identifier	taxonID	type	CVterm	format	language	title	description	additionalInformationURL	UsageTerms	rights	Owner	contributor	creator	bibliographicCitation
03E487F3FFAEFFB0FEC8BC3DFC59FAB1.text	03E487F3FFAEFFB0FEC8BC3DFC59FAB1.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Astiphromma albitarse (BRISCHKE 1880)	<div><p>Astiphromma albitarse (BRISCHKE 1880)</p> <p>Mesochorus (Astiphromma) albitarsis BRISCHKE 1880: 191 f. Holotypus (3) verloren (nach der Beschreibung aus Danzig = Gdansk/PL), Interpretation nach SCHWENKE (1999: 21 f.).</p> <p>Pseudacoenitus transsylvanicus KISS 1924: 96 (Móczár 1968: 183). Holotypus (♀): "Hadad Dr. Kiss" (= Hodod/RO), "Typus", " Pseudoacoenitus transylvanicus [!] KISS " und später zugefügte Determinationsetiketten (Budapest).</p> <p>Móczár hat diese Synonymie bereits publiziert, aber bei Schwenke fehlt das von Kiss beschriebene Taxon. Die Diagnose von A. albitarse bei Schwenke enthält einen Lapsus: Nicht beim ♀, sondern beim 3 sind die Hintertarsen weiss.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFAEFFB0FEC8BC3DFC59FAB1	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFAEFFB1FEC8BDCAFBA0F9B3.text	03E487F3FFAEFFB1FEC8BDCAFBA0F9B3.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Astiphromma sericans (CURTIS 1833)	<div><p>Astiphromma sericans (CURTIS 1833)</p> <p>Mesochorus sericans CURTIS 1833: plate 464. Lectotypus (♀) durch FITTON (1976: 323) festgelegt: "M" (nach der Beschreibung aus Irland) (Coll. Haliday/ Dublin).</p> <p>CARLSON (1979: 705) stellt die Art mit Bedenken zu A. splenium (CURTIS), und SCHWENKE (1999: 20) synonymisiert beide Taxa ohne Bedenken. Meines Erachtens handelt es sich bei A. sericans um eine eigene Art, die zwischen A. aggressor (FABRICIUS) und A. splenium (CURTIS) steht. A. aggressor ist etwas kleiner, und die hinteren Gastertergite und Sternite sind ganz oder überwiegend dunkelbraun oder schwarz. A. splenium ist ebenfalls etwas kleiner, und die hinteren Gastertergite sind ganz gelbbraun.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 8 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des</p> <p>1452</p> <p>Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,3-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral kaum verengt, 0,58-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,88-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,8-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf in der Regel mit glattem, Stirn mit fein gekörneltem Grund. Clypeus fast flach, zentral sehr spärlich punktiert, sonst wie das Gesicht deutlich dicht punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangen fein gestreift. Stirn über den Fühlergruben eingedrückt, dort unpunktiert, dorsal und im Bereich der inneren Orbiten mässig dicht punktiert. Scheitel fein und sehr zerstreut punktiert. Schläfen fein mässig dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median vollständig, etwas nach unten geknickt. Geissel 40-gliedrig, schlank fadenförmig, das zweite Glied 3,3-mal so lang wie breit. Thorax und Propodeum mit glattem Grund. Pronotum lateral sehr fein und sehr zerstreut punktiert. Mesoscutum fein und mässig dicht bis zerstreut punktiert, Notauli schwach angedeutet. Meso- und Metapleuren sehr fein und sehr zerstreut punktiert, Speculum und Bereich vor dem Speculum glatt. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Art etwas nach vorne durchgebogen. Radialzelle schlank, 3,2-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, rautenförmig, der rücklaufende Nerv wenig vor der Mitte ansetzend (Abb. 6). Nervulus deutlich postfurcal. Nervellus etwas recliv, bei 0.8 deutlich gebrochen, der vordere Ast nach innen gebogen. Beine schlank, Hinterfemora 4,3-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen mässig breit, Vorderklauenglieder 2,4-mal so lang wie breit. Klauen deutlich lang gekämmt, mit etwa fünf Kammzähnen (Abb. 28). Propodeum fast vollständig gefeldert, mit sehr feinen Haarpunkten. Area basalis trapezförmig, breiter als lang, von der Area superomedia nicht vollständig getrennt. Area superomedia 2,5-mal so lang wie breit, 1,7-mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris 0,7-mal so lang wie breit. Laterale Längsleisten frontal verloschen. Erstes Gastertergit 2,4-mal, zweites Tergit 1,1-mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, mit sehr feinen Haarpunkten und einer schwachen Mittellängsfurche. Bohrerklappen vollständig behaart, 6,1-mal so lang wie hoch, 0,8-mal so lang wie ein Hinter-Basitarsus, Dorsalkante fast gerade, Ventralkante median etwas vorgerundet, distal deutlich aufgebogen.</p> <p>Körper überwiegend schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkelbraun) und Wangenraum gelb, letzterer mit einem gelben Strich bis hinter die Augen. Clypeus apical etwas aufgehellt. Fühlerbasis gelbbraun, Scapus dorsal dunkelbraun, Geissel median und apical verdunkelt. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma mittelbraun. Beine gelbrot, Vorder- und Mittelcoxen und alle Trochanteren gelb, Hinterfemora apical braun überlaufen, Hintertibien apical zu 0,2 dunkelbraun, Hintertarsen nicht besonders verdunkelt. Erstes Gastertergit apical schmal gelb. Zweites Tergit apical dreieckig gelbrot, die Spitze des Dreiecks nach vorne etwa bis zur Mitte des Tergits reichend. Drittes oder drittes und viertes Tergit dorsal gelbrot, lateral braun. Hintere Tergite überwiegend dunkelbraun bis schwarz, caudal jeweils breit gelb gerandet (vespoid). Gastersternite gelb.</p> <p>3 unbekannt.</p> <p>U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: 1♀ Irland (Dublin), 1♀ Nürnberg/D (ZSM).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFAEFFB1FEC8BDCAFBA0F9B3	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFAFFFB6FEC8BEC4FC7FFE3C.text	03E487F3FFAFFFB6FEC8BEC4FC7FFE3C.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Astiphromma splenium (CURTIS 1833)	<div><p>Astiphromma splenium (CURTIS 1833)</p> <p>Mesochorus splenium CURTIS 1833: plate 464. Holotypus (3) von FITTON (1976: 323) beschriftet: ohne Originaletikett (nach der Beschreibung aus New Forest/ Hampshire /GB) (Coll. Curtis/Melbourne). Der Holotypus ist stark beschädigt, fast alle Anhänge sind vom Thorax getrennt, und grosse Teile der Fühler und Beine fehlen.</p> <p>1453</p> <p>Trotz der starken Beschädigung lässt sich der Typus determinieren; er entspricht der bisherigen Interpretation der Art (SCHWENKE 1999: 20).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFAFFFB6FEC8BEC4FC7FFE3C	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA8FFB7FEC8BA5FFB3FFCB8.text	03E487F3FFA8FFB7FEC8BA5FFB3FFCB8.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus anthracinus KRIECHBAUMER 1890	<div><p>Mesochorus anthracinus KRIECHBAUMER 1890</p> <p>Mesochorus anthracinus KRIECHBAUMER 1890: 494 f. Holotypus (♀): "aus Lobophora appensata ", "Ex Campoplex ex Lob. appensata St. Egyd. 1884." (= St. Aegyd/A), "Nied. Österreich 1888. [!]", " Mesochorus anthracinus. m. n. sp. ♀. det. Kriechbaumer" (Wien).</p> <p>An der Nadel des Holotypus befindet sich zusätzlich ein Kokon, der von einer Dusona - Art stammen könnte. Nach der Etikettierung wurde das Exemplar aus Acasis viretata (HÜBNER) [syn. appensata (EVERSMANN), Geometridae] (via Dusona sp., Ichneumonidae) gezogen. Weiteres Material (1♀, 13 aus Deutschland, 1♀ mit unleserlichem Fundort), das mit dem Holotypus gut übereinstimmt, befindet sich in Coll. Schwenke/ZSM. M. anthracinus ist der variablen Art M. atriventris sehr ähnlich, insbesondere stimmen grosse Exemlare von M. atriventris in der Körpergrösse mit M. anthracinus überein. Anscheinend unterscheiden sich beide Arten in den Klauen: Diese sind bei M. anthracinus etwas schlanker und weniger gezähnt als bei M. atriventris (Abb. 29 und 30). Möglicherweise ist auch das Wirtsspektrum verschieden, allerdings liegt für M. anthracinus nur die oben angeführte Wirtsangabe vor.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 7 mm. Schläfen 0,6-mal so lang wie die Breite der Augen, deutlich verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem Scutellum. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,9-1,1-mal breit wie der Durchmesser eines Lateralocellus. Gesicht ventral nicht verengt, 0,55-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus so lang wie breit. Wangenraum halb so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Basalhälfte der Mandibeln runzlig punktiert. Wangen und Gesichtsorbiten (fast ganz) fein gestreift. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus deutlich vorgerundet, zentral sehr zerstreut punktiert, an den Rändern mässig dicht bis dicht punktiert, Apicalrand vorgerundet. Gesicht dicht und stellenweise etwas runzlig punktiert. Stirn ventral etwas eingedrückt, median fast oder ganz flach, dorsal sehr fein gekörnelt und stellenweise sehr fein quergerieft. Stirn hinter den Ocellen glatt, sonst sehr fein sehr zerstreut punktiert. Schläfen an den Orbiten schmal glatt, sonst mässig dicht bis dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median verloschen. Geissel schlank fadenförmig, 37-gliedrig (nach 1♀ aus Coll. Schwenke), zweites Glied 2,8-mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren frontal und ventral und Metapleuren fein zerstreut punktiert. Notauli angedeutet. Scutellum gerundet. Speculum und grössere Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Art distal gerade. Radialzelle 2,6-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief (Abb. 7). Nervulus interstitial. Nervellus fast vertical. Beine schlank, Hinterfemora 4,2-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3-mal so lang wie breit. Hinterklauen relativ schlank, basal mit 3 spitzen Kammzähnen (Abb. 29). Propodeum vollständig gefeldert, alle Felder sehr fein zerstreut punktiert auf glattem Grund. Area basalis lang gestielt (bei 1♀ aus Coll. Schwenke schmal trapezförmig). Area superomedia 1,4-mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 0,95-mal so lang wie die Area petiolaris, diese 0,85-mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,5-mal, zweites 1,1-mal so lang wie breit. Postpetiolus mit deutlicher Mittellängsfurche. Zweites Gastertergit fast glatt, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Bohrerklappen überall fein behaart, 3,0-mal so lang wie hoch, 0,75-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante wenig gerundet, Ventralkante deutlich gerundet.</p> <p>1454</p> <p>Kopf überwiegend schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne verdunkelt), Clypeus, Wangen (breit), innere Orbiten (bis zur Mitte der Stirn) und äussere Orbiten (schmal) gelbrot. Fühler dunkelbraun, im Bereich des Annellus aufgehellt. Prothorax schwarz, Collum, Schulterbeulen (gross), Tegulae und Flügelbasis gelb. Mesoscutum schwarz, caudal stellenweise rotbraun überlaufen. Scutellum überwiegend dunkel rotbraun. Mesopleuren ganz gelbrot, nur dorsal schwarz gefleckt oder fast ganz schwarz. Metapleuren und Propodeum schwarz. Beine gelbrot, Coxen und Trochanteren der Vorder- und Mittelbeine gelb. Hintertibien median breit weissgelb, basal und apical schmal schwarz, der apicale Ring 0,1-mal so lang wie die Tibia, deutlich kürzer als die Breite der Tibia. Hintertarsen gelbbraun, Basitarsus basal breit weissgelb. Pterostigma median hell ockergelb, an den Rändern deutlich verdunkelt. Gaster schwarz, alle Tergite caudal schmal gelblich. Bohrerklappen schwarz.</p> <p>Beschreibung 3: Genitalklappen apical zugespitzt, 0,60-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Gesicht gelb. Pronotum lateral fast ganz, Meso- und Metapleuren ganz gelbrot. Sonst dem ♀ ähnlich.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA8FFB7FEC8BA5FFB3FFCB8	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA9FFB7FEC8BBC0FB8FFB14.text	03E487F3FFA9FFB7FEC8BBC0FB8FFB14.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus arenarius (HALIDAY 1838)	<div><p>Mesochorus arenarius (HALIDAY 1838)</p> <p>Cryptus (Mesochorus) arenarius HALIDAY 1838: 115. Lectotypus (♀) durch FITTON (1976: 332) festgelegt: "Pt Mk" (= Portmarnock/ Dublin /IRL) (Coll. Haliday/ Dublin).</p> <p>Mesochorus nigripes RATZEBURG 1852: 119 f. (syn.nov.). Holotypus (3) verloren, Interpretation nach der Beschreibung und der Wirtsangabe [Phytonomus polygoni = Hypera arator (LINNAEUS), Curculionidae].</p> <p>Die Art ist als Hyperparasit von Hypera -Arten (Curculionidae) (via Bathyplectes sp., Ichneumonidae) bekannt. SCHWENKE (1999: 43) führt weitere Synonyme an. Da FITTON den Typus revidiert und den Namen arenarius (HALIDAY) als gültigen Namen für eine Art der Gattung Mesochorus benutzt hat, ist Artikel 23.9.1.1 der Nomenklaturregeln nicht erfüllt und M. arenarius kann nicht als nomen oblitum angesehen werden.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA9FFB7FEC8BBC0FB8FFB14	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA9FFB5FEC8BCA4FD46FC56.text	03E487F3FFA9FFB5FEC8BCA4FD46FC56.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus atriventris CRESSON 1872	<div><p>Mesochorus atriventris CRESSON 1872</p> <p>Cryptus (Mesochorus) sylvarum HALIDAY 1838: 114 (praeocc. durch M. sylvarum CURTIS) (YU &amp; HORSTMANN 1997: 703). Lectotypus (♀) durch FITTON (1976: 334) festgelegt: ohne Originaletikett (nach der Beschreibung aus Irland) (Coll. Haliday/ Dublin).</p> <p>Mesochorus atriventris CRESSON 1872: 21. Holotypus (3) in Coll. Cresson/Philadelphia (nicht untersucht), Interpretation nach Material aus Coll. Townes/Gainesville (Townes det., Dasch det.).</p> <p>Weil der Lectotypus von M. sylvarum CURTIS bisher fehldeterminiert worden ist (siehe bei M. giberius), muss die häufig zitierte Art M. sylvarum auct. umbenannt werden. Entgegen dem Hinweis bei SCHWENKE (1999: 61) hat DASCH (1971: 237) den Typus von M. sylvarum CURTIS nicht untersucht. M. atriventris ist holarktisch verbreitet, und ihr Wirtsspektrum in der Nearktis (DASCH 1971: 240; CARLSON 1979: 712) entspricht dem in der Westpaläarktis. Eine ausführliche Beschreibung findet sich bei DASCH (1971: 237 f.) unter dem Namen M. sylvarum. Die Art variiert stark in der Körperlänge. So sind unter den in einem Eichenwald bei Würzburg/D aus dem Primärwirt Tortrix viridana gezogenen Exemplaren die aus dem Sekundärwirt Microgaster hospes wesentlich kleiner als die aus Phytodietus polyzonias (HORSTMANN 1971: 237; 1984: 80), entsprechend der Körpergrösse dieser Sekundärwirte. Die Tiere stimmen aber sonst ganz überein, sie gehören deshalb nach meiner Überzeugung zu derselben Population. Schwenke hat die grösse-</p> <p>1455</p> <p>ren Exemplare (aus P. polyzonias) zu M. anthracinus gestellt, aber der Holotypus dieser Art weicht in der Zähnung der Klauen und möglicherweise auch im Wirtsspektrum von M. atriventris ab (siehe bei M. anthracinus).</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 3,5-7,5 mm. Schläfen 0,6-mal so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berühungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,8-0,9-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral kaum verengt, 0,55-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,1-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,4-0,5-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Mandibeln auf der basalen Hälfte nicht gestreift, stellenweise glatt, sonst fein punktiert. Wangenraum und untere Hälfte der Gesichtsorbiten fein gestreift. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus relativ gross, deutlich vorgerundet (fast nasenförmig), zentral sehr zerstreut punktiert, an den Seiten deutlich dicht punktiert, Apicalrand deutlich vorgerundet. Gesicht überwiegend deutlich dicht und etwas runzlig punktiert, mit deutlichem Mittellängskiel, oft dorsolateral etwas eingedrückt und mit einigen Runzeln. Stirn über den Fühlergruben eingesenkt, median flach und glatt, lateral stellenweise sehr fein gekörnelt. Scheitel hinter den Ocellen glatt, lateral fein zerstreut punktiert. Schläfen fein und mässig dicht bis dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median sehr fein, etwas nach ventral geknickt, oder verloschen. Geissel 37-gliedrig (bei 1♀ von 5,3 mm Körperlänge), schlank fadenförmig, apical zugespitzt, zweites Glied 2,6-mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren frontal und ventral und Metapleuren fein zerstreut punktiert. Notauli wenig angedeutet. Mesoscutum dorsal-subcaudal dichter punktiert. Scutellum gerundet. Speculum und grosse Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Art distal etwa gerade. Radialzelle 2,6-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief (Abb. 8). Nervulus interstitial. Nervellus recliv. Beine schlank, Hinterfemora 3,9-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,2-mal so lang wie breit. Hinterklauen deutlich gekämmt, basal und median mit 4 Kammzähnen (Abb. 30). Propodeum vollständig gefeldert, in den Feldern überwiegend glatt, Area petiolaris etwas gerunzelt. Area basalis schmal trapezförmig, dreieckig oder kurz gestielt. Area superomedia 1,9-mal so lang wie breit, so lang wie die Area petiolaris, Costulae vor der Mitte. Area petiolaris etwa so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,5-mal, zweites Tergit 1,2-mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet, teilweise mit kleiner Mittellängsfurche. Zweites Gastertergit fast ganz glatt. Bohrerklappen vollständig behaart, 2,7-mal so lang wie hoch, 0,9-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante und Ventralkante gerundet.