Triplax elongata LACORDAIRE, 1842
publication ID |
https://doi.org/10.5281/zenodo.15238182 |
DOI |
https://doi.org/10.5281/zenodo.15257248 |
persistent identifier |
https://treatment.plazi.org/id/E8618792-FFE4-FFB3-517D-54B8FB437AC1 |
treatment provided by |
Carolina |
scientific name |
Triplax elongata LACORDAIRE, 1842 |
status |
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Triplax elongata LACORDAIRE, 1842
gehört nicht zur hessischen Fauna
Auf dem Haimberg siebte ich am 25.12.2016 aus dem Mulm einer Rotbuche ein Exemplar der Gattung Triplax PAYKULL, 1802 ( Erotylidae ), das ich nach VOGT (1967: 106) aufgrund der kräftig gerandeten Halsschildbasis, des roten Kopfs, der schwarzen Elytren und der vollständig orangebraunen Ventralseite ( Abb. 52, 53 View Abb ) zunächst als Triplax elongata LACORDAIRE, 1842 bestimmte. Triplax elongata ist vom östlichen Mitteleuropa bis in den fernen Osten Russlands verbreitet (vgl. WEGRZYNOWICZ 2007: 544). Aus Deutschland liegt neben alten Funden der äusserst seltenen Art im südlichen Bayern, Schleswig-Holstein und Brandenburg (vgl. BLEICH et al. 2019) auch eine neuere Meldung von der Rheininsel Kühkopf bei Stockstadt am Rhein (1994, leg. Lucht) vor (LUCHT 1998: 245, HOFMANN 2019). Der Vergleich in der Sammlung des Museum für Naturkunde Berlin zeigte, dass das Exemplar vom Haimberg jedoch der ungleich häufigeren, auf dem Haimberg zahlreich vorkommenden Art T. russica angehört, die sich von T. elongata durch breiteren Körperbau und ein schwarzes Metasternum unterscheidet. Triplax russica mit orangebraunem Metasternum sammelte auch Lange (in litt., 2017) im Lampertheimer Wald, ebenfalls im Winter. Da diese Serie neben scheinbar ausgefärbten auch erkennbar immature Exemplare enthält, ist anzunehmen, dass unterschiedliche Stadien des Ausfärbeprozesses vorliegen und das Metasternum auch der scheinbar ausgefärbten Exemplare noch nachdunkeln wird. Solche Stücke können ohne Vergleichsmaterial leicht mit T. elongata verwechselt werden. Da ein Vorkommen der T. elongata am Kühkopf nicht durch weitere Funde bestätigt wurde und aus dem westlichen Deutschland seit 1900 keine sicheren Nachweise vorliegen, ist nicht auszuschliessen, dass die Meldung der östlich verbreiteten Art vom Kühkopf auf immature T. russica mit unausgefärbtem Metasternum zurückzuführen ist. So erwähnt HORION (1960: 202) eine irrtümliche Meldung der T. elongata aus Hamburg, die auf einer immaturen T. russica beruht. Eine Überprüfung des Funds vom Kühkopf ist nicht möglich, da in der Sammlung Lucht, die sich im Naturmuseum Senckenberg befindet (KOVAC 2001), keine Belege vorliegen (Hastenpflug-Wesmanis, in litt. 2017). Das Vorkommen von T. elongata in Hessen ist unwahrscheinlich, unbelegt und daher abzulehnen.
No known copyright restrictions apply. See Agosti, D., Egloff, W., 2009. Taxonomic information exchange and copyright: the Plazi approach. BMC Research Notes 2009, 2:53 for further explanation.
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