taxonID	type	description	language	source
03C77603FFAE622ECFC0FA45FD58FE5E.taxon	description	P a r a t y p e n: Funddaten wie Holotypus, 3, alle leg. M. Halada in coll. OLM et m. Weil das 1. Tergit ebenfalls einen Querwulst besitzt, ist diese Art (Abb. 1) ähnlich der Art Alastor (Alastorellus) carinulatus GIORDANI SOIKA 1991 (eine genaue Beschreibung ist von dieser Art in GUSENLEITNER 2006 zu ersehen). Sie unterscheidet sich aber, unter anderem, durch die Gestaltung des Propodeums, der Ausbildung einer V-förmigen Kerbe auf dem 2. Tergit und einer gröberen Punktierung, verbunden mit einer Mikropunktierung, auf dem 2. Tergit. Bei A. carinulatus ist das 2. Tergit glänzend, bei A. bantu matt. Ähnlich gestaltet ist das Propodeum bei Alastor (Alastorellus) braunsi MEADE WALDO 1913, doch sind bei dieser Art unter anderem die Tegulae rot gefärbt, die Schultern sind spitz ausgezogen und das 2. Tergit ist zwischen den Punkten nicht punktuliert, daher nicht matt.: bei schwarzer Grundfarbe sind weiss gefärbt: kleine Flecken auf den Schultern, Endbinden auf den Tergiten 1 bis 3 (auf 3 seitlich verschmälert) und Streifen auf den Aussenseiten der Schienen 1 bis 3. Rot gefärbt sind die Unterseiten der Fühlerschäfte, die distalen Enden der Schenkel 1 und 2 sowie die Schienen, soweit nicht hell gezeichnet. Die Flügel sind durchwegs stark verdunkelt. Der Clypeus (Abb. 2) ist breiter als lang (3,8: 2,0), in der Seitenansicht stark gewölbt, über dem geraden " Ausschnitt " sehr grob punktiert mit glänzenden Punktzwischenräumen und an der Basis feiner und dicht punktiert, daher dort sehr matt. Die Fühlerschäfte sind dicht punktiert, die Zwischenräume glänzen. Die Stirn ist sehr dicht und grob punktiert, mit punktulierten, schmalen Punktzwischenräumen. Der Scheitel und die Schläfen sind etwas gröber punktiert, aber die Zwischenräume glänzen. Gröber als die Stirn sind das Pronotum, das Mesonotum und das Schildchen punktiert. Die Zwischenräume glänzen auch auf diesen Abschnitten. Die Schultern bilden, von oben betrachtet, einen rechten Winkel und sind nicht dornartig verlängert. Die oberen Abschnitte der Mesopleuren sind sehr dicht punktiert, die unteren Abschnitte sind weitläufig flach punktiert, die Zwischenräume glänzen. Das Hinterschildchen ist vor der Querkante matt, die Vertikalfläche nach der Querkante hat oben eine Punktreihe und über dem Propodeum ist es glatt und glänzend. Das Propodeum ist auf den Seiten der Konkavität fein punktiert, in der Mitte stark glänzend. Die Seitenwände des Propodeums sind oben punktiert, unten mikroskopisch dicht gestreift. Am Übergang ist in einiger Entfernung ein langer, weiter oben ein kurzer Dorn ausgebildet. Das 1. Tergit besitzt einen mehr oder minder stark ausgeprägten Querwulst und ist breiter als lang (5,0: 3,0). Die Punktierung ist auf dem 1. Tergit grob, vor dem Querwulst etwas gröber als hinter dem Querwulst. Die Punktierung auf dem 2. Tergit ist feiner als auf dem ersten Tergit und die Zwischenräume sind dicht punktuliert, daher erscheint es matt. Eine V-förmige Kerbe ist auf dem 2. Tergit deutlich ausgeprägt. Vor dem distalen Endrand zeigt dieses Tergit eine sehr flache, kaum erkennbare Querrinne. Das 3. Tergit ist ähnlich grob wie das 2. Tergit punktiert. Die Tergite 3 bis 5 sind wesentlich feiner punktiert und auf dem 6. Tergit ist keine deutliche Punktierung erkennbar. Das 2. Sternit ist gegenüber dem entsprechenden Tergit stark verlängert. Im Seitenprofil ist das 2. Sternit eben, fällt aber steil gegen die Basisfurche ein und verengt sich schwach gegen das distale Ende. Das distale Ende besitzt eine etwas eingedrückte, gläsern durchscheinende Lamelle. Die Punktierung des 2. Sternites ist weitläufig angeordnet mit einer schwachen Punktulierung auf den Punktzwischenräumen. Daher glänzt das 2. Sternit seidig. Die Sternite 3 bis 6 sind chagriniert. Der Kopf und der Thorax besitzen eine helle, lange Behaarung. Sie ist länger als der Durchmesser einer Ocelle. Auf den Beinen haben die Schienen helle Borsten. Das Abdomen ist von einer staubartigen Pubeszenz bedeckt. Länge: 9 mm. Das ist nicht bekannt. Diese Art wurde nach den Bantu-Stämmen benannt.	