</p> <p>Kopf überwiegend schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Apicalrand des Clypeus, Gesichtsorbiten ventral (breit), Schläfen ventral und Stirnorbiten fast über die ganze Länge (breit und recht auffällig) gelb. Clypeus gelb oder mehr oder weniger ausgedehnt dunkelbraun. Gesicht ventral teilweise gelb überlaufen. Gesichtsorbiten dorsal gelb bis schwarz. Scapus und Pedicellus dunkelbraun, Geissel gelbbraun. Prothorax überwiegend dunkelbraun, an den Rändern gelbrot, oder fast ganz gelbrot. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Mesoscutum schwarz, teilweise caudal gelbrot überlaufen. Scutellum gelbrot oder schwarz. Meso- und Metapleuren gelbrot, oder Mesopleuren dorsal braun überlaufen oder fast ganz dunkel und Metapleuren dunkelbraun. Beine gelb bis gelbrot, Hintertibien median breit weissgelb, basal und apical schmal schwärzlich, der apicale Ring 0,1-mal so lang wie die Tibia, deutlich kürzer als die Breite der Tibia. Hintertarsen gelbbraun, die Glieder jeweils apical schmal verdun-</p> <p>1456</p> <p>kelt. Pterostigma median sehr hell ockergelb, an den Rändern verdunkelt. Propodeum schwarz, selten lateral und caudal rot gezeichnet. Gaster schwarz, die Tergite jeweils caudal schmal gelblich gerandet. Bohrerklappen schwarz.</p> <p>Beschreibung 3: Genitalklappen apical zugespitzt, 0,6-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,2-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Clypeus und</p> <p>Gesicht ganz gelb. Meso- und Metapleuren immer gelbrot. Sonst dem ♀ ähnlich.</p> <p>W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Swammerdamia caesiella (HÜBNER) (Yponomeutidae) (Edinburgh); Anthophila fabriciana (LINNAEUS) (Choreutidae) (via Diadegma fabricianae HORSTMANN &amp; SHAW, Ichneumoniodae) (Edinburgh); Archips rosana (LINNAEUS) (Tortricidae) (via Microgasterinae) (Horstmann); Choristoneura hebenstreitella (MÜLLER) (Tortricidae) (Horstmann); Tortrix viridana LINNAEUS (Tortricidae) [via Microgaster hospes MARSHALL, Braconidae, und Phytodietus polyzonias (FORSTER), Ichneumonidae] (Horstmann). Über M. atriventris als Hyperparasit von T. viridana finden sich kurze Notizen bei HORSTMANN (1971: 237; 1984: 80). In der erstgenannten Publikation wird die Art fälschlich als M. orbitalis HOLMGREN angeführt (siehe bei dieser Art). Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Gainesville, ZSM), Irland (Dublin, Gainesville), England (Edinburgh, Gainesville), Deutschland (Horstmann, ZSM), Österreich (Gainesville), Norditalien (ZSM) und den USA (Gainesville).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA9FFB5FEC8BCA4FD46FC56	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFABFFBAFEC8BBE0FE12FCC7.text	03E487F3FFABFFBAFEC8BBE0FE12FCC7.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus basalis CURTIS 1833	<div><p>Mesochorus basalis CURTIS 1833</p> <p>Mesochorus basalis CURTIS 1833: plate 464. Lectotypus (♀) durch FITTON (1976: 323) festgelegt: "1. June New Forest" (nach der Beschreibung aus Hampshire /GB) (Coll. Curtis/Melbourne).</p> <p>Der Lectotypus gehört zu einer eigenen Art, von der derzeit nur 1♀ bekannt ist. Die Bestimmung nach SCHWENKE (1999: 80 ff.) führt zu M. mellis SCHWENKE, aber diese Art ist wesentlich kleiner.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 6,5 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, im Profil von oben ziemlich gerade, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem caudalen Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,1-mal so breit wie ein Lateralocellus. Wangenraum 0,5-mal so breit wie die Mandibelbasis. Unterer Mandibelzahn etwas länger als der obere. Kopf mit glattem, Scheitel und Schläfen mit sehr fein gekörneltem Grund. Clypeus relativ gross, wenig gerundet, deutlich mässig dicht punktiert, Apicalrand deutlich vorgerundet. Wangenraum gestreift. Gesicht deutlich dicht punktiert. Stirn mit schwacher Mittellängsfurche und daneben mit schwachen Längswülsten, dorsal deutlich zerstreut punktiert und sehr fein quergerieft, ventral verdeckt. Scheitel hinter den Ocellen fast glatt, sonst fein zerstreut punktiert. Schläfen deutlich dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median sehr fein, etwas nach unten geknickt. Geissel sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 4,1-mal so lang wie breit, Geisselspitzen abgebrochen. Thorax und Propodeum mit glattem Grund. Pronotum lateral sehr fein zerstreut punktiert, Mesoscutum deutlich fein zerstreut punktiert, Notauli verloschen. Scutellum fast glatt. Mesopleuren fast glatt, nur an den Rändern fein zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Areola punktförmig sitzend, schief (Abb. 9). Nervulus interstitial. Nervellus etwas recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,8-mal so lang wie hoch. Klauen nicht verlängert, basal mit fünf eng gestellten Kammzähnen (Abb. 31). Propodeum fein sehr zerstreut punktiert, vollständig gefeldert. Area basalis schmal, caudal mit zusammenlaufenden Seitenleisten (fast gestielt). Area superomedia frontal spitz, 2,4-mal so lang wie breit, 1,5-mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae weit vor der Mitte. Area petiolaris so lang wie breit, innen zerflossen gerunzelt. Erstes Gastertergit 3,4-mal, zweites Tergit 1,2-mal so lang</p> <p>1457</p> <p>wie breit. Postpetiolus gerundet, ohne Längsfurche, weitgehend glatt. Bohrerklappen vollständig behaart, 0,9-mal so lang wie ein Hinter-Basitarsus, Dorsalkante distal sehr wenig, Ventralkante distal deutlich aufgebogen.</p> <p>Körper überwiegend gelbbraun. Mandibeln gelb, Zähne dunkel. Ocellarraum und Scheitel hinter den Ocellen schwarz. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Mesoscutum mittelbraun bis dunkelbraun, mit drei schwärzlichen Längsstreifen (also relativ dunkel). Scutellum abgesetzt hellrotbraun. Pterostigma braun, proximal und distal relativ breit aufgehellt. Beine gelbbraun. Hintertibien basal schmal und apical zu etwa 0,25 schwärzlich. Hintertarsen hell. Erstes Gastertergit schwarz. Zweites Tergit schwarz, caudal etwa zu 0,2 mit einem gelbbraunen Querband (dieses median etwas bogenförmig verbreitert). Hintere Tergite gelb, etwas gelbbraun überlaufen.</p> <p>3 unbekannt.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFABFFBAFEC8BBE0FE12FCC7	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA4FFBBFEC8BB10FC6FF9E0.text	03E487F3FFA4FFBBFEC8BB10FC6FF9E0.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus cimbicis RATZEBURG 1844	<div><p>Mesochorus cimbicis RATZEBURG 1844</p> <p>Mesochorus cimbicis RATZEBURG 1844: 149. Typen (♀♀) verloren (Fundort nicht genannt), Interpretation nach der Beschreibung und der Wirtsangabe [Cimbex variabilis = C. femoratus (LINNAEUS), Cimbicidae].</p> <p>Mesochorus confusus HOLMGREN 1860: 129 (MEYER 1935: 402). Lectotypus (♀) durch AUBERT (1968: 190) festgelegt: "Lp. m." (= Lapponia meridionalis /S), "Bhn", "29.8.", Coll. Holmgren/ Stockholm.</p> <p>Mesochorus longicauda THOMSON 1886: 338 (syn.nov.). Lectotypus (♀) durch AUBERT (1972: 152) festgelegt: "Pål." (= Pålsjö/Scåne/S), Coll. Thomson/Lund.</p> <p>Mesochorus cimbicis wird von Holmgren mit Bedenken mit M. confusus synonymisiert; Meyer synonymisiert beide Taxa ohne Bedenken. Für diese Interpretation spricht vor allem die Wirtsangabe. Der Lectotypus von M. confusus gehört zu der von Holmgren beschriebenen var. 4. Anscheinend hat Holmgren für die Art keine Nominatvarietät definiert, sondern hat sein Material in fünf Varietäten aufgetrennt. Von den von SCHMIEDEKNECHT (1910: 1988 ff.) und SCHWENKE (1999: 87) genannten Synonymen werden M. sulphuripes, M. picticrus und M. gallicator als eigene Arten angesehen. M. sericeus wird mit M. globulator und M. rufipes und M. crassicrus werden mit M. pallipes synonymisiert. M. gracilentus ist eine uninterpretierte Art. Alle von Schwenke nach der Literatur angeführten Wirtsangaben sind irrig. In seiner eigenen Sammlung finden sich aus Cimbicidae gezogene Exemplare (siehe unten). M. cimbicis ist vor allem durch die relativ langen und sehr spärlich behaarten Bohrerklappen charakterisiert.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 5-6 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem frontalen Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,9-1,0- mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten nicht verengt, 0,57-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,0-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,5-mal so breit wie Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, fast flach, zentral unpunktiert, an den Rändern deutlich mässig dicht punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangenraum und Mandibelbasis fein gestreift, untere Gesichtsorbiten deutlich gestreift. Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn mit deutlicher medianer Längsfurche, submedianen Längswülsten, lateral über den Fühlergruben deutlich eingedrückt und glatt, dorsolateral fein quergerieft und zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, lateral sehr fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median verloschen. Schläfen fein zerstreut punktiert. Geissel etwa 39-</p> <p>1458</p> <p>gliedrig, sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 4,2-mal so lang wie breit. Pronotum lateral sehr fein sehr zerstreut punktiert. Mesoscutum fein zerstreut punktiert, Notauli angedeutet. Scutellum gerundet, sehr fein sehr zerstreut punktiert, basal kurz gerandet. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum glatt, Mesopleuren sonst fein zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Art distal fast gerade. Radialzelle 2,6-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend oder kurz gestielt, schief (Abb. 10). Nervulus interstitial oder sehr wenig postfurcal. Nervellus vertical oder wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,8-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,9-mal so lang wie breit. Hinterklauen schlank, deutlich mässig lang gekämmt, basal mit etwa 4 eng gestellten Kammzähnen (Abb. 32). Propodeum deutlich und vollständig gefeldert, in den Feldern sehr fein zerstreut punktiert, in der Area petiolaris fein gerunzelt. Area basalis trapezförmig, 1,5-2,0-mal so lang wie breit. Area superomedian 2,2-mal so lang wie breit, 1,7-mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris 0,9-1,0-mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,7-mal, zweites Tergit 1,0-mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, mit kleiner Mittellängsfurche. Bohrerklappen auf der Fläche kaum behaart, an den Rändern deutlich behaart, 9,5-mal so lang wie hoch, 1,2-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen.</p> <p>Körper überwiegend gelbbraun, Ausdehnung der dunklen Zeichnung variabel. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), innere Orbiten, Schulterbeulen, Subalarwülste und Tegulae gelb. Am Kopf nur der Ocellarraum schwarz oder zusätzlich Stirn median, Scheitel dorsal, Occiput dorsal und Schläfen dorsal schwarz. Am Thorax Mesoscutum nur frontal verdunkelt oder fast ganz schwarz, nur Notauli aufgehellt. Scutellum gelbbraun oder dunkelbraun. Mesopleuren teilweise dorsal-frontal verdunkelt. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Vorder- und Mittelcoxen und –trochanteren gelb. Hintertibien median breit weissgelb, basal schmal, apical deutlich schwärzlich, Ring etwa 0,2-mal so lang wie die Tibia beziehungsweise zweimal so lang wie die Breite der Tibia in diesem Bereich. Hintertarsen hellbraun. Propodeum dorsal hellbraun bis schwarz, teilweise an den Rändern aufgehellt. Erstes und zweites Gastertergit schwarz, das erste caudal sehr schmal, das zweite caudal etwa zu 0,2 gelblich bis hellrot. Die folgenden Tergite und Sternite gelbbraun, die Tergite lateral selten hellbraun überlaufen.</p> <p>Beschreibung 3: In der Skulptur dem ♀ sehr ähnlich, in der Färbung wie helle ♀♀. Genitalklappen schlank, etwa parallelseitig, apical stumpf, aber nicht löffelförmig verbreitert, etwa 16-mal so lang wie subapical hoch, 0,7-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,6-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied.</p> <p>W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Cimbex femoratus (LINNAEUS) (Cimbicidae) [via Olesicampe clandestina (HOLMGREN), Ichneumonidae] (ZSM); Trichiosoma lucorum (LINNAEUS) (Cimbicidae) (ZSM). Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Lund, Stockholm, ZSM) und Deutschland (ZSM).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA4FFBBFEC8BB10FC6FF9E0	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA5FFB9FEC8BE3BFDD8F9FD.text	03E487F3FFA5FFB9FEC8BE3BFDD8F9FD.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus crassimanus HOLMGREN 1860	<div><p>Mesochorus crassimanus HOLMGREN 1860</p> <p>Mesochorus crassimanus HOLMGREN 1860: 125 f. Lectotypus (♀) durch AUBERT (1968b: 190) festgelegt: "Hlm" (= Stockholm), "Bhn." (= Boheman) (Stockholm).</p> <p>Mesochorus novus KISS 1924: 111 f. (syn.nov.). Lectotypus (♀) hiermit festgelegt: "Borosjenö Diószeghy" (= Ineu/RO), "Type", " Mesochorus novus KISS " und später zugefügte Determinationsetiketten (Budapest).</p> <p>1459</p> <p>Mesochorus dioszeghyi KISS 1929: 134 f. (syn.nov.). Lectotypus (♀) durch MÓSZÁR (1968: 184) festgelegt: "B. Jenö 927.VII.1." (= Ineu/RO), "Typus", " Mesochorus Dioszeghyi KISS ♀ " und später zugefügte Determinationsetiketten (Budapest).</p> <p>ROMAN (1912a: 67) synonymisiert M. crassimanus (♀) mit M. dimidiatus (3), weil er die Typen mit den beiden Geschlechtern einer Serie identifiziert, die FORSIUS (1924: 46) in Finnland aus Yponomeuta padi [= Y. evonymella (LINNAEUS), Yponomeutidae] gezogen hat. Roman hat seine Auffassung aber anscheinend später geändert, denn Forsius nennt die Art M. brevipetiolatus RATZEBURG und bezieht sich dabei auf eine Determination durch Roman. Es handelt sich bei dem Yponomeuta -Parasiten höchstwahrscheinlich um M. pallipes (siehe bei dieser Art). Die Synonymisierung von crassimanus mit dimidiatus ist deshalb unbegründet, und M. dimidiatus ist uninterpretiert (siehe bei dieser Art). ROMAN (1912b: 258) synonymisiert M. dimidiatus mit M. globulator. Diese Synonymie ist ebenfalls irrig (HORSTMANN 2004: 56). M. crassimanus ist durch die verbreiterten Klauenglieder der Tarsen (insbesondere an den Vorderbeinen) und das wenig pigmentierte Pterostigma charakterisiert. Das 3 der Art ist noch unbekannt, das von SCHWENKE (1999: 85) unter dem Namen M. globulator beschriebene 3 (Coll. Schwenke/ZSM) besitzt verlängerte untere Mandibelzähne und gehört nicht hierher.</p> <p>Kiss beschreibt M. novus nach mindestens 2♀♀ von Borosjenö und Kelenföld (bei Budapest) und M. dioszeghyi nach mindestens 1♀ von Borosjenö. In der Sammlung befinden sich unter M. novus je 1♀ von Borosjenö (ohne Fangdatum) und Kelenföld (Etiketten von MÓCZÁR 1968: 184 für die Syntypen 2 und 4 zitiert; Nummerierung der Typen nach Móczár), unter M. dioszeghyi 2♀♀ von Borosjenö aus dem Jahr 1927 (Etiketten von Móczár für die Syntypen 1 und 3 zitiert). Móczár vereinigt beide Typenserien unter dem Namen M. dioszeghyi, ignoriert das Taxon M. novus (obwohl er den Namen bei dem Syntypus 2 zitiert) und legt für M. dioszeghyi den Syntypus 1 als Lectotypus fest. Hier wird das von Móczár als Syntypus 2 angeführte ♀ als Lectotypus von M. novus festgelegt. Beide Typenserien enthalten zwei Arten: Die jeweiligen Lectotypen gehören zu M. crassimanus und stimmen hinreichend gut mit den Beschreibungen überein, die jeweiligen Paralectotypen gehören zu M. vitticollis (HOLMGREN) und weichen von den Beschreibungen mehr oder weniger deutlich ab. Móczár beschreibt diese Situation, zieht daraus aber keine Schlüsse. Er synonymisiert M. dioszeghyi mit M. hungaricius SZÉPLIGETI, was daran liegt, dass auch die Typenserie (3♀♀) von M. hungaricus die Arten M. vitticollis und M. crassimanus enthält: Der Lectotypus aus Pilismarót (bei Esztergom/HU) (derzeit unauffindbar) gehörte anscheinend zu M. vitticollis (SCHWENKE 1999: 84), ein Paralectotypus aus Velejte (bei Miskolc /HU) zu derselben Art, ein weiterer Paralectotypus aus Varannó (= Vranov/Presov/SK) zu M. crassimanus.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 5-6 mm. Schläfen im Profil von oben gerade, 0,5-mal so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der frontalen Hälfte des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,9-1,0-mal so lang wie der Durchmesser eines Lateralocellus. Gesicht nach unten etwas verengt, 0,57-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,0- mal so breit wie hoch. Wangenraum 0,5-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Mandibeln basal und Wangen fein gestreift. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, etwas gerundet, zentral unpunktiert, an den Rändern deutlich zerstreut punktiert, Apicalrand wenig gerundet. Gesicht mit glattem Mittellängswulst, sonst deutlich mässig dicht punktiert. Stirn mit schwach angedeuteter Mittellängsfurche</p> <p>1460</p> <p>und Sublateralwülsten, über den Fühlergruben etwas eingesenkt, glatt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst fein zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median nach unten geknickt oder verloschen. Geissel 40-gliedrig, schlank fadenförmig, distal deutlich zugespitzt, zweites Geisselglied 3,3-mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Meso- und Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Notauli schwach angedeutet. Scutellum gerundet. Speculum glatt. Mesopleuren dorsal-frontal fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigma ansetzend. Radialzelle 2,7-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, sehr schief (Abb. 11). Nervulus etwa interstitial. Nervellus deutlich incliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,8-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3-mal so lang wie breit (Abb. 26). Klauen basal und median kräftig gekämmt, mit vier relativ weit von einander entfernten Kammzähnen, der distale Kammzahn deutlich kürzer als der Apicalzahn (Abb. 33). Propodeum deutlich und vollständig gefeldert, auf glattem Grund sehr fein und sehr zerstreut punktiert. Area basalis etwa zweimal so lang wie breit, trapezförmig. Area superomedia 2,0-mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 1,3-mal so lang wie die Area petiolaris. Area petiolaris so lang wie breit, länger als die hinteren Seitenfelder. Erstes Gastertergit 2,9- mal, zweites Tergit 1,1-mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet oder mit feiner Längsfurche. Zweites Tergit zentral unpunktiert, an den Rändern mit sehr feinen Haarpunkten. Bohrerklappen 6,5-mal so lang wie hoch, 0,85-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen.</p> <p>Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen und Schläfen ventral gelb. Clypeus, Gesicht, Stirn und äussere Orbiten dorsal gelbrot, Gesicht teilweise median braun überlaufen. Ocellendreieck, Scheitel und Dorsalhälfte der Schläfen ausserhalb der Orbiten sowie Occiput dorsal schwarz. Fühler gelbrot. Thorax schwarz. Collum gelbrot. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma zentral kaum pigmentiert, hell ockergelb, Ränder etwas dunkler. Pronotum dorsal-lateral, Bereich der Notauli, Scutellum lateral und apical und die Ränder der Mesopleuren teilweise rotbraun überlaufen. Beine gelbrot. Coxen und Trochanteren der Vorder- und Mittelbeine gelb. Hintertibien median breit weissgelb, basal und apical schmal hell- bis mittelbraun, der apicale Ring 0,15-mal so lang wie die Tibia beziehungsweise etwa so lang wie die Tibia apical breit. Propodeum schwarz. Erstes Gastersegment schwarz, caudal schmal gelb. Zweites Tergit schwarz, caudal zu 0,3 gelbrot. Die folgenden Tergite gelbrot, teilweise das dritte Tergit lateral dunkel gefleckt. Bohrerklappen schwarz.</p> <p>3 unbekannt.</p> <p>W i r t s a n g a b e b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Agonopterix heracliana (LINNAEUS) [syn. applana (FABRICIUS), Elachistidae] (ZSM). Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Stockholm), Deutschland (ZSM), Slowakei und Rumänien (Budapest) und Norditalien (ZSM).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA5FFB9FEC8BE3BFDD8F9FD	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA7FFBEFEC8BE19FC25FCB8.text	03E487F3FFA7FFBEFEC8BE19FC25FCB8.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus curvulus THOMSON 1886	<div><p>Mesochorus curvulus THOMSON 1886</p> <p>AUBERT (1968a: 141) synonymisiert M. phyllotretae mit M. minutus, und DASCH (1971: 242 f.) synonymisiert M. phyllotretae mit M. curvulus. Deshalb behandeln YU &amp; HORSTMANN (1997: 695) diese Taxa als Synonyme einer Art. Wie aber SCHWENKE (1999: 35 ff.) korrekt angibt, handelt es sich um zwei Arten: M. curvulus und M. minutus (= M. tipularius; siehe bei dieser Art). M. curvulus weicht von letzterer ab durch: Beim</p> <p>1461</p> <p>♀ Bohrerklappen 1,1-1,3-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus; beim 3 Gesicht ganz gelbrot. Da C.J. Zwakhals derzeit über M. curvulus arbeitet, wird hier von einer Revision abgesehen.</p> <p>Dagegen soll das Wirtsspektrum diskutiert werden. DASCH (1971: 246) gibt Miridae (Heteroptera), Chrysomelidae (Coleoptera), Geometridae und Noctuidae (Lepidoptera) als Primärwirte an. Um dies zu überprüfen, wurde das von Dasch determinierte Material in Gainesville und Ottawa revidiert. In Ottawa befindet sich eine längere Serie, die aus verschiedenen Gattungen der Miridae gezogen worden ist und zu M. curvulus gehört. Die Tiere wurden vermutlich von C.C. Loan bei Belleville/ Ontario gezüchtet, sind aber sehr unvollständig etikettiert, während sich die von Dasch publizierte Liste auf dieses Material bezieht, aber viel vollständiger ist. Diese Wirte werden durch DAY (2002) bestätigt. Dagegen gehören in Ottawa 3♀♀ aus Phyllotreta striolata (FABRICIUS) (Chrysomelidae) zu M. tipularius (siehe bei dieser Art) und 1♀ aus Melanolophia imitata (WALKER) (Geometridae) zu M. discitergus. Offensichtlich sind Miridae die Primärwirte von M. curvulus, während die anderen Wirtsangaben irrig sind.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA7FFBEFEC8BE19FC25FCB8	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA0FFBFFEC8BBC0FCC1FEA5.text	03E487F3FFA0FFBFFEC8BBC0FCC1FEA5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus dimidiator AUBERT 1970	<div><p>Mesochorus dimidiator AUBERT 1970</p> <p>Mesochorus dimidiator AUBERT 1970: 73. Holotypus (♀) in Coll. Aubert/Lausanne (nicht untersucht), Interpretation nach Paratypen in Coll. Schwenke/ZSM.</p> <p>SCHWENKE (1999: 86 f.) hat die von Aubert gegebene Begründung für die Neubeschreibung von M. dimidiator missverstanden: Es handelt sich nicht um ein nomen novum nach Artikel 60 der Nomenklaturregeln, sondern um eine Neubeschreibung der Art, die von BRISCHKE (1880: 180) und SCHMIEDEKNECHT (1910: 1992) irrtümlich als ♀ zu dem von HOLMGREN (1860: 118) unter dem Namen M. dimidiatus beschriebenen 3 gestellt worden ist. Da Brischke den Autor Holmgren anführt, existiert kein Taxon M. dimidiatus BRISCHKE.</p> <p>DASCH (1971: 219 f.) beschreibt die Art ausführlich unter dem Namen M. dimidiatus. Sie ist durch die distal nicht verdunkelten Hintertibien gekennzeichnet. Die Hinterklauen sind beim ♀ fast über die ganze Länge dicht gekämmt (etwa acht kurze Kammzähne, ein sehr charakteristisches Merkmal) (Abb. 34), beim 3 anscheinend ungekämmt (Abb. 35).</p> <p>Diese Art wird von verschiedenen Autoren als Hyperparasit von Blattwespen unter dem</p> <p>Namen M. dimidiatus (FINLAYSON &amp; FINLAYSON 1958: 587; DASCH 1971: 219 f.;</p> <p>EICHHORN et al. 1971: 145; PSCHORN- WALCHER &amp; ZINNERT 1971: 28 ff.; EICHHORN &amp;</p> <p>PSCHORN- WALCHER 1978: 159 ff.; EICHHORN 1988: 126 f.) oder M. globulator (ZINNERT</p> <p>1969: 196) angeführt. Diese Angaben gehen auf Fehlinterpretationen der genannten</p> <p>Mesochorus -Arten zurück, wie AUBERT (1970: 73) für M. dimidiatus und HORSTMANN</p> <p>(2004: 56) für M. globulator gezeigt haben.</p> <p>W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Aus Europa: Nematus pavidus SERVILLE (Tenthredinidae) (3 Serien; Edinburgh, ZSM); N. salicis (LINNAEUS) (Tenthredinidae) (via Olesicampe sp., Ichneumonidae) (ZSM); N. spiraeae ZADDACH (Tenthredinidae) [via Olesicampe erythropyga (HOLMGREN), Ichneumonidae] (2 Serien, ZSM); Pristiphora erichsonii (HARTIG) (Tenthredinidae) (vermutlich via Lethades erichsonii HINZ und/oder Olesicampe sp., Ichneumonidae) (2 Serien; Frankfurt, ZSM); P. geniculata (HARTIG) (via Olesicampe sp., Ichneumonidae) (4 Serien; Edinburgh, Frankfurt, ZSM); P. laricis (HARTIG) (via Lethades laricis HINZ, Ichneumonidae) (Frankfurt). Aus Kanada: Pristiphora erichsonii (HARTIG) (2 Serien; Ottawa), P. geniculata (HARTIG) (Ottawa). Das untersuchte Material stammt aus England und Frankreich (Edinburgh), Deutschland (ZSM), Österreich (Frankfurt) und Kanada (Ottawa).</p> <p>1462</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA0FFBFFEC8BBC0FCC1FEA5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA1FFBFFEC8B9FFFCF0FC63.text	03E487F3FFA1FFBFFEC8B9FFFCF0FC63.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus dimidiatus HOLMGREN 1860	<div><p>Mesochorus dimidiatus HOLMGREN 1860</p> <p>Mesochorus dimidiatus HOLMGREN 1860: 118. Lectotypus (3) von Hinz beschriftet (als Holotypus) und von SCHWENKE (1999: 85) festgelegt: "Lp. m." (= Lapponia meridionalis /S), "Bhn" (= Boheman), "30/8." (Stockholm).</p> <p>Holmgren gibt an, M. dimidiatus nach 13 beschrieben zu haben. Der vermeintliche Holotypus besteht allerdings aus zwei Exemplaren: Der Kopf und Thorax (der grösste Teil der Fühler und je ein Vorder- und Hinterflügel fehlen) gehört zu einem ♀ von M. dimidiator und ist anhand der Zähnung der Klauen und Färbung der Hintertibien gut zu determinieren. Ein Gaster ist angeklebt (Genitalklappen fehlen), und es handelt sich dabei jedenfalls um den Gaster eines 3, wie Holmgren schreibt und wie man an der kurzen Subgenitalplatte erkennen kann. Die Beschreibung durch Holmgren stimmt mit den Körperteilen überein, so wie sie vorliegen. Eine Determination des 3 ist nicht möglich. Dieser Fall ist wie andere Fälle zu behandeln, in denen zwei Syntypen an einer Nadel stecken. SCHWENKE (1999: 85) zitiert den Typus mit den Worten " Lectotypus: 3, Hinz 1962 "Lp. Bhn. 30/6 [!]" (Stockholm)" und legt damit, zweifellos versehentlich, aber doch gültig, das 3 als Lectotypus der Art fest. Damit ist das Taxon M. dimidiatus unidentifizierbar. Entgegen der Angabe durch ROMAN (1912a: 67) ist es kein Synonym von M. crassimanus (siehe bei dieser Art).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA1FFBFFEC8B9FFFCF0FC63	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA1FFBFFEC8BBB5FBDDFB59.text	03E487F3FFA1FFBFFEC8BBB5FBDDFB59.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus discitergus (SAY 1836)	<div><p>Mesochorus discitergus (SAY 1836)</p> <p>Für diese an anderer Stelle revidierte Art (HORSTMANN 2003: 31) wird hier ein Wirt nachgetragen: Callophrys rubi (LINNAEUS) (Lycaenidae) (via gregäre Art der Microgasterinae) (jeweils 5-6 Individuen von M. discitergus aus 3 Raupen des Primärwirts), Gambach und Retzbach bei Würzburg/D, Fiedler leg., Coll. Horstmann.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA1FFBFFEC8BBB5FBDDFB59	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA1FFBDFEC8BCE3FD08FCCE.text	03E487F3FFA1FFBDFEC8BCE3FD08FCCE.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus fulgurans CURTIS 1833	<div><p>Mesochorus fulgurans CURTIS 1833</p> <p>Mesochorus fulgurans CURTIS 1833: plate 464. Holotypus (♀) von FITTON (1976: 323) beschriftet: ohne Originaletikett (nach der Beschreibung aus Irland), Coll. Curtis/Melbourne.</p> <p>Cryptus (Mesochorus) fulgurans HALIDAY 1838: 114 (praeocc. durch M. fulgurans CURTIS) (YU &amp; HORSTMANN 1997: 696). Lectotypus (♀) durch MORLEY (1913: 261) festgelegt: " fulgurans " (nach der Beschreibung aus Holywood/ Irland), Coll. Haliday/ Dublin.</p> <p>Mesochorus pectinipes THOMSON 1886: 336 (praeocc. durch M. pectinipes BRIDGMAN) (syn.nov.). Lectotypus (♀) durch Townes et al. (1965: 344) festgelegt: "Scan" (=Scåne/S), dazu ein Campopleginae-Kokon [nach der Beschreibung aus Abraxas grossulariatus (LINNAEUS), Geometridae] (Lectotypus stark beschädigt, grosse Teile der Fühler, Vorderbeine und Flügel sowie die Gasterspitze fehlen), Coll. Thomson/Lund.</p> <p>Mesochorus fulvus THOMSON 1886: 336 (syn.nov.). Lectotypus (♀) durch Aubert beschriftet und durch TOWNES et al. (1965: 342) festgelegt: "Pål." (= Pålsjö/Scåne/S), " fulvus ", Coll. Thomson/Lund.</p> <p>Mesochorus suecicus DALLA TORRE 1901: 58 (nom.nov. für M. pectinipes Thomson) (syn.nov.).</p> <p>Die Typen der genannten Taxa wurden direkt verglichen. Die Typen von M. fulgurans CURTIS, M. fulgurans (HALIDAY) und M. pectinipes stimmen überein, der Typus von M. fulvus ist etwa um 20 % kleiner, weicht aber sonst nicht erkennbar ab. Material in der Sammlung Schwenke/ZSM liegt in der Körperlänge dazwischen. Da HOLMGREN (1860: 127) M. fulgurans fälschlich mit M. laricis synonymisiert und THOMSON (1886: 336) fälschlich angibt, dass bei M. fulgurans der untere Mandibelzahn länger als der obere sei, konnte die Art ohne Typenrevision nicht identifiziert werden. M. laricis wird hier als</p> <p>1463</p> <p>eigene Art aufgefasst. Soweit Diprionidae in der Literatur als Primärwirte von M. fulgurans genannt werden (zuletzt bei SCHWENKE 1999: 70), beziehen sich diese Angaben auf M. laricis. In den Publikationen von Thomson und Schwenke und in ihren Sammlungen werden unter dem Namen M. fulgurans zwei Arten mit verlängerten unteren Mandibelzähnen angeführt, die hier neu beschrieben werden (M. fulgurator und M. heterodon). Unter dem Namen M. fulvus führt Schwenke in seiner Publikation und Sammlung die Art M. laricis an, unter dem Namen M. suecicus die hier als M. fulgurans (recte) beschriebene Art, dazu die neue Art M. pectinellus. M. fulgurans ist ein Hyperparasit von Geometridae. Die Art ist durch grosse Ocellen, gleiche Mandibelzähne und lang gekämmte Klauen gekennzeichnet, allerdings sind die distalen Kammzähne relativ kurz.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 5,3-6,4 mm. Schläfen 0,4-mal so lang wie die Breite der Augen, im Profil von oben gerade, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem vorderen Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus etwa halb so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten kaum verengt, 0,52-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus so lang wie breit. Wangenraum 0,5-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Wangen, untere 0,2 der Gesichtsorbiten und zuweilen Mandibelbasis gestreift. Clypeus etwas vorgerundet, zentral deutlich zerstreut, an den Rändern dichter punktiert, Apicalrand gerundet. Gesicht mit Mittellängswulst, sehr dicht punktiert. Stirn mit Mittellängsfurche und deutlichen submedianen Längswülsten, über den Fühlergruben etwas eingedrückt, fein quergerieft, dorsal zusätzlich punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, lateral sehr fein zerstreut punktiert. Schläfen fein mässig dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median sehr fein, wenig nach ventral geknickt oder verloschen. Geissel 40-gliedrig, sehr schlank, distal verjüngt, zweites Glied 4,1-mal so lang wie breit. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, Notauli kaum angedeutet. Scutellum gerundet, fein sehr zerstreut punktiert. Speculum und kleine Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Mesopleuren sonst fein zerstreut punktiert (Stärke der Punktierung variabel). Metapleuren fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, äusserer Ast distal fast gerade. Radialzelle 2,4-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief (Abb. 12). Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 5,0-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3-mal so lang wie breit. Hinterklauen schlank, deutlich fast über die ganze Länge gekämmt, der distale Zahn relativ kurz (Abb. 36). Propodeum vollständig gefeldert, in den Feldern sehr fein skulpturiert, stellenweise glatt. Area basalis trapezförmig, punktförmig sitzend oder kurz gestielt. Area superomedia 2,2-mal so lang wie breit, 1,8-mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae deutlich vor der Mitte ansetzend. Area petiolaris 0,8-mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,0-mal, zweites Tergit 1,3-mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt. Bohrerklappen 6,1-mal so lang wie hoch, 0,65-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, überall behaart, Dorsalkante gerade, distale 0,4 der Ventralkante etwas aufgebogen.</p> <p>Körper gelbbraun (einschliesslich Ocellarraum und Bohrerklappen). Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Tegulae, Flügelbasis, Vordercoxen und Vordertrochanteren gelb. Pterostigma bleich gelbbraun, an den Rändern etwas dunkler.</p> <p>Beschreibung 3: Genitalklappen schlank, etwa parallelseitig, apical stumpf, aber nicht</p> <p>1464</p> <p>löffelförmig verbreitert, etwa 16-mal so lang wie hoch, 0,44-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,1-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Sonst dem</p> <p>♀ sehr ähnlich</p> <p>W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Abraxas grossulariatus (LINNAEUS) (Geometridae) [via Hyposoter tricolor (RATZEBURG), Ichneumonidae] (2 Serien; Edinburgh, Lund); Eulithis populata (LINNAEUS) (Geometridae) (via Dusona sp., Ichneumonidae, und via Cryptopimpla sp., Ichneumonidae) (4 Serien; Edinburgh, ZSM); Hydriomena impluviata (DENIS &amp; SCHIFFERMÜLLER) (Geometridae) [via Lypha ruficauda (ZETTERSTEDT), Tachinidae] (ZSM); Parectropis similaria (HUFNAGEL) (Geometridae) (via Dusona sp., Ichneumonidae) (ZSM). MORLEY (1915: 318 f.) führt mehrere Zuchten von M. fulgurans aus Abraxas grossulariatus [via Dusona vidua (GRAVENHORST), Ichneumonidae] an; diese Angaben beziehen sich wahrscheinlich auf die hier gekennzeichnete Art. Das untersuchte Material stammt aus Irland (Dublin, Melbourne), England (Edinburgh), Schweden (Lund), Deutschland, Österreich und Italien (ZSM).