten. Bohrerklappen 6,5 - mal so lang wie hoch, 0,85 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen und Schläfen ventral gelb. Clypeus, Gesicht, Stirn und äussere Orbiten dorsal gelbrot, Gesicht teilweise median braun überlaufen. Ocellendreieck, Scheitel und Dorsalhälfte der Schläfen ausserhalb der Orbiten sowie Occiput dorsal schwarz. Fühler gelbrot. Thorax schwarz. Collum gelbrot. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma zentral kaum pigmentiert, hell ockergelb, Ränder etwas dunkler. Pronotum dorsal-lateral, Bereich der Notauli, Scutellum lateral und apical und die Ränder der Mesopleuren teilweise rotbraun überlaufen. Beine gelbrot. Coxen und Trochanteren der Vorder- und Mittelbeine gelb. Hintertibien median breit weissgelb, basal und apical schmal hell- bis mittelbraun, der apicale Ring 0,15 - mal so lang wie die Tibia beziehungsweise etwa so lang wie die Tibia apical breit. Propodeum schwarz. Erstes Gastersegment schwarz, caudal schmal gelb. Zweites Tergit schwarz, caudal zu 0,3 gelbrot. Die folgenden Tergite gelbrot, teilweise das dritte Tergit lateral dunkel gefleckt. Bohrerklappen schwarz. 3 unbekannt. W i r t s a n g a b e b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Agonopterix heracliana (LINNAEUS) [syn. applana (FABRICIUS), Elachistidae] (ZSM). Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Stockholm), Deutschland (ZSM), Slowakei und Rumänien (Budapest) und Norditalien (ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA7FFBEFEC8BE19FC25FCB8.taxon	description	1461 ♀ Bohrerklappen 1,1 - 1,3 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus; beim 3 Gesicht ganz gelbrot. Da C. J. Zwakhals derzeit über M. curvulus arbeitet, wird hier von einer Revision abgesehen. Dagegen soll das Wirtsspektrum diskutiert werden. DASCH (1971: 246) gibt Miridae (Heteroptera), Chrysomelidae (Coleoptera), Geometridae und Noctuidae (Lepidoptera) als Primärwirte an. Um dies zu überprüfen, wurde das von Dasch determinierte Material in Gainesville und Ottawa revidiert. In Ottawa befindet sich eine längere Serie, die aus verschiedenen Gattungen der Miridae gezogen worden ist und zu M. curvulus gehört. Die Tiere wurden vermutlich von C. C. Loan bei Belleville / Ontario gezüchtet, sind aber sehr unvollständig etikettiert, während sich die von Dasch publizierte Liste auf dieses Material bezieht, aber viel vollständiger ist. Diese Wirte werden durch DAY (2002) bestätigt. Dagegen gehören in Ottawa 3 ♀♀ aus Phyllotreta striolata (FABRICIUS) (Chrysomelidae) zu M. tipularius (siehe bei dieser Art) und 1 ♀ aus Melanolophia imitata (WALKER) (Geometridae) zu M. discitergus. Offensichtlich sind Miridae die Primärwirte von M. curvulus, während die anderen Wirtsangaben irrig sind.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA0FFBFFEC8BBC0FCC1FEA5.taxon	description	DASCH (1971: 219 f.) beschreibt die Art ausführlich unter dem Namen M. dimidiatus. Sie ist durch die distal nicht verdunkelten Hintertibien gekennzeichnet. Die Hinterklauen sind beim ♀ fast über die ganze Länge dicht gekämmt (etwa acht kurze Kammzähne, ein sehr charakteristisches Merkmal) (Abb. 34), beim 3 anscheinend ungekämmt (Abb. 35). Diese Art wird von verschiedenen Autoren als Hyperparasit von Blattwespen unter dem	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA0FFBFFEC8BBC0FCC1FEA5.taxon	description	PSCHORN- WALCHER 1978: 159 ff.; EICHHORN 1988: 126 f.) oder M. globulator (ZINNERT 1969: 196) angeführt. Diese Angaben gehen auf Fehlinterpretationen der genannten	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA0FFBFFEC8BBC0FCC1FEA5.taxon	description	W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Aus Europa: Nematus pavidus SERVILLE (Tenthredinidae) (3 Serien; Edinburgh, ZSM); N. salicis (LINNAEUS) (Tenthredinidae) (via Olesicampe sp., Ichneumonidae) (ZSM); N. spiraeae ZADDACH (Tenthredinidae) [via Olesicampe erythropyga (HOLMGREN), Ichneumonidae] (2 Serien, ZSM); Pristiphora erichsonii (HARTIG) (Tenthredinidae) (vermutlich via Lethades erichsonii HINZ und / oder Olesicampe sp., Ichneumonidae) (2 Serien; Frankfurt, ZSM); P. geniculata (HARTIG) (via Olesicampe sp., Ichneumonidae) (4 Serien; Edinburgh, Frankfurt, ZSM); P. laricis (HARTIG) (via Lethades laricis HINZ, Ichneumonidae) (Frankfurt). Aus Kanada: Pristiphora erichsonii (HARTIG) (2 Serien; Ottawa), P. geniculata (HARTIG) (Ottawa). Das untersuchte Material stammt aus England und Frankreich (Edinburgh), Deutschland (ZSM), Österreich (Frankfurt) und Kanada (Ottawa). 1462	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA1FFBDFEC8BCE3FD08FCCE.taxon	description	Mesochorus fulvus THOMSON 1886: 336 (syn. nov.). Lectotypus (♀) durch Aubert beschriftet und durch TOWNES et al. (1965: 342) festgelegt: " Pål. " (= Pålsjö / Scåne / S), " fulvus ", Coll. Thomson / Lund.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA1FFBDFEC8BCE3FD08FCCE.taxon	description	1463 eigene Art aufgefasst. Soweit Diprionidae in der Literatur als Primärwirte von M. fulgurans genannt werden (zuletzt bei SCHWENKE 1999: 70), beziehen sich diese Angaben auf M. laricis. In den Publikationen von Thomson und Schwenke und in ihren Sammlungen werden unter dem Namen M. fulgurans zwei Arten mit verlängerten unteren Mandibelzähnen angeführt, die hier neu beschrieben werden (M. fulgurator und M. heterodon). Unter dem Namen M. fulvus führt Schwenke in seiner Publikation und Sammlung die Art M. laricis an, unter dem Namen M. suecicus die hier als M. fulgurans (recte) beschriebene Art, dazu die neue Art M. pectinellus. M. fulgurans ist ein Hyperparasit von Geometridae. Die Art ist durch grosse Ocellen, gleiche Mandibelzähne und lang gekämmte Klauen gekennzeichnet, allerdings sind die distalen Kammzähne relativ kurz. Beschreibung ♀: Körperlänge 5,3 - 6,4 mm. Schläfen 0,4 - mal so lang wie die Breite der Augen, im Profil von oben gerade, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem vorderen Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus etwa halb so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten kaum verengt, 0,52 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus so lang wie breit. Wangenraum 0,5 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Wangen, untere 0,2 der Gesichtsorbiten und zuweilen Mandibelbasis gestreift. Clypeus etwas vorgerundet, zentral deutlich zerstreut, an den Rändern dichter punktiert, Apicalrand gerundet. Gesicht mit Mittellängswulst, sehr dicht punktiert. Stirn mit Mittellängsfurche und deutlichen submedianen Längswülsten, über den Fühlergruben etwas eingedrückt, fein quergerieft, dorsal zusätzlich punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, lateral sehr fein zerstreut punktiert. Schläfen fein mässig dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median sehr fein, wenig nach ventral geknickt oder verloschen. Geissel 40 - gliedrig, sehr schlank, distal verjüngt, zweites Glied 4,1 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, Notauli kaum angedeutet. Scutellum gerundet, fein sehr zerstreut punktiert. Speculum und kleine Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Mesopleuren sonst fein zerstreut punktiert (Stärke der Punktierung variabel). Metapleuren fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, äusserer Ast distal fast gerade. Radialzelle 2,4 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief (Abb. 12). Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 5,0 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3 - mal so lang wie breit. Hinterklauen schlank, deutlich fast über die ganze Länge gekämmt, der distale Zahn relativ kurz (Abb. 36). Propodeum vollständig gefeldert, in den Feldern sehr fein skulpturiert, stellenweise glatt. Area basalis trapezförmig, punktförmig sitzend oder kurz gestielt. Area superomedia 2,2 - mal so lang wie breit, 1,8 - mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae deutlich vor der Mitte ansetzend. Area petiolaris 0,8 - mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,0 - mal, zweites Tergit 1,3 - mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt. Bohrerklappen 6,1 - mal so lang wie hoch, 0,65 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, überall behaart, Dorsalkante gerade, distale 0,4 der Ventralkante etwas aufgebogen. Körper gelbbraun (einschliesslich Ocellarraum und Bohrerklappen). Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Tegulae, Flügelbasis, Vordercoxen und Vordertrochanteren gelb. Pterostigma bleich gelbbraun, an den Rändern etwas dunkler. Beschreibung 3: Genitalklappen schlank, etwa parallelseitig, apical stumpf, aber nicht 1464 löffelförmig verbreitert, etwa 16 - mal so lang wie hoch, 0,44 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,1 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Sonst dem ♀ sehr ähnlich W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Abraxas grossulariatus (LINNAEUS) (Geometridae) [via Hyposoter tricolor (RATZEBURG), Ichneumonidae] (2 Serien; Edinburgh, Lund); Eulithis populata (LINNAEUS) (Geometridae) (via Dusona sp., Ichneumonidae, und via Cryptopimpla sp., Ichneumonidae) (4 Serien; Edinburgh, ZSM); Hydriomena impluviata (DENIS & SCHIFFERMÜLLER) (Geometridae) [via Lypha ruficauda (ZETTERSTEDT), Tachinidae] (ZSM); Parectropis similaria (HUFNAGEL) (Geometridae) (via Dusona sp., Ichneumonidae) (ZSM). MORLEY (1915: 318 f.) führt mehrere Zuchten von M. fulgurans aus Abraxas grossulariatus [via Dusona vidua (GRAVENHORST), Ichneumonidae] an; diese Angaben beziehen sich wahrscheinlich auf die hier gekennzeichnete Art. Das untersuchte Material stammt aus Irland (Dublin, Melbourne), England (Edinburgh), Schweden (Lund), Deutschland, Österreich und Italien (ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA3FFA2FEC8BB69FBF1FC75.taxon	description	Paratypen: 4 ♀♀, 333 vom gleichen Fundort wie der Holotypus, Coll. Thomson / Lund (1 ♀ Horstmann); 1 ♀ Oberbiberg (bei Oberhaching / München), 2.7.196 9, leg. Haeselbarth, Coll. Schwenke / ZSM unter M. fulgurans. Die neue Art wird von THOMSON (1886: 336) unter dem Namen M. fulgurans angeführt. Für sie ist kein Wirt bekannt. Innerhalb der Mesochorus fulvus - Gruppe (SCHWENKE 1999: 68 ff.) ist sie gekennzeichnet durch: Ocellen mässig gross; unterer Mandibelzahn etwas länger als der obere; Klauen beim ♀ nur basal kurz gekämmt: Area superomedia auffällig lang und schmal. Beschreibung ♀: Körperlänge 7 mm. Schläfen 0,6 - mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des Mesoscutums (Abb. 1). Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,0 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten nicht verengt, 0,58 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,1 - mal so breit wie hoch. Wangenraum 0,4 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Unterer Mandibelzahn etwas länger als der obere (Abb. 4). Mandibelbasis, Wangenraum und untere Gesichtsorbiten fein gestreift. Körper mit glattem Grund. Clypeus fast flach, kräftig zerstreut punktiert, Apicalrand etwas gerundet. Gesicht kräftig mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn mit Mittellängsfurche und submedianen Längswülsten, über den Fühlergruben deutlich eingedrückt, glatt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst fein zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal vollständig, gerundet. Geissel 44 - gliedrig, sehr schlank fadenförmig, distal zugespitzt, das zweite Glied 4,4 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, dorsal-subcaudal deutlich dicht punktiert, Notauli kaum angedeutet. Scutellum gerundet, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Speculum glatt. Mesopleuren sonst fein zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, äusserer Art distal fast gerade. Radialzelle 2,8 - mal so lang wie breit. Areola schief, punktförmig sitzend oder sehr kurz gestielt (Abb. 13). Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,3 - mal so lang wie hoch. Klauenglie- der der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,8 - mal so lang wie breit. Hinterklauen schlank, basal mit 3 relaiv kurzen Kammzähnen (Abb. 37). Propodeum auf glattem 1465 Grund fein sehr zerstreut punktiert, vollständig gefeldert. Area basalis sehr schmal trapezförmig, 2,5 - mal so lang wie breit. Area superomedia 3,3 - mal so lang wie breit, 2,4 - mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae weit vor der Mitte (Abb. 48). Area petiolaris klein, 0,7 - mal so lang wie breit, kürzer als die hinteren Seitenfelder, wenig zerflossen gerunzelt. Erstes Gastertergit 3,5 - mal, zweites Tergit 1,2 - mal so lang wie breit. Postpetiolus mit Mittellängsfurche und einigen feinen Längsrunzeln. Zweites Gastertergit zentral unpunktiert, an den Rändern mit feinen sehr zerstreuten Haarpunkten. Bohrerklappen vollständig behaart, 7,9 - mal so lang wie breit, 0,7 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen (Abb. 52). Körper gelbbraun (einschliesslich Ocellardreieck und Bohrerklappen). Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Schulterbeulen, Tegulae, Flügelbasis, Vorder- und Mittelcoxen und alle Trochanteren gelb. Pterostigma sehr hell ockergelb, an den Rändern kaum dunkler. Beschreibung 3: Sehr ähnlich dem ♀. Genitalklappen dünn, apical stumpf, nicht deutlich löffelförmig, 17 - mal so lang wie hoch, 0,6 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBCFFA3FEC8BB86FE12FC18.taxon	description	Beschreibung ♀: Körperlänge 4 mm. Schläfen 0,6 - mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem hinteren Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,3 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Wangenraum 0,8 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, wenig gerundet, zentral kaum punktiert, Apicalrand etwas vorgerundet. Mandibelbasis, Wangenraum und untere Gesichtsorbiten deutlich gestreift. Gesicht deutlich dicht punktiert, Gesichtsorbiten schmal unpunktiert. Stirn über den Fühlergruben nicht tief eingesenkt, ventral glatt, median fein quergerieft, dorsal deutlich fein zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert, äussere Orbiten glatt. Geissel 27 - 29 - gliedrig, schlank fadenförmig, zweites Glied 3,7 - mal so lang wie breit. Thorax fast überall fein zerstreut punktiert. Pronotum lateral zentral unpunktiert. Notauli verloschen. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speclum glatt. Areola schief, schmal sitzend (Abb. 14). Nervulus interstitial oder wenig postfurcal. Nervellus etwas recliv. Beine relativ gedrungen, Hinterfemora 3,7 - mal so lang wie hoch. Hinterklauen kurz, basal und median mit 2 - 3 mässig kurzen Kammzäh- 1466 nen. Propodeum fein vollständig gefeldert, in den Feldern weitgehend glatt. Area basalis trapezförmig. Area superomedia 2,1 - mal so lang wie breit, so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris 1,1 - mal so lang wie breit, länger als die hinteren Seitenfelder. Erstes Gastertergit 2,1 - mal, zweites Tergit 0,85 - mal so lang wie breit. Postpetiolus mit deutlicher Mittellängsfurche, stellenweise fein skulpturiert. Bohrerklappen 1,1 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, überall deutlich behaart, basal und median parallelseitig, Dorsalkante gerade, distale 0,4 der Ventralkante aufgebogen. Körper überwiegend gelbbraun oder hellrotbraun. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangenraum, innere Orbiten, Collum, Schulterbeulen und Tegulae hellgelb. Scheitel dorsal-caudal, Schläfen dorsal-caudal und Occiput verdunkelt. Mesoscutum auf dem Mittellappen und den Seitenlappen dunkelbraun überlaufen. Mesosternum teilweise dunkelbraun. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal aufgehellt. Beine überwiegend weissgelb. Hinterfemora braun überlaufen. Hintertibien basal sehr schmal, apical zu 0,23 schwärzlich. Hintertarsen gelbbraun, basal weisslich. Erstes Gastertergit rotbraun bis braun, Petiolus dorsal stellenweise verdunkelt. Zweites Tergit überwiegend dunkelbraun, caudal zu 0,3 rotbraun, Caudalrand schmal gelb. Die folgenden Tergite hellrotbraun, stellenweise schwach braun überlaufen. Bohrerklappen dunkelbraun. 3 unbekannt.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBDFFA0FEC8BD21FC48FD34.taxon	description	F. D. Bennett hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich bei meiner Revision von M. globulator einen Wirt falsch zitiert habe. Die Angabe " Priophorus pallipes (SERVILLE) (Tenthredinidae) " ist irrig und entfällt. Die nachgewiesenen Wirte werden hier noch einmal zusammengestellt. Anscheinend ist Pristiphora rufipes (syn. P. pallipes) ein 1467 häufiger Wirt. Dagegen könnte die Wirtsangabe Nematus ribesii auf eine Fehldetermination des Wirts zurückzuführen sein, was verständlich wäre, weil N. ribesii und P. rufipes beide an Stachelbeere (Ribes uva-crispa) leben. Bennett hat auf der Isle of Man beide Arten nebeneinander gezüchtet und hat aus N. ribesii nur M. vittator, aus P. rufipes nur M. globulator erhalten. W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Pristiphora rufipes SERVILLE (syn. P. pallipes SERVILLE) (Tenthredinidae) [via Olesicampe canaliculata (GRAVENHORST), Ichneumonidae] (4 Serien; Edinburgh, ZSM); Caliroa cerasi (LINNAEUS) (Tenthredinidae) (ZSM); Nematus ribesii (SCOPOLI) (Tenthredinidae) (via Ichneutes reunitor NEES, Braconidae) (ZSM). Von diesem Material gehören 2 ♀♀ zu der Typenserie von M. tenthredinidis (siehe bei dieser Art). Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Uppsala, ZSM), England (Edinburgh), Deutschland und Österreich (ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBEFFA1FEC8BC1EFE12FBDD.taxon	description	P a r a t y p u s: 3 ♀♀ von demselben Fundort, 24.5. - 15.7.1980; 1 ♀ Ebersberger Forst (östlich München), Juni 1966, Coll. Schwenke / ZSM unter M. fulgurans (1 ♀ Horstmann). Die neue Art fand sich in Coll. Schwenke / ZSM unter M. fulgurans. Die von SCHWENKE (1999: 70) unter diesem Namen publizierten Verbreitungsangaben beziehen sich dagegen wahrscheinlich, die Wirtsangaben sicherlich auf M. laricis (siehe bei dieser Art). Für M. heterodon ist kein Wirt bekannt. Innerhalb der Mesochorus fulvus - Gruppe (SCHWENKE 1999: 68 ff.) ist die Art gekennzeichnet durch: Ocellen klein; unterer Mandibelzahn deutlich länger als der obere; Klauen beim ♀ nur basal kurz gekämmt. Beschreibung ♀: Körperlänge 6 mm. Schläfen 0,76 - mal so lang wie die Breite der Augen, mässig stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem Postscutellum (Abb. 2). Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,8 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten etwas verengt, 0,63 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,1 - mal so breit wie hoch. Wangenraum 0,5 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Unterer Mandibelzahn deutlich länger als der obere (Abb. 5). Mandibelbasis und Wangenraum fein gestreift. Körper mit glattem Grund. Clypeus etwas gerundet, grob sehr zerstreut punktiert, Apicalrand etwas vorgerundet. Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn mit deutlicher Mittellängsfurche und sublateralen Längswülsten, ventral über den Fühlergruben eingedrückt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst fein zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste median unterbrochen. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, dorsal-subcaudal deutlich mässig dicht punktiert, 1468 Notauli angedeutet. Scutellum gerundet, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Speculum glatt. Mesopleuren sonst deutlich zerstreut bis mässig dicht punktiert. Metapleuren fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Ast distal fast gerade. Radialzelle 3,0 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, sehr schief, erster Quernerv kurz (Abb. 15). Nervulus interstitial. Nervellus kaum recliv. Beine schlank, Hinteremora 4,7 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,7 - mal so lang wie breit. Hinterklauen basal mit 2 - 3 kurzen Kammzähnen (Abb. 39). Propodeum fein zerstreut punktiert, vollständig gefeldert. Area basalis lang gestielt. Area superomedia 2,1 - mal so lang wie breit, 1,6 - mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae weit vor der Mitte (Abb. 49). Area petiolaris 0,7 - mal so lang wie breit, etwa so lang wie die hinteren Seitenfelder. Erstes Gastertergit 3,5 - mal, zweites Tergit 1,2 - mal so lang wie breit. Postpetiolus kaum skulpturiert. Zweites Tergit dorsal glatt, lateral mit feinen zerstreuten Haarpunkten. Bohrerklappen überall behaart, 7,7 - mal so lang wie hoch, 0,7 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante etwa gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen (Abb. 53). Körper gelbbraun (einschliesslich Ocellarraum). Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Clypeus, Wangen, innere und äussere Orbiten, Schulterbeulen, Tegulae, Flügelbasis, Coxen und Trochanteren der Vorder- und Mittelbeine gelb. Pterostigma hell ockergelb. Bohrerklappen dunkelbraun. 3 unbekannt.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBFFFA7FEC8BD3EFCC1FEA5.taxon	description	Beschreibung ♀: Körperlänge 7 mm. Schläfen 0,6 - mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des 1469 Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,6 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral kaum verengt, 0,56 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,95 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,4 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Wangenleiste trifft Mundleiste deutlich von der Mandibelbasis entfernt. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, wenig gerundet, median unpunktiert, an den Rändern deutlich punktiert, Apicalrand etwas gerundet. Wangen, der grösste Teil der Mandibeln und ventraler Teil der inneren Orbiten deutlich fein gestreift. Gesicht überwiegend deutlich mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn mit deutlicher Mittellängsfurche und deutlichen submedianen Längswülsten, lateral über den Fühlergruben deutlich eingesenkt, dieser Bereich ventral glatt, dorsal sehr fein gekörnelt, wenig fein quergerieft und stellenweise fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Augen unpunktiert, lateral mit feinen zerstreuten Haarpunkten. Occipitalleiste dorsal-median verloschen. Schläfen ziemlich fein zerstreut bis mässig dicht punktiert. Geissel 48 - gliedrig, sehr schlank fadenförmig, distal etwas zugespitzt, das zweite Glied 3,8 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren überwiegend fein zerstreut punktiert. Notauli angedeutet. Scutellum ziemlich wenig gerundet, nur basal gerandet. Speculum glatt. Mesopleuren dorsal und frontal teilweise etwas dichter punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Ast fast gerade. Radialzelle lang, 2,8 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief rautenförmig (Abb. 16). Nervulus interstitial. Nervellus recliv. Beine schlank, Hinterfemora 5,1 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,9 - mal so lang wie breit. Hinterklauen schlank, basal mit 2 - 3 kurzen Kammzähnen (oft schwer zu sehen) (Abb. 40). Propodeum auf glattem Grund sehr fein zerstreut punktiert, in der Area petiolaris etwas gerunzelt, vollständig gefeldert. Area basalis gestielt, punktförmig sitzend oder schmal sitzend. Area superomedia 2,8 - mal so lang wie breit, 1,8 - mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae deutlich vor der Mitte ansetzend. Area petiolaris so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,0 - mal, zweites Tergit 1,2 - mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, stellenweise sehr fein punktiert oder mit feinen Längsrunzeln, teilweise mit undeutlicher Mittellängsfurche. Zweites Gastertergit dorsal glatt, lateral fein punktiert. Bohrerklappen überall behaart, 6,2 - mal so lang wie hoch, 0,7 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante etwa gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen. Körper (einschliesslich Ocellarraum) gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Schulterbeulen, Tegulae, Flügelbasis, Vordercoxen und Vordertrochanteren gelb. Geisseln distal verdunkelt. Pterostigma hell ockergelb, an den Rändern etwas dunkler. Bohrerklappen gelbrot bis rotbraun. Beschreibung 3: Genitalklappen sehr schlank, zur Spitze etwas verjüngt, aber apical stumpf, nicht löffelförmig, etwa 20 - mal so lang wie median hoch, 0,7 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Sonst dem ♀ sehr ähnlich. W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Diprion pini (LINNAEUS); Diprion sp. (schliesst vermutlich auch Gilpinia - Arten ein); Gilpinia frutetorum (FABRICIUS) oder G. variegata (HARTIG); G. socia (KLUG) (alles Diprionidae) (ZSM). Das untersuchte Material stammt aus Deutschland, Österreich, Norditalien und Ukraine (ZSM). 1470	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB9FFA7FEC8B9FFFE13F9E4.taxon	description	Beschreibung 3: Körperlänge 5 mm. Schläfen 0,7 - mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem Mesoscutum. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,2 - mal so lang wie der Durchmesser eines Lateralocellus. Wangenraum 0,6 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, wenig gerundet, zentral unpunktiert, an den Rändern deutlich punktiert, Apicalrand gerundet. Wangenraum und Gesichtsorbiten ventral dicht gestreift. Gesicht überwiegend dicht punktiert. Stirn dorsal etwa zur Hälfte zerstreut punktiert, ventral über den Fühlergruben unpunktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Geissel 30 - gliedrig, dünn fadenförmig, zweites Glied 4,0 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren fein oder sehr fein zerstreut punktiert. Pronotum lateral-zentral unpunktiert. Notauli vorn deutlich. Mesoscutum dorsal-subapical dicht runzlig punktiert. Scutellum gerundet. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert. Areola kurz gestielt, schief rautenförmig (Abb. 17). Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,2 - mal so lang wie hoch. Hinterklauen kurz, basal mit wenigen kurzen Kammzähnen. Propodeum fein vollständig gefeldert, in den Feldern fast glatt, Area petiolaris fein und unregelmässig skulpturiert. Area basalis sitzend, etwas länger als breit. Area superomedia 1,9 - mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 1,4 - mal so lang wie die Area petiolaris, diese so lang wie breit. Erstes Gastersegment 2,6 - mal, zweites Segment 0,95 - mal so lang wie breit. Postpetiolus glatt, mit sehr schwacher Mittellängsfurche. Genitalklappen schlank, etwa parallelseitig, apical stumpf, 16 - mal so lang wie hoch, 0,7 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Körper überwiegend schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangenraum und innere Orbiten weissgelb. Clypeus, Gesicht (ausserhalb der Orbiten) und schmale äussere Orbiten gelbrot. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma mittelbraun, Basis und Spitze etwas aufgehellt. Beine gelbrot. Hinterfemora subapical etwas braun überlaufen, apical schmal gelb. Hintertibien median breit weissgelb, basal sehr schmal und apical zu 0,1 ihrer Länge dunkelbraun. Hinterbasitarsus basal breit weissgelb. Zweites Gastertergit caudal zu 0,15 rotgelb, drittes Tergit dorsal rotbraun überlaufen. ♀ unbekannt.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB9FFA5FEC8BE37FE37FD89.taxon	description	1471 HORSTMANN 1982: 235). Bereits HOLMGREN (1860: 126) hat beide Arten gemischt (siehe bei M. vittator). SCHWENKE (1999: 86) führt die hier beschriebene Art unter dem Namen M. pallipes (syn. albipes), aber M. nuncupator weicht von beiden Taxa durch das fast unpigmentierte Pterostigma ab (siehe bei M. pallipes). Für die Art ist bisher kein Wirt bekannt. Beschreibung ♀: Körperlänge 5,0 - 5,5 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,7 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral kaum verengt, 0,52 - mal so breit wie Kopf. Gesicht und Clypeus so lang wie breit. Wangenraum 0,4 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, etwas gerundet, median glatt, dorsolateral punktiert, subapical mit Punktquerreihe, Apicalrand etwas gerundet. Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert, innere Orbiten ventral gestreift. Wangen deutlich gestreift. Stirn mit deutlicher Mittellängsfurche und submedianen Längswülsten, lateral über den Fühlergruben deutlich eingesenkt, dort ventral glatt, dorsal fein quergerieft, unpunktiert. Scheitel hinter den Ocellen unpunktiert, lateral mit sehr zerstreutem Haarpunkten. Schläfen fein und zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median nach unten geknickt. Geissel 36 - gliedrig, sehr schlank fadenförmig, das zweite Glied 3,8 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, dorsal subcaudal etwas dichter punktiert, Notauli kaum angedeutet. Scutellum sehr fein zerstreut punktiert, gerundet, nur basal gerandet. Speculum und grosse Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert, Mesopleuren sonst sehr fein sehr zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend. Radialzelle 2,4 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief, der erste Quernerv kurz (Abb. 18). Nervulus interstitial oder wenig postfurcal. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,4 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,2 - mal so lang wie breit. Hinterklauen mit 3 - 4 deutlichen relativ weit voneinander getrennten Kammzähnen (Abb. 41). Propodeum vollständig fein gefeldert, fast glatt, mit sehr feinen sehr zerstreuten Haarpunkten, Area petiolaris etwas gerunzelt. Area basalis trapezförmig. etwa 1,5 - mal so lang wie breit. Area superomedia 2,4 - mal so lang wie breit, 1,4 - mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, mit einer Mittellängsfurche. Gaster sonst fast glatt. Bohrerklappen durchgehend behaart, 5,9 - mal so lang wie hoch, 0,8 - mal so lang wie ein HinterBasitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante median wenig vorgerundet, distale 0,3 aufgebogen. Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel) und Wangenraum gelblich. Ocellarraum, Scheitel hinter den Ocellen, Schläfen dorsal-caudal und Occiput dorsal schwärzlich. Fühler basal gelb, median und apical gelbbraun bis hellbraun. Pronotum lateral und Mesopleuren gelbrot. Mesoscutum und Scutellum rötlich (gelbrot bis rotbraun), teilweise an den Seiten und im Bereich der Notauli etwas aufgehellt (in der Regel unauffällig). Metapleuren braun. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma median fast unpigmentiert (ganz hell ockergelb), an den Rändern hellbraun. Beine gelblich. Hinterfemora gelbrot. Hintertibien median weissgelb, basal sehr schmal, apical zu 0,15 schwärzlich. Hintertarsen gelbrot. Propodeum schwarz oder schwarzbraun. Erstes Gasterergit schwarz, teilweise caudal gelb gerandet. Zweites Tergit schwärzlich, caudal zu 0,15 - 0,2 gelb. Die folgenden Tergite gelblich, etwas vespoid oder lateral etwas verdunkelt. 1472 Beschreibung 3: Genitalklappen sehr schlank, apical etwas löffelförmig verbreitert, etwa 25 - mal so lang wie subapical hoch, 0,6 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Propodeum teilweise rotbraun. Sonst dem ♀ sehr ähnlich. U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: Schweden (Stockholm), Polen, Deutschland und Norditalien (ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBBFFAAFEC8BAD2FE01FACA.taxon	description	Beschreibung ♀: Körperlänge 3,5 mm. Schläfen 0,7 - mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich im hinteren Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,3 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral etwas verengt, 0,55 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,90 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,6 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne klein, gleich. Kopf mit glattem Grund. Clypeus fast flach, median deutlich zerstreut punktiert, sonst wie das Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangen gestreift. Stirn ventral und median glatt, dorsolateral sehr fein zerstreut punktiert, nicht quergerieft. Scheitel und Schläfen sehr fein sehr zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median gerade oder wenig nach unten geknickt. Geissel 29 - gliedrig, schlank fadenförmig, das zweite Glied 4,0 - mal so lang wie breit. Thorax und Propodeum mit glattem Grund. Pronotum lateral und Mesoscutum sehr fein sehr zerstreut punktiert. Notauli sehr schwach angedeutet. Mesopleuren dorsal-frontal und ventral sehr fein sehr zerstreut punktiert, Speculum und grosse Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend. Radialzelle 2,3 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, der erste Quernerv relativ kurz (Abb. 19). Nervulus interstitial. Nervellus recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,7 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,8 - mal so lang wie breit. Klauen klein, mit 2 - 3 relativ kleinen Kammzähnen (Abb. 42). Propodeum vollständig gefeldert, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Area basalis trapezförmig, wenig länger als breit. Area superomedia 2,2 - mal so lang wie breit, 1,5 - mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae etwas vor der Mitte. Area petiolaris so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,3 - mal, zweites Tergit 0,8 - mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, mit einer schwachen Mittellängsfurche 1473 und einigen feinen Längsrunzeln. Zweites Gastertergit dorsal glatt, frontal und lateral mit sehr feinen Haarpunkten. Bohrerklappen überall fein behaart, 7,0 - mal so lang wie hoch, 1,0 - 1,1 - mal so lang wie ein Hinter-Basitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante distal deutlich aufgebogen. Körper überwiegend schwarz. Gesicht dunkelbraun bis schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen (breit), Clypeus, Gesichtsorbiten (breit) und Stirnorbiten (zu den Fühlergruben dreieckig vorgezogen) gelb. Äussere Orbiten gelbrot. Fühler gelbbraun. Schulterbeulen, Subalarwülste (nicht immer), Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma hellbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Mesoscutum mit dunkel rotbrauner H- Zeichnung (teilweise kaum erkennbar). Beine gelb. Hintercoxen und Hinterfemora gelbrot. Hintertibien weissgelb, basal schmal und apical zu 0,15 - 0,2 hellbraun bis mittelbraun. Hintertarsen hellbraun. Erstes Gastertergit caudal schmal gelb. Zweites Tergit caudal zu 0,2 mit einer gelben Querbinde. Drittes Tergit dorsal gelb, lateral verdunkelt (braun oder schwärzlich). Hintere Tergite jeweils frontal schwärzlich, caudal gelblich (vespoid) (variabel, aber immer mit schwärzlichen Anteilen). Beschreibung 3: Genitalklappen parallelseitig, apical stumpf, etwas löffelartig erweitert, elfmal so lang wie subapical hoch, 0,6 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Körperfärbung etwas heller. Gesicht median und dorsal braun bis schwärzlich, ventral und Gesichtsorbiten breit gelb. Pronotum lateral unterschiedlich ausgedehnt gelbbraun überlaufen. hintere Gastertergite dunkelbraun und gelbbraun gebändert (vespoid) oder ganz schwärzlich. W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Pieris brassicae (LINNAEUS) (Pieridae) [via Cotesia glomerata (LINNAEUS), Braconidae, und via Hyposoter ebeninus (GRAVENHORST), Ichneumonidae]; Gonepteryx rhamni (LINNAEUS) (Pieridae) [via Hyposoter rhodocerae (RONDANI), Ichneumonidae] (3 Serien); Anthocharis cardamines (LINNAEUS) (Pieridae) (via Hyposoter sp., Ichneumonidae); Euchloe ausonia (HÜBNER) (Pieridae) (via Microplitis sp., Braconidae) (alle Edinburgh); Plutella xylostella (LINNAEUS) (Plutellidae) (via Diadegma sp., Ichneumonidae) (2 Serien; Bern, Horstmann); Zygaena filipendulae (LINNAEUS) (Zygaenidae) (via Braconidae) (Edinburgh); Autographa gamma (LINNAEUS) (Noctuidae) [via Microplitis mediator (HALIDAY), Braconidae] (ZSM). Das untersuchte Material stammt aus England und Frankreich (Edinburgh), Deutschland (Horstmann), Schweiz (Bern) und Nordspanien (Edinburgh).