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFAC622ECFC0FD15FEDAF9FB.taxon	description	Gusenleitner. Z i m b a b w e: Lake Kyle, 16.4.198 5, 1, det. Giordani Soika, leg. et coll. J. Gusenleitner. D e m o c r. R e p. C o n g o: Lusinga, 1800 m, 17.1.195 8, 1, coll. Acad. Scienc. San Francisco, det. J. Gusenleitner. Bisher wurde nur ein Fund aus der Ivory Coast veröffentlicht (CARPENTER et al. 2009). Βeschreibung des (Abb. 3): Bei schwarzer Grundfarbe sind rot gefärbt: die Mandibeln, abgesehen der dunklen Zähne, der Clypeus (etwas dunkler gefärbt im Bereich des Ausschnittes), der Bereich zwischen den Fühlern, Binden entlang der Innenränder der Augen vom Clypeus bis zu einer roten Querbinde, welche über den Scheitel von Schläfe zu Schläfe reicht, die Fühlerschäfte, die 1. Fühlergeisselglieder und die Unterseiten der Fühlerglieder 3 bis 5, eine Querbinde vorne auf dem Pronotum, zum Teil auf die Vorderwand übergreifend, die Tegulae, Seitenflecken auf dem Propodeum, die Beine soweit nicht hellgelb gezeichnet, die Seiten des 1. Tergites (undeutlich hervortretend), die Seiten des 2. Tergites, eine rötlich Aufhellung vor der gelben Endbinde auf dem 2. Tergit, das letzte Tergit und das 1. Sternit vollständig, eine Basisbinde und die Seiten des 2. Sternites sowie das 7 Sternit. Hellgelb gefärbt sind: Endbinden auf den Tergiten 1 bis 6 und auf den Sterniten 2 bis 4, Seitenflecken auf dem 5. Sternit, Flecken auf den Coxae II und III, kleine Flecken auf den Schienen II und III und die Metatarsen II und III. Die Flügel sind glashell durchscheinend, nur die Radialzellen und Teile der Costalregion sind bräunlich verdunkelt. Der Clypeus (Abb. 4) ist breiter als lang (3,5: 2,5) sein " Ausschnitt " ist praktisch gerade abgeschnitten und schmäler als der Abstand der Fühlergruben (2,0: 3,0). Der Clypeus ist ähnlich wie beim Weibchen grob und dicht punktiert, mit schmalen punktulierten Punktzwischenräumen. Die übrigen Merkmale sind ähnlich jenen des Weibchens. Zu bemerken sind aber, dass die Fühlerhaken stumpf sind und zurückgeschlagen bis zur Basis des 11. Fühlergliedes reichen. Das letzte Sternit hat auf der Endhälfte seitlich helle, längere Fransen (Abb. 5). Länge: 6 mm.	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFAC622ECFC0FE75FDD4FDBE.taxon	description	Diese Art wurde von mir für Südafrika bereits angeführt, aber keine Funddaten wurden bekannt gegeben (GUSENLEITNER 2006).	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFAD622FCFC0FF68FED4FB80.taxon	description	T a n z a n i a: Morogoro Town, 550 - 600 m, 20.11.199 1, 1, leg. Berg Oistein, det. J. Gusenleitner. Bisher waren nur Funde dieser Art aus Äthiopien und Mosambik bekannt (CARPENTER et al. 2009). Das wurde bisher nicht beschrieben. Beschreibung des (Abb. 6): Bei dem vorliegenden Exemplar ist die Grundfarbe rot, aber es ist nach den bekannten Weibchen anzunehmen, dass auf den meisten Abschnitten die rote Farbe in Schwarz übergeht. Schwarz gefärbt sind bei dem vorgestellten: die Zähne der Mandibeln, ein kleiner Bereich um die Ocellen, einige Bereiche der Mesonotums, des Schildchens und des 2. Sternites sowie stark verdunkelt die distale Hälfte des 1. Tergites und das 2. Tergit. Hellgelb gefärbt sind: der Clypeus (mit rötlichem Fleck in der Mitte), Binden entlang der Innenränder der Augen vom Clypeus bis in die Augenausrandungen, der Bereich zwischen den Fühlergruben, eine durchgehende breite Binde vorne auf dem Pronotum, eine Querbinde auf dem Hinterschildchen, eine breite zweimal ausgebuchtete Binde auf dem 2. Tergit, Endbinden auf den Tergiten 3 und 4, grosse Seitenflecken auf dem 2. Sternit, kleine Seitenflecken auf den Sterniten 3 und 4, kleine Flecken an den distalen Enden der Schenkel II und III, die Aussenseiten aller Schienen. Der Clypeus (Abb. 7) ist breiter als lang (3,5: 3,0), sein " Ausschnitt " ist gerade abgeschnitten und etwas breiter als der Abstand der Fühlergruben (2,5: 2,2). Der Clypeus ist grob punktiert, die Punktzwischenräume sind kleiner als die Punkte und fein punktuliert. Der " Ausschnitt " ist von einem gläsern durchscheinenden Saum eingefasst. Der Clypeus ist von einer kaum erkennbaren, silbrigen Pubeszenz bedeckt. Die übrigen Merkmale sind ähnlich jenen des Weibchens, nur das letzte Fühlerglied ist flach gebogen, am Ende fast spitz zulaufend und reicht zurückgeschlagen bis zum distalen Ende des 10 Fühlergliedes. Das Ende des letzten Sternites hat in seiner ganzen Breite einen kurzen, dunklen Saum (Abb. 8).	