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA1FFBDFEC8BCE3FD08FCCE	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFA3FFA2FEC8BB69FBF1FC75.text	03E487F3FFA3FFA2FEC8BB69FBF1FC75.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus fulgurator Horstmann 2006	<div><p>Mesochorus fulgurator nova spec.</p> <p>Holotypus (♀): "Pålsiö" (= Pålsjö/Scåne/S), " fulgurans " (altes Sammlungsetikett), Coll. Thomson/Lund unter M. fulgurans.</p> <p>Paratypen: 4♀♀, 333 vom gleichen Fundort wie der Holotypus, Coll. Thomson/Lund (1♀ Horstmann); 1♀ Oberbiberg (bei Oberhaching/München), 2.7.196 9, leg. Haeselbarth, Coll. Schwenke / ZSM unter M. fulgurans.</p> <p>Die neue Art wird von THOMSON (1886: 336) unter dem Namen M. fulgurans angeführt. Für sie ist kein Wirt bekannt. Innerhalb der Mesochorus fulvus -Gruppe (SCHWENKE 1999: 68 ff.) ist sie gekennzeichnet durch: Ocellen mässig gross; unterer Mandibelzahn etwas länger als der obere; Klauen beim ♀ nur basal kurz gekämmt: Area superomedia auffällig lang und schmal.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 7 mm. Schläfen 0,6-mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des Mesoscutums (Abb. 1). Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,0-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten nicht verengt, 0,58-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,1-mal so breit wie hoch. Wangenraum 0,4-mal so breit wie die Mandibelbasis. Unterer Mandibelzahn etwas länger als der obere (Abb. 4). Mandibelbasis, Wangenraum und untere Gesichtsorbiten fein gestreift. Körper mit glattem Grund. Clypeus fast flach, kräftig zerstreut punktiert, Apicalrand etwas gerundet. Gesicht kräftig mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn mit Mittellängsfurche und submedianen Längswülsten, über den Fühlergruben deutlich eingedrückt, glatt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst fein zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal vollständig, gerundet. Geissel 44-gliedrig, sehr schlank fadenförmig, distal zugespitzt, das zweite Glied 4,4-mal so lang wie breit. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, dorsal-subcaudal deutlich dicht punktiert, Notauli kaum angedeutet. Scutellum gerundet, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Speculum glatt. Mesopleuren sonst fein zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, äusserer Art distal fast gerade. Radialzelle 2,8-mal so lang wie breit. Areola schief, punktförmig sitzend oder sehr kurz gestielt (Abb. 13). Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,3-mal so lang wie hoch. Klauenglie- der der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,8-mal so lang wie breit. Hinterklauen schlank, basal mit 3 relaiv kurzen Kammzähnen (Abb. 37). Propodeum auf glattem</p> <p>1465</p> <p>Grund fein sehr zerstreut punktiert, vollständig gefeldert. Area basalis sehr schmal trapezförmig, 2,5-mal so lang wie breit. Area superomedia 3,3-mal so lang wie breit, 2,4- mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae weit vor der Mitte (Abb. 48). Area petiolaris klein, 0,7-mal so lang wie breit, kürzer als die hinteren Seitenfelder, wenig zerflossen gerunzelt. Erstes Gastertergit 3,5-mal, zweites Tergit 1,2-mal so lang wie breit. Postpetiolus mit Mittellängsfurche und einigen feinen Längsrunzeln. Zweites Gastertergit zentral unpunktiert, an den Rändern mit feinen sehr zerstreuten Haarpunkten. Bohrerklappen vollständig behaart, 7,9-mal so lang wie breit, 0,7-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen (Abb. 52).</p> <p>Körper gelbbraun (einschliesslich Ocellardreieck und Bohrerklappen). Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Schulterbeulen, Tegulae, Flügelbasis, Vorder- und Mittelcoxen und alle Trochanteren gelb. Pterostigma sehr hell ockergelb, an den Rändern kaum dunkler.</p> <p>Beschreibung 3: Sehr ähnlich dem ♀. Genitalklappen dünn, apical stumpf, nicht deutlich löffelförmig, 17-mal so lang wie hoch, 0,6-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFA3FFA2FEC8BB69FBF1FC75	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBCFFA3FEC8BB86FE12FC18.text	03E487F3FFBCFFA3FEC8BB86FE12FC18.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus gallicator AUBERT 1963	<div><p>Mesochorus gallicator AUBERT 1963</p> <p>Mesochorus concolor SZÉPLIGETI gallicator AUBERT 1963: 877. Lectotypus (♀) hiermit festgelegt: "Type", "J.-F. Aubert 29.8.196 2 Hérault Mauguio", Coll. Aubert/Lausanne.</p> <p>In der Sammlung Aubert befinden sich 2♀♀ als Syntypen, davon ist eins als "Type", das andere als " Paratype " etikettiert. Aubert hat diese Festlegung nicht publiziert. SCHWENKE (1999: 87) bezieht sich auf einen " Lectotypus ", macht aber keine Angaben zu dessen Fundort oder Aufbewahrungsort. Deshalb wird hier das als "Type" etikettierte ♀ als Lectotypus neu festgelegt. Aubert beschreibt das Taxon zunächst als Subspecies von M. concolor, betrachtet es aber später als eigene Art (AUBERT 1965: 571). Schwenke synonymisiert M. gallicator mit M. confusus (= cimbicis), aber diese Art weicht unter anderem durch die grösseren Ocellen und die längeren und spärlicher behaarten Bohrerklappen ab. In dem Bestimmungschlüssel von SCHWENKE (1999: 81) führt die Determination zu M. columbinus SCHWENKE, aber auch diese Art besitzt deutlich grössere Ocellen.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 4 mm. Schläfen 0,6-mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem hinteren Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,3-mal so breit wie ein Lateralocellus. Wangenraum 0,8-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, wenig gerundet, zentral kaum punktiert, Apicalrand etwas vorgerundet. Mandibelbasis, Wangenraum und untere Gesichtsorbiten deutlich gestreift. Gesicht deutlich dicht punktiert, Gesichtsorbiten schmal unpunktiert. Stirn über den Fühlergruben nicht tief eingesenkt, ventral glatt, median fein quergerieft, dorsal deutlich fein zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert, äussere Orbiten glatt. Geissel 27-29-gliedrig, schlank fadenförmig, zweites Glied 3,7-mal so lang wie breit. Thorax fast überall fein zerstreut punktiert. Pronotum lateral zentral unpunktiert. Notauli verloschen. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speclum glatt. Areola schief, schmal sitzend (Abb. 14). Nervulus interstitial oder wenig postfurcal. Nervellus etwas recliv. Beine relativ gedrungen, Hinterfemora 3,7-mal so lang wie hoch. Hinterklauen kurz, basal und median mit 2-3 mässig kurzen Kammzäh-</p> <p>1466</p> <p>nen. Propodeum fein vollständig gefeldert, in den Feldern weitgehend glatt. Area basalis trapezförmig. Area superomedia 2,1-mal so lang wie breit, so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris 1,1-mal so lang wie breit, länger als die hinteren Seitenfelder. Erstes Gastertergit 2,1-mal, zweites Tergit 0,85-mal so lang wie breit. Postpetiolus mit deutlicher Mittellängsfurche, stellenweise fein skulpturiert. Bohrerklappen 1,1-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, überall deutlich behaart, basal und median parallelseitig, Dorsalkante gerade, distale 0,4 der Ventralkante aufgebogen.</p> <p>Körper überwiegend gelbbraun oder hellrotbraun. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangenraum, innere Orbiten, Collum, Schulterbeulen und Tegulae hellgelb. Scheitel dorsal-caudal, Schläfen dorsal-caudal und Occiput verdunkelt. Mesoscutum auf dem Mittellappen und den Seitenlappen dunkelbraun überlaufen. Mesosternum teilweise dunkelbraun. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal aufgehellt. Beine überwiegend weissgelb. Hinterfemora braun überlaufen. Hintertibien basal sehr schmal, apical zu 0,23 schwärzlich. Hintertarsen gelbbraun, basal weisslich. Erstes Gastertergit rotbraun bis braun, Petiolus dorsal stellenweise verdunkelt. Zweites Tergit überwiegend dunkelbraun, caudal zu 0,3 rotbraun, Caudalrand schmal gelb. Die folgenden Tergite hellrotbraun, stellenweise schwach braun überlaufen. Bohrerklappen dunkelbraun.</p> <p>3 unbekannt.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFBCFFA3FEC8BB86FE12FC18	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBDFFA3FEC8BBA0FD0AFA97.text	03E487F3FFBDFFA3FEC8BBA0FD0AFA97.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus giberius (THUNBERG 1824)	<div><p>Mesochorus giberius (THUNBERG 1824)</p> <p>Ichneumon giberius THUNBERG 1822: 263 und 1824: 315. Lectotypus (♀) durch HORSTMANN (2004: 59) festgelegt (Coll. Thunberg/ Uppsala).</p> <p>Mesochorus sylvarum CURTIS 1833: plate 464 (syn.nov.). Lectotypus (3) durch FITTON (1976: 323) festgelegt (Fundort nicht angegeben, jedenfalls in Grossbritannien oder Irland) (Coll. Curtis/Melbourne).</p> <p>Der Lectotypus von M. sylvarum CURTIS gehört nicht zu M. sylvarum auct. (= M. atriventris), unter anderem weil seine Genitalklappen apical stumpf sind. Damit ändert sich die Interpretation dieser häufig zitierten Art. Ein Paralectotypus (3) in Coll. Curtis gehört zu einer anderen Art. Weil Curtis auf Haliday als Sammler des Materials verweist, befinden sich vermutlich weitere Paralectotypen unter dem Namen M. sylvarum in Coll. Haliday/ Dublin (siehe bei M. atriventris).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFBDFFA3FEC8BBA0FD0AFA97	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBDFFA0FEC8BD21FC48FD34.text	03E487F3FFBDFFA0FEC8BD21FC48FD34.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus globulator (THUNBERG 1824)	<div><p>Mesochorus globulator (THUNBERG 1824)</p> <p>Ichneumon globulator THUNBERG 1822: 266 und 1824: 322. Lectotypus (♀) durch HORSTMANN (2004: 59) festgelegt (Coll. Thunberg/ Uppsala).</p> <p>Mesochorus sericeus BRISCHKE 1880: 188 (syn.nov.). Holotypus (♀) verloren (nach der Beschreibung aus der Umgebung von Danzig = Gdansk/PL), Interpretation nach der Beschreibung.</p> <p>Diese Art ist M. vittator ähnlich. Sie weicht ab durch: Hinterklauen basal kurz gekämmt (Abb. 38); Mesoscutum, Scutellum und Propodeum schwarz. Das Taxon M. sericeus wird hier nach der Beschreibung neu interpretiert. SCHMIEDEKNECHT (1910: 1988 ff.) hat es als Varietät zu M. confusus gestellt, aber der vergleichsweise kurze Bohrer und die Farbverteilung auf dem Thorax und Propodeum passen besser zu M. globulator.</p> <p>F.D. Bennett hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich bei meiner Revision von M. globulator einen Wirt falsch zitiert habe. Die Angabe " Priophorus pallipes (SERVILLE) (Tenthredinidae)" ist irrig und entfällt. Die nachgewiesenen Wirte werden hier noch einmal zusammengestellt. Anscheinend ist Pristiphora rufipes (syn. P. pallipes) ein</p> <p>1467</p> <p>häufiger Wirt. Dagegen könnte die Wirtsangabe Nematus ribesii auf eine Fehldetermination des Wirts zurückzuführen sein, was verständlich wäre, weil N. ribesii und P. rufipes beide an Stachelbeere (Ribes uva-crispa) leben. Bennett hat auf der Isle of Man beide Arten nebeneinander gezüchtet und hat aus N. ribesii nur M. vittator, aus P. rufipes nur M. globulator erhalten.</p> <p>W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Pristiphora rufipes SERVILLE (syn. P. pallipes SERVILLE) (Tenthredinidae) [via Olesicampe canaliculata (GRAVENHORST), Ichneumonidae] (4 Serien; Edinburgh, ZSM); Caliroa cerasi (LINNAEUS) (Tenthredinidae) (ZSM); Nematus ribesii (SCOPOLI) (Tenthredinidae) (via Ichneutes reunitor NEES, Braconidae) (ZSM). Von diesem Material gehören 2♀♀ zu der Typenserie von M. tenthredinidis (siehe bei dieser Art). Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Uppsala, ZSM), England (Edinburgh), Deutschland und Österreich (ZSM).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFBDFFA0FEC8BD21FC48FD34	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBEFFA0FEC8BB47FDB6FBFD.text	03E487F3FFBEFFA0FEC8BB47FDB6FBFD.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus gracilentus BRISCHKE 1880	<div><p>Mesochorus gracilentus BRISCHKE 1880</p> <p>Mesochorus gracilentus BRISCHKE 1880: 188 f. Holotypus (3) verloren (nach der Beschreibung aus der Umgebung von Danzig = Gdansk/PL), Art uninterpretiert.</p> <p>SCHMIEDEKNECHT (1910: 1988 ff.) stellt diese Art als Varietät zu M. confusus (= M. cimbicis), und SCHWENKE (1999: 87) synonymisiert beide Taxa ohne Einschränkung. Diese Interpretation kann nicht korrekt sein, weil die Beschreibung der Art von M. cimbicis deutlich abweicht (bei M. gracilentus Gaster schwarz, nur Hinterrand des zweiten und dritten Tergits gelb). M. gracilentus wird deshalb hier als eigene uninterpretierte Art aufgefasst.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFBEFFA0FEC8BB47FDB6FBFD	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBEFFA1FEC8BC1EFE12FBDD.text	03E487F3FFBEFFA1FEC8BC1EFE12FBDD.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus heterodon Horstmann 2006	<div><p>Mesochorus heterodon nova spec.</p> <p>H o l o t y p u s (♀): " Italia Piemonte, La Cassa (Torino), VII. 1982, Scaramozzino leg." Coll. Schwenke /ZSM unter M. fulgurans.</p> <p>P a r a t y p u s: 3♀♀ von demselben Fundort, 24.5.- 15.7.1980; 1♀ Ebersberger Forst (östlich München), Juni 1966, Coll. Schwenke / ZSM unter M. fulgurans (1♀ Horstmann).</p> <p>Die neue Art fand sich in Coll. Schwenke/ZSM unter M. fulgurans. Die von SCHWENKE (1999: 70) unter diesem Namen publizierten Verbreitungsangaben beziehen sich dagegen wahrscheinlich, die Wirtsangaben sicherlich auf M. laricis (siehe bei dieser Art). Für M. heterodon ist kein Wirt bekannt. Innerhalb der Mesochorus fulvus -Gruppe (SCHWENKE 1999: 68 ff.) ist die Art gekennzeichnet durch: Ocellen klein; unterer Mandibelzahn deutlich länger als der obere; Klauen beim ♀ nur basal kurz gekämmt.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 6 mm. Schläfen 0,76-mal so lang wie die Breite der Augen, mässig stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem Postscutellum (Abb. 2). Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,8-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten etwas verengt, 0,63-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,1-mal so breit wie hoch. Wangenraum 0,5-mal so breit wie die Mandibelbasis. Unterer Mandibelzahn deutlich länger als der obere (Abb. 5). Mandibelbasis und Wangenraum fein gestreift. Körper mit glattem Grund. Clypeus etwas gerundet, grob sehr zerstreut punktiert, Apicalrand etwas vorgerundet. Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn mit deutlicher Mittellängsfurche und sublateralen Längswülsten, ventral über den Fühlergruben eingedrückt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst fein zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste median unterbrochen. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, dorsal-subcaudal deutlich mässig dicht punktiert,</p> <p>1468</p> <p>Notauli angedeutet. Scutellum gerundet, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Speculum glatt. Mesopleuren sonst deutlich zerstreut bis mässig dicht punktiert. Metapleuren fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Ast distal fast gerade. Radialzelle 3,0-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, sehr schief, erster Quernerv kurz (Abb. 15). Nervulus interstitial. Nervellus kaum recliv. Beine schlank, Hinteremora 4,7-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,7-mal so lang wie breit. Hinterklauen basal mit 2-3 kurzen Kammzähnen (Abb. 39). Propodeum fein zerstreut punktiert, vollständig gefeldert. Area basalis lang gestielt. Area superomedia 2,1-mal so lang wie breit, 1,6-mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae weit vor der Mitte (Abb. 49). Area petiolaris 0,7-mal so lang wie breit, etwa so lang wie die hinteren Seitenfelder. Erstes Gastertergit 3,5-mal, zweites Tergit 1,2-mal so lang wie breit. Postpetiolus kaum skulpturiert. Zweites Tergit dorsal glatt, lateral mit feinen zerstreuten Haarpunkten. Bohrerklappen überall behaart, 7,7-mal so lang wie hoch, 0,7-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante etwa gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen (Abb. 53).</p> <p>Körper gelbbraun (einschliesslich Ocellarraum). Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Clypeus, Wangen, innere und äussere Orbiten, Schulterbeulen, Tegulae, Flügelbasis, Coxen und Trochanteren der Vorder- und Mittelbeine gelb. Pterostigma hell ockergelb. Bohrerklappen dunkelbraun.</p> <p>3 unbekannt.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFBEFFA1FEC8BC1EFE12FBDD	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBFFFA7FEC8BD3EFCC1FEA5.text	03E487F3FFBFFFA7FEC8BD3EFCC1FEA5.