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB4FFA9FEC8BDBEFB89FCCE.taxon	description	Die Art ist M. olerum sehr ähnlich. Anscheinend sind beim ♀ von M. olerum die Hinterklauen etwas weniger gekämmt als bei M. pallipes (Abb. 42 und 43), aber die Ausprägung dieses Merkmals ist bei beiden Arten etwas variabel. Ausserdem gibt es Unterschiede in der Färbung: Beim ♀ von M. olerum sind die hinteren Gastertergite mehr oder weniger ausgedehnt schwarz gezeichnet, bei M. pallipes sind sie gelbbraun bis hellbraun. Beim 3 von M. olerum ist das Gesicht braun bis schwärzlich gezeichnet (zuweilen nur dorsal), bei M. pallipes ist es gelb bis gelbrot. Zu diesen Unterschieden kommt ein Unterschied im Wirtsspektrum: M. olerum wird regelmässig aus Pieridae gezüchtet, M. pallipes aus Yponomeuta - Arten. Beide Arten sind aber anscheinend relativ polyphag; so parasitieren beide an Plutella xylostella. Beschreibung ♀: Körperlänge 4 - 5 mm. Schläfen 0,6 - mal so lang wie die Breite der 1475 Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem caudalen Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,3 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral etwas verengt, 0,55 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,95 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,65 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne klein, gleich. Wangen deutlich gestreift. Kopf mit glattem Grund. Clypeus klein, fast flach, median unpunktiert, Apicalrand gerundet. Gesicht deutlich mässig dicht punktiert, mit einem medianen Längswulst. Stirn überwiegend glatt, dorsal stellenweise fein quergerieft (nicht immer). Scheitel hinter den Ocellen glatt. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median nach unten geknickt. Geissel 35 - gliedrig, sehr schlank fadenförmig, das zweite Glied 3,0 - mal so lang wie breit. Thorax und Propodeum mit glattem Grund. Pronotum lateral, Mesoscutum und Metapleuren fein zerstreut punktiert. Notauli nur angedeutet. Speculum und grosse Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Mesopleuren frontal-dorsal deutlich zerstreut punktiert, ventral sehr fein sehr zerstreut punktiert. Radius bei 0,65 der Radialzelle ansetzend. Radialzelle 2,4 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, etwas unregelmässig (Abb. 20). Nervulus interstitial. Nervellus etwas recliv. Beine mässig schlank, Hinterfemora 4,0 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3 - mal so lang wie breit. Klauen kurz, mit 3 - 4 deutlichen Kammzähnen (Abb. 43). Propodeum vollständig gefeldert, mit sehr feinen zerstreuten Haarpunkten. Area basalis trapezförmig, etwa 1,5 - mal so lang wie breit. Area superomedia 1,9 - mal so lang wie breit, 1,2 - mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte ansetzend. Area petiolaris etwa so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,5 - mal, zweites Tergit 0,9 - 1,0 - mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet, fast glatt. Bohrerklappen vollständig behaart, 6,0 - mal so lang wie hoch, 0,9 - 1,0 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante median etwas vorgerundet, distal aufgebogen. Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne schwarz), Clypeus, Wangen und innere Orbiten gelb. Gesicht hellrot (entspricht der Färbung bei M. albipes) oder schwarzbraun (entspricht der Färbung bei M. crassicrus). Stirn median, Ocellarraum, Scheitel und dorsaler Teil der Schläfen ausserhalb der Orbiten schwarz. Fühler gelbbraun, Geissel apical bräunlich. Thorax und Propodeum schwarz. Schulterbeulen, Subalarwülste, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pronotum lateral teilweise gelbrot gezeichnet. Mesoscutum entlang der Notauli teilweise aufgehellt. Mesopleuren teilweise rotbraun überlaufen. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Beine gelb, Hintercoxen und Hinterfemora gelbrot, Hintertibien weissgelb, basal sehr schmal, apical zu etwa 0,15 braun gezeichnet. Erster Gastertergit schwarz, teilweise caudal schmal gelb gerandet. Zweites Tergit schwarz, caudal zu 0,2 gelb, hintere Tergite gelbrot, caudal jeweils gelb gerandet, lateral oft hellbraun überlaufen. Beschreibung 3: Genitalklappen etwa parallelseitig, apical stumpf, teilweise etwas löffenförmig, 16 - mal so lang wie subapical hoch, 0,6 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,3 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Kopf wie beim ♀ gezeichnet, aber Gesicht nie verdunkelt. Thorax wie beim ♀ gezeichnet oder Pronotum, Mesopleuren und Mesosternum gelbrot, Mesoscutum an den Rändern und entlang der Notauli gelbrot. Vordere Gastertergite wie beim ♀ gezeichnet, hintere Tergite in der Regel dunkelbraun bis schwärzlich. 1476 W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n: Yponomeuta evonymella (LINNAEUS) (Yponomeutidae) [via Diadegma armillatum (GRAVENHORST), Ichneumonidae] (10 Serien; Edinburgh, Horstmann, Stockholm, ZSM); Y. cagnatella (HÜBNER) (via D. armillatum) (ZSM); Y. malinella (ZELLER) (via D. armillatum) (ZSM); Y. padella (LINNAEUS) (via D. armillatum) (2 Serien; Edinburgh, Horstmann); Anthophila fabriciana (LINNAEUS) (Choreutidae) [via Apanteles sp., Braconidae; Lissonota sp., Ichneumonidae; Tranosemella praerogator (LINNAEUS), Ichneumonidae] (7 Serien; Edinburgh, Horstmann); Choreutis pariana (CLERCK) (Choreutidae) [via Apanteles longicauda (WESMAEL), Braconidae] (Edinburgh); Prochoreutis myllerana (FABRICIUS) (Choreutidae) (via Campoplex pyraustae SMITH, Ichneumonidae) (Edinburgh); Plutella xylostella (LINNAEUS) (Plutellidae) (via Diadegma sp., Ichneumonidae) (2 Serien; Horstmann); Epermenia chaerophyllella (GOEZE) (Epermeniidae) [via Dolichogenida imperator (WILKINSON), Braconidae; Campoplex sp., Ichneumonidae] (2 Serien; Edinburgh). SHAW & AESCHLIMANN (1994: 627 f.) berichten unter dem Namen M.? crassicrus über die Lebensweise der Art. Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Lund, Stockholm), Schottland und England (Edinburgh) und Deutschland (Horstmann, ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB7FFAEFEC8BB69FE12FCEA.taxon	description	Nach den von Schwenke (1999: 71) unter dem Namen M. suecicus publizierten Angaben und dem Material in seiner Sammlung stammen die zwei gezogenen Typen höchstwahrscheinlich aus Deutschland, und ihr Wirt ist Cymatophora sp. [= Tethea (s. l.) sp., Drepanidae] (via Rogas sp., Braconidae). Innerhalb der Mesochorus fulvus - Gruppe (SCHWENKE 1999: 68 ff.) ist die Art gekennzeichnet durch: Ocellen sehr gross, Mandibelzähne etwa gleich, Klauenglieder verbreitert, Klauen sehr lang gekämmt. Beschreibung ♀: Körperlänge 7 mm. Schläfen 0,47 - mal so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich etwa auf der Mitte des Mesoscutums (Abb. 3). Abstand zwischen Auge und Lateralocellus halb so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral etwas verengt, 0,51 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,0 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,25 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Oberer Mandibelzahn etwas grösser als der untere. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, etwas gerundet, zentral glatt, an den Rändern deutlich mässig dicht punktiert, Apicalrand wenig gerundet. Wangenraum und untere Gesichtsorbiten fein gestreift. Gesicht deutlich dicht punktiert. Stirn median mit deutlicher Längsfurche und submedianen Längswülsten, über den Fühlergruben eingedrückt und überwiegend fein quergestreift. Scheitel median unpunktiert, lateral fein punktiert. Schläfen fein mässig dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median fein, gerade, teilweise verloschen. Geissel 42 - gliedrig, sehr schlank fadenförmig, distal zugespitzt, zweites Glied 3,5 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren fein zerstreut punktiert. Notauli angedeutet. Scutellum gerundet. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, distal gerade. Radialzelle 2,9 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, wenig schief (Abb. 21). Nervulus deutlich postfurcal (etwa um 0,3 seiner Länge). Nervellus etwas recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,6 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3 - mal so lang wie breit (Abb. 27). Hinterklauen mit fünf auffälligen Kammzähnen, der proximale kurz, die anderen sehr lang, der distale fast so lang wie der Apicalzahn (Abb. 44). Propodeum deutlich und vollständig gefeldert, in den Feldern mit sehr feinen und zerstreuten Haar- 1477 punkten auf glattem Grund. Area basalis in der Regel schmal sitzend, etwa 1,5 - mal so lang wie breit. Area superomedia 1,5 - mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 1,2 - mal so lang wie die Area petiolaris, diese etwa so lang wie breit (Abb. 50). Erstes Gastersegment 2,7 - mal, zweites 1,1 - mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet, fast glatt, mit einer sehr schwach angedeuteten Mittellängsfurche. Zweites Gastertergit fast glatt. Bohrerklappen überall kurz behaart, 4,2 - mal so lang wie breit, 0,72 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante median deutlich vorgerundet (Abb. 54). Körper hellrotbraun (einschliesslich Fühler und Bohrerklappen). Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Gesichtsorbiten, Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Ocellarraum bräunlich. Pterostigma wenig pigmentiert, hell ockergelb, an den Rändern dunkler. 3 unbekannt.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB0FFAEFEC8BB0DFC10FA9D.taxon	description	Mesochorus hamatus SCHWENKE 1999: 71 (praeocc. durch M. hamatus TOWNES 1945). Holotypus (3): " I, TN, Riva Rocchetta, 400 - 800 m, 20.5.198 2, Haeselb. " (Coll. Schwenke / ZSM). Mesochorus lunatus SCHWENKE 2002: 91 (nom. nov. für M. falcatus SCHWENKE) (syn. nov.). Mesochorus pelvis SCHWENKE 2002: 91 (nom. nov. für M. hamatus SCHWENKE). Die Art ist durch die eigenartige Form der Hinterklauen charakterisiert (Abb. 45). Die Beschreibungen beider Taxa durch Schwenke enthalten einige Ungenauigkeiten und Fehler: Schläfen 0,65 - mal so lang wie die Breite der Augen. Abstand zwischen Augen und Ocellen 0,7 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Mesopleuren ausserhalb des Speculums fein und zerstreut punktiert (beim M. falcatus etwas stärker als bei M. hamatus). Genitalklappen 0,6 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,3 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Mandibeln ausserhalb der Zähne weissgelb (bei M. falcatus meines Erachtens rotbraun verfärbt). Ein weiteres 3 stammt von Burgebrach (Nordbayern / D) (ZSM). Das zugehörige ♀ ist bisher unbekannt.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB0FFAFFEC8BD3EFE12FA9B.taxon	description	Beschreibung ♀: Körperlänge 5,5 mm. Schläfen 0,7 - mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Scutellargrube. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,7 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten etwas verengt, 0,57 - mal so breit wie der Kopf. Wan- 1478 genraum 0,4 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, fast flach, zentral zerstreut punktiert, an den Rändern dichter punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangenraum und Mandibelbasis bis zur Mitte gestreift. Gesicht deutlich dicht punktiert. Stirn über den Fühlergruben glatt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, lateral fein zerstreut punktiert. Schläfen überwiegend deutlich mässig dicht punktiert. Geissel sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 3,8 - mal so lang wie breit (beide Geisselspitzen fehlen). Thorax überwiegend fein zerstreut punktiert. Notauli schwach angedeutet. Speculum glatt. Mesopleuren überwiegend fein zerstreut, aber vor allem frontal deutlich eingestochen punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend. Areola schief rautenförmig. Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,5 - mal so lang wie hoch. Hinterklauen basal mit zwei kurzen Kammzähnen. Propodeum fein vollständig gefeldert, überwiegend mit sehr feinen zerstreuten Haarpunkten auf glattem Grund. Area petiolaris fein gerunzelt. Area basalis trapezförmig. Area superomedia 2,3 - mal so lang wie breit, 1,7 - mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris 0,7 - mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,0 - mal, zweites Tergit 1,1 - mal so lang wie breit. Postpetiolus median mit kleiner Längsfurche, mit sehr feinen zerstreuten Haarpunkten. Bohrerklappen schlank, 8,0 - mal so lang wie hoch, 0,9 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, basal dicht, auf den apicalen 0,3 sehr spärlich behaart, Dorsalkante apical etwas aufgebogen, distale 0,3 der Ventralkante deutlich aufgebogen. Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel) und Wangenraum gelb. Stirn zentral, Ocellarraum, Scheitel und Schläfen caudal schwarz. Thorax und Propodeum schwarz. Collum schmal rötlich überlaufen. Schulterbeulen und Tegulae gelb. Pterostigma hellbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Beine gelbrot. Hintertibien basal schmal mittelbraun, median gelblich (wenig rot überlaufen), apical breit mittelbraun, Ring etwa 0,2 - mal so lang wie eine Tibia beziehungsweise zweimal so lang wie eine Tibia apical breit. Hintertarsen wenig dunkel gezeichnet. Erstes Gastertergit schwarz, dorsal-caudal schmal gelb gerandet. Zweites Tergit zu 0,7 schwarz, subcaudal schmal rötlich, caudal gelb. Die folgenden Tergite und Sternite gelbrot, Tergite lateral etwas bräunlich, caudal jeweils gelb gerandet. 3 unbekannt.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB1FFACFEC8BEF9FB62FDE4.taxon	description	1479 icarus (ROTTEMBURG) (Lycaenidae) [via Campopleginae, nach dem Kokon höchstwahrscheinlich Hyposoter notatus (GRAVENHORST), Ichneumonidae], ein Paratypus ebenfalls von K. Fiedler bei Würzburg / D aus Lycaeides argyrognomon (BERGSTRÄSSER) (Lycaenidae) [via Campopleginae, nach dem Kokon höchstwahrscheinlich Hyposoter notatus (GRAVENHORST), Ichneumonidae] gezogen (beide Coll. Schwenke / ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB2FFADFEC8BA37FE12FC52.taxon	description	Beschreibung 3: Körperlänge 5 mm. Schläfen 0,7 - mal so lang wie die Breite der Augen, deutlich verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen scheiden sich auf dem Scutellum. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,2 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten etwas verengt, 0,51 - mal so breit wie der Kopf. Clypeus und Gesicht 0,94 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,5 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Wangen sehr fein gestreift. Clypeus klein, fast flach, zentral unpunktiert, an den Rändern deutlich punktiert, Apicalrand wenig vorgerundet. Gesicht mässig dicht punktiert. Stirn ventral über den Fühlergruben etwas eingesenkt, glatt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst sehr fein und sehr zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median fein, vollständig, gerade. Geissel 35 - gliedrig, sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 3,7 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral fast glatt, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, Notauli angedeutet. Scutellum gerundet, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Speculum und Zentrum der Mesopleuren glatt, diese frontal-dorsal mässig dicht, ventral kaum sichtbar punktiert. Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Ast distal fast gerade. Radialzelle 2,8 - mal so lang wie breit. Areola schmal sitzend (Abb. 22). Nervulus wenig antefurcal. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,8 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen mässig schlank, Vorderklauenglieder 2,5 - mal so lang wie breit. Hinterklauen lang und wenig gebogen, anscheinend ungekämmt. Propodeum vollständig fein gefeldert, in den Feldern sehr fein sehr zerstreut punktiert. Area basalis und Area superomedia nur schwach getrennt. Area basalis trapezförmig, etwa zweimal so lang wie breit. Area superomedia 2,0 - mal so lang wie breit, 1,3 - mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae etwas vor der Mitte. Area petiolaris 0,9 - mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,1 - mal, zweites Tergit 1,25 - mal so lang wie breit. Postpetiolus subbasal mit drei kurzen Längsfurchen. Genitalklappen schlank parallelseitig, apical 1480 stumpf, zwölfmal so lang wie hoch, 0,5 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,04 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Kopf gelbrot. Stirn, Ocellarraum, Scheitel, dorsale Hälfte der Schläfen (jeweils ausserhalb der Orbiten, diese rötlich) und Occiput schwarz. Fühler basal-ventral gelblich, sonst dunkelbraun. Prothorax, Tegulae, Flügelbasis, Vorder- und Mittelbeine und Hintertrochanteren gelblich. Hintercoxen und Hinterfemora gelbrot, die Femora distal wenig braun überlaufen. Hintertibien median weissgelb, basal schmal, apical etwas breiter mittelbraun, der apicale Ring etwa so lang wie die apicale Breite der Tibien. Hintertarsen gelbbraun. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal nicht aufgehellt. Mesoscutum schwarz, an den Rändern wenig dunkelbraun überlaufen. Scutellum schwarz, caudal wenig dunkelbraun überlaufen. Mesopleuren gelbrot, dorsal braun überlaufen. Metapleuren dunkelbraun. Propodeum schwarzbraun, caudal dunkelbraun. Gaster überwiegend schwarz. Erstes Tergit caudal sehr schmal, zweites Tergit caudal schmal (zu 0,1 seiner Länge) gelb. Drittes Tergit frontal gelblich, dorsal-median gelbbraun, lateral und caudal schwärzlich. Die folgenden Tergite caudal schmal gelblich gerandet. ♀ unbekannt.	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB3FF92FEC8BBE5FD60F9AB.taxon	description	In den Tabellen von SCHWENKE (1999) führt die Bestimmung des ♀ zu M. skaneus Schwenke, die des 3 zu M. vittator. Entgegen den Angaben in der Beschreibung sind die Schläfen deutlich kürzer als die Augenbreite, und die Genitalklappen des 3 sind deutlich länger als ein zweites Hintertarsenglied. Beschreibung ♀: Körperlänge 5 - 6 mm. Schläfen 0,7 - mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Scutellargrube. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,2 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht 0,61 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,89 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,5 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Mandibeln fast ganz, Wangen, unterer Teil der Gesichtsorbiten und unterer Teil der Schläfen deutlich gestreift. Clypeus wenig gerundet, zentral spärlich punktiert, Apicalrand gerundet. Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn median mit deutlicher Längsfurche, submedian mit deutlichen Längswülsten, über den Fühlergruben 1481 deutlich eingesenkt, dort ventral glatt, dorsal mit einigen Punkten, teilweise sehr fein querrissig. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst mit sehr feinen sehr zerstreuten Haarpunkten. Schläfen deutlich mässig dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median nach unten geknickt. Geissel 39 - gliedrig, sehr schlank fadenförmig, das zweite Glied 4,0 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren fein zerstreut punktiert auf glattem Grund. Notauli schwach angedeutet. Scutellum fast glatt, gerundet, basal gerandet. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert. Radialzelle 2,8 - mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, sehr schief (Abb. 23). Nervulus interstitial. Nervellus recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,5 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,8 - mal so lang wie breit. Klauen schlank, basal mit 3 - 4 kleinen Kammzähnen (Abb. 46). Propodeum deutlich und fast vollständig gefeldert, in den Feldern auf glattem Grund fein zerstreut punktiert. Area basalis und Area superomedia ungetrennt oder undeutlich getrennt. Area basalis trapezförmig, etwa 1,5 - mal so lang wie breit. Area superomedia 2,2 - mal so lang wie breit, 1,5 - mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae wenig vor der Mitte. Area petiolaris 0,9 - mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,3 - mal, zweites Tergit 1,2 - mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet, glatt. Bohrerklappen vollständig behaart, 6,7 - mal so lang wie hoch, 0,8 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante median wenig vorgerundet, distal deutlich aufgebogen. Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel) und Wangen gelb. Stirn median bräunlich. Ocellarraum und Scheitel median dunkelbraun. Occiput dorsal schwarz. Fühler gelbbraun. Pronotum lateral gelbrot, in der Furche braun überlaufen. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Mesoscutum dunkelbraun bis schwarz, mit deutlicher H-förmiger gelbroter Zeichnung. Scutellum gelbrot. Mesopleuren, Mesosternum und Metapleuren gelbrot, die Mesopleuren stellenweise etwas braun überlaufen. Beine gelb. Hinterfemora gelbrot, hinter der Mitte etwas braun überlaufen. Hintertibien median weissgelb, basal sehr schmal und apical zu 0,2 schwarzbraun. Hintertarsen gelbbraun. Propodeum schwarz. Erstes Gastertergit schwarz. Zweites Tergit schwarz, caudal zu 0,2 gelb (diese Zeichnung als Querband). Die folgenden Tergite gelblich bis gelbbraun, teilweise etwas hellbraun überlaufen (vespoid oder mit lateralen Flecken). Beschreibung 3: Genitalklappen sehr schlank, 21 - mal so lang wie subapical hoch, apical erwas löffelförmig verbreitert, 0,6 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,35 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Färbung heller, am Kopf nur Ocellarraum bräunlich, Mesoscutum nur frontal und in der Scutellargrube verdunkelt, Pleuren gelb, Propodeum nur frontal braun überlaufen, Gaster hinter dem zweiten Tergit nicht braun gezeichnet. W i r t s a n g a b e b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n: Phymatocera aterrima (KLUG) (Tenthredinidae) (via Hypamblys romani HABERMEHL, Ichneumonidae) (HINZ 1961: 11 als Mesochorus sp. 672) (ZSM). Die anderen von Schwenke genannten Wirte gehören zu anderen Mesochorus - Arten (siehe oben). Das untersuchte Material stammt aus Deutschland, Schweiz und Bulgarien (ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FF8CFF90FEC8BECCFD78FBD2.taxon	description	Mesochorus minutus SZÉPLIGETI 1914: 432 (syn. nov.). Holotypus (♀): " Szépligeti Gellérth " (= Budapest Gellérthegy), " 895 9.10 ", " Mesochorus 26 minutus " (Budapest).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FF8CFF90FEC8BECCFD78FBD2.taxon	description	DASCH (1971: 242) hat diese Art zu Unrecht mit M. curvulus THOMSON synonymisiert, und das von ihm untersuchte Material aus der Nearktis in Ottawa enthält beide Arten (3 ♀♀ von M. tipularius aus Belleville / Ontario / Kanada; Wirt siehe unten). Die nearktische Art M. plumosus DASCH ist M. tipularius sehr ähnlich. Die ♀♀ von M. plumosus unterscheiden sich leicht durch die ungewöhnlich lang behaarten Bohrerklappen, für die 33 ist mir kein Unterschied bekannt. Möglicherweise enthält die Typenserie von M. plumosus 33 beider Arten. Eine ausführliche Beschreibung von M. tipularius hat Jourdheuil publiziert. Von M. tipularius ist in der Sammlung Gravenhorst zusätzlich ein Paralectotypus (3) vorhanden. Beide Typen sind stark ausgebleicht. Zum Erkennen der ursprünglichen Färbung muss man beide untersuchen und die Beschreibung vergleichen. Die Beschreibung von M. religiosus enthält einige Fehler; die Art ist auch falsch im Bestimmungsschlüssel eingeordnet. Farbmerkmale des Holotypus: Gesicht dorsal schwärzlich, ventral gelblich. Scutellum kaum aufgehellt. Mesopleuren schwarz, nur dorsal-frontal an einer kleinen Stelle gelblich. Petiolus dorsal schwarz, lateral teilweise gelblich. Zweites Gastertergit frontal zu 0,7 schwarzbraun, subcaudal rötlich, der Caudalrand gelb. Beschreibung ♀: Körperlänge 2,0 - 2,5 mm. Schläfen 0,7 - mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem Scutellum. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 2,0 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral etwas verengt, 0,54 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,0 - mal so breit wie hoch. Wangenraum 0,7 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus gerundet, median unpunktiert, an den Rändern zerstreut punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangenraum und untere Gesichtsorbiten fein gestreift. Gesicht fein und mässig dicht punktiert. Stirn glatt, median gerundet, ohne Mittellängsfurche. Scheitel fast ganz glatt. Schläfen mit feinen zerstreuten Haarpunkten. Occipitalleiste dorsal-median vollständig, etwa gerade. Geissel 22 - gliedrig, sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 4,8 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren fast glatt, mit sehr feinen sehr zerstreuten Haarpunkten. Mesoscutum fein zerstreut punktiert. Notauli verloschen. Radius fast in der Mitte des Pterostigmas ansetzend, äusserer Ast distal deutlich nach vorne gebogen. Radialzelle 2,4 - mal so lang wie breit. Areola rautenförmig (Abb. 24). Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,7 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen mässig schlank, Vorderklauenglieder 2,6 - mal so lang wie breit. Hinterklauen klein, nicht erkennbar gekämmt. Propodeum fein vollständig gefeldert, in den Feldern fast glatt. Area basalis punktförmig oder etwas breiter sitzend, etwa 1,5 - mal so lang wie breit. Area superomedia 1,9 - mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 0,8 - mal so lang wie die Area petiolaris, diese 1,1 - mal so lang wie breit (Abb. 51). Erstes Gastersegment 2,6 - mal, zweites Segment 0,9 - mal so lang wie breit. Postpetiolus mit einigen Längsrunzeln und einer schwachen Querfurche. Zweites Tergit glatt. Bohrerklappen überall kurz behaart, 10 - mal so lang wie hoch, 1,6 - 1,7 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante und Ventralkante fast parallel. 1483 Dunkelbraun oder schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel) und Clypeus gelb, häufig Gesicht ventral mehr oder weniger ausgedehnt gelblich überlaufen. Tegulae und Flügelbasis gelb. Häufig Prothorax unterschiedlich ausgedehnt rötlich und Mesopleuren frontal-dorsal gelblich überlaufen. Pterostigma wenig pigmentiert, hell ockergelb, an den Rändern dunkler. Beine gelb, selten Hintercoxen etwas verdunkelt. Hintertibien apical schmal rotbraun. Petiolus nur lateral oder dorsal und lateral gelblich überlaufen, Postpetiolus caudal oft schmal gelb. Zweites Gastertergit caudal auf 0,2 seiner Länge mit einer gelben Querbinde, selten subcaudal rötlich überlaufen. Drittes Tergit dorsal in der Regel mehr oder weniger ausgedehnt gelbbraun, lateral braun gefleckt. Die hinteren Tergite dunkelbraun, oft caudal schmal gelblich gerandet, Bohrerklappen dunkel. Beschreibung 3: Genitalklappen apical etwas spatelförmig verbreitert, stumpf, 0,7 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 2,0 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Sonst dem ♀ sehr ähnlich. W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n: In Europa: Aphthona cyparissae (KOCH) (Chrysomelidae) (ZSM); Phyllotreta nemorum (LINNAEUS) und P. nigripes (FABRICIUS) (Chrysomelidae) (via Microctonus sp., Braconidae) (Lausanne); Phyllotreta sp. (via Microctonus sp.) (ZSM). JOURDHEUIL (1957: 41) nennt als Wirte weitere Phyllotrata - Arten: P. atra (FABRICIUS), undulata KUTSCHERA, vittula REDTENBACHER (jeweils via Microctonus sp.). In Kanada: P. striolata (FABRICIUS) (via Microctonus vittatae MUESEBECK) (Ottawa). Das untersuchte Material stammt aus Frankreich (Lausanne), Deutschland (Horstmann, ZSM), Polen (Wroclaw), Österreich (ZSM), Norditalien (ZSM), Ungarn (Budapest), Israel (ZSM) und Ontario / Kanada (Ottawa).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FF8EFF96FEC8BC65FC3FFB9F.taxon	description	1484 gefangenes Material zuordnen. In der Sammlung Schwenke / ZSM befinden sich vermutlich zwölf Arten unter dem Namen M. vittator: 9 ♀♀ und 733 von M. pallipes, 1 ♀ von M. globulator, 1 ♀ von M. crassimanus, 13 von M. sulphuripes und acht undeterminierte Arten. Die von diesem Autor genannten Wirtsbeziehungen sind alle unzutreffend. Beschreibung ♀: Körperlänge 5,0 - 5,5 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich in der Mitte des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,1 - mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral nicht verengt, 0,55 - mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,90 - mal so lang wie breit. Wangenraum 0,3 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, fast flach, grob zerstreut punktiert, Apicalrand wulstig, fast gerade. Gesicht mit schwachem Mittellängswulst, fein dicht punktiert, Gesichtsorbiten gröber und zerstreuter punktiert, die ventralen 0,3 gestreift. Wangen deutlich gestreift, dorsal mit einer deutlichen Leiste begrenzt. Stirn neben dem Medianocellus fein zerstreut punktiert, mit feiner Mittellängsfurche und submedianen Längswülsten, über den Fühlergruben eingedrückt. Scheitel und Schläfen mit sehr feinen sehr zerstreuten Haarpunkten. Occipitalleiste dorsal-median sehr fein, etwas nach ventral geknickt. Geissel 37 - gliedrig, sehr dünn fadenförmig, das zweite Glied 4,5 - mal so lang wie breit. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert. Mesoscutum fein zerstreut punktiert und durchgehend behaart, dorsal subcaudal deutlich dicht punktiert. Notauli kaum angedeutet. Scutellum gerundet, fast glatt, nur basal gerandet, Scutellargrube glatt. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Mesopleuren sonst dorsal fein zerstreut, ventral sehr fein sehr zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des breiten Pterostigmas ansetzend, der äussere Ast distal wenig nach vorne gebogen. Radialzelle 2,2 - mal so lang wie breit. Areola schmal sitzend, schief, der erste Quernerv am kürzesten (Abb. 25). Nervulus interstitial. Nervellus deutlich recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,9 - mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,8 - mal so lang wie breit. Klauen basal und median mit vier deutlichen Kammzähnen (Abb. 47). Propodeum mit sehr feinen zerstreuten Haarpunkten auf glattem Grund, in der Area petiolaris etwas gerunzelt, vollständig gefeldert. Area basalis trapezförmig, etwa 1,5 - mal so lang wie breit. Area superomedia 2,9 - mal so lang wie breit, 1,7 - mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae deutlich vor der Mitte. Area petiolaris 0,9 - mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,7 - mal, zweites Tergit 1,0 - mal so lang wie breit. Postpetiolus dorsal mit einer Längsfurche, daneben einige feine Längsrunzeln (variabel, teilweise fehlend), die caudalen 0,3 glatt. Gastertergite sonst dorsal glatt, lateral mit sehr feinen Haarpunkten. Bohrerklappen vollständig behaart, 6,6 - mal so lang wie hoch, 0,8 - mal so lang wie ein Hinter-Basitarsus, Dorsalkante distal sehr wenig aufgebogen, Ventralkante teilweise median etwas vorgerundet, distal deutlich aufgebogen. Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Clypeus, Wangen, innere und äussere Orbiten gelb, letztere teilweise gelbrot. Stirn median, Ocellarraum, Scheitel median, Schläfen dorsal-caudal und Occiput dorsal schwarz. Scapus gelbbraun bis braun. Geissel ganz schwarzbraun oder basal gelbbraun gezeichnet. Thorax lateral und ventral gelbbraun. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma mittel- bis dunkelbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Mesoscutum mit drei schwarzen Längsstreifen, Seitenränder, Bereich der Notauli und Fleck dorsal-caudal gelbbraun. Scutellum gelbbraun, Basis und Spitze verdunkelt, oder überwiegend schwarz, nur Seiten hell. Mesopleuren vor dem Speculum oft dunkel überlaufen, aber stets überwiegend hell. 1485 Beine gelb bis gelbrot. Hinterfemora oft innen und aussen schwärzlich überlaufen. Hintertibien median weisslich, proximal schmal und distal deutlich braun bis schwarz gezeichnet, der distale Ring 0,2 - 0,3 - mal so lang wie eine Tibia beziehungsweise zweimal so lang wie die apicale Breite einer Tibia. Hintertarsen distal unterschiedlich ausgedehnt braun, teilweise fast ganz dunkelbraun. Propodeum ganz oder nur dorsal schwarz und lateral und caudal gelbbraun. Erstes Gastertergit schwarz, teilweise caudal schmal gelb. Zweites Tergit schwarz, caudal zu 0,2 - 0,3 gelb, teilweise die gelbe Binde median nach vorne verbreitert. Drittes Tergit dorsal gelblich, lateral dunkel gefleckt, die folgenden gelbbraun bis fast schwärzlich, jeweils caudal gelb gerandet (vespoid). Beschreibung 3: Wangenraum 0,4 - 0,5 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Genitalklappen 9 - 13 - mal so lang wie hoch, etwa parallelseitig, apical stumpf, nicht löffelförmig verbreitert, 0,52 - mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,1 - mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Färbung wie ♀, Thorax und Gaster dorsal etwas ausgedehnter dunkel gezeichnet. Hintertibien distal zu 0,15 - 0,2 verdunkelt. Helle 33 von M. pallipes sind sehr ähnlich und weichen nur ab durch: Wangenraum 0,5 - 0,6 - mal so breit wie die Mandibelbasis. Apicalrand des Clypeus deutlich vorgerundet. Genitalklappen sehr schlank. Hinterfemora anscheinend nicht dunkel gezeichnet. Hintertibien distal zu 0,1 verdunkelt. W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n: Nematus ribesii (SCOPOLI) (Tenthredinidae) (via Olesicampe sp., Ichneumonidae) (8 Serien; Edinburgh, Frankfurt, Horstmann, ZSM); N. leucotrochus HARTIG (Tenthredinidae) (via Olesicampe sp., Ichneumonidae) (Edinburgh). Das untersuchte Material stammt aus Norwegen (Stockholm), England (Edinburgh, Horstmann) und Österreich (Frankfurt, ZSM).	de	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