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFAD6229CFC0FBC0FEDAFDE0.taxon	description	P a r a t y p e n: Funddaten wie Holotypus, 5, coll. OLM et m.; Central African Republic, 50 km SW Bangui, 04 ° 04 ’ N 18 ° 14 ’ E. 300 m, 29.4.201 0, 1, leg. J. Halada, coll. OLM et m. Diese Art (: Abb. 9) ist die dritte bisher bekannte Spezies der Gattung Afrepipona GIORDANI SOIKA 1965. Sie unterscheidet sich sofort von den beiden anderen bisher bekannten Arten beim Weibchen durch den schwach ausgerandeten und feiner punktierten Clypeus (bei den anderen Arten abgeschnitten und grob punktiert). Bei beiden Geschlechtern durch die breiteren Tegulae und der viel weitläufigeren Anordnung der Punktierung auf dem 2. Tergit. Auffallend ist beim Männchen das beinahe Fehlen einer Punktierung auf dem Schildchen, ausgenommen eines schmalen Randes vor dem Propodeum und Auftreten von Dornen an den Seiten des 7. Sternites.: bei schwarzer Grundfarbe sind weiss gefärbt: Die Mandibeln (mit dunklen Zähnen), der Clypeus ausgenommen der freien Ränder, eines schmalen Randes an der Basis des Clypeus und von dort ausgehend von der Mitte der Basis ein kleiner schwarzer Fleck, Binden entlang der Innenränder der Augen vom Clypeus bis in die Augenausrandungen, ein Fleck zwischen den Fühlern, ein schmaler Längsfleck auf der Stirn, Schläfenflecken, die Unterseite der Fühlerschäfte, ein schmaler Streifen am Vorderrand des Pronotums, teilweise auf die Vorderwand übergreifend und in der Mitte undeutlich unterbrochen, Flecken vorne und hinten auf den Tegulae, die Parategulae, eine Querbinde auf dem Hinterschildchen, kleine Flecken beiderseits unten auf dem Propodeum, Flecken auf den Coxae, kleine Flecken am distalen Ende der Hinterschenkel, Streifen auf den Schenkeln I und II sowie auf allen Schienen, schmale Streifen am distalen Ende der Tergite I und II sowie auf dem Sternit II. Die Unterseiten der Fühlergeissel sind rötlich aufgehellt. Die Flügel sind hell durchscheinend, nur die Radialzelle ist schwach bräunlich verdunkelt. Der Clypeus (Abb. 10) ist breiter als lang (3,0: 2,4), sein " Ausschnitt " ist gerade abgeschnitten und so breit wie der Abstand der Fühlergruben. Der Clypeus ist nicht sehr dicht, fein punktiert, mit seidig glänzenden Punktzwischenräumen. An der Basis und an den Seiten sind die Zwischenräume sehr fein punktuliert. Dort ist auch eine silbrige, unscheinbare Pubeszenz vorhanden. Die Fühlerschäfte glänzen seidig und besitzen keine Punkte. Das Fühlerendglied ist kurz, konisch und reicht zurückgeschlagen bis zur Basis des 11. Fühlergliedes. Die Stirn ist gleichmässig grob punktiert mit schmalen Punktzwischenräumen. Der Scheitel und die Schläfen sind nicht so dicht punktiert. Am Übergang von der Horizontal- zur vorderen Vertikalfläche des Pronotums befindet sich eine schmale, aufrechte, dunkle Lamelle von Schulter zu Schulter und seitlich bis zum ventralen Ende des Pronotums reichend. Die Punktierung auf der Horizontalfläche des Pronotums und auf dem Mesonotum ist etwas gröber als auf der Stirn, aber sehr weitläufig angeordnet. Das Schildchen besitzt nur sehr wenige Punkte, ausgenommen am Rande zum Propodeum ist ein Streifen feiner Punkte vorhanden. Das Hinterschildchen besitzt nur wenige Punkte und glänzt. Die Mesopleuren sind sehr grob punktiert, mit unterschiedlich grossen Punktzwischenräumen. Das Propodeum ist etwa um die Breite des Hinterschildchens nach rückwärts gezogen und besitzt zwischen Horizontalfläche und Konkavität eine Kante. Die Horizontalfläche ist sehr grob, mit unterschiedlich grossen Punktzwischenräumen punktiert. Die Konkavität ist feiner, mit ebenfalls unterschiedlichen Punktabständen punktiert. Die Seitenwände sind oben ebenfalls grob punktiert, unten mikroskopisch gestreift. Die Metapleuren sind punktlos und matt, schwach glänzend. Das 1. Tergit hat nur in der Mitte einige Punkte und glänzt seidig. Das 2. Tergit (Abb. 11) ist sehr weitläufig punktiert, nur vor dem distalen Ende ist auf einem schmalen Bereich die Punktierung dichter. Die restlichen Tergite sind feiner und dichter punktiert. Das 7. Tergit hat nur an der Basis wenige kleine Punkte. Das 2. Sternit ist im Seitenprofil gleichmässig konvex gebogen und hat vor der Basisfurche eine kaum erkennbare kurze Längsfurche. Das 2. Sternit ist gleichmässig grob punktiert. Die Sternite 3 bis 6 sind feiner punktiert und das 7. Sternit besitzt keine Punkte und glänzt seidig. Auffallend sind am Ende des Seitenrandes des 7. Sternites hellbraune Dornen (Abb. 12). Haare sind nicht vorhanden. Eine helle, mikroskopische Pubeszenz, oft nicht erkennbar, ist am ganzen Körper vorhanden. Länge: 8 mm.: Bei schwarzer Grundfarbe sind weiss