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus laricis HARTIG 1838	<div><p>Mesochorus laricis HARTIG 1838</p> <p>Mesochorus laricis HARTIG 1838: 273. Typen verschollen (HORSTMANN 1986: 331), Interpretation nach der Beschreibung und den angegebenen Wirten [Gilpinia laricis (JURINE), G. variegata (HARTIG), Diprion pini (LINNAEUS), Diprionidae].</p> <p>HOLMGREN (1860: 127) synonymisiert dieses Taxon zu Unrecht mit M. fulgurans CURTIS. Da auch letztere Art falsch gedeutet worden ist (siehe bei M. fulgurans), wurde M. laricis bisher nicht korrekt interpretiert. So nennt SCHWENKE (1999: 70) Diprionidae als Wirte sowohl bei M. fulgurans (nach Literaturangaben, die er nicht zitiert) als auch bei M. fulvus (nach Material in seiner Sammlung, das er auch nicht zitiert). Beide Angaben beziehen sich auf M. laricis. Diese wird hier als eigene Art aufgefasst, die durch ihre Wirte gut charakterisiert ist, dazu durch stark vergrösserte Ocellen, gleiche Mandibelzähne und wenig gekämmte Klauen.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 7 mm. Schläfen 0,6-mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des</p> <p>1469</p> <p>Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,6-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral kaum verengt, 0,56-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,95-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,4-mal so breit wie die Mandibelbasis. Wangenleiste trifft Mundleiste deutlich von der Mandibelbasis entfernt. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, wenig gerundet, median unpunktiert, an den Rändern deutlich punktiert, Apicalrand etwas gerundet. Wangen, der grösste Teil der Mandibeln und ventraler Teil der inneren Orbiten deutlich fein gestreift. Gesicht überwiegend deutlich mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn mit deutlicher Mittellängsfurche und deutlichen submedianen Längswülsten, lateral über den Fühlergruben deutlich eingesenkt, dieser Bereich ventral glatt, dorsal sehr fein gekörnelt, wenig fein quergerieft und stellenweise fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Augen unpunktiert, lateral mit feinen zerstreuten Haarpunkten. Occipitalleiste dorsal-median verloschen. Schläfen ziemlich fein zerstreut bis mässig dicht punktiert. Geissel 48- gliedrig, sehr schlank fadenförmig, distal etwas zugespitzt, das zweite Glied 3,8-mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren überwiegend fein zerstreut punktiert. Notauli angedeutet. Scutellum ziemlich wenig gerundet, nur basal gerandet. Speculum glatt. Mesopleuren dorsal und frontal teilweise etwas dichter punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Ast fast gerade. Radialzelle lang, 2,8-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief rautenförmig (Abb. 16). Nervulus interstitial. Nervellus recliv. Beine schlank, Hinterfemora 5,1-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,9-mal so lang wie breit. Hinterklauen schlank, basal mit 2-3 kurzen Kammzähnen (oft schwer zu sehen) (Abb. 40). Propodeum auf glattem Grund sehr fein zerstreut punktiert, in der Area petiolaris etwas gerunzelt, vollständig gefeldert. Area basalis gestielt, punktförmig sitzend oder schmal sitzend. Area superomedia 2,8-mal so lang wie breit, 1,8-mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae deutlich vor der Mitte ansetzend. Area petiolaris so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,0-mal, zweites Tergit 1,2-mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, stellenweise sehr fein punktiert oder mit feinen Längsrunzeln, teilweise mit undeutlicher Mittellängsfurche. Zweites Gastertergit dorsal glatt, lateral fein punktiert. Bohrerklappen überall behaart, 6,2-mal so lang wie hoch, 0,7- mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante etwa gerade, distale 0,3 der Ventralkante aufgebogen.</p> <p>Körper (einschliesslich Ocellarraum) gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Schulterbeulen, Tegulae, Flügelbasis, Vordercoxen und Vordertrochanteren gelb. Geisseln distal verdunkelt. Pterostigma hell ockergelb, an den Rändern etwas dunkler. Bohrerklappen gelbrot bis rotbraun.</p> <p>Beschreibung 3: Genitalklappen sehr schlank, zur Spitze etwas verjüngt, aber apical stumpf, nicht löffelförmig, etwa 20-mal so lang wie median hoch, 0,7-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Sonst dem ♀ sehr ähnlich.</p> <p>W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Diprion pini (LINNAEUS); Diprion sp. (schliesst vermutlich auch Gilpinia -Arten ein); Gilpinia frutetorum (FABRICIUS) oder G. variegata (HARTIG); G. socia (KLUG) (alles Diprionidae) (ZSM). Das untersuchte Material stammt aus Deutschland, Österreich, Norditalien und Ukraine (ZSM).</p> <p>1470</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFBFFFA7FEC8BD3EFCC1FEA5	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB9FFA7FEC8B9FFFE13F9E4.text	03E487F3FFB9FFA7FEC8B9FFFE13F9E4.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus nigrithorax KISS 1926	<div><p>Mesochorus nigrithorax KISS 1926</p> <p>Mesochorus orbitalis HOLMGREN var. nigrithorax KISS 1926: 112. Holotypus (3): "Szilágycseh Dr. Z. Kiss" (= Cehul Silvanei/RO), " Mesochorus orbitalis HLGR. var. nigrithorax KISS 3", " Holotypus 3 Mes. orbitalis HLMGR. v. nigrithorax KISS 3 1926" (Budapest).</p> <p>Meines Erachtens handelt es sich bei diesem Taxon um eine eigene Art, von der nur der Holotypus bekannt ist. Die Determination nach SCHWENKE (1999) führt zu M. giberius oder M. doleri SCHWENKE. Beide Arten weichen durch einen schmäleren Wangenraum ab (bei diesen Arten 0,3-mal so breit wie die Mandibelbasis).</p> <p>Beschreibung 3: Körperlänge 5 mm. Schläfen 0,7-mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem Mesoscutum. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,2-mal so lang wie der Durchmesser eines Lateralocellus. Wangenraum 0,6-mal so breit wie die Mandibelbasis. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, wenig gerundet, zentral unpunktiert, an den Rändern deutlich punktiert, Apicalrand gerundet. Wangenraum und Gesichtsorbiten ventral dicht gestreift. Gesicht überwiegend dicht punktiert. Stirn dorsal etwa zur Hälfte zerstreut punktiert, ventral über den Fühlergruben unpunktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Geissel 30-gliedrig, dünn fadenförmig, zweites Glied 4,0-mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren fein oder sehr fein zerstreut punktiert. Pronotum lateral-zentral unpunktiert. Notauli vorn deutlich. Mesoscutum dorsal-subapical dicht runzlig punktiert. Scutellum gerundet. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert. Areola kurz gestielt, schief rautenförmig (Abb. 17). Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,2-mal so lang wie hoch. Hinterklauen kurz, basal mit wenigen kurzen Kammzähnen. Propodeum fein vollständig gefeldert, in den Feldern fast glatt, Area petiolaris fein und unregelmässig skulpturiert. Area basalis sitzend, etwas länger als breit. Area superomedia 1,9-mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 1,4- mal so lang wie die Area petiolaris, diese so lang wie breit. Erstes Gastersegment 2,6- mal, zweites Segment 0,95-mal so lang wie breit. Postpetiolus glatt, mit sehr schwacher Mittellängsfurche. Genitalklappen schlank, etwa parallelseitig, apical stumpf, 16-mal so lang wie hoch, 0,7-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied.</p> <p>Körper überwiegend schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangenraum und innere Orbiten weissgelb. Clypeus, Gesicht (ausserhalb der Orbiten) und schmale äussere Orbiten gelbrot. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma mittelbraun, Basis und Spitze etwas aufgehellt. Beine gelbrot. Hinterfemora subapical etwas braun überlaufen, apical schmal gelb. Hintertibien median breit weissgelb, basal sehr schmal und apical zu 0,1 ihrer Länge dunkelbraun. Hinterbasitarsus basal breit weissgelb. Zweites Gastertergit caudal zu 0,15 rotgelb, drittes Tergit dorsal rotbraun überlaufen.</p> <p>♀ unbekannt.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB9FFA7FEC8B9FFFE13F9E4	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB9FFA5FEC8BE37FE37FD89.text	03E487F3FFB9FFA5FEC8BE37FE37FD89.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus nuncupator (PANZER 1800)	<div><p>Mesochorus nuncupator (PANZER 1800)</p> <p>Ichneumon nuncupator PANZER 1800: Tafel 13. Holotypus (♀) verschollen (HORSTMANN 1982: 235), Interpretation nach der Beschreibung und Abbildung.</p> <p>Die Art wird hier neu interpretiert, ein besonderes Kennzeichen ist das einheitlich rote (nicht schwarz gemusterte) Mesoscutum. Darin unterscheidet sich M. nuncupator von M. vittator, mit welcher Art sie bisher synonymisiert worden ist (PEETS 1912: 74;</p> <p>1471</p> <p>HORSTMANN 1982: 235). Bereits HOLMGREN (1860: 126) hat beide Arten gemischt (siehe bei M. vittator). SCHWENKE (1999: 86) führt die hier beschriebene Art unter dem Namen M. pallipes (syn. albipes), aber M. nuncupator weicht von beiden Taxa durch das fast unpigmentierte Pterostigma ab (siehe bei M. pallipes). Für die Art ist bisher kein Wirt bekannt.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 5,0- 5,5 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Mitte des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 0,7-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral kaum verengt, 0,52-mal so breit wie Kopf. Gesicht und Clypeus so lang wie breit. Wangenraum 0,4-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, etwas gerundet, median glatt, dorsolateral punktiert, subapical mit Punktquerreihe, Apicalrand etwas gerundet. Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert, innere Orbiten ventral gestreift. Wangen deutlich gestreift. Stirn mit deutlicher Mittellängsfurche und submedianen Längswülsten, lateral über den Fühlergruben deutlich eingesenkt, dort ventral glatt, dorsal fein quergerieft, unpunktiert. Scheitel hinter den Ocellen unpunktiert, lateral mit sehr zerstreutem Haarpunkten. Schläfen fein und zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median nach unten geknickt. Geissel 36-gliedrig, sehr schlank fadenförmig, das zweite Glied 3,8-mal so lang wie breit. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, dorsal subcaudal etwas dichter punktiert, Notauli kaum angedeutet. Scutellum sehr fein zerstreut punktiert, gerundet, nur basal gerandet. Speculum und grosse Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert, Mesopleuren sonst sehr fein sehr zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend. Radialzelle 2,4-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, schief, der erste Quernerv kurz (Abb. 18). Nervulus interstitial oder wenig postfurcal. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,4- mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,2-mal so lang wie breit. Hinterklauen mit 3-4 deutlichen relativ weit voneinander getrennten Kammzähnen (Abb. 41). Propodeum vollständig fein gefeldert, fast glatt, mit sehr feinen sehr zerstreuten Haarpunkten, Area petiolaris etwas gerunzelt. Area basalis trapezförmig. etwa 1,5-mal so lang wie breit. Area superomedia 2,4-mal so lang wie breit, 1,4-mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, mit einer Mittellängsfurche. Gaster sonst fast glatt. Bohrerklappen durchgehend behaart, 5,9-mal so lang wie hoch, 0,8-mal so lang wie ein HinterBasitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante median wenig vorgerundet, distale 0,3 aufgebogen.</p> <p>Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel) und Wangenraum gelblich. Ocellarraum, Scheitel hinter den Ocellen, Schläfen dorsal-caudal und Occiput dorsal schwärzlich. Fühler basal gelb, median und apical gelbbraun bis hellbraun. Pronotum lateral und Mesopleuren gelbrot. Mesoscutum und Scutellum rötlich (gelbrot bis rotbraun), teilweise an den Seiten und im Bereich der Notauli etwas aufgehellt (in der Regel unauffällig). Metapleuren braun. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma median fast unpigmentiert (ganz hell ockergelb), an den Rändern hellbraun. Beine gelblich. Hinterfemora gelbrot. Hintertibien median weissgelb, basal sehr schmal, apical zu 0,15 schwärzlich. Hintertarsen gelbrot. Propodeum schwarz oder schwarzbraun. Erstes Gasterergit schwarz, teilweise caudal gelb gerandet. Zweites Tergit schwärzlich, caudal zu 0,15-0,2 gelb. Die folgenden Tergite gelblich, etwas vespoid oder lateral etwas verdunkelt.</p> <p>1472</p> <p>Beschreibung 3: Genitalklappen sehr schlank, apical etwas löffelförmig verbreitert, etwa 25-mal so lang wie subapical hoch, 0,6-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Propodeum teilweise rotbraun. Sonst dem ♀ sehr ähnlich.</p> <p>U n t e r s u c h t e s M a t e r i a l: Schweden (Stockholm), Polen, Deutschland und Norditalien (ZSM).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB9FFA5FEC8BE37FE37FD89	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFBBFFAAFEC8BAD2FE01FACA.text	03E487F3FFBBFFAAFEC8BAD2FE01FACA.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus olerum CURTIS 1833	<div><p>Mesochorus olerum CURTIS 1833</p> <p>Mesochorus olerum CURTIS 1833: plate 464. Lectotypus (♀) durch FITTON (1976: 323) festgelegt: " olerium [!] a. N. H." (schwer leserlich) (nach der Beschreibung aus Grossbritannien) (Coll. Curtis/Melbourne).</p> <p>Mesochorus pectoralis RATZEBURG, 1844: 149 (syn.nov.). Holotypus (sex?) verloren (Fundort nicht angegeben, höchstwahrscheinlich aus der Umgebung von Berlin), Interpretation nach der Beschreibung und der Tradition (BLUNCK 1944; SCHWENKE 1999: 113).</p> <p>In der Sammlung Curtis ist auch ein Paralectotypus (3) vorhanden, der zur gleichen Art gehört. Beide Typen wurden an "turnips" (= Kohlrüben; Brassica napus rapifera) gefangen und entsprechen der Mesochorus -Art, die als Hyperparasit von Pieris -Arten (Pieridae) (via Cotesia sp., Braconidae) bekannt ist (BLUNCK 1944). Dagegen fehlt eine Bestätigung für die Wirtsangabe des Holotypus von M. pectoralis [Bombyx dispar = Lymantria dispar (LINNAEUS), Lymantriidae], die Interpretation dieses Taxons ist deshalb nicht völlig gesichert. Die folgende Beschreibung entspricht den Typen von M. olerum und solchen Exemplaren, die Braconiden als Sekundärwirte nutzen. Exemplare, die Hyposoter -Arten als Sekundärwirte nutzen (siehe unten), sind etwa um 20 % grösser und etwas kontrastreicher gezeichnet.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 3,5 mm. Schläfen 0,7-mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich im hinteren Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,3-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral etwas verengt, 0,55-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,90-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,6-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne klein, gleich. Kopf mit glattem Grund. Clypeus fast flach, median deutlich zerstreut punktiert, sonst wie das Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangen gestreift. Stirn ventral und median glatt, dorsolateral sehr fein zerstreut punktiert, nicht quergerieft. Scheitel und Schläfen sehr fein sehr zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median gerade oder wenig nach unten geknickt. Geissel 29-gliedrig, schlank fadenförmig, das zweite Glied 4,0-mal so lang wie breit. Thorax und Propodeum mit glattem Grund. Pronotum lateral und Mesoscutum sehr fein sehr zerstreut punktiert. Notauli sehr schwach angedeutet. Mesopleuren dorsal-frontal und ventral sehr fein sehr zerstreut punktiert, Speculum und grosse Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend. Radialzelle 2,3-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, der erste Quernerv relativ kurz (Abb. 19). Nervulus interstitial. Nervellus recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,7-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,8-mal so lang wie breit. Klauen klein, mit 2-3 relativ kleinen Kammzähnen (Abb. 42). Propodeum vollständig gefeldert, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Area basalis trapezförmig, wenig länger als breit. Area superomedia 2,2- mal so lang wie breit, 1,5-mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae etwas vor der Mitte. Area petiolaris so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,3-mal, zweites Tergit 0,8-mal so lang wie breit. Postpetiolus fast glatt, mit einer schwachen Mittellängsfurche</p> <p>1473</p> <p>und einigen feinen Längsrunzeln. Zweites Gastertergit dorsal glatt, frontal und lateral mit sehr feinen Haarpunkten. Bohrerklappen überall fein behaart, 7,0-mal so lang wie hoch, 1,0-1,1-mal so lang wie ein Hinter-Basitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante distal deutlich aufgebogen.</p> <p>Körper überwiegend schwarz. Gesicht dunkelbraun bis schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen (breit), Clypeus, Gesichtsorbiten (breit) und Stirnorbiten (zu den Fühlergruben dreieckig vorgezogen) gelb. Äussere Orbiten gelbrot. Fühler gelbbraun. Schulterbeulen, Subalarwülste (nicht immer), Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma hellbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Mesoscutum mit dunkel rotbrauner H- Zeichnung (teilweise kaum erkennbar). Beine gelb. Hintercoxen und Hinterfemora gelbrot. Hintertibien weissgelb, basal schmal und apical zu 0,15-0,2 hellbraun bis mittelbraun. Hintertarsen hellbraun. Erstes Gastertergit caudal schmal gelb. Zweites Tergit caudal zu 0,2 mit einer gelben Querbinde. Drittes Tergit dorsal gelb, lateral verdunkelt (braun oder schwärzlich). Hintere Tergite jeweils frontal schwärzlich, caudal gelblich (vespoid) (variabel, aber immer mit schwärzlichen Anteilen).</p> <p>Beschreibung 3: Genitalklappen parallelseitig, apical stumpf, etwas löffelartig erweitert, elfmal so lang wie subapical hoch, 0,6-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,4-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Körperfärbung etwas heller. Gesicht median und dorsal braun bis schwärzlich, ventral und Gesichtsorbiten breit gelb. Pronotum lateral unterschiedlich ausgedehnt gelbbraun überlaufen. hintere Gastertergite dunkelbraun und gelbbraun gebändert (vespoid) oder ganz schwärzlich.</p> <p>W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n Pieris brassicae (LINNAEUS) (Pieridae) [via Cotesia glomerata (LINNAEUS), Braconidae, und via Hyposoter ebeninus (GRAVENHORST), Ichneumonidae]; Gonepteryx rhamni (LINNAEUS) (Pieridae) [via Hyposoter rhodocerae (RONDANI), Ichneumonidae] (3 Serien); Anthocharis cardamines (LINNAEUS) (Pieridae) (via Hyposoter sp., Ichneumonidae); Euchloe ausonia (HÜBNER) (Pieridae) (via Microplitis sp., Braconidae) (alle Edinburgh); Plutella xylostella (LINNAEUS) (Plutellidae) (via Diadegma sp., Ichneumonidae) (2 Serien; Bern, Horstmann); Zygaena filipendulae (LINNAEUS) (Zygaenidae) (via Braconidae) (Edinburgh); Autographa gamma (LINNAEUS) (Noctuidae) [via Microplitis mediator (HALIDAY), Braconidae] (ZSM). Das untersuchte Material stammt aus England und Frankreich (Edinburgh), Deutschland (Horstmann), Schweiz (Bern) und Nordspanien (Edinburgh).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFBBFFAAFEC8BAD2FE01FACA	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB4FFAAFEC8BD6DFC94FA1E.text	03E487F3FFB4FFAAFEC8BD6DFC94FA1E.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus orbitalis HOLMGREN 1860	<div><p>Mesochorus orbitalis HOLMGREN 1860</p> <p>Das unter diesem Namen von HORSTMANN (1971: 273) als Hyperparasit von Tortrix viridana LINNAEUS (Tortricidae) angeführte Material war fehldeterminiert und gehört in Wirklichkeit zu M. atriventris (siehe bei dieser Art).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB4FFAAFEC8BD6DFC94FA1E	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB4FFA9FEC8BDBEFB89FCCE.text	03E487F3FFB4FFA9FEC8BDBEFB89FCCE.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus pallipes BRISCHKE 1880	<div><p>Mesochorus pallipes BRISCHKE 1880</p> <p>Mesochorus stigmaticus BRISCHKE 1880: 183 f. (syn.nov.). Typen (♀, 3) verloren (nach der Beschreibung aus der Umgebung von Danzig = Gdansk/PL), Interpretation nach der Beschreibung.</p> <p>Mesochorus brunneus BRISCHKE 1880: 184 f. (syn.nov.). Holotypus (3) verloren (nach der Beschreibung aus der Umgebung von Danzig = Gdansk/PL), Interpretation nach der Beschreibung.</p> <p>Mesochorus rufipes BRISCHKE 1880: 189 (syn.nov.). Holotypus (3) verloren (nach der Beschreibung aus der Umgebung von Danzig = Gdansk/PL), Interpretation nach der Beschreibung.</p> <p>Mesochorus pallipes BRISCHKE 1880: 190. Holotypus (3) verloren (nach der Beschreibung aus der Umgebung von Danzig = Gdansk/PL), Interpretation nach der Beschreibung und dem Wirt [Yponomeuta variabilis = Y. cagnatella (HÜBNER), Yponomeutidae].</p> <p>1474</p> <p>Mesochorus crassicrus THOMSON 1886: 339 (syn.nov.). Lectotypus (♀) hiermit festgelegt: "Pål." (= Pålsjö/Scåne/S) (Coll. Thomson/Lund).</p> <p>Mesochorus albipes THOMSON 1886: 341 (SCHWENKE 1999: 86). Lectotypus (♀) durch FITTON (1982: 52) festgelegt: "Ld" (= Lund/S), " albipes " (Coll. Thomson/Lund).</p> <p>Bisher ist diese Art in der Regel als M. vittator determiniert worden; die Fehldetermination geht auf HOLMGREN (1860: 126) zurück (siehe bei M. vittator). Die Art wird häufig aus Yponomeuta -Arten (Yponomeutidae) [via Diadegma armillatum (GRAVENHORST), Ichneumonidae] gezüchtet und ist dadurch am besten charakterisiert. Ich habe als gültigen Namen für die Art M. pallipes gewählt, weil dessen Interpretation durch einen aus Yponomeuta gezüchteten Holotypus gestützt wird. Die angeführten Taxa sind bisher sehr unterschiedlich interpretiert worden. M. stigmaticus wird von BLUNCK (1944: 433) mit M. pectoralis (= M. olerum; siehe bei dieser Art) synonymisiert. Die Typenserie dieses Taxons enthielt möglicherweise mehrere Arten (Körperlänge "bis 7 mm " ist zu gross für M. olerum oder pallipes). Einige Merkmale deuten aber auf M. pallipes (Gesicht beim ♀ rotbraun, beim 3 gelb. Thorax beim ♀ schwarz, beim 3 rot und nur dorsal dunkel gezeichnet). M. brunneus wird von SCHMIEDEKNECHT (1910: 1988) mit M. vittator synonymisiert, aber bei SCHMIEDEKNECHT enthält dieses Taxon M. pallipes, und Teile der Beschreibung passen auf diese Art (3: Gesicht gelb. Mesopleuren und Mesosternum schwarz). Allerdings gibt Brischke einen Wirt an [Eupithecia pimpinellaria = E. pimpinellata (HÜBNER), Geometridae; via Braconidae], der seitdem nicht verifiziert wurde. M. rufipes wird von SCHMIEDEKNECHT mit M. confusus (= M. cimbicis; siehe bei dieser Art) synonymisiert, aber die Beschreibung passt gut auf M. pallipes. Ausserdem enthält M. confusus bei SCHMIEDEKNECHT offensichtlich mehrere Arten. M. pallipes wird von SCHWENKE (1999: 86) als eine Art interpretiert, die durch ein ganz bleiches Pterostigma gekennzeichnet ist und die hier unter dem Namen M. nuncupator angeführt wird (siehe bei dieser Art). Nach der Beschreibung ist das Pterostigma aber bei M. pallipes hellbraun mit hellerer Basis und Spitze, und dies entspricht der hier behandelten Art, ebenso der angegebene Wirt (siehe oben). SCHWENKE (1999: 88) gibt an, dass er im Jahr 1968 für M. crassicrus einen Lectotypus (♀) festgelegt habe. FITTON (1982: 52) hat aber einen solchen nicht vorgefunden und ich auch nicht. Deshalb wird hier ein Lectotypus neu festgelegt. Diese Art wird von SCHWENKE (1999: 87) mit M. confusus (= M. cimbicis; siehe bei dieser Art) synonymisiert, was nach dem Lectotypus zweifellos falsch ist. M. albipes wird von SCHWENKE (1999: 86) mit M. pallipes synonymisiert. Dies ist formal korrekt, allerdings entspricht M. pallipes sensu Schwenke M. nuncupator (siehe bei dieser Art), der Lectotypus von M. albipes (mit deutlich pigmentiertem Pterostigma) dagegen der hier diskutierten Art.</p> <p>Die Art ist M. olerum sehr ähnlich. Anscheinend sind beim ♀ von M. olerum die Hinterklauen etwas weniger gekämmt als bei M. pallipes (Abb. 42 und 43), aber die Ausprägung dieses Merkmals ist bei beiden Arten etwas variabel. Ausserdem gibt es Unterschiede in der Färbung: Beim ♀ von M. olerum sind die hinteren Gastertergite mehr oder weniger ausgedehnt schwarz gezeichnet, bei M. pallipes sind sie gelbbraun bis hellbraun. Beim 3 von M. olerum ist das Gesicht braun bis schwärzlich gezeichnet (zuweilen nur dorsal), bei M. pallipes ist es gelb bis gelbrot. Zu diesen Unterschieden kommt ein Unterschied im Wirtsspektrum: M. olerum wird regelmässig aus Pieridae gezüchtet, M. pallipes aus Yponomeuta -Arten. Beide Arten sind aber anscheinend relativ polyphag; so parasitieren beide an Plutella xylostella.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 4-5 mm. Schläfen 0,6-mal so lang wie die Breite der</p> <p>1475</p> <p>Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem caudalen Drittel des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,3-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral etwas verengt, 0,55-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,95-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,65-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne klein, gleich. Wangen deutlich gestreift. Kopf mit glattem Grund. Clypeus klein, fast flach, median unpunktiert, Apicalrand gerundet. Gesicht deutlich mässig dicht punktiert, mit einem medianen Längswulst. Stirn überwiegend glatt, dorsal stellenweise fein quergerieft (nicht immer). Scheitel hinter den Ocellen glatt. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median nach unten geknickt. Geissel 35-gliedrig, sehr schlank fadenförmig, das zweite Glied 3,0-mal so lang wie breit. Thorax und Propodeum mit glattem Grund. Pronotum lateral, Mesoscutum und Metapleuren fein zerstreut punktiert. Notauli nur angedeutet. Speculum und grosse Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Mesopleuren frontal-dorsal deutlich zerstreut punktiert, ventral sehr fein sehr zerstreut punktiert. Radius bei 0,65 der Radialzelle ansetzend. Radialzelle 2,4-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, etwas unregelmässig (Abb. 20). Nervulus interstitial. Nervellus etwas recliv. Beine mässig schlank, Hinterfemora 4,0-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3-mal so lang wie breit. Klauen kurz, mit 3-4 deutlichen Kammzähnen (Abb. 43). Propodeum vollständig gefeldert, mit sehr feinen zerstreuten Haarpunkten. Area basalis trapezförmig, etwa 1,5-mal so lang wie breit. Area superomedia 1,9-mal so lang wie breit, 1,2-mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte ansetzend. Area petiolaris etwa so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,5-mal, zweites Tergit 0,9-1,0-mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet, fast glatt. Bohrerklappen vollständig behaart, 6,0-mal so lang wie hoch, 0,9-1,0-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante median etwas vorgerundet, distal aufgebogen.</p> <p>Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne schwarz), Clypeus, Wangen und innere Orbiten gelb. Gesicht hellrot (entspricht der Färbung bei M. albipes) oder schwarzbraun (entspricht der Färbung bei M. crassicrus). Stirn median, Ocellarraum, Scheitel und dorsaler Teil der Schläfen ausserhalb der Orbiten schwarz. Fühler gelbbraun, Geissel apical bräunlich. Thorax und Propodeum schwarz. Schulterbeulen, Subalarwülste, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pronotum lateral teilweise gelbrot gezeichnet. Mesoscutum entlang der Notauli teilweise aufgehellt. Mesopleuren teilweise rotbraun überlaufen. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Beine gelb, Hintercoxen und Hinterfemora gelbrot, Hintertibien weissgelb, basal sehr schmal, apical zu etwa 0,15 braun gezeichnet. Erster Gastertergit schwarz, teilweise caudal schmal gelb gerandet. Zweites Tergit schwarz, caudal zu 0,2 gelb, hintere Tergite gelbrot, caudal jeweils gelb gerandet, lateral oft hellbraun überlaufen.</p> <p>Beschreibung 3: Genitalklappen etwa parallelseitig, apical stumpf, teilweise etwas löffenförmig, 16-mal so lang wie subapical hoch, 0,6-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,3-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Kopf wie beim ♀ gezeichnet, aber Gesicht nie verdunkelt. Thorax wie beim ♀ gezeichnet oder Pronotum, Mesopleuren und Mesosternum gelbrot, Mesoscutum an den Rändern und entlang der Notauli gelbrot. Vordere Gastertergite wie beim ♀ gezeichnet, hintere Tergite in der Regel dunkelbraun bis schwärzlich.</p> <p>1476</p> <p>W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n: Yponomeuta evonymella (LINNAEUS) (Yponomeutidae) [via Diadegma armillatum (GRAVENHORST), Ichneumonidae] (10 Serien; Edinburgh, Horstmann, Stockholm, ZSM); Y. cagnatella (HÜBNER) (via D. armillatum) (ZSM); Y. malinella (ZELLER) (via D. armillatum) (ZSM); Y. padella (LINNAEUS) (via D. armillatum) (2 Serien; Edinburgh, Horstmann); Anthophila fabriciana (LINNAEUS) (Choreutidae) [via Apanteles sp., Braconidae; Lissonota sp., Ichneumonidae; Tranosemella praerogator (LINNAEUS), Ichneumonidae] (7 Serien; Edinburgh, Horstmann); Choreutis pariana (CLERCK) (Choreutidae) [via Apanteles longicauda (WESMAEL), Braconidae] (Edinburgh); Prochoreutis myllerana (FABRICIUS) (Choreutidae) (via Campoplex pyraustae SMITH, Ichneumonidae) (Edinburgh); Plutella xylostella (LINNAEUS) (Plutellidae) (via Diadegma sp., Ichneumonidae) (2 Serien; Horstmann); Epermenia chaerophyllella (GOEZE) (Epermeniidae) [via Dolichogenida imperator (WILKINSON), Braconidae; Campoplex sp., Ichneumonidae] (2 Serien; Edinburgh). SHAW &amp; AESCHLIMANN (1994: 627 f.) berichten unter dem Namen M.? crassicrus über die Lebensweise der Art. Das untersuchte Material stammt aus Schweden (Lund, Stockholm), Schottland und England (Edinburgh) und Deutschland (Horstmann, ZSM).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB4FFA9FEC8BDBEFB89FCCE	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB7FFAEFEC8BB69FE12FCEA.text	03E487F3FFB7FFAEFEC8BB69FE12FCEA.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus pectinellus Horstmann 2006	<div><p>Mesochorus pectinellus nova spec.</p> <p>H o l o t y p u s (♀): "(38) ex Puppen von Cymatophoridae " Coll. Schwenke / ZSM unter M. suecicus. Paratypen: 1♀ mit denselben Angaben (Horstmann); 1♀ Bechtaler Wald bei Freiburg / Breisgau /D, September 1984, Coll. Schwenke / ZSM unter M. suecicus.</p> <p>Nach den von Schwenke (1999: 71) unter dem Namen M. suecicus publizierten Angaben und dem Material in seiner Sammlung stammen die zwei gezogenen Typen höchstwahrscheinlich aus Deutschland, und ihr Wirt ist Cymatophora sp. [= Tethea (s. l.) sp., Drepanidae] (via Rogas sp., Braconidae). Innerhalb der Mesochorus fulvus -Gruppe (SCHWENKE 1999: 68 ff.) ist die Art gekennzeichnet durch: Ocellen sehr gross, Mandibelzähne etwa gleich, Klauenglieder verbreitert, Klauen sehr lang gekämmt.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 7 mm. Schläfen 0,47-mal so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich etwa auf der Mitte des Mesoscutums (Abb. 3). Abstand zwischen Auge und Lateralocellus halb so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral etwas verengt, 0,51-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,0-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,25-mal so breit wie die Mandibelbasis. Oberer Mandibelzahn etwas grösser als der untere. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, etwas gerundet, zentral glatt, an den Rändern deutlich mässig dicht punktiert, Apicalrand wenig gerundet. Wangenraum und untere Gesichtsorbiten fein gestreift. Gesicht deutlich dicht punktiert. Stirn median mit deutlicher Längsfurche und submedianen Längswülsten, über den Fühlergruben eingedrückt und überwiegend fein quergestreift. Scheitel median unpunktiert, lateral fein punktiert. Schläfen fein mässig dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median fein, gerade, teilweise verloschen. Geissel 42-gliedrig, sehr schlank fadenförmig, distal zugespitzt, zweites Glied 3,5-mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren fein zerstreut punktiert. Notauli angedeutet. Scutellum gerundet. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend, distal gerade. Radialzelle 2,9-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, wenig schief (Abb. 21). Nervulus deutlich postfurcal (etwa um 0,3 seiner Länge). Nervellus etwas recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,6-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen verbreitert, Vorderklauenglieder 2,3-mal so lang wie breit (Abb. 27). Hinterklauen mit fünf auffälligen Kammzähnen, der proximale kurz, die anderen sehr lang, der distale fast so lang wie der Apicalzahn (Abb. 44). Propodeum deutlich und vollständig gefeldert, in den Feldern mit sehr feinen und zerstreuten Haar-</p> <p>1477</p> <p>punkten auf glattem Grund. Area basalis in der Regel schmal sitzend, etwa 1,5-mal so lang wie breit. Area superomedia 1,5-mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 1,2-mal so lang wie die Area petiolaris, diese etwa so lang wie breit (Abb. 50). Erstes Gastersegment 2,7-mal, zweites 1,1-mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet, fast glatt, mit einer sehr schwach angedeuteten Mittellängsfurche. Zweites Gastertergit fast glatt. Bohrerklappen überall kurz behaart, 4,2-mal so lang wie breit, 0,72-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante median deutlich vorgerundet (Abb. 54).</p> <p>Körper hellrotbraun (einschliesslich Fühler und Bohrerklappen). Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Wangen, Gesichtsorbiten, Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Ocellarraum bräunlich. Pterostigma wenig pigmentiert, hell ockergelb, an den Rändern dunkler.</p> <p>3 unbekannt.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB7FFAEFEC8BB69FE12FCEA	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB0FFAEFEC8BB0DFC10FA9D.text	03E487F3FFB0FFAEFEC8BB0DFC10FA9D.