gefärbt: Flecken beiderseits der Basis auf dem Clypeus (Abb. 13), kleiner Fleck über den Fühlern, Flecken in den Augenausrandungen, eine kurze Binde vorne in der Mitte auf dem Pronotum, kleine Flecken hinten auf den Tegulae, die Parategulae, kleine Flecken beiderseits auf dem Schildchen, eine Querbinde auf dem Hinterschildchen, Flecken auf den distalen Enden der Schenkel I und II, Streifen aussen auf den Schienen II und III sowie auf den Schienen I aussen und innen. Rötlich gefärbt sind die distalen Enden der Mandibeln, die Endglieder der Fühlergeisseln unten, die Fühlerschäfte (übergehend in gelbe Farbe), die letzten Tarsenglieder auf den Beinen I und II. Die Flügel sind hell durchscheinend, nur die Radialzelle ist bräunlich verdunkelt. Der Clypeus ist breiter als lang (3,5. 3,0), sein Ausschnitt ist flach (Breite: Tiefe = 2,5: 0,5) und ist etwas breiter als der Abstand der Fühlergruben (2,5: 2,0). Die übrigen Struktur-Merkmale sind beim Weibchen so wie sie beim Männchen angegeben wurden (abgesehen von den Fühler-Endgliedern und der Dornen am letzten Sternit). Länge: 9 mm.	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA8622ACFC0FF68FCFCFD78.taxon	description	Im Katalog der Eumeninae der Äthiopischen Region (CARPENTER et al. 2010) wird diese Art in der Liste " Incertae sedis " geführt. Es war meinem Sohn Fritz und dem Natural History Museum London (Dr. Gavin R. Broad) zu danken, dass ich den Typus studieren konnte. Es wird einleitend bemerkt, dass es sich beim Typus, nicht wie bei der Beschreibung angeführt, um ein, (wie auf der Bestimmungsetikette neben dem Fundort Gambia vermerkt), sondern um ein handelt. Bedingt für diesen Irrtum war vielleicht die Gelbfärbung des Clypeus. Diese Art (Abb. 14) steht Knemodynerus expressus (GIORDANI SOIKA 1934) in der Färbung nahe, doch unterscheidet sie sich sofort durch den breiteren und kürzeren sowie nicht so dicht punktierten Clypeus (Abb. 15 und 16). Dem Propodeum fehlt über der Konkavität die lamellenartige Kante und das zweite Tergit ist am distalen Ende etwas nach oben gebogen (bei K. expressus ist das Ende vollständig eben).	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA8622BCFC0FD58FE30FBE2.taxon	description	P a r a t y p u s: Funddaten wie Holotypus, 1, coll. m. Diese Art (Abb. 17) unterscheidet sich sofort von allen anderen bisher aus der Äthiopischen Region bekannten Arten dieser Gattung durch das punktlose 1. Tergit und das weitläufig punktierte 2. Tergit. Alle anderen Arten sind auf diesen Abschnitten dicht punktiert. Auch in der Färbung fällt der dunkle Thorax ohne gelbe Zeichnungen auf. Bei schwarzer Grundfarbe sind rot gefärbt: die Unterseite der Fühlergeissel, beim Typus, aber nicht beim Paratypus die Oberseite der Fühlerschäfte und das 1. Geisselglied, grosse Flecken auf den Schläfen, der vordere Abschnitt der Horizontalfläche des Pronotums, Flecken auf den oberen Abschnitten der Mesopleuren, die Tegulae, verschwommene Querbinde auf dem Hinterschildchen, Seitenflecken auf dem Propodeum, schmale Bereiche an den Seiten des 1. und 2. Tergites, die letzten Tergite und Sternite (Färbung schwach entwickelt), die Schenkel weitgehend und Flecken auf den Schienen hinten. Gelb gefärbt sind die letzten Fühlerglieder. Weiss gefärbt sind: grosse Bereiche der Mandibeln, das Labrum, der Clypeus, die Unterseiten der Fühlerschäfte, Binden entlang des Augen-Innenrandes vom Clypeus bis in die Augenausrandungen, ein Fleck auf der Stirn, über den Fühlern und zwischen den Fühlern bis zum Clypeus reichend, eine Endbinde auf dem 2. Tergit, eine sehr schmale Endbinde auf dem 3. Tergit, Seitenflecken auf dem 4. Tergit, eine schmale Endbinde auf dem 2. Sternit, Seitenflecken auf den Sterniten 3 bis 5, kleine Flecken an den distalen Enden der Schenkel, die Schienen vorne und fast alle Tarsen. Die Flügel sind gelb getrübt. Der Clypeus (Abb. 18) ist etwas länger als breit (3,5: 3,0), sein Ausschnitt ist nicht sehr tief ausgerandet (Breite: Tiefe = 2,0: 0,4) und ist so breit wie der Abstand der Fühlergruben. Der Ausschnitt und die freien Clypeus-Seiten sind mit einem gläsern durchscheinenden Saum eingefasst. Der Clypeus ist weitläufig punktiert. die Punktabstände sind grösser als die Punktdurchmesser und kaum erkennbar mikroskopisch punktuliert. Der Clypeus erscheint seidig glänzend, eine Behaarung ist nicht zu erkennen. Die Füh- lerschäfte sind sehr fein, kaum erkennbar punktuliert und stark glänzend. Das letzte Fühlerglied ist fingerförmig gestaltet und reicht zurückgeschlagen bis zur Basis des 10. Fühlergliedes. Die Stirn ist dicht punktiert, die hell gezeichneten Abschnitte, der Scheitel und die Schläfen sind etwas weitläufiger punktiert mit glänzenden Punktzwischenräumen. Gröber als die Stirn sind das Pronotum (mit punktloser, glänzender Vorderwand), das Mesonotum und das Schildchen, mit schmalen glänzenden Punktzwischenräumen, punktiert. Die Mesopleuren sind etwas gröber als das Mesonotum punktiert. Dichter als das Mesonotum, aber ebenso grob ist das Hinterschildchen punktiert. Die Tegulae sind stark glänzend und besitzen nur wenige sehr kleine Punkte. Das Propodeum besitzt zwischen den sehr grob skulpturierten Horizontalflächen und der fein gestreiften Konkavität eine Kante. Die Seitenwände sind ebenfalls grob punktiert, mit matten Punktzwischenräumen. Die Metapleuren sind nur chagriniert. Die Schenkel und Schienen glänzen seidig. Das 1. Tergit ist punktlos und matt glänzend. Das 2. Tergit ist auf der Basis-Hälfte sehr weitläufig punktiert (die Punktzwischenräume sind sehr viel grösser als die Punktdurchmesser), gegen das distale Ende wird die Punktierung dichter. Dort sind die Punktzwischenräume teilweise deutlich schmäler als die Punktdurchmesser. Vor dem distalen Ende des 2. Tergites ist eine sehr flache Querrinne ausgebildet. Etwas feiner als auf dem 2. Tergit sind die Tergite 3 bis 5 in der Mitte punktiert, an den Seiten aber weitläufiger. Das 2. Sternit ist im Seitenprofil gleichmässig gebogen, fällt aber etwas steiler zur Basalfurche ein. Das 2. Sternit ist gleichmässig grob punktiert und besitzt an der Basis eine Längsfurche. Ebenso grob wie das 2. Sternit sind auch die Sternite 3 bis 5 punktiert. Das 6. Sternit ist feiner punktiert und das 7. Sternit ist wie das 7. Tergit nur chagriniert. Auf der Stirn erreicht die helle Behaarung knapp die Länge des Durchmessers einer Ocelle. Auf dem Thorax ist die Behaarung sehr kurz und auf dem Abdomen ist nur eine kaum erkennbare mikroskopische, helle Pubeszenz vorhanden. Länge: 8 mm. Das ist nicht bekannt.	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA96224CFC0FBE1FE30FB7C.taxon	description	Diese Art (Abb. 19) ist in der Struktur ähnlich der Art Tricarinodynerus schubotzianus (von SCHULTHESS- RECHBERG 1913), denn auch sie hat drei Tuberkeln auf dem Hinterschildchen und die Kiele auf dem Mesonotum fehlen. Die hier beschriebene Art unterscheidet sich aber von T. schubotzianus auf den ersten Blick durch die rote Färbung des Abdomens und durch die dichtere Punktierung des Mesonotums. Bei schwarzer Grundfarbe sind rot gefärbt: die Mandibeln, ausgenommen der dunklen Zähne, das Labrum, der Clypeus im Bereich des Ausschnittes, die Unterseite der Fühlerschäfte, Flecken am Innenrand der Augen über dem Clypeus, undeutliche Flecken an den Seiten des Pronotums, die Tegulae, Flecken an den Seiten des Hinterschildchens und das gesamte Abdomen (vor allem an den Seiten der Tergite und auf den Sterniten 2 bis 5 ist das Rot stark in gelbe Farbe übergehend). Stark verdunkelt und irisierend sind die Flügel. Der Clypeus (Abb. 20) ist etwas breiter als lang (5,0: 4,5), sein Ausschnitt ist tief (Breite: Tiefe = 2,5: 1,5) und so breit wie der Abstand der Fühlergruben. Von den Ausschnittecken reichen Kiele bis über die Mitte des Clypeus. Der Clypeus ist grob punktiert. Die Punktabstände, welche grösser als die Punktdurchmesser sind, haben eine gleichmässige Mikropunktierung. Nur an den Seiten und an der Basis des Clypeus ist eine helle Pubeszenz zu erkennen. Die Stirn ist dicht und grob punktiert. Ebenfalls grob, aber weniger dicht sind der Scheitel und die Schläfen punktiert. Alle Abschnitte des Kopfes sind sehr matt, auch am Grund der flachen Punkte. Die Fühlerschäfte sind schwach glänzend. Eine gleichmässige dichte Punktierung ist auf dem Pronotum, dem Mesonotum (Abb. 21) und dem Schildchen vorhanden. Die Mesopleuren, insbesondere die oberen Abschnitte, sind gröber punktiert. Die genannten Abschnitte des Thorax erscheinen, wie der Kopf sehr matt. Das Hinterschildchen besitzt, dem Gattungsmerkmal entsprechend, drei Tuberkeln und eine unregelmässig gestaltete, punktierte horizontale, und eine punktlose vertikale Fläche. Das Hinterschildchen ist ebenfalls matt. Die Horizontalflächen des Propodeums haben eine wabenartige Struktur. Die Übergänge zu den Seitenwänden sind gezähnt. Die Seitenwände sind sehr grob, die