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus pelvis SCHWENKE 2002	<div><p>Mesochorus pelvis SCHWENKE 2002</p> <p>Mesochorus falcatus SCHWENKE 1999: 71 (praeocc. durch M. falcatus DASCH 1974) (syn.nov.). Holotypus (3): " Dessau 4 km SSW, 7.8.86, K.H. Zoerner", "100/86 Taubeufer" (Müncheberg).</p> <p>Mesochorus hamatus SCHWENKE 1999: 71 (praeocc. durch M. hamatus TOWNES 1945). Holotypus (3): "I, TN, Riva Rocchetta, 400-800m, 20.5.198 2, Haeselb." (Coll. Schwenke/ZSM).</p> <p>Mesochorus lunatus SCHWENKE 2002: 91 (nom.nov. für M. falcatus SCHWENKE) (syn.nov.).</p> <p>Mesochorus pelvis SCHWENKE 2002: 91 (nom.nov. für M. hamatus SCHWENKE).</p> <p>Die Art ist durch die eigenartige Form der Hinterklauen charakterisiert (Abb. 45). Die Beschreibungen beider Taxa durch Schwenke enthalten einige Ungenauigkeiten und Fehler: Schläfen 0,65-mal so lang wie die Breite der Augen. Abstand zwischen Augen und Ocellen 0,7-mal so breit wie ein Lateralocellus. Mesopleuren ausserhalb des Speculums fein und zerstreut punktiert (beim M. falcatus etwas stärker als bei M. hamatus). Genitalklappen 0,6-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,3-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Mandibeln ausserhalb der Zähne weissgelb (bei M. falcatus meines Erachtens rotbraun verfärbt). Ein weiteres 3 stammt von Burgebrach (Nordbayern/D) (ZSM). Das zugehörige ♀ ist bisher unbekannt.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB0FFAEFEC8BB0DFC10FA9D	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB0FFAFFEC8BD3EFE12FA9B.text	03E487F3FFB0FFAFFEC8BD3EFE12FA9B.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus picticrus THOMSON 1886	<div><p>Mesochorus picticrus THOMSON 1886</p> <p>Mesochorus picticrus THOMSON 1886: 340 f. Lectotypus (♀) durch Hinz beschriftet und durch FITTON (1982: 54) festgelegt: "Pål." (=Pålsiö/Scåne/S) (Coll. Thomson/Lund).</p> <p>SCHWENKE (1999: 87) synonymisiert dieses Taxon mit M. confusus (= M. cimbicis), aber diese Art unterscheidet sich unter anderem durch längere Bohrerklappen und den weniger ausgedehnt dunkel gezeichneten Thorax. M. picticrus ist M. pallipes ähnlich, beide Taxa sind möglicherweise synonym. Der Lectotypus von M. picticrus weicht von M. pallipes ab durch: Körperlänge 5,5 mm; Hinterklauen kaum erkennbar gekämmt (basal mit zwei kurzen Kammzähnen); Bohrerklappen im distalen Drittel lateral auf der Seitenfläche nur sehr spärlich behaart.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 5,5 mm. Schläfen 0,7-mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Scutellargrube. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,7-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten etwas verengt, 0,57-mal so breit wie der Kopf. Wan-</p> <p>1478</p> <p>genraum 0,4-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, fast flach, zentral zerstreut punktiert, an den Rändern dichter punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangenraum und Mandibelbasis bis zur Mitte gestreift. Gesicht deutlich dicht punktiert. Stirn über den Fühlergruben glatt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, lateral fein zerstreut punktiert. Schläfen überwiegend deutlich mässig dicht punktiert. Geissel sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 3,8-mal so lang wie breit (beide Geisselspitzen fehlen). Thorax überwiegend fein zerstreut punktiert. Notauli schwach angedeutet. Speculum glatt. Mesopleuren überwiegend fein zerstreut, aber vor allem frontal deutlich eingestochen punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des Pterostigmas ansetzend. Areola schief rautenförmig. Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,5-mal so lang wie hoch. Hinterklauen basal mit zwei kurzen Kammzähnen. Propodeum fein vollständig gefeldert, überwiegend mit sehr feinen zerstreuten Haarpunkten auf glattem Grund. Area petiolaris fein gerunzelt. Area basalis trapezförmig. Area superomedia 2,3-mal so lang wie breit, 1,7-mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae vor der Mitte. Area petiolaris 0,7-mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,0-mal, zweites Tergit 1,1-mal so lang wie breit. Postpetiolus median mit kleiner Längsfurche, mit sehr feinen zerstreuten Haarpunkten. Bohrerklappen schlank, 8,0-mal so lang wie hoch, 0,9-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, basal dicht, auf den apicalen 0,3 sehr spärlich behaart, Dorsalkante apical etwas aufgebogen, distale 0,3 der Ventralkante deutlich aufgebogen.</p> <p>Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel) und Wangenraum gelb. Stirn zentral, Ocellarraum, Scheitel und Schläfen caudal schwarz. Thorax und Propodeum schwarz. Collum schmal rötlich überlaufen. Schulterbeulen und Tegulae gelb. Pterostigma hellbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Beine gelbrot. Hintertibien basal schmal mittelbraun, median gelblich (wenig rot überlaufen), apical breit mittelbraun, Ring etwa 0,2-mal so lang wie eine Tibia beziehungsweise zweimal so lang wie eine Tibia apical breit. Hintertarsen wenig dunkel gezeichnet. Erstes Gastertergit schwarz, dorsal-caudal schmal gelb gerandet. Zweites Tergit zu 0,7 schwarz, subcaudal schmal rötlich, caudal gelb. Die folgenden Tergite und Sternite gelbrot, Tergite lateral etwas bräunlich, caudal jeweils gelb gerandet.</p> <p>3 unbekannt.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB0FFAFFEC8BD3EFE12FA9B	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB1FFAFFEC8BD3CFB95F95F.text	03E487F3FFB1FFAFFEC8BD3CFB95F95F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus pieridicola (PACKARD 1881)	<div><p>Mesochorus pieridicola (PACKARD 1881)</p> <p>Campoplex pieridicola PACKARD 1881: 20 f. Holotypus (3) in Cambridge/ USA (nicht untersucht).</p> <p>DASCH (1971: 139) synonymisiert dieses Taxon mit M. vittator, aber das von ihm zu M. vittator gestellte Material enthält offensichtlich mehrere Arten. Nach dem angegebenen Wirt [Pieris rapae (LINNAEUS), Pieridae] könnte M. pieridicola zu M. olerum gehören, nach der Beschreibung (Gesicht gelb bis gelbrot) zu M. pallipes. Das Taxon M. pieridicola wird nur zu interpretieren sein, wenn aus Nordamerika eine Serie ♀♀ und 33 zum Vergleich vorliegt, die ebenfalls aus einer Pieris -Art gezogen worden ist. Deshalb wird vorgeschlagen, M. pieridicola vorläufig als eigene Art aufzufassen.</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB1FFAFFEC8BD3CFB95F95F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB1FFACFEC8BEF9FB62FDE4.text	03E487F3FFB1FFACFEC8BEF9FB62FDE4.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus plebejanus SCHWENKE 1999	<div><p>Mesochorus plebejanus SCHWENKE 1999</p> <p>Die von SCHWENKE (1999: 78) für die Typen publizierte Wirtsangabe ist knapp und unvollständig. Der Holotypus wurde von K. Fiedler bei Würzburg/D aus Polyommatus</p> <p>1479</p> <p>icarus (ROTTEMBURG) (Lycaenidae) [via Campopleginae, nach dem Kokon höchstwahrscheinlich Hyposoter notatus (GRAVENHORST), Ichneumonidae], ein Paratypus ebenfalls von K. Fiedler bei Würzburg/D aus Lycaeides argyrognomon (BERGSTRÄSSER) (Lycaenidae) [via Campopleginae, nach dem Kokon höchstwahrscheinlich Hyposoter notatus (GRAVENHORST), Ichneumonidae] gezogen (beide Coll. Schwenke/ZSM).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB1FFACFEC8BEF9FB62FDE4	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB2FFADFEC8BA37FE12FC52.text	03E487F3FFB2FFADFEC8BA37FE12FC52.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus sulphuripes BRISCHKE 1880	<div><p>Mesochorus sulphuripes BRISCHKE 1880</p> <p>Mesochoruss sulphuripes BRISCHKE 1880: 186. Holotypus (3) verschollen (nach der Beschreibung aus der Umgebung von Danzig = Gdansk/PL), Interpretation nach der Beschreibung.</p> <p>SCHMIEDEKNECHT (1910: 1989) stellt M. sulphuripes als Varietät zu M. confusus (= cimbicis), und SCHWENKE (1999: 87) synonymisiert beide Taxa ohne Einschränkung. Meines Erachtens weicht M. cimbicis von der Beschreibung von M. sulphuripes ab (bei M. cimbicis Gaster beim 3 caudal nicht schwarz). Dagegen stimmt M. sulphuripes vollständig mit 13 überein, das in Coll. Schwenke/ZSM unter M. vittator steckt und für das ein Name fehlt. Das 3 wurde von Pschorn-Walcher bei Freiburg /Breisgau/D aus Pristiphora abietina (CHRIST) (Tenthredinidae) (via Ichneutes sp., Braconidae) gezogen. Die Art könnte als 3 zu M. globulator gehören; von dieser Art sind bisher nur ♀♀ bekannt (14 ♀♀). Allerdings leben die Primärwirte von M. globulator auf Laubbäumen und Sträuchern, der Primärwirt von M. sulphuripes auf Fichte (Picea abies). Das Problem bleibt hier offen.</p> <p>Beschreibung 3: Körperlänge 5 mm. Schläfen 0,7-mal so lang wie die Breite der Augen, deutlich verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen scheiden sich auf dem Scutellum. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,2-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht nach unten etwas verengt, 0,51-mal so breit wie der Kopf. Clypeus und Gesicht 0,94-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,5-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Wangen sehr fein gestreift. Clypeus klein, fast flach, zentral unpunktiert, an den Rändern deutlich punktiert, Apicalrand wenig vorgerundet. Gesicht mässig dicht punktiert. Stirn ventral über den Fühlergruben etwas eingesenkt, glatt, dorsal fein zerstreut punktiert. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst sehr fein und sehr zerstreut punktiert. Schläfen fein zerstreut punktiert. Occipitalleiste dorsal-median fein, vollständig, gerade. Geissel 35-gliedrig, sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 3,7-mal so lang wie breit. Pronotum lateral fast glatt, Mesoscutum fein zerstreut punktiert, Notauli angedeutet. Scutellum gerundet, sehr fein sehr zerstreut punktiert. Speculum und Zentrum der Mesopleuren glatt, diese frontal-dorsal mässig dicht, ventral kaum sichtbar punktiert. Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Radius bei 0,6 der Länge des Pterostigmas ansetzend, der äussere Ast distal fast gerade. Radialzelle 2,8-mal so lang wie breit. Areola schmal sitzend (Abb. 22). Nervulus wenig antefurcal. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,8-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen mässig schlank, Vorderklauenglieder 2,5-mal so lang wie breit. Hinterklauen lang und wenig gebogen, anscheinend ungekämmt. Propodeum vollständig fein gefeldert, in den Feldern sehr fein sehr zerstreut punktiert. Area basalis und Area superomedia nur schwach getrennt. Area basalis trapezförmig, etwa zweimal so lang wie breit. Area superomedia 2,0-mal so lang wie breit, 1,3-mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae etwas vor der Mitte. Area petiolaris 0,9-mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,1-mal, zweites Tergit 1,25-mal so lang wie breit. Postpetiolus subbasal mit drei kurzen Längsfurchen. Genitalklappen schlank parallelseitig, apical</p> <p>1480</p> <p>stumpf, zwölfmal so lang wie hoch, 0,5-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,04-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied.</p> <p>Kopf gelbrot. Stirn, Ocellarraum, Scheitel, dorsale Hälfte der Schläfen (jeweils ausserhalb der Orbiten, diese rötlich) und Occiput schwarz. Fühler basal-ventral gelblich, sonst dunkelbraun. Prothorax, Tegulae, Flügelbasis, Vorder- und Mittelbeine und Hintertrochanteren gelblich. Hintercoxen und Hinterfemora gelbrot, die Femora distal wenig braun überlaufen. Hintertibien median weissgelb, basal schmal, apical etwas breiter mittelbraun, der apicale Ring etwa so lang wie die apicale Breite der Tibien. Hintertarsen gelbbraun. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal nicht aufgehellt. Mesoscutum schwarz, an den Rändern wenig dunkelbraun überlaufen. Scutellum schwarz, caudal wenig dunkelbraun überlaufen. Mesopleuren gelbrot, dorsal braun überlaufen. Metapleuren dunkelbraun. Propodeum schwarzbraun, caudal dunkelbraun. Gaster überwiegend schwarz. Erstes Tergit caudal sehr schmal, zweites Tergit caudal schmal (zu 0,1 seiner Länge) gelb. Drittes Tergit frontal gelblich, dorsal-median gelbbraun, lateral und caudal schwärzlich. Die folgenden Tergite caudal schmal gelblich gerandet.</p> <p>♀ unbekannt.</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB2FFADFEC8BA37FE12FC52	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FFB3FF92FEC8BBE5FD60F9AB.text	03E487F3FFB3FF92FEC8BBE5FD60F9AB.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus tenthredinidis SCHWENKE 1999	<div><p>Mesochorus tenthredinidis SCHWENKE 1999</p> <p>Mesochorus tenthredinidis SCHWENKE 1999: 89. Holotypus (♀): "Oberbayern Garmisch 700m 20.VIII.50 E.Bauer" (Coll. Schwenke/ZSM).</p> <p>Aus der Typenserie in Coll. Schwenke/ZSM gehören neben dem Holotypus zu dieser Art: 1♀ Garmisch/D; 3♀♀, 233 Einbeck/D, aus Phymatocera aterrima (KLUG) (Tenthredinidae); 13 Krefeld/D; 13 Kandersteg/ CH; 5♀♀, 833 Rila-Kloster/BG. Von diesen sind die Exemplare aus Kandersteg und Rila-Kloster etwas dunkler als der Holotypus, aber wohl doch artidentisch. Aus der Typenserie gehören nicht zu dieser Art: 1♀ von M. globulator, Hannover, aus Pristiphora pallipes (= P. rufipes SERVILLE, Tenthredinidae) [via Olesicampe canaliculata (GRAVENHORST), Ichneumonidae]; 1♀ von M. globulator, Wien, aus Caliroa cerasi (LINNAEUS) (Tenthredinidae); 333 von M. vittator, Jochberg /A und Pass Thurn/A, aus Nematus ribesii (SCOPOLI) (Tenthredinidae) (via Olesicampe sp., Ichneumonidae); 1♀ von Mesochorus sp. (unbestimmbar), Niederhessen/D, aus Arge pagana (PANZER) (Argidae); 1♀ von Mesochorus sp. (unbestimmbar, andere Art), Grafenrath/München/D, aus Periclista lineolata (KLUG) (Tenthredinidae); 1♀ Werneck/D; 1♀ Wittenberg/D (zwei weitere unbestimmbare Mesochorus -Arten).</p> <p>In den Tabellen von SCHWENKE (1999) führt die Bestimmung des ♀ zu M. skaneus Schwenke, die des 3 zu M. vittator. Entgegen den Angaben in der Beschreibung sind die Schläfen deutlich kürzer als die Augenbreite, und die Genitalklappen des 3 sind deutlich länger als ein zweites Hintertarsenglied.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 5-6 mm. Schläfen 0,7-mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf der Scutellargrube. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,2-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht 0,61-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,89-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,5-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Mandibeln fast ganz, Wangen, unterer Teil der Gesichtsorbiten und unterer Teil der Schläfen deutlich gestreift. Clypeus wenig gerundet, zentral spärlich punktiert, Apicalrand gerundet. Gesicht deutlich mässig dicht bis dicht punktiert. Stirn median mit deutlicher Längsfurche, submedian mit deutlichen Längswülsten, über den Fühlergruben</p> <p>1481</p> <p>deutlich eingesenkt, dort ventral glatt, dorsal mit einigen Punkten, teilweise sehr fein querrissig. Scheitel hinter den Ocellen glatt, sonst mit sehr feinen sehr zerstreuten Haarpunkten. Schläfen deutlich mässig dicht punktiert. Occipitalleiste dorsal-median nach unten geknickt. Geissel 39-gliedrig, sehr schlank fadenförmig, das zweite Glied 4,0-mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Mesoscutum, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren fein zerstreut punktiert auf glattem Grund. Notauli schwach angedeutet. Scutellum fast glatt, gerundet, basal gerandet. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum unpunktiert. Radialzelle 2,8-mal so lang wie breit. Areola punktförmig sitzend, sehr schief (Abb. 23). Nervulus interstitial. Nervellus recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,5-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,8- mal so lang wie breit. Klauen schlank, basal mit 3-4 kleinen Kammzähnen (Abb. 46). Propodeum deutlich und fast vollständig gefeldert, in den Feldern auf glattem Grund fein zerstreut punktiert. Area basalis und Area superomedia ungetrennt oder undeutlich getrennt. Area basalis trapezförmig, etwa 1,5-mal so lang wie breit. Area superomedia 2,2- mal so lang wie breit, 1,5-mal so lang wie die Area petiolaris, Costulae wenig vor der Mitte. Area petiolaris 0,9-mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 3,3-mal, zweites Tergit 1,2-mal so lang wie breit. Postpetiolus gerundet, glatt. Bohrerklappen vollständig behaart, 6,7-mal so lang wie hoch, 0,8-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante gerade, Ventralkante median wenig vorgerundet, distal deutlich aufgebogen.</p> <p>Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel) und Wangen gelb. Stirn median bräunlich. Ocellarraum und Scheitel median dunkelbraun. Occiput dorsal schwarz. Fühler gelbbraun. Pronotum lateral gelbrot, in der Furche braun überlaufen. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma mittelbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Mesoscutum dunkelbraun bis schwarz, mit deutlicher H-förmiger gelbroter Zeichnung. Scutellum gelbrot. Mesopleuren, Mesosternum und Metapleuren gelbrot, die Mesopleuren stellenweise etwas braun überlaufen. Beine gelb. Hinterfemora gelbrot, hinter der Mitte etwas braun überlaufen. Hintertibien median weissgelb, basal sehr schmal und apical zu 0,2 schwarzbraun. Hintertarsen gelbbraun. Propodeum schwarz. Erstes Gastertergit schwarz. Zweites Tergit schwarz, caudal zu 0,2 gelb (diese Zeichnung als Querband). Die folgenden Tergite gelblich bis gelbbraun, teilweise etwas hellbraun überlaufen (vespoid oder mit lateralen Flecken).</p> <p>Beschreibung 3: Genitalklappen sehr schlank, 21-mal so lang wie subapical hoch, apical erwas löffelförmig verbreitert, 0,6-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,35-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Färbung heller, am Kopf nur Ocellarraum bräunlich, Mesoscutum nur frontal und in der Scutellargrube verdunkelt, Pleuren gelb, Propodeum nur frontal braun überlaufen, Gaster hinter dem zweiten Tergit nicht braun gezeichnet.</p> <p>W i r t s a n g a b e b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n: Phymatocera aterrima (KLUG) (Tenthredinidae) (via Hypamblys romani HABERMEHL, Ichneumonidae) (HINZ 1961: 11 als Mesochorus sp. 672) (ZSM). Die anderen von Schwenke genannten Wirte gehören zu anderen Mesochorus -Arten (siehe oben). Das untersuchte Material stammt aus Deutschland, Schweiz und Bulgarien (ZSM).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FFB3FF92FEC8BBE5FD60F9AB	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FF8CFF90FEC8BECCFD78FBD2.text	03E487F3FF8CFF90FEC8BECCFD78FBD2.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus tipularius GRAVENHORST 1829	<div><p>Mesochorus tipularius GRAVENHORST 1829</p> <p>Mesochorus tipularius GRAVENHORST 1829: 964. Lectotypus (3) hiermit festgelegt: ohne Originaletikett (nach der Beschreibung und Art der Montierung aus Warmbrunn = Cieplice/PL) (Wroclaw).</p> <p>1482</p> <p>Mesochorus minutus SZÉPLIGETI 1914: 432 (syn.nov.). Holotypus (♀): "Szépligeti Gellérth" (= Budapest Gellérthegy), "895 9.10", " Mesochorus 26 minutus " (Budapest).</p> <p>Mesochorus phyllotretae JOURDHEUIL 1957: 42 ff. (syn.nov.). Syntypen (♀ 3) von Versailles (bei Paris) in Coll. Aubert (Lausanne).</p> <p>Mesochorus religiosus SCHWENKE 1999 (syn.nov.): 38. Holotypus (♀): "IL, Kapernaum, Wiese am Seeufer, 13.2.80, M. Söderlund" (Coll. Schwenke/ZSM).</p> <p>DASCH (1971: 242) hat diese Art zu Unrecht mit M. curvulus THOMSON synonymisiert, und das von ihm untersuchte Material aus der Nearktis in Ottawa enthält beide Arten (3♀♀ von M. tipularius aus Belleville/ Ontario / Kanada; Wirt siehe unten). Die nearktische Art M. plumosus DASCH ist M. tipularius sehr ähnlich. Die ♀♀ von M. plumosus unterscheiden sich leicht durch die ungewöhnlich lang behaarten Bohrerklappen, für die 33 ist mir kein Unterschied bekannt. Möglicherweise enthält die Typenserie von M. plumosus 33 beider Arten. Eine ausführliche Beschreibung von M. tipularius hat Jourdheuil publiziert.</p> <p>Von M. tipularius ist in der Sammlung Gravenhorst zusätzlich ein Paralectotypus (3) vorhanden. Beide Typen sind stark ausgebleicht. Zum Erkennen der ursprünglichen Färbung muss man beide untersuchen und die Beschreibung vergleichen. Die Beschreibung von M. religiosus enthält einige Fehler; die Art ist auch falsch im Bestimmungsschlüssel eingeordnet. Farbmerkmale des Holotypus: Gesicht dorsal schwärzlich, ventral gelblich. Scutellum kaum aufgehellt. Mesopleuren schwarz, nur dorsal-frontal an einer kleinen Stelle gelblich. Petiolus dorsal schwarz, lateral teilweise gelblich. Zweites Gastertergit frontal zu 0,7 schwarzbraun, subcaudal rötlich, der Caudalrand gelb.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 2,0- 2,5 mm. Schläfen 0,7-mal so lang wie die Breite der Augen, stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich auf dem Scutellum. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 2,0-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral etwas verengt, 0,54-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 1,0-mal so breit wie hoch. Wangenraum 0,7-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus gerundet, median unpunktiert, an den Rändern zerstreut punktiert, Apicalrand vorgerundet. Wangenraum und untere Gesichtsorbiten fein gestreift. Gesicht fein und mässig dicht punktiert. Stirn glatt, median gerundet, ohne Mittellängsfurche. Scheitel fast ganz glatt. Schläfen mit feinen zerstreuten Haarpunkten. Occipitalleiste dorsal-median vollständig, etwa gerade. Geissel 22-gliedrig, sehr schlank fadenförmig, zweites Glied 4,8-mal so lang wie breit. Pronotum lateral, Scutellum, Mesopleuren und Metapleuren fast glatt, mit sehr feinen sehr zerstreuten Haarpunkten. Mesoscutum fein zerstreut punktiert. Notauli verloschen. Radius fast in der Mitte des Pterostigmas ansetzend, äusserer Ast distal deutlich nach vorne gebogen. Radialzelle 2,4-mal so lang wie breit. Areola rautenförmig (Abb. 24). Nervulus interstitial. Nervellus wenig recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,7-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen mässig schlank, Vorderklauenglieder 2,6-mal so lang wie breit. Hinterklauen klein, nicht erkennbar gekämmt. Propodeum fein vollständig gefeldert, in den Feldern fast glatt. Area basalis punktförmig oder etwas breiter sitzend, etwa 1,5-mal so lang wie breit. Area superomedia 1,9-mal so lang wie breit, mit den Costulae vor der Mitte, 0,8-mal so lang wie die Area petiolaris, diese 1,1-mal so lang wie breit (Abb. 51). Erstes Gastersegment 2,6-mal, zweites Segment 0,9-mal so lang wie breit. Postpetiolus mit einigen Längsrunzeln und einer schwachen Querfurche. Zweites Tergit glatt. Bohrerklappen überall kurz behaart, 10-mal so lang wie hoch, 1,6-1,7-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus, Dorsalkante und Ventralkante fast parallel.</p> <p>1483</p> <p>Dunkelbraun oder schwarz. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel) und Clypeus gelb, häufig Gesicht ventral mehr oder weniger ausgedehnt gelblich überlaufen. Tegulae und Flügelbasis gelb. Häufig Prothorax unterschiedlich ausgedehnt rötlich und Mesopleuren frontal-dorsal gelblich überlaufen. Pterostigma wenig pigmentiert, hell ockergelb, an den Rändern dunkler. Beine gelb, selten Hintercoxen etwas verdunkelt. Hintertibien apical schmal rotbraun. Petiolus nur lateral oder dorsal und lateral gelblich überlaufen, Postpetiolus caudal oft schmal gelb. Zweites Gastertergit caudal auf 0,2 seiner Länge mit einer gelben Querbinde, selten subcaudal rötlich überlaufen. Drittes Tergit dorsal in der Regel mehr oder weniger ausgedehnt gelbbraun, lateral braun gefleckt. Die hinteren Tergite dunkelbraun, oft caudal schmal gelblich gerandet, Bohrerklappen dunkel.</p> <p>Beschreibung 3: Genitalklappen apical etwas spatelförmig verbreitert, stumpf, 0,7-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 2,0-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Sonst dem ♀ sehr ähnlich. W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n: In Europa:</p> <p>Aphthona cyparissae (KOCH) (Chrysomelidae) (ZSM); Phyllotreta nemorum (LINNAEUS) und P.</p> <p>nigripes (FABRICIUS) (Chrysomelidae) (via Microctonus sp., Braconidae) (Lausanne); Phyllotreta</p> <p>sp. (via Microctonus sp.) (ZSM). JOURDHEUIL (1957: 41) nennt als Wirte weitere Phyllotrata -</p> <p>Arten: P. atra (FABRICIUS), undulata KUTSCHERA, vittula REDTENBACHER (jeweils via</p> <p>Microctonus sp.). In Kanada: P. striolata (FABRICIUS) (via Microctonus vittatae MUESEBECK)</p> <p>(Ottawa). Das untersuchte Material stammt aus Frankreich (Lausanne), Deutschland (Horstmann,</p> <p>ZSM), Polen (Wroclaw), Österreich (ZSM), Norditalien (ZSM), Ungarn (Budapest), Israel (ZSM)</p> <p>und Ontario / Kanada (Ottawa).</p></div> 	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FF8CFF90FEC8BECCFD78FBD2	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FF8EFF96FEC8BC65FC3FFB9F.text	03E487F3FF8EFF96FEC8BC65FC3FFB9F.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Mesochorus vittator (ZETTERSTEDT 1838)	<div><p>Mesochorus vittator (ZETTERSTEDT 1838)</p> <p>Tryphon vittator ZETTERSTEDT 1838: 387. Holotypus (♀) verschollen (HORSTMANN 1968: 318), Interpretation nach der Beschreibung und nach 1♀ in Coll. Holmgren/ Stockholm.</p> <p>HOLMGREN (1860: 126) interpretiert die Art, möglicherweise hat er den Holotypus untersucht. Er beschreibt eine Nominatform (♀, 3), eine Var. 1 (♀, 3) und eine Var. 2 (♀) und zitiert T. vittator ZETTERSTEDT unter der Var. 1. In Stockholm stecken unter diesem Namen mindestens drei Arten, und man kann den Beschreibungen (Färbung von Mesoscutum und Pterostigma) entnehmen, dass diese Determinationen schon auf Holmgren zurückgehen. Die ♀♀ der Nominatform gehören zu M. nuncupator und zu der hier als M. vittator behandelten Art, die 33 gehören zu M. pallipes (darunter ein aus Yponomeuta evonymella gezüchtetes 3; siehe bei M. pallipes). Die ♀♀ der Var. 1 gehören zu M. nuncupator. Entgegen der Interpretation durch Holmgren weicht M. vittator von dieser Art ab. Ein 3 der Var. 1 habe ich nicht erhalten. Von der Var. 2 habe ich nur 1♀ gesehen, das zu M. pallipes gehört. Dementsprechend sind diese drei Arten in der Literatur unter dem Namen M. vittator geführt worden. Von ihnen stimmt nur die hier behandelte Art mit der Beschreibung durch Zetterstedt überein (insbesondere: Mesothorax gelbrot, dorsal mit drei schwarzen Streifen; Pterostigma braun). Die folgende Beschreibung stützt sich auf 1♀ in Coll. Holmgren unter M. vittator ("Dv." = Dovre/ Norwegen, "Bhn") sowie auf mehrere ♀♀ und 33, die auf der Isle of Man /GB (leg. Bennett) und in Österreich (leg. Pschorn-Walcher) aus Nematus ribesii (SCOPOLI) und N. leucotrochus HARTIG (Tenthredinidae) gezogen worden sind. M. vittator sensu DASCH (1971: 139 ff.) enthält offensichtlich zahlreiche Arten, die nach der Beschreibung nicht getrennt werden können. Man müsste das äusserst umfangreiche gezüchtete Material nach Wirten beziehungsweise Wirtsgruppen sortieren, dann überprüfen, ob sich diese Serien durch Merkmale kennzeichnen lassen, und von diesem Kenntnisstand aus</p> <p>1484</p> <p>gefangenes Material zuordnen. In der Sammlung Schwenke/ZSM befinden sich vermutlich zwölf Arten unter dem Namen M. vittator: 9♀♀ und 733 von M. pallipes, 1♀ von M. globulator, 1♀ von M. crassimanus, 13 von M. sulphuripes und acht undeterminierte Arten. Die von diesem Autor genannten Wirtsbeziehungen sind alle unzutreffend.</p> <p>Beschreibung ♀: Körperlänge 5,0- 5,5 mm. Schläfen halb so lang wie die Breite der Augen, sehr stark verengt, Berührungslinien an Augen und Schläfen schneiden sich in der Mitte des Mesoscutums. Abstand zwischen Auge und Lateralocellus 1,1-mal so breit wie ein Lateralocellus. Gesicht ventral nicht verengt, 0,55-mal so breit wie der Kopf. Gesicht und Clypeus 0,90-mal so lang wie breit. Wangenraum 0,3-mal so breit wie die Mandibelbasis. Mandibelzähne gleich. Kopf und Thorax mit glattem Grund. Clypeus klein, fast flach, grob zerstreut punktiert, Apicalrand wulstig, fast gerade. Gesicht mit schwachem Mittellängswulst, fein dicht punktiert, Gesichtsorbiten gröber und zerstreuter punktiert, die ventralen 0,3 gestreift. Wangen deutlich gestreift, dorsal mit einer deutlichen Leiste begrenzt. Stirn neben dem Medianocellus fein zerstreut punktiert, mit feiner Mittellängsfurche und submedianen Längswülsten, über den Fühlergruben eingedrückt. Scheitel und Schläfen mit sehr feinen sehr zerstreuten Haarpunkten. Occipitalleiste dorsal-median sehr fein, etwas nach ventral geknickt. Geissel 37-gliedrig, sehr dünn fadenförmig, das zweite Glied 4,5-mal so lang wie breit. Pronotum lateral fein zerstreut punktiert. Mesoscutum fein zerstreut punktiert und durchgehend behaart, dorsal subcaudal deutlich dicht punktiert. Notauli kaum angedeutet. Scutellum gerundet, fast glatt, nur basal gerandet, Scutellargrube glatt. Speculum und Bereiche vor und unter dem Speculum glatt. Mesopleuren sonst dorsal fein zerstreut, ventral sehr fein sehr zerstreut punktiert. Metapleuren sehr fein sehr zerstreut punktiert. Radius bei 0,7 der Länge des breiten Pterostigmas ansetzend, der äussere Ast distal wenig nach vorne gebogen. Radialzelle 2,2-mal so lang wie breit. Areola schmal sitzend, schief, der erste Quernerv am kürzesten (Abb. 25). Nervulus interstitial. Nervellus deutlich recliv. Beine schlank, Hinterfemora 4,9-mal so lang wie hoch. Klauenglieder der Tarsen schlank, Vorderklauenglieder 2,8- mal so lang wie breit. Klauen basal und median mit vier deutlichen Kammzähnen (Abb. 47). Propodeum mit sehr feinen zerstreuten Haarpunkten auf glattem Grund, in der Area petiolaris etwas gerunzelt, vollständig gefeldert. Area basalis trapezförmig, etwa 1,5-mal so lang wie breit. Area superomedia 2,9-mal so lang wie breit, 1,7-mal so lang wie die Area petiolaris, mit den Costulae deutlich vor der Mitte. Area petiolaris 0,9-mal so lang wie breit. Erstes Gastertergit 2,7-mal, zweites Tergit 1,0-mal so lang wie breit. Postpetiolus dorsal mit einer Längsfurche, daneben einige feine Längsrunzeln (variabel, teilweise fehlend), die caudalen 0,3 glatt. Gastertergite sonst dorsal glatt, lateral mit sehr feinen Haarpunkten. Bohrerklappen vollständig behaart, 6,6-mal so lang wie hoch, 0,8- mal so lang wie ein Hinter-Basitarsus, Dorsalkante distal sehr wenig aufgebogen, Ventralkante teilweise median etwas vorgerundet, distal deutlich aufgebogen.</p> <p>Kopf gelbrot. Palpen, Mandibeln (Zähne dunkel), Clypeus, Wangen, innere und äussere Orbiten gelb, letztere teilweise gelbrot. Stirn median, Ocellarraum, Scheitel median, Schläfen dorsal-caudal und Occiput dorsal schwarz. Scapus gelbbraun bis braun. Geissel ganz schwarzbraun oder basal gelbbraun gezeichnet. Thorax lateral und ventral gelbbraun. Schulterbeulen, Tegulae und Flügelbasis gelb. Pterostigma mittel- bis dunkelbraun, proximal und distal etwas aufgehellt. Mesoscutum mit drei schwarzen Längsstreifen, Seitenränder, Bereich der Notauli und Fleck dorsal-caudal gelbbraun. Scutellum gelbbraun, Basis und Spitze verdunkelt, oder überwiegend schwarz, nur Seiten hell. Mesopleuren vor dem Speculum oft dunkel überlaufen, aber stets überwiegend hell.</p> <p>1485</p> <p>Beine gelb bis gelbrot. Hinterfemora oft innen und aussen schwärzlich überlaufen. Hintertibien median weisslich, proximal schmal und distal deutlich braun bis schwarz gezeichnet, der distale Ring 0,2-0,3-mal so lang wie eine Tibia beziehungsweise zweimal so lang wie die apicale Breite einer Tibia. Hintertarsen distal unterschiedlich ausgedehnt braun, teilweise fast ganz dunkelbraun. Propodeum ganz oder nur dorsal schwarz und lateral und caudal gelbbraun. Erstes Gastertergit schwarz, teilweise caudal schmal gelb. Zweites Tergit schwarz, caudal zu 0,2-0,3 gelb, teilweise die gelbe Binde median nach vorne verbreitert. Drittes Tergit dorsal gelblich, lateral dunkel gefleckt, die folgenden gelbbraun bis fast schwärzlich, jeweils caudal gelb gerandet (vespoid).</p> <p>Beschreibung 3: Wangenraum 0,4-0,5-mal so breit wie die Mandibelbasis. Genitalklappen 9-13-mal so lang wie hoch, etwa parallelseitig, apical stumpf, nicht löffelförmig verbreitert, 0,52-mal so lang wie ein Hinterbasitarsus beziehungsweise 1,1-mal so lang wie ein zweites Hintertarsenglied. Färbung wie ♀, Thorax und Gaster dorsal etwas ausgedehnter dunkel gezeichnet. Hintertibien distal zu 0,15-0,2 verdunkelt. Helle 33 von M. pallipes sind sehr ähnlich und weichen nur ab durch: Wangenraum 0,5-0,6-mal so breit wie die Mandibelbasis. Apicalrand des Clypeus deutlich vorgerundet. Genitalklappen sehr schlank. Hinterfemora anscheinend nicht dunkel gezeichnet. Hintertibien distal zu 0,1 verdunkelt.</p> <p>W i r t s a n g a b e n b e i u n t e r s u c h t e n E x e m p l a r e n: Nematus ribesii (SCOPOLI) (Tenthredinidae) (via Olesicampe sp., Ichneumonidae) (8 Serien; Edinburgh, Frankfurt, Horstmann, ZSM); N. leucotrochus HARTIG (Tenthredinidae) (via Olesicampe sp., Ichneumonidae) (Edinburgh). Das untersuchte Material stammt aus Norwegen (Stockholm), England (Edinburgh, Horstmann) und Österreich (Frankfurt, ZSM).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FF8EFF96FEC8BC65FC3FFB9F	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
03E487F3FF88FF96FEC8BC38FCCAFADE.text	03E487F3FF88FF96FEC8BC38FCCAFADE.taxon	http://purl.org/dc/dcmitype/Text	http://rs.tdwg.org/ontology/voc/SPMInfoItems#GeneralDescription	text/html	de	Stictopisthus complanatus (HALIDAY 1838)	<div><p>Stictopisthus complanatus (HALIDAY 1838)</p> <p>Cryptus (Mesochorus) complanatus HALIDAY 1838: 114. Lectotypus (♀) durch FITTON (1976: 333) festgelegt: "3450" (nach der Beschreibung aus England) (Coll. Haliday/Dublin).</p> <p>Der Lectotypus entspricht der Interpretation der Art als jüngeres Synonym von S. unicinctor (THUNBERG). (SCHWENKE 1999: 31).</p> </div>	https://treatment.plazi.org/id/03E487F3FF88FF96FEC8BC38FCCAFADE	Public Domain	No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.		Plazi	Horstmann, K.	Horstmann, K. (2006): Revisionen einiger europäischer Mesochorinae (Hymenoptera, Ichneumonidae). Linzer biologische Beiträge 38 (2): 1449-1492, DOI: 10.5281/zenodo.13135413