Konkavität etwas feiner, aber auch grob und flach punktiert. Die Metapleuren sind nur chagriniert. Die Tegulae sind ebenfalls matt und einige vorhandene Punkte sind kaum zu erkennen. Die Beine erscheinen überall matt, nur die Vorderschenkel sind sehr schwach glänzend. Die Tergite erscheinen ebenfalls durchwegs matt. Das 1. Tergit ist praktisch punktlos, wobei sich das Ende durch eine dunkle Linie vom anderen Teil absetzt. Das 2. Tergit ist an der Basis und an den Seiten deutlich punktiert und besitzt, wie das 3. Tergit, eine abgesetzte Endlamelle. Die Tergite 3 bis 5 besitzen auf dem matten Hintergrund eine undeutliche Punktierung. Das 6. Tergit ist nur chagriniert. Das 2. Sternit ist im Seitenprofil flach konvex gebogen, fällt aber dann senkrecht zur Basalfurche ab. Das 2. Sternit ist grob punktiert, besitzt aber vor der Basalfurche eine tiefe, spiegelglatt glänzende Aushöhlung. Diese Aushöhlung glänzt stärker als bei T. schubotzianus und die Seitenkiele der Aushöhlung, welche bei der Vergleichsart vorhanden sind, fehlen bei der hier beschriebenen Art. Feiner als das 2. Sternit sind die Sternite 3 bis 5 punktiert. Das 6. Sternit ist nur chagriniert. Die Behaarung auf der Stirn erreicht kaum die Länge des Durchmessers einer Ocelle. Noch kürzer sind die Haare an der Basis der Vorderschenkel. Der übrige Körper besitzt nur eine extrem kurze, mikroskopische, oft nicht erkennbare Pubeszenz. Länge: 11 mm. Das ist nicht bekannt.	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA66225CFC0FB54FED8FECB.taxon	description	Diese Gattung steht dem Genus Postepipona GIORDANI SOIKA 1974 nahe, doch unterscheidet sie sich sofort durch den, ähnlich wie bei der Gattung Leptochilus DE SAUSSURE, niedergedrückten und rinnenartig gestalteten Endrand des 2. Tergites und den steil abfallenden Hinterschildchen. Die Gattung Tuleara GUSENLEITNER 2000 hat ebenfalls eine niedergedrückten, aber nicht rinnenartigen Endrand des 2. Tergites, aber die Art ist wesentlich kleiner, besitzt keine Epicnemialkante und das Hinterschildchen ist schräg abfallend. Bereits bei der Beschreibung (DE SAUSSURE 1890) wird das Charakteristikum des 2. Tergites dieser Art, beziehungsweise der hier neu definierten Gattung, angeführt: " le bord apical fortement étranglé et cannelé, formant une bande fortement déprimée, fortement ponctuée, à marge lisse, lamellaire et un peu réfléchie, à base nettement limitée par un sillon ".	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA76225CFC0FD7DFEDAFA2C.taxon	description	Für meine Sammlung habe ich von Prof. Dr. Giordani Soika ein erhalten, welches von ihm als Cyrtolabulus saganensis (G. S.) bezeichnet wurde. Dieses Exemplar (Et, Tongert, Zulu L., leg. W. E. Jones) gehört aber nach den Merkmalen zu Omicrabulus admonitor G. S. Im Katalog CARPENTER et al. (2010) wird nur das Vorkommen in Kenya angeführt.: bei schwarzer Grundfarbe sind gelb gefärbt: Flecken an der Basis der Mandibeln, der Clypeus, die Unterseiten der Fühlerschäfte, Streifen beiderseits vorne auf dem Pronotum, Flecken vorne und hinten auf den Tegulae, die Parategulae, Endbinden auf den Tergiten 1 und 2 sowie auf dem 2. Sternit, kleine Flecken an den distalen Enden der Schenkel I und II, Streifen aussen auf den Schienen I und II und die Metatarsen I und II. Die Tergite 3 bis 6 und die Sternite 3 bis 6 erscheinen an den distalen Enden nicht gefärbt sondern gläsern aufgehellt. Rot gefärbt sind die Mandibeln ohne der dunklen Zähne und der hellen Flecken, die Fühlerschäfte und die Unterseiten der Fühlergeissel zum Teil, eine Querbinde vorne auf dem Pronotum, soweit nicht hell gezeichnet, die Tegulae, ausgenommen der hellen Flecken, die Beine, abgesehen der Zeichnungen. Das 3. Beinpaar ist vor allem auf den Schienen und Tarsen stark verdunkelt. Die Flügel sind gläsern durchscheinend. Der Clypeus ist breiter als lang (2,5: 2,0), sein Ausschnitt ist nicht tief (Breite: Tiefe = 1,8: 0,3) und etwas breiter als der Abstand der Fühlergruben (1,8: 1,5). Der Clypeus ist grob punktiert mit punktulierten Punktzwischenräumen. Der Clypeus ist von einer anliegenden, silbrigen Pubeszenz bedeckt. Das dunkle letzte Fühlerglied ist breit abgerundet, schwach gebogen und reicht zurückgeschlagen bis zur Basis des 11. Fühlergliedes. Die übrigen Merkmale stimmen weitgehend mit jenen des Weibchens überein. Länge: 9 mm.	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA76225CFC0FE16FE07FDA5.taxon	description	Ein Vergleich der Art Simplepipona anderanicolor GUSENLEITNER 2004 mit Postepipona malagassa (DE SAUSSURE 1900) ergab, dass beide Arten einer gemeinsamen Gattung angehören. Daher ist der Namen abzuändern in: Postepipona andreanicolor (GUSENLEITNER 2004).	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA46226CFC0FE7BFCF3FD86.taxon	description	Bisher war diese Art nur aus Zimbabwe bekannt CARPENTER (2010).	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA46226CFC0FDDDFCF5FC44.taxon	description	T a n z a n i a: Pwani prov., 15 km E Utete, 08 ° 03 ’ S 38 ° 53 ’ E, 75 m, 16.1.200 7,; Pwani prov., 15 km W Ribiti, 07 ° 47 ’ S 38 ° 49 ’ E, 100 m ,, leg. J. Halada, coll. OLM. M o z a m b i q u e: Manicata pr., 70 km SE Chimolo, 23. - 24. 12 2003 ,, leg. J. Halada, coll. OLM. Z i m b a b w e: 25 km NE Samwa, 15.12.199 8 ,, leg. J. Halada coll. OLM.	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA46227CFC0FBE0FED6FCA0.taxon	description	: bei schwarzer Grundfarbe sind weiss gefärbt: eine schmale Endbinde auf dem 1. Tergit, sehr schmale, öfters unterbrochene Endbinden auf dem 2. Tergit und dem 2. Sternit. Rot gefärbt sind die Mandibeln ohne der dunklen Zähne, der Clypeus (der Ausschnitt ist dunkler), die Unterseiten der Fühlerschäfte und des 1. Fühlergeisselgliedes, schmale Ränder hinten auf den Tegulae, die Parategulae, die Valven des Propodeums, die Ventralseite des 1. Tergites und das 1. Sternit, die Coxae, die Schenkel und die Schienen (stark verdunkelt). Die Flügel sind stark rauchig getrübt. Der Clypeus (Abb. 22) ist breiter als lang (3,2: 2,5), sein Ausschnitt ist sehr flach (Breite: Tiefe = 1,5: 0,1) und schmäler als der Abstand der Fühlergruben (1,5: 2,0). Der Clypeus ist fein punktiert, an der Basis und an den Seiten punktuliert. Im punktulierten Bereich besitzt der Clypeus eine sehr kurze helle Pubeszenz. Die Fühlerschäfte sind deutlich punktuliert. Die Stirn, der Scheitel und die Schläfen sind gleichmässig punktiert. Die Punktzwischenräume sind schmäler als die Punktdurchmesser und punktuliert. Das Pronotum, das Mesonotum, das Schildchen und die Mesopleuren sind gröber als die Stirn punktiert. Die schmalen Punktzwischenräume sind punktuliert. Die Vorderwand des Pronotums ist feiner punktiert. Die Schultern sind sehr spitz und schwach nach oben gebogen. Vor dem Schildchen sind auf dem Mesonotum sehr kurze Parapsidenfurchen ausgebildet. Das Hinterschildchen ist in der Mitte schwach ausgerandet. Das Propodeum ist um etwa die dreifach Breite des Hinterschildchens nach hinten verlängert und fällt dann breit abgerundet, senkrecht ab. Das Propodeum ist sehr flach punktiert und erscheint matt. Die unteren Abschnitte der Seitenwände und die Metapleuren sind chagriniert. Die oberen Valven des Propodeums sind flach ausgerandet. Die Tegulae sind stark mikroskopisch gestreift, mit einzelnen Punkten dazwischen. Die Beine erscheinen seidig glänzend. Beim 1. Tergit ist das Verhältnis Länge: Breite am distalen Ende = 7: 3. Die distale Hälfte dieses Tergites ist weitläufig, flach punktiert, mit grossen Punktzwischenräumen, welche fein chagriniert sind und deshalb seidig glänzen. Vor der hellen Endbinde ist eine Querfurche ausgebildet. Das 2. Tergit ist fein punktiert, die Punktzwischenräume sind grösser als die Punktdurchmesser und fein chagriniert. Der eingedrückte, dunkle Endsaum des 2. Tergites hat an der Basis eine Punktreihe. Das 2. Sternit ist ähnlich dem 2. Tergit strukturiert. Die Tergíte 3 bis 6 und die Sternite 3 bis 6 sind nur chagriniert. Eine kurze, helle Behaarung ist nur auf den Sterniten 3 bis 5 zu erkennen, aber an verschiedenen Stellen (Kopf, Mesopleuren, Propodeum) ist eine anliegende silbrige Pubeszenz vorhanden. Eine helle, kurze, nicht silbrige Pubeszenz ist fast an allen Körperteilen vorhanden. Länge: 10 mm.	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
03C77603FFA56220CFC0FB95FEDAF9D6.taxon	description	P a r a t y p u s: Kenya, EofMwingi, 14.5.200 7, 1, leg. M. Halada, coll. OLM.; Kenya, Mingi Kangonde wadi, 18.4.200 7 ,, leg. M. Halada; Kenya SE, Voi, 10.12.199 9 ,, leg. M. Snižek, coll. m.: bei dieser Art (Abb. 23) sind bei schwarzer Grundfarbe weiss gefärbt: dreieckige Flecken auf den Mandibeln, der Clypeus, abgesehen des dunklen Randes beim Ausschnitt, die Unterseiten der Fühlerschäfte, eine breit unterbrochene Binde vorne auf dem Pronotum (beim Paratypus fehlt diese weisse Zeichnung), Flecken vorne und hinten auf den Tegulae (beim Paratypus kaum zu erkennen), die Parategulae, Flecken an den distalen Enden der Schenkel, die Aussenseiten der Schienen (teilweise stark eingeschränkt), die Metatarsen I und II, schmale Endbinden auf dem 1. und 2. Tergit sowie dem 2. Sternit. Undeutliche, gläsern durchscheinende Aufhellungen an den Enden der Tergite 3 bis 6 und der Sternite 3 bis 6. Rot gefärbt sind: die Mandibeln, ausgenommen der hellen Zeichnungen und der schwarzen Zähne, die Unterseiten der Fühlergeisseln (verdunkelt), der Vorderrand des Pronotums mit der Vorderwand, undeutlich verlängert entlang des Mesonotums, die Tegulae, ausgenommen der hellen Zeichnung und eines gläsern durchscheinenden Randes aussen, Das 1. Tergit ohne der Endbinde, das 1. Sternit und die Beine soweit nicht hell gezeichnet. Die Flügel erscheinen vollständig hell durchscheinend. Der Clypeus (Abb. 24) ist breiter als lang (2,5: 2,0), sein Ausschnitt ist extrem flach (Breite: Tiefe = 1,5: 0,1) und so breit wie der Abstande der Fühlergruben. Der Clypeus ist grob punktiert und von einer dichten weissen Pubeszenz bedeckt. Die Fühlerschäfte sind matt, von einer anliegenden, sehr kurzen silbrigen Pubeszenz bedeckt und die Endglieder der Fühler sind am Ende breit abgerundet und erreichen zurückgeschlagen die Basis des 11. Fühlergliedes. Die Stirn, der Scheitel und die Schläfen sind gleichmässig punktiert, die Punktabstände erreichen in der Breite nicht den Durchmesser der Punkte. Das Pronotum, das Mesonotum, das Schildchen und die Mesopleuren sind ähnlich wie die Stirn, aber deutlich gröber punktiert. Vor dem Schildchen sind auf dem Mesonotum kurze Parapsidenfurchen zu erkennen. Das Hinterschildchen ist, von vorne betrachtet, gleichmässig gebogen. Das Propodeum ist etwa um die dreifache Breite des Hinterschildchens eben nach rückwärts verlängert und fällt dann nach kurzem Bogen steil zur Konkavität ein. Zwischen den beiden hellen Valven des Propodeums ist ein breiter Ausschnitt. Von den oberen Valven ist eine Kante bis zum Ansatz der Hinterbeine ausgebildet. Die Tegulae sind sehr grob punktiert, die Punktzwischenräume erscheinen wegen einer mikroskopischen Pubeszenz matt. Die Beine glänzen seidig. Beim 1. Tergit ist das Verhältnis von Länge zu Breite am distalen Ende 6: 2,5. Die distale Hälfte des 1. Tergites ist fein und sehr weitläufig punktiert. Vor der hellen Endbinde ist eine schmale Querfurche ausgebildet. Das 2. Tergit ist weitläufig punktiert, die breiten Punktzwischenräume sind dicht und sehr fein punktuliert. Der eingedrückte Endsaum des 2. Tergites ist gläsern durchscheinend und besitzt an der Basis eine Punktreihe. Die Tergite 3 bis 7 und die Sternite 3 bis 7 sind punktlos und matt. Das 2. Sternit ist ähnlich skulpturiert wie das 2. Tergit. Der Kopf und der Thorax sind von einer dichten, anliegenden, silbrigen Pubeszenz bedeckt. Das Abdomen besitzt eine helle, unscheinbare Pubeszenz. Länge: 8 mm.: (Abb. 25) bei schwarzer Grundfarbe sind weiss gefärbt: eine breite Binde an der Basis des Clypeus, zwei Querstreifen vorne auf dem Pronotum, Flecken auf den Tegulae (bei einem Paratypus aussen verbunden), die Parategulae, schmale Endbinden auf den Tergiten 1 und 2 sowie auf dem 2, Sternit, kleine Flecken am distalen Ende der Schenkel I und II sowie Streifen oder Flecken auf den Schienen aussen. Rot gefärbt sind: die Mandibeln, abgesehen der dunklen Zähne, die Fühlerschäfte, die Unterseite der Geisselglieder 1 bis 3, der Clypeus (mit weisser Basalbinde und dunklen Zähnen), die Tegulae in der Mitte, das 1. Tergit und das 1. Sternit, soweit nicht hell gezeichnet. Der Clypeus (Abb. 26) ist breiter als lang (3,2: 2,2), sein Ausschnitt ist flach (Breite: Tiefe = 1,5: 0,2) und schmäler als der Abstand der Fühlergruben (1,5: 2,0). Von den Ausschnittecken bis zur Mitte des Clypeus sind Kiele ausgebildet. Der Clypeus ist dicht punktiert, mit schmalen Punktzwischenräumen und hat auf der Basishälfte eine anliegende silbrige Pubeszenz. Auf der distalen Hälfte ist die Pubeszenz nicht silbrig aber abstehend. Die anderen strukturellen Merkmale und die Pubeszenz sind sehr ähnlich dem, doch ist das 1. Tergit, von oben gesehen, etwas breiter (Verhältnis von Länge zu Breite am distalen Ende = 6: 3). Länge: 9 mm.	de	Gusenleitner, J. (2011): Über bemerkenswerte Faltenwespen aus der äthiopischen Region Teil 7 (Hymenoptera: Vespidae: Eumeninae). Linzer biologische Beiträge 43 (1): 423-441, DOI: 10.5281/zenodo.5324654
